Haibane Renmei - Rakka

Rakka
Rakka
Rakka

Rakka hat einen sehr klangvollen Namen (vor allem, wenn man ihn richtig ausspricht), der allerdings eine ziemlich prosaische Bedeutung hat, nämlich "runterfallen" (die beiden Kanjis heißen in der kun-Lesung "ochiru" und "shita". Hier werden allerdings die ON-Lesungen "RAKU" und "KA" benutzt, kontrahiert zu "RAKKA"). Fallen war nämlich das Hauptmotiv in ihrem Geburtstraum. Wichtig waren darin auch noch Krähen, aber daran erinnert sie sich nicht mehr. Und daß sie sich nicht mehr daran erinnert, hat für den späteren Handlungsverlauf eine große Bedeutung, ebenso der Augenblick, als es ihr dann wieder einfällt.

Rakka hat eine sehr enge Beziehung zu Reki, und das nicht nur auf einer persönlichen Ebene (,was heißt, daß die beiden sich sehr mögen), sondern es sind auch ihre Schicksalsfäden auf interessante Weise miteinander verbunden. Auf Reki lastet die sogenannte Ursünde. Überraschenderweise stellt sich heraus, daß auch an Rakka dieser Makel klebt. Doch sie findet die Erlösung und wird damit zu dem Licht, das letztlich auch Reki den Weg aus ihrer inneren Finsternis weist und ihr ihre Vergebung zuteil werden läßt.

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Vom Charakter her ist Rakka neben Reki sicherlich die interessanteste Haibane. Sie hört nie auf, sich über ihr Woher und Wohin Gedanken zu machen. Dennoch ist sie im Grunde fröhlich und optimistisch, ein Charakter, mit dem alle gerne zusammen sind und auf den man zählen kann. Außerdem wird die ganze Geschichte mehr oder weniger aus ihrer Perspektive erzählt.


Erstellt am 8.5.2007. Letzte Änderung: 19.5.2015