Mahou Shoujotai Alice - Zusammenfassung der Handlung Teil 20 - 30

Teil 20

Seit sie wieder zurück sind, ist Sheila ziemlich depressiv.

Sheila, Eva und Alice feiern

Sie sucht schließlich Grand Master auf und berichtet, was sie gesehen hat. Der riesige Wirbel bedeutet das herannahende Ende der Welt. Verständlicherweise will Grand Master nicht, daß das jeder erfährt. Sheila bittet sie aber, wenigstens Eva und Alice zu retten und in die Menschenwelt zu schicken. Daß das geht, weiß sie inzwischen. Außerdem bittet sie darum, daß der Zauber, der Eva am Größerwerden hindert, aufgehoben werde. Beides lehnt Grand Master aber ab. Das Ende sei unausweichlich, und sie müßten es mit Würde ertragen. Und wenn Alice wolle, daß der Bann gebrochen werde, dann müsse sie, wie befohlen, weitere Kobolde sammeln.

Das wird aber schwierig, denn Alice hat beschlossen, die Kobolde jetzt nicht nur vor den Hexen, sondern auch noch vor den Mazoku zu beschützen. Zu diesem Zweck gründet sie die Mahou Shoujotai, der Eva sich spontan und begeistert anschließt. Sheila allerdings empfiehlt ihr, tunlichst in die Menschenwelt zurückzukehren. Doch Alice will lieber in der Hexenwelt bleiben.

*

Sheila sucht Grand Master auf, die zusammengebrochen ist. Sie erläutert, daß die Mazoku nicht nur das Zauberbuch und Kobolde für die Schwarze Magie brauchen, sondern noch dazu die Hilfe einer Hexe. Anscheinend haben sie die aber schon. Grand Master weiß nur nicht, wer es ist, und beauftragt Sheila, die Verräterin zu finden. Sie vermutet, daß es sich um eine der drei weisen Oberhexen handelt, zu denen auch Ateria gehört.

Mit betont guter Laune kehrt Sheila nach Hause zurück und kocht für Alice und Eva ein tolles Abendessen, um die Mahou Shoujotai zu feiern. Alice kommt das ziemlich seltsam vor, aber sie haut natürlich kräftig rein. Und dann wird sie auf einmal ganz furchtbar müde.

Teil 21 - Interdimensional Sea

Alice träumt von einem seltsamen Totenkopf-Typen, der etwas von einem Spiegel erzählt, und daß er in ihr drin sei. Als sie aufwacht, findet sie sich auf einer Art Schiff namens Dudence wieder. Es ist aber kein gewöhnliches Schiff, sondern eins, das durch die interdimensionale See zur Erde unterwegs ist, die es in 300 Tagen erreichen wird.

Renon

Sheila hat Alice dort abgeliefert, um sie in Sicherheit zu bringen. Daß Alice eine Mensch ist, ist auf dem Schiff eine ziemliche Sensation. Denn keine der Hexen hat eine rechte Vorstellung davon, was sie in der Menschenwelt eigentlich erwartet. Zaubern kann man da jedenfalls nicht, und so beklagen sie ihr trauriges Schicksal. Doch Alice ist da ganz anderer Meinung. Auch auf der Erde gibt es schließlich Glück und Freude.

Und dann wird die Dudence von einem Piraten angegriffen. Der Pirat nennt sich Renon, sieht dem Totenkopf-Typen aus Alices Traum zum Verwechseln ähnlich, und er verlangt von den Hexen die Herausgabe all ihrer Vorräte. Wenn nicht, werde er die Dudence versenken. Freundlicherweise erläutert Renon auch noch, daß seine Opfer keinen Grund hätten, sich über ihre Abschiebung in die Menschenwelt zu beklagen, denn sie würden wohl die einzigen sein, die in kurzer Zeit noch am Leben sind. Denn die Hexenwelt werde kollabieren.

Jetzt wird Alice klar, warum Sheila sie hierher gebracht hat. Sie wußte davon und wollte sie retten.

Teil 22

Wohl oder übel fangen die Hexen an, ihre Vorräte auf das Oberdeck zu bringen. Da hat Alice eine Idee: sie kehren einfach in die Hexenwelt zurück. Das mit dem Weltuntergang muß man erst mal sehen, und vielleicht kann man da ja noch was machen. Schließlich sind sie ja alle Hexen. Und wenn man fest an Wunder glaubt und noch dazu zaubern kann, dann müßte das doch klappen.

Alice macht eine Ankündigung

Die Hexe Jannu meint zu ihr, wenn sie hier und jetzt ein Wunder bewirken könne, dann würde sie ihr glauben.

Kein Problem für Alice. Sie schwingt sich auf ihren Besen und fliegt zu Renons Piratenschiff hinüber. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Von Renon gibt es offenbar mehrere. Allzu gefährlich sind sie aber nicht, und so erkundet Alice weiter das Schiff. Und dann trifft sie auf den anscheinend echten Renon, einen seltsamen jungen Typen, um dessen Gesundheit es nicht zum besten steht.

Doch Alice landet erst mal in einem Käfig. Renon kappt die Enterhaken und legt von der Dudence ab. Anscheinend war er hauptsächlich hinter Alice her, auf die er, wie er sagt, lange gewartet hat.

Die Hexen freuen sich, daß sie gerettet sind, aber was wird jetzt aus Alice? Also fliegen nun auch sie hinüber, um sie zu retten. Und so wird Renon total überrumpelt, und Jannu ist fest davon überzeugt, daß Alice tatsächlich ein Wunder bewirkt hat.

Doch Renon war es, der Alice in ihren Träume gerufen hat. Und so kommt es, daß sie doch nicht mit den anderen Hexen in die Hexenwelt zurückfliegt, sondern erst mal bei Renon bleibt, damit er nicht so einsam ist. Doch der redet immerzu davon, daß er Alices Spiegel sei, was das auch immer heißen mag.

Teil 23 - Witch's Betrayal

Die Mazoku möchten der Zerstörung ihrer Welt dadurch entgehen, daß sie mit schwarzer Magie eine neue Welt erschaffen. Also müssen sie sich jetzt umso mehr anstrengen, Kobolde zu fangen.

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Sheila beim Spionieren

Die Stimmung zwischen Eva und Sheila ist ziemlich gespannt. Dabei ist Sheila davon überzeugt, Alice das Leben gerettet zu haben, auch wenn sie sie vorher nicht gefragt hat.

Sheila setzt jedenfalls ihre Arbeit fort und geht auf Kobold-Jagd. Dabei rasselt sie allerdings auch mit einigen Mazoku zusammen, wobei es zu ziemlich heftig geführten Kämpfen kommt. Als Hexe ist Sheila den Mazoku allerdings überlegen.

Pech, daß es jetzt Eva ist, die sich dazu berufen fühlt, die Kobolde wieder freizulassen.

Sheila hat derweil noch einen Nebenjob, nämlich die Weisen Hexen zu bespitzeln, welche von ihnen die Verräterin sein könnte.

Später kommt es zu einem Streit zwischen Sheila und Eva, und Eva erfährt nun, warum Sheila Alice abgeschoben hat. Weil die Hexenwelt nämlich zum Untergang verurteilt ist. Weinend rennt Eva davon. Die Aussichten sind auch wirklich nicht besonders rosig. Grand Master ist zusammengebrochen, und die magischen Kräfte der Hexen beginnen zu verschwinden. Alles das sind Anzeichen für den nahen Untergang.

Ateria ist der Meinung, es bliebe ihnen jetzt nichts anderes übrig, als würdevoll in den Untergang zu gehen. Sehr nachdenklich geht Sheila am Meer auf und ab und denkt an Alice und ihren immerzu sprühenden Optimismus.

Und dann steht Alice plötzlich neben ihr.

Teil 24

Sheila kann die Freudentränen über Alices Rückkehr nicht zurückhalten. Übrigens ist nicht nur Alice wieder da. Renon ist auch dabei, allerdings bewußtlos, sodaß sie ihn erst mal ins Drachenhaus bringen. (Alice und Sheila halten Renon übrigens für eine Frau.) Während Sheila mit Magie versucht, Renon zu helfen, macht Alice sich auf die Suche nach Eva, nachdem sie sich bei Sheila dafür bedankt hat, daß sie versucht hat, sie vor dem Untergang zu retten.

Sheilas Zauberbuch

Eva sitzt inzwischen irgendwo herum und beklagt ihr trauriges Los. Sie kann nichts tun, um den herannahenden Untergang aufzuhalten. Da spricht plötzlich eine geheimnisvolle Stimme zu ihr und ein seltsamer Typ erscheint. Er spricht vom Licht der Hoffnung inmitten tiefster Verzweiflung, und daß Eva mit dieser Hoffnung alles erreichen könne.

Als nächstes hüpft ein Taane-Kobold in Evas Arme, der vor einer Gruppe Mazoku-Jäger auf der Flucht ist. In Eva erwachen ungeahnte Kräfte. Sie zaubert einen Wirbelwind herbei, der die vier Mazoku vertreibt. Endlich kann auch sie zaubern. Sie ist überglücklich.

Voller Freude kehrt Eva zu Sheila zurück, und die kann den Taane-Kobold gerade gut gebrauchen, denn ohne ihn kann sie keine Medizin für Renon herstellen.

Kurz darauf trudelt auch Alice wieder ein, und damit ist die Mahou Shoujotai wieder komplett.

Und Renon können sie auch helfen. Der erklärt ihnen, wie sie es überhaupt sicher in die Hexenwelt zurück geschafft haben: das wahre Zauberbuch hat sie beschützt. Alice kann es nicht glauben, daß Renon es hat.

Teil 25

Am Abend gehen alle zu Bett, nachdem sie sich geeinigt haben, wer wo schläft. Sheila allerdings verläßt danach das Haus wieder und bricht zu einer ihrer Spionage-Touren auf. Zuvor hat sie versucht, aus Renon Informationen herauszubekommen. Sie hält ihn für eine Hexenschülerin, die zur Menschenwelt geschickt wurde und die im interdimensionalen Meer gesstrandet ist, und will sein Geheimnis ergründen, doch Renon hat weder ihr noch Alice etwas verwertbares verraten.

Dafür findet Sheila heraus, daß Renon auf keiner Hexenliste auftaucht. Ist er etwa auch ein Mensch?

Alice und Renon

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Am nächsten Tag müssen die drei bzw. vier sich wieder mit einer Fang-Expedition der Mazoku herumärgern. Renon fragt sich, was für einen Sinn es hat, das bißchen Zeit, das ihnen allen noch bleibt, mit sowas zu verplempern. Alice gibt darauf eine ihrer typischen Antworten: gerade weil die Zeit knapp sei müßten sie zusammenarbeiten und alles retten, denn Magie bedeute doch, Wunder zu bewirken.

Und Sheila fragt Renon, ob er denn in der verbleibenden Zeit lieber etwas anderes machen würde. Da werden sie von den Mazoku entdeckt. Alice saust los, um sie von sich abzulenken. Sheila hat auch eine Idee. Sie drückt Renon die beiden Kobolde, die sie gerade gerettet haben, in die Hand, fliegt mit Eva los und beobachtet dann, was nun passiert. Wenn Renon eine Hexe ist, die schwarze Magie benutzt, dann werden die Mazoku nicht angreifen. Sie greifen aber sehr wohl an, und Alice rettet Renon in letzter Sekunde. Die Mazoku ziehen sich zurück, aber viel schlauer ist Sheila jetzt auch nicht. Immerhin ist klar, daß Renon offenbar keine Magie beherrscht, was über seine Identität letztlich aber nicht viel aussagt.

Und Renon meint zu Alice, Magie sollte am besten aus dieser Welt verschwinden, denn es gebe Hexen, die ihre Magie zu nichts anderem verwenden könnten als dazu, andere unglücklich zu machen.

Teil 26

Sheila nimmt Renon das wahre Zauberbuch weg und steckt es in eine lebende Kiste, die es so schnell nicht wieder herausrücken wird. Schließlich war es ja sein eigener Wunsch, daß Magie aus dieser Welt verschwindet ...

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Sigma und Alices Vater

Sigma ist nicht vom Nichts verschluckt worden, sondern in einer Art Gefängnis herausgekommen, das er mit einem weiteren Bewohner teilt, einem Mann, der schon seit sechs Jahren hier brummt (Alices Vater Jidan, wie wir später erfahren). Der Mann ist dennoch zuversichtlich, daß sie hier eines Tages wieder herauskommen werden. Sigma ist überrascht zu erfahren, daß sein Mitgefangener ein Mensch ist. Er kam einst in die Hexenwelt, um seinen Sohn zu suchen, den er vor 13 Jahren bei seiner Reise durch die interdimensionale See verloren hat.

Doch diese Geschichte kommt Sigma irgendwie bekannt vor. Denn es gibt hier ja ein Mädchen aus der Menschenwelt ...

Er erwähnt dem Mann gegenüber, daß diese Welt bald untergehen werde. Der kann es kaum fassen. Und schlimmer noch: der Anführer der Mazoku, Grande, will unbedingt schwarze Magie einsetzen, um die Welt zu retten. Der Mann ist entsetzt.

Er erzählt Sigma eine seltsame Geschichte: das wahre magische Buch sei in der Menschenwelt, er selbst habe es dort hinterlegt, damit niemand aus der Hexenwelt es für schwarze Magie benutzen kann. Doch er ist nicht auf dem neuesten Stand. Sigma erklärt ihm, daß das Buch inzwischen wieder in der Hexenwelt ist, irgendwo. Dieses seltsame Mädchen aus der Menschenwelt namens Alice hat es mitgebracht.

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Am nächsten Tag übt Alice mit Renon fliegen, doch das geht völlig schief. Renon hat für Magie Null Talent.

Umso begeisterter ist Eva von ihren neuen magischen Kräften. Sie ist kaum zu bremsen, und so rasselt sie wenig später mit einer Fang-Patrouille der Mazoku zusammen. Sie zaubert kräftig darauf los, doch der Schuß geht ziemlich nach hinten los, und Sheila und Alice können sie gerade noch retten.

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Kuredeere, eine der drei Oberhexen, will sich in die Menschenwelt absetzen, um der Vernichtung zu entgehen. Sheila stellt sie deswegen zur Rede, doch da bricht Kuredeere zusammen. Die herannahende Zerstörung der Welt fordert auch von den Hexen ein Opfer nach dem anderen.

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Renon schafft es, die Kiste zu überlisten und das wahre Zauberbuch wieder aus ihr herauszubekommen.

Teil 27 - Omen of Destruction

Renon hat nicht lange seine Freude am wahren Zauberbuch, denn die Mazoku sind mit ihren Flugrobotern augenblicklich zur Stelle und schnappen es sich. Alice ist empört, aber weg ist weg.

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Angriff der Mazoku

Sheila geht durch die Stadt, wo das Leben völlig normal verläuft. Keiner weiß etwas davon, daß all das bald vernichtet sein wird. Doch immer öfter brechen Hexen einfach zusammen, verlieren ihre magischen Kräfte und auch ihre Lebenskraft. Kuus Großmutter ergeht er zum Beispiel so.

Alice beichtet Sheila, daß das wahre Zauberbuch gestohlen wurde. Allerdings hat Sheila sie alle ausgetrickst, denn in der Kiste war nur eine Fälschung. Das echte Buch hat sie besser versteckt. Alice ist ziemlich überrascht, als Sheila ihr das zeigt.

Genauso geht es auch den Mazoku, als sie herausfinden, daß sie von drei kleinen Mädchen aufs Kreuz gelegt worden sind. Immerhin wissen sie jetzt, daß Sheila und Alice das echte Buch haben müssen. Und außerdem haben sie inzwischen 47 der benötigten 100 Kobolde beisammen. Viel Zeit haben sie nicht mehr, und sie sehen ihre einzige Chance, der allgemeinen Vernichtung zu entkommen darin, mit Hilfe schwarzer Magie eine neue Welt zu erschaffen und sich dorthin zu retten.

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Kuu bittet Eva und die anderen um Hilfe für ihre Großmutter, der es ziemlich schlecht geht. Sheila hat jedoch anscheinend resigniert und ihren Glauben an die Magie verloren. Magie werde ihnen nicht helfen, ihre Welt zu retten. Und gegen die Vorboten des Unterganges wie die reihenweise kollabierenden Hexen sei sie ebenfalls machtlos. Doch Alice denkt nicht im Traum daran aufzugeben. Immerhin hat sie ja das wahre Zauberbuch.

Während Alice, Eva und Kuu zu Kuus Großmutter fliegen, läuft Sheila bei Ateria auf. Doch sie wird enttäuscht. Auch ihre Chefin, die letzter der Oberhexen, die überhaupt noch auf den Beinen ist, sieht keinen Ausweg. Vor allem aber sollte man es der Öffentlichkeit nicht sagen, weil das sinnlos sei, es nur Chaos hervorrufen würde und es auch gar keiner wissen wolle.

Doch anscheinend ist es dafür zu spät. Draußen kommt es zu Unruhen, und Ateria setzt eine große Versammlung im Kolosseum an.

Während dessen lassen die Mazoku ihre Armee aufmarschieren.

Teil 28 - General Offensive

Draußen vor der Hexenstadt durchsuchen die Soldaten der Mazoku jedes Haus auf der Suche nach den wahren Zauberbuch.

der bevorstehende Weltuntergang

Während dessen versammeln sich alle Hexen einschließlich Alice, Eva und Sheila im Kolosseum. Selbst Kuu und ihre Großmutter, die sich kaum auf den Beinen halten kann, fliegen hin, verfolgt von wütend angreifenden Mazoku, die wie der Teufel hinter dem Buch her sind.

Ateria erklärt den Hexen inzwischen sinngemäß, daß die Mazoku für die kritische Lage verantwortlich seien, und erklärt ihnen den Krieg.

Genau in diesem Moment erreichen Alice und die anderen das Kolosseum. Aufgeregt springt Alice vor die versammelten Hexen und ruft ihnen zu, was ein Krieg jetzt noch bringen sollte, wo ihre Welt der Zerstörung entgegensieht. Ateria ist wenig erfreut, daß das nun jeder weiß. Doch Alice ist noch lange nicht fertig. Wäre es nicht viel besser, wenn Hexen und Mazoku zusammen versuchten, etwas gegen den Untergang zu unternehmen, statt sich zu bekriegen? Und da sie ihre Magie hätten, gäbe es keinen Grund Angst zu haben.

Aterias Wachen wollen Alice wegschaffen, doch da greifen die Mazoku an und sprengen sich den Weg in das Kolosseum frei. Es kommt zu einem wilden Getümmel, und dann erleidet Ateria auch noch einen Schock. Und zwar, weil sie Renon in der Menge gesehen hat. Sie muß dann aber vor den Kämpfen flüchten.

Um eben diese Kämpfe zu beenden, schwingt Alice sich auf ihren Besen und fliegt hoch empor. Sie zieht das Zauberbuch hervor und ist bereit, es den Mazoku zu geben, denn sie will auf keinen Fall, daß dafür jemand verletzt wird oder gar sterben muß. Genau das aber passiert Kuus Großmutter, die von einem Trümmerstück niedergestreckt wird.

Teil 29

Alice ist so erregt, daß das Buch in ihren Händen zu leuchten anfängt und ein gewaltiges Gewitter herbeizaubert. Die Mazoku kreisen sie ein, aber dank der Hilfe von Sheila, Eva und dem Drachenhaus kann sie knapp entkommen, sodaß das wahre Zauberbuch erst mal in Sicherheit ist. Renon, Kuu und ihre Großmutter übrigens auch.

Alice als Kind, mit dem wahren Zauberbuch

Sheila liest Alice dann mal die Leviten. Die Magie zu beschützen - darunter hat sie sich etwas anderes vorgestellt als das wahre Zauberbuch den Mazoku hinterherzuwerfen. Alice allerdings macht sich selbst schwere Vorwürfe. Wenn sie nicht mit diesem Buch in die Hexenwelt gekommen wäre, wären all die schlimmen Dinge nicht passiert. Renon meint allerdings, es sei nicht ihre Schuld, sondern er hätte sie gerufen.

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Nachdem sich alles erst mal wieder beruhigt hat, gehen Kuu und Eva Kräuter für Kuus Großmutter sammeln. Sheila erklärt Alice derweil, daß das wahre Zauberbuch niemals Grande, dem Oberboß der Mazoku, in die Hände fallen dürfe, weil er mit Hilfe der schwarzen Magie sonst nämlich die Menschenwelt auslöschen, dann neu erschaffen und mit seinen Leuten dorthin flüchten wolle. Renon ergänzt, daß Alices Vater das wahre Zauberbuch eben deshalb in der Menschenwelt versteckt habe, um das zu verhindern.

Allerdings scheint es gegen schwarze Magie ein Gegenmittel zu geben, nämlich die Magie des Lichtes. Nur hat Alice keine Ahnung, was darunter zu verstehen ist.

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Ateria läßt Sheila, Eva, Renon und Alice zu sich kommen. Auf dem Flug dorthin eröffnet Sheila den anderen, was sie kürzlich herausgefunden hat: Renon ist keine Hexe, sondern ein Mensch, genau wie Alice!

Teil 30 - Renons's True Identity

Bevor die vier vor Ateria antreten, schärft Sheila Alice ein, das wahre Zauberbuch auf keinen Fall herauszurücken, auch nicht an Ateria.

Renon und Ateria

Ateria erläutert den vieren den Ernst der Lage und fordert dann das Zauberbuch. Alice fragt ganz ungeniert zurück, ob Ateria etwas über die Magie des Lichtes wisse, denn darüber steht im Zauberbuch gar nichts drin. Ateria hält die Idee, schwarzer Magie die Magie des Lichtes entgegenzusetzen, aber für Blödsinn, weil die Magie des Lichtes allenfalls in Legenden existiert. Nur der Erlöser kann diese Art der Zauberei einsetzen.

Renon unterbricht die Konversation. Er behauptet, Aterias Sohn zu sein, den sie vor vielen Jahren im Stich gelassen hat, um als Hexe Karriere machen zu können. Viele Jahre hat er auf diesen Tag der Abrechnung gewartet.

Ateria gibt das zwar zu, behauptet aber, Renons Vater sei Schuld, er sei mit Renon und dem wahren Zauberbuch in die Menschenwelt abgehauen.

Alice braucht nicht lange um zu folgern, daß Renon damit ihr Bruder bzw. Halbbruder ist - und übrigens auch kein Mädchen, wie sie die ganze Zeit gedacht hat.

Ateria erzählt, daß sie sich als junge Frau in einen Menschen verliebte. Sie kämpfte damals gegen die Mazoku, um das wahre Zauberbuch zu erobern, und befreite dabei durch Zufall auch Alices Vater. Es entstand eine ungewöhnliche Liebesbeziehung mit einem ungewöhnlichen Mann, aus der ein kleiner Junge, Renon, hervorging. (In der Rückblende sehen wir Ateria das einzige Mal in den ganzen 40 Folgen lächeln. Man erkennt sie fast gar nicht wieder.)

Um es mal so auszudrücken, waren aber die Umstände gegen sie, und so blieb Alices Vater letztlich nichts anderes übrig, als das wahre Zauberbuch zu stehlen und zusammen mit seinem Sohn in die Menschenwelt zurückzukehren, wo er allerdings ohne Renon ankam, denn der ging auf der Reise über die interdimensionale See verloren. Tatsache ist immerhin, daß die Trennung von ihrem Sohn Ateria fast das Herz brach.

Das will Renon aber nicht glauben. Er will Ateria bestrafen.

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Nachdem Alices Vater von Sigma erfahren hat, daß Alice und das wahre Zauberbuch wieder in der Hexenwelt sind, erzählt er Sigma seine Geschichte. Er war Archäologe und fand vor 10 Jahren auf einer geheimnisvollen Insel seltsame Inschriften über die letzten Geheimnisse der Menschheit. Er stürzte dann in einen Abgrund und fand sich bei den Mazoku wieder, die ihn kurzerhand einsperrten.


Erstellt am 25.9.2005. Letzte Änderung: 20.2.2014