Inuyasha - 1. Film - Zusammenfassung der Handlung

Inuyasha - 1. Film

Als Kagome versehentlich die Shikon no Tama zerstörte und deren Splitter sich über halb Japan verteilten, landete einer auch in einem alten Baum und erweckte dort etwas Unheimliches zu neuem Leben.

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Bei Sesshoumaru tauchen zwei Dämoninnen (Ruri und Hari) auf und greifen ihn an. Sesshoumaru tötet beide auf der Stelle und geht davon. Kurz darauf erwachen sie aber wieder zum Leben, ziehen sich aber zurück, weil Sesshoumaru offenbar nicht das besitzt, was ihr Chef sucht: Tessaiga.

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Sango, der Skorpion und Miroku

Der Film beginnt mit einem Kampf Inuyashas gegen einen riesigen Skorpion (vom Festland, wie Miroku feststellt), der ihm, Sango, Miroku und Shippou einiges zu tun gibt, bis endlich Kagome auftaucht. Sie hat sich verspätet, weil sie Zuhause noch ein besonders liebevoll zubereitetes Obentou gemacht hat, aber Inuyasha läuft bei seinen Kämpfen erst zur Hochform auf, wenn er sie um sich hat. Außerdem kann nur sie ihm sagen, wo er genau hinzielen muß, weil dort der Splitter der Shikon no Tama steckt - in diesem Fall im Giftstachel. Leider bekommt Kirara davon eine Ladung ab, bevor Inuyasha das Monster zu Kleinholz verarbeitet.

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Bedauerlicherweise weiß Inuyasha Kagomes Kochkünste überhaupt nicht zu schätzen, und so zieht Kagome schließlich beleidigt ab. Kurz darauf beginnt in Kirara das Gift zu wirken und sie rennt davon. Sango und Miroku laufen ihr hinterher und stoßen im Wald auf zwei Frauen - die Dämoninnen Ruri und Hari. Sie haben das Gift neutralisiert, Kirara aber mit einem dämonischen Siegel unter ihre Kontrolle gebracht, und greifen nun auch Miroku und Sango an. Die beiden werden von Wurzeln, die aus dem Boden wachsen, gefesselt. Dann erscheinen Skorpione und krabbeln an Sango hoch. Miroku aktiviert sein Windloch, doch darauf hat Ruri nur gewartet. Sie besitzt nämlich die Fähigkeit der Magie-Kopie. Und das bedeutet, daß sie nun ebenfalls über ein Windloch verfügt, das sie auch sogleich einsetzt, um Sango und Miroku einzusaugen. Gerettet werden die beiden nur, weil durch die Aura der beiden Dämoninnen Kaede herbeigelockt wurde und sie nun mit ihren magischen Pfeilen angreift. Hari und Ruri ziehen sich zurück, Richtung Wald ohne Wiederkehr. Kirara aber, die jetzt ihnen gehorcht, nehmen sie mit. Sango ist empört und beschließt, sich Kirara zurückzuholen. Doch Kaede warnt die beiden: es braut sich da was zusammen.

Ruri kopiert Mirokus Windloch

Derweil hat Kagome ihr Fahrrad geschrottet und muß schieben. Und wem begegnet sie da ganz überraschend - Kikyou, die mit ihren Seelensammlern hier bei dem großen Baum des Higurashi-Schreins herumspukt.

Kikyou entschwindet erstmal wieder, dafür sieht Kagome in dem Baum etwas glitzern, an dem sie sich dann aber ihren Finger sticht. Sie denkt, wie immer in solchen Situationen, an ihr Verhältnis zu Inuyasha und Kikyou. Schließlich weiß sie genau, was die beiden für einander empfinden. Doch auch sie will mit Inuyasha zusammen sein. Inuyasha taucht dann kurz darauf auf, ebenfalls durch Kikyous Seelensammler angelockt. Er verbindet Kagomes blutenden Finger.

Da erfolgt der nächste Angriff. Über den beiden erscheint ein riesiger Mottenschwarm und läßt betäubendes Pulver herabrieseln, das Kagome rasch in tiefen Schlaf versenkt. Vor Inuyasha erscheint nun der Schurke dieses Films, der Dämon Menoumaru. Er fackelt nicht lange und geht sofort mit seinem Schwert auf Inuyasha los. Er hat es auf Tessaiga abgesehen, doch nachdem er Inuyasha ausgeschaltet hat, stellt er fest, daß er Tessaiga gar nicht berühren kann. Daraufhin überlegt er sich einen neuen Plan, schnappt sich die bewußtlose Kagome und verschwindet erst mal.

Als Inuyasha wieder zu sich kommt, sind Myouga und Shippou bei ihm. Myouga hat den Namen "Menoumaru" schon mal gehört. Er ist der Sohn eines Dämons namens Hyouga, der vor 200 Jahren vom Festland (also Korea oder China) nach Japan kam, dort aber von Inuyashas Vater besiegt und mit einem seiner Fangzähne versiegelt wurde. Und zwar im Baum der Zeitalter, der im Wald ohne Wiederkehr steht.

Dort hat Menoumaru tatsächlich sein Hauptquartier. Der Baum der Zeitalter ist riesig und bietet unter anderem eine große Höhle, in der Menoumaru nun Kagome gefangen hält. Damit will er Inuyasha anlocken, denn nur mit Tessaiga kann der Bann Hyougas gebrochen werden, und nur Inuyasha kann Tessaiga führen.

Hari, Kagome und Ruri

Hari versieht Kagome mit einem Siegel. Dieses wirkt bei ihr zunächst nicht, doch Menoumaru verstärkt es mit seinem Splitter der Shikon no Tama. Kagome kommt wieder zu sich und will wissen, was hier eigentlich los ist. Als sie ihren Pfeil auf Menoumaru richtet, läßt Hari wieder die Motten erscheinen. Die kommen aber nicht zum Zuge, weil nämlich inzwischen Sango und Miroku eingetroffen sind, und Sango die Motten mit ihrem Hiraikotsu abschießt. Einen Moment später taucht dann auch noch Inuyasha auf, woraufhin Ruri und Hari sich auf Kirara zurückziehen. Menoumaru läßt sich absichtlich von Inuyashas Kaze no Kizu abschießen. Er wird dabei vernichtet, aber das Siegel auf der Macht seines Vaters zerbricht. Menoumaru kommt ins Leben zurück und wächst zu gigantischer Größe heran.

Myouga gibt alles verloren, doch Inuyasha greift trotzdem mit aller Macht weiter an. Letztlich bleibt es aber nichts anderes als ein Rückzugsgefecht, denn Menoumaru ist viel zu stark. Er genießt seinen Sieg, beschwört dann alle Dämonen der Gegend herauf und beginnt damit, alle menschlichen Seelen der nähere und weiteren Umgebung einzusaugen. Dabei wächst nun auch der Baum der Zeitalter ins Riesenhafte.

Verschont bleibt einstweilen nur das Dorf beim Zeitbrunnen, weil Kaede es mit einer Barriere schützt. Kurz darauf taucht dort Kagome mit Shippou auf und bricht bewußtlos zusammen.

Sango und Miroku haben sich in eine Höhle geflüchtet und sind bei Hachi. Lange bleiben sie dort aber nicht. Sango will Kirara zurück haben, und Miroku will auf keinen Fall das Windloch bei einem Dämon wie Ruri lassen.

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Inuyasha ist ziemlich am Ende, doch ans Aufgeben denkt er keine Sekunde. Derweil nimmt Menoumaru Kagome unter seinen hypnotischen Bann, denn sie hat ja immer noch sein Siegel in ihrem Kopf. Zuerst schlägt sie Kaede nieder und nimmt dann die Verfolgung von Inuyasha auf. Auf einer Brücke stellt sie ihn. Sie kann ihm noch zuflüstern zu fliehen, dann greift sie an und verletzt ihn schwer. Die Brücke stürzt ein, und die dramatische Verfolgung setzt sich durch die Schlucht fort bis zu dem großen Baum, wo sie Inuyasha stellt. Zum Fangstoß kommt sie nicht, denn inzwischen haben Miroku und Sango Menoumarus Baum der Ewigkeit erreicht und Menoumaru durch einen Angriff abgelenkt, sodaß seine Fernsteuerung Kagomes kurz unterbrochen wird. Wieder warnt sie Inuyasha, doch der weigert sich wegzulaufen.

Kagome durchbohrt Inuyasha

Derweil bekommt Miroku es mit Ruri zu tun. Es steht Windloch gegen Windloch, und beide sind genau gleich stark. Sango will ihm zuhilfe eilen, doch ihr stellen sich Hari und Kirara in den Weg.

Menoumaru übernimmt wieder die Kontrolle über Kagome, und die schießt einen Pfeil auf Inuyasha und nagelt ihn damit an den Baum, genau wie es damals auch Kikyou gemacht hat. Kagome ist darüber so erschüttert, daß das Siegel bricht. Zum Glück ist es noch nicht zu spät, denn damit löst sich auch der Pfeil auf. Da erscheint Kikyou und macht Kagome bittere Vorwürfe. Sie drückt ihr den Splitter der Shikon no Tama in die Hand, der in dem Siegel gesteckt hat, und stößt sie dann in den Zeitbrunnen, der daraufhin rasch zuwuchert. Wie es aussieht, wird Kagome nie wieder in Inuyashas Welt zurückkehren können.

Menoumarus Macht erstreckt sich bis in Kagomes Zeit. Dort ist ganz plötzlich der Winter hereingebrochen. Kagomes Großvater sitzt zusammen mit Souta unter dem große Baum, zündet Ofudas an und betet, daß der Schnee wieder verschwinden möge. Traurig setzt Kagome sich daneben in den tiefen Schnee und denkt an Inuyasha, den sie schwerverletzt zurückgelassen hat.

In der Zwischenzeit geht Sangos und Mirokus Kampf auf Leben und Tod gegen Hari und Ruri weiter. Vor allem Sango hat gegen Hari und Kirara einen schweren Stand. Hari meint dazu, ein Mensch und ein Dämon wie Kirara wären sowieso niemals füreinander bestimmt gewesen. Dann greift sie Sango wieder an.

Kaede, Myouga und Shippou treffen beim großen Baum ein und sind überrascht, was aus dem Zeitbrunnen geworden ist. Das Holz, aus dem er gebaut ist, hat ausgetrieben und die Öffnung vollkommen zugewuchert. Und unter dem Baum liegt Inuyasha

Kagomes Mutter bringt Souta und ihrem Vater ein paar Decken und stellt dabei überrascht fest, daß Kagome wieder da ist. Dann erzählt sie ihr und Souta, wie wichtig dieser Baum für ihre Familie ist, denn er hält all ihre Erinnerungen und war immer für sie da, um sie zu beschützen. Plötzlich beginnen Kagomes Stücke der Shikon no Tama zu leuchten, und dann hört sie aus weiter Ferne Inuyashas Stimme, die zu ihr spricht.

Frau Higurashi kümmert sich um Kagome

Auf einem großen Ast des Baumes der Zeitalter stellt Ruri Miroku, um ihm den Todesstoß zu geben. Wieder gehen beide mit ihren Windlöchern aufeinander los, doch diesmal weitet Ruri das ihre auf, sodaß es stärker wird und Miroku es nicht mehr parieren kann. Doch ihre Rechnung geht nicht auf: bevor sie Miroku ins Nichts schicken kann, wird sie von ihrem eigenen Windloch eingesaugt. Und weg ist sie. Glücklich ist Miroku darüber nicht, denn er weiß, daß auch er eines nicht allzu fernen Tages so enden wird.

Und Sango - sie beschließt, den Kampf gegen Kirara einzustellen. Sie schließt die Augen und überläßt sich dem Schicksal. Zu Haris Überraschung funktioniert es. Kirara läuft Amok. Zwar haut sie auch Sango um, doch dann knallt sie ihren Kopf verzweifelt so lange gegen das Holz, bis das Siegel zerbricht und sie wieder frei ist. Mit dem Hiraikotsu zerteilt Sango nun Hari in zwei Stücke, und das ist ihr Ende, denn Menoumaru hat für sie keine Verwendung mehr. Er saugt ihre Seele ein, denn er steht unmittelbar vor der letzten Transformation. Auch die Seelen, aus den Kikyou besteht, sind diesmal dran. Er saugt alles an Seelen an sich, was er kriegen kann.

Über eine Distanz von 500 Jahren sprechen derweil Kagome und Inuyasha miteinander. (Fast überflüssig zu erwähnen, daß das weder mit den bekannten Naturgesetzen noch mit irgend einer Art von Logik vereinbar ist ...) Jedenfalls - wenn Inuyasha und Kagome vereint sind, kann nichts sie stoppen. Inuyasha rät ihr zurückzukommen und sich dafür den Weg durch den Zeitbrunnen mit einem ihrer magischen Pfeile freizuschießen. Nur hat Kagome solche Pfeile in dieser Zeit leider nicht. Da fällt ihr das spitze Ding ein, das seit 500 Jahren in dem Baum steckt und an dem sie sich kürzlich den Finger geritzt hat - es ist eine magische Pfeilspitze.

Menoumaru wird abgeschossen

Und damit verschafft Kagome sich einen ziemlich explosiven Auftritt zurück in Inuyashas Welt. Zusammen mit Myouga und Shippou machen sie sich dann auf zum Baum der Zeitalter, wo Menoumaru schon auf sie wartet. Er hat nämlich seine Transformation soeben beendet und verwandelt sich in einen riesigen geflügelten Dämon, aus dessen Mottenflügeln zahllose Dämonen des Festlandes aufsteigen, um hier alles zu übernehmen. Inuyasha metzelt sie zu Hunderten nieder, aber es sind viel zuviele für ihn. Zum Glück sind aber auch Sango, Kirara und Miroku zur Stelle. Vor allem das Windloch erweist sich mal wieder als äußerst nützlich zum raschen und sauberen Beseitigen großer Mengen an Feinden.

Inuyasha und Kagome kümmern sich derweil um Menoumaru, der sich als erstaunlich anfällig für Kagomes magische Pfeile erweist, was ihn aber nur noch wütender macht. Inuyasha kommt aber auf die Idee, das Bakuryuuha seines Schwertes einzusetzen. Kagome macht das Zentrum von Menoumarus Kraft in dem Siegel auf seiner Stirn aus und schießt einen Pfeil darauf ab, doch Menoumaru wirft ihn aus der Bahn. Trotzdem kostet es ihn einen seiner Flügel. Doch die beiden nehmen einen neuen Anlauf, und diesmal trifft Kagomes Pfeil, verstärkt vom Bakuryuuha.

Und so findet Menoumaru sein Ende. Der Baum der Zeitalter folgt ihm in den Untergang.

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Nach dem Abspann wollen Kagome und Inuyasha ihr Picknick fortsetzen, aber Inuyasha läßt es leider nach wie vor an der Anerkennung für Kagomes Kochkünste fehlen.


Erstellt am 22.5.2009. Letzte Änderung: 19.2.2014