Hand Maid May - Zusammenfassung der Handlung Teil 6 - 10

Teil 6 - Motto motto!! (Mehr, mehr)

May fühlt sich voller Vitalität. Ein bißchen hat sie allerdings noch Probleme mit ihrer neuen Größe.

Am Abend soll es eine große Feier mit einem Feuerwerk geben, zu der sie alle hingehen wollen.

Im Laufe des Vormittages versammelt sich die ganze Truppe bei Kazuya zum Essen. May hofft, daß es für das Feuerwerk gutes Wetter gibt. Sicherheitshalber hat sie ein halbes Dutzend Teru Teru Bouzus (Schönwetterpuppen, siehe auch "Urusei Yatsura" Folge 30) gebastelt und über dem Balkon aufgehängt. Kei hat berechnet, daß es mit soundsoviel Prozent Wahrscheinlichkeit nicht regnen wird ... und daß die Spiegeleier mit Salz hervorragend schmecken.

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Kei hat eine Stelle als Assistentin an der Universität bekommen, und heute ist ihr erster Tag. Als Kazuya vorschlägt, sie zu begleiten, ist sie hingerissen.

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Natürlich bereiten sich auch Nanbara und Sara auf das Fest vor. Sara ist nach wie vor auf Kazuya angesetzt, diesmal, um ihn zu beobachten. Anscheinend steht Cyberdyne einem größeren Problem gegenüber ...

die Mädchen im Kimono

Kei stiftet in der Uni etwas Unruhe, nachdem der Professor auf der Bananenschale, die sie weggeworfen hat, ausgerutscht ist. Wieder zurück bei Kazuya, macht sie einen Handfläche - zu Handfläche - Datenaustausch mit May, um Informationen über "Tornado der Liebe" zu bekommen.

Kasumi findet das sehr praktisch und macht dasselbe mit Kazuya. Doch der meint, sie wollte die Miete kassieren (Baka). Kasumi ist über diese unromantische Auffassung empört und wirft Kazuya erst mal raus. Als sie ihn wieder reinläßt, sind alle umgezogen. Sie tragen hübsche Kimonos für das Fest.

Und dann geht es los. Die Fünf (mit Ikaria sogar Sechs) amüsieren sich prächtig auf dem Fest. Nanbara verfolgt ein paar Jungs, die ihn geärgert haben. Und Sara bleibt an einem Stand hängen, der gebratene Nudeln verkauft. Später stolpert sie dann über Kazuya, was sehr praktisch für sie ist, denn eigentlich ist sie auf dem Fest, um ihn zu observieren. Bei der Gelegenheit findet Kazuya übrigens heraus, daß auch Sara eine Cyberdoll ist. Die beiden kommen dann über Viren (echte und Computerviren) ins Gespräch. Kazuya schafft es, daß auch Sara seinem - sagen wir mal Charme - verfällt.

Später läuft Nanbara May über den Weg. Er sieht sie zum ersten Mal in groß und findet sie entzückend. Jetzt will er sie natürlich erst recht haben.

Es fängt dann ein bißchen an zu regnen, hört aber bald wieder auf, und dann gibt es zum Abschluß das Feuerwerk.

Teil 7 - Jikan ga nai, desu ka? (Ich habe keine Zeit, oder?)

Kazuyas Kommilitonen üben das Anmachen schöner Mädchen. Ziel ihrer Aufmerksamkeit ist die neue Assistentin: Kei. Doch die interessiert sich nur für Kazuya. Als dann auch noch May auftaucht, um Kazuya einen Bericht zu bringen, den er vergessen hat, verstehen die beiden die Welt nicht mehr.

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Als nächstes lernen wir Cyberdoll Mami kennen, das Haushalts-Universalgenie. Sie kommt von irgendwo her, sieht einen Artikel über Kazuya und beschließt, bei ihm aufzukreuzen.

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Nanbara ist mit einem Strauß Rosen unterwegs zu May. Die schaut gerade mit Kei und Rena "Tornado der Liebe". Da taucht unvermittelt Mami auf und umarmt Kazuya heftig. Dann erzählt sie ihm, sein Vater hätte sie geschickt, um ihm ein bißchen unter die Arme zu greifen.

May, Rena und Kotaro

Während Kazuya mit seiner Schwester telefoniert, um etwa über Mami herauszufinden, fängt die an aufzuräumen und sauberzumachen. Und das kann sie so perfekt, daß sie alle in Staunen versetzt. Dann geht es ans Kochen. Auch das macht sie großartig. Alle sind begeistert. Allerdings muß May sich jetzt noch mehr Mühe geben, um nicht gegen die neue Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten. Doch das ist nicht so einfach.

Gerade, als sie anfängt die Straße zu kehren, taucht ihr spezieller Freund Nanbara auf und drückt ihr die lila Rosen in die Hand. Und Sara schenkt Kazuya einen Teller Raamen, worüber sie selbst ganz aus dem Häuschen gerät. Mami lädt sie dann alle zum Omiai (eine Art Hochzeitsverhandlung / -besprechung / Kennenlernen) ein. Sie stellt mehr oder weniger seltsame Fragen und Aufgaben, die die anderen lösen müssen, unter anderem die Liebesmaschine, was nichts anderes als ein Bett ist, in dem sich die frisch "Verlobten" amüsieren dürfen.

Doch dann ist es 4 Uhr. Mami wirf Sara und Nanbara raus und beginnt mit den Vorbereitungen für das Abendessen. May und Kazuya schickt sie zum Einkaufen. Nachdem die damit fertig sind, treffen sie ein paar Kinder, die sie kennen, und spielen mit ihnen. Deswegen kommen sie etwas spät und ziemlich schmutzig zurück. Macht aber nichts, Mami macht sie wieder sauber und serviert dann das Essen.

Kasumi wird der ganze Wirbel langsam zuviel und sie verschwindet still und leise.

Nach dem Essen räumt Mami auf. Sie sagt zu May, sie brauche ihr nicht zu helfen und sollte lieber ihre Zeit mit Kazuya verbringen, denn viel habe sie nicht mehr.

Teil 8 - Takusan hoshiin desu! (Ich will alles)

Ein Sturm zieht heran, und die Cyberdolls machen die Leiter zwischen Kasumis und Kazuyas Zimmer fest. Das Fenster vernageln sie auch gleich, und zwar von außen, was zur Folge hat, daß sie nicht mehr rein können und Mami es wieder aufbrechen muß.

Mami und May

Die ganze Mannschaft versammelt sich bei Kazuya, während es draußen langsam anfängt zu regnen. Nanbara erkundigt sich, was es eigentlich mit dieser Leiter auch sich hat. Kazuya antwortet, damit sei schon einiges passiert. Über die näheren Umstände lassen er und Kasumi sich aber nicht aus, obwohl inzwischen alle sehr neugierig sind.

Zur Abwechselung erscheint dann die Vermieterin, also Kasumis Mutter, auf der Leiter. Auch sie scheint damit einige Erinnerungen zu verbinden. Dafür ist Kasumi verschwunden. Ihr war der ganze Wirbel, den Nanbara und die Cyberdolls mal wieder um Kazuya gemacht haben, zu viel.

Kazuya findet sie auf dem teilweise überschwemmten Spielplatz, wo sie alten Erinnerungen nachhängt, die mit dieser Leiter zu tun haben. Die hat nämlich praktisch vom ersten Tag an eine besondere Beziehung zwischen ihr und Kazuya hergestellt. Kazuya will sie mit nach Hause nehmen, aber danach steht Kasumi im Moment nicht der Sinn. Und so setzen sie Kasumis Erinnerungen an ihre Zeit auf der Leiter erst mal gemeinsam fort. Und da ist im Laufe der Jahre einiges an romantischen Erlebnissen zusammengekommen. Sogar Weihnachten haben sie auf ihr mal gefeiert.

May, Sara und Nanbara sind mehr oder weniger heimlich Zeugen dieses Treffen geworden. Jetzt kennen sie die tiefe Bedeutung dieser Leiter. Vor allem Sara ist ganz gerührt.

Der Sturm rüttelt schon heftig an der Leiter, aber May und die anderen sind entschlossen, sie zu beschützen. Eine nicht ganz ungefährliche Aufgabe. Sogar Nanbara beteiligt sich daran. Sara ist ganz überrascht und meint, er hätte doch eine weichere Seite, als sie bisher geahnt hat.

Kasumi und May auf dem Dach

Der Wind bläst einen nach dem anderen davon, nur May, Kei und Ikaria nicht. Die können sich und die Leiter retten.

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Es ist wieder schönes Wetter. Kasumi und May sitzen auf dem Dach. May will sich die Leiter ausleihen, zum Einkaufen, um für Kazuya zu kochen und mit ihm in den Vergnügungspark zu gehen. Kasumi fragt sie, wozu sie dafür eine Leiter bräuchte. In Wirklichkeit wolle sie schöne Erinnerungen. Aber davon hat sie ja schon eine ganze Menge.

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Nanbara und Sara leiden unter posttraumatischem Streß (oder so ähnlich). Plötzlich fliegt die Tür auf und ein sehr schräger Typ erscheint, der aussieht wie Supermann in Rot, und sich Nanbara schnappt.

Teil 9 - Sore demo ... Shinjitemasu (Trotzdem ... ich glaube (an Dich))

Die rote Typ zieht eine ganz schöne Show ab, bis sich herausstellt, wer er eigentlich ist: Nanbaras Nachkomme aus der Zukunft und Präsident von Cyberdyne: Nanbara Dotaro. (Er nennt sich selbst übrigens Commando Z, der jedes Problem löst.) Sara ist ganz aus dem Häuschen.

Nanbara und Nanbara beginnen nun einen Streit, wer wen mit "Sie" anreden muß.

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Nanbara Dotaro

Mami hat zwei Karten für den Vergnügungspark gewonnen. Eine bekommt Kazuya. Die andere versteckt sie. Wer sie findet, darf mit ihm ausgehen. Bei der Suche nehmen die Mädchen Kazuyas Wohnung auseinander und finden sogar einige Sex-Heftchen. Nur die Karte finden sie nicht.

Sara hat nach wie vor den Auftrag, Kazuya zu beobachten. Sie schwingt sich von der Straße aus auf die Leiter, um darüber seine Wohnung im Blick zu haben. Und was sieht sie: Kazuyas Rücken und darauf die Karte, die Mami gemeinerweise dort angeklebt hat. Damit ist sie die Glückliche. Da sind die anderen aber ganz anderer Meinung. Also schnappt Mami sich die Karte wieder und veranstaltet ein Wettrennen. Wer sie einholt, bekommt die Karte. Aber sie ist auf ihren Rollschuhen sehr flott.

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Dotaro berichtet Kotaro, daß er aus der Zukunft gekommen, weil es dort einen Notfall gibt.

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Mamis Wettrennen geht durch die halbe Stadt. Doch die Mädchen haben verschiedene Tricks drauf, um ihre Chancen zu verbessern.

Sara landet allerdings in ihrer Raamen-Bude. Aber irgendwie hat sie auf einmal keinen Appetit - ein Vorgeschmack auf Nanbaras Notfall. Auf dem Weg nach Hause bricht sie dann zusammen.

Anscheinend hat May das Wettrennen gewonnen. Mami meint zu ihr, sie solle die wenige Zeit, die sie noch hat, gut nutzen, um schöne Erinnerungen zu gewinnen.

Während Kazuya und May sich amüsieren, spielt Kasumi mit ihren Schülern Baseball. (Japan ist neben den USA das meines Wissens einzige Land auf der Welt, in dem dieses seltsame Spiel sehr populär ist.)

Sara

Im Fernsehen läuft die letzte Folge von "Tornado der Liebe, in dem die Helden sich endlich finden :-)

Die Geschichte geht allerdings nicht so aus, wie Rena das erwartet hat. Und dann bricht auch sie zusammen. Kurz darauf folgen ihr Kei und Mami. Sie erhitzen sich sehr stark, verlieren jede Kraft und stehen kurz vor dem Durchbrennen. Kasumi kühlt sie mit Eis. Das ist das einzige, was ihren Tod wenigstens hinauszögern kann.

Nanbara liefert Sara bei Kasumi ab und macht sich auf die Suche nach Kazuya, denn sein Nachfolger aus der Zukunft hat ihm mitgeteilt, daß nur noch Kazuya die Cyberdolls hier und die in der Zukunft retten kann.

Aus irgendeinem Grund bleibt bei May der Kollaps aus. Schließlich findet Nanbara Kazuya und May und fährt mit ihnen so schnell er kann zu Kazuyas Wohnung. Dabei erklärt er ihnen, was der Grund für die Katastrophe ist: ein Virus, der die Cyberdolls befallen hat und jetzt in seine aktive Phase eintritt. Cyberdolls haben zwar einen eingebauten Virenschutz, aber gegen diesen ist er anscheinend machtlos.

Zuhause angekommen erklärt Dotaro, daß der Virus den Speicher der Cyberdolls komplett löschen wird, was mehr oder weniger ihren Tod, zumindest den Tod ihrer Persönlichkeit, bedeutet. Kazuya und Kasumi sind entsetzt. Kazuya schmeißt sich sofort an seinen Computer, um den Virus zu analysieren. Dabei fällt ihm auf, daß May verschont geblieben ist. Auch dazu hat Nanbara II Informationen: als Cyberdyne Mays Erinnerungen in den großen Körper transferierte, fiel ihnen auf, daß ihre Software in der Lage ist, sich von selbst weiterzuentwickeln.

Und derjenige, der für das System den Prototypen entwickelt hat, ist kein anderer als Kazuya. Deswegen ist er der einzige, der die Cyberdolls retten kann.

Teil 10 Meippai (wahrscheinlich ein Wortspiel aus Mei no ippai - Mays Alles)

Die Cyberdolls in der Zukunft nehmen das Schicksal von Kei, Sara, Mami und Rena vorweg und machen einen Shutdown. Der Robotertyp, der Kazuya mal aufgesucht und ihm May zurückgebracht hat, steht hilflos daneben. (In Wirklichkeit ist er kein Roboter, sonst wäre er jetzt nicht mehr am Leben, sondern ein Nachfahre von Kazuya: Saotome Takuya!)

In der Gegenwart liegen die Cyberdolls (außer May) ebenfalls in den letzten Zügen. Nur Kasumis Eiskühlung hat bislang das Schlimmste verhindert. Kazuya arbeitet voller Konzentration. Doch er hat viel zu wenig Zeit, den Virus und die Systeme der Cyberdolls zu analysieren. Da macht May ihm einen Vorschlag: er solle alle Viren in ihr System überspielen und dann beobachten, was aus ihnen wird.

Das Problem: Mays Speicher reichen dafür nicht. Doch es gibt da einen anscheinend freien, sehr großen Speicherblock. Trotz großer Bedenken - Kazuya bleibt nichts anderes übrig, als es so zu machen.

alle

Problem Nummer zwei: nicht nur Mays System wird benutzt, Kazuya braucht auch von außen eine irre Rechenleistung. Doch dafür sorgt Nanbara. Er fährt alles an Rechnern heran, was er nur auftreiben kann.

Und dann beginnt der Transfer. May hat sich mit Kazuyas Rechnern verbunden und holt sich jetzt per Handflächentransfer die Daten aus ihren Kolleginnen.

Trotz des gemeinsamen Einsatzes aller wird es ein schwerer Kampf. Zwischendurch geht dann auch noch das Eis aus. Doch ausgerechnet Shikishima, der Kasumi sechs Monatsmieten schuldet, bringt neues.

Schließlich erreicht Kazuyas Rechnerverbund den Virus und beginnt mit der Analyse. Zur großen Überraschung aller stellt sich heraus, daß es genau der Virus ist, mit dem in Folge 1 Nanbara Kazuya ärgern wollte. Damals ist nicht viel passiert - scheinbar. Welche verheerenden Folgen dieser Virus in der fernen Zukunft entwickeln würde, kommt für alle völlig überraschend. Leider hat Nanbara den Virus zwar programmiert, kann jetzt aber nichts dagegen machen. Er und Dotaro kommen auf Takuya, Kazuyas Nachkommen.

Der kommt gerade noch rechtzeitig, denn Kazuya klappt gerade selbst zusammen. Der Streß war zu viel für ihn. Und er schafft es. Der Virus wird vernichtet, die Cyberdolls in der Zukunft wachen wieder auf, und auch Mami, Sara und den anderen geht es schnell wieder besser.

Nur May nicht. Der scheinbar leere Speicherbereich war in Wirklichkeit der Ort, an dem ihre Erinnerungen und damit ihre ganze Persönlichkeit gespeichert war. Das heißt, sie ist jetzt wieder leer - fabrikneu. Als sie erwacht, begrüßt sie Kazuya freundlich und beginnt, ihr Benutzungsbedingungen zu zitieren.

Für alle bricht eine Welt zusammen. May hat sie gerettet und sozusagen ihr eigenes Leben dafür gegeben. Kazuya macht sich schwere Vorwürfe, daß er das nicht rechtzeitig erkannt hat. Allerdings - wenn doch, hätte es ihm wohl auch nicht viel genutzt. Denn er hätte die anderen kaum einfach sterben lassen können.

Kasumi kommt schließlich auf die Idee, daß eigentlich viel vom Mays Erinnerungen noch da ist, nämlich in den Erinnerungen der anderen. Und so legen sie wieder die Hände aufeinander und geben May ihre Erinnerungen und damit ihr Selbst zurück.

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Nach der Abspannmusik sehen wir dann alle fröhlich versammelt zu einer Party.


Datenaustausch

Erstellt am 16.1.2001. Letzte Änderung: 19.2.2014