Ima, soko ni iru Boku - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD (Conflict and Chaos)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

3. DVD

Teil 10 - Prelude to Chaos

Lalalu sitzt auf einem Felsen. Ein kleines Mädchen setzt sich neben sie, holt etwas zu Essen heraus und gibt ihr davon ab. Zu schmecken scheint es aber nicht.

Lalalu und eins der Kinder

Titelmusik.

Sis schickt Shu zum Wasserholen in die unterirdischen Kavernen. Suun geht mit ihm und zeigt ihm den Weg. Die Leute, denen sie unterwegs begegnen, trauen ihm nicht, weil er von Hellywood kommt, sich aber weigert, mit ihnen gegen Hamdo zu ziehen. Das Ziel erreichen sie trotzdem unangefochten. Es ist ein fantastisches unterirdisches Märchenreich mit gewaltigen Mengen an Wasservorräten. Shu füllt den Krug, dann macht er sich auf den Rückweg.

Unterwegs treffen sie Lalalu, die mit dem Mädchen von vorhin spielt. Shu und Suun schließen sich dem Spiel an, und so spielen sie Familie mit Papa, Mama und zwei Kindern. Lalalu hat sowas anscheinend noch nie erlebt. Sis ist, als sie davon hört, sehr zufrieden. Suun hat ja in letzter Zeit nicht gerade viel mit anderen Kindern gespielt.


Hellywood

Am Abend finden die Männer einen halb verdursteten Soldaten (Kazam), der behauptet, von Hellywood desertiert zu sein und sich dann in der Wüste verlaufen zu haben. Sie geben ihm Wasser und nehmen ihn auf. Er berichtet, Hamdo sei durch das Verschwinden von Lalalu verrückt geworden und es habe eine Revolte gegeben. Hellywood sei praktisch sturmreif. Eramba zeigt sich äußerst interessiert. Am Abend präsentiert er diese Neuigkeiten einer großen Dorfversammlung. Jetzt sei die Zeit reif für einen Angriff.

Wie üblich ist Sis entschieden dagegen, denn das würde wieder nur zahllose neue Tote fordern. Das macht Eramba so wütend, daß er sie mit Steinen bewirft, doch von sowas läßt die mutige Frau sich nicht aufhalten.

Derweil erweist der angebliche Deserteur als Verräter. In einem unbeobachteten Moment sendet er Hellywood mit einem Sender, der in seinem Schuh-Absatz verborgen war, ein Signal, daß Zari Bars gefunden sei. Als Hamdo das erfährt, befiehlt er den sofortigen Start. Und wer von seinen Leuten sich nicht schnell genug in Startposition begeben kann, wird halt einfach zurückgelassen.

König Hamdo

Die alte Festung in die Luft zu bekommen, kostet Abelia und die Soldaten einiges an Nerven, doch sie schaffen es. Und dann macht die Hellywood auf den Weg. Hamdo sieht sich schon als Herrscher der ganzen Welt.

*

Ein geheimnisvoller Fremder betritt das Haus von Sis. Als er die Kapuze abzieht, ist Shu völlig überrascht, darunter Sara zum Vorschein kommen zu sehen.

Die Überraschung bei Sara könnte nicht größer sein, aber vor allem ist damit Lalalu enttarnt. Sara stürzt sich wie eine Furie auf die Göttin und würde sie wahrscheinlich mit bloßen Fäusten totschlagen, wenn Shu sie nicht daran hindern würde. Sara, die von einer von Abelias Fangexpeditionen entführt wurde, weil man sie mit Lalalu verwechselt hat, gibt ihr nämlich die Schuld für alles, was sie hat durchmachen müssen, und das war ja nicht gerade wenig.

Teil 11 - Eve of Destruction

Sara sitzt in der Nacht draußen und denkt an ihre schrecklichen Erlebnisse zurück. Suun setzt sich neben sie. Die beiden kommen dann ins Gespräch über Lalalu, und das bekommt Kazam zufällig mit.

Sara

Titelmusik.

Sis ist erstaunt, als was Larla sich herausgestellt hat. Aber sie hat sich die Dämonin Lalalu ganz anders vorgestellt. Sie gibt ihr eine Kopfnuß, weil sie sie angelogen hat. Shu bekommt dafür auch eine (etwas härtere) Kopfnuß.

Sis erklärt, daß sie sich eigentlich um Sara Sorgen macht. Sie hat sie in der Wüste eingesammelt und gerettet. Shu erklärt Sis, daß Sara Lalalu deswegen haßt, weil Hellywood sie mit Lalalu verwechselt und deswegen entführt hat. Da kommt Suun angerannt: Sara ist zusammengebrochen.

Der Arzt stellt fest, daß ihr nichts ernstliches fehlt. Sie ist nur völlig erschöpft. Aber: sie ist auch schwanger. Sara, die wieder wach geworden ist, bekommt das mit und ist jetzt noch verzweifelter als vorher schon. Sie ist praktisch am Rande eines Nervenzusammenbruchs.

Am nächsten Tag trifft Shu Sara. Sie wirft ihm vor, alles, was er zu ihr gesagt habe, sei nur eine Lüge gewesen. Shu ist immer felsenfest davon überzeugt gewesen, daß sich am Ende alles zum Guten wenden werde. Für Sara hat es das nicht, statt dessen ist sie durch die Hölle gegangen. Sie fragt Shu, was sie getan habe, um das zu verdienen. Doch Shus naiver Glaube an eine gute Zukunft ist immer noch ungebrochen. Sara kann er damit aber nicht mehr trösten. Sie empfiehlt Shu, Lalalu von ihr fernzuhalten, sonst werde sie sie töten.

Sis

*

Es dauert nicht lange, da erfährt Eramba, daß die Göttin Lalalu sich bei Sis befindet. Mit ihr glaubt er ein todsicheres Mittel gegen Hamdo gefunden zu haben und macht sich auf den Weg zu Sis. Die flickt gerade die Hosen ihrer Kinder und unterhält sich mit Lalalu. Sie hatte immer gedacht, die Göttin sei eine alte, häßliche Hexe und nicht ein junges, schönes Mädchen. Lalalu korrigiert sie: sie ist weder jung noch ein Mädchen. Sis wundert sich: für sie ist Lalalu wie eins ihrer Kinder, allein und verlassen von den Eltern. Aber Lalalu hat nie sowas wie Eltern gehabt, und allein ist sie schon immer gewesen. Wenn die Menschen fertig waren, sich gegenseitig umzubringen, ist sie immer allein übriggeblieben.

Lalalu wundert sich aber auch: die Welt werde bald untergehen, und trotzdem ziehe Sis unverdrossen Kinder groß. Doch Sis glaubt fest an die Zukunft. Jede Mutter beschütze ihre Kinder bis zum Ende.


Kazam und Sara

Alle schlafen schon, da steht Sara heimlich auf und geht davon. Shu bekommt das aber mit und folgt ihr leise. Sara geht in die Wasserkaverne und will sich dort ertränken, doch Shu stürzt sich wild entschlossen auf sie und rettet sie. Natürlich kann er Saras Verzweiflung damit nicht lindern. Sie nimmt einen Stein und schlägt sich in den Bauch, doch Shu schützt ihr werdendes Kind mit seiner Hand, die dabei einiges abbekommt. Er läßt sich aber nicht davon abbringen, bis Sara aufgibt. Er bittet sie inständig, sich nicht zu töten, denn dann ist einfach wirklich alles vorbei. Doch Sara ist inzwischen überzeugt, daß sie keine Zukunft mehr hat. Jeder ihrer Träume ist zerbrochen, keinen wird sie je verwirklichen können.

Shu ist da aber ganz anderer Meinung: solange man nur am Leben sei, gehe immer irgendwie weiter, und man bekomme immer wieder eine neue Chance, sein Glück zu finden. Er gibt nicht auf, und schließlich gibt Sara erst mal nach. Dafür verspricht Shu ihr, mit Lalalu Zari Bars zu verlassen.


Eramba erscheint bei Sis und fordert die Herausgabe von Lalalu. Sis verhindert das aber mit der Flinte in der Hand. Eramba muß erst mal wieder gehen. Lalalu bedankt sich. Doch Sis weiß, daß Eramba wiederkommen wird.

Kazam läuft zufällig Sara über den Weg und erkennt sie. Er rät ihr eindringlich, sie solle mit ihm gehen. Denn Hellywood sei im Anflug, und noch vor dem Abend sei Zari Bars vernichtet. Er gesteht ihr, daß er nämlich alles andere als ein Deserteur sei.

Voller Panik stürmt Sara davon. Ihr Alptraum ist noch offenbar lange nicht zuende.

Teil 12 - This Bloody Earth

Eramba und seine Männer machen ihre Waffen klar. Sie sind zu allem entschlossen. Derweil läßt Sis von Suun Shu und Lalalu in Sicherheit bringen, und zwar in die Kavernen. Die Kinder spielen dort manchmal und kennen einige Verstecke. Suun verspricht Lalalu, sie zu beschützen.

Titelmusik.

Eramba und seine Leute

Shu und die anderen ereichen sicher das Versteck. Lalalu hat aber trotzdem ein schlechtes Gefühl. Wie üblich versucht Shu, etwas Optimismus zu verbreiten.

Derweil versteckt Sis ihre Kinder und erwartet Eramba. Da kommt Sara angerannt und brüllt sie an, sie müsse mit den Kindern sofort fliehen, Hellywood sei im Anflug. Da erscheint Eramba. Er wischt Sara beiseite und verlangt von Sis Lalalu. Als sie sich weigert, schießt er ihr ins Bein, nimmt sie mit und hängt sie auf dem zentralen Platz auf, wo sie langsam, aber sicher vor versammelter Mannschaft verblutet. Viele der Zari Bars- Leute sind damit nicht einverstanden, unternehmen gegen den Fanatiker und seine kleine Gruppe aber nichts. Sie lassen sich statt dessen von ihm überzeugen, Lalalu zu fangen, denn mit ihr hätten sie, so glaubt Eramba, den entscheidenden Trumpf gegen Hellywood, ohne daß es weitere Opfer kosten werde.

Eins kostet es aber schon gleich am Anfang: der Doktor kommt zu Eramba, wirft ihm vor, genauso schlimm wie Hamdo zu sein, und verlangt, Sis freizulassen, was ihm eine Kugel in die Brust einbring.

Hamdo

Und auch Lalalus Versteck bleibt nicht lange geheim. Sis' Kinder wissen nämlich, wo sie steckt, und es aus ihnen herauszubekommen, ist nicht so schwer. Erst rückt Sara an, die von Lalalu verlangt, sich auszuliefern, um Sis das Leben zu retten. Dann erscheint einer von Erambas Männern und bedroht sie mit einer Pistole. Bevor es aber zum Äußersten kommt, aktiviert Lalalu mal wieder ihre gewaltigen Kräfte, erzeugt einen verheerenden Wassersturm, der den Mann wegspült und dann das halbe Tal unter Wasser setzt. Und dann steht sie zusammen mit Shu vor Eramba auf dem Hauptplatz.

Doch Erambas Spiel ist aus: Hellywood hat sein Ziel erreicht. Die riesige Festung setzt zur Landung an. Hamdo schwört allen Zari Bars-Leuten Tod und Vernichtung, dann schleust er seine Soldaten aus. Sie haben den Befehl zu töten: alles, was sich bewegt.

Es gibt ein furchtbares Gemetzel. Eramba glaubt immer noch, mit Lalalu einen Trumpf in der Hand zu haben, wird aber, wie alle anderen, vor Kugeln durchsiebt. Lalalu fällt Abelia in die Hände.

Nabuka erreicht das Haus von Sis, wo sich immer noch die Kinder verstecken. Shu ist da, um sie zu beschützen, und so stehen die beiden sich wieder einmal gegenüber. Es kommt zu einer schrecklichen Szene. Nabuka glaubt immer noch, nach Hause gehen zu dürfen, wenn dieser Krieg um ist. Und er ist erst um, wenn eine Seite die andere ausgelöscht hat. Er ist entschlossen, die Kinder niederzumähen. Um ihre Kameraden zu beschützen, schießt Suun, die zufällig hinter Nabuka aufgetaucht ist, auf ihn, aber statt dessen gerät Buu in die Schußbahn und wird getötet. Nabuka schießt instinktiv zurück und tötet Suun.

Teil 13

Shu ist außer sich, greift sich das herumliegende Gewehr und schießt - allerdings nur ein Loch in den Boden. Tabuul taucht auf. Nur Abelias allgemeiner Befehl, das Feuer einzustellen, hindert ihn daran, Shu abzuknallen. Er und die wenigen Überlebenden gehen in Gefangenschaft. Abelia erklärt ihnen, sie seien jetzt Hamdos Sklaven. Wer sich weigert, wird sofort erschossen.

Hellywood startet wieder. Hamdo will nun die ganze Welt erobern, das heißt, alles und jeden töten.

Sis ist zusammen mit Sara und vielen der Kinder ebenfalls in einer Zelle eingesperrt worden.

Nabuka, Shu und Tabuul

Derweil treffen sich Nabuka und Tabuul irgendwo in den riesigen Maschinenanlagen. Nabuka glaubt immer noch fest daran, daß er, wenn er erst genügend Menschen ermordet hat, wieder in sein Dorf zurück darf. Tabuul lacht ihn aus. Ihr Dorf wurde schon längst in die Luft gesprengt. Tabuul sieht für sich eine glänzende Zukunft in Hellywood. Dann schießt er Nabuka eine Kugel in den Bauch. Jetzt erst, im Sterben, erkennt der Junge, was er zu tun hat.

Sis liegt im Sterben. Ihre letzten Worte sind eine Mahnung an Sara. Sie dürfe ruhig den Mann hassen, der sie vergewaltigt habe, auch die Welt für all die Ungerechtigkeiten und Qualen, die sie ihr angetan habe, aber sie dürfe auf keinen Fall ihr Baby hassen, denn keines habe es verdient, auf die Welt zu kommen und von seiner Mutter nicht angenommen zu werden.


Hamdo hat sich mal wieder in den Besitz von Lalalu gesetzt und erklärt ihr nun, was sie für ihn zu tun habe, nämlich Wasser erzeugen, das er als Treibstoff für Hellywood braucht.

Nabuka hat sich mit letzter Kraft zu den Zellen geschleppt, gibt Shu seinen Stock, und stirbt dann praktisch in seinen Armen.

Shu schafft es dann, mit dem Stock der unvorsichtigen Wache den Schlüssel abzunehmen und zusammen mit vielen anderen Gefangenen auszubrechen. Dann macht er sich auf die Suche nach Lalalu, wie er es ja schon gewöhnt ist. Tabuul und einer der anderen Kindersoldaten sind ihm auf den Fersen, doch er kann sie niederschlagen, wobei in einer der Steuerzentralen einiges zu Bruch geht. Zufällig stehen einen Stock tiefer auf einer Brücke gerade Hamdo und Abelia und erpressen Lalalu. Diese bekommt den Kampf über sich mit und aktiviert ihre Kräfte. Sie erzeugt eine riesige Wasserfontäne, die Shu vor Tabuul rettet und bei der Gelegenheit auch noch die Reaktoren Hellywoods schwer beschädigt.

Shu landet sicher auf der Brücke und Hamdo rastet aus. Er ballert wie ein Irrer um sich und nimmt nicht die geringste Rücksicht darauf, daß er um ein dabei auch Haar Abelia erschießt. Während Hellywood langsam beginnt zu explodieren und die befreiten Gefangenen sich auf die Soldaten stürzen und viele von ihnen niedermachen, geht Shu auf Hamdo los und haut seinen Stock an ihm kurz und klein. Hamdo flüchtet wie ein geprügelter Hund.

Lalalu läßt sich von Shu dann auf die Spitze des langsam abstürzenden Hellywood bringen und erzeugt weiteres Wasser, das so ziemlich alles und jedes in der Festung überflutet. Aber damit ist es noch lange nicht genug, der ganze Planet beginnt sich wieder mit Wasser zu füllen, überall regnet es.

Sara versucht, möglichst viele Kinder zu retten. Kazam taucht noch einmal in den Fluten auf und rettet einem der Kinder das Leben, bevor er davongespült wird.

Hamdo findet ein jämmerliches Ende. Er ersäuft wie eine Ratte, und Abelia sieht seelenruhig dabei zu.

Hellywood dümpelt immer noch durch die Luft, setzt aber schließlich irgendwo auf und strandet.

Abelia

*

Shu und Lalalu sitzen auf einem Felsen am Ufer eines der neu entstandenen Ozeane, hinter ihnen die Reste Hellywoods, vor sich einen imposanten Sonnenuntergang, den Lalalu immer so liebte. Und dann löst sich die Göttin in Shus Armen auf und verschwindet.

*

Sara hat beschlossen, auf dem fremden Planeten zu bleiben. Ihr Kind gehört hierher, und sie sieht hier ihre Zukunft. Sie will sich wie zuvor Sis um all die Waisen kümmern. Shu hat doch Recht behalten und wünscht ihr alles Gute.


Der Teleporter funktioniert noch. Mit einer Kanone rechts und einer links an ihrer Schläfe wird Abelia gezwungen, Shu nach Hause zu schicken. Nachdem er weg ist, meint sie lakonisch, damit wäre ihre Arbeit wohl getan. Doch zu ihrer Überraschung ist Sara bereit, sie in ihre Gemeinschaft aufzunehmen. Vielleicht hat es einfach schon genug Tote gegeben.

Und Shu kommt tatsächlich wohlbehalten ungefähr an der Stelle heraus, wo er vor langer Zeit entführt wurde und verschwand. Er ist wieder zuhause.


Erstellt am 22.2.2003. Letzte Änderung: 19.2.2014