The Irresponsible Captain Tylor OVA - Zusammenfassung der Handlung 2. DVD: Teil 3 - 8

Laufzeit der DVD: ca. 180 min

Folge 3 - The Rules of being 16

Azalyn erinnert sich daran, wie sie als Kind auf dem Planeten Vishram fröhlich und unbeschwert zusammen mit einem einheimischen Jungen namens Ruu draußen in der freien Natur gespielt hat. Ruu schenkte ihr einmal eine Spieluhr, und die besitzt Azalyn immer noch.

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Azalyn und Ruu

Zur Zeit ist Azalyn schlechter Laune. Wang erscheint bei ihr und erklärt ihr in seiner üblichen wortreichen und umständlichen Art, daß sie ihre Kriegsanstrengungen intensivieren müßten. Azalyn will aber nichts davon hören, schon wieder mit diesem blöden Krieg anzufangen. Kontrolle über die ganze Galaxis - wozu überhaupt? Doch Wang meint, sie als Kaiserin sei nun mal für ihr Reich und dessen Stellung verantwortlich.

Azalyn vermißt die schöne Zeit auf der Soyokaze. Aber diese Träume führen zu nichts mehr.

Als nächstes taucht Dom bei ihr auf um ihr mitzuteilen, daß er den Planeten Vishram zu inspizieren gedenke. Vishram ist reich an Rohstoffen und für das Raalgon-Imperium sehr wichtig. Und so kommt es, daß Azalyn diesen Ort ihrer Jugend mal wieder aufsucht. Nur daß sie jetzt Kaiserin ist und nicht mehr einfach so draußen herumtollen kann.

Gut bewacht ist sie in einem Palast untergebracht. Um nach draußen zu kommen, muß sie sich ein paar Tricks einfallen lassen, aber sie schafft es natürlich. Sie läuft zu der Wiese der Heuschrecken, auf der sie immer mit Ruu gespielt hatte.

Die Wiese liegt an einem See. Auf dem See schwimmt ein Boot. Und in dem Boot sitzt Ruu. Ganz wie früher? Nicht ganz. Ruu ist in Begleitung einer Frau namens Miranda, und die erklärt Azalyn, daß Ruu sein Gedächtnis verloren habe. Ruu spricht kein Wort mehr und reagiert so gut wie nicht auf seine Umgebung. Auch nicht auf Azalyn und die Spieluhr. Passiert ist das ganze anscheinend während einer dramatischen Raumschlacht, die Ruu nur knapp überlebte.

Auch sonst ist die Situation nicht so einfach. Ruus Familie regiert Vishram, oder genauer gesagt, hat Vishram regiert, bis sie auf Befehl des Kaisers - Azalyns Vater - umgebracht wurde. Denn anscheinend hatte sie gegen das Raalgon-Imperium rebelliert. Das heißt, sollte Ruu sein Gedächtnis wieder zurückbekommen, wären er und Azalyn Feinde. Miranda bittet Azalyn, Gnade walten zu lassen. Aber Azalyn will an Feindschaft gar nicht denken. Vielmehr bedrückt sie Ruus Zustand.

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In den nächsten Tagen besucht Azalyn Ruu regelmäßig. Sie treffen sich auf der Heuschreckenwiese oder lassen sich von Miranda über den See rudern, und Ruu macht langsam Fortschritte.

Natürlich bekommt Dom das nach kurzer Zeit mit, und er ist über diese heimlichen Ausflüge seiner Herrin nicht sehr begeistert. Azalyn genießt sie dafür umso mehr. Und daß sie und Ruu eines Tages gegeneinander kämpfen könnten, das kann sie einfach nicht glauben.

Und dann verkündet Dom ihr, daß der Tag der Abreise bevorstehe. Es ist Ruus und Azalyns letzter Tag zusammen, als Ruus Gedächtnis zurückkehrt. Dom steht mit ein paar Soldaten bereit, um ihn an Ort und Stelle zu verhaften, doch das läßt Azalyn nicht zu.

Und nachdem Miranda und Ruu fort sind, verläßt sie zusammen mit Dom den Planeten Vishram wieder. Auf der Rückreise fragt sie sich, ob der Krieg eines Tages aus diesem Universum verschwinden werde.

Folge 4 - The Samurai's narrow Escape

In dieser Folge geht es um Fähnrich Kojiro, der temporär auf eine Flottenbasis versetzt wurde. Sein dortiger Chef Yamashita erklärt ihm, er werde hier Testpilot sein, denn die UPSF hat neue Jäger konstruiert, die aber so brandneu sind, daß sie noch nie eingesetzt wurden. "Ganryu" heißen diese flinken Kurzstreckenkampfschiffe, und Yamashita erwartet von Kojiro mit seiner langen Gefechtserfahrung viel.

Nach dem ersten Testflug trifft Kojiro in der Offizierskantine seinen neuen Kollegen Musashi Katou, der im Gegensatz zu ihm hier permanent arbeitet. Musashi ist recht nett, aber auch ziemlich von sich eingenommen, und will aus dem morgigen gemeinsamen Testflug einen kleinen Wettkampf machen.

Kojiro entkommt den Flammen

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Der Testflug geht tief hinaus in den Weltraum. Kojiro ist von seinem Ganryu recht begeistert. Nur Musashis angeberisches Getue gefällt ihm nicht. Da erscheinen plötzlich drei Raalgon-Schiffe auf dem Radar. Und jetzt, wo es auf einmal um Leben und Tod geht, zeigt Musashi, aus was einem Holz er wirklich geschnitzt ist: er verliert vollkommen die Nerven, gerät in Panik und ist zu keiner sinnvollen Handlung mehr fähig. Ganz anders Kojiro, der zwei der feindlichen Schiffe abschießen kann, bevor es ihn selbst erwischt.

Kojiros Schiff ist schwer beschädigt, aber er kann sich in ein riesiges Wrack retten und dabei den letzten der Verfolger so ausmanövrieren, daß dieser an einem Hindernis zerschellt.

Musashi ist weg, und Kojiro sitzt ganz schön in der Tinte.

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Musashi kehrt relativ wohlbehalten zum Stützpunkt zurück. Nervlich ist er allerdings völlig fertig und demoralisiert. Er befürchtet, daß Kojiro nicht mehr zurückkommt. Er wäre dann Schuld an seinem Tod, und das macht ihn völlig fertig. Yamashita schickt ein paar Suchschiffe los, aber von denen ist nicht viel zu erwarten. Kojiro ist auf sich allein gestellt. Während draußen Trümmerstücke an ihm vorbei treiben, macht er sich entschlossen an die Arbeit, seinen Jäger wieder online und in einen flugtauglichen Zustand zu bringen.

Und da der Ganryu der beste und modernste Jäger der Flotte ist, hat Kojiro am Ende tatsächlich Erfolg. Mit Hängen und Würgen schafft er den Rückflug. Zwar legt er am Ende eine saubere Bruchlandung hin, bei der der Jäger effektvoll in Flammen aufgeht, aber Kojiro selbst kommt so gut wie unverletzt davon. Und edel, wie er nun mal ist, macht er Musashi nicht mal Vorwürfe sondern tröstet ihn damit, daß jeder bei seinem ersten echten Kampf die Nerven verliere.

Folge 5 - The High-Tech Opposition

Auch Andressen, Cryburn und die Marines arbeiten zur Zeit am Boden. Da haben sie es aber nicht leicht, denn neben Muskeln ist hier von Zeit zu Zeit auch Köpfchen gefragt. Andressen hat zum Beispiel eine Freundin, doch die gibt ihm nach kurzer Zeit bereits wieder den Laufpaß, weil sie einen neuen Typen kennengelernt hat, der zwar auch Soldat und damit Andressens Kollege ist, sie aber nicht so langweilt, weil er mehr im Kopf hat und deswegen auch in der Computer-Abteilung arbeitet.

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Cryburn jagt den Newtype-Mecha

Mit seinem Dienst nimmt Andressen es nicht so genau. Er kommt zu spät zu seinen Kursen, hat grottenschlechte Noten und macht sich über die Lehrerin lustig.

Die Armee hat einen neuen Mecha namens Typ-96 Newtype gebaut, den die Marines super cool finden und gerne mal ausprobieren würden. Das dürfen sie aber nicht, solange sie nicht ihre theoretischen Tests bestehen. Die Männer sind darüber empört, schließlich haben sie mehr als genug Kampferfahrung. Doch ohne gründliche Kenntnisse der neuen Technologie dürfen sie nicht ran.

Gebaut hat den Newtype ein Mann namens Oskar, und zufällig kennt Andressen diesen von früher aus ihrer gemeinsamen Zeit in der Marine-Akademie. Oskar ist inzwischen allerdings an der Karakorum-Front gefallen, aber Andressen erinnert sich noch sehr gut an ihn. Oskar war so eine Art eigenwilliges Computergenie, und der Newtype ist seine ganz spezielle Hinterlassenschaft. Diese Geschichte macht Andressen neugierig, und so wendet er sich an seinen Kumpel Charly. Der soll diesem Newtype mal ein bißchen auf den Zahn fühlen. Charly ist ziemlich gut mit Computern, und daher ist er der richtige Mann für diesen Job.

Auch Andressen selbst hängt sich auf einmal ganz schön rein in all diesen Theorie-Kram. Cryburn und die anderen verstehen die Welt nicht mehr.

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Bald darauf wird der Newtype dann der Admiralität in Aktion vorgeführt, doch eigentlich macht er von Anfang an, was er will. Er schmeißt seinen Piloten raus und läuft dann Amok. Und dank seiner überlegenen Panzerung und Bewaffnung läßt er sich auch von schweren Waffen nicht aufhalten. Immerhin verletzt er dabei keine Menschen. Nun versuchen auch Andressen und seine Kollegen, den Mecha abzuschalten oder zu zerstören, was ihnen aber natürlich erst einmal nicht gelingt.

Der Newtype ist irgendwohin unterwegs, und alle Versuche, ihn zu stoppen, enden in feurigen Fehlschlägen. Irgendwann kommt Andressen eine Idee, und er geht mit seinen Leuten unbewaffnet auf den Newtype los, um ihn mit Schraubenschlüsseln und ähnlichen Werkzeugen auseinanderzunehmen. Denn offenbar hat Oskar ihn so programmiert, daß er Menschen nicht verletzt, aber auf ziemlich drastische Weise entwaffnet.

Andressens Vorgehen bringt den Mecha eine Zeitlang ziemlich aus dem Konzept. Ernsthaft beschädigen können die Männer ihn mit Eisenstangen und Schraubenziehern aber natürlich auch nicht. Charly bekommt nach einiger Zeit heraus, was für diesen Amoklauf verantwortlich ist und erklärt Andressen per Funk, wo der Schaltkreis steckt, den er herausreißen muß, um den Newtype zu stoppen. Andressen schwingt sich also ins Cockpit und reißt eine Schalttafel nach der anderen heraus. Es wird ziemlich dramatisch, aber er schafft es am Ende gerade noch, bevor es zum Äußersten kommt.

Am Ende jagt er die Überreste des Newtype mit einer Panzerfaust-Granate in die Luft.

Folge 6 - White Christmas

Es ist der 24.12., und auch in der Zukunft, auf fernen Planeten, findet genau der Weihnachtsrummel statt, den wir selbst nur allzu gut kennen.

Yuriko arbeitet im UPSF-Hauptquartier und hat einen nicht besonders spannenden Schreibtisch-Job, dem sie aber, wie es nun mal ihre Art ist, mit großer Gewissenhaftigkeit nachgeht. Auch Yamamoto und Tylor sind damit beschäftigt, auf ihren Schreibtischen den Bleistift von der linken zur rechten Seite und wieder zurück zu schieben, nur daß Tylor die meiste Zeit einfach nur pennt. Ein Anruf von Yuriko weckt ihn aber auf, denn sie will sich für diesen Abend mit ihm zum Essen verabreden. Tylor hat keine Ahnung, was an diesem Tag besonderes ist, aber er freut sich natürlich trotzdem.

Tylors improvisierte Straßenparty

Um 7 Uhr wollen sie sich in einem arabischen Restaurant treffen, für das Tylor einen Essensgutschein gewonnen hat. Yuriko ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wieviel Geduld sie heute brauchen wird. Denn Tylor kommt sage und schreibe 5 Stunden zu spät und läßt die arme Yuriko in der eisigen Kälte sitzen.

Und das kommt so: ein kleiner Junge namens Bob drückt Tylor eine Schachtel in die Hand mit der Bitte, sie Oberstleutnant Karlson zu überbringen. Der Junge verschwindet dann, und die verdächtig schwere Schachtel fängt an zu ticken. Es gibt einen großen Bombenalarm. Allerdings stellt sich dann heraus, daß in der Schachtel keine Bombe ist, sondern ein kitschiger Wecker, anscheinend wirklich ein Geschenk.

Auf der Straße trifft Tylor Bob später dann überraschend wieder. Er ist aber nicht ärgerlich, und er schimpft ihn auch nicht aus, was ihn ziemlich verwirrt. So einen Erwachsenen hat er noch nie gesehen. Schließlich weiß er genau, was er mit seinem Paket angerichtet hat. Aber Tylor nimmt's leicht, wie immer. Außerdem muß er weiter, schließlich hat er ja eine Verabredung. Doch Bob erweist sich als ausgesprochen anhänglich. Offenbar wartet Zuhause niemand auf ihn, und an Tylor scheint er inzwischen einen Narren gefressen zu haben.

Irgendwann sieht es so aus, als wäre Tylor ihn dann doch noch losgeworden. Er kauft für Yuriko ein kleines Geschenk, doch als er weitergeht, steht Bob wieder vor ihm, und wieder hat er eine Schachtel in der Hand, diesmal mit einem Kuchen drin, den er gerade eben geklaut hat. Er drückt ihn Tylor in die Hand, und in diesem Moment taucht der Bäcker auf und beschuldigt Tylor, den Jungen zum Klauen angestiftet zu haben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Kuchen zu bezahlen. Und da er ihn nun mal hat, will er ihn auch essen.

Wieder wundert Bob sich, daß er nicht ausgeschimpft, sondern statt dessen zum Kuchenessen eingeladen wird. Zu der kleinen Party gesellen sich dann noch ein paar Penner, der Kuchen reicht schließlich für alle, und so vergeht die Zeit, bis Tylor wieder einfällt, daß ja Yuriko auf ihn wartet. Damit ist die Party zu Ende, und auch Bob verspricht, jetzt nach Hause zu gehen. Bis ihm einfällt, daß er seinen Schlüssel verloren hat. Also startet Tylor eine große Suchaktion, bis Bob ihm mit einem Anflug von schlechtem Gewissen mitteilt, daß er den Schlüssel die ganze Zeit um den Hals getragen habe.

Tylor freut sich sehr darüber, daß der Schlüssel wieder da ist, aber jetzt wird es wirklich Zeit zu gehen, doch als nächstes bekommt Bob einen Asthma-Anfall. Tylor bringt ihn ins Krankenhaus zu Doktor Kitaguchi. Der meint, Tylor brauche sich keine Sorgen zu machen, aber zu wem gehöre dieser Junge überhaupt? Tylor kommt auf die Idee, Oberstleutnant Karlson anzurufen.

Karlson ist, wie sich herausstellt, eine Frau, und Bob ist ihr Sohn. Die beiden sehen sich wohl nicht so oft, weil Frau Karlson immer bis tief in die Nacht arbeitet. Aber sie ist sehr dankbar, daß Tylor sich um ihn gekümmert hat.

Mit Kitaguchis Fahrrad saust Tylor nun durch die Nacht, bis ihn ein paar über die Straße huschende Katzen herunterholen. Verletzt ist er nicht, nur das Fahrrad ist hin. Also geht es zu Fuß weiter. Inzwischen fängt es an zu schneien, und Yuriko wird des ewigen Wartens müde. Gerade als sie gehen will, kommt Tylor doch noch angekeucht, gerade mal schlappe 5 Stunden zu spät. Yuriko muß ihn wirklich sehr lieben.

Folge 7 - If only the Skies would clear - Part 1

General Kurusu beordert Yuriko zu sich und zeigt ihr Unterlagen, aus denen hervorgeht, daß kürzlich ein Transportschiff in einem ziemlich abgelegenen Sektor zerstört worden ist. Es verschwand plötzlich vom Radar, und als man Aufklärungsschiffe hinschickte, um nachzusehen, fand man nur noch das Wrack. Keiner aus der Besatzung hatte überlebt. Offiziell wurde der Vorfall als Unglück klassifiziert, intern aber hätte man gerne noch ein paar mehr Fakten. Und Yuriko soll diese Untersuchung führen.

Yuriko in Gefangenschaft

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Yuriko ist fleißig an der Arbeit, als ein Bürobote ihr ein Päckchen auf den Tisch legt. Angeblich habe sie es bestellt. Und bezahlt ist auch alles. Yuriko packt es aus und findet darin zwei Hanteln. Das ganze ist ausgesprochen mysteriös. Dazu kommt, daß Yuriko in letzter Zeit das Gefühl hat beobachtet zu werden, vor allem, wenn sie tief in der Nacht nach Hause geht.

Zuhause klingelt dann das Telefon, ohne daß sich jemand meldet.

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Am nächsten Tag schließt Yuriko den Bericht ab. Sie hat alle Daten gesichtet, aber nirgends einen Hinweis gefunden, der an etwas anderes als einen Unfall denken lassen könnte.

Die Hanteln liegen immer noch auf ihrem Schreibtisch, aber wenn sie sie schon mal hat, will sie sie heute auch mitnehmen und ausprobieren.

Draußen regnet es, und wieder schient ein Unsichtbarer hinter Yuriko herzuschleichen. Dann plötzlich steht aber Yamamoto hinter ihr. Vor Schreck läßt Yuriko das Päckchen mit den Hanteln fallen, bis sie ihn erkennt.

Yamamoto hat anscheinend an diesem Abend einiges getrunken und entschuldigt sich, daß er sie so erschreckt hat. An den beiden fährt eine schwarze Limousine vorbei. Yamamoto bietet sich an, Yuriko nach Hause zu begleiten, aber die lehnt ab, weil sie gleich um die Ecke wohnt. So verabschieden die beiden sich wieder. Als Yuriko dann schon ein Stück weiter gegangen ist, fällt Yamamoto auf, daß sie ihr Päckchen vergessen hat, und eilt ihr nach. Da wird Yuriko von zwei finsteren Typen in die Limousine gezerrt und entführt.

So leicht gibt Yamamoto aber nicht auf, schnappt sich ein Taxi und fährt den Entführern hinterher.

Die Entführer bringen Yuriko in die verlassenen unterirdischen Anlagen unter der Stadt, wo sie offenbar ein Mittelding zwischen Büro und Gefängniszelle eingerichtet haben.

Die Limousine findet Yamamoto, den Zugang auch. Aber diese Katakomben sind riesig, und er kann nur hoffen, daß er Yuriko irgendwo aufspürt.

Yuriko leistet ihren Entführern derweil energisch Widerstand und erkennt sehr rasch, daß es sich offenbar um Raalgoner handelt. Die sind jedoch bewaffnet und behalten daher die Oberhand. Ihre Forderung ist allerdings ziemlich ungewöhnlich: Yuriko soll ihren Bericht neu schreiben und zwar so, daß es doch Beweise dafür gebe, daß der Transporter von Raalgonern zerstört wurde, die dafür eine neue Geheimwaffe eingesetzt hätten. Angeblich wollen die raalgonischen Entführer damit Verwirrung stiften und am Ende dafür zu sorgen, daß die UPSF das raalgonische Imperium erneut angreift. Yuriko kapiert diesen Plan nicht, aber es bleibt ihr nichts anderes übrig, als zu gehorchen, denn die Entführer haben in Tylors Wohnung eine Bombe plaziert, die sie jederzeit hochgehen lassen können.

Während Yuriko also ihren Bericht umformuliert, kommt sie auf die Idee, mal per Datennetz nachzusehen, wo sie hier eigentlich ist. Die Wachen merken zum Glück nichts, und so findet Yuriko nicht nur den Weg zu einem Ausgang, sondern auch eine Flutschleuse, mit der man alles hier unten unter Wasser setzen kann. Kurz entschlossen gibt sie ihr den Befehl, sich zu öffnen.

Draußen hat Yamamoto das Versteck inzwischen gefunden, muß sich aber mit einer weiteren Wache herumschlagen, wobei ihm Yurikos Hanteln sehr hilfreich sind.

Es wird nun sehr turbulent. Yamamoto kann mit Yuriko fliehen, doch die drei Raalgoner verfolgen sie natürlich. Und hinter ihnen kommt die Flut. Yuriko und Yamamoto können sich schließlich an die Oberfläche retten und sehen nur noch die Leichen der ertrunkenen Raalgoner unter sich vorbeitreiben.

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Die Hanteln hatte übrigens Tylor bestellt und an Yurikos Schreibtisch liefern lassen. Neben dem Päckchen liegt noch der Fernzünder für die Bombe in seinem Apartment, und weil es so verführerisch ist, drückt Tylor mal auf den Knopf ...

Folge 8 - If only the Skies would clear - Part 2

Diese Folge ist ein bißchen unübersichtlich, weil öfters alle möglichen Rückblenden eingeschoben werden, ohne daß man diese sofort als solche erkennen könnte. Eigentlich springt die Handlung ständig zwischen Gegenwart und diversen Vergangenheitsebenen hin und her und ist dadurch ziemlich verwirrend.

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Yamamoto besucht das Grab seines Freundes und Mentors Kapitän Kogure auf dem großen Friedhof vor der Stadt.

der erste Frachter wird vernichtet

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Ein ziemlich lädierter Schlachtkreuzer namens Kagerou läuft die im Orbit stationierte Flottenbasis Travis an. Kommandant der Kagerou ist Yamamoto, der von Admiral Mifune zu einer Spezialmission geschickt und dafür sogar zum Kapitän befördert worden war. Leider hat er versagt und steht jetzt für eine Woche unter Hausarrest.

Und zwar geht es um den in Folge 7 verschwundenen Frachter. Die Admiralität hat entschieden, den nächsten Frachter mit einer kleinen Eskort-Flotte loszuschicken, um weitere Verluste zu vermeiden. Mifune warnt Yamamoto allerdings, sehr vorsichtig zu sein, weil immer noch keiner weiß, was den anderen Frachter zerstört hat.

Und dann geht's los. Der Frachter ist ein riesen Kasten, der aber kaum Besatzung an Bord hat. Wozu auch, das Schiff fliegt schließlich von selbst. Darum herum gruppieren sich die Schiffe, die Yamamoto voller Stolz und Zuversicht kommandiert. Damit ist es aber vorbei, als der Angriff erfolgt. Feindliche Schiffe tauchen nicht auf, statt dessen ein merkwürdiger Meteoritenschwarm. Dann erfaßt ein unheimliches Kraftfeld die Schiffe, hüllt sie in rotes Licht und zerstört sie oder verwandelt sie in halbe Wracks. Da es keinen sichtbaren Feind gibt, sind auch keine sinnvollen Abwehrmaßnahmen möglich.

Und so kehrt Yamamoto besiegt und völlig demoralisiert nach Hause zurück. Als erstes besucht er Kapitän Kogures Grab und entschuldigt sich in Gedanken bei ihm, daß er kein so großartiger Soldat wie er geworden ist, sondern der Armee Schande gemacht hat. Er bekommt Gesellschaft von Kogures Witwe, einer freundlichen älteren Dame, die Blumen auf das Grab legt. Die beiden kommen ein bißchen ins Gespräch. Kogure war Yamamotos erster Ausbilder auf der Akademie, und er muß ein ziemlich harter Bursche gewesen sein. Jahre später kommandierte Kogure dann ein Schiff, das in einer Schlacht gegen die Raalgoner abgeschossen wurde. Alle Besatzungsmitglieder konnten sich retten, doch Kogure weigerte sich, sein Schiff zu verlassen, und ging mit ihm unter.

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Jetzt sitzt Yamamoto in seiner Wohnung unter Hausarrest und brütet über soldatische Ehre. Als er sich dann am Morgen rasiert, kommt ihm beim Hören des brummenden Geräusches des Rasierapparates offenbar eine Eingebung über die Art des Angriffes, dem sein Schiff zum Opfer gefallen ist. Hausarrest hin oder her, da er weiß, daß Yuriko mit Nachforschungen befaßt ist, rennt er los, um mit ihr zu sprechen.


Erstellt am 18.7.2008. Letzte Änderung: 19.2.2014