Macross Zero - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 5

Teil 1

Auf der Erde wird ein erbitterter Krieg geführt, anscheinend sogar teilweise mit Atomwaffen. Dann, im Jahre 1999, stürzt ein UFO auf der Erde ab. Die Erkenntnis, nicht allein im Universum zu sein, bringt leider nicht den Frieden, sondern läßt den Krieg zwischen UNO und Anti-UNO noch weiter eskalieren.

*

die UNO-Flugzeuge

Kudou Shin war damals noch ein Kind. Jetzt ist er Pilot, einer der besten, die noch am Leben sind, und kämpft auf der Seite der UNO. Eines Tages hat er mal wieder einen Kampfeinsatz, irgendwo über der Südsee. Er und seine Kameraden schießen die drei Angreifer ab, doch anscheinend war das erst der Anfang, denn ihre Flugzeugträgerflottille wird plötzlich von einem unbekannten Flugzeug angegriffen und schwer in Bedrängnis gebracht. Und dann erwischt es auch Shin. Das feindliche Flugzeug verwandelt sich völlig überraschend in einen Mecha und bläst ihn vom Himmel.

*

Es gibt eine alte Legende von Fischmenschen im Meer, die eines Tages Besuch von Vogelmenschen von den Sternen bekamen. Diese Geschichte, deren Details ich hier mal überspringe, wird von den Bewohnern einer paradiesischen Südseeinsel von Generation zu Generation weiter erzählt.

Und bei diesem kleinen Inselvolk findet Shin sich nun wieder, überrascht davon, daß er noch am Leben und an einem Stück ist. Von seinem Copiloten Edgar Lasalle fehlt allerdings jede Spur. Dafür trifft Shin auf den Dorfältesten, der vor ihm überhaupt keine Angst hat, sondern ihn auslacht, weil er ihn mit einem verzierten Stock bedroht. Shin will wissen, wo er ist, was er alsbald erfährt. Eine junge Frau (Sarah Noomu) tritt aus dem Dschungel hervor und erklärt ihm, dieses Land, wo sich Meer und Wind treffen, heiße Mayan. Und Mayan sei kein Platz für einen Menschen aus dem Himmel.

Mao, Sarahs kleine Schwester, ist da aber ganz anderer Meinung, und so darf Shin zum Glück bleiben, bis seine Verletzungen verheilt sind. Mao ist vom Charakter her ganz anders als ihre verschlossene, geheimnisvolle Schwester. Sie steht Shin offen, verspielt und neugierig gegenüber.

*

Die Schiffe der UNO haben aus der Umgebung von Mayan ein Signal von einem womöglich mehr als 10.000 Jahre alten außerirdischen Artefakt aufgefangen und machen sich nun auf den Weg dorthin. Geleitet wird der wissenschaftliche Teil dieser Expedition von Aries Taana, einer ehrgeizigen Anthropologin, die die Verbindung zwischen den Menschen und den Außerirdischen erforschen will.

Überraschend trifft sie an Bord auf einen alten Studienkollegen, Focker Roy, der hier als Major der Luftwaffe dient. Für den nächsten Tag ist ein weiterer Einsatz gegen die Anti-UNO vorgesehen, und Roy blickt diesem mit Sorge entgegen, weil seine Piloten alle so jung und unerfahren sind. Durch den sich hinziehenden Krieg herrscht akuter Personalmangel.

*

Mao und Shin

Ob Shin es will oder nicht, Mao kümmert sich um ihn. Vor allem ist sie furchtbar neugierig, denn die Zivilisation kennt sie nur von Fotos. Shin ist schockiert, daß es auf dieser Insel überhaupt nichts gibt. Aber ganz so ist es nicht. Es gibt immerhin ein paar Reste irgendwelcher technischer Einrichtungen, die hier vergessen worden sind, darunter einen Stromgenerator, den man im Prinzip reparieren könnte. Aber die jungen Männer, die sich mit sowas auskennen würden, sind alle bei der Armee. Auf der Insel leben nur Kinder, Frauen und Alte.

Wenig später erfährt Shin, welche Bedeutung der geschnitzte Stock hat, den er auf den Dorfältesten und dann auf Sarah gerichtet hat: er ist eine Art Heiratsantrag, worüber Shin sich köstlich amüsiert.

Am Abend hört Shin Radio und denkt über die Schlacht nach. Mao hört dem Radio fasziniert zu, doch Sarah schaltet es aus. Sie kann einer Maschine, die Lärm macht, nichts abgewinnen. Und auch sonst hält sie von Technologie und moderner Zivilisation überhaupt nichts und hätte es am liebsten, wenn es dazu auf ihrer Insel keinerlei Kontakte gäbe. Die gibt es aber, und darüber ist wiederum Mao sehr froh. Sie zeigt auf das Foto ihrer Eltern, das ihnen mal jemand geschenkt hat. Ohne die Technik hätten sie nicht mal das. Sarah erwidert nachdenklich, das könne ihre Erinnerungen nicht ersetzen, doch davon will Mao nichts hören.

Am nächsten Morgen findet Shin Sarah beim Schnitzen von Heirats-Speeren. Er setzt sich zu ihr, hilft ihr ein bißchen beim Schnitzen und bedankt sich erst mal für die Rettung.

Da hat Sarah eine sehr eindringliche Vision der Vernichtung. Und tatsächlich beginnt einen Moment später die Schlacht zwischen den UNO- und den Anti-UNO-Fliegern, die bedauerlicherweise genau über der Insel ausgetragen wird. Anscheinend setzen diesmal beide Seiten Flugzeuge ein, die sich in Mechas verwandeln können, und kämpfen mit großer Härte und Rücksichtslosigkeit. Mao, die irgendwo im Dschungel steckt, fürchtet sich zu Tode.

Teil 2 - Chijou no Hoshi (Die Sterne auf der Erde)

Während draußen die Mechas kämpfen und wie wild um sich schießen, und die Insulaner in einer Höhle Zuflucht gesucht haben, rennt Shin durch den Dschungel und rettet Mao in letzter Sekunde vor einem notlandenden Mecha. In ihm werden schlimme Erinnerungen wach und er würde am liebsten wieder kämpfen, aber mit dem Wrack des abgeschossenen Mechas kommt er natürlich nicht weit. Er kann von Glück sagen, daß die UNO-Truppen die Oberhand behalten und ihn retten. Und so kehrt er auf den Flugzeugträger Asuka zurück. Aber die eigentliche Mission hat ja gerade erst begonnen.

Der Unterteil des Aliens

Der Flugzeugträger beherbergt AFOS, das Alien-Relikt, nach dessen Kopf die Flotte sucht. Dort trifft Shin Edgar wieder, von der er sicher war, daß er längst tot sei. Er ist sehr froh, seinen Copiloten wiederzuhaben.

Am nächsten Tag gibt es einen Übungskampf mit den neuen Mecha-Flugzeugen vom Typ VF-0. Shin bezieht dabei von seinem Chef Focker gnadenlos Prügel, und wieder an Bord schimpft ihn auch noch Nakajima, der Chefingenieur aus, weil er die kostbare Maschine so schlecht behandelt hat. Anscheinend hat er bei Focker aber doch Eindruck gemacht, denn der schickt ihn und Edgar am Tag darauf zu einer Sondermission.

Doktor Aries Taana will nämlich die Insel und vor allem ihre Bewohner untersuchen, und Shin muß für die Eskorte sorgen. Und so findet er sich wieder auf Mayan.

Wie nicht anders zu erwarten, ist Sarah mit diesem Einsatz nicht einverstanden. Zumindest duldet sie in ihrem Dorf keine Waffen, was Aries akzeptiert. Der clevere Nutoku ist allerdings nicht so zurückhaltend und heißt die Fremden willkommen.

Shin macht sich derweil an die Reparatur des Stromgenerators, und Aries schreitet ebenfalls umgehend zu Tat und nimmt von allen Insulanern Blutproben, die sie auf bestimmte Gene hin untersuchen will. Offiziell handelt es sich natürlich um einen Gesundheitstest. Sarah ist darüber empört, sie hält das für eine Art Gotteslästerung und droht Aries an, einen Fluch auf sie zu legen. Aries zeigt sich davon allerdings wenig beeindruckt. Shin kommt dazu und kann Sarah etwas beruhigen.

Sarah ist wütend auf Aries

In der Nacht bekommt Shin den Generator wieder zum Laufen. Mao ist begeistert, als überall im Dorf wieder die Lichter angehen. Sarah hingegen meint, erst hätte diese Frau ihr Blut gestohlen und nun stehle er ihre Sterne vom Himmel. Denn für jedes Licht auf der Erde erlösche ein Licht am Himmel. Aber das ist es, was die Leute wollen. Sarah ist im Dorf die einzige, die sich der Technik und den Fremden so konsequent widersetzt.

*

Die Nacht verläuft friedlich, doch irgendwann erwacht Shin. Etwas beunruhigt ihn, und so macht er sich mit dem Gewehr unter dem Arm auf den Weg durch den Dschungel. Er hört in der Ferne einen merkwürdigen Gesang. Diesem geht er nach und erreicht schließlich einen See, in dem etwas aufragt, das wie ein Alien-Artefakt aussieht. In dem See steht Sarah. Sie ist völlig nackt und singt einen seltsamen Gesang. Dieser scheint eine besondere Art von Magie zu beinhalten, denn alle von den Kämpfen in Mitleidenschaft gezogenen Pflanzen fangen auf einmal an, sich wie im Zeitraffer wieder zu regenerieren. Die Blutzellen unter Aries' Mikroskop werden aktiv. Und dann schweben auch noch die Felsen um Sarah herum durch die Luft.

Teil 3

Sarah ist selbst überrascht, daß sie die Felsen zum Fliegen gebracht hat. Damit ist es aber vorbei, als sie Shin sieht. Sie meint, er und die anderen Eindringlinge hätten das Band zwischen den Steinen und der Erde gelockert, und bald würde sich auch das Band zwischen den Menschen lockern. Das Erwachen des Vogelmenschen sei nahe. Shin fragt sich, wie diese großen und schweren Steine schweben konnten.

Wenig später trudeln Aries und Edgar bei dem See ein. Aries ist höchst entzückt, das Alien-Artefakt zu sehen. Es ist ein Beweis für die Theorie ihres Lehrers Professor Hasford, daß diese Aliens die menschliche Evolution und Kultur stark beeinflußt haben. Sarah kennt Professor Hasford noch, und sie hat ihn - wie könnte es anders sein - nicht in guter Erinnerung. Denn auch er war scharf auf das Blut der Insulaner. Und vor allem auf ihres ...

Sarah

Mit einem kleinen Trick bringt Shin Aries dazu, erst mal wieder abzuziehen.

*

In dem großen Alien an Bord der Asuka fließt rotes Blut, das menschlichem Blut äußerst ähnlich ist. Womöglich hat Sarah auf diese Weise tatsächlich übersinnliche Kräfte geerbt.

*

Jemand hat im Dorf einen Fernseher aufgestellt, und so haben sich alle dort versammelt. (Es läuft übrigens "Chikyuu Shoujo Arujuna".)

Mao schnappt sich Shin. Sie will ihm ihren Schatz zeigen. Der befindet sich anscheinend draußen im Meer vor der Küste.

Mao muß wohl von den Fischmenschen abstammen, wenn man sich ihre Schwimm- und Tauchkünste ansieht. Shin hingegen säuft fast ab. Er ist wohl eher ein Vogelmensch (passend zu seinem Beruf als Pilot). Sie müssen allerdings noch viel tiefer tauchen, aber das lohnt sich, denn Shin bekommt etwas ganz und gar außergewöhnliches zu sehen: den Kopf des Aliens, der in der Tiefe geheimnisvoll leuchtet.

der Kopf des Aliens unter Wasser

Anscheinend hat er nicht nur geleuchtet, denn von den Flugzeugträgern heben eine Reihe von Kampfjets ab. Es sind Anti-UNO-Flugzeuge unter D.D. Iwanov, die den UNO-Leuten das Alien abnehmen wollen. Den Kopf haben sie offenbar auch geortet. Zum Glück kommt Edgar noch rechtzeitig mit dem Mecha und fischt Shin und Mao auf, bevor sie versenkt werden.

Den UNO-Schiffen ergeht es inzwischen schlecht. Eins wird versenkt, und die anderen schwer angegriffen. Doch Nora und D.D. schaffen es trotzdem nicht. Statt dessen schnappt Shin sich mit seinem Mecha den Kopf und flieht damit zur Insel, Nora hinterher. Auf die Insulaner wird dabei natürlich keine Rücksicht genommen.

Nora liefert Shin und Edgar ein heißes Gefecht und schießt sie schließlich ab. Bei der Jagd auf das abstürzende Artefakt paßt sie aber nicht auf, und so können Edgar und Shin sie noch mitreißen.

Derweil läßt Aries die überlebenden Dorfbewohner evakuieren, läuft aber selbst in den Dschungel, um das Fragment zu finden. Und Mao, die verletzt ist und im Koma liegt, soll eine Bluttransfusion bekommen, und zwar mit dem Blut des Aliens, das genau zu ihrem Blut paßt.

Teil 4 - Mitsurin (Dschungel)

Nora stöbert Shin und Sarah auf, nimmt sie mit in ihr Lager und versucht dann aus Shin herauszuprügeln, wo der Alien-Kopf steckt. Kurz darauf wird auch noch Aries angeschleppt. Sie ist sehr überrascht, wer da auf sie wartet: ihr alter Professor Hasford, der anscheinend die Seiten gewechselt hat. Und der wiederum erinnert sich noch gut an Sarah. Der Treffpunkt ist gut gewählt, denn überall stehen riesige Steine mit alten Mayan-Zeichnungen herum. Aries ist völlig hingerissen und vergißt ganz, in welcher Situation sie sich eigentlich befindet.

Nora läßt auf Shin und Sarah schießen

Der Professor kennt einige interessante Hintergründe: der Vogelmensch, der die Mayan-Inseln erschaffen hatte, bekam von seinem Gott den Befehl, das Lied der Vernichtung zu singen. Statt dessen schnitt er sich den eigenen Kopf ab, um das zu verhindern. Doch wenn das Band zwischen Menschen und Erde schwach wird, kommen sich Kopf und Rumpf angeblich näher, und eines Tages könnte das Lied der Vernichtung doch noch gesungen werden. Sarah weiß, was das bedeutet: den Weltuntergang. Sie hat damals als Kind dem Professor für eine billige Perlenkette ihr Blut verkauft. Aries ist erstaunt, das zu erfahren.

Sarah schreit auf, und die Steine beginnen wieder zu schweben. Es schwebt aber auch noch etwas anderes, nämlich eins der Alien-Stücke aus dem Dschungel. Es saust zum Lager, und auf diese sehr ungewöhnliche Weise können Sarah und Shin entkommen.

Die ganze Zeit hat es über der Insel schwere Kämpfe gegeben. Focker kann gerade noch Aries herausholen, dann geht das Lager hoch. Nora hat das allerdings locker überstanden und schießt nun mit einer langreichweitigen Waffe Shins und Sarahs Fluggefährt ab. Die Flucht verläuft also ausgesprochen abenteuerlich, doch dank Sarahs besonderer Begabung gelangen sie schließlich in Sicherheit.

Allerdings ist Sarah sehr bedrückt. Sie hat gegen uralte Tabus verstoßen, als sie damals dem Professor ihr Blut gab. Dieses Verbrechen rächt sich nun, und Sarah sieht das Desaster, das über ihr Volk hereingebrochen ist, als ihre Schuld.

Shin und Sarah sind also erst mal entkommen, doch Nora gibt noch lange nicht auf und ordert einen Luftschlag gegen das Urwaldgebiet, in dem sie die beiden vermutet. Inzwischen finden Sarah und Shin einen abgeschossenen Mecha.

Auch Aries und Focker sind im Dschungel unterwegs. Es kommen so manche alte Erinnerungen hoch. Da tritt Aries auf eine Mine. Es wird für Focker eine Zitterpartie, sie da herunterzuholen, ohne daß sie hochgeht. Aber er nutzt die Gelegenheit und küßt Aries. Alte Liebe rostet eben doch nicht.

*

Sarah

Sarah und Shin setzen ihren Marsch durch den Dschungel fort. Sie kommen sich dabei auch ein bißchen näher, und Shin lernt so einiges von seiner Begleiterin. Zivilisation und Technik sind praktisch, haben aber durchaus auch ihre Schattenseiten. Sarah bedauert es sehr, daß so viele junge Männer die Insel verlassen, in die Städte gehen und nie mehr wieder kommen. Gleichzeitig ist sie selbst aber auch irgendwie fasziniert von dieser künstlichen Welt, auch wenn sie das vor sich selbst nicht zugeben will.

Allerdings sind die nächtlichen Naturschönheiten der Mayan-Insel, etwa die unzähligen Glühwürmchen, die ganze Bäume erstrahlen lassen, auch nicht zu verachten.

Sarah singt für den verletzten Wald. Und auch Shin singt, aber nicht für den Wald, sondern für Sarah, die ebenfalls verletzt wurde und die zu heilen bisher niemand einen Gedanken verschwendet hat. Sie ist sehr erstaunt und gerührt über diese Geste. Und dann, in den ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, küßt Shin sie.

*

Maos Operation ist an sich erfolgreich verlaufen, sie wacht aber nicht auf. Nutoku beschließt, eine Art Geister-Austreibungs-Ritual abzuhalten. Das stählerne Unterdeck eines Flugzeugträgers ist für so etwas das denkbar unpassende Ambiente, aber er und sein Stamm ziehen es trotzdem durch. Maos Geist scheint irgendwie in dem Alien-Rumpf gefangen zu sein, denn der reagiert auf ihre Anwesenheit.

Am Morgen erwacht Mao wieder. Nutoku ist zufrieden. Mao aber spürt Unheil. Wir erinnern uns noch an den Luftschlag, den Nora angefordert hat. Es hat ein Weilchen gedauert, aber jetzt sind die Flugzeuge da und werfen großkalibrigen Brandbomben über dem Dschungel ab. Und die lassen keinen Stein auf den anderen.

Teil 5 - Tori no Hito (Vogelmensch)

Shin sitzt im Hubschrauber und denkt an die jüngsten Ereignisse zurück. Aries und Sarah wurden zusammen mit dem Alien-Kopf von den Anti-UNO-Leuten gestohlen und in ihr riesiges U-Boot gebracht. Jetzt fordert Professor Hasford von Sarah, das Alien zu erwecken, was diese aber wegen der großen Gefahr vehement ablehnt. Hasford meint aber, die Aliens seien schon immer zur Erde gekommen und hätten die Gene der Menschen manipuliert, um ihre Evolution zu beschleunigen, man brauche also letztlich keine Angst zu haben. Im Gegenteil werde die Macht dieses Aliens womöglich den Frieden bringen können.

Sarah will aber mit Leuten wie Nora nicht zusammenarbeiten, die ihren Wald abgefackelt haben. Nora weist Sarah darauf hin, daß die UNO-Leute kein bißchen besser sind. Aries sieht sich gezwungen zu bestätigen, daß die UNO in dem Falle, daß sie den Alien-Kopf nicht hätten bergen können, das komplette Alien hätten zerstören sollen. Offenbar machen die UNO-Streitkräfte das regelmäßig so, alles niederzubrennen, was sie nicht unter ihre Kontrolle bringen können, was sicher einer der Gründe ist, warum Leute wie Nora und D.D. so fanatisch gegen sie kämpfen.

*

Mao klettert auf dem Alien herum

Die andere Hälfte des Aliens ist immer noch auf der Asuka, wo Mao gerade herumklettert. Sie bittet Shin inständig, Sarah zu retten. Der Alien-Körper habe angefangen, nach seinem Kopf zu rufen. Und Sarah wolle sich selbst opfern, um das Alien daran zu hindern, das Lied der Vernichtung zu singen.

Offenbar überträgt Sarahs Erregung sich auf ihn, denn er beginnt nun, sich zu aktivieren. Shin ist entschlossen, Sarah zu retten, egal wie. Focker meint, das sei ok, einmal in seinem Leben sollten man sein Leben für eine Frau aufs Spiel setzen.

Derweil zwingt der Kopf das Anti-UNO-U-Boot aufzutauchen und läßt es dann in der Luft schweben. Shin, der schon in seinem Jäger unterwegs ist, ist von diesem sehr ungewöhnlichen Anblick ziemlich überrascht. Auf der anderen Seite erleidet die Asuka und ihre Flottille das gleiche Schicksal und beginnt, in die Luft emporzuschweben.

Als nächstes folgt der übliche Luftkampf mit den üblichen Beteiligten. Irgendwie schafft Shin es, das fliegende U-Boot zu entern, bevor Sarah sich eine Kugel durch den Kopf jagen kann. Doch dann wird er doch noch abgeschossen, und durch den Schock gibt Sarah ungewollt das Signal für das Alien, sich wieder zusammenzusetzen.

Jetzt wollen die UNO- und die Anti-UNO-Leute es erst recht wieder haben. In dem Alien mittendrin übrigens, wie eine Pilotin, steckt Sarah. Das Alien spricht mit ihr. Es kommt zu dem Schluß, daß es ungünstig wäre, wenn ein so kriegerisches Volk wie die Menschen sich in der Galaxis ausbreiten und ihren Krieg überall hinbringen würden. Also beginnt es mit den Vorbereitungen, das zu verhindern.

Und über welche Feuerkraft es verfügt, das bekommen zuerst mal die UNO-Leute zu spüren. Der erste Schuß geht allerdings noch an der Asuka vorbei, und die UNO reagiert sehr schnell und befiehlt die Vernichtung des Aliens mit Atomwaffen. Und dazu tobt immer noch der Luftkampf. Auch Shin ist wieder zu sich gekommen, bevor er unten aufgeschlagen ist, und kämpft nun gegen Aries. Wie es aussieht, sind die Menschen entschlossen, sich gegenseitig umzubringen, koste es, was es wolle.

Sarah im Alien

Nora stirbt allerdings auf andere Weise, weil sie zufällig in den nächsten Schuß des Aliens gerät.

Das ganze geht drunter und drüber. Focker löst sich aus den Kämpfen und rettet Aries aus dem U-Boot, während Iwanov so wütend über Noras Tod ist, daß er das Alien persönlich abschießen will, was natürlich nichts wird. Statt dessen findet er selbst den Tod, und zwar ziemlich flott.

Auch Shin ist zum Alien unterwegs, aber deswegen, weil er Sarah retten will. Allerdings hätte er keine Chance, wenn nicht Maos Geist ihm helfen würde. Denn genau wie ihre Schwester hat auch sie besondere Gaben und ist mit dem Alien verbunden. Und so geschieht das Unwahrscheinliche und er kommt zu ihr durch.

Die Asuka schießt vier Atomraketen auf das Alien ab. Sarah schickt Shin zurück - erstaunlicherweise fliegt seine Kiste immer noch. Dann explodieren die Atomraketen am Energieschirm des Aliens. Es wird nicht ernsthaft beschädigt, zieht sich aber zurück und verschwindet zusammen mit Sarah in den Tiefen des Weltraums.

Und von Ferne stimmt Sarah das (französische) Lied der Schöpfung an, womit sie nebenbei auch noch Shin das Leben rettet, denn er ist in die Ausläufer der nuklearen Explosion geraten, was seinem Flugzeug nicht sehr gutgetan hat.

Auch die Asuka landet sanft wieder im Meer. Nur Aries hat es nicht überlebt, sie ist am Ende in Fockers Armen gestorben.


Erstellt am 12.5.2006. Letzte Änderung: 20.2.2014