Ima, soko ni iru Boku - Zusammenfassung der Handlung 2. DVD (Flight and Fall)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

2. DVD

Teil 6 - Disappearance in a Sand Storm

Sara wird mal wieder einem der Offiziere vorgeworfen. Er ist anscheinend ein verdienter Kriegsheld, der von Abelia mal belobigt wurde, weil er in einer Schlacht die meisten Feinde getötet hat. Als Belohnung hat er Wasser bekommen, auf dieser Welt eine Kostbarkeit, und er verspricht dem Mädchen, ihr davon zu geben, wenn sie fertig sind.

Sara

Doch Sara ist entschlossen, entweder dieses grauenvolle Spiel zu beenden oder selbst dabei draufzugehen. Sie greift den Soldaten an! Die beiden kämpfen auf Leben und Tod, und Sara schafft es dank des Überraschungsmomentes, die Oberhand zu behalten. Fast durch Zufall schlägt sie den Mann schließlich tot.

Dann übergibt sie sich, trinkt das Wasser, zieht sie seine Uniform an und schleicht sich unauffällig aus Hellywood heraus. Es ist bereits Nacht, als sie in die Wüste davonrennt.

Irgendwo mitten im Nichts bleibt sie erschöpft liegen. Unter einem riesigen Vollmond zieht sie sich die Kleider bis auf ein dünnes Hemd und ihre Unterhose aus, schneidet sich die langen, goldenen Haare ab und läuft dann weiter in die nächtliche Wüste hinaus, praktisch in den sicheren Tod.

Titelmusik.

Hamdos bis an die Zähne bewaffnete Fang-Expedition steht bereit. Buu und Shu unterhalten sich, und Shu erklärt, er werde nicht kämpfen. Buu meint, er müsse aber, er sei schließlich Soldat. Tabuul kommt vorbei, klaut Shus Wasser und meint dann lakonisch, wer nicht kämpfe, verdiene auch kein Wasser. Irgendwie irritiert ihn Shus Anwesenheit in dieser Welt, denn Shu hat Ansichten, die zu der hier herrschenden Brutalität und Unmenschlichkeit überhaupt nicht passen, und er ist auch nicht bereit, davon auch nur einen Millimeter abzugehen.

Später kommt eine Durchsage: die Kundschafter haben ein Dorf entdeckt. Als der Sandsturm nachläßt, geht es los.

Derweil bringt Abelia Lalalu ein geradezu fürstliches Essen, doch das Mädchen rührt es nicht an. Das macht Abelia wütend. Sie haßt Lalalu inbrünstig, und sie fürchtet sie auch. Sie hält Lalalu für eine Dämonin, die Hellywood zerstören will. Zum ersten Mal sagt Lalalu darauf etwas: sie habe keineswegs diese Absicht. Aber Abelia könne nichts anderes mehr als Zerstörung sehen. Das macht Abelia erst recht wütend, vor allem die Vorstellung, Hamdos Träume könnten sich nicht erfüllen. Sie ist kurz davor, Lalalu abzuknallen, doch ein Anruf ihres Königs kommt dazwischen.


die Fangexpedition

Die Truppen setzen sich in Marsch. So langsam wird Shu klar, um was es bei dieser Aktion geht.

Nach einiger Zeit erreicht die Armee das anvisierte Dorf und beschießen es und die umliegenden Felder erst mal mit Granaten und Raketen. Die Männer des Dorfes versuchen, die Frauen und Kinder in Sicherheit zu bringen, doch von der anderen Seite rücken die riesigen Mechas und Panzer Hellywoods auch schon an. Die Dorf-Leute müssen kapitulieren.

Das Dorf wird dann geplündert, Widerständler erschossen und der Rest der Leute als Gefangene und zukünftige Soldaten mitgenommen. Man verspricht ihnen, sie dürften in ihr Dorf zurück, wenn Hamdos heiliger Krieg gewonnen sei, doch die Nachhut sprengt das, was von dem Dorf noch steht, in die Luft.

Wie immer, stürzt sich Shu dazwischen, um das schlimmste zu verhindern, und Nabuka muß ihn bewußtlos schlagen, damit er nicht auch einfach erschossen wird. Als er wieder zu sich kommt, macht er trotzdem weiter mit einer Befreiungsaktion. Nabuka schießt ihm ins Bein und brüllt, das hätten sie damals auch mit ihm und seinen Freunden gemacht. Shu brüllt zurück, die Kinder, die er jetzt entführt, würden dann ihrerseits wieder die nächsten Kinder entführen. Irgend jemand müsse das stoppen.

Nabuka und Shu aber nicht. Shu wird selbst wieder zu einem Gefangenen und tritt als solcher den Rückweg nach Hellywood an.

Teil 7 - Night of Flight

Den Gefangenen wird die Wahl gegeben: sie werden Soldaten Hellywoods oder sie werden erschossen.

Hamdo findet, die Expedition hätte nicht gerade sehr viele neue Soldaten gebracht. Er ist mit Abelias Arbeit unzufrieden. Immerhin sind 12 der gefangenen Frauen schwanger, aber besonders viel Nachwuchs ist das auch nicht. Abelia gibt zu bedenken, daß in der ganzen Region die Bevölkerung zurückgehen. Es gebe zu wenig Wasser und Essen.

Hamdo und Lalalu

Hamdo kümmern solche Details nicht. Er ist ungehalten, daß Lalalus Anhänger immer noch verschwunden ist und er immer noch nicht weiß, wo Zari Bars liegt.

Titelmusik.

Buu fragt Nabuka schüchtern, ob Shu wohl hingerichtet werde. Nabuka antwortet, das könnte sein, aber wenn Buu ihm helfe zu entkommen, würden sie beide vor dem Erschießungskommando landen.

Shu hat aber Glück gehabt und ist nur in eine finstere Zelle geworfen worden. Womöglich soll er dort einfach verrecken. Tabuul stattet ihm einen Besuch ab und verhöhnt ihn. Er erzählt ihm auch, Sara habe einen Soldaten ermordet und sei dann weggelaufen. Wenn er hingerichtet werde, würde Sara auf der anderen Seite wohl auf ihn warten. Dann ist Shu wieder allein.

Abelia bringt Lalalu mal wieder zu Hamdo, der sie, wie üblich, zur Kooperation zwingen will, was er, wie immer, nicht schafft. Die Göttin reagiert kaum auf ihn und das treibt den ohnehin schon halb irren König erst recht an den Rand eines Tobsuchtsanfalls.

Shu ist nicht so allein, wie er gedacht hat. Wasser tropft auf ihn herab, und er glaubt, Lalalu leise um Hilfe rufen zu hören. Unglaublich, aber über ihm hängt Lalalus Anhänger. Aus diesem kommt das Wasser, Tropfen um Tropfen. Und jeder fallende Tropfen wird begleitet von einem geflüsterten "tasukete" ("hilf mir" oder "rette mich"). Shu ist entschlossen, Lalalu diesmal zu befreien. Unerwartet erscheint jemand (Buu, wie wir später erfahren) und wirf ihm seinen Stock herunter. Er meint, er würde ihn vielleicht irgendwie brauchen. Und tatsächlich schafft Shu es mit Hilfe des Stockes, den Anhänger an sich zu bringen und aus dem Loch auszubrechen.

Ausgerechnet Tabuul bemerkt Shus Flucht als erster, doch er und die anderen Soldaten, die er alarmiert, kommen zu spät. Auf ziemlich spektakuläre Weise landet Shu schließlich auf der Kristallkuppel, die den Saal überspannt, in dem Hamdo Lalalu erpressen will. Mit seinem Stock schlägt er sie kaputt und landet dann in einem Regen von Splittern endlich wieder bei Lalalu. Die kann es kaum glauben. In dieser Welt sind ritterliche Heldentaten dieser Art anscheinend schon so lange nicht mehr geschehen, daß selbst die unsterbliche Göttin keine kennt.

Lalalu

Aber wie entkommen sie nun Hamdo, Abelia und den Soldaten?

Jetzt zeigt Lalalu, wozu sie fähig ist. Als Abelia auf Shu schießt, der sich schützend vor sie gestellt hat, beschließt sie einzugreifen. Sie produziert auf wirklich sehenswerte Art aus dem Anhänger eine unglaubliche Flut an Wasser, die ganz Hellywood überschwemmt und ein Chaos hinterläßt. Hamdo ist jedoch vollkommen begeistert. Mit der Macht Lalalus glaubt er mit Leichtigkeit die Welt erobern zu können. Pech nur, daß Lalalu und Shu abgehauen sind.

Abelia schickt den beiden, die mit einem Gleiter in die Wüste geflohen sind, ihre Truppen hinterher.

Shu stürzt mit dem Gleiter in eine Höhle und versteckt sich mit Lalalu dort, denn die Soldaten sind den beiden dicht auf den Fersen.

Schließlich werden sie doch entdeckt, aber von Nabuka. Shu hat ihm mal das Leben gerettet, und dafür läßt Nabuka ihn und die Göttin jetzt entkommen. Shu bietet ihm sogar an, mit ihnen zu fliehen, aber das bringt Nabuka nicht über sich. Sein Leben steckt schon zu tief in dem Fleischwolf von Hellywood drin.

Und so setzen Shu und Lalalu später ihre Flucht in die Wüste fort.

Teil 8 - Two Lone Souls

Irgendwo in der Wüste ragt eine Hand aus dem Sand - das einzige, was von Sara noch übrig ist, wie es scheint. Eine unheimliche, vermummte Gestalt mit einem Fahrzeug erscheint, sieht die Hand, stellt fest, daß ansscheinend noch ein winziger Rest Puls da ist, gräbt den Körper aus und nimmt ihn mit.

Sara

Titelmusik.

Aus Hellywood ergießen sich gewaltige Ströme von Wasser.

Hamdo ist außer sich vor Wut auf Abelia, weil sie zugelassen hat, daß Lalalu mit dem Anhänger entkommen konnte, und weil sie diesen Jungen nicht sofort erschossen hat. Dafür hat Abelia aber auch eine gute Nachricht für ihn. Hellywood kann im Prinzip mit Wasser als Treibstoff betrieben werden. Es ist eine gigantische fliegende Festung, und jetzt haben sie so viel Wasser, daß sie sich wieder in die Luft erheben können sollte.

Hamdo ist begeistert. Jetzt endlich wird die Welt ihm gehören. Er befiehlt Abelia, sofort mit den nötigen Vorbereitungen zu beginnen. Für die Soldaten bedeutet das wieder mal harte Kochenarbeit, aber wen kümmert das schon.


Shu und Lalalu haben in einer Höhle gerastet. Jetzt wird es Nacht, und sie fahren weiter. Lalalu macht einen noch schwächeren und apathischeren Eindruck als sonst.

Nach einer längeren Fahrt erreichen sie eine Reihe steiler, pilzförmiger Felsen. Ohne daß sie es bemerkt haben, hat sich eine riesige Killerpflanze an ihre Fersen geheftet und verfolgt sie unter dem Sand zu den Felsen, wo Shu nun anhält und eine erneute Rast einlegt. Er findet dort sogar einige Tiere und einen Toten. Da greift die Killerpflanze an und saugt den Bodengleiter mit Lalalu darauf in den Sand. Shu kann die Göttin gerade noch retten und die Monsterpflanze erst mal abwehren. Sie können sich auf einen der Felsen flüchten und sind dort fürs erste in Sicherheit.

Abelia und Hamdo

Shu ist schnell wieder guter Dinge und plappert munter drauf los. Lalalu meint ziemlich einsilbig, die Pflanze sei hinter ihrem Anhänger her gewesen. Genau wie Hamdo.

Shu war von Lalalus Vorstellung in Hellywood sehr beeindruckt und fragt sie, warum sie nicht damit überall in dieser Wüstenwelt Wasser erzeuge. Lalalu erzählt ihm nun ihre Geschichte: seit Ewigkeiten wandert sie schon über diese Welt und hat mit ihrem Wasser immer wieder Menschen geholfen. Erst sind sie unterwürfig dankbar, später nehmen sie es als selbstverständlich, und schließlich sperren sie sie ein und zwingen sie, für sie immer mehr Wasser zu machen. Und jedes Mal wird die Göttin ein bißchen schwächer. Sie hat inzwischen einfach nicht mehr die Kraft, ihren letzten Rest an Lebensenergie für die undankbaren Menschen zu vergeuden, die am Ende doch jedesmal nur über sich herfallen und sich gegenseitig umbringen.

Lalalu und Shu

Shu ist allerdings der Meinung, die Mehrzahl der Menschen sei gut und verdiene es, daß man sich um sie kümmert. Lalalu hat da anscheinend andere Erfahrungen gemacht. Sie antwortet, die guten Menschen dieses Planeten seien längst alle tot.

Am nächsten Morgen sehen die beiden sich von ihrem Felsen aus den Sonnenaufgang an, und Shu freut sich, wie immer, auf den kommenden Tag. Er klettert herunter und findet den Gleiter, den das Monster wieder ausgespuckt hat. Nur Sekunden später beginnt der Kampf gegen die Monsterpflanze erneut.

Shu und Lalalu können sich wieder auf den Felsen retten, doch die aufsteigende Sonne verwandelt diesen schnell in einen Backofen. Lalalu macht die Hitze nichts aus, sie gibt Shu sogar Schatten - den einzigen dort oben.

Shu findet etwas später bei den Überresten des Toten ein paar seltsame Dinger, Handgranaten, wie sich herausstellt. Und damit haben sie zufällig die passende Waffe gegen die Monsterpflanze, die sich auf diese Weise durch ein ungeschicktes Manöver selbst in die Luft jagt.


Lalalu macht Wasser für Shu und bringt ihn damit zurück zu Bewußtsein.

Es wird Abend und die beiden gehen weiter.

Teil 9 - In the Chasm

Lalalu und Shu wandern durch eine Steinwüste. Plötzlich öffnet sich vor ihnen eine Canyon-Landschaft, in der es kleine Dörfer und zahllose grüne Felder und Bäume gibt.

Titellied.

Hamdos Kindersoldaten üben den Krieg. Der Ausbilder macht ihnen auf die übliche brutale Weise klar, daß das kein sportliches Training ist. Sie sollen töten! Es geht das Gerücht um, daß die entscheidende Schlacht bevorstehe. Tabuul scheint geradezu stolz darauf zu sein, Soldat von Hellywood zu sein. Er kann es kaum erwarten, den bösen Feind zu zerschmettern. Nabuka warnt ihn, er solle nicht zu kampf-gierig sein, sonst werde er in einem Sarg nach Hause in ihr Dorf zurückkehren. Doch Tabuul will nicht zurück, sondern sich in Hellywood hocharbeiten. Und er warnt Nabuka, ihm dabei nicht im Weg zu stehen.

Buu und Nabuka

Abelia erklärt Hamdo, daß sie genügend Wasser zusammen habe, um Hellywood wieder in Bewegung zu setzen, wenn die Reparatur der Maschinen abgeschlossen ist. Hamdo ist überglücklich und umarmt die Frau stürmisch. Nun kann er endlich die Welt erobern. Und anfangen will er mit Zari Bars, das ihm kürzlich die zwei Attentäter geschickt hat. Allein bei dem Gedanken daran bekommt König Hamdo mal wieder einen hysterischen Anfall. Abelia soll sofort Suchtrupps ausschicken, um diesen Ort endlich zu lokalisieren.


Shu und Lalalu haben ihn derweil bereits gefunden, denn die grünen Täler sind das Land Zari Bars. Sie kommen an einem kleinen Mädchen namens Suun vorbei, das auf einem Stein sitzt und in die Wüste hinausschaut. Es wartet auf seinen Vater.

Zari Bars scheint zunächst als friedliches, grünes Paradies in der Wüste, doch der von Hellywood ausgehende Krieg reicht bis hierher. Es gibt eine Gruppe um einen Mann namens Eramba, die den Kampf gegen Hamdo um jeden Preis führen möchte. Ihnen steht vor allem eine mutige Frau namens Sis entgegen, die sich all der Kriegswaisen angenommen hat und daher verständlicherweise gegen jedes weitere Opfer ist.

Wie üblich mischt Shu sich ein, und so lernt er Sis kennen. Vorsichtig geworden, stellt Shu Lalalu als Larla vor. Sis ist erstaunt zu hören, daß die beiden von Hellywood geflohen sind. Sie nimmt ihn und Lalalu mit zu sich und gibt ihnen zu essen.

Suun

Es geht ziemlich gemütlich zu in Sis' Haus mit den vielen Kindern, die dort Unterschlupf gefunden haben. Dieses Leben ist so vollkommen anders als der brutale tägliche Kampf in Hellywood. Zwar hat jeder in Zari Bars seine Rechnung mit Hamdo offen, aber Sis meint, der ewige Krieg würde überhaupt nichts bringen. Besser, sich hier zu verstecken und ein friedliches Leben zu führen.

Da Shu und Lalalu keinen Ort haben, an den sie gehen könnten, bietet Sis ihnen an, zu bleiben und auf den Feldern zu helfen. Gern willigt Shu ein und macht daraus eine Art Kendou-Übung, zum großen Erstaunen der Kinder. Auch Lalalu macht sich nützlich. Sie kann es kaum glauben, daß es einen Ort gibt, an dem Kinder lachen und glücklich spielen können.

Am Abend kommt Suun nach Hause. Später erzählt Sis Shu, daß Suuns Vater einer der Attentäter war, der Hamdo ermorden wollte. Shu graut es, als er sich daran erinnert. Es war genau jeder Mann, den Nabuka vor seinen Augen erschossen hat und der dann unter seinen Händen verblutete.

Eramba taucht auf. Er will Shu ein paar Fragen stellen. Im Prinzip soll Shu ihnen bei ihrem Plan, Hamdo erneut mit einem Attentäter anzugreifen, helfen, weil er Hellywood genau kennt. Der Junge ist davon nicht gerade begeistert. So viele Menschen stürben ständig, könnten sie dem nicht endlich ein Ende setzen? Doch Eramba ist zum Äußersten entschlossen, denn auch er hat mit Hamdo eine Rechnung offen. Aufgebracht erzählt er Shu seine Geschichte, und es wird durchaus verständlich, daß er Hamdo töten will, koste es, was es wolle.

Shu hat Verständnis für Eramba. Und doch ist er verzweifelt, daß die Umstände immer nur wieder neue Gewalt hervorbringen.


Erstellt am 22.2.2003. Letzte Änderung: 19.2.2014