Inuyasha 3. Film - Zusammenfassung der Handlung

Laufzeit der DVD: 98 min.

Inuyasha 3. Film

Der Film beginnt mit einem Rückblick in die Zeit kurz vor Inuyashas Geburt (ca. 200 Jahre vor der Haupthandlung, also 700 Jahre vor Kagomes Gegenwart). Sesshoumaru, damals noch recht jung, und sein Vater (Inu no Taisho) haben einen ziemlich dramatischen Auftritt an einer stürmischen Küste, und dem Ambiente entsprechend ist es keine freundliche Begegnung. Sesshoumaru ist überhaupt nicht damit einverstanden, daß sein Vater eine Menschenfrau (Izayoi) genommen und mit ihr ein Kind hat. Mutter und Kind schweben beide in großer Gefahr, und Inu no Taisho will sie retten. Da er kurz zuvor gegen Ryuukotsusei gekämpft hat, ist er schwer verletzt und so geschwächt, daß es wahrscheinlich ein Weg ohne Wiederkehr sein wird, und deswegen will Sesshoumaru von seinem Vater wenigstens dessen beide magische Schwerter Tessaiga und Sounga.

Inu no Taisho, Izayoi und Inuyasha als Baby

Auch der Feudalherrscher Takemaru hat ganz entschieden etwas dagegen, daß seine Geliebte, die Edelfrau Izayoi, in Kürze von einem Dämon ein Kind bekommen wird. Er ist daher entschlossen, Mutter und Kind zu töten. Und weil er weiß, daß Inu no Taisho das nicht so einfach hinnehmen sondern zu ihrer Rettung eilen wird, hat er seine Armee in Alarm versetzt. Mit steinernen Minen erwarten sie seine Ankunft. Derweil erledigt Takemaru seine blutige Arbeit und befördert Izayoi ins Jenseits. Inu no Taisho kommt also zu spät. Doch er besitzt ja Tenseiga, das Schwert, mit dem er Tote ins Leben zurückholen kann. Nachdem er mit den Soldaten aufgeräumt hat, dringt er in die Gemächer des Schlosses ein und erweckt seine Frau zu neuem Leben. Izayoi und ihr Kind fliehen dann hinaus in die Dunkelheit des Waldes, während Inu no Taisho und Takemaru kämpfen. Takemaru weiß, daß er nicht gewinnen kann, aber er kann den Dämon mit in die Hölle nehmen. Er läßt das Schloß in Brand stecken und stellt sich drinnen erneut seinem Gegner. Und so finden beide in den Flammen ihr Ende.

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Der Higurashi-Schrein ist ziemlich groß, und Kagomes Großvater gräbt immer mal wieder uraltes, längst vergessenes Zeug aus, diesmal zum Beispiel ein altes Schwert (Sounga), das irre wertvoll ist - glaubt er zumindest.

Kagome und Inuyasha befinden sich gerade in der Gegenwart, als Sounga zu erwachen beginnt. Das Schwert steckt in einer versiegelten Scheide, in der wiederum ein Geist namens Saya steckt, der dieses Siegel 700 Jahre lang aufrechterhalten hat. Doch nun schwinden seine Kräfte und Sounga macht sich selbständig. Es fliegt zu Inuyasha, weil der der stärkste (und wohl auch einzige) Dämon in der Gegend ist. Saya folgt Sounga. Er kennt Inuyasha noch als Baby, und an sein Schwert Tessaiga erinnert er sich auch noch sehr gut. Er warnt Inuyasha von Sounga, doch es ist zu spät. Sounga verläßt seine Scheide und zeigt Inuyasha und Kagome, wozu es fähig ist. Wenn dieses Schwert richtig loslegt, wird ein Großteil der Menschenwelt vernichtet werden und in Schutt und Asche versinken.

Inuyasha hat also mehr oder weniger keine Wahl, als das Schwert zu ergreifen und durch den Zeitbrunnen in die Vergangenheit zurückzukehren, um die Welt der Gegenwart zu schützen. Nur ergreift dabei Sounga von ihm Besitz. Sounga ist sehr erfreut, sich im Besitz des Sohnes seines ehemaligen Meisters zu befinden und läßt Inuyasha Amok laufen. Kagome ist sauer, daß Inuyasha sie nicht mitgenommen und ihr sogar verboten hat, ihm zu folgen, weil es zu gefährlich ist. Dabei ist sie überzeugt, daß er es ohne (ihre) Hilfe nicht schaffen kann. Außerdem hat sie die Scheide und Saya bei sich. Was tut sie also - sie folgt Inuyasha.

Nachdem Inuyasha ein Dorf niedergemacht und ein paar Dämonen zerstückelt hat, die daraufhin aber nicht tot sind, sondern als Zombies wiederauferstehen, stellt sich ihm Sesshoumaru entgegen, dem Soungas Anwesenheit natürlich nicht entgangen ist. Sesshoumaru beansprucht Sounga für sich, und damit kommt er Inuyasha gerade recht, denn dessen Ziel ist es, das Dämonenschwert zu zerstören. Und Sounga selbst will kämpfen und töten.

Überraschenderweise taucht, gerade als Kagome die beiden gefunden hat, Toutousai auf seiner fliegenden Kuh auf. Genau wie Sesshoumaru wurde auch er durch Soungas dämonische Aura angelockt. Bei der Gelegenheit erfährt Kagome, daß von Inu no Taishos drei magischen Schwertern Sounga das einzige ist, das nicht aus Toutousais Schmiede stammt, sondern schon sehr viel länger existiert.

Takemaru wird von den Toten wiedererweckt

Der Kampf zwischen Inuyasha und Sesshoumaru endet etwas seltsam: als die beiden so richtig ineinander verbissen sind, reißt Sesshoumaru Tessaiga an sich und feuert damit einen Energiestrahl auf Inuyasha ab. Der wird erst mal niedergestreckt. Sesshoumaru ist jedoch auch mehr oder weniger außer Gefecht gesetzt, weil Tessaiga ihn als Dämon ja stark abstößt. Nachdem Inuyasha wieder auf den Füßen ist, greift er unter Soungas Kontrolle Rin und Jaken an, wird von Kagome mit einem "Osuwari" aber daran gehindert, den Schwertschlag auszuführen. Sesshoumaru will erneut angreifen, doch es kommt zu einer heftigen Reaktion. Sounga wird weggewirbelt. Sesshoumaru nimmt es aber komischerweise nicht an sich, sondern marschiert erst mal davon.

Aber auch Inuyasha läßt das Schwert liegen und geht davon, um irgendwo eine Möglichkeit zu finden, es zu zerstören.

Sounga wird derweil von einem der untoten Dämonen gefunden, die Inuyasha vor einiger Zeit auf seinem Weg zurückgelassen hat, und ergreift sofort von ihm Besitz. Der Dämon begibt sich dann zum Grab von Inuyashas Vater. Dort liegt immer noch Sesshoumarus Arm, den Inuyasha ihm in Folge 7 abgeschlagen hat. Damit erscheint er dann an Takemarus Grab und erweckt seinen ruhelosen Geist zu neuem Leben. Takemaru hatte bei seinem Kampf gegen den Dämon seinen linken Arm verloren und bekommt jetzt als Ersatz den von Sesshoumaru. Damit ist er in der Lage, Sounga richtig zu führen.

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Miroku, Jaken, Toutousai und Sango haben die immer noch bewußtlose Kagome in Sicherheit gebracht, und nun, am nächtlichen Lagerfeuer, erzählt ihnen Myouga Soungas Geschichte. Das Schwert ist von einem uralten Dämon besessen. Viele Kriegsherren führten es, und er kam zu einem endlosen Kreislauf des Krieges und des Tötens, bis Sounga in den Besitz Inu no Taishos gelangte, dem es als erstem gelang, es zu bändigen und sich zu unterwerfen. Nach seinem Tod hielt Saya es dann 700 Jahre unter Verschluß, aber die waren, als Kagomes Großvater es hervorholte, leider vorbei, und so ist es jetzt wieder aktiv.

Inuyasha und Takemaru

Praktischerweise kennt Saya auch den Weg, wie man Sounga zerstören kann: dazu müssen die Kräfte von Tenseiga und Tessaiga vereinigt werden. Angesichts des Verhältnisses von Sesshoumaru und Inuyasha zueinander keine leichte Aufgabe.

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Der Film ist jetzt etwa zur Hälfte um, d.h. es wird Zeit, sich auf den Endkampf vorzubereiten. Dazu metzelt Takemaru eine Armee von mehreren tausend Mann nieder und holt sie dann als Zombies zurück. Nun sind sie seine willenlosen Sklaven, nur dazu da, Sesshoumaru und Inuyasha aufzuhalten. Dann setzt er sich in die soeben eroberte Burg und erwartet seine "Gäste".

Derweil haben Inuyasha und Sesshoumaru das verlassene Grab Takemarus entdeckt und wissen nun so ungefähr, was sie erwartet. Natürlich gehen die beiden wieder aufeinander los, und diesmal bekommt Inuyasha ordentlich eins übergebraten. Töten kann Sesshoumaru ihn aber nicht, und so zieht er sich zurück. Takemarus Burg ist sein Ziel, denn dort wartet Sounga auf ihn.

Von der anderen Seite nähert sich Inuyasha und trifft dabei auf Kagome und die anderen. Schon von weitem sehen sie die Zombie-Armee, die zwischen ihnen und ihrem Ziel steht. Es wird ein hartes Stück Arbeit. Und dann beginnt die Schlacht. Leider ist es fast unmöglich, die Zombie-Soldaten zu töten, denn wenn sie niedergestreckt werden, kehren sie sofort ins "Leben" zurück. Hier durchzubrechen erweist sich somit als selbstmörderisch und nahezu unmöglich. Insbesondere, da Miroku sein Windloch nicht einsetzen kann, weil die Soldaten ihn von innen vergiften würden.

Sounga

Im Laufe der Kämpfe gelingt es Soungas Dämon, Rin, Kagome und Tenseiga zu entführen und in die Burg zu verschleppen. Die beiden erinnern ihn an seine geraubte Geliebt Izayoi, weswegen er auch sie töten will. Zum Glück beeilt er sich damit nicht besonders, sodaß Sesshoumaru noch genug Zeit hat, den Ort des Geschehens zu erreichen. Kagome und Rin können somit fliehen, und Sesshoumaru ist überrascht zu sehen, daß sein linker Arm jetzt zu Takemaru gehört. Sesshoumaru verpaßt ihm schließlich einen Hieb mit Tenseiga. Damit kann er zwar keinen Menschen töten, bei einem Zombie sollte das jedoch sehr wohl gehen. Doch Sounga setzt Takemaru wieder zusammen. Dann erscheint Inuyasha auf dem Plan und verpaßt Takemaru eine Ladung seines Kaze no Kizu. Aber selbst das reicht nicht, ihn zu töten, denn wiederum wird er von Sounga regeneriert. Genüßlich erzählt er Inuyasha dann, daß er derjenige war, der seine Mutter getötet habe. Das macht Inuyasha so wütend, daß er ihn schließlich niederstreckt. Takemaru denkt an Izayoi, die er im Grunde immer noch liebt. Das bricht seinen Kampfgeist, und er wird wieder zu dem, was er in Wahrheit ist: ein lebloses Skelett.

Damit ist die Gefahr aber noch lange nicht überstanden. Denn Sesshoumarus linker Arm ist nicht zu Staub zerfallen, und zusammen mit ihm öffnet Sounga nun das Tor zur Totenwelt. Kagome und die anderen müssen aus der einstürzenden Burg fliehen, doch womöglich wird ihnen das nichts nutzen. Sounga ist das Schwert der Unterwelt, und wenn es diese auf die Erde bringt, werden sie alle sterben. Unten in den Tiefen bereiten sich die endlosen Armeen der Toten bereits darauf vor, die Erde zu überfluten. Fürs erste kann Saya seine Begleiter durch eine Barriere schützen. Jetzt kommt alles auf Inuyasha und Sesshoumaru an, die noch immer in der Burg stecken und sowohl gegeneinander als auch gegen Sounga kämpfen, das sich inzwischen einen neuen Körper zugelegt hat.

Kagome versucht die beiden zur Vernunft zu bringen. Derweil wird die Situation immer kritischer. Sounga schießt Inuyasha ab und wendet sich dann Sesshoumaru zu. Doch Inuyasha steht wieder auf. Er ist noch lange nicht am Ende, sondern leistet erbittert Widerstand. Und irgendwie bringt Sesshoumaru sich dazu, zusammen mit Inuyashas Angriffen Tenseiga gegen Sounga einzusetzen.

Soungas Macht bricht endlich, und das Tor zur Unterwelt schließt sich wieder. Und Sounga und Sesshoumarus linker Arm segeln sanft zu Boden. Seltsamerweise ignoriert Sesshoumaru diesen Vorgang, obwohl er hier leicht die Gelegenheit hätte, sich seinen Arm zurückzuholen. Aber nach einem ungeschriebenen Anime-Gesetzt muß am Ende eines Films alles wieder genauso sein wie am Anfang, sonst würde in der TV-Haupthandlung eine Lücke entstehen.

Dafür erscheint der Geist Inu no Taishos seinen beiden Söhnen und beglückwünscht sie dazu, Sounga für immer in der Totenwelt versiegelt zu haben. Und jetzt weiß endlich auch Inuyasha, wie sein Vater ausgesehen hat. Und auch wenn er es nicht zugibt, ist er darüber sehr glücklich.


Erstellt am 9.8.2009. Letzte Änderung: 19.2.2014