Inuyasha 4. Film - Zusammenfassung der Handlung

Laufzeit der DVD: 86 min.

Inuyasha 3. Film

Alle 50 Jahre erscheint Hourai-Jima, die Insel der Glückseligen und der ewigen Jugend. Diese Insel ist der einzige Ort, an dem Menschen und Dämonen friedlich zusammenleben. Dementsprechend gibt es jede Menge Mischlingskinder, Halb-Dämonen, wie auch Inuyasha selbst einer ist.

Ai auf der Flucht

Doch leider währte das Glück nicht ewig. Eines Tages, als die Insel wieder einmal auftauchte, wurde sie von vier grausamen Dämonen, die sich selbst die vier Götter des Krieges nennen, erobert, und seitdem herrschen dort Angst und Schrecken. Bei dem Kampf wurde die wahre Macht der vier Dämonen versiegelt, und daher müssen sie ständig Halb-Dämonen opfern, um ihre Energie zu erhalten. Jetzt sind nur noch sehr wenige dieser armen Wesen am Leben, sechs Kinder, die genau wissen, was für ein grausames Schicksal ihnen droht. Mit einer solchen Zeremonie des Schreckens beginnt dieser Film auch. Doch eins der Kinder, das Mädchen Ai, kann diesmal entkommen.

Die vier Dämonen sind ihr zwar dicht auf den Fersen, doch zufällig stolpert Ai bei ihrer verzweifelten Flucht genau Inuyasha, Kagome und den anderen vor die Füße, und so wird sie in einer furiosen Schlacht erst mal gerettet.

Kagome ist sehr überrascht, daß Ai Inuyasha kennt. Das liegt daran, daß er und Kikyou das letzte Mal, als Hourai-Jima erschien, vor 50 Jahren also, einmal dort waren. Ihr Besuch an diesem unheimlichen Ort war nur kurz, doch er hatte einige unerwartete Konsequenzen. Ryura, einer der Kriegsgötter, fügte Inuyasha vier Schnitte über den Rücken zu und erklärte ihm, er werde früher oder später sein Sklave werden, ein Schicksal, das anscheinend auch Kikyou zugedacht war. Doch damals blieben sie und Inuyasha noch mal unbehelligt, weil die Insel wieder verschwand.

Ai ist in den 50 Jahren, die seitdem vergangen sind, überhaupt nicht gealtert. Doch die Schnitte auf Inuyashas Rücken sind auf einmal wieder sichtbar. Wie es aussieht, ist er mit Hourai-Jima und den vier Kriegsgöttern immer noch verbunden. Also wird er wieder auf die Insel zurückkehren und diesmal mit den vier Dämonen abrechnen.

Die überfallen derweil die küstennahen Dörfer und töten oder verschleppen die Fischer, die dort wohnen und von denen die Ältesten sich noch an eine ähnliche Katastrophe vor 50 Jahren erinnern. Und so kommt es, daß auch Kikyou, die gerade dort weilt, wieder in diese Ereignisse hineingezogen wird.

Aber auch Sesshoumaru hatte mal eine Begegnung mit einem der vier Kriegsgötter und trägt seitdem, genau wie Inuyasha, diese vier Narben auf dem Rücken. Und auch er sinnt auf Rache.

*

Inuyasha, Ai, Kagome und die setzen anderen per Boot zur Hourai-Jima über, wo Jura und Ryura sie bereits erwarten. Derweil brennt auf dem Festland Kyora ein Dorf nieder, um einen würdigen Rahmen für seinen nächsten Kampf mit Sesshoumaru zu haben.

Inuyasha und Asagi im Hexenkessel

Sango und Miroku lenken Jura ab, sodaß Inuyasha sich um Ryura kümmern kann. Doch der erweist sich als sehr harter Gegner und bringt Inuyasha an den Rand einer Niederlage, als er sich plötzlich zurückzieht, weil ihm die Energie ausgeht.

Auch der Kampf zwischen Sesshoumaru und Kyora geht für diesmal unentschieden aus, obwohl beide einiges aufbieten. Aber es war nur eine Einladung an Sesshoumaru, zur Hourai-Jima zu kommen.

Nach Ryuras und Juras Rückzug dringen unter Ais Führung Inuyasha und seine Begleiter tiefer in die Insel vor und finden schließlich ein idyllisches, aber nahezu verlassenes Dorf, in dem die letzten fünf Halbdämonenkinder leben, die ziemlich demoralisiert sind. Umso überraschter sind sie, Ai lebend wiederzusehen. Asagi, die so etwas wie die inoffizielle Anführerin der kleinen Gruppe ist, knallt ihr erst mal eine, denn eigentlich sollte Ai sich in Sicherheit bringen und nicht ausgerechnet hierher zurückkehren. Doch Inuyasha ist hergekommen, um die vier Kriegsgötter zu erledigen, und das meint er todernst. Ganz abgesehen davon, daß um die Insel eine Barriere liegt, die jeden, der die vier Narben trägt, am Entkommen hindert.

Da erschallt ein unheimlicher Ton über der Insel, der Asagi zu ihrem letzten Gang ruft. Gehorsam macht sie sich auf den Weg, doch Inuyasha und die anderen folgen ihr. Das Ziel ist der sogenannte Hexenkessel, eine unheimliche Höhle in einem Vulkanberg, in dem Asagi sich alle sich opfern muß, so wie all die anderen Bewohner Hourai-Jimas zuvor.

Ursprünglich beschützte der Hexenkessel die Bewohner der Insel, doch seitdem die vier Kriegsgötter den Laden übernommen haben, dient er ihren eigenen Zwecken. Sie regenerieren mit seiner Hilfe ihre Energie, was sie alle 50 Jahre tun müssen. Und diesmal ist Asagi dran.

Das Tor zum Vulkan öffnet sich, doch erst mal verpaßt ihm Inuyasha ein Kaze no Kizu, das leider völlig wirkungslos verpufft. Und werden er und Asagi eingesaugt.

die falsche Kikyou

Doch der gute Geist, der einst die Insel beschützte (Kanade), ist noch vorhanden, und jetzt beschützt er mit seiner verbliebenen Kraft Asagi und Inuyasha und hilft ihnen, aus dieser Hölle wieder zu entkommen. Das wird auch höchste Zeit, denn draußen wird es ebenfalls brenzlig. Eine riesige Menge giftiger Insekten ist im Anmarsch. Kanade gibt Inuyasha und Asagi zum Abschied noch das Siegel mit, das die wahre Macht der vier Kriegsgötter in sich birgt und das sie all die Jahre vor ihnen versteckt hat.

Feurig wie immer bricht Inuyasha sich schließlich seine Bahn in die Freiheit. Asagi und die anderen sind erst mal gerettet. Aber auch die Kriegsgötter freuen sich, denn das Siegel ist nun endlich in ihrer Reichweite. Jetzt müssen sie es Inuyasha nur noch abnehmen. Und dazu benutzen sie die Kopie Kikyous, die sie damals vor 50 Jahren angefertigt haben.

Inuyasha ist vom Überfall der falschen Kikyou so überrascht, daß er sich das Siegel praktisch ohne Gegenwehr wegnehmen läßt. Die falsche Kikyou liefert das Siegel umgehend an die Kriegsgötter aus. Inuyasha ist ihr dicht auf den Fersen, kann aber nicht verhindern, daß sie das Siegel öffnet und den vier Göttern ihre ganze Macht zurückgibt. Und damit wird sogar Gora, der Wasserdrache, den Inuyasha schon ganz am Anfang erledigt hat, wiederbelebt.

Mit anderen Worten beginnt nun der Endkampf, der sich, wie üblich, einige Zeit hinzieht. Als erstes muß Inuyasha gegen die falsche Kikyou antreten, doch er bringt es natürlich nicht über sich, ernsthaft gegen sie zu kämpfen. Während dessen erfreuen die vier Kriegsgötter sich an ihrer zurückgewonnenen Macht und nehmen alles auseinander, was sich in ihrer Nähe befindet. Da das nicht nur für die sechs Halbdämonenkinder früher oder später den sicheren Tod bedeutet, versuchen Sango, Miroku und Kirara, sie zu erledigen.

Hourai-Jima verschwindet

Die Kämpfe sind außergewöhnlich gut animiert, und es wird einiges geboten. Und dann sind ja auch noch Sesshoumaru und die echte Kikyou da. Die echte befreit Inuyasha schließlich von der falschen, denn für sie ist es überhaupt keine Frage, diese billige Kopie ihrer selbst auszulöschen. Und damit hat Inuyasha ein großes Problem weniger.

Ein weiteres Problem ist gelöst, als es Sesshoumaru gelingt, Kyora zu töten. Und auch Sango und Miroku können punkten. Es gelingt ihnen, Jura in Goras Feuer zu manövrieren und ihn auf diese Weise zu töten.

Kagome, Shippou und die Kinder bauen ein Floß, um endlich von der Insel herunterzukommen. Daß dabei mit jedem Kriegsgott, der fällt, eine Narbe auf den Rücken der Kinder verschwindet, spornt sie gewaltig an. Bis dann Ryura auftaucht. Zum Glück beschränkt er sich erst mal darauf, seine Opfer zu verprügeln, statt sie sofort zu töten. Und als er ernst machen will, ist Inuyasha zur Stelle. Ryura ist nach wie vor ein extrem starker Gegner, aber mit ein bißchen Hilfe von den Kindern gelingt es Inuyasha schließlich, ihn zu erledigen.

Bleibt noch Gora, der jetzt dazu übergeht, die ganze Insel zu bombardieren, womöglich, um sie zu versenken. In einer gemeinsamen Aktion erledigen Inuyasha, Sango, Kirara und Miroku aber auch ihn.

Doch leider ist es noch nicht überstanden. Denn die vier Seelen der Kriegsgötter kehren zurück und vereinigen sich zu einem noch stärkeren Gegner, einer Art Mischung als allen vieren. Diesen kann Inuyasha nicht allein besiegen, er braucht Kagomes Hilfe. Doch die hat ihre magischen Pfeile oben beim Hexenkessel verloren. Shion saust los, um sie zu holen, und schafft es gerade noch reichtzeitig. Und nun finden die Kriegsgötter wirklich und unwiderruflich ihr Ende.

*

Die Kinder verlassen die zerstörte Hourai-Jima, die sich schließlich ins Nichts auflöst. Eine Weile leben sie noch in Kaedes Dorf, dann ziehen sie davon, in die weite Welt hinaus.



Erstellt am 14.9.2009. Letzte Änderung: 19.2.2014