Hyper Police - Zusammenfassung der Handlung 4. DVD (Teil 13 - 16)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Hyperpolice 4. DVD

Folge 13 - Neko no Suzu (Katzenglöckchen)

Batanen und seine Leute befinden sich mit dem Souryuu an Bord einer Fähre. Sie haben alle Passagiere abgecheckt und wähnen sich auf dieser Fahrt in Sicherheit. Doch Natsukis Glöckchen läßt sich auf hier noch orten und verrät sie. Und sie sind noch nicht mal aus dem Hafen heraus, als eine Explosion das Schiff versenkt. Die Terroristen hatten es anscheinend sehr eilig. Nur Sakura mit ihrer Flugfähigkeit rettet sie alle, zumindest ein Stück weit, bis sie wegen des zu hohen Gewichtes abstürzen und Natsuki in ihrer Panik auch noch einen Blitz losläßt.

Sakura in Aktion

Das ganze bleibt natürlich nicht unbeobachtet, doch die Terroristen wissen nicht, ob der Souryuu und die anderen das überlebt haben. Nun, sie haben und sitzen tropfnaß in einer Hütte am Strand und versuchen an einem Feuer ihre Kleider zu trocknen. Der Souryuu ist ziemlich bedrückt, und außerdem müssen sie morgen schon in Tokyo sein, wenn die Zeremonie nicht ausfallen soll.

Da erfolgt der nächste Angriff. Wieder hat Natsukis Glöckchen sie verraten und sie müssen Hals über Kopf fliehen.

Inzwischen ist es Nacht geworden. Tommy hat einen Traktor organisiert, auf dem sie nun alle Richtung Tokyo tuckern. Zwischendurch werden sie mal kontrolliert, doch es scheint, als könnten sie die Typen austricksen, bis einer von ihnen erneut das Glöckchen ortet. Und so geht die wilde Flucht weiter. Es ist ein Wunder, daß sie dabei am Leben bleiben und einigermaßen unversehrt eine Straße erreichen, auf der sie per Anhalter weiterreisen. Bis sie dann wieder entdeckt werden und diesmal von Fluggleitern gejagt werden. Sie können sich in einen Tunnel flüchten und fangen mal an zu denken - reichlich spät, aber immerhin. Und so kommen sie ziemlich schnell darauf, wie die Terroristen es immer wieder schaffen, sie so schnell zu finden.

Da Natsuki sich aber von ihrem Glöckchen unter gar keinen Umständen trennen will, spielt sie nun den Lockvogel. Batanen, Tommy und der Souryuu können in aller Ruhe davonspazieren, während die Terroristen hinter Natsuki herrennen. Heimlich folgt auch Sakura ihnen und schießt an einer passenden Stelle den Gleiter ab. Und so ist auch Natsuki gerettet. Beziehungsweise Sakura sieht nun ihre große Chance, Natsukis Kräfte zu rauben. Doch dieser Schuß geht natürlich nach hinten los ...

*

Der Souryuu erreicht wohlbehalten seinen Tempel in Tokyo, wo Batanen feststellt, daß das ganze nur ein Ablenkungsmanöver war. Der Souryuu war ein Doppelgänger, um die Terroristen abzulenken. Der echte Souryuu ist längst da.

Folge 14 - Samurai Nippon

Batanen, Natsuki, Sakura und Tommy sind mal wieder hinter einem Schwerverbrecher her.

*

500 Jahre zuvor, zur Zeit Nobunagas, der die Herrschaft über Kyoto erlangt hat und nun Japan unter seiner Führung zu einigen versucht:

In einem Wald kämpft ein Samurai (Chikura Sakunoshin) gegen eine Gruppe Ninjas. Sakunoshin ist ein extrem talentierter Schwertkämpfer, der bei seinem Herrn Nobunaga in hohem Ansehen steht. Ganz allein ist er übrigens nicht, an seiner Seite kämpft eine junge Ninja-Frau namens Mitsuhide Kasumi, Sakunoshins Geliebte. Als die Ninjas die beiden eingekreist haben, ist Kasumi bereit, sich für Sakunoshin zu opfern, indem sie sich in die Luft sprengt. Doch diese Explosion verläuft für Sakunoshin sehr seltsam, denn als sich der Rauch verzogen hat, findet er sich an einem unbekannten Ort wieder.

*

die nackte Sakura hat ungebetenen Besuch

Der Verbrecher schickt Sakura ins Land der Träume und schaltet mit einem Trick auch Natsuki aus. Doch plötzlich steht Sakunoshin vor ihm, der die am Boden liegende Sakura für seine Kasumi hält. Mit einem einzigen Schwerthieb streckt er den Burschen nieder. Dann nimmt er Sakura an sich und bringt sie in Sicherheit. Daß sie einen äußerst üppigen Schwanz und große Tierohren hat, stört ihn nicht im geringsten bei seiner Meinung, es sei seine Geliebte. Und auch daß er sich in einer vollkommen unbekannten Umgebung mit Hochhäusern usw. befindet, macht ihm keinerlei Kopfzerbrechen.

In einer Höhle am Ufer entkleidet Sakunoshin die immer noch ohnmächtige Sakura, um sich um ihre Wunden zu kümmern. Da ihm Reiß- und Klettverschlüsse unbekannt sind, werden Sakuras Kleider dabei leider total ruiniert.

Wenig später kommt Sakura wieder zu sich, stellt entsetzt fest, daß sie völlig nackt ist und kommt zusammen mit dem, was Sakunoshin zu ihr sagt zu dem Schluß, daß er sich wohl an ihr vergangen haben muß. Schreiend rennt sie davon und läßt einen vollkommen verblüfften Sakunoshin zurück, der sich fragt, ob sich seine Kasumi wohl den Kopf etwas zu hart angestoßen hat.

Sakura fliegt davon, und Sakunoshin macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei begegnet er Natsuki, Tommy und Batanen. Er ist überhaupt nicht verwundert, daß plötzlich Tiermenschen auftauchen und zu ihm sprechen. Als aber im Gespräch herauskommt, daß Nobunaga schon lange tot ist (seit über 500 Jahren, und übrigens tatsächlich ermordet von Mitsuhide Akechi, Kasumis Vater), ist er entsetzt. Es wäre doch seine Mission gewesen, ihn zu beschützen.

*

Völlig arglos hatte Sakunoshin Sakura gegenüber seinen Namen erwähnt, und die startet nun eine Art Privatkrieg gegen ihn. Sie glüht vor Wut, weil sie davon überzeugt ist, er habe ihr etwas angetan. Um ihn erst mal zu finden, gibt sie bei Mudagami und Grey einen Steckbrief im Internet heraus. Das Bild darauf hat sie selbst gezeichnet, und es hat mit Sakunoshin natürlich wenig Ähnlichkeit. Immerhin stimmt der Name, und das wiederum alarmiert Natsuki und die anderen. Sie sind Sakunoshin schließlich auch begegnet und hatten gar nicht den Eindruck, er sei ein gefährlicher Verbrecher. Außerdem ist Sakunoshin ein Mensch und steht damit unter Artenschutz. Wenn Sakura ihn umbringt, kommt sie selbst auf den elektrischen Stuhl.

Sakunoshin ist derweil mitten in Tokyo gelandet und fragt sich, wo all die Biester herkommen. Ist er in der Vorhölle? Oder verrückt geworden?

Folge 15 - Sakura, saku ka na? (Sakura blüht auf, oder? / Kirschblüten blühen, oder?)

Da der Steckbrief ihr nicht reicht, versucht Sakura sich auch in Voodoo-Zauber, um Sakunoshin um die Ecke zu bringen.

Das funktioniert auch insoweit, daß der mit großen Schwerzen in die Knie geht. Und da er sich gerade in einer sehr üblen Gegend befindet, stehen die Banditen schon bereit, ihn auszurauben. Doch so leicht läßt Sakunoshin sich nicht fertigmachen. Seine Meisterschaft mit dem Schert ist unübertroffen, und am Ende rücken die Banditen freiwillig ihr Geld raus, damit er sich nicht einen Kopf kürzer macht.

*

Natsuki, Batanen und Tommy sind auf der Suche nach Sakunoshin und Sakura, um ein Unglück zu verhindern, doch es kommt anders. Sakunoshin ist in ein Restaurant gegangen und staunt über das merkwürdige Essen dort. Zufällig kommt auch Sakura in dieses Restaurant und setzt sich neben ihn. Sakunoshin denkt, sie sehe Kasumi zum Verwechseln ähnlich. Und Sakura denkt, er sehe Sakunoshin zum Verwechseln ähnlich. Aber wenn er es wäre, wäre er bestimmt schon über sie hergefallen. Und er könnte nicht so schöne Augen haben.

Und er würde ihr nicht mit seinem frisch erworbenen Geld aushelfen, denn Sakura hat leider keinen Pfennig mehr bei sich, weil sie alles für den Internet-Steckbrief ausgegeben hat, und würde nicht mal die Rechnung für ihr Essen bezahlen können.

Und so kommt es, daß Sakura sich in Sakunoshin verliebt ohne zu wissen, daß er genau der ist, dessen Kopf sie haben will.

Sakunoshin und Sakura

Sakunoshin erzählt Sakura von Fürst Nobunaga und dem Verräter Mitsuhide Akechi - Dinge, die Sakura im Geschichtsunterricht gelernt hat. Er denkt dann auch wieder an Kasumi und will sich auf den Weg machen, um sie zu finden. Sakura kommt auf die Idee, ihm dabei zu helfen. Als Kopfgeldjägerin ist sie schließlich Experte im Aufspüren. Daß die gesuchte Person in diesem Fall schon über 500 Jahre tot ist, weiß sie ja nicht.

Da tauchen drei Burschen auf, die sich das Kopfgeld, das Sakura auf Sakunoshin ausgesetzt hat, verdienen wollen. Weit kommen sie damit natürlich nicht, aber dafür ist Sakura nur umso mehr von diesem Mann fasziniert. Sein Schwert und ihre Pistole ... In diesem Moment taucht Natsuki auf, mißversteht die Situation gründlich und legt beide mit einem Blitz flach.

*

Wieder Zuhause, kocht Sakura Essen für Sakunoshin. Natsuki, Batanen und Tommy glauben aber, Sakura würde das Essen vergiften und fesseln sie, was Sakunoshin absolut empörend findet, als er wieder aufwacht. Und Sakura bekommt erst jetzt mit, daß ihr neuer Geliebter der Sakunoshin ist, den sie unter allen Umständen tot sehen wollte.

Es dauert eine Zeitlang, bis sich die diversen Mißverständnisse wieder geklärt haben und bis Sakunoshin endlich mal so langsam kapiert, daß er in der fernen Zukunft gelandet ist.

*

Sakunoshin zieht bei Sakura ein (die ja immer noch in Natsukis Haus lebt), ohne daß Natsuki erst lange gefragt wird.

Folge 16 - Minna, hen? (Sind alle seltsam?)

Es ist Kirschblütenzeit, und die Parks füllen sich mit Liebespaaren.

Sakura versucht Sakunoshin zu verführen

(Vor einigen Folgen wurde mal erwähnt, daß es August ist. Jetzt ist Frühling, also ein Jahr weiter, aber im Vorspann heißt es immer noch unverändert, es sei das Jahr 22. Ein bißchen mehr Mühe mit der Konsistenz der Handlung hätten die Produzenten sich schon geben dürfen.)

Natsuki entspannt sich auf der Veranda und genießt die milde Luft, während Sakunoshin davon überzeugt ist, ein Krieg stehe unmittelbar bevor. Plötzlich taucht Sakura auf, gehüllt in einen sehr vornehmen und prächtigen Kimono. Doch leider ist ihr Angebeteter nicht da.

*

Tommy steht auf der Brücke, unter der immer Poos Patrouillenboot herfährt. Er ist total in sie verknallt, nur will sie leider nichts von ihm und seinem Geschenk, das er extra für sie besorgt hat, wissen.

*

Auch Batanens Gefühle für Natsuki kochen hoch, und seine Fantasievorstellungen ebenfalls. Doch Natsuki kann damit leider (noch) gar nichts anfangen. Tachibana, der Chef des Ranpu-Cafes, klärt sie mal darüber auf, doch Natsuki weist die Vorstellung, sie sei in Hitze, entschieden von sich.

*

Poo ist eine vielbeschäftigte Frau, denn sie befiehlt nicht nur dem Wasser, sie kann auch Robotern Leben einhauchen. Und das heißt, sie muß jede Menge davon für die Polizei herstellen. Und außerdem sitzt seit drei Tagen Tommy vor dem Gebäude, um sie zu sehen und ihr mit einem Strauß roter Rosen seine Liebe zu gestehen.

Leider klappt er dann aber zusammen, weil drei Tage im Regen doch ein bißchen zu viel waren und er nun hohes Fieber hat. Batanen und Natsuki kümmern sich um ihn, und in seinem Fieberwahn hält er Natsuki für Poo. Und die sagt zu ihm auch noch, sie würde mit ihm ausgehen, wenn er wieder gesund sei.

Das vergißt Tommy natürlich nicht, und jetzt hat Natsuki ein echtes Problem. Wenn doch nur Sakura da wäre. Und schon platzt die wütend zur Tür herein, immer noch auf der Suche nach Sakunoshin. Dafür hat Batanen eine Idee: Natsuki könnte sich doch als Poo verkleiden.

Und so geht Tommy, ohne es zu merken, mit Natsuki statt mit Poo aus. Dabei scheut er keine Kosten und Mühen, doch mit dem heißen Essen hat Natsuki so ihre Probleme. Nach der Dampferfahrt gehen die beiden noch ein bißchen bummeln und kommen an einem Wahrsager-Zelt vorbei. Tommy läßt Natsuki den Vortritt, und wen findet die im Innern vor? Poo, die hier - unerlaubterweise - einem kleinen Nebenjob nachgeht. Und damit Natsuki sie nicht verrät, machen die beiden ein kleines Geschäft. Mit anderen Worten kommt Tommy nun doch noch zu seinem Rendezvous mit der echten Poo. Leider ist es aber ziemlich schnell zu Ende ...


Erstellt am 29.7.2010. Letzte Änderung: 19.2.2014