| Folge 1 - Toki wo koeta Shoujo to Fuuin sareta Shounen (Das Mädchen, das die Zeit durchquerte, und der versiegelte Junge) | Inuyasha überfällt
das Dorf der Priesterin Kikyou, stiehlt die Shikon no Tama, wird aber von
Kikyous magischem Pfeil getroffen, an einen Baum genagelt und für 50 Jahre
in Tiefschlaf versetzt. Kikyou ist selbst aber tödlich verwundet und
ordnet an, daß die Shikon no Tama zusammen mit ihrem Körper
verbrannt werden soll.* Kagome ist eigentlich eine ganz normale japanische Schülerin, die mitten in Tokyo in dem alten Schrein ihres schrulligen Großvater lebt, zusammen mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Souta. Was sie nicht weiß: sie ist Kikyous Reinkarnation. Was sie ebenfalls nicht weiß: der komische Brunnen in einem der Nebengebäude ist ein Übergang in das mittelalterliche Japan der Zeit Inuyashas. Offenbar erwacht die Macht der Shikon no Tama an Kagomes 15. Geburtstag zu neuem Leben und beginnt, Dämonen herbeizulocken. Einer davon entführt Kagome kurzerhand in den Brunnen und durch diesen hindurch in Inuyashas Welt. Das Monster wird sie los, dafür befindet sie sich in einer völlig fremden Umgebung. Nur den alten Baum erkennt sie wieder, denn der steht in ihrer Zeit immer noch. Und daran hängt ein seltsamer, schlafender Junge mit Katzenohren - Inuyasha. Als nächstes tauchen die Dorfbewohner auf, fesseln Kagome und nehmen sie mit. Kaede, die inzwischen alte Schwester der seit 50 Jahren toten Kikyou, hält sie dann aber doch für harmlos, ja sogar für Kikyous Wiedergeburt. Da greift der Dämon wieder an. Kagome flieht, landet bei Inuyasha und erweckt ihn. Auch die Dorfbewohner kommen dazu und es kommt zu einem wilden Kampf, bei dem zweierlei geschieht: die Shikon no Tama taucht auf, und Kagome befreit Inuyasha von Kikyous Pfeil, weil sie sich in einer ziemlich aussichtslosen Lage befindet und von ihm Hilfe gegen das Monster erhofft. Das Monster erledigt Inuyasha sehr schnell. Aber dann will er von Kagome die Shikon no Tama. So hat Kagome sich das eigentlich nicht vorgestellt. |
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| Folge 2 - Shikon no Tama o Nerau Monotachi (Leute, die hinter der Shikon no Tama her sind) | Praktischerweise hat Kaede
einen Zauber zur Hand, um Inuyasha zur Räson zu bringen: sie hext ihm ein
magisches Halsband um, das nicht wieder gelöst werden und mit dem Kagome
ihn zu Boden zwingen kann. Damit ist Inuyasha erst mal ruhiggestellt, und die
Leute können ihr Dorf wieder aufbauen. Doch Kaede warnt Kagome: sowohl
Monster als auch verdorbene Menschen werden kommen und versuchen, die Shikon no
Tama an sich zu bringen, weil sie gewaltige Macht verleiht. Und sie als Kikyous
Wiedergeburt müsse die Kugel beschützen. Immerhin verhält
Inuyasha sich inzwischen recht friedlich, und Kagome versucht, gut mit ihm
auszukommen.* Am nächsten Tag wird Kagome von einer Räuberbande entführt. Der Anführer dieser Bande ist ein Zombie, der von einem Dämon besessen ist, der die Shikon no Tama haben will. Zum Glück taucht Inuyasha noch rechtzeitig auf, um Kagome zu retten. Doch der Dämon, eine Art Vogel, entkommt mit der Kugel. Inuyasha nimmt die Verfolgung auf. Während dessen wächst der Vogel ganz gewaltig und greift ein paar Bauern an. Diese Gelegenheit nutzt Inuyasha, das Monster zu zerstückeln, doch es setzt sich wieder zusammen und fliegt davon. Mit einem Trick gelingt es Kagome aber, es mit einem Pfeil abzuschießen. Doch so ganz klappt das nicht: der Pfeil trifft nämlich ausgerechnet die Shikon no Tama, die daraufhin zerbricht und in einer beeindruckend animierten Explosion ihre Splitter in alle Winde zerstreut. Inuyasha ist entsetzt. |
| Folge 3 - Honekui no Ido kara Tadaima! (Ich bin aus dem Knochenfresserbrunnen wieder Zuhause ) | Kaede ermahnt Inuyasha und Kagome, nun zusammen nach
den Stücken der Shikon no Tama zu suchen. Doch Kagome muß wieder
nach Hause und Inuyasha ist selbst einer der "Bösewichte", in deren
Hände diese Splitter gerade nicht fallen sollen. Außerdem streiten
sich die beiden immer, und so macht Kagome sich auf den Weg zum Zeitbrunnen.
Inzwischen braut sich Unheil zusammen: im Dorf verwandeln sich die Menschen in
eine Art Marionetten, gesteuert durch Haare, die nur Kaede (und Kagome) sehen
können. Die Urheberin, eine Dämonin namens Yura, taucht kurz darauf
vor dem Brunnen auf und stiehlt Kagomes Splitter der Shikon no Tama. Und Kagome
endet unfreiwillig dort, wo sie eigentlich sowieso hin wollte, nämlich im
Zeitbrunnen, von wo sie wie erwartet in ihre Welt zurückbefördert
wird. Inuyasha gerät derweil durch Yuras unsichtbare Haare in ziemliche
Schwierigkeiten, kann dann aber mit Kaede fliehen. Da sie verletzt ist,
gönnt Inuyasha ihr ein ordentliches Begräbnis, zumindest ein
halbes.* Kagome ist überglücklich, wieder Zuhause zu sein und nimmt erst mal ein Bad. Aber ob sie in Sicherheit ist, ist sehr fraglich. |
| Folge 4 - Sakasagami no Youma Yura (Die Haar-Dämonin Yura) | Die Higurashi-Familie ist über Kagomes Geschichte
ziemlich erstaunt. Kagome selbst genießt es hingegen in vollen
Zügen, wieder Daheim zu sein. Bis dann während des Abendessens auf
einmal Inuyasha in der Tür steht - offenbar haben die Siegel, die ihr
Großvater auf den Brunnen gelegt hat, nicht viel genützt. Mit
Inuyasha ist aber auch ein Teil von Yura mitgekommen, nämlich ihre Haare.
Sehen kann sie zwar nur Kagome, aber gefährlich sind sie für alle.
Also bleibt ihr und Inuyasha nichts anderen übrig, als zurückzukehren
und auf der anderen Seite gegen Yura zu kämpfen. Zu ihrem Schutz gibt
Inuyasha Kagome seinen Mantel. Er ist aus den Haaren der Feuerratte
("Hinezumi") gewoben und nahezu unzerstörbar. Und diesen Schutz kann
Kagome auch gut gebrauchen, denn Yura ist eine sehr gefährliche Gegnerin,
die ihr und vor allem Inuyasha ganz schön zusetzt. Schließlich
entdeckt Kagome aber Yuras schwachen Punkt. Yura lebt in einem aus Haaren
geflochtenen Nest voller Schädel, und dieses bricht Kagome auf. Alle
Schädel purzeln heraus, und Kagome erkennt, daß Yuras Existenz mit
einem roten Schädel verbunden ist. Gerade noch rechtzeitig gelingt es ihr,
diesen zu zerstören. Yura erlischt, und wir sehen, was sie in Wirklichkeit
war: ein Totenkamm. |
| Folge 5 - Senritsu no Kikoushi Sesshoumaru (Der schauderhafte Junker Sesshoumaru) | Inuyashas älterer Bruder, der
Dämon Sesshoumaru, ist zusammen mit seinem Knecht, dem Kobold Jaken, auf
der Suche nach dem Schwert Tessaiga, das aus einem Fangzahn seines Vaters
geschmiedet wurde und in dessen Grab versteckt ist. Also muß er zuerst
dieses Grab finden. Und bei seiner Suche nimmt er nicht viel Rücksicht.
Denn er verachtet Menschen, und ganz besonders verachtet er Inuyasha. Inuyasha
ja jetzt auch wieder am Leben, und wahrscheinlich weiß er, wo sich das
Grab befindet.* Vorher hat Kagome, die inzwischen per Fahrrad unterweg ist, Gelegenheit, einen neuen Verbündeten Inuyashas kennenzulernen, nämlich einen Floh namens Myouga. Myouga ist nicht gerade der Mutigste, verfügt aber über reichliche und gute Informationen. Er erzählt Kagome von Inuyashas Vater, der ein gewaltiger Dämon gewesen war. Von Inuyashas Mutter hingegen darf er nichts erzählen, weil Inuyasha davon nichts hören will. Sie war ein Mensch, und darüber ist Inuyasha offenbar nicht so glücklich. Viel Zeit zum Darüber-Nachdenken hat Kagome aber nicht, denn da erscheint Sesshoumaru, auf einem riesigen Dämon reitend. Und als Gefangene dabei hat er Inuyashas Mutter! Es ist natürlich nicht seine echte Mutter - die ist lange tot -, sondern eine Dämonin, eine Mu-Onna, mit deren Hilfe er aus Inuyasha die Information, wo sich das Grab befindet, herausholen will. Zu diesem Zweck entführt Inuyashas Mutter ihren Sohn in eine Art Traumwelt. Auch Kagome landet dort, ist aber vollkommen handlungsunfähig und kann nur zusehen, wie Inuyasha immer tiefer in den Bann der Dämonin gerät. Und daß die Frau eine Dämonin ist, erkennt Kagome daran, daß ihr Spiegelbild im Wasser kein Gesicht hat. Warnen kann sie Inuyasha aber nicht. |
| Folge 6 - Bukimi na Youtou Tessaiga (Tessaiga, das unheimliche Dämonenschwert) | Inuyashas Mutter zeigt
Inuyasha Bilder aus seiner Kindheit. Als Halbdämon wurde er von den
Menschen gemieden und verachtet, doch seine Mutter liebte ihn sehr und stand
immer zu ihm. Und jetzt zieht sie ihn immer tiefer in ihre Illusion. Dank
Myouga kann sich derweil Kagome aus ihrer Erstarrung befreien, kann aber nicht
verhindern, daß die Mu-Onna die Information über das Grab aus
Inuyashas Geist zieht. Und das, obwohl sie tatsächlich mütterliche
Gefühle für ihn empfindet. Immerhin kann Kagome ihn schließlich
aus dem Bann lösen, doch da erscheint Sesshoumaru. Das Grab seines und
Inuyashas Vater steckt in einer Art Dimensionsfalte, die die Gestalt einer
winzigen Perle hat und in Inuyashas rechtem Auge versteckt ist. Von dort holt
Sesshoumaru es nun hervor. Wütend stürzt Inuyasha sich auf ihn, wird
aber zurückgeworfen und verdankt es nur der Mu-Onna, die sich dazwischen
wirft, daß Sesshoumaru ihn nicht tötet. Der verliert dann das
Interesse an ihm und dringt in die Dimensionsfalte ein. Kagome und Inuyasha
zögern nicht lange und folgen ihm. Es erwartet sie eine weite, ziemlich
gespenstische Landschaft, in der ein riesiges Skelett liegt: die sterblichen
Überreste von Inuyashas Vater. Am Ort des Geschehens muß inzwischen
Sesshoumaru frustriert feststellen, daß er das Schwert Tessaiga nicht mal
anfassen kann. Wie sich kurz darauf herausstellt, kann Inuyasha es immerhin
berühren, aber nicht herausziehen. Sesshoumaru verliert die Geduld und
geht wieder auf Inuyasha los. Auch Kagome und Jaken geraten in einen Kampf, und
fast durch Zufall landet Kagome bei dem Schwert. Und siehe da, sie zieht es
heraus, als wäre es nichts. Sie ist darüber vollkommen perplex. |
| Folge 7 - Geki Taiketsu! Sesshoumaru tai Tessaiga!! (Zusammenprall! Sesshoumaru gegen Tessaiga!) | Anders als Sesshoumaru hat
sein Vater Menschen offenbar sehr gemocht. Der Beweis ist Inuyasha als Sohn
einer Menschenfrau, und das Siegel auf Tessaiga, das es nur einem Menschen
erlaubt hat, das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Und nicht nur das, es
beschützt Kagome sogar gegen Sesshoumaru, der, nachdem er glaubt, sie
ausgelöscht zu haben, sich Inuyasha zuwendet, um auch ihn zu töten.
Doch Kagome lebt, ist putzmunter wie immer, und überreicht Inuyasha
Tessaiga mit der Bitte, Sesshoumaru damit ordentlich zu verprügeln. Das
erweist sich allerdings als nicht so einfach. Denn Tessaiga muß erst mal
richtig aktiviert werden. Und bis dahin bleibt die Lage ziemlich
gefährlich. Sesshoumaru verwandelt sich in seine Wolfsgestalt und setzt
die Höhle unter Giftgas. Der Trick bei dem Schwert: es wird nur
mächtig, wenn Inuyasha es dazu benutzt, Kagome zu beschützen. Diese
Erkenntnis bringt Inuyasha am Ende den Sieg und kostet Sesshoumaru den linken
Arm.* Sesshoumaru und sein Knecht sind weg, und auch Myouga, Kagome und Inuyasha verlassen das Grab, das daraufhin in Inuyashas Auge zurückkehrt. |
| Folge 8 - Tono Youkai Tsukumo no Gama (Ein Dämonenfürst, Tsukomo von den Kröten) | Kagome und Inuyasha durchstreifen das Land
auf der Suche nach weiteren Fragmenten der Shikon no Tama und treffen dabei auf
eine Art wandernden Samurai namens Nobunaga Amari, der ein bißchen
vertrottelt ist und einen Affen namens Hiroshimaru besitzt, den er zum Klauen
abgerichtet hat und der sich an Kagomes Kleidung vergreift, als diese gerade
ein Bad im kristallklaren See nimmt. Eigentlich ist Nobunaga aber unterwegs, um
einer Prinzessin namens Tsuyu zu helfen, die in einem Schloß lebt, das
von einem unheimlichen Fürsten beherrscht wird. Allerdings ist er erst
seit kurzem so unheimlich, und Inuyasha, Kagome und Nobunaga, die dem
Schloß natürlich einen nächtlichen Besuch abstatten, finden
schnell heraus, daß der Fürst von einem Krötendämon
besessen ist, der einen Splitter der Shikon no Tama ergattert hat. Das
spezielle Problem hierbei ist, den Dämon zu töten, ohne daß der
Fürst dabei etwas abbekommt. Denn schließlich ist er Tsuyu-himes
Ehemann, und sie liebt ihn immer noch und will ihn wieder zurück haben.
Die zündende Idee dazu hat Kagome, indem sie ihr Haarspray als
Flammenwerfer benutzt. Die Kröte flieht vor dem Feuer, und so kann
Inuyasha sie schließlich zur Strecke bringen. Und der Fürst und
Tsuyu-hime können fortan wieder glücklich zusammen leben. Pech
für Nobunaga, denn er hat die Prinzessin, seine Kindheitsfreundin, auch
sehr gemocht. |
| Folge 9 - Shippou Toujou! Raijuu Kyoudai Hiten Manten (Shippou hat seinen Auftritt! Die Donnerbrüder Hiten und Manten) | Inuyasha und Kagome veranstalten am Rande
eines alten Schlachtfeldes ein Picknick und genießen Instant-Raamen, als
sie plötzlich angegriffen werden. Es sieht mächtig gefährlich
aus, doch dann stellt sich der Angreifer als ein kleines Füchschen,
genauergesagt ein Fuchsdämon namens Shippou, heraus. Die beiden Monster
Hiten und Manten haben kürzlich seinen Vater getötet und sein Fell zu
einem Gürtel verarbeitet, und jetzt will Shippou Kagomes Stück der
Shikon no Tama, um genug Macht zu bekommen, damit er sich an den beiden
rächen kann. Shippou hat zwar ein paar ganz nette Tricks auf Lager, aber
gegen zwei wie Hiten und seinen Bruder hat er nicht den Hauch einer Chance. Und
dann fällt auch noch Kagome in Mantens Hände. Manten hat eine Glatze
und will Kagome zu einer Art Zaubertrank einkochen, um sich damit mehr Haare
wachsen zu lassen. Kagome gelingt es aber, ihn auszutricksen, sodaß er
sie wenigstens nicht sofort umbringt, indem sie behauptet, sie sei Inuyashas
Geliebte und könnte gegen dessen Splitter der Shikon no Tama ausgetauscht
werden. Es dauert dann auch nicht lange, bis Manten und Hiten mit Inuyasha
aneinander geraten. |
| Folge 10 - Youtou Gekitotsu! Raigekijin tai Tessaiga (Zusammenprall der Dämonenklingen! Raigekijin gegen Tessaiga) | Manten fliegt auf einer Wolke, auf der er auch Kagome
bei sich führt, und Hiten fliegt mit Hilfe zweier Feuerräder.
Außerdem können beide starke Blitze und Feuerstrahlen aussenden.
Inuyasha hat es also nicht leicht mit den beiden. Doch Kagome - mutig und
entschlossen wie immer - wirft Manten einfach hinunter. Allerdings erlischt die
Wolke daraufhin, und sie landet ebenfalls unten. Zum Glück eilt Shippou
ihr zu Hilfe, und so kann sie sich Manten vom Hals halten, bis Inuyasha eine
günstige Gelegenheit während seines Kampfes gegen Hiten ausnutzt und
ihn tötet. Das macht Hiten natürlich noch wütender.
Außerdem besitzt er jetzt zusätzlich zu seinen drei Stücken der
Shikon no Tama auch noch die zwei von Manten. Während des folgenden
Kampfes gelingt es Kagome aber, mit ihrem letzten Pfeil eins der
Feuerräder, mit denen Hiten fliegt, abzuschießen. Stück um
Stück wird er niedergerungen und fällt am Ende auf ziemlich
dramatische Weise. Mit Tessaiga haut Inuyasha ihn in der Mitte durch. Und
unglaublicherweise haben es auch Shippou und Kagome heil überstanden, dank
des Geistes von Shippous Vater. |
| Folge 11 - Gendai ni Yomigaeru Noroi no Noumen (Zurück in der Gegenwart, die verfluchte Nou-Maske) | Kagome war schon ziemlich lange in der
Vergangenheit, und trotz Inuyashas heftigen Protestes kehrt sie mal wieder in
die Gegenwart zurück. Ihre Familie freut sich darüber sehr, ebenso
wie ihre Schulkameraden, denen ihr Großvater erzählt hat, Kagome
leide an den wildesten Krankheiten und könne deswegen nicht zur Schule
kommen. Kagome hat ihre Splitter der Shikon no Tama mitgebracht, und leider
entfalten sie auch im modernen Tokyo ihre unheilvolle Wirkung und erwecken eine
alte Nou-Maske zu unheimlichen Leben. Es beginnt mit einem Feuer in einem der
Schrein-Nebengebäude, dem beinahe Kagomes Großvater zum Opfer
fällt. Er landet im Krankenhaus, ist aber bewußtlos, während
die Maske weiter durch die Gegend geistert. Sie ist sehr gefährlich, weil
sie Menschen anfällt und dann langsam auflöst. In der Nacht erscheint
sie wieder im Tempel, um die Stücke der Shikon no Tama an sich zu bringen,
und Kagome sieht ihre einzige Chance darin, Inuyasha zu holen. Der
läßt zum Glück nicht lange auf sich warten und hat keine
große Mühe, diesen Youkai zu besiegen. Doch für Kagome wird die
Zeit knapp, denn sie hat in der Schule einen Test ... |
| Folge 12 - Tatarimokke to Chiisaina Akuryou (Der Seelenpfeifer und der kleine böse Geist) | Mit Mühe und Not schafft
Kagome es, das Leben einer normalen Schülerin zu führen, wenn sie
gerade mal wieder Zuhause weilt, weil ihr Großvater sie in der Schule mit
den unmöglichsten Krankheiten entschuldigt. Und dann stößt sie
auch in Tokyo auf böse Geister, in dieser Folge auf die Seele eines
kleinen Mädchens (Mayu), das bei einem Feuer umgekommen ist und jetzt
umgeht und Unheil stiftete, weil sie keinen Frieden findet. Kagome begegnet
diesem Geist wieder im Krankenhaus, wo Souta einen Klassenkameraden namens
Satoru besucht, der seit Monaten im Koma liegt. Mayu war Satorus Schwester,
aber ihr Geist haßt ihn, weil sie sterben mußte und er noch lebt.
Deswegen verursacht sie am laufenden Band unheimliche Unfälle und
Sabotageakte. In Begleitung von Mayus Geist sieht Kagome auch den
Seelenpfeifer, einen Dämon, der die Geister verstorbener Kinder begleitet
- entweder in den Himmel oder in die Hölle, je nachdem. Und da Mayu voller
Haß ist, geht es wohl eher Richtung Hölle. Doch Kagome wäre
nicht sie selbst, wenn sie nicht versuchen würde, das zu verhindern. Als
erstes ermittelt sie die genauen Hintergründen dieser Geschichte, vor
allem des Brandes. Satoru wurde von seiner Mutter gerettet, die aber gar nicht
wußte, daß auch Mayu noch in der Wohnung war, weil sie sich dort
versteckt hatte und deshalb in den Flammen umkam. Noch dazu hatte Mayu durch
eine Unachtsamkeit selbst das Feuer ausgelöst. In einer ziemlich
dramatischen Aktion gelingt Kagome es, Mayu von dieser Wahrheit zu
überzeugen. Ihr Haß löst sich gerade noch rechtzeitig auf. Die
schon sicher geglaubte Fahrt zur Hölle bleibt ihr erspart und am Ende kann
sie sich sogar noch von ihrer Mutter verabschieden, bevor sie in den Himmel
kommt. |
| Folge 13 - Shingetsu no Nazo? Kurogami no Inuyasha (Das Geheimnis des Neumondes? Ein schwarzhaariger Inuyasha) | Houjou lädt Kagome
fürs Wochenende ins Kino ein. Eigentlich würde sie gerne mitgehen,
aber sie hat schon einen Termin im Mittelalter. Wie üblich durchstreift
sie mit ihren drei Begleitern die Gegend auf der Suche nach weiteren
Stücken der Shikon no Tama. Und natürlich werden sie fündig.
Anscheinend gibt es in der Gegend einen Spinnendämon. Zunächst
treffen sie aber auf ein Mädchen namens Nazuna, dessen Eltern bereits von
der Spinne ausgelöscht wurde und das jetzt in einem Tempel lebt. Der
Priester lädt Inuyasha und die anderen ein, dort die Nacht zu verbringen.
Doch der Tempel entpuppt sich in der Nacht als alles andere als sicher. Es
wimmelt geradezu vor Spinnendämonen. Aber das ist leider noch nicht alles.
Denn in Neumondnächten verwandelt Inuyasha sich in einen Menschen und
verliert dabei seine übermenschliche Stärke. Wenn Kagome das
gewußt hätte - aber Inuyasha traut eben niemandem und hat es
für sich behalten. Aber das war immer noch nicht alles, sondern ein von
langer Hand eingefädelter Plan der Oberspinne, die niemand anderes als der
Priester ist, zu dem Zweck, Inuyasha in die Falle zu locken und ihm seine
Splitter der Shikon no Tama abzunehmen. Aber so leicht läßt sich
Kagomes Truppe nicht um die Ecke bringen, denn Tessaiga funktioniert auch in
Kagomes Händen. Die ganze Nacht über können sie sich die Spinnen
vom Hals halten, und Inuyasha und Kagome kommen sich dabei durchaus näher.
Als die Oberspinne am nächsten Morgen Inuyasha dann doch erwischt,
verwandelt der sich wieder zurück und erledigt sie. |
| Folge 14 - Nusumareta Kikyou no Reikotsu (Die gestohlenen Gebeine Kikyous) | Eine ziemlich schrill
aussehende Dämonin namens Urasue erscheint mitten in der Nacht in Kaedes
Dorf. Sie macht kein großes Geheimnis daraus, was sie will: Kikyous
Gebeine ausgraben und stehlen. Und da Urasue ziemlich stark ist, gelingt es
Kaede und den Kriegern des Dorfes leider auch nicht, sie daran zu hindern.
Statt dessen wird Kaede selbst ziemlich schwer verletzt, was nun aber sie
wiederum nicht daran hindert, Urasues Verfolgung aufzunehmen. Inuyasha will
zunächst davon nichts wissen, schließlich waren er und Kikyou damals
Feinde. Kagome kann ihn aber dann doch dazu überreden, sich um die Sache
zu kümmern.* Auf der Reise wird Kagome klar, daß Inuyasha Beziehung zu Kikyou erheblich anders ist, als sie bisher dachte. Offenbar war er in sie verliebt - und ist es wahrscheinlich selbst jetzt noch. Am nächsten Tag erreichen sie die Gegend, in der Urasue lebt und wo sie gerade Kikyou neu zusammenkocht. Sie hat eine Armee von Zombies, die sich Kaedes Gruppe entgegenstellen. Sie sind zwar sehr schwach, dafür aber auch sehr zahlreich. Um ihre Verfolger braucht Urasue sich also erst mal keine Gedanke zu machen, dafür ist ihr Kikyou aber mißlungen: in dem Körper ist nämlich keine Seele drin. Der Grund: diese Seele ist inzwischen woanders - nämlich wiedergeboren in Kagome. Also schnappt sie sich Kagome, bevor sie die anderen in den Abgrund stürzt, um ihre Seele zu Kikyou zurückzubefördern. |
| Folge 15 - Hiun no Miko Kikyou Fukkatsu (Miko, die unglückliche Priesterin, kehrt zurück) | Inuyasha, Kaede und Shippou überstehen
den Fall allesamt gut. Es wird ihnen aber klar, was Urasue mit Kagome vorhat.
Es zu verhindern kommen sie jedoch zu spät. Kikyous Körper ist ja
bereits wieder vorhanden, und als Inuyasha oben ankommt, wechselt gerade
Kagomes Seele zu ihr. Urasue ist hoch erfreut, aber das hält nicht lange.
Denn Kikyou denkt nicht daran, ihre Sklavin zu sein, sondern verpaßt ihre
eine Energieladung, die sie wenig später tötet. Und dann will sie
sich an Inuyasha rächen. Was sie antreibt, ist der Haß, der aus
verratener Liebe entsteht. Denn die Liebe, die Inuyasha ihr entgegengebracht
hatte, war damals sehr wohl erwidert worden. Bis zu jedem verhängnisvollen
Tag des Verrates. Wobei allerdings jeder fest davon überzeugt ist, der
andere habe ihn betrogen. Die beiden waren also ineinander verliebt, und
Inuyasha wollte mit der Shikon no Tama zum Menschen werden. Die Kugel wäre
dann wohl erloschen und Kikyou von ihrer Pflicht entbunden gewesen und
hätte an seiner Seite leben können. Doch aus einem noch unbekannten
Grund endete das ganze verhängnisvoll. Inuyasha bestreitet nun heftig
seine Schuld, doch Kikyou starb voller Haß auf ihn, und so schnell
ändert sie ihre Meinung nicht sondern versucht, Inuyasha zu töten.
Das jedoch verläuft so heftig, daß davon Kagome wieder erwacht und
ihre Seele zurückholt. Seltsamerweise erlischt Kikyou dadurch aber nicht.
Es sieht eher so aus, als würde sie ihre Existenz als eine Art Racheengel
fortsetzen. Zunächst aber flieht sie vor Kagome, damit diese nicht auch
noch den Rest ihrer Seele zurückholt. Orientierungslos stürzt sie
dabei in eine Schlucht. Inuyasha versucht noch, sie aufzufangen, doch sie
entschwindet in die Tiefe. |
| Folge 16 - Migi Te ni Kazaana Furyou Houshi Miroku (Der verdorbene Mönch Miroku mit dem Windloch in der rechten Hand) | Wie auch immer es sich mit
Kikyous Seele verhalten mag, an Kagome hat es keine Spuren hinterlassen. Was
man von Inuyasha nicht sagen kann. Er ist sehr nachdenklich geworden.* In dieser Folge lernen wir Miroku kennen, einen umherziehenden Mönch, der sich durch das Exorzieren von Dämonen seinen Lebensunterhalt verdient. Er ist damit recht erfolgreich, denn er verfügt über ganz beachtliche Kräfte. Dafür sind seine moralischen Standards nicht allzu hoch. Er ist ein kleiner Ganove und großer Schürzenjäger. Und er weiß, was die Shikon no Tama ist. Als er Kagome und Inuyasha zum ersten Mal begegnet, beschließt er, ihr Stück der Kugel an sich zu bringen. Er und sein Kumpel Hachi ziehen eine tolle Nummer ab, und am Ende hat er das Stück. Es dauert aber nicht lange, da haben Kagome und Inuyasha ihn wieder aufgespürt, doch Miroku erweist sich als zäher Gegner. Und mit seinem Windloch auch als ein sehr gefährlicher. Gerettet wird Inuyasha von Kagome, die sich in den Wirbelwind stürzt, darauf vertrauend, daß Miroku keine Menschen gefährdet, und schon gar keine schönen Mädchen. Also reden sie nun miteinander. Miroku ist hinter einem Dämon namens Naraku her, dem seine Familie den Fluch mit dem Windloch in der rechten Hand verdankt, der seit 50 Jahren auf ihr lastet und sich immer vom Vater auf den Sohn vererbt. Naraku ist ein Gestaltwandler und ein sehr mächtiger Dämon. Er ist sicherlich hinter den Splittern der Shikon no Tama her. Und er soll vor 50 Jahren die Priesterin, die die Kugel beschützte, getötet haben. Als Inuyasha das hört, wird ihm schlagartig einiges klar: Naraku war es, der damals ihn und Kikyou gegeneinander aufbrachte. Für einen Formwandler ist so etwas kein Problem. Somit haben Kagomes Truppe und Miroku gleich mehrere gemeinsame Ziele und beschließen, erst mal zusammenzuarbeiten. |
| Folge 17 - Jigoku Eshi no Kegareta Sumi (Die verfluchte Tusche des Höllenmalers) | Der Schurke dieser Geschichte ist
ausnahmsweise mal kein Dämon, sondern ein Mensch. Allerdings einer mit
einer unheimlichen Gabe. Er malt Bilder, und die darauf abgebildeten Wesen
können lebendig werden. Auf diese Weise kann er ganze Armeen von
Dämonen über seine Feinde kommen lassen. Möglich macht das ein
Splitter der Shikon no Tama in seinem Tintenbehälter. Eigentlich ist
dieser Maler ein armes Würstchen, das im Leben nicht viel Glück
gehabt hat. Und dann läuft er auch noch Inuyasha über den Weg. Mit
Hilfe eines seiner Dämonen kann er erst mal entkommen und schickt dann in
der Nacht eine weitere Ladung los, um sich an einem Fürsten zu
rächen, der ihn kürzlich rausgeworfen und fast umgebracht hat.
Zufällig ist gerade Miroku dort und rettet die schöne Prinzessin.
Kurz darauf erscheinen auch Kagome und Inuyasha, und so erfährt Miroku die
Hintergründe. Die Stücke der Shikon no Tama sowohl des Malers als
auch Mirokus wecken aber auch die Begehrlichkeiten des Fürsten. Sein
Mordanschlag auf Miroku schlägt zwar fehl, dafür schickt er aber
seine Armee aus, um den Maler zu fangen. Das endet für die Soldaten
allerdings in einem tödlichen Desaster. Jetzt ist es an Inuyasha und
Miroku, sich um die Dämonen und ihren Erschaffer zu kümmern. Und sie
schaffen das sogar, ohne den Maler dabei zu töten. Der jedoch gibt nicht
auf und vergießt sein eigenes Blut, um daraus neue Dämonen zu
erzeugen, doch statt dessen wird er davon verschlungen und fährt zur
Hölle. |
| Folge 18 - Te o Kunda Naraku to Sesshoumaru (Die Allianz aus Naraku und Sesshoumaru) | Seit seiner letzten Begegnung
mit Inuyasha hat Sesshoumaru einen Arm weniger. Denn die Dämonenarme, die
er sich ansetzt, halten alle nicht lange. Da erscheint ihm ein unheimlicher
Besucher, ein in ein Affenfell gekleideter Mann, der sich als Naraku vorstellt
und erstaunlich viel über Inuyasha weiß. Er bietet Sesshoumaru einen
menschlichen Arm, der mit einem Splitter der Shikon no Tama versehen ist. Mit
diesem Arm ist Sesshoumaru in der Lage, Tessaiga zu führen. Der Preis
dafür: er soll Inuyasha töten. Sesshoumaru zögert keinen Moment
und akzeptiert. Er bekommt dann noch ein Wespennest, macht sich auf den Weg und
erscheint spät am Abend bei Inuyasha und seinen Begleitern, die sich
gerade auf eine ruhige Nacht gefreut hatten. Sesshoumaru fackelt nicht lange
und greift sofort an. Und Inuyasha erlebt eine böse Überraschung:
Sesshoumaru nimmt ihm das Schwert erfolgreich ab. Aber auch für Miroku
sieht es schlecht aus: als er sein Windloch einsetzt, aktiviert Sesshoumaru
Narakus Wespen. Diese werden zwar eingesaugt, stechen und vergiften Miroku aber
von innen. Sesshoumaru ist unmittelbar davor, Inuyasha in Stücke zu hauen,
da trifft Kagomes Pfeil Tessaiga und bringt es dazu, sich
zurückzuverwandeln. Sesshoumaru ist überrascht. |
Erstellt am 16.3.2009. Letzte Änderung: 9.4.2011