Kanon

Kanon

Eine weitere Variation des allzeit beliebten Themas 'Junge wird von einer wachsenden Anzahl Mädchen umkreist', wie wir es zum Beispiel von Tenchi Muyou kennen und wie es bei "Sister Princess" auf die Spitze getrieben ist.

"Kanon" ist ungefähr drei Viertel Hochschulromanze und ein Viertel Traum. Der Schlüssel zu dem Ganzen ist Aizawa Yuuichi, der nach sieben Jahren in die Stadt zurückkommt, wo er als Kind längere Zeit gelebt hat. Damals ist eine ganze Menge geschehen, doch die Erinnerungen daran kommen zu Yuuichi nur sehr zögerlich zurück, so daß er lange braucht um zu verstehen, was um ihn eigentlich vorgeht und warum. Und irgendwie scheint es, daß für all die Mädchen, denen er damals begegnet ist, die Zeit stehengeblieben ist. Sie sind zwar jetzt auch 7 Jahre älter, doch die Ereignisse der Vergangenheit sind alle noch präsent und bestimmen ihr Dasein.

Insofern ist "Kanon" schon ein recht ungewöhnliches Anime, allerdings auch ein ziemlich unspektakuläres. Und eins der relativ wenigen, die nicht in Tokyo spielen, auch wenn wir den Namen der Stadt nie erfahren. Es ist jedenfalls irgend eine ruhige Provinzstadt, die damit gut zu diesem Anime paßt.

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Erschienen ist "Kanon" im Westen bisher nur als Fansub.

Fazit

Ein sehr ruhiges Anime, das trotzdem langsam einen ziemlich faszinierenden Spannungsbogen aufbaut. Einige der Handlugsfäden enden recht tragisch, einige andere hingegen gut.


Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13


Aizawa Yuuichi - Er kommt nach sieben Jahren wieder in die Stadt seiner Kindheit. Er kann sich an kaum noch etwas von damals erinnern, dabei sind damals viele entscheidende Dinge geschehen. Jeder scheint ihn zu kennen, etwas über ihn zu wissen und irgend eine geheimnisvolle Beziehung zu ihm zu haben Aizawa Yuuichi Kisaichi Atsushi
Minase Nayuki - Yuuichis Cousine lebt allein mit ihrer Mutter. Sie freut sich, daß von nun an auch Yuuichi bei ihnen im Haus lebt. Im Grunde ist sie zimlich in ihn verknallt, aber er merkt das natürlich nicht und behandelt sie nicht so zuvorkommend, wie sie es verdient hätte.
"Nayuki" schreibt sich übrigens mit den Kanji "Name" und "Schnee"
Minase Nayuki Kouda Mariko
Minase Akiko - Nayukis Mutter ist wahrscheinlich die netteste und freundlichste Anime-Mutter aller Zeiten Minase Akiko Minaguchi Youko
Tsukimiya Ayu - Sie ist auf der Suche nach etwas ... nur weiß sie nicht mehr, nach was. Davon abgesehen mag sie Taiyaki (warme, gefüllte Kaffeestückchen), und sie mag Yuuichi Tsukimiya Ayu Horie Yui
Kitagawa Jun - Nayukis und Yuuichis Klassenkamerad ist ein recht freundlicher und hilfbereiter Junge Kitagwaw Jun Seki Tomokazu
Misaka Kaori - Sie geht mit Yuuichi und Nayuki in dieselbe Klasse. Manchmal ist sie etwas schwierig, aber alles in allem sehr nett. Nur zu ihrer kleinen Schwester hat sie eine schwierige Beziehung Misaka Kaori Kawasumi Ayako
Misaka Shiori - Kaoris kleine Schwester leidet an einer schweren Krankheit und geht deshalb nicht zur Schule. Die Ärzte sagen, sie werde ihren nächsten Geburtstag nicht erleben, und das belastete Kaori so sehr, daß sie versucht zu verdrängen, daß sie überhaupt eine Schwester hat. Shiori hingegen erträgt ihr Schicksal mit erstaunlicher Würde Misaka Shiori Satou Akemi
Kawasumi Mai - Sie geht in die dritte Klasse der Oberschule, ist sehr introvertiert und kämpft nachts in der Schule gegen Geister. Pech, daß sie sie anscheinend selbst erzeugt. Aber irgendwie geht auch das auf eine Begegnung mit Yuuichi vor 7 Jahren zurück Kawasumi Mai Tamura Yukari
Kurata Sayuri - Sie ist Mais Freundin und hält eisern zu ihr, denn sie weiß, in was für seltsame Dinge Mai verstrickt ist Kurata Sayuri Kawakami Tomoko
Sawatari Makoto - Sie ist ein Fuchsgeist. Wenn ein Fuchs sich in einen Menschen verwandelt, bezahlt er dafür einen hohen Preis: seine Erinnerung, und nach einiger Zeit sein Leben. Der Grund für ihre Verwandlung ist natürlich Yuuichi Sawatari Makoto Izuka Mayumi
Amano Mishio - Sie weiß, was Makoto in Wirklichkeit ist, denn sie hat das schon erlebt, was Yuuichi noch bevorsteht Amano Mishio Sakamoto Maaya
Kuze - Er ist der Schulsprecher, ein reicher und ziemlich arroganter Typ, mit dem nicht gut Kirschen essen ist Kuze ?

Daten: Regie: Design: Erscheinungsjahr: 2002
Bewertung Animation:
Framerate: sehr gut Standbilder: wenige Zeichenqualität: gut Character-Design: hochgelegte Mündchen und Mäcdchen mit Katzenohrenfrisuren
Bewertung sonstiges: Handlung: ruhig, aber doch interessant Besonderheit: Unmengen an Schnee, Eis und Kälte. Und ein paar Geister Musik: ganz nett
Japanische Synchronstimmen: sehr gut US-Fansub (von Elite): sehr gut Gesamt-Beurteilung: gut

Erstellt am 10.5.2004. Letzte Änderung: 24.4.2015