Juuni Kokki - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13

Teil 1

Nakajima Youko, die Heldin dieser Geschichte, wird von seltsamen Träumen verfolgt, in denen seltsame Dämonen erscheinen und ihr unheimliche Visionen zeigen. Ansonsten ist sie allerdings eine ganz normale japanische Schülerin, daneben Klassensprecherin, und versucht, es immer allen Recht zu machen. Einzige Ausnahme: sie hat von Natur aus rote Haare, und damit eckt sie vor allem in der Schule immer wieder an. In japanischen Schulen sind Individualisten nicht erwünscht, selbst wenn sie gar nichts dafür können.

Youko in ihrem Bett

In ihrer Klasse gibt es ein Mädchen namens Sugimoto Yuka. Yuka ist ziemlich unbeliebt, weil sie nie mit anderen redet und immer ziemlich unheimlich wirkt. Youko macht ein paar schüchterne Versuche, sich mit ihr anzufreunden, allerdings ohne Erfolg.

Und dann gibt es an der Schule noch eine Jungen namens Asano Ikuya, mit dem Youko sich auch gerne anfreunden würde. Nur ist er leider schon vergeben - an Yuka ausgerechnet.

Eines schönen Tages, bekommt Youko in der Schule seltsamen Besuch von einem Wesen, das wie ein Mann aussieht und sich Keiki nennt.

Keiki hat anscheinend überall nach Youko gesucht. Aber jetzt muß er sie erst mal retten, denn wie es aussieht, sind auch noch andere hinter ihr her. Ein riesiger Vogel (Kouchou) taucht auf und legt die halbe Schule in Trümmer.

Aber auch Keiki verfügt über mächtige Helfer, und so kommt es zu einem knallharten Kampf. Und mittendrin Youko, die keine Ahnung hat, was eigentlich los ist.

Yuka wird Zeugin all dieser Ereignisse und findet sie umwerfend. Anscheinend hat sie eine gewissen Idee, um was es hier geht.

Keiki ruft eine geflügelte Frau namens Kaiko herbei, die Youko ein Schwert überreicht. Damit kann Youko allerdings überhaupt nichts anfangen, und so läßt Keiki sie erst mal in Sicherheit bringen. Yuka und Asano, der gerade mit ihr zusammen war, werden gleich mitgenommen. Asano ist der Panik nahe, Yuka hingegen ist begeistert.

Sehr hilfreich ist die Flucht nicht, Kouchou greift wieder an. Nur Youko mit ihren neuen Schwert, das übrigens Suiguutou heißt, könnte ihn töten, aber sie hat keine Ahnung, wie sie das anfangen soll. Keiki ruft den Wasserdämon Jouyuu herbei, der in Youko schlüpft und ihre Kräfte verstärkt.

Und ehe Youko es sich versieht, hat sie Kouchou erledigt. Doch es werden weitere Monster kommen. Keiki nimmt sie also mit in seine Welt, aber Yuka besteht energisch darauf, mitzukommen. Und Asano kommt auch mit, ob er will oder nicht.

Teil 2

Youko ist an der Küste des Landes Kou (geschrieben mit dem Kanji "Geschicklichkeit"), am Ufer des Meeres der Leere, herausgekommen. Allerdings sind ihr alle möglichen Dämonen dicht auf den Fersen, sie wurde von den anderen getrennt, und außerdem hat sich ihr Gesicht verändert.

Sie wartet auf Keiki, aber der erscheint nicht mehr, und so macht sie sich auf den Weg - irgendwohin. Sie hofft inständig, daß sie noch in Japan ist. Ist sie aber nicht. Statt dessen wandert sie durch eine Landschaft, die anscheinend von einem Wirbelsturm schwer verwüstet worden ist. Sie erreicht ein Dorf, doch die Bewohner sind nicht besonders gut auf geheimnisvolle Fremde zu sprechen. Kaikyaku - Leute, die per Orkan über das Meer kommen - sind angeblich für die Zerstörungen und Naturkatastrophen verantwortlich.

Keiki und Kourin

An sich ist Youko ziemlich hilflos, doch der immer noch in ihr steckende Jouyuu macht sie doch recht wehrhaft. Am Ende wird sie dann immerhin nicht getötet, aber gefangen genommen und in die Distrikthauptstadt Hairou verbracht. Und dort im Gefängnis sieht sie Yuka wieder. Yuka erkennt Youko nicht, weil sie jetzt anders aussieht. Außerdem versteht Yuka kein Wort der Sprache hier, während Youko nicht mal gemerkt hat, daß das eine völlig fremde Sprache ist.

Yuka ist es auch völlig klar, daß sie hier in einer fremden Welt sind. Und Youko bleibt so langsam nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren.

*

Asano sitzt immer noch auf einem Dämon, der wie ein riesiger Wolf aussieht und ihn durch einen tiefen Wald reitet. Bis ein weiterer Angriff erfolgt. Asano bleibt zwar unbehelligt, doch sein Reit-Dämon wird erledigt. Dafür sieht er Keiki, wie er sich in ein Einhorn verwandelt, denn das ist es, was Keiki ihn Wahrheit ist - ein Kirin. Und anscheinend eins am Ende seiner Kräfte. Ein weiteres Kirin mit einem Ring am Horn kommt hinzu und macht mit Keiki irgend etwas.

Asano wird die Sache zu unheimlich und er nimmt Reißaus.

*

Yuka und Youko kommen zu der Dorfältesten, die sie nach einem kurzen Verhör weiterschickt zum Provinzgouverneur. Youko würde lieber wieder nach Hause gehen, doch niemand kann dorthin zurück. Die wenigsten überleben überhaupt die Reise in die Welt der 12 Reiche. Einen Rückweg gibt es nicht.

Bewacht und gefesselt auf einem Wagen werden die beiden Mädchen somit auf den Weg gebracht. Wahrscheinlich werden sie dort hingerichtet, denn Kaikyaku bringen nach einem königlichen Erlaß Unheil über das Land.

Unterwegs bekommen die beiden Zuwachs, denn auch Asano ist inzwischen eingefangen worden und landet nun auch auf dem Wagen.

Das war aber noch nicht alles, denn auf einmal taucht eine ganze Ladung Wolfsdämonen auf und verfolgt den Karren. Ihre Absichten sind eindeutig.

Teil 3

Die Monsterwölfe erreichen ihr Ziel - fast. Der Wagen stürzt um, und alle Wachleute werden gefressen. Youko jedoch kommt wieder an ihr magisches Schwert und erledigt mit Jouyuus Hilfe soviele der Dämonen, daß die paar restlichen schließlich fliehen.

Allerdings muß Youko die Schwertscheide zurücklassen, weil sie unter dem Wagen eingeklemmt ist.

Takki, Asano, Yuka und Youko

*

Die Flucht der drei Kaikyaku spricht sich natürlich schnell herum, und so erfährt auch König Kou davon. Er ist über die ganze Sache sehr besorgt und befiehlt, die drei wieder einzufangen.

*

Die stecken derweil mitten im tiefsten Wald. Asano erzählt den Mädchen, was Keiki in Wahrheit ist. Yuka findet das irre. Das ist für sie der Beweis, daß das alles hier einen Sinn hat. Eine Ladung Schleimwürmer zwingt die drei dann zur weiteren Flucht.

Allmählich machen sich Hunger und Strapazen bemerkbar, und so brechen sie, als sie wieder bewohntes Gebiet erreichen, in eins der Bauernhäuser ein.

Die Hausherrin Takki überrascht sie dabei und Yuka will sie schon niedermachen, doch erstens bringt Youko das nicht über sich, und außerdem erweist die Frau sich auch als sehr freundlich, gibt den dreien Essen, Kleidung und Unterkunft und verspricht ihnen, sie bei ihrer Mutter in der Stadt Kasai in Sicherheit zu bringen. Yuka traut ihr zwar nicht, aber erst mal hat sie keine Wahl. Schließlich werden sie alle landesweit gesucht.

Und so machen sie sich auf den dreitägigen Weg nach Kasai.

Sie erreichen eine Stadt, wo sie übernachten wollen. Es befinden sich dort viele Flüchtlingen aus dem Land Kei, das nördlich an Kou angrenzt und wo es zur Zeit drunter und drüber geht, weil der letzte König gestorben und noch kein Nachfolger aufgetaucht ist. Ohne König kommen die Dämonen, und so geht es Volk und dem Land sehr schlecht.

In der Stadt ist gerade ein kleiner Zirkus. Takki und ihr Anhang sehen sich dort eine Theateraufführung an, in der eine alte und ziemlich blutige Geschichte aus dem Land Kei vorgetragen wird. Anscheinend ließ die Königin eines Tages alle Frauen des Landes töten, um als die Schönste übrigzubleiben. Offenbar ging es dabei um einen Mann. Kurz darauf verschwand sie.

Und dann, wieder draußen, verschwinden je nach Sichtweise Takki, Yuka und Asano oder Youko. Die findet sich nämlich plötzlich ganz allein in einer seltsamen traumartigen Umgebung wieder, wo ein Kobold (Saru) sie erschreckt, indem er ihr vorspiegelt, was ihre Eltern und Freunde angeblich wirklich über sie denken. Es sind Youkos eigene Gedanken und Ängste, aber das macht sie umso schlimmer.

Teil 4

Der Kobold will Youko mit diesen üblen Illusionen in den Selbstmord trieben. Doch dafür hat sie zuviel Angst. Von den Illusionen abgesehen ist die Sache sowieso relativ harmlos, und immerhin warnt der Kobold Youko auch vor Takki. Sie wolle sie und die anderen als Sklaven verkaufen. Nach einiger Zeit findet Youko sich in der Realität wieder.

Takki hat herausgefunden, daß in Kasai nach den drei Kaikyaku gefahndet wird. Um nicht sofort aufzufallen, müssen sie sich zeitweise trennen.

Am nächsten Tag muß Asano allein in der Herberge zurückbleiben. Gelangweilt schimpft er vor sich hin, als plötzlich die Tür aufgerissen wird. Ein völlig aufgelöster alter Mann, der dort als Haushilfe arbeitet, stürmt herein. Er ist nämlich auch ein Kaikyaku, kommt aus Kure (Hiroshima), ist seit kurz vor dem Ende des 2. Weltkrieges in der fremden Welt und außer sich vor Freude, mal wieder Japanisch zu hören.

Derweil erreichen die Frauen die große Stadt Kasai und gehen zu dem Hotel, das Takkis Mutter gehört.

Youko und Saru

*

König Kou gibt seinem Kirin Kourin den Befehl die Kaikyaku rasch zu finden und zu töten. Allerdings sind Kirin sehr friedfertige Wesen und nicht unbedingt der richtige Adressat für einen Mordauftrag.

*

Was Yuka vermutet, findet Youko tatsächlich heraus, als sie mehr oder weniger zufällig das Gespräch zwischen Takki und ihrer Mutter mitanhört: sie sollen tatsächlich Sklaven werden. Genauergesagt will Takki sie als Prostituierte verkaufen. Also flüchten die beiden Mädchen, werden aber umzingelt. Da erscheint ein Dämon namens Bafuku, den Kourin herbeigerufen hat, um die Kaikyaku zu erledigen. Statt dessen erledigt Youko das Ungeheuer, und so können sie und Yuka doch noch entkommen.

Sie finden auch einen Unterschlupf, nämlich bei dem Japaner, den Asano inzwischen kennengelernt hat. Matsuyama Seizou heißt er, und er kennt Takkis Geschäftspraktiken sehr gut.

Er bringt die drei in Sicherheit, aber er sagt auch, daß sie nicht mehr nach Japan zurück können. Es gebe keinen Weg zurück.

Matsuyama ist ein verbitterter alter Mann, und da auf die drei Kaikyaku hohe Belohnungen ausgesetzt sind, überlegt er es sich am nächsten Morgen anders und verrät sie an die Behörden.

Youko und die anderen können allerdings gerade noch rechtzeitig fliehen, doch vor allem die sensible Youko beginnt langsam ihren Glauben an das Gute im Menschen zu verlieren.

Die drei verschaffen sich unauffällige Kleider und verstecken sich im Wald. Dort hat Youko mal wieder eine dieser Illusionen. Diesmal leuchtet ihr Schwert und zeigt ihr wie in einem Spiegel Szenen, in denen wenig Schmeichelhaftes über sie gesagt wurde. Auch der Kobold taucht wieder auf und lästert über alles mögliche. Das setzt dem armen Mädchen ganz schön zu.

Teil 5

Yuka wird es zu blöd und sie geht einfach weg. Weit kommt sie aber nicht, denn sie begegnet Kourin. Sie ist überrascht, daß sie Kourin versteht. Kourin erklärt ihr, sie werde gebraucht, und Yuka ist überglücklich. Sie wußte es - das ist ihre Welt und sie ist die Auserwählte, und nicht diese Langweilerin Youko.

Immerhin verabschiedet sie sich noch von den anderen.

*

Es geht das Gerücht, daß Keiki zurück sei und einen neuen König für das Land Kei mitgebracht habe. Die Flüchtlinge sind glücklich und beginnen langsam, nach Hause zurückzukehren. Doch so einfach ist die Sache anscheinend doch nicht, denn immer noch spuken jede Menge Youma im Land herum.

*

Yuka bekommt einen Hinman

Youko und Asano versuchen in der nächsten Stadt eine Arbeit zu bekommen. Da das aber nicht klappt, verbringen sie auch die nächste Nacht wieder im Wald. Als Youko eine Zeitlang allein ist, erscheint wieder der Kobold, um sie ein bißchen zu quälen. Aber die Bilder sind für sie auch so etwas wie eine Lektion über sich selbst.

Später erscheint mal wieder ein Ungeheuer. Youko erlegt es mit Leichtigkeit, und Asano kommt auf die Idee, es zu essen. Immerhin hatten sie seit Tagen nichts mehr. Leider ist der Kadaver nicht eßbar, und so denkt Youko über das nach, was der Kobold ihr geraten hat: sie solle doch einfach Leute auf der Straße überfallen und ausrauben.

Inzwischen übergibt Kourin Yuka ein Schwert ähnlich dem, das Youko besitzt. König Kou stattet sie dann noch mit einem dieser praktischen Wassergeister aus, und so versteht sie erst mal die Sprache dieser Welt und ist gerüstet, gegen Youko anzutreten.

Am nächsten Morgen also versuchen Asano und Youko es mal mit einem Leben als Straßenräuber, aber es stellt sich schnell heraus, daß sie nicht aus diesem Holz geschnitzt sind. Ihre beiden Beinahe-Opfer sind nämlich das kleine Mädchen und ihre Mutter von dem Zirkus.

Aus dem Überfall wird also nichts, aber weil Asano vernehmlich der Magen knurrt, lädt die Frau die beiden zum Essen ein. Doch Youko ist inzwischen so mißtrauisch jeden gegenüber, daß sie auch hier wieder eine Falle wittert und davongeht. Asano bleibt nichts anderes übrig, als hinter ihr herzudackeln.

Es regnet, und wieder greifen Dämonen an. Youko schlachtet sie zwar alle ab, doch einer davon stürzt mit Asano in eine Schlucht, in der unten ein reißender Fluß fließt. Und das ist für lange Zeit das letzte Mal, daß Youko ihn sieht.

*

Der neue König von Kei ist eine Königin namens Johei (gesprochen von Koyama Mami), und sie rekrutiert Soldaten, um gegen die Rebellen in Kinpyakyuu vorzugehen. Johei ist zwar eine Betrügerin, doch sie hat es geschafft, ein Kirin an sich zu bringen, und so vertrauen die Leute ihr. Das Kirin ist übrigens Keiki, aber er ist versiegelt und kann nicht sprechen.

*

Kourin und Yuka tauchen bei Youko auf, die erschöpft am Boden liegt. Doch wieder muß sie um ihr Leben kämpfen. König Kou hat seinem Kirin Kourin schließlich befohlen, Youko zu töten, und ausführen soll das nun Yuka. Fanatisch stürzt sie sich auf Youko. König Kou hat ihr erzählt, Youko sei eine große Gefahr für diese Welt und werde sie in den Abgrund stürzen. Yuka will das nur zu gerne glauben und besiegt Youko auch. Doch sie bringt es dann doch nicht über sich, ihre Klassenkameradin einfach abzustechen, sondern durchbohrt nur ihre Hand. Kourin erklärt, das sei genug, und so lassen sie Youko in dem Unwetter liegen und hoffen, daß sie dort von alleine stirbt oder von den Monstern gefressen wird.

Wird sie aber nicht. Statt dessen klettert sie in die Schlucht und sucht Asano. Der ist natürlich längst sonstwo, wenn er überhaupt noch lebt.

Dank der magischen Kugel, die zu ihrem Schwert gehört, heilt ihre Hand recht schnell. Doch was soll Youko jetzt machen? Irgendwo auf der Straße bricht sie erschöpft zusammen. Doch sie wird gerettet - von einer Maus!

Teil 6

Im Reich Kei herrscht Krieg. Die Anhänger der (falschen) Königin Johei tragen den Sieg davon, denn Johei hat Keiki bei sich, und das ist für ihre Anhänger der Beweis für ihre Echtheit.

Ein seltsamer Junge, der schon in den vorigen Folgen immer mal wieder aufgetaucht ist, beobachtet die Vorgänge in Kei genau. Dann macht er sich auf einem fliegenden Tiger auf den Weg nach Kou. Dort will er die Kaikyaku treffen - also Youko.

*

Yuka fühlt sich als Heldin. Zur Belohnung bekommt sie von König Kou ein Stück Land in der Provinz Shuusei. Yuka würde zwar lieber weitere Heldentaten vollbringen oder das, was sie dafür hält, aber sie wird nicht lange gefragt, sondern einfach mit ein paar Leuten auf den Weg geschickt. Eigentlich hatte König Kou kein Interesse daran, sie überhaupt am Leben zu lassen. Das verdankt sie nur der Fürbitte Kourins. Und dementsprechend ist dann auch ihr Land: eine Wüste, wo sie am besten verrotten soll. Immerhin - früher war das mal fruchtbarer Boden. Die Äcker und Dörfer gibt es noch. Jetzt aber ist alles verlassen und verödet. Angeblich dank der Kaikyaku, die das Unglück über dieses Land gebracht haben sollen.

*

Youko und Rakushun

Die Maus, die Youko gerettet hat, heißt Rakushun und stellt sich als sehr freundlich heraus, obwohl Youko sich sehr schwertut, ihm zu vertrauen. Immerhin lag sie drei Tage bewußtlos in seinem Haus, und er hätte mehr als genug Gelegenheit gehabt, mit ihr etwas anzustellen, etwa sie an die Behörden zu verraten, wenn er gewollt hätte.

Kurz darauf erscheint sogar einer der Soldaten, doch Rakushun schickt ihn wieder weg. König Kou verfolgt die Kaikyaku, weil er glaubt, sie brächten Unglück oder noch was schlimmeres, aber Rakushun hält das für ein Märchen. Er empfiehlt Youko, nach En zu gehen. Dort herrsche Friede, und es gebe auch viele Kaikyaku und Hanjuu (Tiermenschen) wie ihn, die dort ohne Furcht vor Verfolgung leben könnten.

Youko befindet sich immer noch im Reich Kou. Um nach En zu gelangen, muß sie entweder durch das Land Kei, oder per Schiff über das Binnenmeer.

In der Nacht erscheint mal wieder der Kobold und schürt Youkos Mißtrauen. Sie werde in En sowieso getötet usw. Aber Youkos Überlebenswille ist ziemlich stark geworden. Sie hat zwar keine Zuhause mehr, aber dafür will sie um jeden Preis am Leben bleiben. Und vor allem wird sie sich nicht von ihm in den Selbstmord treiben lassen.

Am nächsten Tag erscheint Rakushuns Mutter - eine ganz normale Frau.

Auf der Erde bringen Frauen Kinder zur Welt, in der Welt der 12 Reiche wachsen sie an Riboku genannten Bäumen! Youko und Asano haben sogar schon mal so einen Baum gesehen und unter ihm übernachtet.

Wie zuvor schon mal Matsuyama, der sich gewundert hat, warum Youko die hiesige Sprache verstehen kann, so kommt auch Rakushun nach einiger Zeit zu der Frage, ob Youko eine normale Kaikyaku ist. Youko will nicht darüber reden, und so beschließt Rakushun, daß sie jetzt wohl am besten nach En gehen - zusammen, denn er selbst wollte auch schon lange dort hin. Als Hanjuu lebt man in En erheblich besser als in Kou, denn König Kou verachtet alles, was außerhalb des Normalen ist. Und dazu zählen neben den Kaikyaku auch die (relativ seltenen) Hanjuu.

Youko findet das empörend. Jedenfalls scheint Rakushun doch vertrauenswürdig zu sein, denn er muß letztlich unter den hiesigen Verhältnissen ebenso leiden wie sie.

So ziehen die beiden durch das Land. Am zweiten Tag landet vor den beiden eine Art Dämon, und Youko greift schon zum Schwert, aber dieses Wesen, das übrigens einen Reiter trägt, ist ein harmloses Kijuu. Rakushun wundert sich, daß Youko so oft von Dämonen angegriffen worden ist. Das täten sie normalerweise nie, und schon gar nicht in Japan! Wenn dort sogar ein Dämon wie Kouchou aufgetaucht ist und sie angegriffen hat, dann muß es sich um eine ganz große Sache handeln. Aber davon will Youko gar nichts wissen.

Am Nachmittag erreichen sie Goryou. Doch noch außerhalb der Stadtmauern werden sie wieder angegriffen. Drei Kouchous sind im Anflug. Youko ist fest entschlossen, sie zu erledigen.

Teil 7

Youko und die drei Riesenvögel liefern sich eine wildes Gefecht, bei dem Youko gewinnt. Wie eine Furie stürzt sie sich in den Kampf und genießt ihn richtig. Daß dabei eine Menge der umstehenden Leute verletzt werden, ist ihr in diesem Moment egal.

Nach dem Kampf sieht sie Rakushun unter den anderen am Boden liegen. Erschrocken über sich selbst flieht sie und überläßt die Maus ihrem Schicksal. Fast ist sie sogar soweit, Rakushun zu töten, denn er könnte sie ja verraten, sollte er noch am Leben sein.

Dann aber wieder plagt sie das schlechte Gewissen und die Sorge um ihn. Da erscheint mal wieder der Kobold, um sie zu schlechten Taten zu verleiten. Sei sie nicht wieder und immer wieder verraten worden. Auch die Maus werde sie verraten, also muß sie zurückgehen und sie töten, bevor das passiert.

Youko kämpft gegen drei Kouchous

Doch statt dessen gewinnt Youkos gutes Herz die Oberhand. Wenn sie auch allein und ohne Freunde in dieser Welt sein mag, so will sie doch als guter Mensch leben. Sie verpaßt dem Kobold einen Schwertstreich und bringt ihn damit zum Verschwinden. Statt seiner liegt plötzlich eine Schwertscheide am Boden, genau wie die, die Youko damals unter dem Wagen zurücklassen mußte. Jetzt hat sie sie also wieder zurück.

Am nächsten Tag sucht sie möglichst unauffällig nach Rakushun, findet ihn aber nicht. Bei den Leichen ist er aber auch nicht, also ist er wahrscheinlich doch noch am Leben. Der Boden in Goryou wird ihr dann aber zu heiß und sie setzt sich ab.

Oben auf einem Berg über der Stadt trifft sie die Leute vom Zirkus wieder. Das kleine Mädchen Gyokuyou freut sich sehr, sie wiederzusehen, der mitreisende Koutetsu hingegen ist ziemlich mißtrauisch. Gyokuyous Mutter Bishin beschließt aber, Youko zu vertrauen und nimmt sie freundlich auf. Sie reitet sogar noch mal zurück nach Goryou, um nach Rakushun zu suchen, findet ihn aber auch nicht.

Youko erzählt den Leuten, daß sie nach En will. Bishin empfiehlt ihr, zur Hafenstadt Agan zu gehen und sich dort einzuschiffen. Da der Zirkus auch dorthin unterwegs ist, weil man in Agan gutes Geld verdienen kann, wird Youko für die nächste Zeit also mitreisen. Koutetsu ist zwar dagegen, doch die alte Clanchefin meint, so eine gute Kämpferin wie Youko könne sie alle gut gegen die immer zahlreicher werdenden Youma beschützen.

Und Youko vertraut den Leuten und willigt ein.

*

Yuka ergeht es nicht so gut. Sie ist in die Wüste abgeschoben worden und verflucht nun ihr Schicksal.

Später erklärt der Soldat, der bei ihr bleiben mußte, dieses Land sei zur Wüste geworden, weil der Himmel mit König Kou nicht mehr zufrieden sei.

Da steht plötzlich der Junge vor ihr, der schon in vorigen Folgen überall immer mal wieder aufgetaucht ist. Doch er sucht nicht sie, sondern Youko. Für Yuka ist das ein weiterer bitterer Rückschlag in ihren Illusionen.

*

In der nächsten Stadt macht Koutetsu einen halbherzigen Versuch, Youko bei den Behörden zu melden, doch mit Hilfe von Gyokuyou und ihrer eigenen Cleverness trickst sie die Soldaten aus. Und damit ist die Sache anscheinend ausgestanden.

Und dann erreichen sie Agan.

Allerdings werden die Passagiere ziemlich scharf kontrolliert. Es wird nicht so einfach für Youko werden, an Bord zu kommen.

Teil 8

König Kou ist wenig erfreut, daß die üble Youko nicht nur immer noch lebt, sondern sogar seine Kouchou niedergemetzelt hat. Und somit kommt Yuka wieder zur Verwendung - und zu einem neuen Gesicht.

Kourin, die anscheinend im Sterben liegt, bittet Yuka nach Hause zu gehen. Sie könne sie immer noch dort hinbringen. Doch Yuka denkt nicht im Traum an Heimkehr. Sie will hier bleiben und die Heldin dieser Welt werden.

Youko auf dem Schiff

In Agan angekommen muß Yuka feststellen, daß Youko ihr anscheinend durch die Lappen gegangen ist. Sie geht in den Zirkus, und wie es der Zufall will, sieht sie dort Youko, die bei der Aufführung mitgemacht hat. Da Yuka jetzt aber anders aussieht, erkennt Youko sie nicht. Yuka geht an Bord des Schiffes nach En ... falls Youko es doch schaffen sollte.

Inzwischen beschließen die Zirkus-Leute, ebenfalls nach En zu reisen.

Das Schiff fährt also am nächsten Tag ab, aber Youko ist nicht an Bord. Um ihre Freunde nicht in Gefahr zu bringen, ist sie an Land geblieben. Doch dort wartet Koutetsu auf sie. Er hat seine Ablehnung gegenüber Youko begraben und verhilft ihr nun mit einem Fischkutter zu einer Überfahrt auf das große Schiff.

Dort hat inzwischen Yuka eine interessante Unterhaltung mit einem weiteren Hanjuu, in diesem Fall einem Katzenmenschen. Der meint, König Kou sei vom rechten Weg abgekommen. Deswegen habe er den Beistand des Himmels verloren und deswegen erschienen in Kou auch dauernd Youma. Als Beweis führt er an, daß das Kirin des Landes schwer erkranke. Nun, genau das hat Yuka ja vor kurzem selbst gesehen.

In der Nacht kommt dann Youko an Bord. Das hat also geklappt. Am nächsten Tag schikanieren ein paar Männer den Katzenjungen. Youko eilt ihm zuhilfe, und so wird Yuka Zeugin, daß ihre Klassenkameradin sich inzwischen ziemlich geändert hat. Doch Yuka ist entschlossen, sich nicht von ihrer Mission abbringen zu lassen. Die Entscheidung wird ihr sowieso abgenommen, den Kourins Spione haben König Kou verraten, wo Youko steckt. Und so greift die nächste Ladung Youma an. Auf dem Wasser kann Youko sich nirgends verstecken, die ideale Falle also.

Fast - denn der Angriff weckt auch unbeteiligte Youma des Meeres. Es geht drunter und drüber, aber wenn schon, dann will Yuka Youko wenigstens persönlich töten. Statt dessen verliert sie ihren Hinman und damit ihre übernatürlichen Kräfte. Und sie bekommt ihr richtiges Gesicht wieder.

Etwas lädiert erreicht das Schiff dann doch noch das Land En.

Teil 9

Neugierig verläßt Youko das Schiff. En scheint ein freundliches Land zu sein. Und es kommt noch besser: Rakushun erwartet sie schon. Youko ist so froh, ihn wiederzusehen.

Rakushun freut sich auch und bringt Youko dann zu einer Art Einwanderungsbehörde, die sich unter anderem um Kaikyaku kümmert.

Auch Yuka ist angekommen und wundert sich, wie entspannt hier alles ist. So ganz anderes als in Kou. Und auch sie landet bei der Einwanderungsbehörde, verpaßt Youko aber. Yuka wundert sich, daß die Leute dort Japanisch sprechen und sich mit den Verhältnissen in Japan ziemlich gut auskennen. Der komische Junge taucht mal wieder auf und hilft Yuka ein bißchen aus. Im Grunde sucht er immer noch nach Youko, aber weil er so ziemlich der einzige ist, dessen Sprache Yuka verstehen kann, bleibt sie an ihm dran.

Inzwischen sind Rakushun und Youko in einer gemütlichen Herberge abgestiegen. Youko nimmt ein heißes Bad, und Rakushun fragt sie über die Umstände, wie sie in diese Welt gekommen ist. Das Wesen, das sie dort sozusagen abgeholt hat - Keiki - besitzt einen sehr hohen Rang. Das gibt Rakushun ziemlich zu denken.

Youko hat sich gebadet

Später gehen die beiden in die Stadt Houryou und quartieren sich in einer Art Schule ein. Der Meister dort (Heki Rakujin) ist selbst ein Kaikyaku, der aber schon lange in dieser Welt lebt und inzwischen auch die Sprache gelernt hat.

Er diagnostiziert, daß Youko ein Taika ist. Das heißt, sie wurde in der Welt der 12 Reiche geboren bzw. wuchs an einem Baum, wurde dann von einem dieser Wirbelstürme nach Japan verschlagen und dort von einer Japanerin auf die Welt gebracht. Und nun ist sie wieder zurück. Der Beweis: sie versteht die Sprache hier, und als sie über das Meer kam, veränderte sich ihr Aussehen.

Allerdings ist Heki-sensei erstaunt zu hören, daß Youko die ganze Zeit von Youma verfolgt wurde. Youma tun so etwas nämlich normalerweise nicht, aber Youko hat sich einreden lassen, sie sei eine böse Kaikyaku, was diese Angriffe erklären würde.

Heki-sensei glaubt das allerdings nicht, er vermutet, Youko sei eher so eine Art Fabelwesen (er bietet Shinsen und Ayakashi zur Auswahl).

Das schluckt Youko sofort - sie ist also kein Mensch ...

Heki-sensei empfiehlt ihr dringend, König En zu treffen. Er muß Youko geduldig dazu überreden, denn die meint, sie sei so gefährlich, daß sie auf keinen Fall einen König in ihre Nähe lasse dürfe.

Rakushun allerdings hat eine andere Idee. Ihm ist eingefallen, wer oder was dieser Keiki ist: nämlich das Kirin des Kei-Reiches. Und da Kirin nur vor ihrem König oder ihrer Königin niederknien und vor sonst nichts und niemanden auf der Welt, muß Youko also die vorgesehene Königin von Kei sein.

Dazu paßt auch, daß die vorige Königin von Kei vor einem Jahr gestorben ist und es bislang keinen bestätigten Nachfolger gibt.

Für eine normale Oberschülerin ist das eine überraschende Karriere. Das ist aber in dieser Welt nichts ungewöhnliches. Die Könige müssen vorher nicht Adelige oder Helden gewesen sein. Wen das Kirin auswählt, weiß vorher niemand. Es kann jeder sein.

Am nächsten Tag suchen Rakushun und Youko dann König En auf. Kaum sind sie weg, steht Yuka unter der Tür. Heki-sensei erklärt sich bereit, sie zu unterrichten. Als Yuka allerdings von ihm erfährt, daß Youko hier ist, setzt sie sich sofort mit ihrem Chef König Kou in Verbindung, dessen Spionvögel auch hier zugange sind. Sie ist völlig geschockt, daß Youko eine Königin sein soll.

Kou reagiert schnell. Youko und Rakushun sind noch nicht bei König En angekommen, als der nächste Youma angreift. Um sicherzugehen, hat König Kou gleich mehrere geschickt. Youko schlägt sich tapfer, aber sie bekommt unerwartet Hilfe von einem gutaussehenden Mann, der mit seinem Schwert mindestens ebenso geschickt ist wie sie. Es ist kein anderer als Komatsu Naotaka - König En.

Teil 10

Youko und ihre neue Bekanntschaft kommen nicht zur Ruhe, denn eine neue Ladung Youma greift an. Youko erwischt aber den Anführer, ein Shirei, das direkt Kourin dient. Dafür, daß diese im Sterben liegt, ist sie noch ganz schön gefährlich.

König En empfängt Youko dann in seinem Palast und erklärt ihr, was es mit ihrem Schwert, der Scheide und den Visionen auf sich hat. Mit dem Schwert kann man Youma töten. Die Klinge zeigt Bilder aus der Seele ihres Besitzers, die, wenn man sie kontrollieren kann, sehr nützlich sind. Wenn nicht, dann können sie aber auch sehr qualvoll sein - den Kobold Saru hat Youko ja schon zur Genüge kennengelernt. Und die Scheide versiegelt diese Visionen wieder.

Im übrigen ist dieses Schwert der Beweis, daß Youko wirklich die neue Königin von Kei ist. Sonst könnte sie es nämlich überhaupt nicht benutzen.

Der Junge taucht bei König En auf. Auch Youko hat ihn schon mal gesehen. König En stellt ihn als Enki vor: das Kirin von En.

Kourin und ihr Nyoukai

Enki hat überall nach Youko gesucht. Und jetzt ist sie von selbst gekommen.

En nimmt Youko dann in seinen Palast mit, aber Youko will nicht ohne ihren Freund Rakushun gehen. En, Enki, Youko und Rakushun fliegen dann mit zwei Tiger-Youmas davon zum Fuß des Kankyuu Berges, eines Berges, der bis in den Himmel reicht.

Und dann betreten sie ein erstaunliches Gebäude mit einer geradezu endlosen Treppe. Zum Glück müssen sie sie nicht zu Fuß besteigen, statt dessen werden sie gleich nach oben teleportiert. Und oben - über dem Himmel - gibt es ein Meer, das Meer der Wolken. Durch dieses Meer hindurch sieht Youko das Land ganz weit unten hindurchschimmern.

En quartiert sie in ein Zimmer mit Balkon und Blick auf das Meer der Wolken ein.

Nach einem Bad sucht Youko Rakushun und ist überrascht, ihn zum ersten Mal in seiner menschlichen Form zu sehen.

Dann treffen sich alle beim König, und der läßt sich berichten, was im Reich Kei zur Zeit los ist.

Dort geht es kurz gesagt drunter und drüber. Es herrscht mehr oder weniger Bürgerkrieg, und außerdem sind zahllose Youma unterwegs und greifen die Menschen an. An der Spitze steht zur Zeit die falsche Königin Johei, die Keiki als eine Art Gefangenen bei sich hat.

Also sollte Youko als erstes ihr Kirin retten. Aber sie würde viel lieber wieder nach Hause. Doch so einfach geht das nicht. Sie ist als einer der 12 Herrscher der 12 Länder hier vom Himmel auserkoren worden. An sich kann sie machen was sie will, aber das kann für andere üble Folgen haben. Zum Beispiel wird dann ihr Kirin erkranken und schließlich sterben. Und wenn das stirbt, hat auch der König nicht mehr lange zu leben. Umgekehrt ist das übrigens nicht so. Stirbt der König, zum Beispiel im Kampf, kürt das Kirin einfach einen neuen.

Davon abgesehen ist König En der Ansicht, Youko werde sicherlich eine gute Königin werden, auch wenn sie selbst davon nicht so überzeugt ist. Yuka, die in etwa dieselben Informationen von Heki-sensei erzählt bekommt, glaubt das übrigens auch nicht. Nur eine ist für diese Welt auserwählt, und das ist sie.

Teil 11

Shoshuu

In dieser Folge erfahren wir hauptsächlich etwas über die Vergangenheit von König En. Er stammt anscheinend aus Kyoto der Zeit vor 500 Jahren und wuchs auf in ziemlich kriegerischen Zeiten, war dann der von seinen Leuten hoch geachtete Vorsteher eines Dorfes, das permanent von Piraten überfallen wurde, konnte sein Volk aber auf eine Insel retten. Sein Kirin Enki war auch in unserer Welt gelandet und fand in Komatsu Naotaka schließlich seinen König, der dann als einziger (dank der Hilfe Enkis) den letzten Angriff der Piraten überlebte. Enki macht ihn dann zum Herrscher von En. Und das war auch bitter nötig, denn das Land En befand sich in einem beklagenswerten Zustand. Doch der Naotaka erwies sich als sehr guter König und führte es zu hoher Blüte, die nun schon seit 500 Jahren andauert.

All das erzählt einer von Ens Leuten Rakushun und Youko, um sie ein bißchen über die Hintergründe zu informieren. Es ist in der Welt der 12 Reiche nichts außergewöhnliches, daß ein Land von einem König regiert wird, der aus einem anderen Land oder sogar aus einer anderen Welt stammt.

Teil 12

Youko und Rakushun unterhalten sich über die frühere Königin von Kei, Okuninawa Yo. Sie regierte nur sechs Jahre und war - genau wie Youko - keine Adelige, sondern sozusagen eine Tochter aus dem Mittelstand. Youko fragt sich, warum Keiki sie wohl ausgewählt habe. Ihr Schwert erzählt ihr dazu eine Geschichte. Königin Yo war wahnsinnig in Keiki verliebt. Wahnsinnig im wahrsten Sinne des Wortes, über ihre Liebe verlor sie den Verstand, woraufhin Keiki an Shitsudou erkrankte. Yo entsagte dann dem Thron und rettete so Keiki.

Für Youko war das keine sehr erfreuliche Geschichte, aber das Schwert hat sie ja schon immer gerne ein bißchen gequält.

einer von Kourins Dämonen

*

Yuka tanzt bei ihrem Chef König Kou an, der nach En gekommen ist. Nach wie vor redet er davon, daß Youko die Welt zerstören könne. Yuka als seine treue Heldin müsse sie nun erledigen.

Um ein bißchen nachzudenken, geht Youko hinunter in die Stadt, doch ihr Schwert warnt sie diesmal: Yuka plant mal wieder, sie um die Ecke zu bringen.

Derweil begibt König Kou sich zu König En und will wissen, was nun mit Youko los ist. Das Gespräch dauert aber nicht lang. Aber auch Yuka hat ein Gespräch mit ihrem Lehrer, der ihr rät, nach Hause zurückzukehren. Dies sei nicht ihre Welt, und sie könne nicht so werden wie Youko. Doch das ist das letzte, was Yuka hören will. Sie geht sogar mit dem Messer auf Heki-sensei los. Da kommt Youko dazwischen. Yuka geht wie eine Wilde auf sie los und bringt sogar Youkos Schwert an sich. Sie rammt es ihr entschlossen durch die Brust, aber es ist Youkos Schwert. Yuka kann sie damit nicht verletzten, geschweige denn töten.

König Kou, der alles beobachtet hat, erklärt es ihr lakonisch. Und das Schwert enthüllt: Youko ist wirklich eine Königin. Verzweifelt bricht Yuka zusammen und gibt auf. Endlich sieht sie ein, daß sie einem Phantom nachgerannt ist. Nicht sie ist die Auserwählte, sondern ihr Lieblingsfeindin Youko.

Verzweifelt bittet sie Youko, sie nach Hause zurückzubringen.

Teil 13

Kou tötet sein Kirin

Unter Tränen versöhnen die beiden Mädchen sich. König En ruft seinem Kollegen König Kou zu, sie würden die falsche Königin von Kei alsbald absetzen und gegen die echte austauschen. Da taucht Kourin auf. Sie leidet sichtbar an Shitsudou und bittet ihren König aufzugeben. Der jedoch scheint immer noch davon überzeugt, daß Youko eine große Gefahr für seine Welt ist und greift sie mit dem Schwert an. Doch Kourin stürzt sich dazwischen und stirbt statt ihrer. Und das bedeutet auch für Kou das Ende, wenn auch nicht sofort. Ein Jahr oder so hat er noch.

*

Youko ist sich immer noch nicht sicher, ob sie überhaupt die Königin von Kei werden oder nicht lieber mit Yuka nach Hause zurückkehren will, doch sowohl Yuka als auch Rakushun meinen, sie würde eine gute Herrscherin werden und solle annehmen. Und Youko - sie weiß, daß sie bedauern wird, wenn sie hierbleibt, weil sie dann ihre Familie und ihre Leute dort im Stich läßt, aber wenn sie zurückkehrt, wird sie es auch bedauern, weil das Land Kei sie dringend braucht. So oder so ist es keine leichte Entscheidung.

Als wichtigste Aktion steht nun an, Keiki zu retten. En unterstützt Youko dabei mit seinen besten Soldaten. Da diese auf fliegenden Youma reiten, läuft die Invasion schnell, relativ unblutig und erfolgreich ab. Auch Yuka, die jetzt sehr zahm geworden ist, begleitet Youko, sie stoßen zu dem versiegelten Keiki vor und befreien ihn. Die feindlichen Truppen erkennen Youko als die wahre Königin an und laufen zu ihr über. Die falsche Königin Johei flieht und fällt dann später in der letzten Schlacht.

Und dann, fast schweren Herzens, läßt Yuka sich von Keiki wieder nach Hause zurückbringen und läßt Youko, die neue Königin das Landes Kei dort zurück.

Bei strömende Regen findet sie sich unter dem japanischen Himmel wieder. Doch auch dort gibt interessantes Dinge, zum Beispiel einen Jungen namens Takasato Kaname ...


Erstellt am 21.11.2004. Letzte Änderung: 20.2.2014