Kaleido Star (1. Staffel) - Zusammenfassung der Handlung 1. DVD (Teil 1 - 5)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Kaleido Star (1. Staffel) 1. DVD

Zu den Titeln ist folgendes zu sagen: die englischen Versionen sind in normalem Englisch, die japanischen allerdings in einem teilweise etwas "künstlerischem" Japanisch unter exzessiver Verwendung des Wortes "sugoi" ("toll")

Folge 1 - My Amazing Stage Debut! / Hajimete no! Sugoi! Suteeji

Sora sitzt im Flugzeug und träumt einen ziemlich lebhaften Traum von der Kaleido Stage. Schließlich erreicht sie wohlbehalten Los Angeles. Aber wo ist eigentlich Cape Mary und die Kaleido Stage? Nachdem sie sich total verlaufen hat, trifft Sora an einem Kiosk einen sehr großen und sehr verdächtig wirkenden Mann, der sich auffällig dafür interessiert, daß sie zur Kaleido Stage will. Er inspiziert sie genau. Und dann wird Soras Koffer geklaut. Sora macht sich sofort an die Verfolgung, und dabei sehen wir schon mal, was sie so alles drauf hat. Für einen normalen Zirkus würde das locker reichen ...

Ihren Koffer kann Sora sich also relativ leicht zurückerobern, doch statt bei der Kaleido Stage endet sie auf dem Polizeirevier. Und so langsam wird ihr die Zeit knapp. Durch ein paar recht erstaunliche Kunststückchen kann Sora die Cops aber davon überzeugen, daß sie keine Verbrecherin oder Ausreißerin oder sonst was ist, sondern wirklich Artistin werden will. Und hier begegnet sie auch Mr. Policeman (in einer sehr viel späteren Folge erfahren wir, daß er Jerry heißt), der ein großer Fan der Kaleido Stage ist sie nun sogar höchst persönlich in seinem Streifenwagen dort hin bringt.

die Kaleideo Stage

Doch leider ist die Aufnahmeprüfung schon vorbei, Sora kommt zu spät. Ken, der die Prüfung geleitet hat, ist bereit, für Sora eine Ausnahme zu machen, aber Layla Hamilton, der weltberühmte Star der Kaleido Stage, die hier offenbar das Sagen hat, macht Sora unmißverständlich klar: wer zu spät kommt, hat Pech gehabt. Es wäre für Sora sicher nicht zu viel verlangt gewesen, einen Tag früher anzureisen, denn es kann immer etwas dazwischen kommen, aber auf diese Idee ist sie wohl nicht gekommen, und so darf sie jetzt umgehend wieder nach Hause fliegen und nächstes Jahr wiederkommen.

Ken versucht Sora ein bißchen zu trösten und bietet ihr an, sich wenigstens mal die Show anzusehen. Dabei ergibt sich für Sora eine unerwartete Chance. Durch einen kleinen Unfall fällt eine der Schauspielerinnen (gesprochen von Kozakura Etsuko) aus, und der Typ vom Kiosk, der sich als Kalos, der Boß der Kaleido Stage herausstellt, entscheidet kurzerhand, daß Sora für das "verunglückte" Mädchen einspringt.

Sora weiß nicht, ob sie sich freuen oder Angst haben soll. Da erscheint ihr ein Geist. Es ist Fool, der Geist der Bühne, und da er ziemlich klein ist, ist er nicht allzu furchteinflößend. Er macht Sora sogar Mut: sie könne das ohne weiteres schaffen. Was auch stimmt. Bei ihren neuen Kollegen und Kolleginnen stößt sie damit aber auf wenig Gegenliebe. Alle mußten sich durch hart erarbeitete Leistungen qualifizieren, und sie darf einfach so auf die Bühne. Und auch Layla, die in der Show natürlich die Hauptrolle spielt, meint zu ihr, für eine Anfängerin sei das unmöglich. Da Kalos aber anderer Meinung ist, bekommt Sora nun doch noch ihre Chance. Und sie nutzt sie überraschend gut, zumindest daran gemessen, daß sie, als sie oben auf dem Trampolin steht, noch keine Ahnung hat, was sie eigentlich tun soll. Aber sie lernt schnell genug, um sich hier über Wasser zu halten, und ihre anfangs unfreiwillig komische Nummer kommt beim Publikum sogar gut an.

Zum Abschluß werden die Scheinwerfer hochgedreht und Sora sieht nichts mehr. Doch zum Glück wird sie von Yuuri, dem männlichen Star und Laylas Partner, gerettet. Anders als die eisige Layla ist Yuuri sehr freundlich und hilfsbereit ihr gegenüber. Nach dem Auftritt wird Sora zwar von Layla heruntergeputzt und rausgeschmissen, doch Kalos sammelt sie wieder ein, und damit ist sie offiziell aufgenommen. Kalos meint zu Layla sogar, eines Tages würden die Leute kommen, nur um Sora zu sehen.

Es ist Abend geworden, und Ken bringt Sora zum Wohnheim, wo sie ab jetzt eine kleine Wohnung für sich hat. Oder jedenfalls fast, denn Fool taucht ebenfalls dort auf und fängt an mit seinen seltsamen Zauberkunststücken.

Folge 2 - My Amazing & Lonely Challenge! / Kodoku na Sugoi Charenji

Fool bringt Sora ganz schön aus der Fassung, schließlich ist er ihr erster Geist. Sie steckt ihn in den Schrank und marschiert zum Hausmeister, um eine neue Wohnung zu bekommen. Allerdings erlebt sie da eine weitere Überraschung, denn der Hausmeister ist Sarah, die bei der Kaleido Stage ebenfalls ein berühmter Star ist. Allerdings ist Sarah im wirklichen Leben vollkommen anders, als Sora sie sich vorgestellt hat: nicht so eisig abgehoben wie Layla, sondern sehr freundlich, hilfsbereit und ziemlich ausgeflippt. Sie singt zum Beispiel, außerdem macht sie Karate. Und mit einem Karatesprung empfängt sie auch Sora und ist geradezu begeistert, wie elegant sie ihr ausgewichen ist. Sarah quasselt Sora die Ohren voll, und es wird ihr schnell klar, daß es mit einem neuen Zimmer wohl nichts wird. Also muß sie zurück zu diesem seltsamen Geist.

Sarah und Sora

Unterwegs wird Sora von ein paar ihrer Mitbewohnerinnen gesehen, die ziemlich sauer sind, wie sie in die Kaleido Stage aufgenommen wurde. Sicherlich hat sie irgendwie den Boss herumgekriegt oder sonstwie geschummelt.

Sora wird derweil von Fool ermuntert, doch mal ein Bad zu nehmen, und es wird ihr schnell klar, was für ein kleiner Perverser ihr Hausgeist eigentlich ist. Jedenfalls sorgt sie dafür, daß er sie auf keinen Fall nackt unter der Dusche sehen kann.

*

Am nächsten Morgen ist Sora schon früh in der Kaleido Stage und putzt ganz alleine die riesige Bühne. Ihre Kolleginnen nutzen die Chance und halsen ihr ihren Anteil am Putzen auch noch auf. Und Sora erfährt, daß sie im Moment bei den Mädchen keine guten Karten hat, weil diese glauben, sie habe ihre Aufnahme nicht durch Talent, sondern durch "Vitamin B" erreicht.

Als nächstes steht Ballett-Unterricht auf dem Programm. Und das ist nicht so einfach, wie Sora gedacht hat. Vor allem, weil sie sowas noch nie im Leben gemacht hat. Ihr Ansehen bei den anderen Mädchen sinkt weiter, und sie muß sich einiges anhören. Doch so schnell gibt Sora nicht auf, im Gegenteil. Dabei rutscht ihr heraus, daß sie eines Tages sogar so gut wie Layla sein werde. Was bedeutet, daß sie zum Beispiel den Goldenen Phönix beherrschen müsste. Und das ist völlig unmöglich. Layla hat das übrigens mitangehört und meint, sie solle doch mal zeigen, was sie kann. Eine Woche hat sie Zeit, den Goldenen Phönix zu lernen. Wenn nicht, dann auf Nimmerwiedersehen ...

*

Ken ist schockiert, als er hört, daß Sora den Goldenen Phönix lernen will. Aber daß sie will, daran läßt sie keinen Zweifel. Also machen die beiden sich an die Arbeit. Zuerst schaut Sora sich mal auf einem Video an, um was es geht und wie Layla es macht. Es handelt sich um einen extrem schwierigen Trapez-Sprung mit gleichzeitiger Rotation. Dann beginnt das eigentliche Training. Als erstes muß Sora überhaupt mal lernen, das Trapez zu beherrschen. Was schon mal gar nicht so einfach ist. Aber Aufgeben ist für Sora ein Fremdwort und so versucht sie es wieder und wieder, die ganze Nacht hindurch, bis sie diesen ersten Schritt gemeistert hat.

Am Morgen trifft sie mal wieder Jerry, den Polizisten, auf der Straße. Der freut sich schon, Sora bald auf der Bühne sehen zu können. Dann inspiziert er Ken, ob er es Wert ist, Soras Freund zu sein ...

Zurück im Wohnheim trifft sie Anna und Mia, die sehr erstaunt sind, daß Sora die ganze Nacht hindurch trainiert hat. Offenbar hat sie doch mehr Talent, als die beiden gedacht haben. Sie raten Sora jedoch, aufzugeben und sich lieber bei Layla zu entschuldigen. Denn den Goldenen Phönix könne sie niemals lernen, schon gar nicht in einer Woche. Aber Sora denkt nicht im Traum daran aufzugeben.

Fool zieht dann eine Tarotkarte, den umgedrehten Kriegswagen, der Fehlschlag und Scheitern bedeutet. Allerdings lauten Fools Prophezeihungen meistens so pessimistisch, Sora gewöhnt sich also besser gleich daran. Außerdem meint Fool, Sora könne ihre Zukunft sehr wohl beeinflussen. Also übt sie weiter. Nachts, wenn sie Zeit hat. Weswegen sie tagsüber im Unterricht so müde ist, daß sie gelegentlich einschläft. Den Schwung beherrscht sie inzwischen, jetzt kommt der Sprung von einem Trapez zum anderen. Aber auch das bekommt sie nach einiger Zeit hin. Dritte Stufe ist nun, sich dabei zu drehen.

Sora ist überrascht, dabei Unterstützung zu bekommen. Mia und Anna sind gekommen, um sie anzufeuern. Außerdem haben sie ihr was zum Abendessen mitgebracht. Die beiden erweisen sich als ausgesprochen nett und hilfsbereit, und entschuldigen sich sogar bei Sora, daß sie am Anfang so schlecht von ihr gedacht haben.

Morgens, Mittags, Abends und Nachts: Sora denkt immerzu an den Goldenen Phönix und wie sie ihn hinbekommt.

Und sie kommt damit ziemlich weit. Schließlich erscheint sogar Yuuri, um ihr beim Training ein bißchen zu helfen.

Die Technik beherrscht Sora schließlich ganz gut. Aber zum wahren Goldenen Phönix braucht man mehr, eine bestimmte Eleganz, einen körperlichen Ausdruck, den Layla hat und Sora (noch) nicht. Aber die Woche ist so gut wie um.

Und dann ist es soweit: die meisten Mitarbeiter der Kaleido Stage haben sich in den Rängen vor der großen Bühne versammelt, um zuzusehen, ob Sora es schafft.

Das Ergebnis ist überraschend: der Sprung mißglückt ihr. Sie verpaßt ganz knapp das Ziel-Trapez und landet im Netz. Doch ihr Ausdruck im Flug war der, den Layla für den Goldenen Phönix erwartet: Bestanden. Sora traut ihren Ohren kaum, als sie Layla das sagen hört. Aber es stimmt. Layla akzeptiert, und sie darf bei der Kaleido Stage bleiben.

Und bei der Gelegenheit hat sie mit Anna und Mia auch zwei Freundinnen gefunden, auf die sie sich von nun an in jeder Lage verlassen kann.

Folge 3 - The Amazing Distant Stage / Tooi Sugoi Suteeji

Die Mädchen üben fleißig am Barren und ähnlichen Sportgeräten, und Sora erweist sich als überaus geschickt und gleichgewichtssicher.

Anna und Mia

Später werden Plakate für das neue Programm ausgehängt, für das Layla und die anderen bereits trainieren: "Cinderella". So ziemlich jeder, der bei der Kaleido Stage arbeitet, bekommt dort eine Rolle. Nur Sora seltsamerweise nicht. Kalos teilt sie ein, während der Pausen als eine Art Clown an die Kinder kleine Geschenkte, Luftballons etc. auszuteilen. Darüber wundert sich nicht nur Sora, aber es bleibt ihr nichts anderes übrig, als das halt zu machen.

Bei Gelegenheit fragt sie Fool, ob sie wirklich für die Bühne auserwählt sei, wenn das jetzt ihre Rolle ist. Neidisch schaut sie den anderen beim Üben zu. Und dann ist es soweit: "Cinderella" wird eröffnet und Sora teilt ihren Kram aus. Allerdings ohne jede Begeisterung, sodaß ihr am Ende der halbe Sack übrigbleibt. Kalos ist darüber ziemlich sauer: bei so einer einfachen Arbeit zu versagen wirft kein gutes Licht auf sie, und so putzt er sie ordentlich runter.

Sora ist darüber sehr aufgebracht, doch Fool legt ihr die Karten und sagt, sie könne sich den Weg freimachen, wenn sie es richtig anstelle. Und so überlegt Sora sich, wie sie diesen undankbaren Job besser machen und so ausfüllen kann, daß er für und nicht gegen sie arbeitet. Als erstes läßt sie sich am nächsten Tag von Ken ein auffälligeres Kostüm geben. Wenn sie nicht auf die Bühne darf, macht sie eben die Ränge und Gänge zu ihrer Bühne.

Das klappt überraschend gut. Glaubt sie. Doch Kalos ist ganz anderer Meinung. Denn Sora hat eine solche Show abgezogen, daß wegen ihr die eigentliche Vorführung erst 10 Minuten verspätet beginnen konnte. Ihre Rolle ist aber ganz bestimmt nicht, den anderen sie Schau zu stehlen und für so eine Unruhe zu sorgen. Das nimmt sie sich sehr zu Herzen und überlegt sich, wie sie es am nächsten Tag besser machen kann. Yuuri gibt ihr freundlicherweise ein paar Tipps, was wirklich von ihr erwartet wird. sie soll die Kinder im Publikum ein bißchen glücklich machen und die Show unterstützen, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.

Und am Ende kommt an diesem Abend der erste Fan, der von ihr ein Autogramm haben will.

*

Das nimmt Sora zum Anlaß, mal ihr Autogramm zu üben. Fool findet es aber "hetakuso" ("stümperhaft").

Folge 4 - Try Hard & You'll Get an Amazing Chance / Ganbareba Sugoi Chansu

"Cinderella" verspricht sehr erfolgreich zu werden, und Sora, die hinter der Bühne steht, wünscht sich, auch dabei mitmachen zu dürfen. Da kommt auf einmal ein junges Mädchen anmarschiert. Sora hält es zuerst für jemanden aus dem Publikum, der sich hierher verlaufen hat, doch das Mädchen putzt Sora ziemlich runter und läuft dann wieder weg.

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Fool

Mia hat die Rolle der guten Fee, bei der sie recht viel mit Layla zusammenarbeiten muß, und das macht sie hervorragend. Nur Layla findet das gar nicht und holt das letzte aus Mia heraus. Aber selbst das reicht ihr nicht und sie meint zu ihr, sie werde sich jemanden suchen, der das besser kann. Und sollte es keinen geben, werde sie sie Show komplett absagen. Das bringt Mia logischerweise an den Rand der Panik. Das Mädchen von vorhin erscheint wieder und meint schnippisch zu Mia, sie solle besser aufgeben, weil sie sowieso nicht genug Talent habe. Nun erst erfährt Sora, wer die vorlaute Kleine ist: Marion Benigni, die Tochter des Cheftechnikers der Kaleido Stage. Ken erklärt Sora und den anderen, daß Marions Mutter auf dem Trampolin ein Star gewesen sei und auch Marion das Trampolin sehr liebe. Akrobatisches Talent hat sie jedenfalls eine Menge. Doch nachdem ihre Mutter gestorben war, hörte sie damit auf und entwickelte sich zu einer kleinen Zynikerin.

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Mias Großmutter ist im Krankenhaus und hat eine Operation vor sich, genau am Premierentag von "Cinderella". Die alte Dame setzt sehr hohe Erwartungen in Mia. Zu hohe vielleicht, wie Anna meint. Da kommt Mia auf eine Idee. Man könnte die Rolle der guten Fee doch so umgestalten, daß sie von drei Leuten gespielt wird. Einfacher wird sie dadurch nicht, aber Mia würde es viel helfen. Kalos stimmt zu, und so kommt es, daß Sora nun doch noch zu ihrem Bühnenauftritt kommt, denn natürlich sind sie und Anna die beiden Mit-Feen. Aber sie müssen etwas zustandebringen, mit dem Layla zufrieden ist. Zeit: 3 Tage.

Mia hat schon einen Plan, was sie machen könnten. Es ist eine sehr komplizierte Sprungfolge, bei der sie eine Art riesiges Tuch ausbreiten, das dann zum großen Kürbis wird. Daraus erscheint dann als Höhepunkt Cinderella. "Triple Illusion" nennen sie diesen Sprung.

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Fool rät Sora davon ab, mit diesen beiden Mädchen zusammenzuarbeiten. Ein Blick in die Karten verrät ihm, daß es zu einem Fehlschlag kommen wird. Doch Sora hört natürlich nicht auf ihn, sondern stürzt sich mit Feuereifer ins Training. Das wird aber ganz schön hart, denn Triple Illusion erweist sich als extrem heikel. Erschöpft sitzen sie schließlich vor dem Trampolin am Boden, und jede meint, es sei ihre Schuld gewesen, daß es nicht geklappt hat. Da kommt mal wieder Marion angelaufen und schimpft die drei aus. Solche Verlierer gehörten gar nicht aufs Trampolin.

Nach Marion kommt dann auch noch Layla. Diesmal hat sie allerdings sogar etwas Nettes zu sagen. Sie findet die Idee mit den drei Feen gut. Vorausgesetzt, daß ihre Nummer klappt, natürlich. Und deshalb tauscht sie Sora und Anna gegen Charlotte und Julie aus.

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Sora sitzt nachdenklich in der Halle, als Jean, Marions Vater, mit einem Kaffee auftaucht und sich für sie harten Worte seiner Tochter entschuldigt. Doch das ist gar nicht der Grund für Soras Depression, wie sie ihm erzählt. Sie fragt ihn dann aber doch, was eigentlich in Marion so vorgeht, und erfährt, wie vor 6 Jahren Marions Mutter Cynthia während einer Aufführung einen Fehler machte, durch den sie schwer verletzt wurde. Kurz darauf verstarb sie dann. Marion ist jedenfalls seitdem der Überzeugung, daß ihre Mutter die beste Trampolin-Artisten aller Zeiten war.

Irgendwie empfindet Sora diese Geschichte als Ansporn, sich nun noch mehr Mühe zu geben, und übt die halbe Nacht hindurch. Marion findet sie am nächsten Morgen immer noch auf dem Trampolin und ist nun doch ziemlich beeindruckt. Kurz darauf finden sich auch Anna und Mia zum gemeinsamen Training ein. Mia hat sich geweigert, mit Julie und Charlotte zusammenzuarbeiten. Technisch ist sie die Rolle damit los, aber sie überlegt sich, wenn sie sie zusammen mit Anna und Sora zur Vollendung bringt, könnten sie drei zusammen doch noch damit auf die Bühne kommen.

Einen Tag haben sie noch, und sie schaffen es. Sie bekommen ihren riesigen Kürbis hin, und damit haben sie die Rolle zurück.

Folge 5 - My Amazingly Distant Family / Itsumo Sugoi Tooi Kazoku

Es ist Premierentag für "Cinderella", und draußen steht das Publikum Schlange. Drinnen erzählt Mai Anna und Sora, daß die Operation ihrer Großmutter gut verlaufen sei. Mia ist daher ziemlich entspannt, Anna jedoch hat Lampenfieber.

Am Flughafen ist gerade Herr Naegino angekommen und macht sich nun auf die Suche nach seiner Tochter. Zufällig trifft er Mr. Policeman, der ihm voller Stolz erzählt, daß heute Sora ihren großen Bühnen-Auftritt hat. Als Herr Naegino ihm erklärt, Sora sei seine Tochter, ist er völlig happy und fährt ihn in seinem Polizeiauto persönlich hinunter zum Meer, wo die Kaleido Stage steht.

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Die Plätze sind ausverkauft und die phantastische Show geht los. Obwohl selbst Layla Lampenfieber hat, tanzt sie konzentriert und perfekt fehlerlos wie immer. Auch Sarah hat übrigens eine Rolle. Sie ist schließlich die Diva der Kaleido Stage und singt dementsprechend. Und dann kommt Soras, Mias und Annas großer Auftritt, den sie aber leider verpatzen. Geistesgegenwärtig taucht Layla auf und rettet die Szene. Dafür plumpst Sora beim Abgang auch noch auf ihren Hintern.

Kalos ist nicht gerade zufrieden, und besonderes Pech für Sora ist, daß ihr Vater das alles gesehen hat.

Sora trifft sich kurz darauf mit ihm, und es fällt auf, daß die Beziehung zwischen den beiden nicht unbedingt von großer Herzlichkeit getragen ist. Soras leibliche Eltern sind schon lange tot, und Herr Naegino, der zusammen mit seiner Frau Sora dann adoptiert hatte, ist ihr Onkel. Und sowohl er als auch seine Frau waren eigentlich dagegen, daß Sora überhaupt nach Amerika geht und dort so etwas gefährliches macht. Denn es ist nicht so, daß sie Sora nicht gern hätten. Tatsächlich machen sie sich um sie große Sorgen - zu Recht, wie es aussieht.

Herr Naegino rückt aber noch nicht so recht mit der Sprache raus und verabredet sich mit Sora erst mal zu einem japanischen Abendessen.

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Sora nimmt Abschied von der Kaleido Stage

Mia, Sora und Anna haben im Moment in der Kaleido Stage schlechte Karten, weil ihre Vorstellung in der Kritik gnadenlos durchgefallen ist. Wie sollen sie es nun heute schaffen, wenn sie so deprimiert sind? Kalos allerdings meint, sie sollen sich wegen eines Zeitungsberichtes nicht so dranstellen, und Layla sagt ihnen, sie werde alle Fehler, sie sie machen, wieder ausbügeln.

Anscheinend geht es nun auch beim zweiten Mal schief, und dann fordert Herr Naegino Sora auf, wieder mit ihm nach Japan zu kommen. Er will nicht, daß Sora sich weiterhin in Gefahr begibt, und daß sie trotz ihrer harten Arbeit nur Fehlschläge erleiden muß.

Anna und Mia sind schockiert, als Sora ihnen das erzählt, aber sie ist inzwischen so weichgekocht, daß sie schließlich nachgibt.

Herr Naegino scheint über den Verlauf der Dinge selbst aber auch nicht sehr glücklich zu sein, schließlich weiß er ganz genau, wie sehr Sora an der Kaleido Stage hängt. Doch als er es sich anders überlegt, bekommt er einen Herzanfall. (Ein bißchen viel Dramatik für so eine simple Szene, finde ich ...)

Sora steht schließlich an seinem Krankenbett, und jetzt kann sie natürlich auf keinen Fall mehr sagen, daß sie nicht mit ihm nach Japan zurückkehrt, auch wenn es ihm inzwischen wieder ganz gut geht.

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Layla ist sauer, weil Sora die Aufführung schwänzt. Für einen echten Profi geht die Show vor, und zwar vor allem, komme, was da wolle.

Nach der Show tritt Sora vor Layla und Kalos an und kündigt. Kalos nimmt es kommentarlos zur Kenntnis, und Layla ist enttäuscht.

Dann packt Sora ihre Koffer.

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Herr Naegino wird am nächsten Tag aus dem Krankenhaus entlassen. Zusammen mit Sora tritt er nun also den Rückweg nach Japan an. Sora redet die ganze Zeit von der Kaleido Stage, und je näher sie dem Flugzeug kommen, desto schwerer werden ihre Schritte. Die Tränen fließen über ihre Wangen, und Herr Naegino sieht ein, daß die Kaleido Stage Soras großer Traum ist. Fast etwas lakonisch erklärt er ihr, daß er allein nach Japan zurückfliegen werde.

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Sora muß nun vor Layla und Kalos um Gnade bitten. Kalos antwortet, entschuldigen müsse sie nicht nicht bei ihm und Layla, sondern beim Publikum.

Und das tut sie: dieses Mal klappt die Triple Illusion.


Erstellt am 14.9.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014