Haibane Renmei - der Washi

der Washi
Washi
der Washi

Der Washi sieht ziemlich unheimlich aus mit seiner Maske, die er niemals abnimmt. Die Kanji seines Namens (oder in diesem Fall besser seines Titels) bedeuten "Gespräch" und "Lehrer". Er ist so was wie der Chef des Haibane Renmei, dieser eher im Hintergrund agierenden kleinen Gruppe, die sich um das Wohlergehen der Haibane kümmert. Er spielt eine gewissen Sonderrolle, denn er ist der einzige, der mit den Tooga kommunizieren darf (oder kann). Die Tooga sind Händler, die von außerhalb der Mauer kommen und in Guri Handel treiben. Sie dürfen dabei aber kein Wort sprechen und auch nicht angesprochen werden, außer eben vom Washi.

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Eines Tages erfährt Rakka, wer bzw. was der Washi in Wirklichkeit ist, nämlich ein ehemaliger Haibane, der sich aus irgendeinem Grund nicht in Licht aufgelöst hat, sondern beschlossen hat, in Guri zu bleiben. Er und die zwei oder drei anderen Wesen dieser Art sind damit keine Haibane mehr, denn sie haben ihre Flügel und Lichtreife verloren. Menschen sind sie aber auch nicht. Sie bewachen den Tempel und die Mauer, die Guri komplett umgibt und die Haibane beschützt, und betrachten es als ihre heilige Aufgabe, sich um die Haibane zu kümmern und sie auf ihrem Lebensweg bis zu dessen Vollendung - ihrem Fortgang, bei dem sie sich in Licht auflösen, zu begleiten. Dabei treten sie nur selten offen und direkt auf; sie wirken eher unauffällig im Hintergrund. Doch wenn es zu einer Krise kommt, kann man auf sie zählen.


Erstellt am 9.5.2007. Letzte Änderung: 19.5.2015