The Irresponsible Captain Tylor OVA - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD: Teil 9 - 10

Laufzeit der DVD: ca. 90 min

Folge 9 - From Here to Eternity - Part 1

Genau wie in Folge 8 gibt es auch hier verschachtelte Rückblicke, damit man nicht so leicht kapiert, um was es geht.

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Tylor, Yamamoto, Yuriko, Kim und ein paar andere von der Soyokaze machen außerhalb der Stadt ein Picknick, während Kojiro und die Marines auf einer Spezialmission sind. Tylor fragt sich, ob die Soyokaze wohl jemals wieder einen Einsatzbefehl bekommt.

Wang

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Es folgt ein Rückblick auf die Zerstörung des ersten Frachters. Genau wie später Yamamotos Verband fiel auch dieser dem unheimlichen Meteoritenschauer und dem roten Leuchten zum Opfer. Da diese Katastrophe aber relativ langsam einsetzt, sendet der Frachter vorher noch eine Menge Daten ans HQ. Von einem nahen Trägerschiff starteten Jäger, um die Meteoriten abzuschießen, aber als sie das Zielgebiet erreichten, fanden sie nur noch das zerfetzte Wrack des riesigen Frachters.

Derweil sinnieren Mifune und Fuji über die neuen Projekt-R-Schlachtkreuzer, die demnächst in Dienst gehen und die Flotte verstärken werden. Nebenbei wünschen sie sich auch, daß die Soyokaze möglichst bald verschrottet werden möge. Das Hauptproblem ist aber, wo diese neuen Schlachtkreuzer eingesetzt werden. Die Streitkräfte der UPSF haben viele Abteilungen, und jede will diese neue Superwaffe natürlich für sich haben. Doch Fuji und Mifune scheinen etwas ausgebrütet zu haben, um diese Schiffe für sich zu bekommen.

Und irgendwo sitzt der teuflische Wang und tut geheimnisvolle Dinge, die nichts gutes verheißen. Womöglich hat er mit der Zerstörung des Frachters etwas zu tun. Später sehen wir ihn mit den drei Typen zusammen, die in Folge 7 Yuriko entführt haben. (Da diese Folge 7 nicht überlebt haben, ist es also ein Rückblick.)

Später tritt Wang vor Azalyn und erklärt ihr, die Zeit für Friedensverhandlungen sei jetzt gekommen. Auch die Flotte habe dem zugestimmt.

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General Kurusu gibt der Aufklärungsabteilung den Auftrag, die Zerstörung des Frachters nochmals genau zu analysieren.

Mickey Cryburn

Katori bekommt einen neuen Warp-Antrieb zum Testen. Allerdings kann man diesen nicht mehr in die Soyokaze einbauen, weil sie dessen hohe Leistung nicht aushalten würde.

Und Yamamoto bekommt von Fuji und Mifune das Kommando über eine Eskort-Flotte, die den nächsten Frachterflug sichern soll. Tylor, Katori und die anderen beneiden ihn, weil er wieder in den Weltraum darf, während sie weiter hier unten am Boden Bürodienst leisten müssen.

Yuriko hat inzwischen ihren Bericht abgeliefert, doch da die Sache ihr nicht aus dem Kopf geht, analysiert sie die Daten weiter. Raalgonische Schiffe waren wohl nicht an der Zerstörung des Frachters beteiligt, aber was ist mit den Meteoriten und diesem mysteriösen Signal? Und diese komischen Typen, die sie entführt hatten - was wollten sie eigentlich wirklich?

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Wang erklärt Azalyn und dem Rat, der Feind habe neue, sehr mächtige Schiffe entwickelt. Außerdem gebe es verdächtige Flottenbewegungen an der Grenze. Auf der anderen Seite hätten die raalgonischen Soldaten nicht mehr den Willen zu kämpfen, was bedeuten würde, daß das raalgonische Reich sich alsbald ergeben müsse. Also sollten sie am besten Friedensverhandlungen aufnehmen.

Durch eine Reihe geschickter Winkelzüge läßt er die Kaiserin und den Rat glauben, derjenige, der gegen den Frieden ist, sei Lonawar. Der verteidigt sich natürlich, und als nächstes schlägt Wang vor, wenn von Frieden nun nicht mehr die Rede sei, dann sollte man endlich die UPSF angreifen und zerschmettern. Um mit aller Kraft zuschlagen zu können, brauche man natürlich alle Schiffe, insbesondere auch diejenigen, die die Melva bewachen und schützen. Azalyn leuchtet das ein und sie stimmt zu, ihre Wachschiffe an die Front zu schicken.

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Azalyn ist sehr traurig darüber, daß ihr kurzer Traum vom Frieden geplatzt ist. Und dann bekommt sie auch noch Nachricht, daß Vishram angegriffen wurde. Und zwar offenbar von demselben roten Licht, das auch die UPSF-Frachter zerstört hat. Wenn sie noch gezögert hat, so ist sie jetzt restlos überzeugt, daß der nächste Waffengang unvermeidlich ist. Sie befiehlt den Angriff.

Später besucht Dom Lonawar, und der meint, wenn dieser Krieg nicht irgendwann ende, werde ihr ihre Nation zerstören. Umso bedauerlicher ist es, daß der Kriegstreiber Wang jetzt die Oberhand gewonnen hat.

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Der UPSF-Generalstab trifft sich, um die Lage zu erörtern und letztlich auch die neuen Projekt-R-Schlachtkreuzer zu verteilen. Denn jede Abteilung beansprucht diese natürlich für sich. Da läuft eine Nachricht aus dem raalgonischen Imperium ein, daß dieses in Friedensverhandlungen einzutreten wünsche. Die hohe Admiralität ist sehr überrascht.

Anscheinend hat Lonawar dieses Angebot geschickt, ohne vorher irgend jemanden zu informieren. Jedenfalls sorgt es auf beiden Seiten für gehörige Unruhe, und es sieht eher danach aus, als würde statt dessen bald der nächste Krieg beginnen.

Folge 10 - From Here to Eternity - Part 2

Azalyn träumt von ihren unbeschwerten Tagen auf Vishram. Doch aus dem Traum wird bald ein Alptraum.

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Das Friedenssignal kommt aus der Melva, aber nicht über offizielle Kanäle, wie Yuriko Tylor erklärt. Deswegen wird es von der Admiralität nicht für echt gehalten.

Azalyn

Auf allen Informationskanälen wird die Nachricht verbreitet, daß ein weiterer Frachter, der von dem Kreuzer Kagerou eskortiert wurde, heimtückisch aus dem Hinterhalt angegriffen und vernichtet worden ist. Wieder trifft sich die Admiralität, um diese neue Lage zu erörtern. Die Raalgoner haben inzwischen ihre Flotte Richtung Grenze in Marsch gesetzt, und somit bleibt der UPSF nichts übrig als darauf zu reagieren und ihre Flotte ebenfalls loszuschicken. Und zwar zusammen mit den neuen Projekt-R-Schlachtkreuzern.

Die raalgonische Flotte unter Doms Kommando befindet sich ebenfalls auf Angriffskurs, aber was Dom wesentlich mehr Sorgen macht ist, daß sich bei seiner Flotte auch die Schiffe befinden, die die Melva bewachen sollen. Und dann bekommt er die Mitteilung, daß der Kontakt zur Melva abgebrochen ist. Ein starker Störsender verhindert offenbar jede Funkverbindung. Derweil kommt so langsam die UPSF-Flotte in Reichweite, aber Dom befiehlt abzuwarten. Er will erst klären, was auf der Melva los ist.

Derweil spüren Yamamoto und Yuriko dem geheminisvollen roten Leuchten nach. In den Daten finden sich mehr Hinweise als zunächst gedacht. Aber wenn dieses rote Licht eine neue Waffe der Raalgoner ist, wie paßt das dann mit diesem Friedenssignal zusammen, das noch dazu inzwischen verstummt ist? Tylor findet das ziemlich seltsam. Was, wenn es da noch eine dritte Gruppe gibt, eine Fraktion innerhalb der Raalgoner?

Shia Has meldet Dom, daß ein unbekanntes rotes Licht in die Nähe der Melva vorgedrungen sei. Dom wird klar, daß sie von jemandem ausgetrickst wurden.

Wangs Soldaten nehmen Lonawar fest, dringen auch in Azalyns Quartiere ein und setzen die Kaiserin unter Arrest.

Yuriko und ihre Leute haben inzwischen herausgefunden, daß das geheimnisvolle Signal, das mit dem roten Licht einherging, nicht von den Raalgonern stammt, weil es keinem je dort beobachteten Muster entspricht. Yamamoto hat noch ein paar Bilder zur Hand, bei denen es bei genauem Hinsehen eine Auffälligkeit gibt. Während des Angriffs wurden ein paar Sterne unsichtbar. Dort muß sich also etwas befunden haben, was diese Sterne verdeckte. Es waren also keine Meteoriten und auch keine raalgonischen Schiffe, sondern ein bisher unbekannter Faktor, der sowohl die UPSF als auch die Raalgoner manipuliert. Und zwar offenbar mit dem Ziel, einen Krieg heraufzubeschwören.

Yamamoto und Yuriko berichten dies umgehend Admiral Mifune und ersuchen ihn, sie zur Front zu schicken. Und zwar mit der Soyokaze. Doch Admiral Fuji erklärt, die Verschrottung der Soyokaze sei schon beschlossen. Dafür werde Yamamoto aber Kapitän eines der brandneuen Schlachtschiffe namens Hizen.

Yuriko und Yamamoto erzählen das den anderen, und das bringt anscheinend Tylor auf eine Idee.

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Justy Tylor

Wang triumphiert. Der Friede ist endgültig vom Tisch, jetzt kann er voll loslegen und die UPSF zerschmettern. Er befiehlt der gesamten Flotte der Einsatz, ohne noch lange Dom zu fragen. Der kommt dadurch ganz schön in Schwierigkeiten, aber wenigstens hat Wang jetzt die Maske fallengelassen. Nun kommt es zu ersten Gefechten zwischen den beiden Flotten.

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Harumi erwacht. Anscheinend hat sie die letzte Zeit in einer Art abgeschalteten Zustand verbracht. Und jetzt scheint sie in irgend einer Form Kontakt zu den Raalgonern zu haben und klärt Tylor und seine Leute darüber auf, was wirklich vor sich geht und daß das Friedensangebot von Lonawar echt war. Der sitzt derweil zusammen mit Azalyn in einer Zelle und ergeht sich in Selbstvorwürfen. Da wird die Zelle aufgebrochen. Dom hat ein paar Leute geschickt, um die Kaiserin in Sicherheit zu bringen. Dafür wird es auch höchste Zeit, denn das rote Licht greift nun überraschenderweise die Melva und Wang an. Offenbar ist Wangs Kontrolle darüber bei weitem nicht so umfassend, wie er selbst gedacht hatte.

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Yamamoto hat die Marines an Bord der Hizen genommen, und Tylor bemannt die Soyokaze mit den restlichen Leuten seiner alten Mannschaft und folgt der Hizen und der Flotte heimlich. Wobei es fast ein Wunder ist, daß er das schafft, denn die Soyokaze ist kaum mehr als Schrott. Aber noch fliegt sie, sogar durch den Hyperraum. Derweil haben Yamamotos Schiffe die Front erreich, und Dom bereitet sich darauf vor, nun auch gegen diese zu kämpfen. Bevor es losgeht, schickt Admiral Mifune, der die gesamte Operation kommandiert, Dom die Nachricht, wenn er Frieden wolle, müsse er kapitulieren.

Da erreicht eine weitere Nachricht Dom: die Melva wurde angegriffen. Das Raalgon-Imperium ist offenbar unterwandert worden.

Zu Mifunes und Fujis Überraschung ziehen die raalgonischen Schiffe sich daraufhin erst mal zurück. Yamamoto befiehlt nun seinen Schiffen, bis auf weiteres nicht zu schießen, und fliegt dann mit der Hizen alleine auf Doms Flotte zu. Für Dom kommt eine Kapitulation nicht in Frage. Doch da materialisiert sich genau zwischen den Fronten die Soyokaze. Da das Schiff jetzt endgültig im Eimer ist, bittet Tylor Yamamoto, zusammen mit seinen Leuten an Bord der Hizen kommen zu dürfen. Während die Mannschaft übersetzt, nimmt Tylor Funkkontakt zu Dom auf und fragt ihn, was eigentlich passieren würde, wenn auf einmal ein gemeinsamer Feind auftauchen würde. Daß dieser Feind allerdings gerade die Melva angreift, ist auch für Tylor neu.

Er begibt sich dann mit den restlichen Leuten ebenfalls auf die Hizen, und Yamamoto jagt die Soyokaze dann auf seinen Wunsch hin in die Luft. Es ist das symbolische Ende des alten und der Anfang eines neuen Zeitalters. Zusammen mit Doms Flotte fliegen sie nun unter Yamamotos Kommando zur Melva, um diese zu retten.


Erstellt am 20.7.2008. Letzte Änderung: 19.2.2014