Jungle de Ikou - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 3

Laufzeit der DVD: ca. 90 min.

Jungle de Ikou!

Teil 1 - Ongo

Ein abenteuerlich aussehender Mann marschiert durch eine Dschungellandschaft, erreicht schließlich eine Höhle und findet darin eine geheimnisolle Statue.

Titelmusik.

Ongo in der Statue

Die Schule ist aus und Takuma, der mit Saubermachen dran ist, versucht zu entkommen. Doch da hat er nicht mit Natsumi gerechnet. Sie springt aus dem Fenster, rennt ihm nach und holt ihn schließlich ein ... und rennt weiter. Sie hat sich nämlich auch vor dem Putzdienst gedrückt. Dafür läuft sie dann gegen einen Briefkasten und kommt mit einem blauen Auge nach Hause. Ihre Mutter meint, sie hätte sich mal wieder geprügelt.

Natsumis Vater ist nach längere Zeit mal wieder daheim, und Natsumi freut sich riesig ihn mal wieder zu sehen. Er hat ihr von seinen archäologischen Expeditionen in Neuguinea auch etwas mitgebracht, nämlich die seltsame Statue aus der Höhle. Natsumi findet die ziemlich widerlich, aber an ihr hängen zwei tolle Smaragde, aus denen sie sich kurzerhand Ohrringe macht.

Damit handelt sie sich allerdings ein Problem ein, wie sie bald merkt.

Sie geht ins Bett, und im Schlaf erscheint ihr ein sehr seltsamer Typ, der aussieht wie ein finsterer Steinzeitwilder, und behauptet, der Erd-Gott Ahem zu sein. Er labert Natsumi voll und warnt sie dabei auch vor dem bösen Gott Ongo.

Ahem und Natsumi

Einst wollte Ongo die Welt zerstören, konnte von Ahem aber versiegelt werden. Doch er könnte demnächst wieder auferstehen, und dann braucht Ahem Natsumis Hilfe. Er gibt ihr eine scheußliche, mit Totenköpfen behängte Halskettet. Dann zeigt er ihr, was sie machen muß, wenn sie in Schwierigkeiten gerät: nämlich einen ziemlich obszönen Tanz aufführen.

Natsumi wacht wieder auf, aber es war nicht nur ein Traum, denn die Halskette hat sie immer noch um. Und außerdem hockt auf ihrer Brust Ongo.

Allerdings ist Ongo kein Gott der Vernichtung, sondern ein schrulliger, aber recht freundlicher Knirps. Natsumi lacht sich tot.

Ongo erklärt Natsumi dann, daß Ahem ihn in der Statue versiegelt hatte, die sie von ihrem Vater gestern geschenkt bekommen hat.

*

Ongo hat keine Ahnung, wo er ist, und eine große Stadt hat er auch noch nie in seinem Leben gesehen. Er kennt halt nur den Dschungel. Und so versucht Natsumi, ihn ein bißchen in die tokyoter Zivilisation einzuführen. Auf dem Weg zur Schule kommen sie auch an Takumas Haus vorbei, wo Vater und Sohn sich gerade über das Essen streiten. Herr Takuma hat Walfleisch mit Erbsen gekocht, und die findet der Sohn zum Kotzen. Und während die beiden sich wüste Sachen um die Ohren hauen, verschlingt Ongo das Wal-Schnitzel und findet es super.

Ongo will unbedingt mehr davon, und als Natsumi ihm erklärt, daß es Wale nur im Meer gibt, macht Ongo, der ja ein Baumgeist ist, einen kleinen Zauber auf dem (hölzernen) Eßtisch der Takumas. Allerdings wird aus dem kleinen Zauber eine riesen Überschwemmung der ganzen Stadt. Immerhin erscheint in der Flut tatsächlich auch ein Wal, auf dessen Rücken die beiden dann durch Tokyo schwimmen.

Ongo und Mii

Leider kann Ongo den Wal nicht ins Meer zurückschicken, weil er auf seinem Rücken kein Holz für seinen Zauber hat. Außerdem rücken die japanischen Flotte und die Luftwaffe an, um den Wal abzuschießen. Also muß Natsumi es versuchen, und zwar mit dem komischen Tanz, den Ahem ihr beigebracht hat.

Sie tanzt und verwandelt sich dabei in die vollbusige Mii, die Pflanzengöttin. Natsumi erkennt sich kaum wieder, aber Ongo drängt zur Eile, sonst werden sie doch noch abgeschossen.

Mii zaubert nun auch, und der Wal erhebt sich mit breitem Grinsen in die Luft. Damit haben sie aber nichts gewonnen, den dort oben lauern die Kampfflugzeuge. Mii muß erneut tanzen, um Ahems Kraft zu erwecken.

Der Wal und die Sintflut verschwinden wieder, und Mii und Ongo landen auf einem der Flugzeuge.

Etwas erschöpft kehrt Natsumi am Abend nach Hause zurück, aber es gibt immerhin eine gute Nachricht. Die Schiffe haben nämlich ein kleines Stück aus dem Wal herausgeschossen, und das ist genau in der Küche von Natsumis Mutter gelandet. Also gibt es dort heute auch gegrilltes Walfleisch.

Teil 2 - Rongo

In einem tiefen See im Dschungel von Neuguinea bekommt die Wassergöttin Rongo, nebenbei Ongos Verlobte, wieder Kontakt mit Ongo, weil der so ausgiebig (mit dem Wal) im Wasser herumgeplantscht hat. Sie ist nicht sehr erfreut darüber, daß ihr Geliebter jetzt mit einer andere Frau zusammen ist.

Titelmusik.

Natsumis Mutter

Die Verwandlung zu Mii hat bei Natsumi gewisse Spuren hinterlassen: sie hat ihre erste Periode. Ihre Mutter gratuliert ihr.

Ongo steckt, wie üblich, in den Smaragden ihrer neuen Ohrringe, als sie zur Schule geht. Er erzählt ihr ein paar alte Geschichten über Mii. Angeblich sei sie mal Ahems Frau gewesen und dann abgehauen. Dafür hat Natsumi durchaus Verständnis. Ongo sagt auch, ihre üppigen Brüste seien ihr Symbol für große Macht auf Erden. Kleine Brüste würden es halt einfach nicht bringen. Eingebaut ist noch ein Wortspiel mit "Symbol" (Shouchou) und "Monatsblutung" (Shochou, aber mit ganz anderen Kanji geschrieben und ein kleines bißchen anders betont).

Unterwegs läuft ihr Takuma über den Weg, der Natsumis Hälfte des Gespräches mitbekommt und sich ein bißchen darüber wundert, mit wem sie eigentlich spricht.

Takuma hat die Zeitung dabei, auf deren Titelseite ausgerechnet Mii abgebildet ist. Takuma ist über ihren riesigen Busen begeistert, Natsumi eher weniger. Sie nimmt Takuma ein bißchen auseinander und wirft ihn durch die Luft. Er landet ausgerechnet auf dem Schul-Mauerblümchen Nami, der das einen Aufenthalt in der Schul-Krankenstation beschert.

Natsumi, Takuma und Nami

Zufällig kommt heraus, daß Nami sich für Neuguinea-Magie interessiert, weil sie angeblich die stärkste Magie der Welt sei. Mit dieser Magie will sie die Weltherrschaft übernehmen.

Ongo hält das für eine glänzende Idee und würde ihr am liebsten dabei helfen.

Nach der Schule wartet Nami auf Natsumi und bittet sie, Freunde zu werden. Natsumi ist einverstanden. Außerdem hat ihr Vater aus Neuguinea außer der Statue noch ein paar Steine und so Zeug mitgebracht, mit dem er eine Ausstellung eröffnen will. Ob Nami nicht Lust hätte, schon vorher mal hinzugehen. Dem schließt sich Takuma auch gleich an, und so marschieren sie zu dritt ins Museum.

Es kommt, wie es kommen muß. Während Natsumi mal kurz ihren Vater sucht, gerät Nami unter den Einfluß von Rongo, die durch eine Pfütze am Boden ins Museum gekommen ist.

Irgendwie kommt sie Natsumi und Ongo komisch vor, aber es passiert erst mal nichts weiter, und sie gehen dann alle wieder nach Hause.

Am nächsten Tag in der Schule benimmt Nami sich wieder ziemlich ungewöhnlich. Und dann sagt sie es Natsumi direkt: wenn sie Ongo nicht zurückgibt, nimmt sie ihr Ahems Halskette weg. Daran allerdings scheitert sie, denn die Kette läßt sich nicht abnehmen und verpaßt ihr (und auch gleich allen anderen in der Klasse) einen gewaltigen Elektroschock.

Rongo

Doch nun verwandelt Nami sich in Rongo. Dabei erzeugt sie, da sie ja eine Wassergöttin ist, auch gleiche eine kleine Überschwemmung, und greift dann Natsumi an. Ongo erscheint aus den Ohrringen, aber er erinnert sich überhaupt nicht mehr an sie und hat auch nicht die Absicht, mit ihr zusammenzuleben. Er will in Japan bleiben. Rongo ist schwer enttäuscht, und eigentlich hätte auch Natsumi gar nichts dagegen, den kleinen Quälgeist wieder loszuwerden. Doch es sieht nicht so aus, als würde daraus so schnell etwas werden.

Jedenfalls gibt Rongo Natsumi die Schuld für alles und fordert sie zum Duell nach den Regeln des Dschungels. Es bleibt Natsumi mehr oder weniger nichts übrig, als sich darauf einzulassen. Also führt sie wieder ihren seltsamen Tanz auf und verwandelt sich in Mii.

Da Rongo eine Wassergöttin ist, fliegt sie zum Schul-Swimmingpool, um dort zu kämpfen. Bei Mii hapert es mit dem Fliegen ein bißchen, aber sie läßt sich davon nicht entmutigen. Rongo kündigt an, die mit dem größten würde gewinnen - was auch immer damit gemeint sein mag.

Während die beiden Göttinnen draußen ihren seltsamen Kampf aufführen, schaut Ongo von einem Schuppen aus zu. Takuma gesellt sich zu ihm und bekommt erst gar nicht mit, daß Ongo eigentlich ein ziemlich seltsamer Schüler ist.

Rongo verhext das ganze Wasser in der Stadt und schleudert es in die Luft, um ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug abzuschießen, das zufällig gerade über ihnen kreist. Mii befürchtet, das würde einen Krieg auslösen, und stürzt sich auf Rongo. Und Ongo muß sich Takuma erwehren und macht seinen Holz-Zauber. Es gibt eine gewaltige Explosion im Swimming-Pool.

Rongo, die sich in eine SD-Form verwandelt hat, bekommt das etwas falsch mit und meint, Mii hätte die Explosion ausgelöst. Sie gibt sich geschlagen und erkennt Mii als Siegerin an. Allerdings hat sie ihre Zauberkräfte verloren und bleibt nun bei Mii und Ongo! Namis Körper hat sie übrigens wieder verlassen.

Teil 3 - Mii

In einer Rückblende sehen wir den Kampf zwischen Ahem und Ongo in seiner Dämonenform, der vor langer Zeit stattgefunden hat. Mit der Hilfe von Mii konnte Ongo damals versiegelt werden.

Titelmusik.

Rongo

Es sind Sommerferien, aber Natsumi und ihre Klassenkameraden müssen trotzdem zum Schul-Frühsport. Nur Manami freut sich, weil ihre Eltern mit ihr wegfahren und sie dann nicht mehr kommen muß.

Natsumis Vater taucht auf und schenkt Takuma und Nami eine Freikarte für die Eröffnung seiner Ausstellung.

Wieder zuhause, beschwert sich Ongo, daß Natsumi ihn nicht mitgenommen hat. Aber er hat halt zu lang geschlafen.

In der Stadt beginnen alle Pflanzen zu verwelken. Das alarmiert Ahem, der irgendwo im neuguineischen Dschungel herumsitzt.

Ongo

Natsumi nimmt Ongo mit zu ihrem Treffen mit Nami und Takuma. Sie gehen dann zusammen zur Ausstellung. Auch Rongo hat sich hingeschlichen, wird aber für eine sprechende Puppe gehalten und landet erst mal bei einem kleinen Mädchen.

Irgend etwas bringt in Ongo den Gott der Zerstörung zum Erwachen, und er verwandelt sich in ein riesiges Monster, wobei er nebenbei auch noch Takuma absorbiert. Auch Natsumis Ohrringe zerspringen, und das Siegel bricht.

In bester Godzilla-Manier beginnt Ongo nun, Tokyo niederzutrampeln.

Mii

Natsumi, Rongo und Nami beschließen, ihn aufzuhalten, und Natsumi beginnt mal wieder ihren Tanz und wird zu Mii. Auch Nami tanzt und wird wieder zu der richtigen Rongo. Doch die beiden sind viel zu winzig für den riesigen Ongo und müssen flüchten. Zum Glück taucht dann überraschend Ahem auf. Auf dem Kopf hat er eine Mütze mit zwei Löchern für die Ohren. Rongo begrüßt ihn als ihren Vater. Mii ist darüber ziemlich überrascht. Ahem fordert sie dazu auf, nun ihre wahren Kräfte zu zeigen. Sie tanzt also mal wieder, diesmal mit Rongo zusammen, beschwört alle (männlichen) Geister des Dschungels und wird dann riesig groß - ein super Motiv für die Reporter.

Durch die Fotografiererei erschrickt Mii und stolpert in ein Hochhaus, das sie dabei halb abreißt. Außerdem begräbt einen Mann unter ihrem riesigen Busen und findet das, im Gegensatz zu ihm, schrecklich peinlich.

Rongo landet auf ihrer Schulter und fordert sie auf, sich jetzt gefälligst um Ongo zu kümmern. Doch von dem steckt sie erst mal eine Menge Prügel ein und verliert sogar ihren BH.

Doch so langsam beginnt Takuma in Ongo die Oberhand zu gewinnen, weil der unter allen Umständen verhindern will, daß Miis Brüsten etwas passiert. Dazu seien sie viel zu schade. Und tatsächlich kann Mii damit Ongo in seine harmlose Form zurückverwandeln und auch Takuma zurückholen. Denn sie ist nicht nur die Pflanzen-, sondern auch die mütterliche Göttin. Und die von Ongo übrig gebliebenen bösen Energien werden von Ahem vernichtet.


Erstellt am 12.12.2001. Letzte Änderung: 20.2.2014