Inuyasha - 2. Film - Zusammenfassung der Handlung

Inuyasha - 2. Film

Es ist mal wieder Neumond, und Inuyasha hat sich in seine menschliche Form verwandelt. Und unpraktischerweise lauert irgendwo Naraku. Draußen vor der verfallenen Hütte liegt ein See, der jetzt am frühen Morgen eine friedvolle Stille verbreitet. Doch mit der ist es bald vorbei, denn im nahen Wald kämpfen bereits Naraku und Sango. Sango ist wild entschlossen, Naraku, der ihr, ihrer Familie und ihrem Volk soviel angetan hat, diesmal zur Strecke zu bringen.

Naraku

Auch Miroku ist hinter Naraku her, und am See, wo bereits Kagome auf ihn wartet, stellen sie ihn schließlich. Bekanntlich ist Naraku aber alles andere als ein einfach zu besiegender Gegner, und so stürzt sich schließlich auch Inuyasha (mehr oder weniger freiwillig) in die Schlacht und verwandelt sich gerade noch rechtzeitig wieder in seine Dämonenform zurück, um Naraku zu stoppen und schließlich nach hartem und zähem Ringen endlich den Todesstoß zu versetzen, woraufhin dieser in einer gewaltigen Explosion vergeht.

Das hat eine Reihe erstaunlicher Folge. Beispielsweise verschwindet Mirokus Windloch. Seine rechte Hand wieder wieder normal.

Und Kaguya, Narakus Ableger, findet ihr Herz plötzlich dort vor, wo sie es gerne hätte, nämlich in ihrer Brust statt in Narakus Gewalt. Was bedeutet, daß sie nun endlich frei ist. Damit hat sie eigentlich alles, wovon sie immer geträumt hat. Doch ihre Schwester Kanna scheint noch etwas zu suchen. Mit ihrem magischen Spiegel in den Händen macht sie sich auf den Weg durch finstere Wälder einem unbekannten Ziel entgegen. Kagura fühlt sich dadurch ziemlich genervt, bleibt aber trotzdem bei ihr.

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Kagome und Sango nehmen in einem See am Rande eines Flusses ein gemütliches Bad, als aus dem Wald ein junger Mann (Houjou Akitoki) auftaucht, der den Weg zum Fuji-san sucht und dabei - fast - über die beiden nackten Mädchen stolpert, allerdings ohne daß die mitbekommen, wem sie diesen ungebetenen Besuch verdanken. Statt dessen verdächtigen sie Miroku.

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Kanna erreicht schließlich ihr Ziel, einen kleinen Altar, gelegen am Ende eines flachen Sees in einer Höhle. Dort steht ein Spiegel, und der tritt mit Kannas Spiegel in Kontakt. Es erscheint das Gesicht einer Frau: Kaguya, die Mondprinzessin. Sie nimmt befriedigt Narakus Tod zur Kenntnis und verkündet dann, nun müßten alle Lebewesen auf der Welt ausgelöscht werden. Sie läßt ihr Traumschloß aus einem See auftauchen. Und verspricht Kagura dann wahre Freiheit und die Erfüllung all ihrer Wünsche.

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in der Schule

Kagome ist mal wieder Zuhause. Naraku ist schließlich besiegt, und somit kann sie mal in Ruhe ausspannen und ihr normales Leben mal wieder ein bißchen weiterführen. Und das heißt "Schule". Thema des Unterrichtes: Kaguya-hime, die unsterbliche Prinzessin des Mondes. Die Lehrerin referiert über dieses alte japanische Märchen und erklärt dabei auch, wie (angeblich) der Fuji-san zu seinem Namen gekommen ist, nämlich durch einen Bezug auf Kaguras Unsterblichkeit "fu-shi" ("nicht tot"), woraus dann "Fuji" geworden sein soll (wobei "Fuji" sich aber mit völlig anderen Kanji schreibt, weswegen ich von dieser Interpretation nicht so ganz überzeugt bin).

Nach der Schule hängt Kagome ein bißchen mit ihren Freundinnen herum und denkt an Prinzessin Kaguya und an Inuyasha. Dann läuft ihr Akitoki über den Weg und will sie für das Wochenende in den Vergnügungspark einladen. Als nächstes erscheint ganz aufgelöst Souta und zerrt sie mit. Denn Inuyasha ist da. Er hat einen ziemlich chaotischen Auftritt, denn so richtig paßt er in die moderne Neuzeit ja nicht gerade. Das ganze endet mit ein paar Automatenfotos der beiden, die Kagome so nett findet, daß sie sie ausschneidet, in einen Anhänger steckt und Inuyasha um den Hals hängt, was der maulend über sich ergehen läßt.

Sein eigentliches Anliegen: die Suche nach den Stücken der Shikon no Tama. Kagome soll gefälligst aufhören, in der Zukunft herumzufaulenzen und ihm wieder bei der Suche helfen.

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Kaguya hat es offenbar geschafft, Kanna und Kagura als Helferinnen zu gewinnen. Um sie auf die Erde zurückzuholen, müssen die beiden Dämoninnen in jeden der fünf Seen, die es rings um den Fuji-san gibt, jeweils ein bestimmtes Objekt werfen. Das erste ist ein Drachenkristall, den Kanna irgendwo an einem unheimlichen Ort aus einem Fluß angelt und dann im Yamanaka-See versenkt.

Kanna birgt den Drachenkristall

In den Shoji-See kommt eine bestimmte Pflanze, und dann wäre ein Stück Stoff, das aus dem Fell der Feuerratten gewebt ist, dran. Der einzige, der sowas trägt, ist ausgerechnet Inuyasha, und so gibt es zwischen ihm und Kagome auf der einen und Kanna und Kagura auf der anderen ein unerwartetes Wiedersehen. Dabei lernt Inuyasha auch gleich die Macht Kaguyas kennen, denn so ohne weiteres läßt er sich natürlich nicht ein Stück Stoff aus seinem Mantel reißen. Doch selbst durch ihren Spiegel verfügt die Mondprinzessin über so große Macht, daß Inuyasha fast froh sein kann, überhaupt mit dem Leben davongekommen zu sein (, was er übrigens mehr oder weniger Kagome verdankt).

Kagura und Kanna versenken das Stück Stoff im Motosu-See und machen sich dann auf die Suche nach den restlichen zwei Gegenständen.

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Miroku ist in sein Heimatdorf zurückgekehrt und berichtet Mushin von Narakus Tod. Mushin fragt ihn, was er nun tun wolle, und für Miroku gibt es nur noch eins: alle schönen Mädchen des Landes beglücken.

Mushin hat etwas für Miroku: den letzten Willen seines Großvaters Miyatsu, den derjenige seiner Nachkommen erhalten sollte, der Naraku besiegt.

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Sei es Zufall, sei es gezielte Suche oder vielleicht auch Kiraras Riecher: jedenfalls stöbert Sango ihren kleinen Bruder Kohaku auf und rettet ihn bei der Gelegenheit vor einer Horde schweinischer Unholde. Und da sie sowieso auf dem Weg in ihre Dorf war, nimmt sie Kohaku gleich dorthin mit.

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Kikyou stößt auf ein im tiefen Nebel liegendes Tal, dessen Bewohner kürzlich von Dämonen niedergemetzelt wurden. Nur einen Überlebenden findet sie noch vor, ein kleines Mädchen, das ihr den Gegenstand überreicht, hinter dem die Dämonen offenbar her waren: die heilige Schale Buddhas. Das Mädchen stirbt dann in Kikyous Armen, und sie nimmt die Schale an sich.

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das kleine Mädchen gibt Kikyou die Schale Buddhas

Inuyasha, Shippou und Kagome sind mal wieder auf Tour, als sie auf eine Gruppe von Banditen stoßen, die einen jungen Wanderer ausrauben wollen. Der ist kein anderer als Houjou Akitoki, der kürzlich das Vergnügen hatte, Kagome und Sango beim Baden zu beobachten. Die Banditen wollen sich auch mit Inuyasha anlegen, aber der hat heute ziemlich schlechte Laune ...

Akitoki ist sehr dankbar für seine Rettung. Er erinnert Kagome so stark an ihren gleichnamigen Klassenkameraden, daß sie meint, er sei bestimmt einer seiner Vorfahren.

Wie auch immer, Akitoki trägt einen wundervollen Schleier oder Schal mit sich, ein Erbstück seiner Familie namens "Himmlischer Schleier". Eigentlich hat er es sehr eilig, doch Kagome interessiert sich für seine Geschichte, und so reisen sie eine Zeitlang zusammen. Akitoki ist auf dem Weg zum Fuji-san, um den Schleier in den Krater zu werfen. Diesen Auftrag hat er zusammen mit dem Schleier von seinen Vorfahren geerbt für den Fall, daß ein nicht mehr abnehmender Vollmond am Himmel erscheint.

Kagome erinnert diese Sache sehr an die Geschichte über Prinzessin Kaguya. Das macht nun auch Inuyasha hellhörig. Denn diesen Namen hat er kürzlich schon mal gehört.

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Zu Mushin und Miroku hat sich inzwischen auch Hachiemon (Hachi) gesellt. Sie sinnieren darüber, daß nun schon seit so vielen Nächten immer nur Vollmond ist. Wie schon einmal vor 50 Jahren, als Miyatsu einen bösen Dämon bannte - wahrscheinlich Kaguya. Miroku hat darüber in dem Testament gelesen und würde nun gerne das Grab seines Großvaters besuchen. Aber Hachi will ihm nicht mehr dienen, weil Miroku ja jetzt nicht mehr das Windloch hat und nicht mehr gefährlich ist. Miroku überzeugt Hachi aber durch eine Tracht Prügel, daß das keine gute Idee war.

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Sango hat Blumen auf die zahlreichen Gräber ihrer Leute gelegt und kümmert sich nun um Kohaku, der nach sich wie vor kaum an etwas von früher erinnern kann. Da bekommen die beiden nächtlichen Besuch von Kagura. Denn die Kaurischnecke, die Kohaku um den Hals trägt, ist zufällig das vierte magische Objekt. Sango und Kirara leisten tapferen Widerstand, doch sie können von Glück sagen, daß die Dämonin nur hinter der Schnecke her waren und abzieht, als sie sie hat, denn sonst hätten sie es alle drei nicht überlebt.

Die Muschel landet dann im Sai-See.

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Als nächstes taucht Kagura bei Kikyou auf. Als Kikyou hört, daß Naraku tot ist, wirft sie Kagura die heilige Schale Buddhas, das 5. magische Objekt, einfach vor die Füße und geht von dannen.

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Kikyou und Kagura

An Miyatsus Grab treffen Hachi und Miroku einen alten Mann, der ihnen eine interessante Geschichte erzählt. Eines Tages habe eine himmlische Jungfrau nahe dieses Dorfes ein Bad genommen, aber ein Mann habe sie dabei beobachtet und ihren himmlischen Schleier gestohlen. In ihrem Zorn habe die himmlische Jungfrau daraufhin alle Bewohner des Dorfes getötet und sei am Ende durch den Mönch Miyatsu gebannt worden, und zwar im Spiegel des Lebens.

Miroku fragt sich, ob dieses Frau wirklich eine himmlische Jungfrau war oder nur ein Dämon, der sich als solche ausgegeben hat. Real ist auf jeden Fall der Himmlische Schleier. Nur weiß keiner, wo dieser sich jetzt befindet ...

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Kaguya und Kanna versenken die Schale Buddhas im Kawaguchi-See, und damit sind alle fünf magischen Objekte an ihrem Platz. Das Siegel bricht, und Kaguya erscheint. Kagura will jetzt ihre Belohnung, die wahre Freiheit, doch Kaguya fehlt noch etwas: der Himmlische Schleier. Und so bekommen Inuyasha, Shippou, Akitoki und Kagome alsbald wieder Besuch.

Und wieder wird Inuyasha nur zweiter Sieger. Kaguya klebt ihn einfach mit ein paar Wurzeln, die sie herbeizaubert, an einen Felsen. Shippou und Akitoki stolpern übereinander, und so kommt Kaguya ohne jede Gegenwehr zu ihrem Himmlischen Schleier. Da schießt Kagome einen ihrer magischen Pfeile auf sie ab. Kaguya reflektiert diesen jedoch mit ihrem magischen Spiegel zurück auf Inuyasha. Todesmutig wirft Kagome sich in die Schußbahn und fängt den Pfeil mit ihrem eigenen Körper ab. Zuvor hat der Pfeil auch noch den Himmlischen Schleier aufgespießt und steckt nun zusammen mit diesem in Kagomes Rücken.

Kaguya nimmt Kagome zusammen mit dem Schleier an sich und entschwindet. Zu finden ist sie nun in ihrem Traum-Palast, in den sie Inuyasha sogar explizit einlädt. Und praktischerweise weiß Akitoki, wo dieser sein könnte, und zwar im Motosu-See, jedoch für Sterbliche unerreichbar.

Derweil hat auch Miroku mit Hachis Hilfe sein nächstes Ziel erreicht, nämlich den Schrein am See. Und wen trifft er da - Sango. Kohaku hat sie auch dabei, und natürlich auch Kirara. Nur Kaguyas Spiegel ist schon lange nicht mehr da. Miroku weiß, was das bedeutet: Kaguya ist erwacht. Und das heißt auch, daß sie sehr bald wieder auf Inuyasha treffen werden.

Als erstes werden sie draußen aber Zeugen, wie Kaguyas Schloß auftaucht. Kaguya hat die Absicht, die Zeit anzuhalten, um ihr Reich der Finsternis zu errichten, und sie nutzt dafür äußerst starke und ziemlich spektakuläre Magie, sodaß auch Inuyasha, der noch ein Stück weit weg ist, mehr als deutlich sieht, was die Stunde geschlagen hat und wo er seinen Feind finden kann.

Kurz darauf trifft er auf Sango und die anderen und versucht, in das Schloß vorzudringen, doch zunächst beziehen er und die anderen erst mal ordentlich Prügel. Kaguya schießt Feuerstrahlen ab, und auf Inuyasha hetzt sie einen riesigen Seedrachen, der ihm gehörig einheizt. Hilfe bekommt er schließlich von Kikyou, die den Drachen mit einem Pfeil vernichtet, sich dann aber wieder diskret zurückzieht.

Im Palast beobachtet Kaguya die Vorgänge mit Mißfallen. Kagura ist bei ihr und verspottet sie. Sie hält Kaguya für eine Fälschung. Kaguya sei wie Naraku ein Wesen, das andere Dämonen verschlinge, um selbst stärker zu werden, und sie habe auch die echte Mondprinzessin verschlungen, um ihre Unsterblichkeit zu erlangen. Kagome, die Kaguya als Gefangene mitgebracht hat, ist überrascht, das zu hören.

Kaguya ist Kaguras Gemaule irgendwann leid, macht sie und Kanna einfach platt und versenkt sie im See. (Das ist das letzte Mal, das wir sie zu sehen bekommen, zumindest in diesem Film.)

Inuyasha ist es gelungen, in den Palast vorzudringen, während draußen am Ufer die anderen mit Kagomes Verbandskasten ihre Wunden verbinden. Kaguya wehr Inuyashas Angriff ab und läßt dann über dem ganzen See und den angrenzenden Bergen die Zeit stillstehen.

Kaguya und Kagome

Jedoch - für Kagome und alles, was sie aus ihrer Zeit mirgebracht hat, wirkt dieser Bann nicht, denn für sie und ihre Gegenstände fließt die Zeit anders. Und das gilt auch für alle, die jetzt zum Beispiel Pflaster und Verbände tragen, oder - wie Inuyasha - Kagomes Halskette. Sie alle sind vor dem Stillstand der Zeit geschützt. Also steht Inuyasha wieder auf und greift erneut an. Doch Kaguya ist durch eine Illusionsbarriere geschützt, und Inuyasha findet sich plötzlich draußen wieder. Denn in Wirklichkeit war er nie im Palast. Das jedoch holen er, Miroku, Sango, Kohaku und die anderen umgehend nach. Der Palast befindet sich im See, und Inuyasha haut ein Loch in die Barriere und verschafft sich und seinen Begleitern damit gewaltsam Zutritt.

Kagome ist hoch erfreut, sie alle wiederzusehen, denn Kaguya wollte sie gerade auffressen. Dazu kommt sie aber nun nicht mehr. Inuyasha kann sie aber auch im zweiten Anlauf nicht besiegen und wird statt dessen von ihr niedergestreckt.

Anscheinend hätte Kaguya Inuyasha gerne als ihren Sklaven, und um das zu erreichen, will sie seine dämonische Hälfte erwecken und ihn in einen Voll-Dämon verwandeln. Bekanntlich transformiert Inuyasha sich unter extremen Bedingungen selbst in diese Form, und so kann er Kaguyas Macht nicht sehr viel Widerstand entgegensetzen. Fast sieht es so aus, als würde sie ihr Ziel erreichen, doch da gelingt es Kagome mit Shippous Hilfe, sich zu befreien. Sie wirft sich an Inuyashas Brust, gibt ihm einem leidenschaftlichen Kuß und bringt ihn auf diese Weise wieder zurück.

Kaguyas Zauber bricht, und bei der Gelegenheit kehrt auch der Stoffetzen, den Kagura aus Inuyashas Mantel gerissen hatte, an seine ursprüngliche Stelle zurück.

Soweit, so gut. Doch nun erwacht jemand, mit dem niemand mehr gerechnet hatte - Naraku. Er hat seinen Tod inszeniert, um Kaguya herauszulocken (, deswegen hat Kanna sie nämlich erweckt), sich ihren Körper einzuverleiben und damit ihre Unsterblichkeit zu erlangen. Versteckt hat er sich in Kohakus Körper, und zu Sangos maßlosem Entsetzen kommt er jetzt aus diesem wieder hervor. Nebenbei entsteht auch Mirokus Windloch von neuem.

Es folgt nun ein Kampf jeder gegen jeden, in dem als erstes mal Kaguyas riesiger Palast geschrottet wird. Kaguya wird ausgelöscht und Naraku schwer beschädigt. Dennoch kann er entkommen und sogar noch Kohaku mit sich nehmen.

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Wieder draußen erscheinen Hachi und Akitoki, und er erzählt Kagome ganz stolz, daß er den Himmlischen Schleier wieder hat. Und Miroku resümiert, daß Kaguya in der Tat eine Schönheit war ...


Erstellt am 30.5.2009. Letzte Änderung: 19.2.2014