Love Hina - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 6

Teil 1

Vor langer Zeit, im Sandkasten, versprachen sich Urashima Keitarou und ein Mädchen, einmal zusammen an die berühmte TouDai (Universität Tokyo) zu gehen. Dadurch könnten sie immer glücklich leben. Doch dann zog die Familie des Mädchens weg, und Keitarou sah sie nie wieder.

Keitarou als Kind

Aber an das Versprechen erinnert er sich noch ganz genau. Nur ist es leichter gesagt als getan. Für die Zulassung an japanische Universitäten muß man eine sehr anspruchsvolle Aufnahmeprüfung bestehen. Tja, und daran und an den Vortests ist unser Held nun schon öfters gescheitert. Seine Eltern wollen ihm so langsam den Geldhahn zudrehen, also braucht er einen Nebenjob, um seinen Traum (und er träumt sehr intensiv) doch noch verwirklichen zu können.

Wie es der Zufall will, ruft da gerade seine Großmutter an. Sie ist die Managerin des Hinata-Mädchenpensionats, und will sich zur Ruhe setzen. Keitarou soll ihren Posten übernehmen.

Hinata ist ein Dorf ein gutes Stück außerhalb von Tokyo. Es gibt dort heiße Quellen, und auch im Hinata-Sou ist eine. Außerdem stromern dort eine Menge seltsamer alter Opas herum, die immer wieder ungefragt gute Ratschläge geben.

Naru und Kitsune

Als erstes läuft er einem traurigen Mädchen (Shinobu) über den Weg und malt sie in sein Skizzenbuch - aber mit einem fröhlichen Gesicht. Das Heft landet dann aber vor Shinobus Füßen, und das ist Keitarou recht peinlich. Er ergreift die Flucht und stolpert in sein neues Zuhause, wo er gleich in ein paar kompromittierende Situationen gerät. Denn die Mädchen sind erst mal nicht so begeistert von der Idee, daß sie nun mit einem Kerl zusammen leben sollen. Motoko, die Schwertmeisterin, setzt sich sofort ab und marschiert ins Trainingslager.

Irgendwie geht es so aus, daß alle ihn für einen TouDai-Studenten halten. Das verschaff Keitarou eine Menge Respekt, und so kann er seinen Job als Hausmeister doch noch antreten. Außerdem arbeitet seine Tante Haruka dort auch.

Trotzdem hat er ein schlechtes Gewissen und möchte eigentlich nicht auf der Basis einer Lüge bleiben. Doch Haruka meint, sie bräuchten einen Manager, sonst würde das Pensionat zugemacht und die Mädchen rausfliegen. Zufällig bekommt Naru dieses Gespräch mit. Sie kennt Keitarou flüchtig von der Paukschule und weiß, daß er alles andere als ein guter Schüler ist, und schon gar kein Student. Dennoch macht sie das Spielchen mit, schließlich gibt Keitarou sich alle Mühe, sowohl im Pensionat, als auch in der Schule.

Teil 2

Shinobus Eltern sind gerade dabei, sich scheiden zu lassen. Ihre Mutter zieht aus und will Shinobu mitnehmen. Die will aber eigentlich gar nicht weg. Sie ist sehr unglücklich. Weinend unternimmt sie einen Spaziergang und trifft dabei auf Keitarou, der sie daraufhin zeichnet. Die komischen Opas, die sich in Hinata überall herumdrücken, nehmen ihm den Skizzenblock aber weg und spielen Werfen damit, so daß er schließlich bei Shinobu landet. Keitarou flüchtet - ohne den Block.

Shinobu beschließt, ihn ihm zurückzubringen, aber irgendwie bringt sie es dann erst mal nicht über sich.

Der nächste Tag in ihrer Schule soll ihr vorletzter dort sein. Auch das trägt nicht dazu bei, Shinobus Stimmung zu bessern. Ihre Klassenkameradinnen sind hingegen bester Laune und probieren gerade aus, sich zu schminken.

Nach der Schule schleicht Shinobu dann aber doch zum Hinata-Sou, um Keitarous Heft abzuliefern. Kaora, eine Schulkameradin und Bewohnerin des Pensionats, heißt sie herzlich willkommen. Kaora ist nämlich sehr verspielt und zu jedem freundlich. Nach und nach tauchen auch die anderen Mädchen bei Shinobu auf. Der ist das sehr peinlich. Sie drückt Naru den Skizzenblock in die Hand und will wieder verschwinden.

Die Mädchen blättern den Block durch und sind recht beeindruckt. Keitarou kommt dazu, Shinobu wird noch mehr durcheinander, schnappt sich den Block wieder und läuft davon.

Keitarou und die Opas

*

Am Abend stellen Naru, Kitsune und Kei-kun fest, daß es mal wieder nichts anständiges zu Essen gibt, und beschließen, im Inaka Yoshiaku zu essen. Und wie es der Zufall will, arbeitet Shinobu dort als Aushilfsköchin. Wegen der Scheidung ist der Laden aber zu. Also gehen sie zu Haruka und essen dort. Die kennt auch Shinobus Geschichte.

*

Shinobus Eltern streiten sich über das Geld und das Sorgerecht für Shinobu. Der wird das alles zu viel und sie läuft davon, zum Hinata-Sou. Keitarou und die anderen haben dort eine Abschiedsparty für Shinobu organisiert. Das Mädchen ist tief gerührt. Mit dem Kochen wird es aber nichts. Außer Shinobu kann keiner kochen. Also macht die sich selbst ans Werk und zaubert ein phantastisches Essen auf den Tisch.

Es geht dann so aus, daß Shinobus Eltern sie abholen wollen. Doch Shinobu weigert sich schlicht und einfach mitzugehen und versteckt sich. Mit der Unterstützung der anderen Mädchen darf sie schließlich bleiben. Und das gute Essen, das sie kochen kann, macht sie sogar sehr wertvoll für die Wohngemeinschaft.

Und am Ende traut sie sich sogar, Keitarou sein Skizzenbuch zurückzugeben.

Teil 3

Wir sehen in einem pseudo-alten Film Motoko in ihrem Kendou-Schrein, wie sie ihre Abschlußprüfung absolviert. Am Ende landet sie im Wasser. (Ob das nun bedeutet, daß sie bestanden hat oder durchgefallen ist - keine Ahnung.)

Keitarou und seine Klassenkameraden Haitani und Shirai sind bei einer Vorbereitungsprüfung durchgefallen. Nach der Schule laufen die drei dann zufällig Motoko und ihrem Anhang über den Weg. Doch Motoko läßt sich nicht von Jungs anquatschen und mischt sie kräftig auf.

Keitarou trifft diese gewalttätige junge Frau dann wieder im Hinata-Sou, wo sie nämlich normalerweise wohnt. Motoko ist ziemlich ungehalten darüber, ihr Dach mit einem hergelaufenen Kerl teilen zu müssen. Noch dazu erwischt er sie in einer leicht verfänglichen Situation. Am liebsten würde sie ihn gleich rauswerfen, aber die anderen sind entschieden dagegen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Motoko und Kei-kun

Was Motoko besonders verwirrt ist, daß sie sich anscheinend in Keitarou verknallt hat. Zumindest wird sie jedesmal rot, wenn sie ihn ansieht. Und das macht sie erst recht wütend.

Und wie halt so kommen muß: bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit treffen Motoko und Keitarou aufeinander. Nur der Umstand, daß Motoko dabei jedes Mal in Ohnmacht fällt, rettet vorerst Keitarous Leben.

Beispielsweise wohnt Kei-kun genau unter Naru. Und in seiner Decke bzw. ihrem Boden ist ein Loch. Als er das erkundet, trifft er oben aber nicht nur auf Naru, sondern leider auch Motoko ...

Eine Erkältung rettet Motoko schließlich, denn sie kann nun ihr errötendes Gesicht darauf schieben statt auf ihre erste Liebe. Dafür ärgert sie sich, daß Keitarou das ausgenutzt hat, um ihr vorzumachen, er sei ihre erste Liebe. (Hat er natürlich nicht, Kei-kun hat keine Ahnung, was in Motokos Birne so vorgeht.) Jedenfalls fordert sie ihn zum Duell. Es geht quer durch das Hotel, aber zum Glück wird sie am Schluß wieder ohnmächtig. Keitarou fängt sie auf, und wohl oder übel muß sie sich nun mit ihm arrangieren.

Leider kommt bei dieser Gelegenheit aber zufällig auch heraus, daß Keitarou (noch) gar nicht die TouDai besucht. Damit hat er nun insgesamt schlechte Karten.

Teil 4

Keitarous Ansehen sinkt ganz gewaltig, als herauskommt, daß er nicht an der TouDai studiert. Er muß jetzt so eine Art Aschenputtel-Dasein führen. Und er muß Naru hoch und heilig versprechen, dieses Jahr die Aufnahme zu schaffen. Da Naru selbst das auch versucht (sie ist sogar in Keitarous Paukschule), lernen die beiden von nun an regelmäßig zusammen. Naru ist allerdings um einiges schlauer als Kei-kun, und sie ist auch noch nicht zweimal durchgefallen. Er kann also einiges von ihr lernen.

Naru wundert sich, warum ein Blödmann wie Keitarou überhaupt versucht, an der Tokyo Daigaku aufgenommen zu werden. Keitarou erzählt ihr daher von seinem Versprechen vor 15 Jahren im Sandkasten. Naru ist, genau wie er, der Meinung, dieses Versprechen sei wichtig, und er solle unbedingt versuchen, es zu halten, auch wenn er nicht weiß, wer das Mädchen von damals war.

*

Beim Aufräumen fliegen Keitarou ein paar von Narus Büchern um die Ohren, darunter ihr Tagebuch. Und er kann der Versuchung, es zu lesen, nicht widerstehen. Allerdings versteht er die paar Stückchen, die er liest, ziemlich falsch, und zweitens wird er von Naru dabei erwischt. Von da an herrscht Eiszeit zwischen ihr und ihm. Und das macht es für ihn nicht leichter, für den nächsten Test zu lernen.

*

Keitarou und Shinobu

Es ist der Tag des Tests. Kei-kun ist ziemlich zuversichtlich, es diesmal zu schaffen, denn er hat bis zum Umfallen gearbeitet und gelernt.

Nach dem Test korrigieren die Delinquenten ihre Tests selbst. Keitarou hat die erste Frage falsch, die zweite auch. Als er feststellt, daß er auch die dritte falsch beantwortet hat, verläßt ihn jeder Mut und er haut ab. Naru hingegen hat es geschafft und sehr gut abgeschnitten.

Keitarou beschließt, Hinata-Sou zu verlassen. Heimlich schleicht er sich hinein um seine Sachen abzuholen. Heraus kommt er allerdings nicht mehr ungesehen. Seine Flucht wird eine wilde Verfolgungsjagd. Naru meint schließlich, wenn er sich auf diese Weise davonmache, sollten sie ihn gehen lassen, aber Haruka redet den Mädchen ins Gewissen. Und so ziehen sie los, um ihn zu suchen.

Naru kommt schließlich auf die richtige Idee, wo er sein könnte: er steht vor der TouDai. Sie knallt ihm ordentlich eine und damit ist die Tagebuch-Sache vergessen.

Zu seiner großen Überraschung eröffnet Naru ihm, daß auch sie vor langer Zeit das Versprechen gegeben hat, zur TouDai zu gehen. Ist somit Naru Keitarous Sandkastenliebe? Wir erfahren die endgültige Antwort in Folge 24, und bis dahin passiert noch eine ganze Menge.

Übrigens hat Kei-kun seinen Test bei weitem nicht so schlimm versiebt, wie er gedacht hat. Außer den ersten Fragen hat er nämlich alles richtig.

Teil 5

Es ist der Tag des Eintrittsexamens für die TouDai. Jetzt wird's also ernst, und entsprechend aufgeregt sind Keitarou und Naru. Der Tag beginnt turbulent, doch dann erreichen die beiden doch noch wohlbehalten die Uni, nur um zu erfahren, daß der Test woanders stattfindet. Also sausen die beiden los, wobei Kei-kun auch noch seinen Studentenausweis verliert.

Ein seltsamer Lieferwagen verfolgt ihn dann auch noch quer über den Campus. Es wird zu einem richtigen Alptraum. Unterwegs rennt Keitarou noch ein Mädchen (Otohime) um, das er daraufhin für tot hält. Schließlich wird er so in die Enge getrieben, daß er nicht mehr fliehen kann. Aus dem Wagen, der sich inzwischen überschlagen hat, klettert ein blutüberströmter Zombie (Professor Seta, den wir später noch gut kennenlernen werden) und bringt Kei-kun seinen Studentenausweis.

Naru und Keitarou

*

Keitarou hat ein gutes Gefühl und träumt mal wieder von einer glänzenden und glücklichen Zukunft (mit Naru), doch sie sind beide durchgeflogen.

Keitarou ist das ja schon gewöhnt und bedauert nur, daß er das Versprechen, das er vor 15 Jahren Naru gegeben hat, wieder nicht halten kann. Naru meint aber, vor 15 Jahren sei sie gerade mal 2 gewesen und hätte wohl kaum so ein Versprechen geben können.

Jedenfalls bekommt Naru wegen ihres Versagens eine Krise und beschließt, um erst mal alles zu vergessen, irgendwo hin zu fahren. Vor allem will sie Keitarou mal eine Zeitlang nicht sehen.

Kei-kun hat wegen dieses Versprechens auch die Krise und steigt auch in einen Zug. Von nun an laufen sich die beiden andauernd über den Weg, wobei sie es fertigbringen, nicht zu merken, mit wem sie da zusammen unterwegs sind. Schließlich zerbricht Kei-kun auch noch seine und Narus Brille, so daß sie sich nun erst recht nicht mehr erkennen können.

Sie sind also zusammen unterwegs, amüsieren sich prächtig, und jeder hält den anderen für furchtbar nett und höflich, so ganz anders als der trottelige Keitarou und die bissige Naru.

Die restlichen Bewohnerinnen des Hinata-Pensionats bekommen das aber nach einiger Zeit heraus und machen sich so ihre Gedanken darüber.

Naru und Keitarou werden sogar im selben Zimmer einquartiert, weil das Hotel in Kyoto nur noch dieses eine frei hatte. Da werden die neuen Brillen geliefert ...

Doch nach dem ersten Schock beschließen die beiden, ihren Urlaub trotzdem zu genießen - zusammen.

Teil 6

Haruka und die anderen sehen Keitarou im Fernsehen. Sie haben schon die ganze Zeit wild darüber spekuliert, was er und Naru wohl so treiben und warum sie geflohen sind. Jetzt beschließen sie, sich an die Verfolgung zu machen. Zuerst Kaora mit Shinobu, gefolgt von Kitsune und Motoko, wobei Kitsune sich vor allem über diesen unerwarteten Urlaub freut.

Keitarou und Naru besichtigen gerade den Kyoto-Hauptbahnhof. Kei-kun ist davon sehr beeindruckt (warum auch immer, denn zumindest als ich da war, sah er so aus, wie alle großen Bahnhöfe halt so aussehen), als ihnen Otohime über den Weg läuft und dann umfällt.

Shinobu

Otohime hat eine sehr schwächliche Konstitution und fällt öfters mal in Ohnmacht. Keitarou und Naru beschließen, sich um sie zu kümmern. Dadurch wird ihr Leben noch viel turbulenter, als es so schon ist.

Otohime ist zwar sehr gut in der Schule, ist aber auch durch das TouDai-Eintrittsexamen geflogen (zum vierten Mal schon), weil sie, wie so oft, vergessen hat, ihren Namen auf den Bogen zu schreiben. Und jetzt ist sie auf dem Weg nach Hause - zu einer kleinen Insel bei Okinawa.

Davon abgesehen ist Otohime genauso trottelig wie Keitarou. Naru findet, daß die beiden gut zusammenpassen. Weil Otohime dann mal wieder zusammenklappt, beschließen Naru und Kei-kun, sie nach Hause zu begleiten. Da Otohime aber anscheinend einen Orientierungssinn hat wie Ryouga, wird es eine Reise kreuz und quer durch Japan - Kyoto, Nagoya, Sendai, Hokkaidou ...

Und überall sind ihnen die Mädchen aus dem Hinata-Sou dicht auf den Fersen, obwohl man sich fragt, wie die nach Nagoya usw. kommen. Aber ihre Reiseroute ist eben zufälligerweise genauso chaotisch wie die von Otohime.

Schließlich sind Otohime und die beiden anderen an Bord eines Schiffes, das tatsächlich nach Süden fährt. Dabei entwickelt sich langsam ein kompliziertes Dreierverhältnis. Eigentlich liebt Kei-kun ja Naru, doch er fühlt sich auch mehr und mehr zu der sehr natürlichen Otohime hingezogen. Die wiederum ist sich sicher, daß er Naru liebt. Naru wiederum ist auf Otohime eifersüchtig.

Otohime kt Kei-kun

Otohime schlägt Kei-kun vor, Naru zu küssen. Und Naru teilt sie mit, daß Keitarou sie mag. Das ist natürlich alles nett gemeint, stiftet aber eine Menge Verwirrung. Schließlich taucht sie mit einem aufblasbaren Schlauchboot auf, mit dem sie zu ihrer Insel rudern will. Naru und Kei-kun sind natürlich mit dabei, ob sie wollen oder nicht. Der Rest der Reise wird noch schlimmer als der Anfang, und halb tot werden sie schließlich an einer einsamen Insel an Land gespült.

Doch dort läßt es sich erst mal aushalten. Leider bricht Otohime mal wieder zusammen. Keitarou kümmert sich um sie, während Naru Wasser holen geht. Als sie zurückkommt, sieht sie, wie Otohime Keitarou küßt ...

Gerade als er sich irgendwie entschuldigen will, kommen Kaora, Kitsune und die anderen angerauscht. Sie glauben, die beiden wollten einen gemeinsamen Liebes-Selbstmord begehen.

Und auch Otohime wird gerettet. Ihr Vater kommt mit einem Fischerboot. Die Insel ist nämlich gar nicht einsam und verlassen, sondern Otohimes Zuhause. Und somit ist alles wieder in Butter. Und zum Abschied küßt Otohime Naru.

Sie gibt den beiden auch noch ein Geschenk mit: Tama-chan, die kleine Meeresschildkröte, die wie eine ganz normale Meeresschildkröte aussieht, aber anscheinend eher ein Alien ist - wie wir später noch sehen werden.


Erstellt am 21.11.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014