Hanasaku Iroha Film - Zusammenfassung der Handlung

Der Film beginnt ungefähr 15 bis 20 Jahre in der Vergangenheit. Satsuki ist etwa so alt wie Ohana in der Haupthandlung und hat mal wieder einen heftigen Streit mit ihrer resoluten Mutter Sui, die damals schon (als Witwe) das Kissuisou mit energischer Hand leitete. Die beiden verstehen sich einfach nicht, und um sich abzukühlen, springt Satsuki in den Pool hinter dem Haus - allerdings ohne sich vorher auszuziehen.

Ohana und Jiroumaru

Offenbar hat das Kissuisou gerade einen Fotografen (Matsumae Ayato) zu Gast, und der ist vom Anblick der nächtlichen Badenixe sehr überrascht und schießt ein paar schnelle Bilder, die im Mondlicht sehr effektvoll wirken. Satsuki ist immer noch wütend und fragt frei heraus, ob er sie nicht als Modell anheuern wolle. Sie braucht Geld, damit sie von Zuhause abhauen kann. Aber dafür ist sie wohl doch noch etwas zu jung.

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Gegenwart. Die Vertreter der Stadtwerke erscheinen im Kissuisou und erklärt Sui, daß sie am nächsten Tag mal für drei Stunden den Strom abdrehen müssen. Während dessen putzt Ohana draußen die Veranda, und Sui fragt sich, ob man nicht ihre überschüssige Energie in Strom verwandeln könnte. Plötzlich tauch Yuina auf, und zwar so, daß es wirklich jeder mitbekommt. Sie macht nämlich die nächsten Wochen während der Herbsferien im Kissuisou ein Praktikum. Wie das abzulaufen hat, davon hat sie allerdings ziemlich eigenwillige Vorstellungen. Ohana soll auf sie aufpassen und ihr alles beibringen, doch das wird ein ziemlich anstrengender Job.

Einen anstrengenden Job hat auch Nako, und zwar, weil sie so ganz nebenbei auch noch auf ihre drei kleinen Geschwister aufpassen soll. Ihre Eltern, die beide Lehrer sind, sind nämlich unterwegs, und so bleibt mal wieder alles an ihr hängen. Außerdem wollte ihre kleine Schwester Mana übermorgen auf einen Klassenausflug fahren, aber jetzt ist keiner da, der sich um sie kümmern kann. Ohana findet, daß Nako eine geradezu ideale Mutter wäre - völlig anders als ihre eigene.

Yuina und Ohana in der Küche

Später beim Aufräumen stößt Ohana auf eine Kiste, die Yuina heruntergeworfen hat, und findet darin alte Tagebücher des Kissuisou, die Mame-jii über Jahrzehnte hinweg geführt hat. Und darin kommt auch ihre Mutter Satsuki vor. Gebannt fängt Ohana an zu lesen.

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Vergangenheit. Enishi hat Hunger, Sui ist aber wie immer beschäftigt, deshalb soll Satsuki ihm etwas machen. Doch die ist gerade am Gehen, angeblich zu einer Freundin zum Lernen. Und sie denkt nicht daran, für Enishi den Babysitter zu machen. Enishi kann gerade noch verhindern, daß die beiden wieder streiten.

Allerdings geht Satsuki nicht zum Lernen zu ihrer Freundin, sondern macht mit ihr einen Einkaufsbummel. Vorher trifft sie auf dem Bahnhof von Yunosagi aber wieder den Fotografen Matsumae, der von der ländlichen Idylle hier, die Satsuki so haßt, ganz hingerissen ist und auch wieder ein paar Bilder von Satsuki schießt.

Wieder Zuhause, gibt es den nächsten Streit, denn Sui merkt ziemlich schnell, was Satsuki in der Stadt wirklich getrieben hat, und putzt sie deswegen sauber herunter. Satsuki will nach Tokyo, koste es, was es wolle, doch genau daran scheitert es: sie hat keinen Pfennig Geld, und was sie dort eigentlich machen will, weiß sie auch nicht. Aber nachdem sie von ihrer Mutter ein paar Ohrfeigen kassiert hat, steht für sie fest, daß sie hier abhaut.

Satsuki beim Shopping

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Gegenwart. Der Tag ist zuende, Yuina geht nach Hause, und Tomoe ärgert sich, daß sie ihr den ganzen Tag lang hat nachlaufen müssen. Nako ist nach Feierabend verdächtig schnell verschwunden. Sie muß Zuhause auf ihre kleinen Geschwister aufpassen, was an sich schon eine Vollzeitbeschäftigung wäre. Ihrer kleinen Schwester Mana verspricht sie, wegen ihres Ausfluges zu versuchen einen Tag frei zu bekommen.

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Fegen statt Staubsaugen

Vergangenheit. Satsuki hat ein schlechtes Gewissen wegen dem, was alles zu ihrer Mutter gesagt hat. Denn die hatte mit allem, was sie Satsuki vorgeworfen hat, eigentlich Recht: kein Geld, kein Plan, nur Träume im Kopf. Doch die behalten die Oberhand. Sie wirft sich Matsumae Ayato, der später Ohanas Vater werden wird, im wahrsten Sinne des Wortes an den Hals, aber erst mal fährt der ohne sie nach Tokyo zurück. Dafür hat sie aber jetzt wenigstens eine Idee bezüglich ihrer Zukunft: sie will Journalistin werden. In Tokyo. Zusammen mit Ayato.

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Gegenwart. Am nächsten Morgen müssen die Mädchen im Kissuisou mit dem Besen statt mit dem Staubsauger durch die Zimmer gehen, weil der Strom bereits abgestellt ist. Das stellt vor allem die Küche vor besondere Herausforderungen. Und leider ist der Strom nach den versprochenen drei Stunden nicht wieder da, weil es einen kleinen Unfall gegeben hat. Also müssen Sui und die anderen sich etwas einfallen lassen. Unter besonderem Streß steht Nako, die eigentlich dringend nach Hause müßte. Da bekommt sie einen Anruf von Tomoya, daß Mana verschwunden ist. Sui schickt Nako sofort los, sie zu suchen, und Ohana zu ihrer Unterstützung auch gleich.

Satsuki und Ohana

Es dauert einige Zeit und kostet Nako viele Nerven, aber sie und Ohana finden Mana schließlich auf einem Spielplatz auf dem Dach eines Einkaufszentrums. Frau Oshimizu hatte Mana mal versprochen, sie dorthin mitzunehmen, es aber bis jetzt nicht gemacht, und so hat die kleine Mana zur Selbsthilfe gegriffen. Außerdem ist sie sauer. Morgen ist der Ausflug, und alle anderen Kinder werden ihre Mütter dabei haben, nur sie nicht. Aber Nako kann sie damit trösten, daß sie statt dessen mitkommt. Ohana findet das unglaublich rührend.

Als sie später am Abend mit Mana zurückkommen und die Straße erreichen, die zum Kissuisou hinauf führt, finden sie diese von Kerzen erleuchtet vor. Das war Yuinas Idee. Auch das Hotel ist von Kerzen beschienen, und so wird aus dem Stromausfall sogar ein romantisches Ereignis.

Spät am Abend geht dann das Licht wieder an, und Ohana liest noch ein bißchen in den alten Tagebüchern. Und wir erfahren, wie sie zu ihrem ungewöhnlichen Namen kam. Auf Hawaiianisch heißt "Ohana" nämlich "Familie".


Erstellt am 18.5.2014. Letzte Änderung: 22.5.2014