Higurashi no naku koro ni Kai - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 24

Folge 1 - Saikai (Wiedersehen) Rena und Ooishi 30 Jahre späterAkasaka und sein Kollegen Sawada treffen Ooishi in Hinamizawa oder dem, was davon noch übrig ist. 1983, also vor fast 30 Jahren, gab es hier - angeblich - einen Ausbruch vulkanischer Gase, dem fast die gesamte Bevölkerung zum Opfer fiel. Seit damals ist das Gebiet abgesperrt. Hinamizawa ist eine verfallene Geisterstadt geworden. Doch die Gerüchte, hier sei in Wirklichkeit etwas völlig anderes passiert, sind nie ganz verstummt. Angeblich ging es in Wirklichkeit um Aliens, Bioterrorismus, um die geheimnisvolle Akte 34 und um komplizierte Verschwörungstheorien. Die drei Polizisten besichtigen verschiedene Lokalitäten, aber der Wahrheit kommen sie nicht wirklich näher. Insbesondere von UFOs fehlt jede Spur. Aber auch die vulkanischen Gase müßten Spuren hinterlassen haben, doch die hat nie jemand gefunden. Am Schluß haben Akasaka und Ooishi noch eine Überraschung, nämlich Ryuuguu Rena, so ziemlich die einzige Überlebende von damals, die jedoch seitdem ein psychisches Wrack ist. Auch sie kann zur Aufklärung nichts beitragen, sondern macht mit ihren Andeutungen über Rika das Geheimnis eher noch größer.
Kapitel Yakusamashi
"Yakusamashi" bedeutet "erwachendes Unglück"
Folge 2 - Onigokko (Fangen spielen) Fangen-Spielen kann manchmal überraschend verlaufenUnzählige Male hat Rika den Zyklus, der in ihrem Tod und der Vernichtung Hinamizawas endet, schon durchlebt. Aber offenbar hat Keiichi Erinnerungsfetzen an eine seiner früheren Existenzen, und das gibt ihr eine gewisse Hoffnung.
* In der Schule geht es sehr fröhlich und lebhaft zu, und alle verstehen sich bestens und haben viel Spaß. Nach dem Unterricht versammelt Mion ihre Clubmitglieder (Keiichi, Rena usw.) und spielt eine Runde Onigokko, eine Art Fangen, bei dem die Teilnehmer einiges an strategischem Geschick entwickeln müssen. Verlierer sind am Ende Keiichi, Satoko und Rika, die zur Strafe kostümiert nach Hause laufen müssen. Unterwegs begegnen sie Irie, Tomitake und Takano Miyo, und Keiichi erfährt von der bizarren Mordserie, die schon seit Jahren immer beim Watanagashi-Fest passiert und der unter anderem auch Rikas und Satokos Eltern zum Opfer gefallen sind, was Miyo den beiden auch genüßlich unter die Nase reibt.
Folge 3 - Muryoku (Hilflos) eigentlich soll Keiichi Baseball spielenEs ist der 11. Juni. Das Watanagashi-Fest steht vor der Tür, und ganz Hinamizawa ist auf den Beinen, ebenso wie Inspektor Ooishi, der dieses Jahr endlich die Mordserie aufklären will.
* Die Hinamizawa-Schule hat auch ein Baseball-Team, aber das ist gerade am verlieren. In höchster Not alarmiert Satoko Keiichi. Der hat zwar von Baseball auch keine Ahnung, es gelingt ihm aber mit einem nicht so ganz sauberen Trick, den gegnerischen Star-Spieler Kameda aus dem Verkehr zu ziehen.
* Satoko lebt mit Rika zusammen, aber sie sind ein ziemlich ungleiches Paar. Rika wird vom ganzen Dorf wie eine Heilige verehrt, während Satoko immer noch geächtet wird, weil ihre Eltern, die längst tot sind, für den Staudamm waren. Außerdem kennt Rika das Schicksal, das über Hinamizawa schwebt, und sie hat einen Geist namens Hanyuu an ihrer Seite, der sie durch die Jahrhunderte begleitet hat. Am Schicksal ändern konnten die beiden jedoch nie etwas.
Folge 4 - Yotei Chouwa (geplante Harmonie) Rika versucht Satoko aufzuheiternMion und ihr Club nutzen das Watanagashi-Fest zu diversen Vielfraß-Wettkämpfen, während Rika ihren Tod näherkommen sieht, wie immer. Nachdem sie ihren Schreintanz aufgeführt hat, rennt sie zu Tomitake und warnt ihn, er werde noch in dieser Nacht ermordet werden, ebenso Miyo. Doch es nützt rein gar nichts. Schon am nächsten Morgen weiß jeder im Dorf, daß die beiden tot sind. Ooishi sucht nun fleissig den Täter, tappt aber völlig im Dunkeln. Satoko jedoch weiß, daß Rika irgend etwas damit zu tun haben muß. Außerdem scheinen die beiden heimlich beobachtet zu werden. Rika behauptet, es sei alles in Ordnung. Aber sie ist eine schlechte Schauspielerin, und Satoko merkt, daß irgend etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist und trifft gewisse Vorbereitungen. Dann erfährt sie, daß Doktor Irie tot ist. Angeblich war es Selbstmord, aber das hält Satoko für ausgeschlossen.
* In der Nacht kommen dann die Männer.
Folge 5 - Hinamizawa Daisaigai (Die große Hinamizawa-Katastrophe) in Hinamizawa sind alle totRika fügt sich praktisch widerstandslos in ihr Schicksal, versucht aber wenigstens noch Satoko zu retten, was ihr zunächst auch gelingt. Die Männer schlachten Rika und deponieren ihre Leiche im Schrein, und Satoko wäre damit in Sicherheit, doch sie ist so in Panik, daß sie die Aufmerksamkeit der Killer auf sich zieht. Sie rennt in den Wald und entkommt erneut, macht wieder einen Fehler, stürzt schließlich in den Fluß, klettert später aber einigermaßen wohlbehalten wieder an Land, nur um festzustellen, daß Hinamizawa inzwischen ein riesiger Friedhof geworden ist, besetzt von schwer bewaffneten Soldaten in Schutzanzügen, die Rika schließlich einsammeln und in ein Krankenhaus bringen, wo sie ins Koma fällt. Ooishi würde sie nur zu gerne befragen, denn er glaubt nicht so recht daran, daß die Leute aus Hinamizawa von vulkanischen Gasen dahingerafft wurden. Rika als einzige Überlebende ist der entscheidende Zeuge. Doch als sie langsam wieder aus dem Koma erwacht, sorgt irgend jemand dafür, daß sie nie wieder etwas aussagen wird.
Kapitel Minagoroshi
"Minagoroshi" heißt etwa "alle werden umgebracht"
Folge 6 - Meiro no Housoku (Gesetz des Labyrinthes) Rikas Vorhersagen geben Keiichi zu denkenRika steckt in einer Art Zeitschleife. Immer wieder wird sie im Juni 1983 in Hinamizawa als junges Mädchen "geboren", um kurz darauf ermordet zu werden. Jede dieser Welten ist etwas anders als die früheren, doch ihrem grausamen Ende hat Rika noch nie entrinnen können. Und bis heute weiß sie nicht, wer sie ermordet und warum. Hat es etwas mit dem Sonozaki-Clan zu tun, oder mit Tomitake und Miyo, die in jeder Welt auf die gleiche Weise sterben?
* Zwei Wochen vor dem Watanagashi-Fest findet Rika sich in Hinamizawa wieder, zusammen mit Keiichi und den anderen, wie immer. Diesmal bekommen wir Hanyuu, den Geist, der sie begleitet, auch zu sehen, doch Hanyuu ist ein ziemlich zaghafter Geist, der Rika keine große Hilfe ist.
* Rika und Satoko suchen regelmäßig die Irie-Klinik auf, wo Miyo sie untersucht und behandelt. Denn Satoko ist im 3. Stadium des Hinamizawa-Syndroms, und Rika ist Iries einzige Hoffnung, einmal ein Gegenmittel finden zu können.
* Mios Club trifft sich in Okinomiya zu einem Spiele-Wettbewerb, und zu Rikas großem Erstaunen ändert Keiichi den Ablauf, den sie von all den vorigen Malen in Erinnerung hat, einfach so ab, wie es ihm gerade gefällt. Sollte es tatsächlich möglich sein, das Schicksal zu ändern?
Folge 7 - Unmei no Kaekata (Wie man das Schicksal ändert) Rika zeigt Miyo den Oyashiro-SchreinKeiichi scheint vage Erinnerungen an seine früheren Existenzen zu haben, was bei Rika natürlich auf größtes Interesse stößt. Aber auch Rika, Mion und Shion haben Erinnerungsfetzen an grauenvolle Ereignisse ihrer früheren Leben. Sie halten sie für Träume, aber Rika weiß, daß dieser Horror nur zu real war. Offenbar ist der Schlüssel dafür, daß sich alles zum Guten wendet, daß sie miteinander reden und sich vertrauen. Für Rika bleibt die entscheidende Frage, wer sie jedesmal tötet und warum. Da auch jedesmal Miyo und Tomitake getötet werden, und zwar vor ihr, versucht sie nun, sie zu warnen. Die beiden sind gerade dabei, in den Oyashiro-Schrein einzubrechen. Rika nutzt kurzerhand die Gelegenheit und zeigt ihnen den Schrein sozusagen ganz offiziell, um sie dann vor ihren nahen Tod zu warnen.
* An einem der folgenden Tag kommt Akasaka nach Hinamizawa. Er ist überzeugt, daß Rika vor fünf Jahren mit ihrer Warnung seiner Frau das Leben gerettet hat, und will sich jetzt dafür revanchieren. Außerdem steht Rika unter dem Schutz einer geheimnisvollen Truppe namens Yamainu. Diesmal sollte sie es schaffen können am Leben zu bleiben.
Folge 8 - Yuragi (Schwanken) Chie-sensei wird bei Teppei vorstelligSatokos Onkel Teppei ist wieder aufgetaucht und quält Satoko. Das Problem dabei ist, daß sie nichts dagegen unternimmt. Dafür aber ist Rika umso entschlossener, Satoko zu retten. Sie bittet Irie und Miyo, die Yamainu einzusetzen, doch das funktioniert leider nicht. Rika rastet aus, als Miyo ihr das sagt, doch ändern kann sie daran nichts. Auch vom Jugendamt erhofft sie sich nichts, denn dort hat Satoko schon mal falsche Angaben gemacht. Ohne handfeste Beweise wird es nichts unternehmen. Aber so schnell wollen ihre Freunde nicht aufgeben. Shion will Teppei sogar umbringen, doch zum Glück kann Keiichi sie davon wieder abbringen. Dann erscheint der Schulrektor und verspricht, das Jugendamt anzurufen. Das schickt daraufhin auch einen Beamten, doch den schickt Satoko wieder nach Hause, weil sie die Sache alleine durchstehen will. Damit wollen Keiichi und die anderen es aber nicht bewenden lassen und beschließen, das Jugendamt unter Druck zu setzen. Beim 1. Anlauf kommt dabei nichts heraus, doch das spornt Keiichi erst recht an.
Folge 9 - Koushou (Verhandlungen) Satoko ist mit den Nerven am EndeSatoko ist seit drei Tagen nicht mehr zur Schule gekommen, und Keiichi zieht das Tempo an. Mit der ganzen Schule marschiert er ins Jugendamt ein. Doch der Sachbearbeiter scheint es im Fall Satoko trotzdem nicht so schrecklich eilig zu haben, vor allem weil auch Satoko selbst die Hilfe ablehnt. Um noch mehr Druck aufzubauen, bräuchte Keiichi mehr Leute. Doch Satoko ist im Dorf immer noch geächtet wegen der Haltung ihrer Eltern beim Staudamm-Projekt. Die großen Gegenspieler waren die Leute des Sonozaki-Clans.
* Am nächsten Tag erscheint ganz überraschend Satoko wieder in der Schule. Aber es ist offensichtlich, daß sie unter extremem Druck steht. Und das Hinamizawa-Syndrom, an dem sie leidet, macht alles noch schlimmer, denn es verursacht bei ihr Halluzinationen des Grauens. Außerdem hat Teppei gedroht, Satoshis Zimmer zu zerstören, falls sie weglaufen sollte.
* Am nächsten Tag versammeln sich Dutzende von Leuten vor dem Jugendamt und landen diesmal vor dem Ober-Sachbearbeiter, doch auch bei ihm laufen sie wie gegen eine Gummiwand.
Folge 10 - Taiketsu (Konfrontation) Keiichi ist zu allem entschlossenSatoko ist in Hinamizawa geächtet, aber so einen richtigen Grund dafür gibt es gar nicht. Ihre Eltern sind tot, und sie selbst hat nichts "verbrochen". Aber jeder in Dorf schaut auf den anderen und keiner traut sich, aus der Deckung zu gehen und den ersten Schritt zu machen. Bis auf Keiichi, der bildlich gesprochen den Stier direkt bei den Hörnern packt und erst der Dorfversammlung und dann auch Sonozaki Oryou dringend nahelegt, ihre Haltung gegenüber Satoko zu ändern. Erstaunlicherweise rennt er überall offene Türen ein und beeindruckt selbst den alten Drachen Oryou. Keiichi bekommt außerdem freie Hand für weitere Aktionen beim Jugendamt. Dessen Chef muß sich dem Druck schließlich beugen.
Folge 11 - Tsuyoi Ishi (Starker Wille) Teppeis AbgangKeiichi und Rika können Satoko dazu bringen, um Hilfe zu bitten. Die Polizei stürmt das Haus und nimmt Teppei, der nebenbei auch eines Mordes verdächtigt wird, fest, und damit ist dieser Alptraum überstanden. Rika ist erstaunt, was Keiichi in wenigen Tagen alles bewirkt hat.
* Am nächsten Tag ist das Watanagashi-Fest. Alle haben beste Laune, und Rika erinnert Tomitake und Miyo daran, daß sie diese Nacht fällig sind, was sie allerdings nicht wirklich glauben. Sie informiert auch Ooishi, und der schickt immerhin einen Streifenwagen zum wahrscheinlichen Tatort. Und auch Keiichi, Mion und die anderen versprechen die Augen offenzuhalten. Womit sie nicht gerechnet hat: Tomitake wird von Miyo ermordet. Miyo hat für Hinamizawa ziemlich monströse Pläne, und als Tomitake sich weigert, weiterhin mitzuspielen, wird er eiskalt beseitigt. Miyo selbst erfreut sich weiterhin bester Gesundheit, ihren Tod hat sie nur vorgetäuscht. Sie hat sich damit nicht mal viel Mühe gegeben, geglaubt wird es trotzdem, jedenfalls von den meisten. Jetzt hat Rika ohne es zu wissen ein mächtiges Problem. Und die übrigen Bewohner Hinamizawas auch.
Folge 12 - Hinamizawa Shoukougun (Das Hinamizawa-Syndrom) Ooishi wird erschossenOoishi ist nicht überzeugt, daß Miyo wirklich tot ist und erzählt das Rika, die wiederum mit Irie und Okonogi von den Yamainu, ihren (angeblichen) Beschützern, darüber spricht. Doch dann wird ihr von Okonogi Irie als der wahre Täter präsentiert. Das aber glaubt sie nicht und informiert Ooishi. Und sie erzählt Keiichi und den anderen zumindest teilweise, was in Hinamizawa eigentlich gespielt wird. Es gibt hier eine spezielle Krankheit, das Hinamizawa-Syndrom. Diese Krankheit gibt es schon so lange, daß die Menschen in Hinamizawa dagegen relativ immun geworden sind, doch unter starkem Stress oder wenn jemand das Dorf für längere Zeit verläßt, bricht sie wieder aus, verursacht Halluzinationen, Amokläufe und am Ende schaurige Selbstmorde. Die Bewohner von Hinamizawa wissen nichts davon, daß sie infiziert sind, sondern halten die Symptome, die sie sehr wohl kennen, für den Fluch des Oyashiro-sama. Aber sie haben Regeln entdeckt, diesen Fluch zu besänftigen, sodaß alle meistens in Frieden leben können. Entdeckt wurde das Syndrom im 2. Weltkrieg, aber es gibt kein Heilmittel, und gewisse Leute, die sich "Tokyo" nennen, sind daran interessiert als biologische Waffe. Beiden Zwecken dient die Irie-Klinik, deren wahrer Chef Miyo ist. Rika berichtet weiter, daß es noch einen Auslöser für das Syndrom gibt. Es hat nämlich eine Art Königin, die es in ihrer Umgebung unterdrückt. Das bedeutet, wenn die Königin stirbt, bricht das Syndrom sofort mit voller Wucht aus. Diese Königin ist, wie Miyo und Irie sehr wohl wissen, Rika. Warum aber jemand ein Interesse daran haben sollte, Hinamizawa auf diese Weise auszulöschen, weiß Rika nicht.
* Rika hat Ooishi um Schutz gebeten, doch der wird auf dem Weg zu ihr von den Yamainu über den Haufen geschossen.
Folge 13 - Shuumatsu (Das Ende) Rika sieht ihrem Ende entgegenVor Rikas Haus stehen zwei Polizisten, doch in der Nacht kommt weiterer, aber erheblich unerfreulicherer Besuch, nämlich die Yamainu. Sie fackeln nicht lange, schalten die Polizisten aus und wollen sich Rika und Satoko schnappen. Doch die beiden sind in den Wald geflüchtet und bekommen dort auch noch tatkräftige Hilfe von Keiichi, Mion und den anderen. Sie spielen mit den Profikillern erstaunlich lange Katz' und Maus, doch hinter den Yamainu steht ein dämonischer Wille zur absoluten Vernichtung, nämlich Miyo. Sie knallt Keiichi einfach ab, und dann die anderen einen nach dem anderen. Zum Schluß schlachtet sie Rika in ihrem eigenen Schrein, wie sie es in jeder Welt bisher getan hat. Nur daß Rika jetzt zum ersten Mal weiß, wer sie getötet hat.
* Danach "sterilisiert" Miyo Hinamizawa. Sie glaubt, jetzt selbst Oyashiro-sama geworden zu sein.
Kapitel Matsuribayashi
Folge 14 - Miyo Miyo auf der FluchtVon klein auf interessierte Miyo sich für das menschliche Gehirn und Parasiten, die das menschliche Verhalten kontrollieren können sollen. Ihr Großvater forschte sein ganzes Leben lang darüber. Er glaubte fest daran, daß es sie gibt, und erzählte Miyo oft davon.
* Miyo glückliche Kindheit endete abrupt, als ihre Eltern bei einem Busunglück ums Leben kam. Da sie keine anderen Verwandten mehr hatte, kam sie in ein Waisenhaus, das sich als die Hölle auf Erden entpuppte. Die Kinder wurden dort regelmäßig brutal mißhandelt, bis Miyo und ein paar andere eines Nachts ausbrachen. Die Flucht entwickelte sich höchst dramatisch, und Miyo wurde auch wieder eingefangen, doch vorher konnte sie Professor Takano, den Lehrer ihres Vaters, anrufen. Er holte sie aus dem Waisenhaus heraus und adoptierte sie. Miyo begann dann eine steile Karriere als Wissenschaftlerin. Die alten Studien ihres Großvaters über das Hinamizawa-Syndrom fanden dabei bei gewissen Leuten große Beachtung. Sie organisierten dann die Irie-Klinik, deren heimlicher Leiter sie selbst war, während Doktor Irie keine Ahnung hatte, um was es eigentlich ging. Miyo wurde in den Rang eines Major erhoben und bekam die Yamainu unterstellt, darunter Okonogi und Tomitake.
Folge 15 - Ugomeki (Wendung) Miyo ist wieder eingefangen wordenIn dieser Folge wird die Geschichte von Miyos Flucht und ihr weiteres Schicksal, das letztlich von einer einsam im Wald stehenden Telefonzelle und einer dort zufällig herumliegenden 10-Yen-Münze entschieden wurde, zuende erzählt. Professor Takano holte Miyo aus dem Waisenhaus, bevor die Wärter dort sie umbringen konnten.
* Professor Takano forschte, genau wie Miyos Großvater, über dem Hinamizawa-Syndrom, was Miyo unglaublich spannend fand. Doch eines Tages erlebten die beiden eine furchtbare Enttäuschung, als nämlich eine Expertenkommission Takanos Arbeiten als absurd einstuften, sie zerrissen und ihn auslachten. Was der Professor nie und Miyo erst viel später erfuhren: es gab durchaus sehr einflußreiche Leute, die das Hinamizawa-Syndrom sehr ernst nahmen, den Professor daher kaltstellten und die Sache selbst übernahmen. Miyo aber lernte noch fleißiger und schloß ihr Biologiestudium als eine der Jahrgangsbesten ab. Und damit kam sie in Kontakt mit Kreisen, von deren Existenz normale Menschen nichts ahnen.
Folge 16 - Owari no Hajimari (Beginn des Endes) Miyo ist auf der Suche nach einem Exemplar zum UntersuchenIn Hinamizawa tobt der Staudammkrieg zwischen den Gegnern und den Befürwortern, denen das Geld der Regierung ganz willkommen wäre. Miyo hat derweil die Irie-Klinik aufgebaut und studiert das Hinamizawa-Syndrom, vor allem an Satoko, die sie gerne sezieren würde. Denn den eigentlichen Erreger dieser Krankheit haben sie noch nicht gefunden. Nebenbei haben Satoko und Satoshi Stress mit ihrer Tante und ihrem Onkel, was bei ihnen die Symptome verstärkt. Das macht sie für Miyo besonders interessant. Aber auch die Arbeiter am Staudamm zeigen schon Anzeichen der Krankheit, was sich in wilden Gewaltausbrüchen und einem schauerlichen Mord an ihrem Vorarbeiter äußert. Und so wird statt Satoko erst mal einer der Arbeiter von Miyo seziert. Irie fühlt sich dabei extrem unwohl, doch letztlich ist Miyo der Boß.
Folge 17 - Bouryaku (Intrige) Miyo wird von ihren Sponsoren an die frische Luft gesetztNachdem Miyo den Abeiter viviseziert hat, steht nun Satoko, die im Endstadium im Koma liegt, auf ihrer Liste. Irie will das unbedingt verhindern und bittet Rikas Eltern, Rika untersuchen zu lassen. Offenbar ist Miyo damit erst mal zufrieden, und die beiden ernten mit ihren Forschungen auch viel Anerkennung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. Den Erreger haben sie inzwischen gefunden, und jetzt arbeitet Irie an einem Gegenmittel. Miyo hingegen arbeitet an ihrer Rache. Sie ist fast enttäuscht, daß es Irie gelingt, Satokos Zustand zu stabilisieren.
* Vor kurzem sind Satokos Eltern in einen Abgrund gestürzt, und Ooishi vermutet, daß Satoko mehr darüber weiß, als sie bisher zugegeben hat. Miyo zieht daraufhin im Hintergrund ein paar Fäden, damit es als Unfall durchgeht. Da taucht Rikas Mutter (gesprochen von Oohara Sayaka) auf. Sie war schon immer dagegen, daß ihre kleine Tochter Miyos und Iries Versuchskaninchen spielt. Jetzt hat Rika Fieber, und ihre Frau Furude fordert ultimativ, die Experimente zu beenden. Das kann Miyo natürlich nicht akzeptieren ... auch bei den Furudes sieht es dann wie ein Unfall aus.
* Miyos Mentor Professor Koizumi ist gestorben, und Miyos Auftraggeber nehmen das zum Anlaß Miyo mitzuteilen, daß die Forschungen am Hinamizawa-Syndrom, soweit es die Entwicklung biologischer Waffen betrifft, sofort einzustellen sind. Ein Heilmittel gibt es inzwischen ja auch, also wird die Irie-Klinik nicht mehr gebraucht, und Miyo auch nicht mehr. Doch in "Tokyo" gibt es auch andere Meinungen dazu, denn es gibt dort rivalisierende Gruppen.
Folge 18 - Saigo no Koma (Das letzte Stück) mit Satoshi geht es zuendeMaebara Ichirou, Keiichis Vater, besichtigt Häuser in Hinamizawa, weil er mit seiner Familie dort hinziehen will. Die Grundstücke kommen übrigens von Oryou, die es eine gute Idee findet, wenn mal ein frischer Wind durch das Dorf weht.
* Mion und Satoshi überlegen sich etwas, um Satokos Probleme zu erleichtern, die sie vor allem mit ihrer Tante hat, bei der sie und Satoshi leben. Außerdem hört Satoshi im Baseball-Team auf und nimmt statt dessen in Okinomiya eine Arbeit an, um Geld zu verdienen. Er will nämlich Satoko ein besonderes Geschenk machen.
* Rena leidet an schrecklichen Halluzinationen, dem Fluch des Oyashiro-sama, seit sie von Hinamizawa weggezogen ist, kehrt deswegen wieder dorthin zurück und ändert ihren Namen von Reina auf Rena. Als sie in der Schule Satoshi trifft, stellt sie fest, daß auch er schwer vom Fluch des Oyashiro-sama verfolgt wird. Einige Zeit später bringt er seine Tante, die Satoko immer so gequält hat, um, verliert darüber aber den Verstand beziehungsweise fällt ins Endstadiums des Hinamizawa-Syndroms. Er hat es gerade noch geschafft, vorher Satokos Geburtstagsgeschenk zu kaufen.
Folge 19 - Makuake (Anfang) Hanyuu und RikaJuni 1983. Es ist mal wieder kurz vor dem Watanagashi-Fest. Rika ist entschlossen, diesmal das Schicksal zu wenden und rechnet sich gute Chancen aus, denn Hanyuu unterstützt sie dabei, zunächst als neue Klassenkameradin. Sie erfreut sich von Anfang an großer Beliebtheit, macht auch gleich bei Mions Schul-Club mit und schlägt sich überraschend gut. Auf dem Weg nach Hause begegnen sie Tomitake und Miyo, und bei ihrem Anblick erinnert Hanyuu sich wieder an alles. Nun wissen sie, wer der Feind ist und wie sie diesmal gewinnen können. Zudem haben sie, ohne es zu wissen, einen nützlichen Verbündeten, nämlich Akasaka, der nach einigen Jahren zufällig daran erinnert wurde, daß in Hinamizawa jemand auf ihn wartet. Vor 5 Jahren hat Rika seine Frau gerettet und die Mordserie vorausgesagt. In diesem Jahr wäre ihr eigener Tod fällig, und den will Akasaka unter allen Umständen verhindern.
* Rika redet auch mit Irie und erfährt, daß es einen Plan gibt, im Falle ihres Todes alle Bewohner Hinamizawas zu beseitigen, bevor die Krankheit offen ausbricht. Irie kann sich allerdings nicht vorstellen, daß Miyo so einen Fall absichtlich herbeiführen würde. Rika kann das allerdings sehr gut. Wir erfahren die schaurigen Details dazu nach dem Abspann.
Folge 20 - Trap Satoko findet Rikas Geschichte sehr spannendRika bearbeitet Irie und Tomitake, um sie vor Miyos schrecklichem Plan zu warnen. Unterstützt wird sie dabei von Ooishi und Akasaka, über dessen Rückkehr Rika sich wahnsinnig freut. Akasaka hat Hintergrundinformationen, die Rikas Behauptungen beängstigend glaubwürdig erscheinen lassen. Später erzählt sie Keiichi, Mion und den anderen, was sie weiß und was ihnen allen bevorsteht. Und wieder hat sie Glück: sie glauben ihr nicht nur, sondern sind ganz Feuer und Flamme, Miyos Plan zu durchkreuzen.
* Tomitake bezieht Stellung in Okinomiya und beginnt mit der Suche nach Beweisen. Während dessen paßt Akasaka auf Rikas Haus auf, das anscheinend heimlich observiert wird.
* Satoko hat eine geniale Idee: wenn sie glaubhaft machen, daß Rika seit mehr als 48 Stunden tot ist, ohne daß das Hinamizawa-Syndrom ausgebrochen ist, ist Miyos Plan gescheitert. Zusammen mit Ooishi überlegen sie sich, wie sie das hinbekommen. Denn so ganz trivial ist das nicht.
Folge 21 - 48 Jikan (48 Stunden) Miyo unter DruckWährend im Dorf die Vorbereitungen für das Watanagashi-Fest laufen, beschließt Miyo, Tomitake umzubringen. Aber auch Rikas 48-Stunden-Plan schreitet gut voran. Am nächsten Morgen früh um 4 Uhr wird Miyo durch einen Anruf aus dem Bett geholt: Rika ist tot. Und das schon seit 2 Tagen! Das bringt sie und die Yamainu völlig aus dem Konzept. Miyo ist außer sich. Sie kann und will das nicht glauben und läßt ihre Leute nachforschen. Das führt nebenbei dazu, daß Ooishi und seine Leute herausfinden, wer in ihren Reihen Miyos Informant ist (ein gewisser Ootaka, gesprochen von Ishii Kouji). Auf der anderen Seite brauchen die Yamainu und ihr Anführer Okonogi aber nicht allzu lange um zu merken, daß jemand versucht sie auszutricksen, und daß Tomitake zu den Verrätern gehören muß. Der hat sich zwar inzwischen abgesetzt, doch Okonogis Leuten finden ihn trotzdem.
Folge 22 - Koubou (Offensive und Defensive) die Yamainu machen kurzen ProzessAls Irie sieht, daß die Yamainu Tomitake gefangen haben, flieht er unter Lebensgefahr ins Sonozaki-Anwesen zu Mion, Keiichi und den anderen. Leider bleibt das Miyo und den Yamainu nicht verborgen. Sie fackeln nicht lange, dringen mit Waffengewalt ein und sprengen sich den Weg frei. Es sieht ziemlich schlecht aus für Rika, sie muß sich ergeben und mit den Yamainu mitkommen. Doch dann wendet sich überraschend das Blatt, denn einer der Yamainu entpuppt sich als Akasaka. Er überrumpelt die Yamainu vollkommen und befreit Rika wieder.
* Irie hat für Shion eine gute Nachricht: Satoshi, in den sie heimlich verknallt ist, ist noch am Leben, und zwar als Patient in der Irie-Klinik.
Folge 23 - Kessen (Blutige Schlacht) Kasai und Akasaka im KugelhagelRika und die anderen wurden von den Yamainu in den Bergen gesichtet, und Miyo führt die Jagd nun höchst persönlich an. Sie hat mehrere Dutzend schwerbewaffnete Männer unter sich, doch Rika, Mion und die anderen leisten ebenso phantasievollen wie erfolgreichen Widerstand.
* Derweil dringt Irie mit Shion, Akasaka und Kasai in die Klinik vor, wo in einem geheimen Keller Satoshi liegt. Bevor sie ihn aber erreichen, müssen sie erst die dort stationierten Yamainu ausschalten. Das wird eine ziemlich heiße Nummer, und das Ergebnis ist für Shion extrem enttäuschend. Satoshi liegt im Koma, und ob er jemals wieder erwacht, ist fraglich. Immerhin ist er am Leben, also gibt es Hoffnung. Glück gehabt hat auch Tomitake. Takano hat ihn noch nicht umgebracht, sondern nur eingesperrt, und jetzt wird er wieder befreit.
* Die Yamainu beziehen mächtig Prügel und werden völlig demoralisiert. Doch das alles interessiert Miyo nicht. Sie wird niemals aufgeben.
Folge 24 - Oshimai (Ende) Miyo hat ausgespieltDie Yamainu haben die Telefonleitungen gekappt und die Straße nach Okinomiya blockiert. Doch als Akasaka und Tomitake trotzdem der Durchbruch gelingt und sie sich mit "Tokyo" in Verbindung setzen, weiß Okonogi, daß er definitiv verloren hat. Miyo gerät dadurch an den Rand der Hysterie und entschließt sich, allein weiterzukämpfen bis zum bitteren Ende. Okonogi gibt ihr eine Pistole mit einem Schuß. Eigentlich soll sie sich damit selbst erschießen, denn "Tokyo" braucht sie nun nicht mehr. Doch sie denkt gar nicht daran, sondern stürmt weiter. Es beginnt zu regnen. Tief im Wald begegnet sie Hanyuu in ihrer Geist-Form und dann Rika und den anderen. Sie feuert ihren Schuß ab, doch das Hinamizawa-Syndrom hat ihre Sinne schon so sehr vernebelt, daß sie weit daneben schießt. Sie kommt schließlich in die Irie-Klinik, wo sie vielleicht eines Tages geheilt werden kann.
* An diesem Abend endet das Watanagashi-Fest zum ersten Mal ohne Tote.
* Das Anime findet sein Ende auf besondere Weise. Rika ist erwachsen, taucht bei Miyo in der Vergangenheit auf, verhindert, daß ihre Eltern bei dem Unfall sterben, und wendet damit auch ihre Zukunft zum Guten.

Erstellt am 3.11.2013. Letzte Änderung: 21.2.2014