Jungle de Ikou

Jungle de Ikou

Eigentlich läuft diese nette, 3-teilige OVA-Komödie unter "hentai", aber das finde ich ein bißchen übertrieben, denn nackte Mädchen kommen darin überhaupt nicht vor, so daß der Hentai-Index ziemlich niedrig liegt. Immerhin ist eine der Hauptdarstellerinnen ausgesprochen vollbusig und ihr seltsamer Beschützer Ahem etwas - sagen wir mal - naturnah.

Kurz gesagt geht es um folgendes: Natsumi hat von der archäologischen Expedition ihres Vaters eine ziemlich häßliche Statue mitgebracht bekommen, in der, was keiner weiß, ein kleiner Kobold namens Ongo steckt. Die Statue hält zwei enorm große Smaragde in ihren Händen, und als Natsumi sich daraus Ohrringe macht und sie anzieht, erwacht Ongo und kommt heraus.

Ongo ist eigentlich ein Dschungel-Bewohner und hat so was wie Tokyo noch nie in seinem Leben gesehen. Aber es gefällt ihm dort sehr gut, und als seine Verlobte Rongo auftaucht und ihn wieder zurückhaben will, will er auf keinen Fall zurück in den Urwald.

Es gibt da aber noch ein Problem: Ongo hat sozusagen noch ein zweites Ich. Er ist nebenbei auch noch ein riesiges Ungeheuer, das die Welt zerstören kann. Zum Glück gibt es aber einen Gegen-Gott, den kauzigen Ahem, der Natsumi im Traum erschienen ist und ihr einen Verwandlungstanz beigebracht hat.

Wie man sich vorstellen kann, ergibt das eine Reihe turbulenter Abenteuer, bei der vor allem Natsumi ihre Reize ausspielen kann, denn dank der Macht von Ahem kann sie sich in die Pflanzengöttin Mii verwandeln, und die hat wirklich große Brüste, zum Entzücken aller Männern, denen sie über den Weg läuft.

*

Herausgekommen ist "Jungle de Ikou" bei Media Blasters auf einer DVD, die alle drei Folgen enthält.

Fazit

Nett. Es macht wirklich Spaß, sich diese quirlige Geschichte anzusehen, und es wird keine Sekunde langweilig. Die Figuren sind sehr sympathisch und schön gezeichnet, so daß man diese OAV-Komödie guten Gewissens empfehlen kann.


Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 3


Rokudou Natsumi / Mii - ihr Vater schenkt ihr eine seltsame Statue aus Neu-Guinea, und Natsumi erlebt, was aus so einem harmlosen Geschenk alles werden kann Natsumi j: Sendai Eri
e: Melissa Fahn
Natsumis Mutter - sie ist hauptsächlich mit kochen beschäftigt und freut sich, daß ihr Mann mal wieder zuhause ist Natsumis Mutter j: Hyodo Mako
e: Dolly Pearl
Rokudou Fuyuhiko - Natsumis Vater ist Archäologe und hat aus Neu-Guinea einige Sachen mitgebracht, die ein erstaunliches Eigenleben entwickeln Natsumis Vater j: Obayashi Ryunosuke
e: Gully Jimson
Takuma - er ist Natsumis Klassenkamerad und wird in einige seltsame Abenteuer verwickelt Takuma j: Yamaguchi Kappei
e: Barbara Goodson
Ahem - der schrullige Gott von Neu-Guinea macht sich Sorgen, daß Ongo wieder erwachen und die Welt zerstören könnte Ahem j: Kimotsuki Kenta
e: Steve Kramer
Ongo - vor Jahrtausenden wurde er von Ahem mit der Hilfe der Pflanzengöttin Mii in einen Smaragd verbannt. Natsumi befreit ihn zufälligerweise wieder daraus, aber wie ein Dämon der Zerstörung sieht er eigentlich nicht aus Ongo j: Hayashibara Megumi
e: Mona Marshall
Nami - Sie ist ein schüchternes, schwächliches Mädchen, das sich für Neu-Guinea-Magie interessiert und damit die Weltherrschaft übernehmen möchte. Natsumi und Takuma halten das für eine total schwachsinnige Idee, Ongo hingegen gefällt sie ausgezeichnet Nami j: Baba Sumie
e: Georgette Rose
Rongo - Sie ist eine Wassergöttin (Mizu no Seirei), seit Jahrtausenden Ongos Verlobte und ziemlich eifersüchtig Rongo j: Shimamoto Sumi
e: groß: Barbara Goodson, klein: Stevie Bloch
Manami - eine Klassenkameradin von Natsumi und Takuma Manami j: Yajima Akiko
e: Jessica Gee

Daten: Regie: Moriyama Yuji Idee und Design: Moriyama Yuji Erscheinungsjahr: 1997
Bewertung Animation:
Framerate: gut Standbilder: kaum Zeichenqualität: sehr gut Character-Design: sehr gut
US-DVD: Sprachen: japanisch, englisch Untertitel: englisch Extras: der übliche Kleinkram
besonders positiv aufgefallen: - besonders negativ aufgefallen: -
Bewertung sonstiges: Handlung: ziemlich turbulent Besonderheit: ein extrem häßlicher Naturgott Musik: gut
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Englische Synchronisation: sehr gut Untertitel: sehr gut Gesamt-Beurteilung: gute, leicht abgedrehte Hentai-Komödie

Erstellt am 12.12.2001. Letzte Änderung: 14.11.2015