Magic Knight Rayearth - Zusammenfassung der Handlung 2. DVD (Teil 5 - 8)

Rayearth 2. DVD

Teil 5: Densetsu no Koubutsu Esukuudo (Escudo, the Legendary Ore)

Alcyone bittet Zagato flehentlich um eine weitere Chance, gegen die Magischen Ritter kämpfen zu dürfen. Inouva bemerkt, daß die Ritter gerade die Quelle Eterna erreicht hätten. Alcyone hat einen Plan und erhält die Erlaubnis zu gehen. Sie schwört den Rittern bittere Rache.

Fuu blickt auf Eterna

Die erreichen gerade einen schönen See, als sich daraus ein Monster erhebt. Da es aus Wasser besteht, ist es gar nicht so leicht zu bekämpfen, doch Umi schießt es mit ihrer Wasserdrachen-Magie schließlich ab. Die Überreste des Monsters regnen auf die drei Mädchen herab und lassen sie leuchten - eine Falle von Alcyone, wie sich etwas später herausstellen wird.

Kurz darauf erreichen die Mädchen einen großen Felstisch, über dem ein Strich ist. Nach einigem Herumrätseln kommt Hikaru auf die Idee, sich den Strich mal von oben anzusehen. Und siehe da: es ist die Quelle Eterna, die aber von außen zweidimensional ist und daher nur als Strich erscheint.

Hikaru und Hikari

Kurz entschlossen springen die Drei hinein. Oben taucht Alcyone auf und ruft, die Quelle würde zu ihrem Grab werden.

Zum Glück kann man dort unter Wasser atmen, aber umsonst gibt es das Escudo nicht. Die drei werden auf eine seltsame Art getestet, indem ihnen ihre Liebsten erscheinen, aber als böse Zerrbilder: Umi begegnet ihren Eltern, Fuu sich selbst und Hikaru ihrem Hund Hikari. Sie müssen es über sich bringen, diese zu bekämpfen. Zum Glück bekommen sie Hilfe: Emeraude erscheint ihnen. Sie müßten sich fragen, ob die Erscheinungen vor ihnen wirklich ihre besten Freunde seien oder nur Trugbilder.

Die drei angehenden Ritter schießen die Dämonen schließlich ab, und über ihnen erscheint je ein Stück Escudo in ihrer jeweiligen Farbe. Und noch jemand erscheint: Alcyone. Sie hat die Mädchen durch ihr Wassermonster und den Leucht-Regen vergiftet, um sie jetzt endlich besiegen zu können. Doch von dem Escudo fließt ihnen neue Energie zu und die Rüstungen wachsen ein gutes Stück, und so wird Alcyone zum dritten Mal geschlagen.

Fuu und die anderen verlassen die Quelle wieder und machen sich auf den Rückweg zu Presea.

Alcyone ist zu Zagato zurückgeschleudert worden, hat aber seine Gunst verloren. Er schickt Ascot.

Teil 6: Inochi wo Kaketa - Puresea no Buki (Lives at Stake - Presea's Weapons)

Clef

Auf dem Rückweg ereignet sich ein Erdbeben. Mokona erzeugt eine Projektion von Clef, der den Mädchen dazu erklärt, daß Cephiro langsam anfängt zu zerfallen. Sie hätten nicht mehr sehr viel Zeit für ihre Mission. Wenn sie es nicht schafften, könnten sie auch nie mehr zur Erde zurück. Und er warnt sie vor Zagatos nächstem Diener, der schon im Wald des Schweigens auf sie warte.

Um Preseas Burg ist es ruhig geworden, seit alle Monster sich zurückverwandelt haben. Dafür bebt auch dort nun die Erde.

Presea erinnert sich, wie vor einiger Zeit Clef bei ihr erschien und sie in den Wald des Schweigens brachte. Sie ist die einzige, die für die Magischen Ritter die Waffen machen kann und daher so wertvoll, daß Clef sie an diesen Ort brachte, wo selbst der mächtige Zagato nicht so leicht an sie herankommt. Presea schwört ihm, daß nicht eher sterben werde, als bis sie diese Waffen gemacht habe.

Denn ungefährlich ist es für jemanden wie Presea nicht. Zagato hat in der Tat schon jemanden losgeschickt, der sich um sie und die Magischen Ritter kümmern soll: Ascot, den Monsterbeschwörer.

Atalante

Ascot ist mit den Ungeheuern, die er aus einer anderen Dimension oder woher auch immer nach Cephiro holt, eng befreundet. Für Presea holt er ein Monster namens Atalante, das ziemlich an Mosra (aus den alten "Godzilla"-Filmen) erinnert, und bittet es, ein bißchen mit Presea zu "spielen". Atalante macht sich auf den Weg.

Mokona, Fuu, Umi und Hikaru sind zurück. Presea ist sehr erleichtert und macht sich sofort an die Arbeit. Sie weiß es noch nicht, aber sie hat tatsächlich nicht viel Zeit, denn Atalante ist schon nahe der Burg.

Das Escudo erscheint, und Presea fängt an, daraus die Schwerter zu machen. Der ganze Vorgang ist elfenhaft und hat nichts mit der Arbeit eines normalen Waffeschmiedes zu tun, der auf glühenden Stahl einhämmert. Presea führt eher eine Art Tanz auf, in dessen Verlauf das Escudo sich zu den Schwertern entwickelt.

Da taucht Atalante auf. Um Presea Zeit zu verschaffen, gehen die drei Mädchen raus und stellen das Monster, doch mehr vermögen sie nicht, denn es ist sehr stark und praktisch unverwundbar. Die Drei kämpfen mit aller Kraft, doch jedesmal, wenn sie Atalante abgeschossen haben, verpuppt es sich und wird noch größer und stärker.

Presea

Ascot beobachtet von seinem fliegenden Stein aus den ungleichen Kampf. Schließlich wird es ihm zu langweilig. Die Magischen Ritter können Atalante sowieso nicht besiegen, und er legt sich ein bißchen hin.

Die drei Mädchen werden tatsächlich besiegt, doch dann marschiert Atalante einfach an ihnen vorbei. Sie waren schließlich gar nicht das Ziel, sondern Presea. Die ist gerade mit den Waffen fertig, als die Decke über ihr einstürzt. Kein Wunder, wenn so ein Riesen-Vieh wie Atalante sich durch ein Gebäude arbeitet.

Hikaru und die anderen kommen dazu und versuchen mit aller Kraft, Atalante doch noch zu stoppen, was nur zur Folge hat, das es sich in seine finale Form verpuppt. (Wer die alten Godzilla-Filme kenn, weiß, wie die aussieht ;-)

Presea ist unter den Felsen halb begraben, aber die Waffen sind fertig und erscheinen vor den Magischen Rittern. Damit endlich können sie Atalante töten, doch für Presea kommt die Rettung zu spät.

Ascot ist über den überraschenden Tod seines Freundes wütend und traurig und schwört den Magischen Rittern ewige Rache.

Die haben derweil Presea beerdigt und machen sich jetzt auf den Weg zum ersten Runengott.

Teil 7: Sutemi no Ferio - Sabaku no Koi (Ferio in Desperation - A Love in the Desert)

Unsere drei Heldinnen essen. Fuu holt das Medaillon heraus, das Ferio ihr gegeben hat. Angeblich erfüllt es Wünsche. Die beiden anderen wollen es jedenfalls mal ausprobieren. Umi wünscht sich, möglichst bald nach Tokyo zurückkehren und ihr Fecht-Turnier gewinnen zu können. Hikaru wünscht sich, ihren Hund Hikari sehen zu können. Und Fuu hofft, daß es Ferio gut geht. Zwischendrin gibt es mal wieder ein Erdbeben und Clef erscheint. Er erklärt den Mädchen, daß sie den Runengott erwecken müßten, um Magische Ritter werden zu können. Sie sollten einfach Mokona folgen.

Ascot und Ferio

Zu Fuus Medaillon gibt es ein Gegenstück, und das hat Ferio. Eigentlich sind diese beiden Dinger nicht nur ein Schmuck, sondern eine Gegensprechanlage mit Aufzeichnungsfunktion, und so kann Ferio alles mithören, was die anderen hineinsprechen.

Kurz darauf beobachtet er, wie Ascot einen seiner Freunde herbeizaubert. Es ist ein Wüstenmonster namens Pajero, das sich im Sand auf die Lauer legt. Ascot erwähnt die Magischen Ritter, woraufhin Ferio beschließt, sich zumindest zum Schein Ascot als Diener anzubieten, um mehr über die Sache herauszufinden. Er verspricht Ascot, die Mädchen in die Wüste hinauszulocken. (Dafür soll Ascot ihn dann zu Zagato bringen. Den will er besiegen und so die Prinzessin retten.)

Pajero

Hikaru, Fuu und Umi erreichen inzwischen eine Stadt, in der es zur Abwechselung mal ziemlich friedlich zugeht. Dort treffen sie Ferio, der sie zum Essen einlädt. Er hat schon eine Geschichte vorbereitet von der schrecklichen Bedrohung dieses armen Dorfes, die in der Wüste lauert. Ehrensache für die angehenden Magischen Ritter, daß sie sich darum kümmern.

Ascot ist mit seinem neuen Lehrling zufrieden und erzählt ihm ein bißchen über Pajero.

Der fällt inzwischen über die drei Mädchen her, nachdem sie sich zu weit in die Wüste vorgewagt haben.

Ferio hat es sich aber anscheinend anders überlegt und hilft den Mädchen, indem er ihnen über die Medaillons mitteilt, wie sie Pajero austricksen können. Der reagiert nämlich nur auf Stimmen und Geräusche. Wenn sie stillhalten, wird ihnen nichts passieren. Dann benutzt er sogar die Aufzeichnungen in seinem Medaillon, um mit den Stimmen Pajero wegzulocken.

Ascot

Die Mädchen bringen sich erst mal in Sicherheit. Sie sind sich darüber uneins, ob sie Ferio trauen können. Da meldet sich Ascot bei ihnen. Er hat sich Ferio geschnappt. Wenn sie nicht spätestens morgen wieder auftauchen, wird er ihn töten. Fuu empfiehlt aber, jetzt nichts zu überstürzen und nicht blindlings in die sichere Falle zu rennen. Also übernachten sie erst mal am Rande der Wüste, wo sie sicher sind.

Doch gerade Fuu macht sich um Ferio so große Sorgen, daß sie sich in der Nacht heimlich davonschleicht, um Ferio im Alleingang zu retten. Doch Pajero ist zu stark. Zum Glück kommt Fuu mit dem Leben davon. Ferio kann sich befreien und eilt zu ihr. Er gibt zu, daß er sie ausgetrickst hat, aber Fuu ist trotzdem gekommen. Er lenkt den erneut angreifende Pajero von Fuu ab, doch als Fuu auf ihren Freund den sicheren Tod zukommen sieht, verstärken sich ihre Kräfte, und sie ist in der Lage, Pajero zu besiegen. Mit ihrem Schwert, das sich dabei weiterentwickelt, haut sie ihn der Länge nach durch.

Ferio verabschiedet sich mal wieder. Er meint, Fuu solle ihn einfach rufen, wann immer sie ihn brauche.

Ascot ist tief getroffen. Wieder wurde einer seiner Freunde getötet.

Teil 8: Shoukanshi Asukotto no Kyoufu no Wana (The Terrifying Trap of Summoner Ascot)

Ascot zaubert seinen nächsten Freund herbei, eine Art riesigen Wolf namens Vigor, und schickt ihn los.

Umi, Hikaru und Fuu marschieren durch einen relativ unheimlichen Wald. Die Erde bebt mal wieder, und dann rast eine kopflose Tierherde an ihnen vorbei, in wilder Flucht vor einem Monster. Das hat bereits eine Menge Tiere abgeschlachtet. Hikaru stürzt sich mutig auf das Ungeheuer und rettet nebenbei auch noch eine Art Hundchen, das sie an ihren Hikari erinnert.

Hikari / Vigor

Zusammen töten die Drei das Monster, und Hikaru kümmert sich um den verletzten Hund. Mokona läßt einen Verbandskasten erscheinen, mit dem Hikaru seine Wunde verbinden kann.

Eigentlich können sie den Hund nicht mitnehmen, aber er folgt ihnen, und schließlich adoptiert Hikaru ihn erst mal ("nur bis morgen"). Und da die Sonne sowieso schon untergeht, bleiben die Drei da und schlagen ihr Hotel auf.

Draußen schwebt Ascot herum und freut sich, daß die Mädchen in seine Falle getappt sind. Denn Hikari ist natürlich alles andere, nur kein kleiner Hund.

Umi und Vigor

Am nächsten Morgen sind Hikaru und Hikari weg. Hikari ist wieder gesund geworden und springt über eine Wiese, Hikaru hinterher. Hikari bringt Hikaru sogar eine Blume, und Hikaru fragt sich, warum Zagato eine so schöne Welt zerstören will.

Als Hikaru zum Frühstück noch nicht zurück ist, beschließen Umi und Fuu, sie zu suchen.

Hikari beginnt, sich in Vigor zurückzuverwandeln. Das Problem dabei: Hikaru bringt es nicht über sich, Hikari / Vigor zu töten. Vigor andererseits hat es nicht so eilig, Hikaru anzugreifen. Schließlich hat sie sich sehr um ihn gekümmert. Ascot muß ihn erst mal ermahnen, aber dann legt er los.

Hikaru will nicht davon ablassen, Vigor zu beschützen, daher nimmt der Kampf recht dramatische Formen an. Am Ende bleibt den Magischen Rittern aber doch nichts anderes übrig, als das Ungeheuer zu töten, worüber nicht nur Ascot todunglücklich ist. Den tödlichen Schlag führt Hikaru, was auch zur Folge hat, daß sich ihr Schwert weiterentwickelt.

Hikaru begräbt Hikaris Überreste. Doch ein Erdbeben zeigt den Mädchen an, daß sie nicht mehr viel Zeit haben.


Erstellt am 23.8.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014