Keion

K-ON! / Keion!

Keion

Der Name dieses Animes existiert in verschiedenen Schreibewiesen. Eigentlich ist es eine Abkürzung von "Keiongaku" oder "Karui Ongaku", was "leichte Musik" heißt, also ein ganz normales japanisches Wort. "Keion" bzw. "Keionbu" ist in dieser Geschichte auch der Name eine Schul-Clubs. Bekanntlich gibt es an japanischen Oberschulen zahlreiche Clubs, etwa einen Kochclub, einen Sportclub, einen Manga-Zeichenclub, eine Teezeremonie-Club, und hier eben auch noch einen Club für leichte Musik. Allerdings leidet dieser an akutem Mitgliedermangel. Schließlich dauert die Oberschule nur drei Jahre, also müssen praktisch ständig neue Mitglieder geworben werden. Und so kommt es, daß Hirasawa Yui, die neu an der Sakuragaoka-Schule ist und sich riesig freut, jetzt Oberschülerin zu sein, beim Keionbu landet, obwohl sie außer Kastagnetten eigentlich keinerlei Instrument beherrscht. Ihre Persönlichkeit vermittelt auch nicht so unbedingt den Eindruck, daß sie für den Club eine wertvolle Bereicherung werden könnte.

Wird sie aber ...

Übrigens kommen in diesem Anime keinerlei Eltern und (mit einer wichtigen Ausnahme) auch so gut wie keine Lehrer vor.

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Es gibt noch eine Besonderheit: die vier Hauptcharaktere sind real existierenden Personen nachempfunden (oder zumindest so benannt), nämlich nach einer Gruppe namens P-Model: Hirasawa Yui (Gitarre) nach Hirasawa Susumu, Akiyama Mio (Bass) nach Akiyama Katsuhiko, Tainaka Ritsu (Schlagzeug) nach Tainaka Sadatoshi und Kotobuki Tsumugi (Keyboard) nach Kotobuki Hikaru.

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Erschienen ist "Keion!" im Westen als Fansub. Die ersten DVDs und Blurays erscheinen gerade.

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Fazit

Manchmal gibt es Animes, bei denen man froh ist, wenn sie um sind. Und manchmal (relativ oft sogar) gibt es welche, von denen könnte man noch sehr viel mehr Folgen sehen, wenn es nur welche gäbe. So eins ist "Keion!". Weitere Folgen gibt es übrigens, denn dieses Anime hat in Japan bombenmäßig eingeschlagen, und das zu Recht.

Es ist einfach eine unglaublich süße, wunderschöne, entzückende Geschichte.

Eigentlich passieren gar keine so großartigen Sachen, aber trotzdem ist immer was los. Die Charaktere sind sehr niedlich, aber trotzdem glaubhaft und kommen einfach toll rüber. Ein bißchen mehr Musik hätte es für meinen Geschmack sein können, aber nichts desto trotz ist dieses Anime mit seinem sprühenden Optimismus eines der schönsten, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Und die für eine TV-Serie ungewöhnlich hohe Animationsqualität ist natürlich auch nicht zu verachten.


Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12 + Extra-Folge (13)

OVA (Live House)

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Keion!! (2. Staffel)

Keion Film


Hirasawa Yui - sie ist nicht direkt die Hauptperson dieses Animes, aber es wird ein bißchen aus ihrer Perspektive erzählt. Sie ist ein bißchen trottelig und agiert meistens ins Blauen hinein in der Überzeugung, es werde schon alles gut gehen, was es übrigens meistens auch tut. Und wenn nicht, hat sie ja noch ihre Freundinnen und ihre Schwester, die sie geradezu abgöttisch liebt Hirasawa Yui Toyosaki Aki
Hirasawa Ui - Yuis kleine Schwester. Von der (leicht zu ändernden) Frisur abgesehen sieht sie Yui zum Verwechseln ähnlich, ist vom Charakter her aber ganz anders gestrickt. Yuis tendenzieller Trägheit setzt sie eine beachtliche Dynamik entgegen. Sie kann gut kochen, kümmert sich um den Haushalt, weckt Yui jeden Morgen und sorgt dafür, daß ihre heiß und innig geliebte große Schwester nicht zu spät zur Schule kommt. Ui ist übrigens kein Mitglied des Keionbu Hirasawa Ui Yonezawa Madoka
Manabe Nodoka - eine Freundin Yuis aus Kindertagen. Sie ist verantwortlich für die Schul-Clubs und damit so etwas wie ein hohe Tier, und hat mit dem Keionbu immer mal wieder Schwierigkeiten, weil Ritsu ständig vergißt, die nötigen Formulare auszufüllen und abzugeben Manabe Nodoka Fujitou Chika
Akiyama Mio - sie ist 15 (wie alle anderen Mitglieder des Keionbu natürlich auch), Linkshänderin und spielt Bass-Gitarre. Sie ist ziemlich besonnen, verläßlich, und manchmal etwas schüchtern. Und sie hat einen markanten schwachen Punkt: sie ist sehr leicht zu erschrecken Akiyama Mio Hikasa Youko
Tainaka Ritsu (Ricchan) - die selbsternannte Club-Präsidentin. Sie spielt Schlagzeug, und das paßt zu ihrem überschäumenden Temperament sehr gut. Sie ist sehr eng mit Mio befreundet, deren ruhiger, zurückhaltender Charakter sich gut mit ihrem ergänzt Tainaka Ritsu (Ricchan) Satou Satomi
Kotobuki Tsumugi (Mugi-chan) - sie spielt Keyboard. Sie kommt aus einer sehr reichen Familie, was sich gelegentlich als äußerst hilfreich erweist. Sie hat einen tiefsitzenden, unerschütterlichen, sonnigen Optimismus, und sie versorgt die Mitglieder des Keionbu zuverlässig mit super-leckerem Kuchen und Tee, der in kostbaren Tassen serviert wird Kotobuki Tsumugi (Mugi-chan) Kotobuki Minako
Yamanaka Sawako - die Musiklehrerin der Sakuragaoka-Schule und - wie sich herausstellt - ehemaliges Mitglied des Keionbu. Schüler wie Lehrer bewundern und lieben sie wegen ihrer Schönheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, aber sie hat auch noch eine andere Seite Yamanaka Sawako Sanada Asami
Nakano Azusa - sie ist ein Jahr unter Yui und den anderen und tritt dementsprechend dem Keionbu ein Jahr später bei. Sie ist ziemlich gut, spielt schon lange Gitarre, muß sich an den entspannten Stil, der im Club herrscht, aber erst gewöhnen Nakano Azusa Taketatsu Ayana
Suzuki Jun - Azusas Klassenkameradin interessiert sich vorübergehend ebenfalls für den Keion-Club. Sie ist übrigens der einzige Nebencharakter, dessen Name mal erwähnt wird (irgendwann in der letzten Folge mal so ganz nebenbei) Suzuki Jun Nagata Yoriko
Weitere Personen aus der OVA "Live House"
Maki - Ritsu kennt sie aus der Mittelschule. Sie war es, die sie auf die Idee gebracht hat, im Live House aufzutreten. Sie ist Schlagzeugerin bei "Love Crisis"
Aya - sie ist ein großer Fan von Mio und spielt bei "Love Crisis" die Bassgitarre
Maki und Aya Maki: Nakao Eri
Aya: Sendai Eri
Janice - sie leitet das Live House und ist eine alte Freundin von Sawako Janice ?

Daten: Regie: Yamada Naoko Design: Horiguchi Yukiko Erscheinungsjahr: 2009
Bewertung Animation:
Framerate: gut Animationsqualität insgesamt: sehr gut (vor allem die Musikszenen sind perfekt animiert) Zeichenqualität: sehr gut Character-Design: niedlich mit gelegentlichen SD-Einlagen
Bewertung sonstiges: Handlung: Schulkomödie mit extrem hohem Niedlichkeitsfaktor Besonderheit: es gibt nur 8 Haupt- und praktisch keine Nebenfiguren Musik: sehr gut, besonders der coole Abspann
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Fansub-Untertitel: sehr gut Gesamt-Beurteilung: super

Erstellt am 13.7.2010. Letzte Änderung: 4.5.2015