The Irresponsible Captain Tylor - Zusammenfassung der Handlung 2. DVD (Teil 8 - 14)

Laufzeit der DVD: ca. 180 min.

Irresponsible Captain Tylor 2. DVD

Teil 8 - Life is Short, So Girls Should Kill

Dom gibt Harumi den Auftrag, Tylor zu ermorden.

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Die Soyokaze bekommt von Admiral Fuji den Befehl, den Punkt KM-40 im Kowloon-Nebel anzufliegen und nachzusehen, ob dort etwas verdächtiges los ist. Womöglich verbirgt sich dort eine feindliche Flotte. Deswegen rät Fuji ihm, sehr vorsichtig zu sein. Das ganze ist tatsächlich eine Falle, aber keine der Raalgoner. Fuji selbst ist es, der Tylor umbringen will.

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auf der Suche nach dem Schuldigen für den Einsturz

Harumi schleicht sich auf die Brücke, die zu dieser Zeit völlig verlassen ist. Nur Tylor sitzt in seinem Sessel und pafft vor sich hin. Allerdings sieht Harumi ihn nur von hinten, und als sie ihn mit einem Draht erwürgen will, merkt sie im letzten Augenblick, daß es in Wirklichkeit Yamamoto ist. Tylor findet sie dann bei den Marines, die irgend etwas verdächtiges vorhaben. Und zwar haben sie sich darüber unterhalten, wer die beste Frau der Soyokaze ist, und sich einen Schönheitswettbewerb überlegt. Harumi findet es eine nette Idee, daran teilzunehmen.

Auch Kim will mitmachen, ebenso Yumi und Emi. Nur Yuriko weigert sich natürlich strikt, jedenfalls zunächst.

Die Männer fangen dann an, im Hangar die Bühne aufzubauen. Das war Harumis eigentlicher Plan: sie sabotiert die Bühne heimlich und bringt sie dann im passenden Moment genau über Tylor zum Einsturz. Gerettet wird Tylor haarscharf durch Kojiro, der ihn mit seiner Bolzenschußmaschine sozusagen unter den einstürzenden Trümmern herausschießt. Alle fragen sich, wie dieses stabil gebaute Gerüst so plötzlich einstürzen konnte, aber diese Frage bleibt einstweilen unbeantwortet. Es gibt zuviele mit einem Motiv ...

Harumi nimmt Tylor mit in die Krankenstation, um ihn zu untersuchen, denn er könnte ja doch etwas abbekommen haben. Aber auch dabei geht alles schief, und Tylor überlebt ihre diversen Mordversuche, ohne auch nur das geringste zu merken, während er gleichzeitig unglaublich nett zu ihr ist. Das beginnt gewaltig an Harumis Nerven zu zehren.

Später, als Tylor wieder weg ist, kommt Yuriko vorbei und leiht Harumi einen ihrer Badeanzüge für den Wettbewerb, weil Harumi selbst keinen besitzt. Sie bedankt sich bei Yuriko und begibt sich dann in Tylors Quartier, um ihn nun endlich ein für allemal um die Ecke zu bringen. Wütend sticht sie mit dem Messer auf das Kissen, unter dem sie Tylor schlafend vermutet, aber statt dessen liegt Tylor daneben auf dem Boden. Noch wütender stürzt sie sich nun direkt auf ihn, aber Tylor weicht rechtzeitig aus, und dann kracht auch noch der Tisch unter ihr zusammen. Jetzt hilft nur noch die Mini-Pistole, aber im Eifer des Gefechtes verfehlt sie ihr Opfer. Und sie hatte nur einen Schuß. Weinend bricht sie zusammen. Tylor wird jetzt klar, daß sie eine raalgonische Spionin ist, was er aber insgeheim schon länger vermutet hatte. Harumi bestätigt das. Dann schnappt sie sich das Messer, um sich selbst zu töten, doch Tylor reißt es ihr wieder aus der Hand und verspricht, sie nicht zu verraten, wenn sie dafür kein Harakiri begeht. Außerdem denkt er sich eine Geschichte aus für ihre Vorgesetzten, damit sie nicht wegen ihres Versagens bestraft wird.

Dom, bei dem Harumi sich dann meldet, ist es zufrieden: wenn sie ihn nicht töten konnte, dann ist er ein würdiger Gegner.

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Nachdem das geschafft ist und auch Fujis Falle so nebenbei nicht funktioniert hat, kann jetzt der Schönheitswettbewerb stattfinden, übrigens mit nun doch mit Yuriko.

Teil 9 - When You Wish Upon a Flower

Harumi macht weiterhin ihre Meldungen an Dom, Tylor macht sich Sorgen, daß das auch ordentlich klappt und sie nicht irgendwann doch mal enttarnt wird, und Dom meldet seine (bzw. Harumis) Erkenntnisse weiter an Azalyn. Und die würde Tylor nur zu gerne mal persönlich kennenlernen.

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Admiral Hanner und Tylor

Die Admiralität beschließt, Tylor und die Soyokaze strafzuversetzen. Den Grund erfährt niemand, aber jeder an Bord der Soyokaze ist schockiert (Tylor natürlich ausgenommen). Aber es gibt noch eine letzte Hoffnung: Artikel 38 der UPSF Dienstvorschriften. Innerhalb von 48 Stunden kann man gegen einen solchen Befehl Einspruch einlegen. Das muß aber persönlich geschehen, und zwar durch den Kapitän!

Ohne lange zu fragen, läßt Yamamoto das Schiff losfliegen. In 43 Stunden wird es den Planeten mit der zuständigen Dienststelle erreicht haben.

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Soweit geht alles gut. Die Soyokaze parkt im Orbit, und Tylor, Harumi und Yuriko sind zum Planeten hinuntergeflogen. 5 Stunden haben sie noch - mehr als genug Zeit ...eigentlich. Tylor schlägt vor, sie könnten doch erst mal was trinken gehen. Doch Yuriko will vor allem anderen den Einspruch erledigen. Sicher ist sicher.

In der Stadt begegnet ihnen plötzlich der alte Admiral Hanner, und Tylor verläßt das Auto, um ihm nachzulaufen. Und weg ist er.

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Die Leute an Bord der Soyokaze wissen genau, was sie von ihrem Kapitän erwarten können. Daher breitet sich dort extreme Nervosität aus. Wird er es schaffen?

Eine Stunde später hat Yuriko Tylor wiedergefunden. Allerdings ist sie so überrascht, daß er bei Hanner ist, daß sie sich bereiterklärt, diesen zurück ins Altenheim zu fahren. Immerhin haben sie ja noch 4 Stunden Zeit. Und dann sind Tylor und Hanner wieder weg. Für Harumi und Yuriko beginnt eine verzweifelte Suche gegen die Uhr.

Sie finden Tylor irgendwann, aber sie schaffen es nicht mehr rechtzeitig zum Büro. Die Frist ist abgelaufen, und die Strafversetzung damit unwiderruflich wirksam.

Und während Cryburn Amok läuft, erzählt Tylor in aller Seelenruhe Yumi und Emi, wie er ihren Vater getroffen hat.

Teil 10 - Mind's Eye, Half Blind, Headed For a Rough Ride

Die Soyokaze hat ihren Dienst im Strafsektor aufgenommen. Kojiro macht hier mit seinem Jäger Zielübungen, die jedoch nicht zu seiner Zufriedenheit ausgehen.

Währenddessen verbringt Tylor seine Zeit damit, gegen Doc Kitaguchi Schach zu spielen und mit ihm um die Wette zu saufen.

Yumi und Emi dürfen endlich fliegen

Emi und Yumi laufen zu Kojiro, nachdem er wieder zurück ist, und erklären, daß sie ebenfalls Jäger-Piloten werden wollen. Kojiro hält das für Schwachsinn, aber so leicht lassen die beiden Mädchen sich nicht abschütteln. Sie gehen zu Yamamoto und Yuriko, doch die weigern sich ebenfalls. Die beiden sind die einzigen Töchter des großen Admirals Hanner. Was, wenn ihnen etwas passiert? Außerdem haben sie in den Vortests lausig abgeschnitten. Erlauben tut es schließlich Tylor: wenn sie unbedingt fliegen wollen, warum nicht. Allerdings denkt Kojiro sich einen Übungsplan aus, den die beiden unmöglich schaffen können, in der Absicht, sie bald wieder los zu sein.

Damit geht es dann los. Yumi und Emi starten in je einem Jäger zu ihrem ersten echten Flug ins All. Es dauert aber nicht lange, da drücken sie einen falschen Knopf und rasen blindlings in ein Asteroidenfeld. Kojiro rast ihnen daraufhin mit seinem eigenen Jäger hinter, um sie da wieder herauszuholen.

Mehr als einmal sieht es so aus, als seien Yumi und Emi bei den Engeln gelandet, doch am Ende gibt es eine Überraschung. Kojiro selbst gerät nämlich in Lebensgefahr, und diejenigen, die ihn retten, sind Emi und Yumi. Allem Anschein nach besitzen die beiden ein großes Talent zum Fliegen. Und nun ist jeder der Meinung, Tylor habe die Gabe, solche Talente bei seinen Leuten zu entdecken.

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Jetzt will Yuriko, daß Tylor ihr verborgenes Talent entdeckt. Und was findet Tylor: Yuriko sei für den Soldatenberuf nicht geeignet, sondern sollte ihn heiraten und Kinder haben. Dafür knallt sie ihm mal wieder eine.

Teil 11 - In Demotion Does a Woman Bloom

Im Strafsektor ist nichts los, daher läßt die Disziplin der Mannschaft, die ohnehin nicht gerade die beste ist, noch mehr nach. Viel Arbeit für Yuriko. Jeder macht was er will, und - was Yuriko besonders stört - Kim gehört auch dazu. Sie meint zum Beispiel, Nachtschichten seien schlecht für ihre Haut. Als nächstes beschließt sie, nicht mehr in Uniform, sondern mit Schmuck und in schicker Kleidung zum Dienst zu erscheinen. Tylor findet das ganz toll, Yuriko ist hingegen empört. Wie sollen sie jemals aus der Strafversetzung wieder herauskommen, wenn jeder macht, was er will? Kim antwortet, es sei doch genau umgekehrt: gerade hier könnten sie die Sache besonders entspannt sehen.

Leutnant Kim beim Feuerlöschen

Anscheinend sehen auch Emi und Yumi das so und kommen mit bunten Kleidern daher. Tylor habe das erlaubt, solange kein Alarm gegeben werde. Wutentbrannt macht Yuriko sich auf die Suche nach dem Kapitän. Der sitzt gerade bei Charly, der eine interessante Spiel-Maschine mit 3D-Helm zusammengebastelt hat. Nachdem sie ihn gefunden hat, läuft den beiden Kim über den Weg. Yuriko brüllt sie an, wie sie auf einen Alarm reagieren wolle, wenn sie solche Klamotten anhabe. Aber wo soll hier draußen im langweiligsten Teil der Milchstraße plötzlich ein Alarm herkommen?

Auf der Brücke herrscht also dicke Luft. Und die Marines können die Sticheleien, die Kim und Yuriko sich liefern, live mithören, weil Charly die Leitungen angezapft hat. Es ist ein spannendes Programm, jedenfalls bis Kim das merkt.

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Nach der Tagschicht leiht Tylor sich Charlys Maschinchen aus und nimmt sie mit in seine Kabine. Leider erlaubt der 3D-Helm aber, wenn man ihn eingeschaltet hat, nur noch die Sicht auf das Spiel, nicht mehr auf die Umgebung. Und so richtet er ein so großes Chaos an, daß schließlich ein Feuer ausbricht, ohne daß er es merkt. (Anscheinend blockiert dieser 3D-Helm nicht nur die Sicht, sondern auch den Geruchsinn.) Jedenfalls ist er jetzt da, der plötzliche, unvorhergesehene Alarm. Allerdings ist auch Kim zur Stelle, um zusammen mit Yuriko, Andressen und den anderen den Brand zu löschen und den Kapitän zu retten. Kim ist es in der Tat zu verdanken, daß sie das rechtzeitig schaffen und Tylor mit ein paar leichten Verbrennungen und einem Schaumbad aus Lösch-Schaum davonkommt.

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Kim erscheint nun wieder in Uniform zum Dienst. Sie und Yuriko feiern offiziell Versöhnung und trinken auf rote Stöckelschuhe.

Teil 12 - The Day the Soyokaze Vanished

Während die Soyokaze durchs All dümpelt, erzählen die Männer sich Geistergeschichten, zum Beispiel die, als vor langer Zeit die Soyokaze schon einmal strafversetzt war (ebenfalls auf Befehl von Admiral Fuji) und der damalige Kapitän sich eine Kugel durch den Kopf jagte, nachdem sich seine ganze Mannschaft aus Langeweile aus der Luftschleuse in den Tod gestürzt hatte. Genau um 11 Uhr 59 Minunten und 59 Sekunden war das, und man erzählt sich, daß seitdem sein Geist immer zu dieser Uhrzeit erwacht und auf dem Schiff herumgeht.

Übrigens denkt auch Admiral Fuji gerade an diesen Vorfall, der sich vor genau 10 Jahren ereignet hat.

der tote Kapitän

Und dann genau um 11:59:59 fliegt die Soyokaze durch ein seltsames kosmisches Feld und verwandelt sich in ein abgewracktes Geisterschiff. Alle Uhren bleiben stehen, und an Bord beginnen seltsame Ereignisse. Die einzige, die sich nicht fürchtet, ist Harumi, die zufällig mit Tylor, Yuriko und Yamamoto auf der Brücke ist. Sie ist schließlich ein Android und kennt Angst nicht.

Eine seltsame Stimme ertönt. Es ist der Geist des toten Kapitäns, der den Verantwortlichen sucht, um ihn zu terrorisieren. Und verantwortlich ist zufälligerweise auf Tylors Befehl hin Yamamoto. Und so verschwindet dieser von der Brücke ins Nichts. Das weckt in Yuriko wilde Entschlossenheit, ihn zu suchen. Sie schnappt sich Harumi und macht sich auf den Weg.

Yamamoto ist inzwischen auf dem Unterdeck herausgekommen, wo anscheinen die ganze Mannschaft in Trance verfallen ist. Die Leute sind den Dienst im Strafsektor leid und wollen das Schiff verlassen - ohne Raumanzüge!

Als nächstes findet Yamamoto sich beim Geist des toten Kapitäns wieder, der ihn für den jetzigen Kapitän hält. Der Geist ist ziemlich wütend als er merkt, daß er den Falschen erwischt hat, und verwandelt auch ihn in einen Zombie, damit er Tylor eigenhändig umbringt.

Harumi, Tylor und Yuriko untersuchen in der Zwischenzeit die Kabine des toten Kapitäns, die seit dem nie mehr jemand betreten hat. Auf dem Boden liegt noch seine Pfeife und der Revolver, und im Sessel sitzt er dann persönlich. Er hypnotisiert Yuriko und zwingt sie, die Pistole auf sich selbst zu richten. Tylor soll dieselben Qualen erleiden wie er, nämlich mitzuerleben, wie seine gesamte Mannschaft dahingeht. Doch zum Glück gibt es noch Harumi, die ganz lässig Yuriko mit einer Spritze außer Gefecht setzt. Der Geist wird darüber sehr wütend, und voller Panik flieht Tylor. Harumi, die immer noch ganz cool ist, zieht er mit.

Auf dem Gang rennen die beiden dann in Yamamoto, der Tylor erschießen will. Doch mit ein paar Ohrfeigen bringt Harumi ihn wieder zu Verstand. Dafür verfolgt sie jetzt der Geist und treibt sie zur Luftschleuse, aus der sie sich jetzt hinaus ins Vakuum stürzen sollen. Es kommt aber so, daß Yamamoto und Tylor über ihren bevorstehenden Tod in heftigen Streit geraten und ihre Angst dabei vergessen. Der Geist findet das so erbärmlich und enttäuschend, daß er aufgibt.

Die Uhr springt auf 00:00:00, und der Spuk ist vorbei. Fuji meldet sich, aber Yuriko und Yamamoto überreden Tylor, nichts von dieser seltsamen Geschichte zu erwähnen.

Fuji hat für die Soyokaze einen Spezialauftrag. Sie soll sofort zur Hauptflotte zurückkehren. Damit ist die Strafversetzung offenbar beendet.

Teil 13 - Be Prepared, Be Smart, or Be Lucky

Die Besatzung der Soyokaze feiert das Ende der Strafversetzung ausgiebig. Nur Yamamoto ist nachdenklich: sie wissen ja nicht mal, warum die Strafversetzung beendet wurde.

Doch anscheinend ist es ein neuer Plan, sie loszuwerden. Denn beim Rückflug kommen sie der Frontlinie ziemlich nahe. Ob Fuji wirklich hofft, daß die Raalgoner die Soyokaze dabei aufspüren und vernichten, wissen wir nicht so genau, auf jeden Fall erzählt er es so Admiral Mifune.

Fuji und Mifune streiten sich mal wieder

Tylor ist übrigens als einziger nicht glücklich über die Rückkehr, denn schließlich kommen sie dann wieder an die Front, und da kann man sterben. Die anderen wissen das natürlich auch, aber sie wollen, daß es ordentlich kracht. Der langweilige Straf-Sektor war für diese harten Burschen einfach nichts. Yamamoto kommt ziemlich betrunken an Tylors Tisch und erklärt ihm, wie das funktioniert. Krieg ist ein Aufeinanderprallen Kraft gegen Kraft. Aber was, wenn der Feind stärker ist? Dann gewinnt der mit der besseren Strategie. Aber was, wenn der Feind auch schlauer ist und die bessere Strategie hat? Dann gewinnt der, der mehr Material besitzt. Aber was, wenn der Feind auch noch mehr Material besitzt?

Da gibt es Alarm. Die Soyokaze wurde geortet. Und zwar ausgerechnet von Admiral Donan, der mit Tylor noch eine Rechnung offen hat. Seine Schiffe eröffnen sofort das Feuer und schießen die Soyokaze nach allen Regeln der Kunst zusammen. Tylor bleibt nur noch die Flucht durch den Hyperraum. Doch Donans riesiges Schiff folgt jedem seiner Warp-Sprünge sofort nach.

Schließlich materialisiert die Soyokaze sich dicht über einer Sonne. Das ist für Donans Flotte das Ende: er feuert nämlich wieder auf die Soyokaze, und zwar mit der ganzen Feuerkraft seiner Flotte, doch wegen der starken Schwerkraft werden die Strahlen zur Sonnenoberfläche abgelenkt, wo sie eine gigantische Explosion auslösen. Tylor kommt ungeschoren davon, Donan hingegen verglüht mit seinen Schiffen in der selbst verursachten Eruption.

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Und so hat Tylor noch eine vierte Möglichkeit gefunden zu siegen: er hatte mehr Glück. Denn der Feind war nicht nur viel stärker und intelligenter, sondern auch in der Anzahl weit überlegen. Trotzdem hat Donan verloren.

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Dom hat die gesamte Operation mitbekommen und ist sich nun sicher, daß Justy Ueki Tylor kein normaler Kapitän der UPSF ist. Entweder ist er das größte Genie der Raumfahrt oder der Mann mit dem größten Glück des Universums.

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Admiral Fuji kann es nicht glauben: die Soyokaze hat ganz alleine eine komplette feindliche Flotte vernichtet. Und Admiral Mifune ist so langsam reif für Harakiri.

Teil 14 - Equation of Kindness

Die schwer lädierte Soyokaze wird mal wieder repariert.

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Azalyn läßt Dom vor sich antreten und ermahnt ihn, sie wolle Tylor möglichst schnell sehen. Dom ist jedoch zuversichtlich, diesen Auftrag bald erledigen zu können. Er gibt den Befehl weiter an seine Untergebene Shia Has. Und auch die ist ganz Feuer und Flamme. Immerhin gilt es, Admiral Donan zu rächen. Dom macht aber klar, daß sie Tylor lebend abzuliefern habe.

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Shia Has

Die Admiralität will Tylor den Verdienstorden erster Klasse der Vereinigten Planeten verleihen und erwartet nun sein Erscheinen. Da das Schiff noch repariert wird, nimmt Tylor das Beiboot Galileo, und läßt sich von Harumi begleiten. Unterwegs muß Harumi mal wieder einen Bericht abliefern, aber Tylor stört sich nicht daran. Dafür stört es seine Männer umso mehr, daß er sich ausgerechnet allein mit Harumi abgesetzt hat. Viel Zeit, sich zu beschweren, haben sie aber nicht, denn da ortet Kim ein Raalgon-Schiff ganz in der Nähe. Und weder die Maschinen noch die Geschütze sind schon wieder einsatzbereit.

Allerdings treiben Plasmawolken in der Gegend herum, sodaß die Raalgoner die Soyokaze aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht bemerkt haben. Yuriko und Yamamoto beschließen also, toter Mann zu spielen.

Doch was ist mit der Galileo? Dort fällt Tylor nämlich gerade ein, daß Harumi kein Kleid und er keinen neuen Anzug dabei haben. Also läßt er kehrt machen und fliegt zur Soyokaze zurück. Das bringt diese in ziemliche Schwierigkeiten. Yamamoto schickt Tylor eine letzte Nachricht und hofft, daß die Raalgoner seine Fähre nicht entdecken. Die Nachricht kommt an, und Tylor läßt alle Systeme der Galileo herunterfahren. Yamamoto befiehlt für die Soyokaze das gleiche.

Das Problem dabei: die Luft in der Fähre reicht nur für eine halbe Stunde oder so, und Shia Has sucht sehr langsam und gründlich.

Tylor liegt schon in den letzten Zügen, aber er macht sich vor alle Sorgen um Harumi. Doch die kann ihn beruhigen. Sie verrät ihm, daß sie eine Androidin ist und daher gar keine Luft braucht..

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Das raalgonische Schiff fliegt direkt über die Soyokaze hinweg, ohne sie zu bemerken. Da Yamamoto und die anderen wissen, wie knapp es für Tylor wird, fahren sie genau in diesem Augenblick die Maschinen wieder hoch. Auf Shia Has' Schiff bricht für einen Moment die totale Konfusion aus, und diese Zeit nutzt die Soyokaze, um sich mit einem mehr als abenteuerlichen Manöver abzusetzen. Die Galileo nehmen sie auch wieder an Bord, und damit sind für diesmal alle gerettet.

Da bekommt Harumi einen neuen Befehl.


Erstellt am 27.5.2008. Letzte Änderung: 19.2.2014