Kaleido Star (1. Staffel) - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD (Teil 11 - 15)

Laufzeit der DVD: ca. 125 min.

Kaleido Star (1. Staffel) 3. DVD

Folge 11 - Anna's Not so Amazing Father / Anna no Sugokunai Otou-san

Nicht nur Sora hat sich mit ihrer Rolle bei der "kleinen Meerjungfrau" viele Fans erobert, sondern auch Anna, die den Prinzen spielt. Der Prinz hat eine recht tragische Rolle, und sowas kann Anna von Natur aus gut. Viel lieber aber würde sie eine lustige Rolle spielen. Das aber hat sie noch nie richtig hinbekommen.

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Eines schönen Tages liest Anna in der Zeitung, daß ein Komiker namens Jack Barron (gesprochen von Ishii Kouji) im Comedy-Theater auftritt. Dieser Jack Barron ist Annas Vater, und sie hat ihn seit 10 Jahren nicht mehr gesehen. Damals ist er nämlich abgehauen.

Anna und ihr Vater

Als Kind hat Anna ihren Vater aus tiefstem Herzen bewundert. Er war damals schon Komiker und hat es immer verstanden, Anna zum Lachen zu bringen. Dann aber bekam er das, was er für das Angebot seines Lebens hielt. Von jetzt auf gleich verließt er Anna und seine Frau Julia. Und seitdem hat Anna ihn nicht mehr gesehen. Alle Jubeljahre schreibt er zu Weihnachten mal eine Karte. Offenbar tingelt er ziellos durch Amerika, aber sein großer Traum scheint schon lange geplatzt zu sein.

Und doch ist Anna sehr neugierig, was aus ihrem Vater denn nun wirklich geworden ist. Zusammen mit Sora und Mia sitzt sie also am Abend im Comedy-Theater und erwartet Jack Barrons Auftritt.

Das Niveau der Komiker, die dort ihre Vorstellungen geben, hält sich gelinde gesagt in Grenzen, aber Jack Barron ist die absolute Steigerung nach unten. Er ist eigentlich nichts als ein verhärmter Zyniker, der seine Rolle als Komiker dazu benutzt, das Publikum zu beschimpfen. Anna hat Blumen mitgebracht, aber der Auftritt ihres Vaters ist ihr so peinlich, daß sie sie auf den Boden knallt und fluchtartig das Theater verläßt.

Mia rennt ihr hinterher, Sora aber hebt die Blumen auf und legt sie auf Barrons Tisch in der Umkleide.

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In New York sollte Barron das große Glück finden. Doch der Typ, der ihm das versprach, verschwand mit seinem Geld, und die große Fernsehrolle hat es sowieso nie gegeben. Dafür hatte Barron Frau und Kind verlassen. Zurück konnte er nun nicht mehr ...

Und Anna meint jetzt verständlicherweise, es sei besser, wenn sie ihn nicht mehr wiedersehe. Sora findet das aber sehr traurig. Außerdem - überraschenderweise ist Barron zur "Meerjungfrau"-Vorführung gekommen. Offenbar wollte er Anna sehen. Stolz auf seine Tochter zu sein hätte er ja auch allen Grund.

Als Barron sieht, daß Sora ihn gesehen hat, rennt er davon, doch sie holt ihn leicht ein, und dann reden die beiden mal ein bißchen miteinander. Barron hat volles Verständnis für die Verachtung, die Anna für ihn empfindet und wundert sich eher, daß Sora sich mit ihm abgibt. Aber Sora hat nun mal einen eisernen Glauben an das Gute im Menschen. Als nächstes versucht sie Anna dazu zu überreden, die Vorstellung ihres Vaters noch mal zu besuchen, denn es wird hier nur noch eine geben. Morgen Abend reist er wieder ab. Anna allerdings ignoriert Soras gutes Zureden vollkommen. Später ruft sie aber ihre Mutter an und erzählt ihr alles. Julia erinnert sich an das Comedy-Theater in Cape Mary erstaunlicherweise noch sehr gut: dort lernten sie und Jack Barron sich nämlich kennen. Julia arbeitete damals dort als Kellnerin, und Jacks Auftritte waren sehr populär. Jetzt rät sie Anna, mal ein ernstes Wörtchen mit ihrem Vater zu reden. Sie sei wohl die einzige, auf die er höre.

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Jack hat seinen letzten Auftritt, und der ist genauso schrecklich wie der vorherige. Sora, Mia und Mr. Policeman sind gekommen, Anna allerdings nicht. Scheinbar jedenfalls. Denn plötzlich steht sie in dem Kellnerinnen-Kostüm ihrer Mutter vor ihm auf der Bühne, wäscht ihm mal ordentlich den Kopf und zeigt ihm, wie Komik geht, wenn man es richtig macht. Offenbar hat sie doch ein verborgenes Talent dafür. Jedenfalls kommt es auf diese sehr ungewöhnliche Weise nun endlich, nach 10 Jahren, zu einer Aussprache zwischen den beiden, und wie sich herausstellt, ist der alte Jack Barron, den Anna so verehrt hat, doch noch da.

Jack zieht weiter, aber er und Anna haben sich versöhnt, und so wird es ein warmer Abschied.

Folge 12 - An Amazingly Hot New Production / Atsui Sugoi Shinsaku

"Die Kleine Meerjungfrau" war von Anfang an nur für 2 Wochen im Spielplan. Jetzt laufen die Vorbereitungen für das nächste Stück an.

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Layla

Ian (gesprochen von Suwabe Jun'ichi) ist da. Ian ist Produzent und Filmstar, und zwar derjenige, mit dem Layla zusammen in ihrem Film aufgetreten ist. Und er ist gekommen, um Layla für seinen nächsten Film zu engagieren. Layla bekundet zwar ganz offen ihr Desinteresse, aber so leicht gibt einer wie Ian nicht auf. Layla läßt ihn schließlich einfach stehen, um sich nun wieder dem zu widmen, woran ihr Herz hängt: ihren unglaublichen akrobatischen Kunststücken auf der Kaleido Stage. Und zwar denjenigen der demnächst anlaufenden Produktion.

"Arabische Nacht" heißt das Stück. Es geht um Piraten, und die entscheidende Szene ist ein Kampf auf einem schwankenden Schiff. Allerdings stehen die beiden Kämpfenden nicht auf den Planken, sondern auf einem Seil der Takelage und müssen dort gegeneinander einen Säbelkampf austragen. Als Layla das sieht, fangen ihre Augen an zu leuchten. Ohne zu zögern zieht sie ihre Schuhe aus, klettert hoch und beginnt auf dem sich langsam in Bewegung setzenden Seil mit ihrem Teil dieser akrobatischen Kampfszene. Ganz schafft sie es auf Anhieb nicht und landet im Netz, aber sie ist vollkommen hingerissen von dieser Herausforderung. Später soll das Schiff dann sogar noch in Flammen stehen. Nicht schlecht also ...

Layla will auf der Stelle mit Yuuri anfangen zu üben. Doch wie es aussieht, wird ihr Kampfgegner jemand anderes sein: Sora. Und zwar auf besonderen Wunsch von Mr. Kenneth, der offenbar einen Narren an ihr gefressen hat. Layla hält diese Idee für einen Wahnsinn, und das sagt sie Kalos und Sora auch klipp und klar. Aber wie es aussieht, kommt sie nicht so einfach darum herum.

Sora ist selbst unsicher, ob sie sowas überhaupt kann und bittet Layla um eine Prüfung. Doch die antwortet, wenn sie nach so einem Test ohnehin aufgebe, dann könnte sie es auch gleich bleiben lassen. Also muß Sora sich entscheiden. Das fällt ihr allerdings ungewohnt schwer.

Auch Layla hat es sich überlegt. Eine Woche - dann wird der Test stattfinden und entscheiden, was aus dieser Rolle wird.

Also fängt Sora an zu üben, wie man sich auf einem Seil oben hält, wie man darauf turnt und Sprünge ausführt. Und dann das ganze, wenn das Schiff sich bewegt. Doch wie es aussieht, hat Sora noch einen weiten Weg vor sich, bis sie das beherrscht. Offenbar hat sie Angst zu fallen und dann in den Flammen gegrillt zu werden. Aber dafür hat Sarah mal wieder eins ihrer schrägen Spezialtrainings für sie.

So ganz treffen die nicht Soras Geschmack, aber eine kleine Sabotageaktion von Julie und Charlotte bringt sie auf eine gute Idee. Diabolo! Das kann sie hier zu ihrem großen Nutzen einsetzen.

Das Training ist sehr hat, und Sora muß einiges wegstecken. Am Abend vor dem Test hat Ken für Sora noch eine Überraschung: er nimmt sie mit ein einen Vergnügungspark, wo er ein paar Leute kennt. Dort gibt es ein großes Piratenschiff, das ziemlich genau dem entspricht, auf dem Sora ihre Vorführung machen soll, und dort kann sie nun am Abend, nach Feierabend, üben.

Am nächsten Tag ist es dann soweit. Kalos, Mr. Kenneth und eine Reihe weiterer Leute sehen zu, wie zunächst Layla turnt. Wie nicht anders zu erwarten ist sie perfekt. Dann kommt Sora an die Reihe, und auch ihre Vorstellung ist hervorragend. Und am Ende hat sie sich noch einen netten Trick einfallen lassen, indem sie sich absichtlich fallenläßt und sich dann mit dem Diabolo wieder auffängt.

Bestanden.

Aber die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an.

Folge 13 - The Amazing Competition Calls Up a Storm / Arashi wo Yobu Sugoi Kyouen

Layla und Sora trainieren sehr hart, aber so ganz klappt es noch nicht. Und sie haben nicht mal mehr eine Woche bis zur Premiere. Yuuri meint zu Layla, Kalos hätte sich nie darauf einlassen dürfen, Sora diese Rolle zu geben, weil es einfach nicht funktionieren könne. In der Tat hat Sora gewisse Probleme mit dem Timing, weswegen Yuuri Layla rät, sich auf Sora einzustellen.

Und so steht am Abend Layla von Soras Tür, um die nächsten Tage bei ihr zu leben und sich eben auf sie einzustellen. Ein kleines Problem ist dabei Fool. Layla kann ihn nicht sehen, er kann sie aber sehr genau sehen. Also bleibt Sora nicht anderes übrig als dafür zu sorgen, daß er nicht zuviel zu sehen bekommt ...

Layla im Wohnheim - das ist die Sensation. Und Fool zieht eine Karte - den Turm - und prophezeiht, es könnten unerwartete Dinge geschehen. Nun ja, das ist eigentlich immer so.

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Kampf zwischen Layla und Sora

Sora fühlt sich durch Laylas Anwesenheit angefeuert, aber viel genützt hat es bisher noch nicht. Also bemüht sie sich noch stärker, jede von Laylas Bewegungen zu kopieren, selbst beim Wäschewaschen. Und so langsam kommt Sora darauf, wie es geht. Langsam - zu langsam. Der Regisseur schlägt schließlich vor, die große Kampfszene einfacher zu machen, sonst könnten sie den Termin nicht halten. Das akzeptiert Layla aber nicht. Statt dessen hat sie sich etwas ganz besonderes für sich und Layla ausgedacht.

Am nächsten Tag ist Generalprobe, allerdings ohne Sora und Layla. Die beiden machen einen kleinen Ausflug aufs Meer. Aber nicht, um sich die Fische anzuschauen, auch wenn das Schiff, das Layla organisiert hat, ein Fischkutter ist. Sie kennt den Kapitän (gesprochen von Nishimura Tomomichi) und braucht sein Schiff für ein Training der ganz besonderen Art. Denn der Kutter hat hinten zwei Ausleger, mit denen wohl normalerweise die Netze ausgelassen und wieder eingeholt werden. Man kann aber auch ein Seil zwischen ihnen aufspannen.

Layla meint zu Sora dann trocken, das sei jetzt ein echter Kampf zwischen ihnen beiden, und wer runterfalle, werde Haifischfutter. Passend zum Anlaß zieht dann auch noch schlechtes Wetter auf: es regnet und stürmt. Aber das ist genau das, was Layla und Sora sich gewünscht haben, und sie kämpfen und üben unablässig den ganzen Tag lang.

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Erschöpft sitzen sie dann am Abend in der Kabine. Sora fragt Layla, warum sie eigentlich bei der Kaleido Stage arbeite. Wie sich herausstellt, haben beide denselben Grund dafür: es war schon immer ihr Traum. Beide sahen als Kind "Alice im Wunderland". Für Sora war es das letzte gemeinsame Erlebnis mit ihren Eltern, weil sie kurz darauf starben. Aber anscheinend starb auch Laylas Mutter kurz danach, und ihr Vater stürzte sich in seine Arbeit.

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Der Kutter setzt Sora und Layla direkt auf der Kaleido Stage ab, und dann geht's los. Auf Laylas besonderen Wunsch hin mit Regen.

Das Publikum bekommt ganz schön was geboten. Mr. Kenneth steht der Mund offen, so spannend ist der Kampf auf dem Seil. Am Schluß rutscht Sora dann doch ab, aber Layla fängt sie und verhindert, daß sie in die Flammen stürzt. Das Publikum ist begeistert. Sora und Layla auch ...

Folge 14 - Mysterious Amazing Circus / Ayashii Sugoi Saakasu

Ab dieser Folge gibt es ein neues Titellied. Das ist ganz nett und auf jeden Fall mal um Längen besser als das Gedudel der ersten dreizehn Episoden.

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Die Kaleido Stage macht eine Woche Pause und Sora freut sich schon auf den wohlverdienten Urlaub. Sie würde gerne mal wohinfahren, in eine Stadt, in der sie noch nie gewesen ist. Dieser Wunsch wird ihr erfüllt, allerdings anders als gedacht. Sie läuft Kalos über den Weg und der drückt ihr ein Flugticket in die Hand. Sie soll nämlich im Zirkus von Mr. Pack auftreten, einem alten Freund von Kalos. Also kein Urlaub, sondern Arbeit.

Mr. Pack

Wohl oder übel packt Sora ihren Koffer und setzt sich ins Flugzeug. Freundlicherweise begleitet Ken sie auf dieser ominösen Reise, worüber Sora sehr glücklich ist.

Theatrical Camp heißt das Ziel, Mr. Packs Wanderzirkus. Besonders freundlich ist die Aufnahme in der Stadt indes nicht, die Leute scheinen keine Fremden zu mögen. Da taucht ein seltsamer Riese in einem schwarzen Umhang auf, stellt sich als Mr. Pack vor, sammelt Ken und Sora ein und bringt sie zu seinem Zirkus.

Dort geht es ganz anders zu als in der Kaleido Stage. Es gibt einen Muskelmann namens Tank, eine Trapezkünstlerin (Pamela, gesprochen von Asakawa Yuu), die Feuer spuckt, Mr. Pack tritt als Messerwerfer auf, dann gibt es noch einen Peitschenmeister (Mr. Dio, gesprochen von Suzumura Ken'ichi) und einige weitere Künstler. Das Publikum ist jedenfalls begeistert und geht voll mit. Sora ist zunächst mal sehr beeindruckt.

Nach der Vorstellung erscheinen Ken und Sora bei den Wohnzelten, aber anders als im Kaleido-Stage-Wohnheim geht es hier drunter und drüber. Die Kinder rennen umher und sind laut, die Erwachsenen sind auch laut, und Sora muß ebenfalls laut werden, damit man sie überhaupt bemerkt. Sich hier durchzusetzen und Anerkennung zu finden wird nicht leicht werden, obwohl die Aufnahme eigentlich sehr herzlich und familiär ist. Aber hier gelten andere Regeln als Sora gewöhnt ist.

Beim Abendessen eröffnet Mr. Pack Sora, daß sie in der morgigen Vorstellund die Prinzessin spielen soll. Die Handlung ist einfach: die böse Hexe hat die Zwillingskinder (Mila und Miro) der Prinzessin geraubt, und sie muß sie nun befreien und wieder zurückholen. Dennoch hat Sora keine Ahnung, was sie jetzt da eigentlich machen soll. Pamela macht sich ganz ungeniert darüber lustig

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Der Abend wird später, aber es bleibt laut. Wie es in einer großen Familie mit Baby usw. eben so ist. Sora flieht schließlich aus dem Wohnzelt. Ken sitzt auch draußen, und sie betrachten die Sterne. Sora nutzt die Gelegenheit, sich bei Ken für alles, was er für sie getan hat, zu bedanken.

Am nächsten Morgen sind Sora und Ken ziemlich unausgeschlafen. Aber wie auch immer, jetzt geht's los. Denkt Sora jedenfalls. Doch wie es aussieht, gibt es gar keine Probe. Die Leute haben bis zur Vorstellung am Abend frei und können machen, was sie wollen. Das kennt Sora von der Kaleido Stage her so nicht ...

Immerhin ist Mr. Dio im Zelt und übt ein bißchen mit seiner Peitsche. Er erklärt Sora dann, wie das hier funktioniert: jeder der Artisten hat eine besondere Stärke. Die Handlung ist eigentlich nur dazu da, daß jeder gut zur Geltung kommt und sein Kunststückchen abziehen kann. Details sind völlig unwichtig. Deswegen brauchen sie auch keine Probe, dafür kommt es aber darauf an, gut auf das Publikum einzugehen.

Und so geschieht es dann an Abend. Es gibt die grobe Rahmenhandlung mit der Hexe und der Prinzessin, und Sora soll jetzt einfach etwas zeigen, was sie gut kann und dem Publikum gefällt. Denkt sie jedenfalls. Aber die anderen, vor allem Pamela, lassen sie voll auflaufen. Zur Begeisterung des Publikums wird sie zum unfreiwilligen Clown. Schließlich schafft sie es doch noch aufs Trapez, aber leider vereitelt sie dabei ungewollt Pamelas Feuernummer, sodaß diese sie bei ihrem Sprung eiskalt ins Netz stürzen läßt.

Die Show war ein voller Erfolg, Sora allerdings ist am Boden zerstört. Ken beschwert sich deswegen bei Mr. Pack. Aber Sora überlegt sich, daß sie vielleicht doch nicht so schnell aufgeben sollte, vor allem nachdem Dio er erklärt, warum Pamela sie so hat abblitzen lassen. Sie geht zu ihr, entschuldigt sich und bittet sie darum, sie beim nächsten Mal zu fangen.

Fool erscheint bei Sora, um ihr ein bißchen beizustehen, und es ist wohl das erste Mal, daß Sora sich wirklich freut, ihn zu sehen.

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Am nächsten Morgen finden Ken und Sora sich in der Arena ein und gehen das ganze mal etwas systematischer an. Der Zirkus ist viel kleiner als die Kaleido Stage, also sitzt das Publikum auch viel näher an den Artisten und sieht viele Dinge ganz genau, die es bei der Kaleido Stage wegen des großen Abstandes nicht mitbekommt. Darauf muß Sora sich einstellen.

Bei der abendlichen Vorstellung zieht sie daher eine ordentliche Schau ab und versetzt das Publikum in Begeisterung. Es folgt schließlich der Höhepunkt, die Trapeznummer mit Pamela. Sora ist überaus erstaunt, als Pamela ihr mal vorführt, was sie alles draufhat. Und diesmal fängt sie sie auch. Sora hat es geschafft. Jetzt gehört sie zur Truppe.

Nach der Vorstellung reden Pamela und Sora ein bißchen miteinander. Interessanterweise war Pamela selbst auch mal bei der Kaleido Stage, hörte dort aber auf und ging zum Zirkus, weil sie hier freier arbeiten konnte. Mr. Pack erscheint dann und verkündet, da Miro sich einen Fuß verstaucht habe, müssten sie nun ein bißchen pausieren. Mit anderen Worten ist es schon jetzt Zeit für den Abschied.

Folge 15 - The Diva's Amazing Love / Utahime no Sugoi Ai

Sora ist vom Theatrical Camp zurück und hat eigentlich einen freien Tag. Aber sie muß Sarah bei diversen Arbeiten helfen. Sarah erkundigt sich nach Pamela, an die sie sich noch gut erinnert. Gerade als die beiden fertig sind, tauchen aufdringliche Reporter auf, die von Sarah ein Interview und ein paar Bilder wollen. Es erscheint aber auch ein alter Fan von Sarah namens Andy Lowe, der anscheinend ernsthaft in sie verliebt ist und gleich einen Strauß Rosen mitgebracht hat. Außerdem gehört Andy eine Plattenfirma namens ADX, und so vermuten die Reporter, er mache mal wieder einen Anlauf, Sarah für sich zu gewinnen. Für die Reporter ist das natürlich ein gefundenes Fressen, daher ergreift Sarah die Flucht und wirft ihnen statt dessen Sora zum Fraß hin.

Später überlegt Sora sich, daß es sehr schade wäre, wenn Sarah die Kaleido Stage verlassen würde.

Kalos und Sarah

Anscheinend gibt es noch einen komplizierten Hintergrund, und so besucht Sora Sarah und fragt sie, was eigentlich los ist und warum sie geweint hat. Sarah zeigt ihr ein Foto von vor 10 Jahren, das sie, Andy und Kalos zeigt. Die drei waren damals eine eigene Truppe mit wenig Geld aber vielen Träumen, und Sora kann es kaum glauben, daß dieser Kalos derselbe ist wie der, den sie kennt. Er hat sich ziemlich verändert. Sarah erklärt, daß Kalos eine große Karriere als Zauberer vor sich hatte. Dann jedoch verletzte er sich an den Fingern und konnte seine Tricks nicht mehr machen. Er bekam Geld von der Versicherung und stieg damit in die Kaleido Stage ein. Und Sarah ging mit ihm, denn sie war in ihn verliebt. Und ist es eigentlich heute noch. Sora ist geschockt. Von der Seite kennt sie Kalos noch gar nicht.

Jetzt sieht es jedenfalls so aus, als würde Kalos Sarah nicht mehr brauchen, und deswegen ist sie so unglücklich.

Es ist nicht schwer zu erraten, was nun passiert: Sora marschiert zu Kalos und stellt ihn zur Rede. Das erweist sich als ein bißchen schwierig, aber bei solchen Fällen ist Sora hartnäckig und gibt nicht auf, bis sie ihr Ziel erreicht hat. In diesem Fall ist das Ziel geographisch gesehen ein sehr teures Restaurant, in dem sich gerade Kalos und Andy zu einer Besprechung getroffen haben. Sora platzt da unerwartet hinein, und es wird ziemlich laut, vor allem zwischen Sora und Kalos, aber Kalos besteht darauf: er braucht Sarah nicht mehr, also ist sie frei und kann mit Andy gehen. Und dabei bleibt er. Sora ist ziemlich schockiert. Aber letztlich beißt sie bei Kalos auf Granit. Für diesmal jedenfalls.

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Sarah packt tatsächlich schon ihre Koffer. Andy hat nichts anbrennen lassen und will sie noch an diesem Abend zu sich holen und aus ihre einen Star machen. Aber irgendwie kann Sarah sich darüber trotzdem nicht freuen.

Sora erfährt, daß Sarah schon oft Angebote von Plattenfirmen bekommen hat. Aber jetzt ist es das erste mal, daß Kalos Sarah gesagt hat, er brauche sie nicht mehr. Die halbe Kaleido Stage-Mannschaft redet darüber. Marion meint zum Beispiel, da liege bestimmt ein kompliziertes Liebesdreieck vor: Andy - Sarah - Kalos. Mia ist von dieser Idee ganz fasziniert. Und auch Sora gibt das zu denken.

Sie fragt Fool und bekommt, wie immer, keine eindeutige Antwort.

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Andy holt Sarah ab. Da erscheinen Mia und Anna und übermitteln eine Botschaft von Sora: wenn Sarah wissen wolle, wie Kalos wirklich fühle, solle sie zur großen Bühne kommen. Was sie (auf Vorschlag Andys übrigens) dann auch tut.

Derweil bearbeitet Sora Kalos. Sie hat sich als magisches Häschen verkleidet und verwickelt ihn in ein Gespräch, während Fool seine Schränke und Schubladen nach einem gewissen Hinweis durchsucht, den er schließlich auch findet: nämlich das alte Foto. Ihr nun folgendes Verhör mit Kalos überträgt Ken dann auf die Bühne. Und da bekommen Sarah und Andy nun das zu hören, was Sora die ganze Zeit schon vermutet hat. Damals hat Kalos Sarah dringend gebraucht. Jetzt fühlt er sich schuldig, weil er sie 10 Jahre lang eigensüchtig für sich behalten und ausgenutzt hat, aber inzwischen läuft der Laden gut, und wenn Sarah nun geht und ihre eigenen Träume verwirklicht, ist das keine wirtschaftliche Katastrophe mehr. Kalos ist überzeugt, daß Andy der Richtige für ihre Träume ist. Deswegen hat er sie auf diese ziemlich ruppige Art freigegeben und ihr gesagt, er wolle sie nicht. Obwohl er Sora nun gesteht, daß er Sarah jetzt und in Zukunft sehr wohl noch brauche.

Ohne großen Kommentar zieht Andy davon. Und Sarah marschiert schnurstracks zu Kalos ...

Keine Frage, daß sie bei ihm und der Kaleido Stage bleiben will. Denn hier ist sie glücklich. Nur hat Kalos sehr, sehr lange gebraucht, um das zu begreifen.


Erstellt am 14.9.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014