Hyperpolice - Zusammenfassung der Handlung 6. DVD (Teil 21 - 25)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Hyperpolice 6. DVD

Folge 21 - Youatari no yoi Engawa (Die Sonnenseite der guten Veranda)

Eigentlich sollte Natsukis Vater irgendwo auf einer mehrjährigen Reise sein. Und ihre Mutter ebenfalls. Doch beide empfangen Natsuki und Klein-Batanen, als wenn nichts wäre. Natsuki ist sprachlos, bleibt mit Batanen aber erst mal da, geht dann gemeinsam mit ihm ins Bad und spielt anschließend im Haus Verstecken, bis eine Ratte Batanen aus seinem Versteck scheucht und er weinend zu Natsuki rennt (, die ihn immer noch "Sempai" nennt).

Batanen in seinem Privat-Paradies

In der Nacht drückt sie ihn an sich wie ein Kuscheltier, und Batanen fühlt sich im 7. Himmel. Langsam nimmt das ganze surrealistische Züge an. Immer wenn Batanen sich von Natsuki entfernt, erscheinen ihm schreckliche Ratten. Nur wenn er bei ihr ist, ist er in Sicherheit. Doch Natsuki scheint ihn langsam zu vergessen, weil sie mit ihren Eltern so glücklich ist.

Am nächsten Morgen geht Klein-Batanen still und leise weg, und Natsuki merkt nicht mal, daß er fehlt. Doch irgendwie hat sie ein ganz komisches Gefühl bei der ganzen Sache und läßt schließlich einen Blitz los.

Batanen begegnet derweil Tommy und Poo. Sakura sitzt mit ihrer Familie im Onsen und läßt es sich gutgehen. Nupu sitzt in der Savanne auf einem Thron und ist König der Tiere. Und Shini hat einen Heidenspaß dabei, Kinder zu erschrecken.

*

Anscheinend hat Natsukis Blitz einen Teil der Traumlandschaft in die Wirklichkeit zurückgeholt. Sie sieht einen verdächtigen alten Mann umgehen, der die Illusion wiederherstellt, und folgt ihm. Da er schwebt, bewegt er sich sehr schnell und Natsuki verliert ihn nach einiger Zeit. Dafür findet sie Batanen wieder, der sich von drei Natsukis bemuttern läßt. Als die drei sich auf die "echte" Natsuki stürzen wollen, wird Batanen wieder groß und eilt ihr zu Hilfe. Damit erlischt erneut ein Teil der Illusion, und alsbald erscheint wieder der alte Mann.

Als Batanen und Natsuki ihn erreichen, schläft er jedoch. Als er geweckt wird, wird er sehr wütend und feuert die beiden in die Luft. Aufgefangen wird Natsuki von einer Fuchs-Dämonin: Sakuras Mutter. Und der alte Mann, ein mächtiger, aber seniler Zauberer, ist Sakuras Vater. Er hat diesen Dom der Träume und Illusionen erschaffen. Und Sakuras Mutter vernichtet ihn jetzt wieder, nachdem sie ihn gefunden hat.

Kaum ist er weg, tauchen alle Vermißten wieder auf. Sakura, die keineswegs mit ihrer Familie in einem Onsen, sondern allein in einer Pfütze gebadet hat, wundert sich, daß ihr Vater überhaupt noch am Leben ist.

Folge 22 - Poo-san no Yuuutsu (Poos Melancholie)

Batanen & Co haben zusammen mit Poo, Fonne und Kondo eine Ladung Killerameisen dingfest gemacht. Doch die Ameisenkönigin haben sie vergessen, und die schlägt zurück und macht den Jägern gewaltige Schwierigkeiten. Da öffnet sich plötzlich ein Dimensionsloch, ein riesiger Dinosaurier kommt hervor, schnappt sich die Königin, schluckt sie runter und verschwindet wieder, wo er hergekommen ist. Anschließend schließt sich das Loch wieder, und keiner weiß so recht, was eigentlich geschehen ist.

das Dimensionsloch über Tokyo

Dafür ist in der Erde ein riesiger und sehr tiefer Krater entstanden, an dessen Grund sich Tommy und Fonne wiederfinden. Fonne ist ziemlich schwer verletzt, und ob sie will oder nicht, sie muß sich von Tommy helfen lassen. Poo steigt hinab, um die beiden zu suchen, kommt aber selbst in Schwierigkeiten, weil ihre Kräfte hier unten durch irgend welche Einflüsse blockiert werden. Zu allem Unglück füllt sich das Loch auch noch rasch mit Grundwasser, und am Ende muß Tommy Poo vor dem Ertrinken retten.

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Poo mit ihren magischen Kräften wird dazu verdonnert, das Dimensionsloch, das immer wieder aufflackert, dauerhaft zu schließen. Sie ist selbst überrascht, daß ihr das relativ leicht gelingt. Doch leider war's das nicht, denn wenig später öffnet sich das nächste Loch, das von ihr wieder geschlossen werden muß. Und dann das nächste ...

Es wird für die arme Poo eine sehr anstrengende Zeit, vor alle, weil niemand weiß, woher all diese Löcher auf einmal kommen.

Irgendwann tief in der Nacht kommt sie wieder nach Hause und ist so müde, daß sie sich nicht mal mehr auszieht sondern einfach ins Bett fällt und sofort einschläft. Doch lange kann sie da nicht bleiben, denn schon ist das nächste Loch erschienen, diesmal über dem Stadtteil Akasaka.

Später taucht sie im Ranpu-Cafe auf, auf der Suche nach Tommy. Doch der ist gerade mit einer anderen Frau zusammen ...

Allerdings hat Poo keine Zeit, sich darum zu kümmern, denn das nächste Dimensionsloch wartet schon auf sie.

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Tommy versucht, Poo irgendwie zu helfen und lädt sie ein. Doch was findet Poo in seinem Auto? Fonnes Ohrring. Und das macht Poo sehr, sehr ärgerlich. Tommy landet in einem Eisblock, und Poo beim nächsten Dimensionsloch.

Am nächsten Tag sieht sie Tommy erneut, und diesmal ertappt sie ihn sozusagen auf frischer Tat, wie er mit Fonne zusammen Einkaufen geht. Fonne ist zwar nicht seine Freundin, sondern eher seine Domina, aber Poo reicht es. Und dann geraten die beiden Frauen auch noch in einen wilden Streit um ihn ...

Zufällig ist auch Natsuki dabei, und die wird so wütend, daß sie mal wieder einen Blitz losläßt. Der Blitz reißt ein Dimensionsloch auf, und damit ist nun zufällig geklärt, wie all diese Dinger in den letzten Tagen zustande gekommen sind. Allerdings hatte Natsuki selbst davon natürlich keine Ahnung ...

Folge 23 - Sakura Goranshin! (Sakura läuft Amok)

Es könnte alles so schön und friedlich sein bei Sakura, Sakunoshin und ihrer Familie, wenn nicht Sakunoshin Sakura ständig mit Kasumi verwechseln würde. Langsam aber sicher treibt das Sakura zur Verzweiflung. Und so fasst sie einen ziemlich irrwitzigen Plan: ihr Vater soll sie in die Vergangenheit befördern, wo sie diese Kasumi umbringt, bevor sie Sakunoshin kennenlernt.

Ganz so einfach ist es nicht, denn ihr Vater wird in dem riesigen Schrein in Amagasaki, in dem er lebt, gut bewacht, damit er keinen Unsinn anstellt. Doch praktischerweise ist Sakuras Mutter nicht da, und mit den beiden Wächterinnen wird Sakura leicht fertig. Ein größeres Problem ist ihr Vater selbst, der sie gar nicht erkennt. Ihren Wunsch erfüllt er allerdings trotzdem.

Und es dauert dann auch nicht lange, bis Sakura ihre völlig ahnungslose Erzrivalin aufgespürt hat und sie nun um die Ecke bringen will. Ganz so leicht ist es allerdings nicht, eine Ninja zu töten. Doch Sakura ist zu allem entschlossen.

Sakura ärgert sich schwarz über Sakunoshin

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Natsuki ist gerade mit Sakuras Kindern im Ranpu beim Essen, als diese sich auflösen. Offenbar ist Sakuras Plan aufgegangen, aber anders als erwartet. Denn allem Anschein nach hat sie sich selbst ausgelöscht. Niemand (außer Natsuki) erinnert sich mehr an eine Sakura. Sakunoshin war nie mit jemandem namens Sakura verheiratet und Kinder hatten sie natürlich auch nicht. Und auch sonst hat sie die Welt deutlich verändert. Die Police Company gibt es zum Beispiel wieder, und es geht ihr offenbar sehr gut.

Interessanterweise erinnert sich Mudagami noch an Sakura, denn er ist, wie er behauptet, ein Gott und kann Zeitparadoxa deshalb durchschauen. Er rät Natsuki, wenn sie Sakura wiederhaben wolle, müsse sie ebenfalls in die Vergangenheit reisen und Sakura daran hindern, Kasumi zu ermorden, denn offenbar ist Kasumi einer von Sakuras Vorfahren.

Gesagt, getan. Natsuki erzeugt mit ihren Blitzen ein Zeitloch, jagt Sakura hinterher und hindert sie in letzter Sekund daran, Kasumi zu töten (wobei Zeit eigentlich keine Rolle spielt, wenn man durch die Zeit reisen kann, aber Zeitreisen und Logik wiedersprechen sich sowieso unabwendbar).

Wie auch immer, Sakura ist gerettet, und Natsuki gelangt zu der Erkenntnis, daß sie anscheinend dafür verantwortlich ist, daß Sakunoshin damals diesen Zeitsprung in die Gegenwart gemacht hat.

Folge 24 - Saiyaku no Hi (Der Tag der Katastrophe)

Kondo und Fonne haben eine Schildkröte bis zu einer paradiesischen einsamen Insel verfolgt. Nachdem sie sie eingefangen haben, genießen sie die schöne Umgebung und wünschen sich einen Ort wie diesen nur für Menschen, ohne Biester.

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Natsuki lebt nach wie vor bei Sakura und ihrer Familie. Eines Tages finden die Kinder das Fuurin, das ihr mal Batanen in Folge 18 geschenkt hat. Es ist aus Glas, und um es sicherer aufzubewahren, bringt Natsuki es ins Ranpu-Cafe. Dabei knallt sie gegen die Tür, und damit ist es darum geschehen. Wenigstens der Glasstein im Innern ist noch heil, und erstaunlicherweise scheint das Fuurin auch damit allein zu funktionieren. Master Makoto kommt auf die Idee, ihn in Natsukis Glöckchen zu stecken, und da das so gut klappt, ist für Natsuki die Welt wieder in Ordnung.

Derweil drückt sich draußen ein seltsames Biest (Myamuru) herum, das wir schon in einer vorigen Folge mal kurz bei einem gewissen Murota, Poos oberstem Chef, gesehen haben. Offenbar verfügt es unter anderem über die Fähigkeit, seinen Geist umhergehen zu lassen und alles ausspionieren zu können.

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Ayami paßt auf Sakuras Kinder auf und ist mit ihnen auf den Spielplatz gegangen, also dort wieder Muratas Biest auftaucht und sie angreift. Zufällig sind gerade Fonne und Kondo in der Nähe, doch Myamuru erweist sich als extrem gefährlich und verletzt Kondo so schwer, daß sie sofort in die Notaufnahme des Krankenhauses muß.

Myamuru greift an

Fonne ist außer sich. Sie hat Biester noch nie gemocht, und jetzt wurde ihre Partnerin und Freundin von einem lebensgefährlich verletzt. Als Natsuki und die anderen ins Krankenhaus kommen, läßt Fonne sie ihren Haß auf alle Biester denn auch deutlich spüren. Wenn es in dieser Welt nicht so von Biestern wimmeln würde, könnten die Menschen glücklich und in Frieden leben.

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Ayami steht unter Schock und erschrickt, als Natsuki sie trösten will. Natsuki fängt an sich zu fragen, ob es wirklich richtig ist, daß Menschen und Biester zusammen in einer Welt leben. Von Grey und Mudagami erfährt sie, wie es dazu kam, daß die Welt so geworden ist. Denn früher waren die Welten der Menschen und der Bieter streng getrennt. Doch eines Tages öffnete sich die Tür, und die Welten vermischten sich. "Saiyaku no Hi" wird dieser Tag genannt. Übrigens sind Mudagami und Grey der Ansicht, der gegenwärtige Zustand der Welt sei verkehrt. Wenn man die Tür wieder verschließe, würden Menschen und Biester auch wieder getrennt sein.

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Poo arbeitet an der Aufklärung dieses Falles. Ayami ist nicht ansprechbar, doch es gibt ja noch weitere Augenzeugen, nämlich Sakuras Sprößlinge. Und die liefern ihr einen wichtigen Hinweis. Dieses Biest hat sie nämlich schon mal irgendwo gesehen.

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Natsuki besucht Kondo im Krankenhaus, als Myamuru erscheint und ihr erklärt, er sei es gewesen, der Kondo das angetan habe. Und da Kondo leider immer noch am Leben ist, müsse er wohl noch mal ran. Das läßt Natsuki natürlich niemals zu, doch das scheint genau Myamurus Ziel zu sein: Natsuki noch mehr zu verunsichern und gleichzeitig zu provozieren.

Gerade als Fonne ankommt, bleibt Kondos Herz stehen. Rasend vor Wut stürmt Fonne zu ihrem F-Elf, um Kondo zu rächen. Weit muß sich auch nicht fliegen, denn Myamuru hat sich auf das Dach des Krankenhauses geflüchtet, wo Natsuki ihn gestellt hat. Es kommt zu einem extrem hart geführten Kampf jeder gegen jeden. Nach kurzer Zeit wird Fonne mit ihrem F-Elf vom Himmel geholt, woraufhin Natsuki einen extrem starken Blitz in den Himmel schickt, stark genug, um mit dem Tor, das die Dimensionen verbindet, in Wechselwirkung zu treten.

Folge 25 - Docchi ga suki? (Was willst du lieber?)

Natsuki schwebt vor dem bizarr geformten Dimensionstor. Neben ihr erscheint Murota, um sie in ihrem Entschluß, das Tor zu schließen, zu bestärken. Er und sein Biest Myamuru haben ja kräftig nachgeholfen, Natsuki zu dieser Tat zu drängen, weil das ihren Vorstellungen davon entspricht, wie die Welt auszusehen hat.

Natsuki schwebt vor dem Dimensionstor

Derweil suchen Batanen und die anderen verzweifelt nach Natsuki. Mudagami erklärt Sakura, daß Natsuki wohl gerade vor dem Dimensionstor stehe. Sie ist wohl die einzige, die es schließen kann, denn sie hat auch schon in der Vergangenheit seltsame Fähigkeiten bewiesen, etwa als sie in dem Dom, den Sakuras Vater über Tokyo errichtet hatte, als einzige nicht vollständig der Illusion erlag, als sie Sakunoshin in die Gegenwart holte und später dann Sakura daran hinderte, Kasumi zu ermorden.

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Natsuki ist drauf und dran, das Tor zu schließen, als sie eine Vision hat. Sie lebt als Mensch (mit zwei Ohren statt vier) in einer Menschenwelt. Sie ist eine ganz normale japanische Oberschülerin des Jahren 1997, die sich für Sport und vor allem für Hochsprung begeistert. Sie hat Menschen als Freunde, und ihre Eltern sind (beide) Menschen. Es ist ein schönes, friedliches Leben, in dem übrigens die meisten Wesen, die sie als Monster kennt, als Menschen auftauchen. (Ihre menschlichen Bekannten übrigens auch: Fonne ist Polizisten, Poo Wetteransagerin.)

Eines Tages hört sie ein irgendwie vertrautes Geräusch, das helle Klingen eines Fuurin. Als sie ihm folgt, trifft sie auf eine Straßenhändlerin namens Sakura. Natsuki hat leider ihr Taschengeld schon ausgegeben, aber aus einer Laune heraus schenkt Sakura ihr das Fuurin. Natsuki stellt dann fest, daß Sakura in einem Schlafsack unter einer Brücke lebt und schleppt sie kurzerhand mit nach Hause.

Natsukis Vater kennen wir ja schon, aber hier haben wir ihre Mutter ebenfalls als Mensch, und sie wundert sich, wen Natsuki wohl noch alles anschleppt.

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Natsuki besucht die oberste Klasse und muß sich bald entscheiden, wie ihr Leben danach weitergehen soll. Aber anders als ihre Freundinnen hat sie mehr oder weniger keine Idee, keine Pläne und keine Wünsche. Das einzige, was sie gut kann, ist Hochspringen. Und dann fällt ihr ihr altes Leben wieder ein. Diesen Job als Kopfgeldjägerin hat sie sehr geliebt, und sie war mit fantastischen Leuten zusammen. Und so kehrt sie in ihre "alte" Welt zurück und läßt das Tor offen.

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Poo nimmt Murota fest. Kondo befindet sich auf dem Weg der Genesung, denn die Ärzte haben ihr Herz wieder zum Schlagen bekommen. Ayami hat ihren Schock überwunden und nimmt ihre Arbeit im Ranpu wieder auf. Und Natsuki setzt ihr chaotisches Leben fort, das sie so sehr liebt.


Erstellt am 29.7.2010. Letzte Änderung: 19.2.2014