Love Hina - Zusammenfassung der Handlung Teil 7 - 12

Teil 7

Kaora hat ein Videospiel erfunden, das ziemlich realistische Szenen produzieren kann, indem es direkt mit dem Gehirn der Spieler kommuniziert. Und alle anderen können mit Hilfe eines Fernsehers dabei zusehen. In der ersten Szene "träumt" Naru davon, von einem gutaussehenden jungen Mann verführt zu werden. Nur kennt den keiner.

Außerdem ist an diesem Tag Examensausgabe. Aus heiterem Himmel taucht da plötzlich Narus unbekannter Traum-Mann mit einem Mittelding zwischen Panzer und U-Boot auf und holt Naru ab.

Keitarou und Naru

So ganz unbekannt ist der Typ aber nicht. Es ist Sakata Kentarou, einer von Narus Klassenkameraden und Sohn sehr reicher Eltern. Kentarou ist sehr beliebt in seiner Abschlußklasse, und alle sind auf Naru eifersüchtig.

Die Mädchen vom Hinata-Sou bereiten zur Feier des Examens eine Party vor. Kitsune hat aber nur Sashimi und Sake eingekauft. In der Trambahn treffen sie und Keitarou auf zwei Klassenkameraden, Shirai und Haitani, die neuerdings im neu eröffneten Kanagawa Vergnügungspark arbeiten. Keitarou würde gerne Naru dorthin ausführen und kauft ihnen zwei der exclusiven Eintrittskarten ab.

Naru steigt zu. Ihr neuer Freund Kentarou hat auch Karten für den Vergnügungspark. Keitarou sieht schon all seine Felle davonschwimmen.

Doch Naru macht eher einen deprimierten Eindruck. Kaora schlägt vor, den Grund dafür mit ihrem Videospiel-Gedankenleser herauszufinden. Doch als erstes schnappen sie sich Keitarou, denn dessen Gedanken versprechen auch sehr interessant zu werden.

Und an was denk Keitarou? Natürlich daran, Naru in den Vergnügungspark auszuführen und sich dort mit ihr zu amüsieren. Und am Schluß küßt er sie. Doch da taucht Kentarou in seinem Traum auf und verhindert das erst mal.

Kentarou ist nämlich inzwischen auch an Kaoras Maschinchen angeschlossen.

Kentarou ist gekommen, um Naru in den Vergnügungspark auszuführen. Alle sind darüber etwas geschockt, vor allem natürlich Keitarou. Denn Kentarou ist (zumindest in ihren Augen) nichts als ein aufgeblasener reicher Angeber. Dafür ist Keitarou aber ein Versager ...

Die beiden tragen dann ein virtuelles Duell aus, wer von ihnen Naru ausführen darf. Auch in diesem "Videospiel" haut Kentarou gewaltig auf den Putz und sticht Keitarou locker aus. Die beiden streiten sich heftig herum, und schließlich steigt Keitarou aus. Da taucht Naru persönlich auf, läßt sich von Kentarou die Karten geben und geht dann mit Keitarou aus! Und die anderen kommen auch alle mit.

Teil 8

Naru und Keitarou haben ein altes Videospiel gefunden und probieren es jetzt mit den anderen zusammen aus.

*

Motokos kleine Schwester und einige ihrer Schülerinnen tauchen auf. Sie reden Motoko ins Gewissen, sie hätte sich in letzter Zeit sehr verändert. Und Schuld daran hat angeblich der Umstand, daß sie, die von allen bewunderte Kriegerin, nun mit einem Mann zusammen wohnt.

Motoko beschließt, Keitarou loszuwerden. Aber das schafft sie nicht. Keitarou ist durch das Videospiel ausgelaugt und eingeschlafen, und so einfach abmurksen kann sie ihn dann doch nicht. Und dann erscheint ihr auch noch Naru als eine Art Prinzessin und entführt sie zu einer tollen Party mit vielen attraktiven jungen Männern. Doch ein böses Monster, der Drachenkönig, kommt ihnen zuvor und entführt sie.

alle

Motoko muß nun Verbündete sammeln, um gegen die Burg des Drachenkönigs ziehen zu können und die Prinzessin zu befreien. Als erstes rettet sie den Krieger Keitarou von ein paar bösen Buben. Wie sich herausstellt, ist allerdings Keitarou der Held in dieser Geschichte, und Motoko nur eine seiner Helferinnen. Das paßt ihr gar nicht, aber so sind nun mal die Regeln. Schließlich ist sie in Keitarous Traum.

Als nächste gesellen sich ihnen Kaora, Shinobu und Kitsune zu ihnen. Anschließend begeben sie sich zu einer Wahrsagerin (Haruka als Kind - echt niedlich), um zu erfahren, wie sie den Drachenkönig am besten besiegen können. Nebenbei beschwert sich Motoko über diesen lächerlichen Traum. Haruka antwortet, alle wußten, daß es nur ein Traum ist. Alle bis auf einen. (In dieser Hinsicht gibt es am Schluß noch eine kleine Überraschung.)

Es folgen dann, wie in jedem guten Rollenspiel, das Einsammeln von Hinweisen und die ersten Kämpfe mit den Knechten des Drachenkönigs. Motoko hat sich in das Kostüm einer Kriegerin werfen müssen (sie sieht irgendwie Xena ähnlich) und findet das alles furchtbar doof, schlägt sich aber natürlich trotzdem sehr gut.

Die nächste Szene ist ausgesprochen abgedreht: in einem See schläft ein Ungeheuer, das Keitarou und seinen Kriegerinnen helfen kann. Das muß aber erst erweckt werden, und zwar durch den Gesang von kleinen Mädchen. In dieser Rolle sehen wir zwei Ausgaben von Otohime in jeweils 20 cm Größe - kleine Mädchen eben. (Das ganze ist eine Parodie auf die alten Godzilla-Filme. In einem davon gibt es nämlich auch so eine Szene, wo - wenn ich das noch richtig im Kopf habe - zwei winzige Frauen die gigantische Motte Mosra durch Gesang steuern.)

Das Ungeheuer, das sie hervorsingen, ist übrigens Otohimes Schildkröte Tama-chan, allerdings 20 Meter groß. Motoko hat eine Schildkrötenphobie, aber sie muß trotzdem aufsteigen und mit zum Drachenschloß (Hinata-Sou) ziehen.

Schließlich trifft Motoko auf den Drachenkönig, der gerade in aller Ruhe mit Kei-kun Tee trinkt - aber das ist ok, weil es ja nur ein Traum ist. Motoko findet das allerdings gar nicht ok und außerdem will sie endlich aus Keitarous blöden Traum raus.

Die beiden fechten also das finale Duell aus, und Motoko gewinnt natürlich. Die Maske des Drachenkönigs zerspringt, und dahinter taucht Motokos große Schwester auf. Motoko ist ziemlich geschockt, sie (die irgendwie verschwunden ist) in Keitarous Traum zu finden - doch es ist in Wirklichkeit ihr eigener Traum!

Dann sieht sie, wie alle mit Keitarou fröhlich spielen. Das heißt, ihr Unterbewußtsein schlägt ihr vor, ihren Privatkrieg gegen Kei-kun mal so langsam zu beenden.

Teil 9

Alles sieht nach einem sehr friedlichen Tag aus im Hinata-Sou. Keitarou schläft den Schlaf des Gerechten, nachdem er bei allen die Miete einkassiert hat. Ein Besuch von Kitsune weckt ihn wieder auf.

Kitsune

Kurz darauf ist das Geld weg. Kitsune verwandelt sich in Sherlock Holmes, assistiert von Kaora als Dr. Watson, um den Fall aufzuklären. In klassischer Weise wird jeder auf sein Alibi abgeklopft, aber jeder hat eins (bzw. sie können sich alle gegenseitig eins geben, was während der Ermittlungen jeweils aus der Perspektive des gerade Betroffenen erzählt wird), und das Geld ist danach immer noch weg.

Da zieht überraschend beim gemeinsamen Essen Haruka den Umschlag aus der Tasche. Sie hat ihr früher am Tag beim Kehren auf der Straße gefunden. Aber - der Umschlag ist leer! Kaora meint, Tama-chan könnte das Geld mit Futter verwechselt und aufgefressen haben. Dafür will sie nun Tama-chan essen. Aber beides wird schließlich als weniger gute Idee abgelehnt.

Turbulent geht es weiter, als Naru auf Tama-chan ein Aufklebefoto kleben sieht, das sie zusammen mit Keitarou in Kyoto gemacht hat und das die anderen auf keinen Fall sehen sollen. Keitarou haut mit ihr ab.

Am Ende meint Haruka zu Kitsune, sie hätte nun ihren Spaß gehabt und solle das Geld wieder rausrücken. Und in der Tat war sie es, die diesen komplizierten Streich ausgeheckt hat und nun ausführlich darlegt, wie sie es gemacht hat. Das Geld hat sie übrigens in Keitarous Geldbörse gesteckt. Aber die hat er auf der Flucht leider verloren ...

Teil 10

Kaora taucht neben Keitarou im Bett auf. Anscheinend schlafwandelt sie gelegentlich. Sie murmelt irgendwas von ihrem geliebten Bruder.

Kaora

*

Kentarou will Naru Blumen schenken. Auf dem Weg zum Hinata-Sou begegnet er einer exotischen Schönheit, die Kaora sehr ähnlich sieht, unter dem Vollmond auf einer Flöte spielt und ein Krokodil bei sich hat, das Kentarou zu Tode erschreckt.

Als er später im Hinata-Sou eintrifft, hält er erst mal Kaora für die Krokodil-Lady. Er warnt die anderen vor ihr. Wie sich herausstellt, weiß eigentlich keiner sehr viel über Kaora. Jedenfalls ist sie keine Japanerin, sondern kommt aus irgendeinem exotischen Land.

Um zu beweisen, daß Kaora unschuldig ist, stellen Kentarou, Keitarou und Naru Nachforschungen an. Kaora ihrerseits benimmt sich völlig normal - bis zur nächsten Nacht, als wieder ein roter Vollmond über der Stadt steht. Da verwandelt sich Kaora in eine geheimnisvolle erwachsene Frau. Doch kurz darauf ist sie wieder verschwunden und schläft dann ganz friedlich in ihrem Zimmer.

Irgendwie erscheint das allen sehr mysteriös und sie vermuten Magie oder so was. Kurz darauf trifft Keitarou die Frau mit der Flöte und macht Bekanntschaft mit ihrem Krokodil.

Kaora und Keitarou

Keitarou scheint Kaora ziemlich an ihren Bruder zu erinnern, weswegen sie einige Annäherungsversuche unternimmt - sehr zu Narus Mißvergnügen. Und dann ist mal wieder Vollmond (dreimal hintereinander - naja ...). Kaora verwandelt sich wieder in eine erwachsene Frau, sitzt auf dem Dach und eröffnet Keitarou, daß sie ihn nun heiraten könne. Da erscheint die Kroko-Frau: Amara Suu, Kaoras ältere Schwester, die aus ihrer Heimat nach Japan gekommen ist, um nach ihr zu sehen. Sie ruft der verwandelten Kaora zu, Keitarou sei nicht ihr Bruder und sie solle mit diesem Unsinn aufhören.

Dann läßt sie ihr Krokodil Keitarou schnappen und entführt ihn in ihre Wohnung. Tama-chan hat das alles beobachtet und fliegt nun zum Hinata-Sou, um die andern zu holen. (Es ist Tamas erste Flugszene übrigens, denn fliegende Wasserschildkröten sind an sich ja relativ selten.)

Amara hat festgestellt, daß Kaoras Einsamkeit und Liebe zu ihrem Bruder sie dazu bringt, sich in eine Frau zu verwandeln, weil sie Kei-kun so an ihren Bruder erinnert. Und da diese Transformationen nicht gut für sie seien, sollten sie gestoppt werden. Amara kann aber einen, der genauso aussieht wie ihr Bruder, nicht töten. Aber Keitarou könnte ja sie heiraten, dann wäre Kaora sozusagen erlöst. Gerade als sie Keitarou küssen will, platzt Naru herein und verpaßt Kei-kun die in solchen Fällen übliche Abreibung.

Amara flieht mit ihrem neuen "Verlobten", doch die Mädchen vom Hinata-Sou stellen sie. Sie wollen ihren Hausmeister nicht hergeben. Es kommt dann zu einem ziemlich surrealistischen Duell zwischen Kaora und Amara. Doch schließlich ist es Keitarou selbst, der Kaora dazu bringt, sich wieder zurückzuverwandeln.

Teil 11

Kentarou veranstaltet an der Uni eine kleine Schönheitskonkurrenz. Teilnehmer sind die Mädchen vom Hinata-Sou, und die Gewinnerin heißt Naru. Und das wird der Beginn einer steilen Karriere als Idol.

Kentarou präsentiert sein neues Idol überall, und schon nach kurzer Zeit hat Naru einen Plattenvertrag und ziert die Titelbilder aller möglichen Magazine. Die Bewohner des Hinata-Sou sind sehr beeindruckt, nur Keitarou hält von der Sache gar nichts. Vor allem, weil Naru sich nur noch selten dort blicken läßt. Sie hat einfach keine Zeit mehr, und er sieht sie öfter im Fernsehen als in natura.

Naru

Und natürlich geht das Gerücht, daß sie mit Kentarou geht. Der ist schließlich ihr Manager und dauernd mit ihr zusammen. Und dann zieht Naru ganz aus. Aber was wird aus ihrem Wunsch, an der TouDai zu studieren? Kitsune erzählt Keitarou, daß sie wahrscheinlich aus dem Grund dort studieren wollte, weil sie sich vor ein paar Jahren in ihren Tutor verliebt hatte, der dort Student war. Aber das ist lange her, und bedeutet jetzt wahrscheinlich nichts mehr.

Überraschend taucht ein paar Tage später Naru doch wieder auf. Sie ist vor dem ganzen Streß geflüchtet und will mal ein bißchen ihre Ruhe haben. Kurz entschlossen schnappt Kentarou sich Shinobu und Motoko als Ersatz-Idole ("Blume und Schwert"). Derweil gehen Keitarou und Naru ein bißchen aus, Eis essen, ins Kino und so. Kei-kun fragt sie, warum sie zum Hinata-Sou zurückgelaufen ist statt zu ihrer Familie. Aber da zieht sie nichts hin. Ihre Mutter hat sich neu verheiratet, und mit dem neuen Mann und seiner Tochter will sie nichts zu tun haben. (Das wird noch das Thema einer späteren Folge.)

Auf dem Heimweg kommt es zu einer der üblichen kleinen Streitereien. Naru knallt Keitarou eine, wird dabei fotografiert, und das bedeutet das plötzliche Ende ihrer Karriere, denn Flintenweiber können keine Idole sein. Naru ist darüber sehr froh, genau wie Keitarou. Für Kentarou hingegen ist es das geschäftliche Aus.

Teil 12

Motoko bekommt von ihrer älteren Schwester einen Kimono geschickt und einen etwas melancholischen Brief. Die beiden haben sich seit einer Ewigkeit nicht mehr gesehen und sie schreibt, sie würden sich wahrscheinlich gar nicht mehr erkennen.

*

Motoko und Keitarou

Beim Essen führt Motoko mal wieder ihre Schwertkunststückchen vor, indem sie damit Ungeziefer erledigt. Dann erklärt sie Kaora, wie ihre Technik funktioniert: sie benutzt ihr KI. Und um das machen zu können, muß man endlos trainieren. So ein Waschlappen wie Keitarou würde das aber sowieso nie verstehen können. Doch auch Motoko hat ihre Schwächen, zum Beispiel eine Schildkröten-Phobie. Und als Tama-chan zwischen ihren Eßstäbchen auftaucht, gerät sie an den Rand eines Nervenzusammenbruch. Mit ihrem KI ist es dann auch vorbei.

Später, im Onsen, schlägt Kaora vor, Tama-chan aufzuessen, wen sie Motoko so viel Angst macht.

Tama krabbelt auch in Motokos Kleidern herum. Sie wäscht sie, aber im Moment ist kein Platz zum Aufhängen da, also hat sie nichts zum Anziehen und probiert die Sachen aus, die Kitsune für sie organisiert. Doch es ist nichts dabei, was sie anziehen könnte, jedenfalls ihrer Meinung nach. Keitarou findet die Sachen allerdings niedlich. Motoko will ihm daraufhin eins mit ihrem Schwert überbraten, doch Keitarou fängt es zwischen seinen Händen auf (was er nie geschafft hätte, wenn Motokos KI noch richtig funktionieren würde). Motoko ist völlig demoralisiert.

Eine Minute später bringt Tama-chan dasselbe zustande!

*

Als Motoko noch ein kleines Mädchen war, bekam sie von ihrer älteren Schwester ein Schwert und die Aufforderung, eine gute Kämpferin zu werden. Dann aber bekommt sie mal wieder Besuch von Tama-chan, die anscheinend in sie verknallt ist. Motoko rennt davon und streicht durch die Straßen. Dort wird sie von ein paar Jungs angequatscht usw. Mit anderen Worten, es ist einfach nicht ihr Tag.

Mecha-Tama

Schließlich wird sie von Keitarou gerettet, indem sie erst mal seine Kleider anzieht. Keitarou muß dafür halt ihr Kleid tragen ...

*

Eine Menge Sachen sind plötzlich verschwunden: ein Wasserkocher, ein Radio und noch ein paar andere Sachen. Wie es aussieht, hat Tama-chan sie in ihr geheimes Hauptquartier befördert. Kitsune verwandelt sich in einen General, läßt alle anderen Uniformen anziehen (bis auf Motoko, die im Ballkleid an der Operation teilnehmen muß), und dann geht sie Suche nach Tama-chan und den gestohlenen Sachen los.

Hinata-Sou ist ziemlich groß und hat eine erstaunliche Menge an Geheimgängen und verborgenen Kammern. Nach längerem Umherirren in den Gängen finden sie Tama schließlich. Doch sie verwandelt sich in einen riesigen Mecha, eine alles zerstörende Monster-Wasserschildkröte. Es ist übrigens Kaoras Erfindung, die jetzt leider ein bißchen außer Kontrolle gerät.

Wie ein echtes japanisches Monster trampelt Mecha-Tama alles nieder und nähert sich beängstigend schnell dem Pensionat. Schließlich zieht Shinobu den Stecker raus, aber Mecha-Tama schaltet auf interne Energie um und marschiert weiter.

Motoko rettet am Ende die Lage. Ermuntert von Keitarou findet sie wieder zu ihrem KI und legt das Monster flach. Und dann tauchen auch all die Dinge wieder auf, die Tama-chan gestohlen hatte und aus denen Mecha-Tama bestanden hat.


Erstellt am 21.11.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014