Haibane Renmei - Reki

Reki
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Rekis herausstechendstes Charaktermerkmal ist ihre Fürsorglichkeit. Doch das war nicht immer so. Sie hat nämlich eine ziemlich finstere Vergangenheit.

An sich ist es jeder Haibane bestimmt, die Welt innerhalb der Mauer ein paar Jahre zu bewohnen und sie dann irgendwann auch wieder zu verlassen. Geboren werden sie aus Kokons, die von irgendwoher aus dem Nichts kommen, und gehen tun sie, indem sie sich in Licht auflösen. Doch es gibt auch Haibane, denen dieser Weg versperrt ist, solche, denen die sogenannte Ursünde anhaftet. Reki ist eine dieser ursündigen Haibane, bereits äußerlich gezeichnet durch schwarz gefleckte Flügel, die sie jeden Tag färben muß, damit man es ihr nicht gleich auf den ersten Blick ansieht.

Genau wie im Christentum mit der Erbsünde, so gibt es auch hier die Erlösung, doch bist es für Reki ein gutes Ende gibt, ereigen sich einige sehr dramatische Dinge.

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Rekis Name bedeutet etwa "Steinchen" oder - wie sie selbst es mal sagt "Schotter", entsprechend dem, was sie in ihrem Geburtstraum geträumt hat. Der Punkt dabei ist, daß sie sich an das meiste aus diesem Traum gar nicht mehr erinnert. Erst ganz am Schluß fällt es ihr wieder ein: sie wird in diesem Traum von einer Lokomotive zerrissen. Und in der letzten Folge verwandelt sich dieser Alptraum beinahe in Realität.


Erstellt am 7.5.2007. Letzte Änderung: 19.5.2015