Minami-ke - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 13

Minami-ke

(Die DVD-Box macht von außen ganz schön was her. Vom Inhalt kann man das zumindest in technischer Hinsicht leider nicht sagen.)


Folge 1 - Minami-sanchi no Sanshimai (Die drei Minami-Schwestern)

schwesterliche VerfolgungsjagdEs ist ein schöner sonniger Sonntag Morgen. Haruka macht das Frühstück, während Kana und Chiaki sich langsam aus den Betten quälen. Kana erklärt ihren Schwestern dann, daß sie jetzt auf der Stelle wieder hinlege, schließlich sei Sonntag. Die beiden haben zu ihrer großen Enttäuschung gar nichts dagegen.

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Chiaki kommt nach Hause und Kana beschwert sich, daß sie so spät ist. Sie hätte gefälligst früher kommen und sie unterhalten sollen, denn sie langweilt sich. Chiaki will aber jetzt lieber ihre Hausaufgaben machen. Außerdem kommt Haruka später, daher soll Kana eigentlich das Abendessen machen. So einfach ist das aber nicht, denn sie ist eine grauenvolle Köchin. Also hilft Chiaki ihr lieber, sonst müßte sie Kanas Essen essen. Als erstes stellen sie fest, daß der Kühlschrank leer ist. Also ruft Chiaki den Pizza-Service an. Doch nun fühlt Kana sich in ihrer Ehre gekränkt. Sie will selber kochen. Das Ergebnis ist ... naja.

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Im Fernsehen läuft eine Seifenoper, in der ein Lehrer sich in seine Schülerin Ninomiya verknallt und sie schließlich küßt. Chiaki findet das sehr bemerkenswert, Haruka eher peinlich. Und Kana kommt auf die Idee, Chiaki in die Welt des Küssens einzuführen. Die sträubt sich aber mit Händen und Füßen dagegen, von Kana geküßt zu werden, und es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd durch die Wohnung.

Gegen einen Kuß von Haruka hätte Chiaki allerdings nichts einzuwenden. Haruka allerdings schon ...

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Kana hat verschlafen und muß nun ohne Frühstück in die Schule. Dort gibt es zwar was zu Essen, aber erst in der Mittagspause, und bis dahin ist es verdammt lang.

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Kana hat einen Klassenkameraden namens Fujioka, der ziemlich in sie verknallt ist und ihr eines schönen Tages einen Liebesbrief in ihr Fach legt. Der bringt Kana ziemlich aus der Fassung, doch Chiaki erklärt ihr alles: in Wirklichkeit ist dieser Brief eine Herausforderung zu einem Duell. Und das nimmt Kana natürlich an und knallt dem ahnungslosen Fujioka bei der nächsten Gelegenheit eine vor den Latz. Und das berichtet sie dann Zuhause ganz stolz.

Folge 2 - Okashi na Gakkou (Seltsame Schule)

Makoto und Chiaki

Harukas Klassenkameradin Maki verkündet, sie wolle die Schule verlassen. Haruka verabschiedet sich also von ihr, doch eigentlich wollte Maki davon wieder abgebracht werden. Nachdem sie das klargemacht hat, verläuft das Gespräch nun mehr in ihrem Sinne. Ihr eigentliches Problem: die kurzen Röckchen ihrer Schuluniformen, bei denen man leicht die Unterhöschen sehen könnte. Zum Beispiel die von Haruka ...

Aber man könnte auch Sport-Unterhosen tragen, bei denen es nicht so peinlich ist, wenn sie gesehen werden.

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Beim Abendessen erwähnt Haruka, daß sie mit ein paar Jungen aus ihrer Klasse zusammen war. Das gibt Kana Anlaß zu wilden Spekulationen, was sie da wohl gemacht hat - irgendwelche "komischen Sachen". Das versucht sie dann Chiaki zu erklären. Allerdings versteht sie am Ende selbst nichts mehr.

Am nächsten Tag laden ein paar Jungen aus Chiakis Klasse sie ein, um zusammen die Hausaufgaben zu machen. Chiaki fragt, ob sie dann auch "komische Sachen" machen würden.

Als sie am Abend wieder Zuhause ist, erklärt sie, daß sie mit ihren Hausaufgaben nun fertig sei, aber keinerlei komische Sachen passiert seien.

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Chiaki hat ein beachtliches Talent, ihren Lehrern und Mitschülern Spitznamen zu geben. Und so kommt es, daß die, die noch keinen haben, jetzt einen bekommen sollen. Die Ergebnisse sind allerdings gemischt, und nicht jeder ist von seinem neuen Namen begeistert. Und für sich selbst fällt Chiaki erst Recht kein guter ein: "Hime" nennt sie sich schließlich.

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In japanischen Schule ist es üblich, daß die Schüler selbst saubermachen. Das kann sogar Spaß machen, solange man es nicht mit Chiaki zu tun bekommt. Schließlich läuft das ganze auf eine Art Putz-Duell zwischen ihr und Makoto heraus.

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Kana hängt am Wohnzimmertisch herum und liest ein Heftchen, während Chiaki dort ihre Hausaufgaben macht. Das findet Kana peinlich, weil es sie wie einen Faulpelz aussehen läßt. Chiaki antwortet lakonisch, sie wolle halt mal auf eine gute Oberschule gehen. Also testet Kana sie, indem sie ihr eine ziemlich knifflige Frage stellt, die Chiaki aber zu ihrer Überraschung trotzdem beantworten kann. Chiaki dreht den Spieß dann um und fragt Kana ein paar schwierige Sachen. Zum Schluß soll sie dann in 400 Worten die "komischen Sachen" erklären, die Jungen und Mädchen treiben, wenn sie zusammen sind ...

Da dabei nichts herauskommt, stürzen sich beide dann auf Haruka. Sie soll es nun erklären. Doch dabei kommt natürlich auch nichts heraus außer einem Vorschlag fürs Abendessen ...

Folge 3 - Tamakeri Banchou futatabi (Der Rädelsführer-Fußballspieler ist wieder da)

Keiko und Kana

Kanas Noten sind nicht die besten. Ganz anders Keiko: sie hat immer 100 Punkte, egal in welchem Fach. Kana findet das äußerst langweilig. Da könnte Keiko sich ja gleich in einen Computer verwandeln. Besser, mit einem normalen Menschen zu konkurrieren, etwa mit Fujioka, den sie "Banchou" ("Rädelsführer") nennt. Und damit sie dabei nicht zu schlecht dasteht, kommt sie auf die Idee, ihre Noten etwas zu verbessern, indem sie die Zahlen mit ein paar zusätzlichen Strichen und Bögen versieht und so zum Beispiel aus einer 6 eine 8 macht. Und wer verliert, muß Hundchen spielen.

Leider ist Fujioka trotz Kanas Manipulationen immer ein kleines bißchen besser als sie, und so muß sie schließlich Pfötchen geben. Allerdings zählen die Füße für sie auch als Pfötchen, und so bekommt der arme Fujioka mal wieder einen Tritt.

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Kana fragt Chiaki nach ihren Noten, aber die will sie ihr nicht verraten. Sie zeigt sie ihr dann doch, aber wie erwartet regt Kana sich ziemlich darüber auf, denn sie sind ausgezeichnet. Ihre eigenen Noten bezeichnet Kana übrigens nicht als "schlecht", sondern als "menschlich". Also hat sie gegen Chiaki nicht verloren. Wütend trinkt sie dabei die ganze Milch weg. Also muß sie neue kaufen. Kann sie aber nicht, weil ihr schlecht ist von der vielen Milch.

Die kleinen Sticheleien zwischen Chiaki und Kana gehen weiter. Kana meint zum Beispiel, Chiakis Ehe werde sicher unglücklich verlaufen, weil sie nicht kochen könne. Chiaki kontert, Kana solle doch mal ihre eigenen Kochkünste zeigen. Kana nimmt die Herausforderung an und macht sich sofort ans Werk.

Später kommt Haruka nach Hause, und Kana und Chiaki beschließen, daß sie von nun an wieder kochen soll. Und das kann sie perfekt und wird von Chiaki zur Gewinnerin erklärt.

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Kana ist im Klassenzimmer eingeschlafen, und Fujioka schaut ihr andächtig zu. Als Kana aufwacht, wird sie deshalb ziemlich wütend, aber Fujioka erklärt ihr, daß die nächste Stunde in den Musikraum verlegt wurde und er eigentlich deswegen hier herumstehen, um ihr das zu sagen. Dann aber sagt er noch, da sie anscheinend seinen Liebesbrief etwas falsch verstanden habe, wolle er es ganz klar aussprechen: "Ich bin total in Dich verliebt".

Das kommt für Kana ziemlich überraschend. Sie rennt nach Hause, um es sofort Chiaki zu erzählen. Die hat dafür eine ebenso absurde wie - für Kana - einleuchtende Erklärung: Kana hat nicht richtig zugehört. Fujioka hat nicht gesagt "sugoi suki da", sondern "sugoi suki darake da" ("du bist voller Spalte").

Und so kommt Fujioka leider wieder nicht zum Ziel. Kana benimmt sich statt dessen ihm Gegenüber extrem seltsam.

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Kana hat Fujioka nach Hause mitgenommen, als eine Art Friedensangebot. Außerdem hat sie noch jede Menge Curry-Reis von gestern übrig. Chiaki findet das allerdings sehr verdächtig.

Dafür versteht Fujioka sich dann mit Haruka ausgezeichnet und bleibt sehr viel länger als gedacht. Und weil Haruka ihn super nett findet, findet jetzt auch Chiaki ihn nett. Haruka fühlt sich durch ihn an ihren Vater erinnert. Das gibt Chiaki zu denken.

Im Fernsehen läuft wieder die "Sensei to Ninomiya-kun"-Seifenoper. Diesmal wird Ninomiya überfahren und landet im Krankenhaus. Als die Folge um ist, will Fujioka gehen, doch da setzt sich Chiaki zu ihm, ob er sich wirklich wie ihr Vater anfühlt. Jetzt ist es an Kana, sich zu wundern. Ganz klar, dahinter steckt mal wieder ein finsterer Plan, und so wirft sie ihn einfach raus.

Folge 4 - Koi Moyou (Muster der Liebe)

Maki ist schockert von Hosaka-sempai

Vor der Wohnungstür wartet Onkel Takeru. Als Chiaki kommt, nimmt sie ihn mit rein. Als Kana kommt, ist sie darüber, daß er da ist, ziemlich schockiert, denn sie meint, er bringe Unglück. Anscheinend hat ihn aber gerade seine Freundin verlassen, und Chiaki will ihn nun ein bißchen trösten. Und als Kana diese Geschichte hört und den See aus Tränen sieht, den Takeru inzwischen auf dem Tisch vergossen hat, findet auch sie, er habe ein bißchen Zuspruch nötig.

Später kommt, wie üblich, Haruka, und freut sich über den Besuch. Takerus Geschichte ist ihr aber etwas peinlich, sodaß sie sich lieber zum Abendessen-Kochen in die Küche verkrümelt. Und Kana kommt gleich mit, bis Haruka sie wegen Unfähigkeit wieder rauswirft.

Nach dem köstlichen Essen ist Takeru erst mal zufrieden. Da ruft seine Freundin an. Anscheinend will sie sich doch wieder mit ihm treffen, und zwar jetzt sofort. Und weg ist er.

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Am nächsten Tag steht er wieder ganz allein und verlassen vor der Tür ...

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Fujioka träumt von seiner Kana. Und Riko träumt von Fujioka. Sie fragt Keiko, wie gut Fujioka und Kana sich wohl verstehen. Aber woher soll Keiko die Details dazu wissen? Also macht Riko große Ohren und hört ein bißchen zu, was Fujioka und Kana sich so erzählen. Und das ist absolut schockierend. Er war offenbar nicht nur schon mal bei ihr Zuhause, nein, sie hat ihm dort sogar Curry-Reis serviert.

Später kommt Riko dann auf folgende Idee: wenn sie sich mit Kana anfreundet, dann kommt sie Fujioka ein gutes Stück näher. Und Keiko soll das arrangieren.

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Es regnet und Chiaki und Kana hängen etwas gelangweilt im Wohnzimmer herum. Aber eigentlich hätte Kana gerne Pudding. Und Chiaki stellt fest, daß ihr Saft alle ist. Aber wer geht einkaufen bei diesem Wetter? Also tragen sie es als Wettkampf aus. Kana hat ein neues Videospiel ("Sensei to Ninomiya-kun"). Sie hat es selbst noch nie gespielt, also haben sie beide die gleiche Chance.

Tja, und so kommt es, daß sie, als Haruka am Abend nach Hause kommt und Saft und Pudding dabei hat, immer noch vor der Konsole sitzen.

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Haruka ist ziemlich gut in Volleyball. Da sie aber "Kinder" Zuhause hat, kann sie nach der Schule meist nicht lange bleiben. Deshalb muß der Volleyball-Club leider ohne sie auskommen, sehr zum Leidwesen einiger ihrer Mitschüler, die sie gerne dabei hätten. Ihr Schulkamerad Hosaka hat allerdings noch weitere Hintergedanken, denn anscheinend gefällt ihm Haruka nicht nur wegen ihres sportlichen Könnens.

Allerdings ist Hosaka ein ziemlich schriller Typ, mit dem nicht jeder etwas anfangen kann. Vor allem Maki nicht. Doch gerade die sucht Hosaka sich heraus, um mit ihrer Hilfe Haruka anzugraben. Maki erzählt ihm aber, daß das nicht gehe, weil Haruka Kinder Zuhause habe. Aber das macht Hosaka nichts aus, Kinder sind OK. Bei Harukas Charme ist es doch ganz natürlich, daß sie Kinder hat. Aber er will alles über diese Kinder wissen. Und wer weiß - vielleicht ist er ja sogar der Vater. Hosaka hat nämlich eine sehr lebhafte Fantasie.

Folge 5 - Umi ni ikou yo (Gehen wir schwimmen)

am Strand

Es ist Hochsommer, und der ist in Japan bekanntlich sehr heiß. Kana schlägt vor, am Sonntag ans Meer schwimmen zu gehen. Haruka und Chiaki finden diese Idee gut, und so machen sich alle drei auf die Suche nach ihren Badeanzügen. Da die aber seit einem Jahr im Schrank liegen und die Mädchen seitdem gewachsen sind, sind sie zu klein und sie brauchen neue. Chiaki und Kana gehen also einkaufen, und für Haruka kaufen sie auch gleich einen mit, allerdings einen mit relativ wenig Stoff. Denn nach Kanas Ansicht müssen Oberschülerinnen sich am Strand nun mal so präsentieren, Haruka also auch, ob sie will oder nicht.

Als Haruka ihren neuen - zweiteiligen - Badeanzug dann am Abend sieht, wird sie leicht rot.

Es könnte aber sein, daß sie nochmal davon kommt, denn am nächsten Tag regnet es in Strömen, und es sieht nicht so aus, als würde es bald wieder damit aufhören. Schließlich kommt der Samstag, und es regnet immer noch. Kana ist langsam verzweifelt und macht kurzerhand aus Chiaki einen Teruterubouzu ("Schönwetterpuppe", siehe z.B. Urusei Yatsura Folge 30, Geschichte 53). Sie hängt sie ans Fenster und läßt sie um schönes Wetter beten. Erstaunlicherweise klappt das sogar, und so kommen sie am folgenden Sonntag nun doch noch zu ihrem Badeausflug.

Am Strand treffen sie viele aus ihren Schulen. Haruka allerdings scheint keine große Lust aufs Schwimmen zu haben und trägt sogar ein T-Shirt über ihrem Bikini. Kana und Chiaki überlegen sich, wie sie sie dazu bringen könnten, es auszuziehen und auch ins Wasser zu kommen. Mit Gewalt jedenfalls nicht. Die Lage ändert sich, als Maki, Atsuko und Nakase auftauchen, allesamt in knappen Bikinis. Wenn die anderen das auch so machen, kann Haruka natürlich nicht zurückstehen.

Kana überlegt sich, wie sie ihre Freundinnen retten können, wenn sie ertrinken. Chiaki hält Kanas Vorschläge allerdings für Blödsinn und verbannt sie. Kana schleicht sich also davon und macht es so dramatisch, daß Chiaki ein schlechtes Gewissen bekommt. Kurz darauf kommt Haruka mit kalten Getränken zurück, und alles ist wieder vergessen.

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Kana und Haruka überlegen sich, wie es wäre, wenn sie alle drei gleich wären, und kommen zu dem Ergebnis, daß das ziemlich schrecklich wäre. Am Ende verkündet Haruka, daß sie Kana und Chiaki am liebsten so hat, wie sie sind. Das macht die beiden sehr glücklich.

Folge 6 - Mako-chan tanjou (Mako-chans Geburt)

Haruka nimmt bei Mako-chan Maß

Uchida, Yoshino und Chiaki verabreden sich mal wieder bei Chiaki, um gemeinsam die Hausaufgaben zu machen. Makoto würde auch gerne mitmachen, das würde ihm die Arbeit deutlich erleichtern, aber die Mädchen meinen, er sei nicht schlau genug, um mit ihnen mithalten zu können. Schließlich nehmen sie ihn und Schuuichi aber doch mit und überraschen dort erst mal Kana, die sich gerade umzieht.

Der Nachmittag verläuft anders als gedacht. Schuuichi und die drei Mädchen lernen fleissig, Kana und Makoto aber scheinen eine gewissen Seelenverwandschaft zu teilen, sitzen die ganze Zeit zusammen und reden und reden. Dann aber kommt Haruka nach Hause, und Makoto verknallt sich auf der Stelle in sie.

Als erstes hilft er ihr voller Begeisterung in der Küche. Chiaki fängt an, vor Eifersucht zu glühen.

Und so ist es mit Makotos Besuchen bei der Minami-Familie vorbei.

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Makoto hat natürlich keine Ahnung, was auf einmal los ist. Chiaki schweigt sich dazu aus. Uchida und Yoshino wissen es auch nicht. Makoto gibt sich alle Mühe, aus Chiaki etwas herauszubringen, aber bei einer launischen Person wie ihr beißt er leider auf Granit.

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Ninomiya hat ihr Gedächtnis verloren, und Sensei ertränkt seine Trauer darüber im Alkohol, was ihm allerdings nicht gut bekommt. Am Ende geht es ihm genau so wie ihr: er wird überfahren.

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Von Uchida erfährt Kana, daß Makoto bei Chiaki in Ungnade gefallen ist. Sie hat aber eine Idee. Beim nächsten Mal bringt Uchida Makoto wieder mit und erklärt ihm, wenn er nicht als Chiakis Freund kommen dürfe, solle er ganz einfach statt dessen als ihr Freund kommen. Oder genauer gesagt: als ihre Freundin. Und so wird aus dem Jungen Makoto das Mädchen Mako-chan. Und da Chiaki die Augen immer halb geschlossen hat, um nicht zu sehen, was sie nicht sehen will, ist Kana zuversichtlich, daß sie den Schwindel nicht bemerken wird.

Makoto sträubt sich anfangs, doch er arrangiert sich sehr schnell mit seiner neuen Rolle. Chiaki merkt tatsächlich nichts, und Haruka findet Mako-chan ganz allerliebst.

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Jetzt muß Mako-chan natürlich passende Kleider kaufen und nicht nur solche tragen, die er von Kana ausgeliehen hat. Zufällig trifft er im Kaufhaus Uchida, die ihm dabei behilflich ist. Dann aber kommt Haruka dazu und will auch helfen. Und zwar beim Kauf eines BHs. Mako-chan schwitzt Blut und Wasser, aber Haruka meint am Ende nur, es sei für ihn vielleicht doch noch ein bißchen zu früh für sowas.

Folge 7 - Iroiro na Kao (Verschiedene Gesichter)

Haruka als legendäre Rädelsführerin

Uchida und Mako-chan sind mal wieder bei Minamis zu Besuch und lassen sich von Haruka verwöhnen. Die Situation ist etwas seltsam, denn Kana und Uchida wissen ja, daß Mako-chan ein Junge ist, Chiaki und Haruka aber nicht.

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In der Schule überlegt Kana, wie Keiko wohl ohne Brille aussehen würde. Also muß sie es schaffen, daß sie ihre Brille mal ablegt. Aufgrund ziemlich seltsamer Gedankengänge leiht sie sich die Brille dann aus, um beim Nachdenken entsprechen nachdenklich auszusehen, und merkt nach einiger Zeit, daß sie ihr Ziel - eine brillenlose Keiko - nun bereits erreicht hat.

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Bei den Minamis haben sich mal wieder einige Besucherinnen eingefunden, und Kana macht mit ihnen einen Test, ob sie auch sicher seien. Als erstes fragt sie Uchida, ob sie einfach so mit einem Fremden mitgehen würde. Einfach so nicht, aber wenn er ihr 10.000 Yen geben würde, wer weiß ...

Also durchgefallen.

Der Tipp: herausfinden, ob man ihn nicht vielleicht doch kennt. Da klingelt es an der Tür. Es ist Onkel Takeru, der gerade mit dem Zug angekommen ist. Er soll nun Kana und ihren Schülerinnen als Studienobjekt dienen. Also wird Takeru, als er das Wohnzimmer betritt, mit seltsamen Fragen überschüttet und hat keine Ahnung, was los ist. Kana fällt bei der Gelegenheit ein, daß sie Takeru zwar immer "Onkel" nennt, aber eigentlich gar nicht genau weiß, wie sie mit ihm verwandt ist. Das macht Takeru sehr verdächtig, aber es stellt sich heraus, daß er in Wirklichkeit Harukas, Kanas und Chiakis Cousin ist. Und damit hat Uchida eine wertvolle Lektion gelernt ...

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Inzwischen leidet nicht nur Ninomiya unter Gedächtnisverlust, sondern auch ihr Sensei, der in der letzten Folge ja ebenfalls überfahren worden ist. Und so irren sie nun Seite an Seite wie Zombies durch die Gegend und kommen ein zweites Mal unter die Räder.

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In der Schulbibliothek treffen Kana und Fujioka aufeinander. Kana will wissen, was er als Rädelsführer eigentlich in der Bibliothek zu suchen hat. Aber wie es scheint, gibt es an der Schule noch mehr Rädelsführer, zum Beispiel das coole Mädchen Yuu. Von ihrer Freundin erfährt Kana, daß es vor zwei Jahren eine geradezu legendäre Rädelsführerin namens Haruka gegeben hat - Minami Haruka, Kanas sanfte Schwester. Kana kann es kaum glauben und hört sich die Geschichten nicht nur voller Spannung an, sondern schreibt sie auch gleich mit.

Yuu hat übrigens keine Lust mehr, Rädelsführerin zu sein und tritt den Titel durch einen kleinen Kampf, den sie schnell und absichtlich verliert, offiziell an Fujioka ab.

Am Abend präsentiert Kana Haruka dann die Ergenbisse ihrer Recherchen. Haruka hat sich den Titel der legendären Rädelsführerin sicher zu Recht erworben, wenn auch eher unabsichtlich, denn vor zwei Jahren schaffte sie es mal, ihrem Mathematiklehrer eine Vase voll Wasser über dem Kopf auszuschütten, als der sich bei ihr darüber informieren wollte, ob es in ihrer Klasse tatsächlich so etwas wie einen Rädelsführer gebe.

Folge 8 - Hosaka

Hosaka und der Dorsch

Maki erklärt Hosaka, daß sie und ein paar Freundinnen heute zu Haruka gehen. Er ist aber nicht eingeladen. Also muß er sich mit ihr anfreunden, um eingeladen werden zu können. Maki findet das etwas schockierend und fragt Hayami, wie sie das schlimmste verhindern könnten. Hayami findet das hingegen toll und schleppt sofort Haruka herbei.

Derweil malt Hosaka sich in seiner Fantasie aus, wie er mit ritterlichen Taten Harukas Herz gewinnt. Dann überlegt er, ob er zu ihr "suki da" oder lieber "suki desu" sagen soll, und ist damit so beschäftigt, daß er gar nicht mitbekommt, daß Haruka inzwischen neben ihm steht und natürlich keine Ahnung hat, was los ist.

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Chiaki findet auf dem Wohnzimmertisch eine Packung Kaugummi vor und bläst eine große Blase damit auf, die Kana, als sie auch ins Zimmer kommt, mit dem Finger zum Platzen bringt. Daraufhin probiert Kana das auch. Chiaki kann es aber viel besser als sie, und zu allem Unglück beißt Kana sich beim Kauen auch noch auf die Backe. Chiaki hat aber Mitleid mit ihr und gibt ihr Unterricht. Der wird im japanischen Stil abgehalten, also mit verstärkten Einsatz eines Stockes und etlicher schriller Unterrichtsmethoden, die natürlich alle nichts bringen.

Haruka kommt dazu, und zur allgemeinen Überraschung erweist sie sich im Kaugummi-Aufblasen als echte Meisterin und schafft sogar eine Blase in der Blase. Kana und Chiaki sind absolut fasziniert.

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Haruka kocht nicht nur für ihre Schwestern, sondern bringt auch Obentou mit in die Schule, wo es ebenfalls sehr gerne gegessen wird. Davon erfährt schließlich auch Hosaka, und Hayami ermuntert ihn, sich doch von Haruka auch mal was geben zu lassen. Hosaka marschiert also in Harukas Klasse, trifft dort aber nur Atsuko. Sie ist etwas überrascht zu erfahren, daß er seit heute gerne kocht. Aber Hosaka benimmt sich sowieso immer etwas seltsam. Dann saust er los, um Haruka zu suchen.

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Am nächsten Tag kommt Hosaka mit zwei Obentous in die Schule. Über eines davon macht sich gleich mal Hayami her und findet es toll, bis sie erfährt, daß er es anscheinend selbst gemacht hat.

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Es ist Montag, und Haruka stellt entsetzt fest, daß der Reiskocher leer ist. Anscheinend ist Kana die Schuldige. Sie weist darauf hin, daß sie doch auch Brot hätten, aber das wollen Haruka und Chiaki nicht. Haruka ist in der Schule also total ausgehungert, und darin sieht Hayami für Hosaka die große Chance. Leider kommt er aber zu spät, Haruka wird bereits von Atsuko gefüttert.

Das spornt Hosaka aber erst recht zu noch größeren Taten an und er geht auf den Markt zum Einkaufen. Dabei stellt er sich wieder eine glückliche Familienszene vor mit ihm als Vater, Haruka als Mutter und Chiaki und Kana als ihren Kindern. Dann kauft er einen noch lebenden Dorsch für den nicht gerade geringen Preis von 76980 Yen.

Folge 9 - Sanshimai hiyori (Ein Schönwettertag der drei Schwestern)

Haruka langweilt sich

Haruka hat einen Tag frei, wohingegen Chiaki und Kana zur Schule müssen. Es ist ein heißer Sommertag, und die beiden hätten auch gerne frei. Haruka hat nun den ganzen Tag Zeit, sich um den Haushalt zu kümmern, aber nachdem die Wäsche gewaschen und die Wohnung blitzblank geputzt ist, hat sie eigentlich nichts mehr zu tun und fängt an, sich zu langweilen. Kana und Chiaki sitzen derweil in ihren Klassen und malen sich aus, was ihre große Schwester jetzt gerade wohl tut.

Irgendwann kommt Haruka auf die Idee, sie könnte doch ein paar Plätzchen backen. Heraus kommt aber eine wundervolle Sahnetorte mit Erdbeeren. Und weil diese gar zu lecker aussieht, fängt Haruka an, davon zu essen. Die Torte schmeckt genauso gut, wie sie aussieht. Und so kommt es, daß am Mittag, als Kana und Chiaki von der Schule nach Hause kommen, nichts mehr davon übrig ist. Kana ist sehr enttäuscht, vor allem, weil Harukas sahneverschmierter Mund ihr verrät, was für einen wundervollen Kuchen sie ganz alleine ohne ihr was abzugeben gegessen hat. Und dabei hat sie den ganze Tag von diesem super-leckeren Kuchen geträumt.

Chiaki will der Streit schlichten und behauptet, das sei gar keine Sahne sondern Rasiercreme. Nun ja, peinlich ist es für Kana so oder so ...

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Chiaki wirft Kana am Morgen aus dem Bett. Kana fragt sich, warum das sein müsse, aber ohne diese Ermutigung würde sie nicht aus den Federn kommen. Kana sinnt aber auf Rache, und die sieht so aus: tief in der Nacht weckt sie Chiaki auf, fängt an, mit ihr zu quatschen und läßt sie nicht mehr ins Bett zurück. Sie läßt sich in aller Ausführlichkeit vorwärts und rückwärts erklären, warum Chiaki sie als "Baka" ("Blödmann") sieht.

Als Haruka am Morgen ins Wohnzimmer kommt, findet sie ihre beiden Schwestern schlafend auf dem Boden.

Chiaki rächt sich dafür ein paar Tage später, indem sie mit Kana dasselbe macht. Sie hat einen Baka-Report verfaßt, den sie ihrer Schwester nun mitten in der Nacht ausführlich vorstellt.

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Kana liegt mit Erkältung und Fieber im Bett. Chiaki stattet ihr einen Krankenbesuch ab und entschuldigt sich, daß sie vor einiger Zeit ihr Eis weggegessen hat. Kana antwortet, das mache nichts, sie habe gestern dafür Chiakis Eis gegessen.

Chiaki kümmert sich ungewöhnlich intensiv um ihre große Schwester. Die fragt sich, wie es sein könne, daß ein Baka wie sie überhaupt eine Erkältung bekomme. Sie leidet sehr, jedenfalls noch eine Zeitlang, bis sie wieder mit Chiaki in Streit gerät und feststellt, daß wie durch ein Wunder ihr Fieber verschwunden ist.

Dafür hat es jetzt Chiaki.

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Chiaki hat ihren Teller nicht leer gegessen. Paprika und Karotten sind noch übrig. Das ist eine gute Gelegenheit für Kana, sie damit aufzuziehen und ihr diese Reste mit Gewalt in den Rachen zu stopfen.

Nach dem Essen sammelt Haruka die Wäsche ein, um sie zu waschen. Dabei interessiert Kana sich sehr für Chiakis Schuluniform, während Chiaki Harukas Schuluniform faszinierend findet. So probiert nun jeder die Uniform der anderen an. Vor allem Haruka ist überglücklich, daß sie noch schlank genug ist, um in ihre alte Uniform zu passen. Dafür ist Chiaki Kanas Uniform an den Hüften viel zu weit, dafür an der Brust genau passend. Will heißen: Kana ist um die Hüften herum zu fett, hat dafür aber keinen Busen, was Chiaki ihr genüßlich serviert.

*

Kana stopft Kekse in sich hinein, während sie von Zitronenkuchen träumt. Haruka soll ihr einen backen. Um das zu bewerkstelligen, denkt sie sich einen komplizierten Plan aus. Als erstes schlägt sie Chiaki vor, zusammen mit ihr einen Zitronenkuchen für Haruka zu backen, über den sich sich dann freuen kann, wenn sie am Abend nach Hause kommt. Chiaki meint, das würden sie nicht schaffen und es wäre besser, das Haruka zu überlassen, doch Kana besteht darauf, auch wenn er nicht perfekt werde. Was zähle, sei die gute Absicht. Ihr Hintergedanke: wenn Haruka den verpfuschten Kuchen sieht, wird sie ihn selbst noch mal machen, und damit hat Kana dann, was sie wollte.

Nach einiger Zeit hat Chiaki den Kuchen fertig, und da er sehr gut aussieht, will Kana ihn gleich probieren. Darf sie aber nicht, denn er ist ja für Haruka.

Doch als Chiaki die Küche aufgeräumt hat und Haruka nach Hause kommt, befindet sich der Kuchen natürlich trotzdem in Kanas Bauch. Chiaki ist sehr enttäuscht, aber Haruka freut sich über die gute Absicht und backt einen neuen ...

Folge 10 - Otoko no Ko × Onna no Ko (Junge × Mädchen)

Mako-chan

In Chiakis Schule gibt einen Jungen namens Minami Touma, und als Uchida und Yoshino Chiaki darauf ansprechen meint sie, sie wäre gerne seine große Schwester. Obwohl sie ihn gar nicht kennt. Aber das wird sich nun ändern.

Überraschenderweise stellt sich heraus, daß Touma ein Mädchen ist, so eine Art umgekehrte Mako-chan, weil sie sich nämlich lieber als Jungen sehen würde und sich dementsprechend auch so benimmt. Man könnte sie einen richtigen Wildfang nennen. Und auf etwas seltsame Weise freunden Touma und Chiaki sich sehr schnell an, beziehungsweise Chiaki "adoptiert" Touma als ihren kleinen Bruder.

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Makoto lernt kochen. Erste Lektion: rohe Eier schneidet man nicht mit einem Küchenmesser. Chiaki ist schon viel weiter. Sie kann perfekt weichgekochte Eier machen und weist Makoto genüßlich darauf hin, daß sie schließlich jeden Tag Haruka beim Kochen hilft. Das nimmt Makoto allerdings ziemlich persönlich.

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Kana und Haruka kommen nach Hause und finden Chiaki am Boden, und über ihr Touma. Das ist vielleicht nicht die ideale Einführung, aber Touma trägt es mit Fassung und stellt sich dann erst mal ordentlich vor. Inclusive dem Hinweis, daß sie ein Mädchen ist. Das war Haruka und Kana nämlich bislang entgangen, aber sie sind darüber sehr erleichtert. Touma und Chiaki verstehen sich jedenfalls prächtig, auch wenn sich das bei ihrem Temperament auf etwas stürmische Weise äußert.

Kurz darauf erscheint Mako-chan, und damit haben wir ein Mädchen, das ein Junge sein will, und einen Jungen, der sich als Mädchen ausgibt, weil er in Haruka verknallt ist.

Touma kommt Mako-chan ziemlich bekannt vor, und so schnappt er sie sich und erklärt ihr, wie die Sache sich verhält, und daß sie ihn doch bitte nicht verraten solle. Touma ist damit einverstanden, besteht aber gegenüber den Minami-Schwestern darauf, als Junge behandelt zu werden. Kana wird das zu blöd und sie schaut kurzerhand nach, was Touma denn nun wirklich ist.

Irgendwie empfindet nun auch Mako-chan das Bedürfnis, Chiaki und Haruka seine wahre Identität zu offenbaren und ruft lauthals heraus, er sei ein Jungen. Nach dem ganzen Hin und Her bleibt dieses Bekenntnis aber wirkungslos, er wird weiterhin für ein Mädchen gehalten.

Makoto kann es kaum glauben. Er hat all seinen Mut zusammengenommen, aber es war für die Katz. In der Schule unternimmt er dann doch noch einen zweiten Anlauf, aber der geht erst Recht daneben. Denn dort ist er ja nicht Mako-chan, sondern Makoto und somit vollkommen offensichtlich ein Junge. Das heißt, Chiaki hat keine Ahnung, wovon er eigentlich redet.

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An einem der nächsten Tage ist Makoto mal wieder bei Kana. Touma ist auch da, und er überlegt, wie er wieder von Mako-chan zu Makoto werden kann. Da kommen Chiaki und Haruka, und er geht erst mal unter dem Koutatsu (Wärmetisch-Ofen - in Japan gibt es keine Zentralheizung oder so was) in Deckung. Dort zaubern Touma und Kana ihn dann als das Mädchen Mako-chan wieder hervor. Passenderweise läuft im Fernsehen auch gerade eine Zauber-Show, in der der Sensei Ninomiya-kun in einem Kasten mit Schwertern durchbohrt, ohne daß ihr etwas passiert.

Folge 11 - Tonari no Minami-san (Die Nachbar-Minamis)

Chiaki und Yamada

Die andere Minami-Familie besteht aus drei Jungen und Touma als jüngster Schwester. Eltern gibt es übrigens auch hier nicht. Den drei Brüdern ist nicht entgangen, daß Touma sich mit Chiaki angefreundet hat und deswegen oft erst spät nach Hause kommt. Die drei sind ein bißchen komisch drauf. Sie unterhalten sich zum Beispiel über Touma, als wäre sie gar nicht da, obwohl sie direkt daneben sitzt. Touma selbst scheint dieses Benehmen allerdings nichts auszumachen.

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Die drei Brüder haben beschlossen, daß einer von ihnen mal auskundschaftet, was für Leute Toumas neue Freunde sind, und so erklärt Touma, als sie am nächsten Tag bei Haruka und ihren Schwestern ist, daß draußen ihr Bruder Akira warte. Der stellt sich dann vor und bedankt sich, wie es in Japan üblich ist, daß sie sich um seine kleine Schwester kümmern. Als Geschenkt bringt er eine Packung Seife mit, und Kana fragt ihn empört, was er sich vorstelle, daß sie damit tun sollen. Sie beruhigt sich aber schnell wieder, und Haruka lädt ihn sogar offiziell zum Essen ein.

Sie macht dann auch noch einen sehr förmlichen Anruf bei Akiras und Toumas Brüdern und verkündet offiziell, daß die beiden sich zur Zeit bei ihr aufhalten und sie sich keine Sorgen machen brauchen. Anscheinend verstehen die beiden Brüder das aber so, daß Touma und Akira jetzt als Geiseln genommen wurden.

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Kana und Akira treffen sich in der Schule, weil Kana gehört hat, daß Akira eine Freundin sucht. Das ist in der Tat so, und nach seinen Vorstellungen gefragt antwortet er "jede, die nicht so wie Kana ist", was ihm einen Tritt gegen das Bein einbringt. Was ihm zum Beispiel gefällt sind lange Haare. Und da gäbe es in der Klasse auch jemand passenden.

Derweil werden die beiden von Fujioka argwöhnisch beobachtet. Fujioka ist in Kana verliebt und wüßte zu gerne, wer dieser Typ da ist, mit dem sie sich allem Anschein nach so gut versteht. Dafür glaubt Akira, daß das Mädchen mit den langen Haaren Fujiokas Freundin sei. Das ganze entwickelt sich also zu einem komplizierten Mißverständnis, bis Akira schließlich die Flucht ergreift.

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Chiaki geht von der Schule nach Hause. An einer Kreuzung fährt ein Kies-Laster der Firma Yamada an ihr vorbei und verliert ein Steinchen. Chiaki nennt dieses Steinchen Yamada und kickt es entschlossen durch die ganze Stadt bis zu sich vor die Haustür. Dort stolpert, ohne es überhaupt zu merken, Kana darüber und kickt den Stein in einen weiteren Yamada-Kies-Laster, der zufällig gerade vorbeikommt. Und so wird Chiaki ihren neuen Freund wieder los, und Kana hat keine Ahnung, warum sie auf einmal so sauer auf sie ist.

*

Touma und Akira sind mal wieder bei den Minamis zum Essen. Kana ist allerdings der Meinung, Akira würde sich hier über Gebühr vollstopfen, wenn er doch angeblich nur komme, um Touma abzuholen.

Akiras älterer Bruder Natsuki ist zusammen mit Hosaka im Volleyball-Club, und eines Tages stellt Hosaka ihm ein selbstgemachtes Obentou auf den Tisch, das er mal versuchen soll, sozusagen als Versuchskaninchen für Haruka. Allerdings hat Natsuki gerade gegessen und ist jetzt leider schon satt.

Bei Haruka taucht überraschend Natsuki auf, weil er der Meinung ist, seine kleinen Geschwister Akira und Touma würden ihr, Kana und Chiaki Ärger machen. Nun will er sich entschuldigen. Maki kennt Natsuki vom Volleball-Club und gibt ihm einen Schubs, sodaß er stolpert und mit dem Gesicht genau in Harukas Busen landet. Er kann zwar nichts dafür, und Haruka weiß das, aber er fängt sich trotzdem eine ein.

Allerdings geht ihr die Sache noch eine Zeitlang nach, und am Abend rächt sie sich dann am Gemüse ...

*

Am nächsten Tag kommt nach der Schule mal wieder Touma vorbei und findet Kana am Tisch und Haruka daneben auf dem Boden, wo sie einfach eingeschlafen ist. Draußen wartet Natsuki, und als er hereinkommt, trifft er Haruka schon wieder in einer peinlichen Situation an. Die ist nämlich immer noch nicht ganz wach, dafür aber halb ausgezogen ...

Folge 12 - KURISUMASU toka IBU toka (Von Heilig und Abend)

Touma, Haruka und Chiaki

Vor zwei Jahren hat Chiaki mitbekommen, wie der Weihnachtsmann seinen Bart abgenommen hat, sodaß sie erkannte, daß es in Wirklichkeit Onkel Takeru war, und das hat ihren Glauben an den Weihnachtsmann ziemlich erschüttert. Kana und Haruka überlegen nun, wie sie Chiaki diesen Glauben zurückgeben können.

An Heilig Abend erscheinen dann gleich zwei Weihnachtsmänner bei den Minamis: Takeru und Fujioka. Takeru zieht dabei leider den kürzeren, und Fujioka gibt einen überzeugenden Weihnachtsmann ab. Chiaki ist ganz begeistert. Und sie hat auch ein schönes Geschenk bekommen, nämlich einen Teddybären. Wahrscheinlich stammt er direkt aus dem wilden Alaska, wo er vom Lachsfang lebte. Dann aber folgte er dem Weihnachtsmann, und jetzt gehört er Chiaki, die mit ihm sehr glücklich ist.

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Bei der anderen Minami-Familie stellt man am 24. fest, daß jetzt Weihnachten gekommen ist, und daß die drei Brüder sich so langsam ein Geschenk für Touma überlegen sollten. Touma selbst will ein paar neue Sportsachen. Das hat sie auch so in ihrem Brief an den Weihnachtsmann geschrieben. Doch das wäre ja viel zu einfach. Die drei Brüder überlegen hin und her, bis es Touma irgendwann zu blöd wird. Sie verpasst allen einen Tritt, wünscht sich wenigstens einmal normale Weihnachten und rauscht dann ab.

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Es hat geschneit. Fujioka hat gestern zwar Chiaki ein Geschenk gebracht, aber er hat auch eins für Kana, das er ihr nun gerne geben würde, weil er gestern nicht dazu gekommen ist. Also marschiert er zur Minami-Wohnung, wo er einen als Weihnachtsmann verkleideten Takeru trifft. Pech für beide ist, daß die drei Schwestern nicht da sind und die nächsten Stunden auch nicht wiederkommen. Irgendwann geben die beiden auf, während Haruka, Chiaki und Kana in einem Restaurant gemütlich Weihnachten feiern.

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Bei den Minami-Schwestern ist Touma sowas wie Chiakis kleiner Bruder, bei sich Zuhause hingegen die kleine Schwester. Kana findet dieses Doppelleben faszinierend. Sowas könnte sie doch auch mal versuchen.

Touma findet, sie sollte Haruka Essensgeld bezahlen, weil sie oft bei ihr ißt. 380 Yen pro Essen schlägt Kana sogleich vor, Haruka lehnt das aber ab. Als Chiakis und damit auch ihr "kleiner Bruder" braucht Touma natürlich nichts zu bezahlen. Ihr kommt Haruka fast wie ein Engel vor.

Haruka hat für alle auch Kuchen dabei, nur für Kana nicht, weil die schon bei Keiko einen gegessen hat.

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Fujioka läuft immer noch mit dem Geschenk herum. In der Einkaufsstraße läuft ihm schließlich Kana über den Weg, doch die ist so mit anderen Dingen beschäftigt, daß sie ihn nicht mal bemerkt. Und so wird er sein Geschenk wieder nicht los.

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Kana macht ein paar abfällige Bemerkungen über Chiakis Teddybär, woraufhin Chiaki ihr den Bären überbrät. Sie selbst behandelt ihn allerdings auch nicht gerade schonend.

Kana meint, sie sollte ihm einen Namen geben. Chiaki findet das kindisch, läßt dann aber sogar Kana einen aussuchen. Der fällt nichts besseres ein als "Fujioka", und so heißt der Teddy also von nun an und bietet für noch so manchen schwesterlichen Streit einen schönen Anlaß.

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Am nächsten Tag trägt Fujioka das Geschenk für Kana immer noch mit sich herum. Wieder trifft er Kana in der Stadt, doch die beschwert sich, daß sie wegen des Geschenkes von ihm an Chiaki eine schwere Zeit hatte. Und weg ist sie. Also geht er wohl oder übel direkt zu ihr nach Hause und übergibt nun endlich erfolgreich das Geschenk. Es handelt sich um drei Würste oder Schinken-Stücke.

Folge 13 - Koi no Karamawari (Liebe dreht sich im Kreis)

Nakase ist zu Besuch

Neujahr steht vor der Tür, und da ist es bei japanischen Frauen üblich, sich in schöne Kimonos zu kleiden. Kana, Uchida, Mako-chan und Touma haben sich zu diesem Zweck versammelt, und obwohl er sich heftig sträubt, endet Mako-chan alsbald bekleidet mit einem sehr schönen Kimono. Touma bevorzugt ein Hakama (eine Art Hosen-Anzug), der ihr sehr gut steht. Kurz darauf taucht auch noch Yoshino auf und meint, Frauen würden normalerweise unter Kimonos keine Unterwäsche tragen. Mako-chan findet das eine interessante Idee, aber Uchida verbietet es ihm nachdrücklich. Denn der Kimono, den Mako-chan an hat, ist ihrer.

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Fujioka will Kana anrufen. Es ist aber besetzt, weil Kana gerade mit Keiko telefoniert. Keiko wiederum ist bei ihrer Freundin Riko, die in Fujioka verknallt ist, und hat sie dazu überredet, ihn anzurufen. Dort ist aber besetzt, weil Fujioka ja gerade versucht, Kana anzurufen, bei der aber besetzt ist, weil ...

Diese Kreis-Telefoniererei beginnt um 14 Uhr und endet gegen 16 Uhr, als Kana und Keiko ihr Gespräch beenden und die anderen beiden aufgeben.

Später ermahnt Haruka Kana, nicht zu lange zu telefonieren, weil das ganz schön teuer werden kann.

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Hosaka arbeitet jetzt zusammen mit Natsuki als Aushilfe in einem Restaurant namens Yasuda-ya. Und für wen kocht er so inbrünstig? Für Haruka natürlich. Nebenbei träumt er von einer Luxus-Kreuzfahrt mit ihr, bei der er ihr dann auf Deck sein selbstgemachtes Essen serviert. Dann erklärt er Natsuki in aller Ausführlichkeit, wie er was warum usw. gekocht hat.

Draußen schneit es, aber davon läßt Hosaka sich natürlich nicht aufhalten. Er packt die beiden Portionen in eine Bleckbox, stellt diese auf den Gepäckträger seines Fahrrades und fährt los, hinein in die Winternacht.

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Im Fernsehen läuft eine Spezialfolge von "Sensei to Ninomiya-kun", bei der es zum dramatischen Finale kommt. Ninomiya will sich in die Tiefe stürzen ...

Da klingelt es an der Tür. Es ist aber keineswegs Hosaka mit der Lieferung für Haruka, sondern Nakase, die ein Neujahrsgeschenk mitgebracht hat, und zwar Getränke. Genauer gesagt alkoholische Getränke. Kana kommen diese Säfte verdächtig vor, aber auf die Frage, was für ein Zeug das eigentlich sei, antwortet Nakase nur: "Importiert".

Es folgen einige Spiele, bei denen der Verlierer sich entweder ausziehen oder diese "Säfte" trinken muß. Und so dauert es nicht lange, bis Haruka und Chiaki stock besoffen unter dem Tisch liegen. Kana hingegen hat sich sicherheitshalber zurückgehalten.

Später klingeln Atsuko und Maki, denen das gleiche Schicksal wiederfährt wie Chiaki und Haruka.

Bleiben also nur noch Nakase und Kana übrig. Im Fernsehen haben gerade Ninomiya und der Sensei geheiratet und küssen sich, und das motiviert Nakase, das auch mal mit Kana zu versuchen.

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Hosaka ist mit seiner Lieferung irgendwo im Hochgebirge herausgekommen und blickt nun von einem verschneiten Gipfel hinunter zur großen Stadt und lacht sich dabei tot.

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Am Schluß gibt es eine kleine Vorschau auf die 2. Staffel "Okawari".


Erstellt am 20.2.2009. Letzte Änderung: 20.2.2014