The Irresponsible Captain Tylor - Zusammenfassung der Handlung 4. DVD (Teil 21 - 26)

Laufzeit der DVD: ca. 150 min.

The Irresponsible Captain Tylor 4. DVD

Teil 21 - Paco-Paco Junior!

Yamamoto will Azalyn wecken, doch es stellt sich heraus, daß sie bei Tylor schläft - zusammen mit ihm in seinem Bett, als wenn nichts wäre. Und um der Aufregung noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, behauptet sie, sie sei nun von ihrem Pako-Pako schwanger. Eine Auslieferung an die UPSF-Admiralität kommt damit natürlich überhaupt nicht mehr infrage.

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Azalyn hat bei Tylor geschlafen

Die Raalgoner werden langsam immer nervöser. Vor allem Wang gießt fleißig Öl ins Feuer und verlangt, daß die Flotte unverzüglich angreift, um die Kaiserin zu retten. Dom und Lonawar sind sich allerdings einig, daß Wang gestoppt werden muß. Dafür ist allerdings Azalyns Anwesenheit ebenfalls unverzichtbar. Dom überlegt sich, wie er das am besten bewerkstelligt, und wendet sich an seine bewährte Untergebene Shia Has.

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Doc Kitaguchi bestätigt, daß Azalyn nach einer Nacht wahrscheinlich wirklich schwanger geworden sein könnte. Außerdem - wenn man die Zeit Tylors bei den Raalgonern mitzählt, war es sowieso mehr als eine Nacht. Yamamoto ist entsetzt über diese Sache. Beim Rest der Besatzung stößt die Nachricht auf äußerst unterschiedliche Aufnahme. Einige, wie Yuriko, machen sich große Sorgen, andere, wie Emi und Yumi, finden das ganz toll. Die Marines schaffen es, darüber in eine ordentliche Prügelei zu geraten. Und Tylor überlegt sich, wie sie das Kind wohl nennen könnten, und fängt an, sich an das Familienleben mit Azalyn zu gewöhnen.

Plötzlich flackert das Licht und es sind Explosionen zu hören. Dabei handelt es sich aber nicht um einen feindlichen Angriff, sondern um den ganz normalen handgreiflichen Streit zwischen Piloten und Marines. Neben Yuriko und Tylor wird auch Azalyn Zeuge dieser Aufregung, und nachdem alles vorbei ist, ermahnt Yuriko Azalyn, daß ein paar beiläufig geäußerte Worte große Wirkung auf andere haben können, und daß gerade sie als Kaiserin sich immer besonders gut überlegen müsse, was sie sagt.

Kurz darauf taucht Dom mit einer beachtlich großen Flotte vor der Soyokaze auf. Kim gibt roten Alarm. Zum Glück greifen die Raalgoner nicht an, denn wegen der internen Kämpfe ist die Soyokaze mal wieder am Rande der Manövrierunfähigkeit und könnte sich gar nicht verteidigen. Yuriko macht indirekt Azalyn für dieses Chaos verantwortlich, woraufhin diese beleidigt davonmarschiert. Yurikos Worte haben ihr aber trotzdem zu denken gegeben, und so taucht sie plötzlich bei den Marines auf und befiehlt ihnen, sofort damit aufzuhören, sich gegenseitig zu verprügeln. Die Kerle sind so verblüfft, daß sie tatsächlich Ruhe geben.

Dann erscheint sie wieder auf der Brücke, nimmt sich Kims Funkgerät und erklärt per Bordfunk der gesamten Mannschaft, daß sie gar nicht schwanger sei. Und daß sie nicht wolle, daß sie alle sich wegen ihr streiten. Und Tylor, Yamamoto und Yuriko verkündet sie, daß sie nun zu ihren Leuten zurückkehre. Tylor bedauert das und vermißt sie jetzt schon, läßt sie aber ohne weiteres ziehen.

Der Abschied ist ungewöhnlich freundlich. Alle haben sich gefreut, daß sie da war, und wünschen ihr alles Gute.

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Die Kaiserin ist wieder zurück, alles ist in Butter. Gegenüber Wang erlaubt Azalyn sich den kleinen Scherz zu behaupten, sie trage Pako-Pakos Kind in sich, erklärt ihm aber dann, das sei nur ein Spaß gewesen.

Teil 22 - Force of One

Tylor und seine Leuten werden als Helden empfangen, schließlich ist es ihnen gelungen, die feindliche Kaiserin gefangenzunehmen. Jetzt ist der UPSF der Sieg sicher, und sobald Tylor seinen Bericht abgeliefert hat, wird der Angriff beginnen. Als Tylor Mifune und Fuji dann aber erzählt, daß er Azalyn einfach so nach Hause geschickt hat, fallen die beiden erst mal fast in Ohnmacht, und verurteilen ihn dann auf der Stelle zum Tod durch Erschießen.

Tylor vor dem Erschie▀ungskommando

Tylor findet das ziemlich unfair. Er hat doch nur das gemacht, was er für richtig hielt und was allen am wenigsten Streß macht. Immerhin hat er noch ein paar Stunden, denn die Exekution wird erst am nächsten Mittag um genau 12 Uhr stattfinden. Bis dahin sitzt er gefesselt und geknebelt in einer Zelle. Fuji und Mifune freuen sich, daß sie Tylor nun endlich los sind, und erwarten, daß auch die Mannschaft der Soyokaze so empfindet. Tut sie aber nicht. Selbst Yamamoto kann sich nicht über seine Beförderung auf die frei werdende Kapitänsstelle freuen.

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Auf der Gegenseite drängt Wang Azalyn immer stärker zum Krieg. Lonawar und Dom allerdings versuchen nach wie vor, mäßigend auf die Kaiserin einzuwirken. Jetzt sei ein schlechter Zeitpunkt für den Angriff, und es könnte zu hohen Verlusten kommen.

Später bespricht sie sich mit Dom unter vier Augen. Irgendwie kommt Azalyn dann dazu, daß sie nun weiß, was zu tun ist. Sie befiehlt Wang zu sich, um die Truppen zurückzuziehen, doch Wang schafft es, sie zum Gegenteil zu überreden. Und so befiehlt sie schließlich den Angriff.

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Es ist 6 Uhr Morgens, und Yuriko ist entschlossen, irgend etwas zu unternehmen, um Tylors Tod abzuwenden. Als erstes muß sie mal herausbekommen, wo er sich eigentlich zur Zeit befindet. Auch Harumi sucht ihn, indem sie Computerdateien sichtet, aber es dauert bis 9 Uhr, bis sie das Gefängnis lokalisiert hat. Zusammen unternimmt dann praktisch die gesamte Mannschaft einen Befreiungsversuch. Zurück bleiben nur Kitaguchi und Yamamoto.

Als Fuji und Mifune erfahren, daß die Mannschaft der Soyokaze im Anrücken ist, befehlen sie, Tylor sofort herzubringen und ihn auf der Stelle zu erschießen.

Harumi und die anderen erreichen die Zelle, aber sie ist leer. Wo wurde Tylor hingebracht?

Yamamoto weiß die Antwort. Anscheinend hat er es sich nun doch anders überlegt und macht bei der Befreiungsaktion mit. Exekutionen, so weiß er, finden normalerweise im Block Nummer 3 statt. In der Tat wird Tylor gerade dort festgebunden. Als die Soyokaze-Leute eintreffen, läßt Fuji das Exekutionskommando Ziel nehmen. Zu mehr kommt er aber nicht, denn da ertönt der Alarm. Die Raalgon-Flotte greift an. Und die UPSF ist völlig unvorbereitet.

Jetzt gibt es nur noch einen, der sie alle retten kann: Tylor. Der verspricht den Admiralen, wenn sie ihm das Kommando über die UPSF-Flotte geben, würden sie nicht besiegt werden. Mifune und Fuji sind so verblüfft, daß sie sich darauf einlassen, wenn auch nur zähneknirschend. Aber die Lage ist äußerst ernst, Tylor ist sozusagen der letzte Strohhalm.

Teil 23 - The Longest Day in Space

In seinem luxuriösen Zimmer verfolgt der alte Admiral Hanner, wie Tylor, der eben noch vor dem Erschießungskommando stand, jetzt zum Oberbefehlshaber der gesamten Flotte ernannt wird. Sicherheitshalber bleiben Mifune und Fuji aber in seiner Nähe, das heißt auf der Kommandobrücke der Soyokaze.

Tylor und Mifune

Es dauert nicht lange, da erfährt auch Azalyn, wer die feindlichen Streitkräfte kommandiert. Sie ist schockiert, Wang hingegen zufrieden, den egal, wie die Sache ausgeht, er sieht auf jeden Fall seine Position verbessert: wenn sie gewinnen, ist er der Held. Wenn sie verlieren, wird man Azalyn die ganze Schuld geben.

Dom hingegen lacht sich vor versammelter Mannschaft halb tot, und läßt sich dann seinerseits zum Oberkommandeur der Raalgon-Flotte ernennen. Er verspricht Azalyn, daß er bereit ist, Tylor zu töten. Warum sie sich darauf einläßt, bleibt jedoch ihr Geheimnis. Vielleicht ahnt sie, daß sie sich vor Wang in Acht nehmen muß.

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Alle auf der Soyokaze bereiten sich auf den letzten Kampf vor, und Tylor macht eine Runde durch das Schiff und grüßt alle wortlos. Dann begibt er sich zur Brücke, setzt sich in aller Ruhe in den Kapitänssessel und gibt den Befehl zum Abflug.

Auf der Gegenseite nimmt auch Dom seinen Platz ein und läßt die Flotte langsam vorrücken.

Auf dem Weg in die Kampfzone formieren sich die Flotten neu und halten weiter aufeinander zu. Fuji und Mifune belagern Tylor und erwarten irgendwelche Befehle für den Sieg. Aber Tylor macht erst mal gar nichts. Und so fliegen die Flotten weiter aufeinander zu.

Die Spannung steigt auf beiden Seiten ins Unerträgliche, aber es passiert weiterhin nichts, außer daß die Flotten sich mehr und mehr annähern.

Schließlich kommen die Soyokaze und die Doroume sich so nahe, daß ihre statische Elektrizität sich in gewaltigen Blitzen, die durchs All zucken, entlädt. Das greift dann auf die beiden gesamten Flotten über. Aber es steckt offenbar kein Überraschungsplan Tylors dahinter, denn die Schiffe fliegen weiterhin geradeaus weiter. Alle außer Dom und Tylor sind mit den Nerven inzwischen so fix und fertig, daß sie kaum noch klar denken können.

Die beiden geraten schließlich in Sichtweite und entbieten einander einen zackigen Gruß. Die Flotten fliegen weiter geradeaus. Und so verlassen sie das Schlachtfeld, ohne daß auch nur ein einziger Schuß abgefeuert worden wäre. Tylor hat Wort gehalten: sie wurden nicht besiegt. Und Wangs Plan ist ebenfalls fehlgeschlagen.

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Admiral Hanner schickt beiden Kommandeuren einen Glückwunsch.

Und jetzt erfahren wir auch noch, was Dom zu Azalyn gesagt hat, das sie dazu brachte, ihm das Kommando zu geben: daß er Tylor vertraue.

Teil 24 - Snap! Snap! Crackle! Snap!

Die unbesiegte Flotte der UPSF kehrt heim. Admiral Hanner sieht zufrieden ihrem Einflug zu. Doch in Wirklichkeit war das wohl nur seine Fantasie - seine letzte, denn daraufhin schließt er für immer die Augen.

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Yuriko Star

Tylor und seine Leute kehren allerdings tatsächlich als Helden zum Basisplaneten zurück. Mit zusammengekniffenen Zähnen verkündet Admiral Mifune Tylor dann, daß ihm das Kommando über das nagelneue Schiff Aso übertragen wurde, eine Ehre, von der man eigentlich nur träumen kann. In ein paar Tagen ist es soweit, und bis dahin sollen er und seine Mannschaft sich erholen und amüsieren.

Tylor fällt ein, daß auf diesem Planeten der alte Admiral Hanner lebt. Er würde ihn gerne besuchen, aber an diesem Abend gibt es einen großen Empfang ihm zu Ehren. Doch unmittelbar vor Beginn erfahren er und die Hanner-Zwillinge, daß der alte Admiral verstorben ist. Da ist es mit der Party-Stimmung natürlich vorbei.

Die Feier findet trotzdem statt, und die gute Laune, die Mifune und vor alle Fuji verbreiten, ist durch das traurige Ereignis völlig ungetrübt. Tylor allerdings benimmt sich ziemlich seltsam und verschwindet dann einfach. Draußen klettert er auf einen Fahnenmast und tanzt oben auf der Spitze wild herum, bis er das Gleichgewicht verliert und herunterfällt. Aber wie immer fällt er weich, nämlich auf eine der Fahnen, die gerade vom Wind aufgebauscht werden.

Dann geht er davon, in die Nacht hinein.

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Selbst zu Dom und Azalyn dringt die Nachricht von Hanners Tod, und die kommen auf die Idee, heimlich seiner Beerdigung beizuwohnen. Ganz nebenbei freut Azalyn sich auch auf ein Wiedersehen mit Pako-Pako.

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Harumi steht vor Hanners Sarg und sinniert über den Tod, das, was Menschen am meisten fürchten. Da bekommt sie einen Anruf auf ihrem Spion-Empfänger.

Auch Yuriko und Yamamoto sinnieren, aber eher über Tylors Verhalten. Tylor selbst läuft derweil ziellos durch die nächtliche Stadt.

Am nächsten Tag versammelt sich die ganze Mannschaft der Soyokaze vor Hanners Sarg zur Trauerfeier. Andressen und vor allem Cryburn sehen ziemlich ungewohnt aus in ihren Anzügen. Jeder legt Blumen ab und betet einen Moment lang. Tylor ist immer noch verschwunden. Dafür annonciert Harumi aber äußerst unerwarteten Besuch: Dom und Azalyn, die dem verstorbenen Admiral, obwohl er ein Feind war, die letzte Ehre erweisen wollen.

Allerdings ist Azalyn etwas enttäuscht, daß ihr Pako-Pako gar nicht da ist.

Lange braucht sie auf ihn jedoch nicht zu warten. Er kommt, und er hat einen riesigen Strauß Blumen dabei. Diesen legt er vor den Sarg und bedankt sich dann bei Hanner für alles. In der Tat hat er seine unglaubliche Karriere letztlich wirklich dem alten Admiral zu verdanken. Und natürlich seinem unwahrscheinlichen Glück.

So recht versteht niemand Tylors Verhalten, aber anscheinend ist für ihn die Welt wieder in Ordnung.

Hanners Leiche wird dann verbrannt, und er steigt als weißer Rauch in den Himmel.

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Heimlich, wie sie gekommen sind, fliegen Azalyn und Dom wieder zurück. Am Rande des Raumhafens stehen Yuriko und Tylor sich gegenüber. Tylor sagt etwas anscheinend sehr wichtige zu ihr, doch da gerade das Schiff startet, bekommen wir es leider nicht zu hören. Yuriko allerdings ist ziemlich erschüttert.

Teil 25 - My Way is the hard Way

Die Mannschaft der Soyokaze ist von der Aso, ihrem neuen Schiff, völlig begeistert. (Aso heißt übrigens ein Vulkan auf Shikoku.) Allerdings gibt es gewisse personelle Veränderungen. Yuriko Star wird zu den Bodenstreitkräften abkommandiert, und zwar als stellvertretende Kommandantin der Weltraumüberwachung. Dazu wird sie sogar befördert, und zwar in den Hauptmannsrang. (Die englische und die japanische Fassung widersprechen sich hier ein bißchen. Im Japanischen wird sie in den Rang eines Taisa (Oberst) befördert, im Englischen zum Captain (Hauptmann), wobei eine Beförderung vom Leutnant zum Oberst schon ein gewaltiger und ziemlich unwahrscheinlicher Sprung wäre. Andererseits ist es aber auch unwahrscheinlich, daß der stv. Chef der Weltraumüberwachung nur im Hauptmannsrang steht. Oberst wäre erheblich wahrscheinlicher.)

die Mannschaft beim Feiern

Derweil hängen die (ehemaligen) Soyokaze-Leute unten auf dem Planeten in einer Bar der gehobenen Kategorie, feiern und lassen sich mit Bier vollaufen. Einigen fällt auf, daß Tylor gar nicht da ist. Aber der kommt sowieso immer im unerwarteten Moment, also denkt sich niemand etwas dabei.

Yuriko weiß jedoch, wo er ist, ruft ihn an und kommt dann zu ihm. Aber Tylor meint es ernst: er hat seinen Dienst quittiert. Yuriko macht sich deswegen große Sorgen, Tylor hingegen nimmt es entspannt wie immer.

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Fuji und Mifune haben die Soyokaze-Mannschaft nicht ohne finstere Hintergedanken auf die Aso versetzt. Details dazu verraten sie aber leider nicht.

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Die Raumaufklärung meldet sich bei Yuriko. Zwar ist sie noch gar nicht offiziell dorthin versetzt, aber der Chef ist gerade nicht da und sie haben einen Vorfall, um den sich jemand kümmern muß. Also nimmt Yuriko ihren Platz früher als erwartet ein. Ihr direkter Untergebener ist ein Leutnant Renandi, der über Yurikos höfliche und freundliche Umgangsformen sehr überrascht ist. Offenbar herrscht in der UPSF normalerweise ein sehr viel rauherer Ton.

Wie auch immer, die Aufklärung hat draußen im All ein unbekanntes Raumschiff entdeckt und bereits die Flotte alarmiert, ohne zu wissen, was für ein Schiff das überhaupt ist. Yuriko bremst den Eifer der Leute ein bißchen, und dann wird ihr klar, was sie da gefunden haben: die Doroume, Doms Schiff. Normalerweise ist es nun nicht die Aufgabe eines Offiziers, ein feindliches Schiff entkommen zu lassen, aber hier liegen ja besondere Umstände vor, und so überlegt Yuriko sich, wie sie Dom und Azalyn da heraushelfen kann. Renandi bringt sie unbeabsichtigt auf die rettende Idee: da draußen fliegen viele alte Satelliten herum. Es könnte doch einer von ihnen sein.

Damit das klappt, muß die Doroume eine Zeitlang stillhalten. Über Harumi läßt Yuriko Dom eine entsprechende Warnung zukommen. Gleichzeitig gelingt es ihr, tatsächlich einen alten Satelliten anzusprechen, und so klappt der Bluff.

Auf der Party, die immer noch in vollem Gange ist, wird Tylor inzwischen von allen vermißt. Und auch Yuriko auf ihrem neuen Posten empfindet nostalgische Gefühle, wenn sie an Tylor und ihre Zeit auf der Soyokaze zurückdenkt. Und so trifft sie den Entschluß, Tylor zu suchen. Auch die anderen fangen an, nach ihm zu suchen, und so durchkämmen sie gemeinsam die Stadt.

Yuriko ist es schließlich, die ihn findet, und zwar im Raumdock vor der Soyokaze, die gerade abgewrackt wird.

Teil 26 - For His Was a Genius No Rule Could Contain

Tylor und Yuriko schwelgen in Erinnerungen an die gute alte Zeit auf der Soyokaze. Jetzt wartet auf sie die Aso, der nagelneue Stolz der Flotte, vollgestopft mit der besten Technologie, die die UPSF zu bieten hat. Nur - Tylor will dort gar nicht hin.

Der schmutzige Hangar, in dem die Soyokaze liegt, ist sicher kein besonders romantischer Ort, aber mit einer Flasche Sake kommen Yuriko und Tylor sich schließlich erheblich näher. Denn auch wenn Yuriko immer die Kratzbürste heraushängen läßt, so schätzt sie Tylor im Grunde doch sehr. Sie erzählt ihm auch, daß Yamamoto und die anderen ihn wie verrückt suchen, aber Tylor antwortet, sie sollten nicht nach seinen Regeln leben, sondern besser nach ihren eigenen und tun, was sie wollen.

die Soyokaze ist wieder da

Und das richtet Yuriko den Männern und Frauen dann aus, als sie wieder unten in der Stadt ist. So wie es aussieht, ist das der Abschied. Die Leute nehmen es ziemlich schwer. Zumindest die meisten, denn Mifune und Fuji freuen sich. Allerdings ist Admiral Mifune gleichzeitig auch ziemlich nachdenklich. Leute wie Tylor, die in kein Schema passen, erfüllen einen wichtigen Zweck auf der Welt, davon ist er überzeugt.

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Yamamoto bekommt das Kommando über die Aso angeboten, natürlich zusammen mit einer Beförderung zum Kapitän. Er darf sich auch seine Mannschaft aussuchen. Allerdings muß er sich die meisten Leute der Soyokaze erst wieder zusammensuchen. Yuriko wurde in der Zwischenzeit endgültig zur Aufklärung abkommandiert. Kim arbeitet als Model in der Mode-Branche. Katori macht Zen-Meditationen. Kojiro macht Überlebenstraining in der Wüste, ständig verfolgt von Yumi und Emi. Andressen steht Künstlern Modell. Cryburn und der Rest der Marines arbeiten als Fischer, eine in der japanischen Kultur sehr traditionsreiche Tätigkeit. Doc Kitaguchi und Harumi betreiben eine schmierige Versuchsklinik.

Drei Tages später ist der Stapellauf der Aso. Doch es kommt anders: die Mannschaft hat sich wieder auf der Soyokaze zusammengefunden, und ihr neuer Kapitän ist der alte: Justy Ueki Tylor.

Fuji und Mifune sind, um es mal so zu formulieren, etwas überrascht darüber. Und auch über Tylors feurigen Auftritt ...

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Gemischte Gefühle gibt es auch bei den Raalgonern. Azalyn freut sich, Dom, Shia Has und ihre Leute hingegen haben große Befürchtungen, schließlich hat Tylor ihnen schon eine Reihe schmerzlicher Niederlagen zugefügt. Und dann befiehlt Azalyn ihnen auch noch, ihr Tylor zu bringen, weil sie ihn gerne mal wieder sehen würde.


Erstellt am 27.5.2008. Letzte Änderung: 19.2.2014