Ima, soko ni iru Boku - Zusammenfassung der Handlung 1. DVD (Discord and Doom)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

1. DVD

Teil 1 - A Girl admiring the Sunset

Shu hat es eilig. Er schlingt das Frühstück herunter und saust dann los zum Kendou-Training.

Er ist kein überwältigend guter Kendou-Schüler, aber mit Feuereifer dabei. Es macht ihm einfach riesen Spaß und ist für sein etwas heißblütiges Temperament genau das richtige. Außerdem will er einem Mädchen imponieren, das unter den Zuschauern sitzt. Das klappt leider nicht so ganz, denn er bezieht selbst eine Ladung Prügel, statt welche auszuteilen. Aber macht nichts, seinem Tatendrang tut das keinen Abbruch. Dafür erklärt ihm sein Gegner aber, was er alles falsch gemacht hat. Shu ist überrascht, wie lang diese Ansprache wird. So gut, wie er dachte, ist er doch wohl nicht.

Am späten Nachmittag geht er trotz allem guter Dinge zurück nach Hause, nicht ahnend, daß es eine lange Zeit dauern wird, bis er wieder dort ankommt.

Shu

Unterwegs kommt er an einem verlassenen Industriegelände vorbei und sieht auf einem der hohen Schornsteine ein Mädchen sitzen! Neugierig klettert er die Leiter herauf, doch der größte Teil davon ist weggebrochen. Shu kann nicht hinauf und fragt sich, wie das Mädchen da überhaupt hingekommen sein kann.

Shu jedenfalls klettert einfach den Nachbarschornstein hoch, balanciert oben entlang und versucht dann, mit dem Mädchen "nebenan" zu sprechen. Die Kommunikation ist ziemlich einseitig, das Mädchen sagt nicht viel, außerdem spricht es flüsterleise. Shu bekommt dennoch ihren Namen heraus: Lalalu. Und was sie dort macht: sie sieht sich den Sonnenuntergang an. Shu findet das eher langweilig und zeigt Lalalu statt dessen die Stadt von oben: wo er immer einkauft, wo er wohnt und so weiter.

Shu plappert einfach so drauf los, und Lalalu hört ihm verwundert zu und lächelt schließlich sogar zu ihm hinüber.

Lalalus Lächeln erlischt, die Zeit bleibt stehen, und aus einem grellen Licht taucht eine Frau auf. Sie sieht Lalalu und sagt, diesmal hätte sie die richtige gefunden (wer die falsche ist, erfahren wir ein paar Folgen später nebenbei, nämlich Sara).

Lalalu scheint die Frau zu kennen und will fliehen, aber von dem Turm kommt sie nicht herunter. Und dann erscheinen riesige bemannte Roboterschlagen und stürzen sich auf sie.

Shu ist entschlossen, das nicht tatenlos geschehen zu lassen. Es kommt zu einem wilden Gemenge, bei dem einiges zu Bruch geht, und dann findet Shu sich zusammen mit der Frau, die als Abelia-sama angesprochen wird, den Robotern, den Soldaten, den Trümmern der Türme und Lalalu in einer völlig fremden Umgebung wieder. Eine Art Transmitter hat ihn und all das andere dorthin befördert. (Wir erfahren nie, wo diese Welt eigentlich ist, vielleicht ist es sogar die Erde in einer fernen Zukunft.)

Lalalu

Shu fischt Lalalu aus dem Schutt heraus und macht sich mit ihr davon, denn daß sie beide von Abelia und ihren Männern nichts gutes zu erwarten haben, ist ihm völlig klar. Doch die Soldaten sind ihm dicht auf den Fersen, und Abelia versetzt die ganze Basis in Alarmzustand. Lalalu scheint nicht einfach irgendwer zu sein, im Gegensatz zu zu Shu, an den sie keinen Gedanken verschwendet. Shu ist nur ein Störenfried, der so schnell wie möglich erschossen werden sollte.

Shu erfährt derweil von Lalalu, daß der Ort, an dem sie sich befinden, Hellywood genannt wird.

Doch die wilde Flucht ist bald zuende. Shu und Lalalu werden von ein paar der Kindersoldaten Hellywoods gestellt. Trotzdem rennen Shu und Lalalu weiter, denn Abelia hat bei Todesstrafe befohlen, daß Lalalu lebend gefangen werden muß. Also verfolgen die Soldaten die beiden Flüchtenden erst mal.

Einer der Soldaten fährt eine Brücke im Innern Hellywoods ein. Shu bleibt auf der einen, Lalalu auf der anderen Seite. Shu springt, aber der Abstand ist schon zu groß, und so erwischt er nur noch Lalalus seltsamen Anhänger und stürzt mit diesem in der Hand in die Tiefe.

Er saust durch eine Röhre und dann ins Freie. Nur noch ein Fetzen hält ihn oben. Zum ersten Mal sieht Shu seine neue Umgebung von außen: eine endlose Wüste. Es wird ihm langsam klar, daß er nicht mehr auf der Erde des Jahres 1999 ist.

Teil 2 - A Boy and a mad King

Lalalu landet unsanft in einer Zelle. Tabuul will sie ein bißchen quälen, doch Nabuka hindert ihn daran: wenn ihr etwas passiere, würden sie alle dafür bestraft. Tabuul bringt Lalalu dann zu Abelia, während Nabuka mit ein paar der anderen nach Shus Leiche sucht.

Titelmusik.

Abelia stellt fest, daß Lalalus Anhänger fehlt. Sie macht Tabuul ziemlich handgreiflich klar, daß er es finden muß! Dann erstattet sie Hamdo, dem irren Herrscher von Hellywood, Meldung. Und der ist darüber, daß der Anhänger weg ist, sehr, sehr ungehalten. Lalalu schweigt, wie meistens, doch Abelia wird schlagartig klar, daß der Junge den Anhänger haben muß.

Abelia und Lalalu

Shu hat es inzwischen zurück in die Station geschafft und macht sich auf die Suche nach Lalalu, um sie zu retten - eine Tätigkeit, der er in den nächsten 11 Folgen noch recht oft nachgehen wird. Doch er kommt nicht weit, sondern läuft genau Nabuka und Buu in die Arme. Er flieht, die beiden hinterher. Als nächstes begegnet er Tabuul, dem es überhaupt nichts ausmachen würde, ihn zu töten.

Auf einer der zahllosen Brücken im Innern von Hellywood stellt Nabuka Shu schließlich. Es kommt zu einem wilden Kampf, und dabei reißt Nabuka, ohne es zu merken, den Anhänger von Shus Hals. Er verschwindet irgendwo in der Tiefe.

Nabuka bekommt Shus Stock zu fassen, Shu Nabukas Messer, doch das wirft er weg. Dafür schlägt Nabuka ihn gnadenlos zusammen. Shu kann ihn aber am Ende doch abwehren, und Nabuka fällt über ein loses Geländer. Shu rettet ihm in letzter Sekunde das Leben. Nabuka versteht das gar nicht: sie sind Feinde, und die tötet man. Doch viel zum Nachdenken kommt er nicht, denn da steht plötzlich Tabuul hinter Shu und hält ihm eine Pistole an den Kopf.

Lalalu ist inzwischen in einem für Hellywood-Verhältnisse ausgesprochen luxuriösen Gefängnis. Abelia erscheint bei ihr, sagt ihr, die hätten den Jungen und würden ihn sicher schnell zum Sprechen bringen, und sie, Lalalu, hätte gefälligst mit König Hamdo zu kooperieren. Lalalu zuckt nicht mal mit der Wimper bei diesen Worten. Wie in Trance liegt sie auf ihrem Bett.

Hellywood

Shu ist inzwischen gefesselt und bei König Hamdo, und der hat nicht gerade viel Geduld mit ihm. Wo der Anhänger sei. Shu weiß es nicht und wird dafür geschlagen. Hamdo hält eine seltsame Ansprache, wer er ist, daß er die Welt beherrschen wolle, weil das nur ihm zustehe, daß er seine Feinde alle auslöschen werde usw, und wo der Anhänger sei. Er brauche ihn, denn er brauche Wasser, und Lalalu habe die Fähigkeit, mit Hilfe dieses Anhängers Wasser zu machen. (In der Tat stecken in diesem Anhänger die Weltmeere des gesamten Planeten.)

Hamdo ist irgendwann mal auf Lalalu gestoßen und hat sie an sich gebracht, aber sie konnte mit Abelias Transmitter entkommen - auf die Erde, wo Abelia sie schließlich auch wieder einfing. Jetzt ist sie wieder in seiner Gewalt, aber ohne den Anhänger ist sie wertlos. Also muß Shu ihn herausrücken. Daß der ihn verloren hat, interessiert Hamdo nicht. Und Shu begreift nicht, in welcher Lage er steckt, denn er brüllt Hamdo entgegen, er würde ihm den Anhänger auch dann nicht geben, wenn er ihn noch hätte.

Dafür schlägt Hamdo ihn erst mal zusammen und läßt ihn dann von Abelia foltern, und das gründlich, während Hamdo einen Tobsuchtsanfall bekommt.

Irgendwann schmeißen die Soldaten Shu in eine Zelle. Als er wieder zu sich kommt, sieht er dort ein verängstigtes Mädchen.

Teil 3 - A feast in the dark

Am nächsten Morgen kommt Shu langsam wieder zu sich. Er hat überall starke Schmerzen. Sara, seine Mitgefangene, versucht sich ein bißchen um ihn zu kümmern. Shu hält sie für Lalalu, weil sie ihr ziemlich ähnelt, doch das erschreckt Sara so sehr, daß sie ihm eins überbrät.

Titelmusik.

Sara

Draußen üben die Soldaten, auch die Kinder-Soldaten. Dabei geht es ganz schön zur Sache. Roheit, Brutalität und Menschenverachtung sind in Hellywood vollkommen normal. Der Ausbilder ermahnt die Leute, sie sollten gut trainieren, damit sie nicht umsonst stürben. Ihr Tod müsse auf jeden Fall König Hamdo dienen, jeder andere Tod sei verboten.

Drinnen kommt Shu wieder zu sich und merkt endlich, daß das Mädchen nicht Lalalu ist. Und Sara bekommt mit, daß Shu von der Erde ist - wie sie. Sie ist aus Amerika, spricht, wie alle Amerikaner in Animes, fließend Japanisch, und ist froh, einen anderen Menschen von der Erde bei sich zu haben.


Lalalu wird König Hamdo vorgeführt. Doch weder mit Locken noch mit Drohen bekommt er auch nur ein Wort aus ihr heraus. Wie immer, sitzt sie da wie eine leblose Puppe. Erst, als er sie direkt angreift, wehrt sie sich ein wenig. Schließlich läßt er sie von Abelia wieder zurück in ihren Raum bringen. Und sie soll Shu zum Reden bringen, so schnell wie möglich. Nur sein Mund muß funktionsfähig bleiben ...

Sara erzählt Shu inzwischen, wie sie entführt wurde: sie ging einfach die Straße entlang wie immer, da erschienen diese seltsamen Schlangeroboter und Abelia und nahmen sie mit. Jetzt will sie von Shu wissen, was eigentlich los ist, und der vermutet, man habe sie wohl mit Lalalu verwechselt und deswegen hier her gebracht. Natürlich will Sara wieder zurück, vor allem jetzt, wo die richtige Lalalu wieder aufgetaucht ist, und Shu verspricht ihr, es würde am Ende alles gut werden. Dickköpfig und optimistisch, wie er ist, ist er davon völlig überzeugt. Sara allerdings weniger, und dazu hat sie in der Tat allen Grund.

Shu aber eigentlich auch nicht, denn ein Soldat erscheint und holt ihn zum Verhör ab. Und das wird wieder brutal und blutig. Nachdem sie ihn halbtot geschlagen haben, hängen sie ihn draußen an einer Stange auf und lassen ihn den ganzen Tag und die ganze Nacht dort über der Wüste hängen.

Und Sara wird am Abend auch abgeholt. Einer der höheren Offiziere will sich mit ihr amüsieren.

Abelia und Shu

In der Nacht wird Hellywood angegriffen. Eine feindliche Macht hat die Außenposten überrollt und rückt jetzt mit starken Truppen an. Die Hellywood-Soldaten rücken aus. Von oben kann Shu das alles mitansehen. Und auch Lalalu sieht den schweren Gefechten am Horizont zu.

Der Feind rückt mit riesigen Mechas an, und Tabuul schlottert vor Angst, im Gegensatz zu Nabuka, der ziemlich cool ist.

Hamdo befielt einen Gegenangriff mit einem der Geschütze von Hellywood. Und das hat es in sich. Wie in einer Atomexplosion vergehen die Angreifer, und Hamdos Soldaten, die zu nahe am Ziel waren, gleich mit, was den König aber nicht weiter kümmert. Der hält statt dessen eine Ansprache, wie toll er sei, wie übel es seinen Feinden allesamt ergehe und daß die Weltherrschaft nahe sei.

Einige Soldaten, darunter auch Nabuka, Buu und Tabuul, haben überlebt, und auch Shu und Sara finden sich in ihrer Zelle wieder, allerdings in keinem besonders guten Zustand. Shu ist mehr tot als lebendig, und Sara hat eine Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen.

Teil 4 - Discord

Ein Anruf von König Hamdo schreckt Abelia aus dem Schlaf. Es könnte doch sein, daß dieser Junge den Anhänger wirklich verloren hat. Also muß Hellywood durchsucht werden. Sofort!

Und der Junge? Mit dem kann Abelia machen, was sie will. Sie kommt auf eine überraschende Idee.

Titelmusik.

Nabuka und Buu

Ein Soldat schleppt den halbtoten Shu aus der Zelle und liefert ihn bei Nabuka ab. Shu wird jetzt auch Soldat. Der Grund: Hamdo hat so viele seiner Leute verheizt, daß Abelia froh ist um jeden, den sie bekommen kann. Vorläufig aber bekommt er etwas Ruhe, während ansonsten alles, was laufen kann, nach Lalalus Anhänger sucht.

Stunde um Stunde wird wirklich jeder Quadratzentimeter abgesucht, jede Ecke und jeder Winkel - vergebens. Abelia muß sich deswegen von Hamdo einiges anhören, aber sie hat zu wenig Leute. Hamdo sieht das ein und befiehlt ihr, einen neuen Raubzug vorzubereiten. Er selbst ist bei Lalalu und schwärmt ihr von der schönen neuen Welt vor, die er mit ihrer Hilfe errichten will.

*

Shu kommt wieder zu sich, und sofort brüllt er nach Lalalu. Buu, der ihn bewacht, erschrickt fast zu Tode. Shu nimmt nebenbei zur Kenntnis, daß er nicht mehr in der Zelle ist und will von dem Kleinen wissen, wo Lalalu steckt: sie ist in Gefangenschaft. Und Sara? Keine Ahnung, nie gehört.

Nabuka erscheint und stößt Shu zurück ins Bett, er brauche Ruhe in seinem Zustand. Denn ab heute sei er ein Soldat Hellywoods, ob er wolle oder nicht. Dann geht er wieder suchen und befiehlt Buu, Shu zu erschießen, wenn er nicht pariere. Dabei läuft Shu Gefahr, aus Versehen erschossen zu werden, denn Buu ist äußerst nervös.

Die Soldaten durchsuchen auch die Zellen. Einer nimmt die Anwesenheit Saras zur Kenntnis und gibt ihr ihr Tuch zurück.

Die Suche geht den ganzen Tag. Am Abend erlöst Abelia die Leute erst mal. Die Soldaten sollen am nächsten Tag weitersuchen.

Shu kommt mit Buu ein bißchen ins Gespräch. Buu und die anderen Kinder wurden entführt, aber man hat ihnen versprochen, daß sie in ihre Heimat zurückkehren könnten, wenn der Krieg gewonnen sei. Deswegen gehorchen sie. Daß ihr Dorf längst nicht mehr existiert, wissen sie natürlich nicht. Kurz darauf kommt Nabuka und bringt Shu etwas zu essen. Die beiden machen sich dann sozusagen offiziell einander bekannt, und das erste, was Shu wissen will ist, wo Lalalu steckt. Er will sie retten. Alles andere interessiert ihn praktisch nicht. Nabuka rät ihm, sich lieber selbst zu retten und ihm nicht in die Quere zu kommen. Alles, was ihn und seine Kameraden aufrecht erhält ist das Versprechen, nach dem Krieg nach Hause zurückkehren zu dürfen. Nabuka will das nicht wegen Shus fixen Ideen aufs Spiel setzen. Doch selbst damit beeindruckt er Shu nicht besonders. Lalalu sei eine Gefangene, und man müsse ihr helfen. Das sei nun mal so.

Tabuul wird ausgepeitscht

In einem großen Speisesaal essen die Soldaten. Vorher müssen sie König Hamdo ein Dankgebet bringen. Dann dürfen sie den Fraß herunterwürgen. Die Kinder sind mit dem Essen sehr unzufrieden, und Tabuul kommt auf die Idee, wenn sie aus Shu herausbekämen, wo der Anhänger ist, würden sie dafür sicher belohnt. In der Nacht nehmen sie sich also heimlich Shu vor, ohne daß Nabuka es mitbekommt. Tabuul prügelt auf den gefesselten Shu ein, doch der weiß sich trotzdem einigermaßen zu wehren. Tabuul geht daraufhin mit einem Messer auf Shu los, doch Nabuka kommt dazwischen, bevor er ihn umbringt.

Und dann kommt der Chefausbilder dazu. Das bedeutet für Tabuul und seine Mit-Verschwörer eine brutale Strafe: jeder wird ausgepeitscht. Shu soll es tun, doch er weigert sich schlicht und einfach. Das gefällt dem Ausbilder überhaupt nicht: Rücksicht auf Hilflose untergräbt die Moral, doch Shu kommt mit einem Faustschlag ins Gesicht davon. Dann peitscht der Soldat die fünf Kinder selbst aus.

Später, es ist schon tief in der Nacht, unterhalten sich Shu und Nabuka noch mal. Shu fragt den Jungen, wie es so eine verkehrte Welt geben könne, wie er so gleichgültig gegen all die Grausamkeiten sein könne. Doch Nabuka ist keineswegs gleichgültig. Er leidet sehr und versucht mehr oder weniger gut, sich das nicht anmerken zu lassen. Doch für ihn und seine Freunde geht es praktisch nur noch ums nackte Überleben in einer unmenschlichen Welt. Viele, Tabuul zum Beispiel, halten dem nicht stand und werden selbst zu Monstern. Andere aus seinem Dorf versuchten aus Hellywood zu fliehen und wurden schnell wieder eingefangen. Nabuka mußte sie dann persönlich erschießen. Hellywood ist eine Falle, aus der niemand entkommen kann.

Teil 5 - Murder

Einige Soldaten, darunter auch Tabuul, bringen die gefesselte Sara zu ihrem Chef. Er nennt sich Kazam und ist der, der ihr mal ihr Tuch zurückgegeben hat. Sara stirbt fast vor Angst.

Titelmusik.

Hamdo

Hamdo spielt Krieg. An einem großen Tisch schiebt er Armeen hin und her und freut sich, daß er am Ende alle seine Feinde auslöschen wird. Als Abelia kommt und ihm beichten muß, daß sie Lalalus Anhänger immer noch nicht gefunden hat, ist er allerdings nicht mehr amüsiert und schlägt sie brutal nieder. Doch dann tut es ihm schon wieder leid. Denn irgendwo weiß er genau, wie sehr er von Abelia abhängig ist.

Die weist ihn darauf hin, wie wenig Leute sie zur Zeit hat. Hamdo gibt wunschgemäß den Befehl für eine Fangexpedition.

Der Ausbilder, anscheinend ein klassischer Überzeugungstäter, schwört seine Soldaten schon mal auf den nächsten Feldzug ein. Der besonders üble Feind sei das Land Zari Bars, von dem man leider nicht weiß, wo es sich genau befindet. Aber wenn Zari Bars und alle anderen Feinde erst besiegt seien, dann werde die Welt unter der Herrschaft von König Hamdo geeint sein und erblühen.

Dann beginnt das tägliche Training. Nabuka muß gegen Shu antreten. Nabuka hat ein Messer, doch Shu besteht darauf, seinen Stock zu benutzen, wie beim Kendou. Er zieht auch wieder seine Kendou-Schau ab und sie geht genauso daneben. Nabuka manövriert ihn ziemlich leicht aus, doch dann verpaßt ihm Shu eine Kopf-zu Kopfnuß, die beide flachlegt. Der Ausbilder ist verblüfft über diese alberne Kampftechnik. Und besonders beliebt macht Shu sich mit seinem Individualismus auch nicht.

die Attentäter von Zari Bars

Beim Abendessen erklärt Nabuka ihm, was er falsch gemacht hat, und Shu fragt ihn, ob er mit seinem Kendou-Partner verwandt sei, der ihm vor ein paar Tagen genau dasselbe gesagt hat. Davon abgesehen ist Shu immer noch auf der Suche nach Lalalu. Nun, im Speisesaal der Soldaten ist sie jedenfalls nicht. Sondern in einer Art Luxuszelle. Aber es geht ihr nicht so gut. Anscheinend hat sie eine Art Schwächeanfall.


Zwei geheimnisvolle Männer pirschen sich durch das nächtliche Hellywood und töten die Wache vor Hamdos Quartier. Dann dringen sie ein. Es sind Attentäter, aber statt Hamdo sofort zu erschießen, werfen sie ihm erst mal die Leiche der Wache auf den Tisch. Damit haben sie ihre Chance verspielt. Hamdo gibt Großalarm. Die Attentäter schießen zwar wild um sich, aber Hamdo ist schon in Deckung gegangen und hat seine eigene Pistole hervorgeholt. Den einen Attentäter schießt er sofort nieder, dem anderen schießt er immerhin die Waffe aus der Hand, aber der Mann kann zunächst entkommen.

Abelia

Hamdo ist dem blanken Wahnsinn nahe. Abelia will den schwerverletzten Attentäter verhören, doch Hamdo schießt ein ganzes Magazin in seinen Körper. Dann macht Hellywood Jagd auf den anderen. Auch er soll sofort und ohne Umschweife getötet werden.

Ausgerechnet die Suchgruppe mit Nabuka, Buu und Shu findet den Mann schließlich. Er nimmt Buu als Geisel. Da kommt Shu angerannt und kämpft den Mann mit seinem Knüppel nieder, ohne daß Buu etwas geschieht. Nabuka will ihn nun erschießen, doch das will Shu auf keinen Fall zulassen. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem sich ein Schuß löst, der den Mann schwer verwundet. Verzweifelt versucht Shu, irgendwie sein Leben zu retten, doch er kann mit seinen bloßen Händen die Ströme von Blut nicht aufhalten. Der Attentäter stirbt schließlich direkt vor seinen Augen durch einen Fangschuß von Nabuka.

Doch Shu ist einfach nicht in der Lage zu begreifen, welche Regeln in dieser Welt gelten. Auf seinem Gesicht steht da blanke Entsetzen geschrieben.


Die Fangexpedition macht sich bereit zum Ausrücken. Ziel: Menschen einfangen, die dann zum Soldatendienst für Hellywood gepreßt werden.


Erstellt am 22.2.2003. Letzte Änderung: 19.2.2014