Hanasaku Iroha - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 26

Folge 1 - Juuroku-sai, Haru, Mada Tsubomi (16 Jahre als, Frühling, noch Knospen)

Ohana lebt in Tokyo bei ihrer Mutter Satsuki. Die beiden führen ein ziemlich chaotisches Familienleben. Außerdem ist Ohana in Kouichi verliebt, aber ohne es selbst so recht zu wissen. Sie lebt in den Tag hinein, ohne sich viele Gedanken um ihre Zukunft zu machen.

Minko und Ohana

Als sie am Abend nach Hause kommt, teilt ihre Mutter ihr mit, daß ihr neuer Freund ein paar Schuldenprobleme hat und sie mit ihm durchbrennen wird - ohne Ohana natürlich. Die wird zur Oma abgeschoben, die irgendwo auf dem Land in einem Ryokan namens Kissuisou wohnt. Satsuki ist dort schon vor langer Zeit abgehauen, und Ohana weiß über ihre Großmutter so gut wie nichts.

Zum Abschied erklärt Kouichi Ohana seine Liebe, und schon sitzt sie im Zug hinaus in die tiefste Provinz. Nach einer recht angenehmen Reise erreicht sie ihr Ziel, ein Nest namens Yunosagi, wo irgendwo auf einem Berg ihr Ziel, das Kissuisou, steht. Dort angekommen rupft sie ein bißchen Unkraut, das sich als Minkos Plantage herausstellt. Das ist der Beginn einer wunderbaren Feindschaft. Und dann lernt sie ihre Großmutter kennen, die Chefin des Kissuisou, die alles andere als eine gütig, freundliche Oma ist, sondern eine knallharte Managerin. Ohana darf ,obwohl wertlos, gnädigerweise dort wohnen bleiben und in die Schule gehen, aber sie muß arbeiten. Und damit geht es auch sofort los.

Sehr schnell lernt Ohana auch die übrigen Bewohner des Kissuisou kennen, darunter ihren Onkel Enishi, den jüngeren Bruder ihrer Mutter. Die meisten freuen sich sehr, sie kennenzulernen. Und im Grunde ist das Kissuisou und die Landschaft darum herum ausgesprochen idyllisch.

Nur muß Ohana leider ihr Zimmer ausgerechnet mit Minko teilen, und alle ihre Versuche, nett zu ihr zu sein, enden im genauen Gegenteil.

Am nächsten Tag hängt Ohana Minkos Futon zum Lüften aus dem Fenster. Leider landet es unten bei den Gästen, die gerade frühstücken, und Ohana muß sich von ihrer Großmutter einiges dafür anhören. Und einen Satz heiße Ohren gibt es auch gleich dazu.

Folge 2 - Fukushuu suru wa, Makanai ni ari (Zur Rache gehört die Verpflegung)

Ohana und Minko

Ohanas Start im Kissuisou war nicht so ideal, doch sie läßt sich nicht entmutigen. Im Gegenteil: jetzt geht es erst richtig los. Sie will es allen zeigen. Allerding - Wollen und Können sind doch zwei ziemlich verschiedene Dinge. Und so teilt Sui sie Nako als eine Art Hausmädchen-Lehrling zu. Nako ist davon nicht begeistert, denn sie ist sehr schüchtern und glaubt nicht, Ohana etwas beibringen zu können. Doch Ohana mag sie und gibt sich alle Mühe. Zunächst mal geht es ans Putzen, Aufräumen und Saubermachen.

Doch selbst dabei kann man etwas falsch machen.

*

Minko gibt nicht acht und verbrennt das Frühstück. Gerade als die gesamte Küchenmannschaft sich bei Sui entschuldigen will, steht wie von Zauberhand ein neues Frühstück auf dem Tisch. Ohana ist es von Zuhause einfach so gewohnt, Frühstück für mehrere Personen zu machen. Und das kann sie wirklich gut. Alle sind begeistert - bis auf Minko. Ohana versteht die Welt nicht mehr.

Als Ohana das Nami-Zimmer, in dem angeblich ein berühmter Schriftsteller namens Jiroumaru Tarou wohnt, blitzblank geputzt hat, erscheint ein wütender, tobender Typ bei Sui und will wissen, wo seine kostbaren, unersetzlichen Manuskripte hingekommen seien. Ohana erwartet nun das Schlimmste, doch Sui reagiert ungewöhnlich unaufgeregt auf Jiroumarus Tobsuchtsanfall und läßt ihn quasi ins Leere laufen. Ohana wird nur ein bißchen heruntergeputzt.

*

Tooru fährt zum Einkaufen ins Dorf und nimmt Ohana mit. Er ist nicht sehr höflich zu ihr, und irgendwann wird es Ohana zu blöd. Sie serviert ihm ein "shine!" ("Stirb!"), was sie schon oft von Minko zu hören bekommen hat. Doch Tooru wirft das im wahrsten Sinne des Wortes aus der Bahn. Ohana flüchtet und macht sich zu Fuß auf den relativ langen Weg zurück.

Dort angekommen, nimmt sie sich Minko und Nako vor und rupft mit beiden ein Hühnchen. Sie preßt aus ihnen heraus, welches Essen sie am meisten hassen und verspricht ihnen, extra für sie zur Strafe das zu kochen.

*

Und wie es der Zufall will, tauchen auch Jiroumarus angeblich so unglaublich wertvolle Manuskriptblätter wieder auf, und zwar im Müll, wo Jiroumaru sie persönlich hinbefördert hat. Ohana nutzt die Gelegenheit, die Ergüssen zu lesen, doch das bekommt Jiroumaru leider mit.

Folge 3 - Hobiron

Alle warten auf Ohanas Rache-Essen, doch sie ist verschwunden, offenbar mitten während der Vorbereitungen. Und so geht eine große Suche los.

Ohana und Jiroumaru

Tatsächlich ist Ohana von Jiroumaru irgendwie entführt worden, zumindest auf sein Zimmer, wo er nun japanische Fesselungskünste an ihr ausprobiert. Aber das kann er genauso wenig wie schreiben. In seinem Manuskript hat er nämlich gewisse erotische Fantasien ausgelebt, wobei Ohana eine der Hauptrollen gespielt hat.

Was Jiroumaru immerhin gut kann ist sich selbst bemitleiden. Geld hat er übrigens auch nicht, was Sui allerdings schon die ganze Zeit durchschaut hat. Aber nachdem er nun sozusagen offiziell aufgeflogen ist, ergreift er eiligst die Flucht - mit dem Lieferwagen des Ryokans. Sofort macht die ganze Mannschaft sich mit dem Kleinbus an die Verfolgung. Diese zieht sich eine Zeitlang hin, bis hinunter an die Küste, wo sie Jiroumaru schließlich in die Enge treiben und er sich voller Verzweiflung in einer dramatischen Geste von einem Felsen ins Meer stürzt und von Nako gerettet wird. Nako ist zwar äußerst schüchtern, aber sie schwimmt hervorragend.

Jiroumaru schuldet dem Kissuisou eine Menge Geld, und so kassiert Sui ihn kurzerhand ein und behält ihn als Arbeitskraft, bis er alles abgearbeitet hat.

Weil sie schon mal am Strand sind, kochen sie auch gleich, und jetzt serviert Ohana Minko endlich den von ihr so gehaßten Spinat, was sie mit dem Wort Hobiron ("honto ni bikkuri suru hodo rongai") quittiert.

Folge 4 - Aosagi Rapusodi (Rhapsody des Fischreihers)

Ohana hat in der neuen Schule ihren ersten Schultag. Zusammen mit Minko und Nako macht sie sich auf den recht langen Weg, zu dem auch eine Zugfahrt gehört. In Yunosagi gibt es nämlich außer der Bahnstation, der Dorfstraße und ein paar Ryokans nichts weiter erwähnenswertes.

Der Reiher erschreckt Ohana

In ihrer neuen Klasse erregt Ohana als Großstädterin einiges Aufsehen und wird von dem Mädchen mit großer Begeisterung aufgenommen. Von den Jungen auch, aber aus einem ganz anderen Grund: weil sie nämlich mit Minko-hime zusammen wohnt und arbeitet.

Ohana lernt auch Wakura Yuina kennen, deren Eltern das Fukuya-Ryokan betreiben, eins der Konkurrenz-Unternehmen des Kissuisou in Yunosagi. Neben Miko ist Yuina die andere "Prinzessin" in Ohanas neuer Klasse. Und während Minko eher die Eisprinzessin ist, schaffe Yuina es, gleichzeitig verwöhnt und freundlich zu sein.

Natürlich geht es auch um Jungen. Schon länger schuldet Ohana Kouichi eine Antwort auf die E-Mail, die er ihr geschrieben hat, aber sie weiß einfach nicht, was sie schreiben soll.

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Irgendwo im Regen begegnet Ohana einem Fischreiher und ist völlig verblüfft. Solche Tiere kennt sie sonst nur aus dem Zoo. Sie und Nako statten dann dem Fukuya einen Besuch ab und sehen sich anschließend den Tempel an, wo jeden Oktober (Kannazuki) das große Bonbori-Fest stattfindet. Nako hat darüber viel zu erzählen, und in Ohanas Fantasie entsteht eine zauberische Szene.

*

Ohana würde sich gerne mit Minko anfreunden, aber das geht natürlich vollkommen in die Hose. Allerdings erfährt sie bei der Gelegenheit zu ihrer größten Überraschung, daß Minko total in Tooru verknallt ist.

Doch was müssen sie beide am nächsten Tag auf dem Weg zur Schule sehen: Yuina steigt zu Tooru aufs Motorrad.

Folge 5 - Namida no Itamae Bojou (Die Tränen der Koch-Romanze)

Ohana auf dem Weg zum Fukuya

Minko erfährt von Ren, daß Tooru heute nicht zur Arbeit kommen wird, was ihre Stimmung nicht gerade verbessert. Zudem kursieren im Kissuisou bereits die wildesten Gerüchte. Angeblich hat er eine Stelle beim Fukuya-Ryokan angeboten bekommen. All das treibt Minko zur Weißglut. Und dann schneidet sie sich in der Küche auch noch in den Finger.

Minko hat es Tooru zu verdanken, daß sie hier arbeiten und sich ihren Traum, Köchin zu werden, erfüllen kann. Da es jetzt scheinbar ziemlich düster für sie aussieht, versucht Ohana sie zu trösten, wird aber, wie nicht anders zu erwarten, nur Minkos Blitzableiter. Das erinnert Ohana daran, daß sie Kouichi noch eine E-Mail schuldet.

Dann beschließt sie, zusammen mit Minko Tooru zurückzuholen. Da Minko aber viel zu durcheinander dafür ist, dampft Ohana alleine ab. Im Fukuya macht sie mächtig viel Wirbel, bis sich herausstellt, daß alles nur ein Mißverständnis war. Das Fukuya hat sich Tooru nur für einen Tag ausgeliehen, weil dort gerade ein Koch krank war.

Und Tooru ist auch nicht mit Yuina zusammen. Sie wollte einfach nur mal auf seinem Motorrad mitfahren, das war alles.

Folge 6 - Nothing Venture Nothing Win

In Japan wird der Lohn immer noch in Bar in Lohntüten ausbezahlt, wie bei uns früher auch, und Ohana ist ganz überrascht, daß sie auch etwas bekommt: 20.000 Yen. Für einen ganzen Monat Arbeit nicht gerade viel, aber mehr, als sie jemals besessen hat.

Ohana findet Suis alte Kleider

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Im Kissuisou taucht eine sehr laute Frau auf, die einen Angeber-Sportwagen fährt, immerzu mit englischen Ausdrücken um sich wirft und alles besser weiß, vor allem, wie man diesen Laden richtig zu führen hätte: Kawajiri Takako, ihres Zeichens Unternehmensberaterin. Keiner kann sie leiden, am allerwenigsten Sui. Nur Enishi verehrt sie geradezu.

Takako läßt die gesamte Mannschaft antreten und hält ihnen dann eine Standpauke, wie das Kissuisou auf Vordermann zu bringen ist. Und zwar sollen die Mädchen ab sofort in chinesischen Kostümen arbeiten! Die sehen zwar an sich gar nicht so schlecht aus, aber nicht für dieses Ryokan ...

Und so haben sie kurz darauf - einen peinlichen Zwischenfall später - wieder ihre normalen Kleider an.

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Mit einem hat Takako immerhin Recht: wirtschaftlich geht es dem Kissuisou nicht so toll. Doch Sui gibt ihr zu verstehen, daß sie hier nicht erwünscht ist, und so braust sie beleidigt wieder ab.

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Jeder im Kissuisou macht sich so seine Gedanken, vor allem aber Ohana. Doch Sui meint, soweit sei es noch lange nicht, daß dieser Laden dichtmachen müßte. Da taucht Denroku auf und zeigt Ohana etwas überraschendes: im Nebengebäude, wo der Heizraum ist, gibt es auch ein selten benutztes Lager. In diesem finden sich alte, aber faszinierende Kimonos. Nämlich die, die Sui einst selbst getragen hat, als sie als Zimmermädchen arbeitete. Sie hat sie sogar selbst gemacht.

Und mit diesen Kleidern erregen Ohana und Nako einiges Aufsehen, vor allem bei den Gästen, die hier schon herkamen, lange bevor die Mädchen geboren wurden.

Folge 7 - Kissui Sensen Ijou Nashi (An der Kissui-Front nichts Neues)

Tomoe soll bei ihrer Mutter zu einem Omiai antanzen, das heißt, sie soll unter die Haube gebracht werden. Genügend Interessenten scheint es durchaus zu geben. Tomoe regt sich über das Ansinnen ihrer Mutter ziemlich auf. Aber vielleicht ist die Idee zu heiraten am Ende doch nicht so schlecht ...

Seltsame Gäste im Kissuisou

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Auf dem Weg zur Schule werden Ohana und Minko von unheimlichen Typen verfolgt, die ihnen durch die Büsche nachschleichen.

Es sind, wie sich herausstellt, Survival Gamers, also im normalen Leben ganz normale Leute, die hier Urlaub machen, Soldat spielen und sich gegenseitig mit Farbpistolen beschießen. Es stellt sich zudem heraus, daß sie im Kissuisou abgestiegen sind. Und das nicht zum ersten Mal. Tomoe kennt sie schon und erklärt Hana und den anderen, was sie von diesen Burschen zu halten haben.

Zum Beispiel schleichen sie sich Nachts in voller Kampfmontur durch die Außenanlagen des Kissuisou, um Ohana im Onsen zu beobachten.

Sui erwartet, daß ihre Angestellten sich auch um diese Gäste vorbildlich kümmern, doch Tomoe ist der Ansicht, damit wären Nako und Ohana doch etwas überfordert. Und da sie vielleicht doch bald heiratet, so überlegt sich Tomoe, könnte sie es ja so einrichten, daß sie hier hochkant rausgeworfen wird. Und zwar, indem sie diese "besonderen" Gäste ordentlich schikaniert. So etwas vergibt Sui nie ...

Und so weckt Tomoe die Kerle am nächsten Morgen (immerhin um 8 Uhr) mit mächtig Lärm zum Frühstück, das sie ihnen auch noch vorschreibt - etwas gesundes aus Minkos Küche statt des jahrzehntelang haltbaren Armee-Fraßes. Minko ist darüber übrigens zu Tränen gerührt.

So geht das dann den ganzen Tag weiter. Tomoe läßt keine Gelegenheit aus, den Männern einzuheizen.

Diese beenden am Abend ihren Aufenthalt im Kissuisou, und Tomoe ist sich sicher, daß das auch ihr Ende hier ist. Aber ganz im Gegenteil: die Kerle waren von ihr vollkommen begeistert und loben sie gegenüber Sui über alle Maßen. Sie sei ein großartiger Kommandeur.

Tomoe kann es kaum fassen. Mit dem Heiraten wird es jetzt aber doch noch ein bißchen dauern.

Folge 8 - Hashiridasu (Loslaufen)

Takako in Aktion

Wie für alles andere auch, so gibt es auch für Ryokans eine Fach- und Testzeitschrift. In der nächsten Ausgabe sollen die Ryokans in Yunosagi vorgestellt und bewertet werden. Dazu steigt ein Tester - natürlich inkognito - in dem jeweiligen Ryokan ab und schreibt daraufhin seinen Testbericht.

Natürlich wissen das längst alle und sind extrem nervös. Es kommen überraschend viele Gäste ins Kissuisou, aber wer von ihnen der Tester sein könnte, darüber können die Mädchen nur spekulieren. Außerdem sind sie bei so vielen plötzlichen Gästen etwas knapp an Personal. Sui erklärt sich bereit zu helfen. Schließlich war sie früher selbst Zimmermädchen. Doch leider kommt es nicht dazu. Statt dessen erleidet sie einen Schwächeanfall und landet im Krankenhaus. Es ist nicht so schlimm. Schlimmer ist, daß das Kissuisou jetzt viel zuwenig Leute hat. Nako hat einen Tag frei, und Tooru ist im Rathaus auf einer Hochzeit.

Ganz nebenbei ruft auch noch Kouichi an und teilt Ohana mit, daß er gerade im Zug nach Yunosagi sitze, was Ohana wegen einer Verbindungsstörung aber nicht mitbekommt. Und Enishi ruft in seiner Verzweiflung Takako herbei. Die schickt Jiroumaru los, um herauszufinden, welcher der Gäste der geheime Tester ist. Jiroumaru behauptet dann, ihn identifiziert zu haben. Und Takako besteht jetzt darauf, diesen Gast besonders bevorzugt zu behandeln. Das hält sie nämlich für besonders professionell. Das Chaos, das sie damit stiftet, ist hingegen eher hinderlich. Unter solchem Druck klappt Ren, der Chefkoch, nämlich zusammen.

Jetzt muß Tooru her. Und Ohana saust los in die Stadt, um ihn zu holen. Doch ihn zu finden stellt sich als unerwartet schwierig heraus. Denn das Rathaus ist riesig.

Folge 9 - Kissuisou no ichiban nagai Hi (Kissuisous längster Tag)

Ohana und Tomoe

Im Rathaus finden zahlreiche Feiern statt, und Ohana irrt verzweifelt, aber eisern entschlossen von Raum zu Raum und Stockwerk zu Stockwerk, wo überall gutgekleidete Leute feiern, um Tooru zu finden. Auf ihre eigene Weise schafft sie es aber, aus einem Anruf von Kouichi neuen Mut zu schöpfen und die Suche fortzusetzen - am Ende erfolgreich.

Kouichi ist inzwischen in Yunosagi angekommen, hat aber mitbekommen, daß Ohana gar nicht da ist. Da verläßt ihn der Mut, er macht auf dem Absatz kehrt und fährt nach Tokyo zurück.

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Die Fahrt aus der Stadt zurück nach Yunosagi zum Kissuisou geht auf Toorus Motorrad sehr flott, und dann stürzen die beiden sich in ihre Arbeit.

Derweil studieren Nako und Tomoe mit staunenden Augen Suis Hotel-Tagebuch, in dem sie alles über ihre Gäste aufgeschrieben hat, was sie weiß, um denen, die öfters kommen, noch besser dienen zu können.

*

Nach und nach reisen die Gäste wieder ab. Sui kommt aus dem Krankenhaus zurück, und im Kissuisou kehrt wieder Normalität ein.

Folge 10 - Binetsu (Ein bißchen Fieber)

Ohana außer Gefecht

Ohana ist immer sehr fleissig, doch in letzter Zeit scheint bei ihr geradezu die Arbeitswut ausgebrochen zu sein. Das macht sie solange, bis sie vor Erschöpfung zusammenklappt. Jetzt muß sie das Bett hüten.

Alle machen sich Sorgen, Takako hingegen ist empört. Wie können hier einfach so alle mal krank werden? Und es fehlt definitiv ein professionelles Risiko-Management.

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Ohana schläft den ganzen Tag und die halbe Nacht. Dann wacht sie auf und macht sich wieder an die Arbeit. Doch sie ist noch lange nicht wieder auf der Höhe und muß erneut ins Bett. Jiroumaru kommt sie besuchen und liest ihr sein neuestes Hentai-Werk vor, was bei Ohana seltsame Fieberträume zur Folge hat.

Später kommt Tooru vorbei und bringt ihr etwas zu Essen. Bekanntlich ist Minko in Tooru verknallt, doch der scheint eher an Ohana Interesse zu haben. Die allerdings döst während des Essens weg.

Nachdem sie wieder zu sich gekommen ist, will sie wieder an die Arbeit, wird diesmal aber von Nako wieder ins Bett gescheucht. Das Kissuisou käme auch gut ohne sie aus. Dieser an sich freundlich gemeinte Satz geht nun Ohana nicht mehr aus dem Sinn.

Ein weiterer Versuch aufzustehen wird dann von Sui unterbunden.

Am nächsten Morgen geht dieses Spielchen weiter. Wobei Minko wenig erfreut darüber ist, wieviel Anteil Tooru an Ohanas Befinden nimmt. Ohanas Tränen darüber, daß sie nicht mehr gebraucht wird oder das zumindest glaubt, treffen sie aber doch tief. Sie und vor allem Nako können Ohana das zum Glück auch wieder ausreden.

Folge 11 - Yoru ni Hoeru (Bellen in der Nacht)

Das Kissuisou hat im Onsen-Führer nur 5 von 10 Punkten bekommen, eine sehr enttäuschende Bewertung. Und die Beschreibung dazu empfinden Ohana und ihre Kollegen geradezu als empörend. Nur Sui zeigt keine Regung, wie immer. Statt dessen fährt sie zum Fukuya zur Krisensitzung, denn alle Ryokans in Yunosagi wurden heruntergeputzt. Und schlimmer noch: in der Nähe wird gerade ein riesiger Hotelkomplex hochgezogen.

Ohana demonstriert

Ohana ruft in der Redaktion an und will denjenigen sprechen, der diese Bewertungen geschrieben hat. Weit kommt sie damit natürlich nicht, und so steigt sie wild entschlossen in den Zug und fährt nach Tokyo, um sich persönlich um die Sache zu kümmern.

Und das tut sie in der Redaktion dann so energisch, bis der Chefredakteur nachgibt und ihr den Namen des Verantwortlichen verrät. Und als sie den liest, ist sie völlig geschockt. Denn es ist niemand anderes als Satsuki.

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Satsuki ist schon lange wieder in Tokyo. Schließlich arbeitet sie ja hier. Und sie freut sich riesig, ihr Töchterchen mal wieder zu sehen. Ohana freut sich hingegen gar nicht. Sie kocht vor Wut und sagt es ihrer Mutter auch klar und deutlich. Wie kann sie so schreckliche Sachen über das Kissuisou, ihr Zuhause, schreiben, ohne überhaupt dagewesen zu sein?

Satsuki antwortet, das sei eine Vorgabe von ganz oben gewesen. Doch das findet Ohana erst recht empörend und macht Satsuki eine Ansage, die sich gewaschen hat. Und sie verlangt von ihr, daß sie die Bewertung neu und diesmal fair schreibt oder wenigstens ins Kissuisou kommt und sich persönlich ansieht, wie es jetzt dort aussieht. Satsuki lehnt das als unmöglich ab, woraufhin Ohana vor dem Verlagsgebäude eine Ein-Mann-Demo beginnt.

Irgendwann macht sie mal eine Demo-Pause und besucht den gigantischen Buchladen in Ikebukuro, wo Kouichi arbeitet, offenbar zusammen mit einer Kollegin, die ein gewisses Interesse an ihm zeigt. Kouichi ist sehr überrascht, Ohana auf diese Weise wiederzusehen, doch die verschwindet gleich wieder und setzt ziemlich demoralisiert ihre Demo fort. Und dann fängt es auch noch an zu regnen.

Schließlich wird Ohana von Kouichi eingesammelt. Ohana will ihn so viel erzählen, bekommt aber kaum ein Wort heraus. Und ihm scheint es ähnlich zu gehen. Denn das Mädchen aus dem Kaufhaus (Igarashi Namiko) ist tatsächlich in Kouichi verliebt und bereit, auf ihn zu warten, bis er sich für sie entscheidet. Ohana hat ein schlechtes Gewissen. Denn sie schuldet Kouichi ja noch eine Antwort.

*

Nach dem Treffen wandert Ohana wieder in Gedanken versunken durch die regennassen Straßen, als plötzlich ein Lieferwagen neben ihr hält und Minko herausspringt.

Folge 12 - Jaa na (Tschüß)

Ohana vor dem Nakano-Broadway

Tooru, Ohana und Minko verbringen die Nacht in einem Hotelzimmer mit allerdings nur 2 Betten. Da weder Ohana noch Tooru schlafen können, reden sie über Beziehungen. Ohana beschließt dann, ihre Mutter zu entführen und ihr einen Zwangsaufenthalt im Kissuisou zu verordnen. Tooru stimmt dem zu, aber unter der Bedingung, daß Ohanas Freund Kouichi auch mitkommt. Ohana versteht zwar nicht warum, aber es ist ihr natürlich sehr recht.

Ohana fängt also schon mal an, derweil gehen Tooru und Minko auf kulinarische Erkundungsreise quer durch Tokyo, bis Minko die Leckereien zu den Ohren herauskommen.

Auf Ohana wartet eine Überraschung. Als sie Kouichi auflesen will, wird sie stattdessen von seiner Namiko abgepaßt. Sie liebt Kouichi. Kouichi liebt Ohana. Ohana jedoch hat sich noch nicht entschieden, und das findet Namiko inakzeptabel. Wobei Ohana ihr durchaus Recht gibt. Sie brütet den Rest des Tages über ihre Beziehung zu Kouichi, die beiden telefonieren auch mal, und dann, am Abend, ruft sie Minko und Tooru an und erklärt ihnen, daß es mit Kouichi nichts werden wird.

Und was Satsuki angeht: die braucht gar nicht entführt zu werden, denn sie erklärt sich ohne weiteres damit einverstanden, dem Kissuisou einen persönlichen Besuch als Gast abzustatten. Den Koffer hat sie schon dabei, und so geht es sofort los. Satsuki nutzt dann die lange Fahrt durch die Nacht, um mit Tooru zu flirten.

Folge 13 - Shijima no Onna ~ Shoushin MIX ~ (Die Frau aus Shijima ~ Herzensbrecher MIX ~)

Nako und Satsuki

Satsukis Erscheinen sorgt im Kissuisou für große Nervosität, Sui natürlich (scheinbar) ausgenommen. Für sie ist ihre Tochter ein Gast wie jeder andere.

Verantwortlich für Satsuki ist Nako, die sich alle Mühe gibt. Aber es ist gar nicht leicht, mit einem solchen Kunden fertigzuwerden.

Ganz besonders aufgedreht ist Enishi, der schon als Kind unter seiner großen Schwester zu leiden hatte (und sich deshalb eine Frau wie Takako gesucht hat, die genauso drauf ist).

Später schnappt Satsuki sich Ohana und schleppt sie zum Nachbarberg mit dem Tempel, wo immer das Bonbori-Fest stattfindet. Es ist für beide eine schöne Gelegenheit zum Streiten.

Als Ohana (allein) zurückkommt, ist große Krisensitzung angesagt, denn Satsuki hat auch in der Küche und im Onsen für mächtig Verwirrung gesorgt. Doch die Rettung naht, und zwar in Gestalt von Takako. Davon hält Sui bekanntlich gar nicht, also übernimmt sie wieder selbst das Ruder. Und so kommt Satsuki zu einem abendlichen Festmahl, das ihr wirklich gut schmeckt.

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In Japan hat man verblüffende Methoden, um alte Feindschaften beizulegen. Satsuki ruft beim Zimmerservice an und bestellt eine Ladung Sake, Bier und eine Geisha. Da es im Kissuisou natürlich keine gibt, erscheinen ersatzweise Ohana und Sui persönlich, und die drei veranstalten ein sehr lautes gemeinsames nächtliches Besäufnis, bei dem jeder den anderen sagen kann, was er schon immer mal loswerden wollte.

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Am nächsten Morgen geht es für Satsuki zurück nach Tokyo. Sie hat ihren kurzen Aufenthalt sehr genossen.

Folge 14 - Kore ga Watashi no Ikiru Michi (Das ist mein Lebensweg)

Yuina und Ohana

(Neues Titellied)

Ohanas Schule, die Kourin-Oberschule, macht den alljährlichen mehrtägigen Schul-Ausflug, und zwar nach Miyazaki zu einem großen Ryokan namens Fukuyo, das am Meer liegt. Ohana genießt das Strandleben, ist aber auch sehr am Ryokan selbst interessiert - wie es denn die Konkurrenz so macht. Nun, sie macht es jedenfalls anders als im Kissuisou.

Überraschenderweise kennt Yuina den Junior-Chef Hiwatari Yousuke. Die beiden sind sogar offiziell verlobt, was Yuinas Klassenkameraden, als sie es erfahren, gehörig schockt.

Minko wird angebaggert, und Ohana vermisst ihren Kouichi.

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Beim Abendessen staunt Ohana darüber, daß das Fukuyo mit relativ wenigen Leuten ihnen allen - mindestens 100 Schülern - so schnell und problemlos das Essen servieren konnte. Soviele Gäste könnte das Kissuisou auf einmal gar nicht unterbringen. Später findet sie heraus, daß es hier automatische Transportmaschinen gibt, mit denen man die zahlreichen Portionen schnell von der Küche in den Speisesaal transportieren kann. So konnten sie die Personalkosten reduzieren und beschäftigen jetzt nur noch Aushilfen.

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Am Abend beobachten Nako und Ohana mehr oder weniger zufällig einen Flirt zwischen Yousuke und Yuina.

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Am nächsten Tag bricht die große Krise aus. Yousuke ist mit den Aushilfs-Zimmermädchen nicht besonders vorbildlich umgegangen, und jetzt kündigen sie alle. Und dann erklärt Yuina Yousuke auch noch, sie werde ihn sicher nicht heiraten und dann hier arbeiten. Dazu habe sie viel zu großartige andere Pläne.

Folge 15 - Mame, Nochi, Hare (Sonnig mit Aussicht auf Bohnen)

Da Ohana vom Fach ist, bieten sie der Leitung des Fukuyo an, für die entlaufenen Zimmermädchen einzuspringen. Der Boß lehnt jedoch ab. Schließlich sind seine Gäste nicht zum Arbeiten hergekommen.

Yousuke und Ohana

Also besichtigen die Mädchen die lokalen Sehenswürdigkeiten und gehen einkaufen, wie sich das auf einem Schulausflug gehört. Doch die Sache geht Ohana nicht aus dem Kopf, und schließlich endet sie doch noch als Aushilfe in der Not. Der Boß scheint Sui zu kennen - daß sie in der Branche einen legendären Ruf hat, ist ja auch kein Wunder.

Mit Begeisterung stürzt Ohana sich dann auf die Arbeit. Und weil sie gerade so schön dabei ist, kommen auch noch Minko und Nako zuhilfe. Und auch der Boß ist sich nicht zu schade, persönlich zum Besen zu greifen und zu putzen.

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Ein Unglück kommt selten allein: der Transportroboter fällt aus. Jetzt wird es wirklich eng. Doch Ohana hat eine Idee: sie schicken die Schüler, wenn sie zurückkommen, erst mal ins Onsen und gewinnen so eine Stunde. Vorher muß das Onsen aber noch geputzt werden, und da kann sich sogar Yuina mal nützlich machen, auch wenn man merkt, daß die Prinzessin es nicht gewohnt ist, sich ihre zarten Hände und Füße schmutzig zu machen. Doch als Yousuke erklärt, er wolle nur jemanden heiraten, der hier auch arbeiten will, so wie zum Beispiel Ohana, packt sie der Ehrgeiz und sie hört nicht auf zu putzen, bis sie Blasen an den Händen hat.

Und so geht am Ende doch noch alles gut aus. Vor allem Yuina ist mit sich und der Welt zufrieden.

Folge 16 - Ano Sora, Kono Sora (Jener Himmel, dieser Himmel)

Nako soll eigentlich den Pool putzen

An phantastischen Visionen fehlt es Takako nicht: sie hat einen Filmproduzenten namens Isami Tetsuo aufgetrieben, der einen Film über das Kissuisou drehen und es auf diese Weise japanweit bekannt machen soll. Sie sprüht geradezu vor Optimismus und Tatendrang bezüglich dieses Projektes, während Enishi unsicher herumdruckst. Immerhin muß das Kissuisou 10% der Produktionskosten selbst tragen. Doch Sui hat nichts dagegen einzuwenden und läßt ihrem Sohn und Takako freie Hand.

Tomoe und die anderen Mädchen sollen in dem Film auch mitspielen, was sie alle (oder jedenfalls die meisten) absolut hinreißend finden. Und der Möchtegern-Schriftsteller Jiroumaru soll einen Teil des Drehbuches verfassen.

Als nächstes verlangt Takako, daß der ganze Laden auf Hochglanz poliert wird. Im Hinterhof gibt es zum Beispiel einen aufgelassenen Swimmingpool, den die Mädchen putzen müssen.

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Bekanntlich gibt es in Yunosagi nicht nur das Kissuisou, und zu den anderen Ryokans hat es sich natürlich schnell herumgesprochen, was Enishi und Takako vorhaben. Die Chefs der Konkurrenz marschieren also im Kissuisou auf, loben die tolle Idee und wollen auch mitmachen. Enishi lehnt das freundlich aber bestimmt ab.

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Ein paar Tage später läuft dann mit großem Bahnhof das Film-Team beim Kissuisou ein und fängt gleicht mit Probeaufnahmen an.

Folge 17 - Pool on the Hill

Selbst Yuina spielt in dem geplanten Film mit und hat sogar eine nette Stunt-Nummer, in der sie zum Fenster hinausspringen muß.

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Takako und Enishi

Satsuki hat bei ihrer Mutter angerufen: etwas stimmt mit diesem Film-Projekt nicht. Doch diesmal überläßt Sui alles ihrem Sohn.

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Yuina springt nicht nur aus dem Fenster, sie und Ohana werden auch erschossen. Nako fragt sich, um was es in diesem Film wohl gehen mag. Dann sind die Probeaufnahmen beendet und die Film-Crew zieht wieder ab. Demnächst sollen dann die echten Aufnahmen losgehen.

Vorher aber wird der frisch geputzte Swimming Pool geflutet.

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Die Manager der Konkurrenz-Ryokans sind der Meinung, dieses Filmprojekt des Kissuisou sei ein Schwindel. Und das scheint sich auch recht schnell zu bestätigen. Isami ist mit dem Geld abgetaucht, und das war's dann wohl. Enishi ist verzweifelt, Takako hingegen hat das schon vermutet - behauptet sie jetzt, wo es zu spät ist.

Später ruft Satsuki bei ihrem Bruder an und erzählt ihm, was sie inzwischen noch über Isami herausgefunden hat. Er hat schon mehrfach pleite gemacht und braucht das Geld jetzt wohl, um alte Schulden zu begleichen. Enishi wird es wohl nicht wiedersehen.

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Takako schäumt vor Wut und fährt nach Tokyo, um sich Isami vorzuknöpfen. Die Szene, die sie und Enishi sich vorher gegenseitig noch machen, ist dabei sehenswert. Sehr viel mehr Spaß haben Ohana und die Mädchen. Denn Film oder nicht Film, den Pool haben sie jetzt jedenfalls, und erleben dort das Endspiel zwischen Takako und Enishi, das in einer ebenso nassen wie eigenartigen Liebeserklärung endet.

Folge 18 - Ningyo Hime to Kaigara Bura (Die Meerjungfrauenprinzessin und der Muschelschalen-BH)

Nako als Meerungfrau

Hauptperson dieser Folge ist Nako, die Zuhause ein ganz anderes Leben führt als im Kissuisou, wo sie ja recht schüchtern und zurückhaltend ist. Nako hat nämlich drei kleine Geschwister, und auch ihre Eltern scheinen so veranlagt zu sein, daß sie sich ganz gerne mal von ihr an die Hand nehmen lassen. Nako ist also die zentrale Säule, auf der ihre ganze Familie ruht, doch diesen forderndern Job meistert sie souverän. Abends liest sie ihren kleinen Geschwistern dann gerne Geschichten über Meerjungfrauen vor und träumt gelegentlich davon, selbst eine zu sein. In diesen Träumen wird die Handlung des Buches auf ziemlich schräge Weise variiert. Den Prinzen läßt sie zum Beispiel ersaufen ...

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In der Arbeit ist Nako ganz anders, dank ihre Freundlichkeit und Hingabe aber trotzdem sehr erfolgreich und beliebt bei den Gästen. Deswegen bekommt sie am nächsten Zahltag einen unerwarteten Zuschlag. Doch der erweist sich für Nako wegen der hohen Erwartungen, denen sie sich jetzt gegenübersieht, eher als Bürde denn als Belohnung.

Ganz andere Ansichten über Geld hat Yuina. Sie schleppt alle zum Großeinkauf in die Stadt ab. Und da Nako sich ändern will, schlägt sie in der Luxus-Boutique so richtig zu. Mit neuem Outfit geht es dann zum Karaoke und den weiteren üblichen Shopping-Aktivitäten.

Zur Freude ihrer Geschwister bringt Nako am Abend eine riesen Ladung Kuchen und Süßigkeiten mit nach Hause. Für sich selbst kommt sie zum Schluß, das beste wäre es, einfach sie selbst zu sein. Das kann allerdings auch seine Tücken haben, doch Sui weiß ihre Angestellten richtig zu nehmen.

Folge 19 - Dorodoro Omuraisu (Das matschige Reis-Omelett)

Yuina im Maid-Kimono

Ohanas Schule bereitet sich auf das bevorstehende Schulfest, das 20. Kourin-Fest, vor. Jede Klasse entscheidet, was sie dabei veranstalten will. Die besondere Stärke von Ohanas Klasse sind ihre zwei Prinzessinnen Yuina und Minko, wobei Yuina diese Ehre genießt, Minko hingegen lieber auf Tauchstation gehen würde.

Nako, die in einer anderen Klasse ist, wurde für das Aktionskomitee bestimmt. Ihre Klasse veranstaltet eine Kunst-Vernissage.

Sui gibt Ohana und den anderen für das Wochenende frei, und so steht dem Spaß eigentlich nichts mehr im Wege.

*

Minko ist für das Fest die Chef-Köchin. Doch sie hat ein Problem: sie dürfen aus Sicherheitsgründen kein Gasfeuer benutzen, nur elektrische Heizplatten, Mikrowellen und natürlich Reiskocher. Die Mädchen wollen Omelett-Reis machen, doch Minko lehnt das entschieden ab, weil das ohne Gasherd nicht ordentlich zu machen sei. Diese an sich eher belanglose Frage führt schließlich dazu, daß das Koch-Komitee sich heillos zerstreitet und Minko am Ende allein dasteht.

Sehr viel erfolgreicher sind Ohana und Yuina in ihrem Komitee. Sie werden die Maids sein, und dafür hat Ohana die passenden Kimonos aus dem Kissuisou mitgebracht, von denen alle restlos begeistert sind.

Folge 20 - Ai. Kourinsai (Liebe. Das Kourin-Fest)

Minko schreitet zur Tat

Als Nako und Ohana zur Schule fahren, ist Minko schon lange auf. Sie hat die Zutaten für das Essen eingekauft.

Derweil hilft Nako ihrer Klassenkameradin Mizuno beim Aufhängen ihrer abstrakten Bilder. Wegen Minko und ihres Streites mit ihren Mitschülerinnen macht sie sich aber große Sorgen. Nach einigem Hin und Her kommt sie auf eine clevere Idee. Da es gerade Mittag ist, läßt sie Minko für alle eine Art Test-Mittagessen kochen. Und zwar Reis-Omelett. Allerdings kocht Minko in der Schulküche, wo es einen Gasherd gibt. Minko kocht mit der erwarteten Bravour. Ohana schlägt dann eine Variation vor, die man auch mit einem Elektrokocher machen kann. Das wird dann Minkos Mittagessen. Und so ist der Reis-Omelett-Streit beigelegt.

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Mizuno hat ein Bild vergessen und muß jetzt noch schnell ein neues malen - und zwar von Nako. Allerdings malt sie üblicherweise abstrakt ...

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Schließlich ist es soweit: das Kourin-Fest geht los, und es wird ein großer Erfolg. Minkos Reis-Omelett erfreut sich rasenden Absatzes. Und auch Tooru, der mal vorbeischaut, ist davon begeistert.

Folge 21 - Yomigaeru,-shi ne (Das wiedererwachte "Stirb")

Sui schenkt Takako ihren alten Ehering

Enishi verkündet der versammelten Mannschaft, daß er Takako heiraten wird. Gerne würden die beiden auf eine Hochzeitszeremonie verzichten, was ihnen einen Haufen Geld sparen würde (ungefähr den Gegenwert eines Autos), doch Sui besteht darauf, daß sie diesem Teil ihrer gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen. Denroku schlägt vor, die Feier im Kissuisou abzuhalten. Das wäre dann wenigstens nicht ganz so teuer.

Ren betraut Tooru mit dem Festessen. Es ist zwar noch etwas Zeit, aber er schnappt sich auf der Stelle Minko, fährt in die Stadt und schaut sich mal auf dem Markt um. Auf der Rückfahrt denkt er dann darüber nach, daß auch er so langsam ins heiratsfähige Alter kommt. Woran er offenbar nicht denkt ist, Minko zu heiraten. Statt dessen fällt Ohanas Name, was Minko ziemlich irritiert. Dementsprechend benimmt sie sich Ohana gegenüber mal wieder seltsam.

Auch bei allen anderen liegen die Nerven ziemlich blank, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Takako geht sogar zu Sui, um die Hochzeit wieder abzusagen, weil anscheinend wegen der teuren Ringe das Geld nicht reicht. Zu ihrer größten Überraschung überreicht Sui ihr daraufhin einen sehr kostbaren Smaragd-Ring, nämlich ihren eigenen Ehering, und bittet sie mit einer tiefen japanischen Verbeugung, immer gut für Enishi zu sorgen. Takako ist sprachlos, was bei ihr nur sehr selten vorkommt.

Folge 22 - Ketsui no Kataomoi (Die entschlossene einseitige Liebe)

Ohana findet Minko im Brautkleid hinreißend

Takako macht wegen der Hochzeit eine Menge Streß. Später ruft mitten im Unterricht Satsuki bei Ohana an und erzählt ihr seltsame Dinge darüber, daß sie ihren Ex-Mann, Ohanas Vater, immer noch liebe - obwohl der schon 15 Jahre tot ist. Das erinnert Ohana mal wieder an Kouichi.

Nako, Yuina und Ohana haben aus alten Gardinen ein Hochzeitskleid für Takako genäht, für das sie jetzt jemanden suchen, der es anprobieren kann, damit sie sehen, ob es passt. Sie fragen Minko, doch die ist wegen Tooru innerlich mal wieder auf 180. Sie und Ohana geraten in einen ziemlich handfesten Streit. Zufällig bekommt Tooru das Ende davon mit, und anscheinend wird ihm jetzt erst klar (oder auch nicht), daß Minko bis über beide Ohren in ihn verknallt ist. Tooru ist wiederum an Ohana interessiert, die aber beschlossen hat, eine einseitige Liebe zu Kouichi zu pflegen.

Nachdem sich alles einmal im Kreis gedreht hat, probiert Minko dann doch das Kleid an, das ihr übrigens hervorragend steht. Sie erklärt Ohana, daß sie Tooru nicht aufgebe. Ohana findet das wahnsinnig romantisch.

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Der Tag der Hochzeit ist da. Es kommen viele Gäste, und es läuft alles perfekt.

Zum Abschluß hält Sui eine Rede, in der sie andeutet, daß sie sich zur Ruhe setzen will. Nachdem die Feier vorbei ist und die Gäste wieder gegangen sind, versammelt Sui ihre Leute und eröffnet ihnen, daß Denroku in Rente gehen und daß sie das Kissuisou nach dem Bonbori-Fest schließen wird.

Folge 23 - Yume no Otoshi mae (Vor dem Ende der Träume)

Takako legt Isami flach

Die Stimmung bezüglich Suis Entscheidung, das Kissuisou zu schließen, schwankt zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Takako reagiert sich auf unerwartete Weise ab: sie will sich Isami, den betrügerischen Filmproduzenten, schnappen und sich ihr Geld zurückholen. Sui schlägt vor, daß sie Ohana gleich mitnimmt nach Tokyo, damit sie dort mit Satsuki ihre Zukunft abklären kann. Wegen des Bonbori-Festes muß sie allerdings in zwei Tagen wieder zurück sein.

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Satsuki schnappt sich Kouichi, lädt ihn zum Essen ein und führt mit ihn ein etwas seltsames Gespräch über Ohana.

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Takako ist nicht unvorbereitet nach Tokyo gefahren. Satsuki hat ihr nämlich ein paar sehr nützliche Informationen über Isami zukommen lassen. Und so erwischen sie ihn auf dem Aussichtsdeck des Tokyo-Towers, wo Takako mal zeigt, was sie so alles drauf hat.

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Satsuki hat nicht nur Infos über Isami organisiert, sondern auch die Probeaufnahmen des geplatzten Films, die sie Kouichi jetzt vorführt, weil er ja noch nie im Kissuisou gewesen ist.

Und auf dem Nachhauseweg trifft er dann Ohana auf der Straße. Es ist für beide eine riesen Überraschung.

Folge 24 - Rasubosu wa Shijima Sui (Der letzte Chef ist Shijima Sui)

Ohana und Sui am Grab von Ohanas Großvater

Ohana und Kouichi setzen sich in einen kleinen Park und reden über mehr oder weniger sinnfreie Dinge. Das einzige, was Ohana am Ende unter Tränen herausbringt, ist der Wunsch, Kouichi möge doch zum Bonbori-Fest kommen. Dann setzt sie sich in den nächsten Nachtbus zurück nach Yunosagi.

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Ren ist dabei, sich einen neuen Job zu suchen. Tooru soll mit ihm kommen. Minko ist schockiert. Was wird dann aus ihr? Schließlich ist sie noch minderjährig und kann nicht einfach irgendwo anders hingehen. Zum Glück kann Tooru sie mit einem Manga, das sie beide früher gelesen und geliebt haben, wieder etwas beruhigen. Geschrieben hat es übrigens Jiroumaru. Womöglich ist er doch zu etwas gut.

Inzwischen probt Enishi den Zergenaufstand. Satsuki hat anscheinend das Kissuisou auf die Titelseite gebracht. Jetzt melden sich irre viele Gäste an, auch für die Zeit nach dem Fest, wo der Laden eigentlich schon geschlossen sein soll. Enishi nimmt sie an, Sui will aber bei der Schließung bleiben.

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Am nächsten Morgen schnappt Sui sich Ohana und besucht mit ihr das Grab ihres Mannes. Sie redet auch über die Schließung des Ryokans, doch was sie eigentlich sagen will, wird irgendwie nicht klar. Jedenfalls erleidet sie dann wieder einen Schwächeanfall.

Als sie und Ohana wieder nach Hause kommen, erwarten sie schon die Chefs der übrigen Ryokans am Ort. Sie erwarten, daß auch das Kissuisou einen Person abstellt, die beim Bonbori-Fest hilft. Sui entscheidet, daß Ohana das machen soll.

Folge 25 - Watashi no sukina Kissuisou (Das Kissuisou, das ich liebe)

Das Bonbori-Fest ist eine ziemlich große Sache, und Yuina und Ohana sind schwer beschäftigt. Dabei überlegen sie sich, was sie auf ihre Wunsch-Täfelchen schreiben sollen. Was da drauf steht, geht angeblich ganz sicher in Erfüllung, weil eine Göttin diese Wünsche mit in den Himmel nimmt.

Vorbereitungen für das Bonbori-Fest

Derweil überlegen sich Takako und die anderen, wie sie der vielen Gäste Herr werden. Sui meint, sie hätten halt keine Reservierungen mehr annehmen sollen. Doch alle anderen sind entschlossen, diese Herausforderung zu meistern.

Ohana bringt eine Ladung Wunsch-Täfelchen ins Kissuisou, doch niemand zeigt Interesse. Angeblich sind alle zu beschäftigt, tatsächlich aber scheint Ohana in Ungnade gefallen zu sein, weil alle glauben, sie stünde auf Suis Seite.

* Am nächsten Tag geht es dann so langsam richtig los. Die Gäste sind aber zufrieden, und Enishi veranstaltet im Eingangsbereich sogar noch eine kleine Kunstausstellung, von der er sich Bekanntheit und weitere Kunden verspricht. Ohana hat ein anderes Problem: das Kissuisou ist voll. Wo bringt sie Kouichi unter? Sui stellt ihr überraschend ihr eigenes Zimmer zur Verfügung.

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Anscheinend ist es Ohana doch gelungen, aus Suis Ausführungen in der letzten Folge einen gewissen Sinn zu entnehmen, den sie nun Nako erklärt. Das Kissuisou war der Traum von ihr und ihrem Mann und sollte nun enden, damit Ohana, Minko, Tomoe und all die anderen ihr eigenen Träume verwirklichen können. Nako meint zu Ohana, es gebe aber auch Menschen, so wie sie zum Beispiel, die gar keine eigenen Träume haben und froh sind, wenn sie bei jemand anderem mitmachen können.

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An Nachmittag verstaucht Tomoe sich den Fuß und fällt aus. Ersatz gibt es nicht, denn alle Teilzeitkräfte sind jetzt, beim Bonbori-Fest, natürlich woanders im Einsatz. Also beißt Tomoe die Zähne zusammen und macht - etwas improvisiert - weiter. Schließlich will sie auf keinen Fall gegen Sui verlieren. Doch die übernimmt Tomoes Arbeit ganz selbstverständlich.

Der nächste Gast ist Satsuki, die sich ebenfalls ungewöhnlich kooperativ zeigt. Das heißt, auch sie hilft als Zimmermädchen aus!

Am meisten durch den Wind ist Enishi, doch zum Glück hat er ja Takako an seiner Seite.

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Der Tag des Bonbori-Festes ist da und es geht rund in Yunosagi und im Kissuisou. Doch irgendwie sind alle dabei glücklich und zufrieden. Und als am Abend die Schlacht am kalten Buffet geschlagen ist, marschiert die ganze Truppe zum Fest.

Folge 26 - Hana saku itsuka (Irgendwann blühen die Blumen)

Mit seinen zahllosen Laternen bietet das Bonbori-Fest einen wunderschönen Anblick in der Nacht. Jeder hat eins von Ohanas Wunsch-Täfelchen dabei. Und dann bekommt Ohana eine E-Mail von Kouichi, daß er gerade in Yunosagi angekommen ist. Sie saust los, um ihn am Bahnhof abzuholen. Unterwegs hängt sie aber noch ihre Wunschtafel auf ("Ich will werden wie Shijima Sui").

Abschied

Als Ohana Kouichi schließlich trifft, bekommt sie wie üblich kein Wort heraus. Darüber ärgert sie sich so lange, bis sie es schließlich doch über sich bringt und ruft: "Kou-chan, ich liebe dich!"

Zwei Priester zünden dann die Wunsch-Täfelchen an und lassen so alle Wünsche in den Himmel steigen.

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Denroku verabschiedet sich. Er wird seine letzten Tage bei seinem Sohn und dessen Familie verbringen. Dann ergreift Enishi das Wort. Er hat eingesehen, daß er noch lange nicht soweit ist, einen Laden wie das Kissuisou selbständig zu führen, und erklärt sich mit der Schließung einverstanden. Zumindest für eine Weile.

Sui will im Ryokan einer Freundin als Zimmermädchen arbeiten.

Minko will nicht mehr einfach nur Köchin werden, sie will die Köchin des Kissuisou werden, wenn es wieder aufmacht.

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Am nächsten Tag ist es dann soweit: da Kissuisou macht zu, und alle, die dort gearbeitet und gelebt haben, sind jetzt weg. Nur noch Sui ist da. Und Ohana, die nochmal putzt, weil sie den Zug verpaßt hat und nicht weiß, was sie in der Zeit sonst machen soll. Sui bringt sie dann persönlich zum Bahnhof, und dann ist auch sie weg, zurück in Tokyo bei ihrer Mutter und bei Kouichi.


Erstellt am 12.7.2012. Letzte Änderung: 24.5.2014