Magic Knight Rayearth - Zusammenfassung der Handlung 3. DVD (Teil 9 - 12)

Rayearth 3. DVD

Teil 9: Majikku Naito Saidai no Kiki! (The Magic Knights' Greatest Crisis)

Umi träumt von ihren Fecht-Turnieren in Tokyo. Sie würde so gerne wieder dort sein und am nächsten Wettkampf teilnehmen.

Umi beim Fechten

Alcyone winselt mal wieder um eine neue Chance, gegen die Magischen Ritter antreten zu dürfen. Schützenhilfe bekommt sie von Ascot, denn der ist ja inzwischen auch schon ein paar Mal besiegt worden. Sie verspricht Ascot, mit einem speziellen Zaubermittel einen seiner Monster-Freunde so stark zu machen, daß der die Magischen Ritter auf jeden Fall besiegen kann. Ascot läßt sich schließlich rumkriegen und macht mit.

Die Erde bebt wieder, und Umi wünscht sich zurück nach Tokyo. Ihre Gedanken drehen sich nur noch darum, und Hikaru versucht, sie etwas zu trösten.

Umi

Die Drei werden von oben beobachtet. Alcyone läßt Ascot ein Ungeheuer herbeirufen (eine Art riesige Schnecke) und füttert es mit ihrer Medizin. Die hat allerdings nicht die Wirkung, die sie Ascot versprochen hat. Die Schnecke verzehrt sich selbst. Alcyone benutzt ihre Energie, um die ganze Gegend einzufrieren. Ascot ist außer sich, aber er kann nichts mehr machen.

Als die Eisfront über die drei Magischen Ritter rast, ist Umi so entsetzt darüber, in diesem Land besiegt zu werden und zu sterben, daß ihr Wunsch in Erfüllung geht und sie in den Tokyo-Tower zurückkehrt. Allerding - wie sich bald herausstellt, ist es nicht der echte Tokyo-Tower, denn alle Menschen in dieser Welt sind nur starre Puppen.

Fuu und Hikaru suchen derweil verzweifelt nach Umi. Außerdem müssen sie sich der beißenden Kälte erwehren. Es nützt aber nichts, sie befinden sich in Alcyones Zauberwelt, aus der sie nicht entkommen können. Die Hexe wartet in aller Ruhe ab, bis die Mädchen zusammenbrechen.

Alcyone

Umi meint, Zagato habe sie in eine andere Dimension versetzt. Sie irrt umher und trifft schließlich auf ihre ehemalige Fecht-Lehrerin, die ebenfalls nur eine unbewegliche Puppe ist. Umi erinnert sich an die schöne Zeit, die sie zusammen hatten.

Alcyone kommt, um ihre Beute einzusammeln. Entsetzt erkennt sie aber, daß eins der Mädchen fehlt.

Umi fragt sich, was aus Fuu und Hikaru geworden sein mag. Da erreicht sie ein mentaler Hilferuf von Hikaru, und die Projektionswelt beginnt zu verschwinden. Umi erkennt, daß sie selbst sich diese Welt geschaffen hat, doch nun muß sie zurückkehren und ihre Kameradinnen retten. Durch ihre Entschlossenheit wächst ihr Schwert, und sie bringt Alcyone ihre nächste Niederlage bei. Bei der Gelegenheit zerbricht auch Ascots Monster, und die Eiswelt wird wieder normal.

Ascot muß bei Zagato antreten und sich entschuldigen. Er ist wild entschlossen, es das nächste Mal den Magischen Rittern zu zeigen.

Teil 10: Yomigaeru Densetsu no Mashin Seresu (The Revival of Selece, the Legendary Rune God)

Mokonas U-Boot

Ascot steht am Ufer des Meeres und hext einen Riesen namens Capella herbei. Mit ihm zusammen will er sich auf die Lauer legen und die Magischen Ritter endgültig vernichten. Er begibt sich in einen Kristall und heftet sich an Capellas Stirn.

Am nächsten Tag erreichen Hikaru und die anderen das Ufer. Mokona gibt ihnen zu verstehen, daß da unten im Meer der Runengott auf sie wartet. (Daß es mehr als einen gibt, wissen die Mädchen noch gar nicht.) Um tauchen zu können, projiziert Mokona eine Art U-Boot (mit Flügeln dran), mit dem sie in die Tiefe absteigen können. Dabei fällt Umi in eine Art Trance.

Hikaru schimpft Ascot aus

Tief unter dem Meer steht ein riesiger Schrein. Mokonas U-Boot landet darin und die Mädchen steigen aus. Umi wandelt irgendwo hin und ist schließlich weg. Die anderen suchen sie und kommen vor einem gigantischen Portal heraus, hinter dem Umi verschwunden ist. Da öffnet sich das Portal, und sie sehen Umi vor dem gewaltigen Bild eines blauen Drachens stehen. Der Drache ist die ruhende Form des Runengottes Selece, und er spricht zu Umi.

Sie kann ihn nur erwecken, wenn sie einen Test besteht. Und der geht so:

Draußen wartet Ascot mit Capella. Selece schmeißt Fuu und Hikaru raus, so daß sie sich Ascot und seinem Freund stellen müssen. Doch die beiden sind extrem stark, und Hikaru und Fuu haben einen sehr schweren Stand. Selece meint zu Umi, das wichtigste sei die Rettung Cephiros. Sie und die beiden anderen könnten gegen den Dämon nicht gewinnen, also solle sie ihre Freundinnen zurücklassen und sich selbst retten. Nur so könne sie ihre Mission erfüllen.

Fuu und Hikaru

Umi gerät in große Gewissenskonflikte, doch schließlich entscheidet sie sich, ihren Freundinnen zu helfen. Sie kann sie nicht ihrem Schicksal und dem sicheren Tod überlassen.

Hikaru und Fuu haben inzwischen zwar Ascots Kristall zerstört, doch gewonnen haben sie noch lange nicht - im Gegenteil. Jetzt legt Capella erst recht los. Wild entschlossen eilt Umi ihren Freundinnen zu Hilfe.

Damit hat sie die Prüfung bestanden, ihr Herz ist gut und rein. Selece verwandelt sich in seine aktive Form, einen Mecha, und erledigt Capella so nebenbei. Doch Umi und die beiden anderen sind noch nicht soweit, echte Magische Ritter werden zu können: es sind noch zwei weitere Runengötter zu erwecken. Jedenfalls löst Selece sich auf und integriert sich in die Rüstungen der Drei, die daraufhin ein gutes Stück wachsen.

Und Zagato ist darüber, daß nun einer der Runengötter erweckt wurde, gar nicht zufrieden.

Teil 11: Isekai Sefiiro no Mashin Densetsu (The Mashin Legend of Cephiro, Another World)

das Flügel-U-Boot

Die Mädchen und Mokona fliegen mit dem geflügelten U-Boot durch die Luft, ihrem nächsten Ziel entgegen. Sie sind sich allerdings etwas uneins darüber, was das wohl sein mag. Schließlich nähern sie sich einer der durch die Luft dümpelnden riesigen Kristallinseln, die sie schon bei ihrer Ankunft gesehen haben. Da zuckt plötzlich ein Blitz aus dem Himmel. Zagato erscheint und schießt das Flug-U-Boot ab. Die Vier bauen eine sehr unsanfte Landung. Allerdings zerbricht dabei auch Zagatos Zauberspiegel, mit dem er die Mädchen bisher immer im Auge hatte.

Wie sich herausstellt, hat Emeraude eingegriffen und verhindert, daß Zagato die Magischen Ritter töten konnte.

*

Ferio ist in einer netten kleinen Stadt angekommen. Allerdings sind die Bürger ziemlich bedrückt. Dauern tauchen Monster auf, und ...

... und Zagato hat dort eine seiner, sagen wir mal, Mitarbeiterinnen postiert, die aufpaßt, daß keiner aufmuckt: Caldina, die niedlichste Hexe, die ich je in einem Anime gesehen habe.

Ferio und der Wirt

Ferio verläßt die Stadt wieder, macht unterwegs ein Monster nieder und nimmt ihm einen großen Sack Gold ab. Der wird sich später noch als sehr wichtig herausstellen. Dann fängt es an zu regnen - auch das Wetter wird immer schlimmer. Nachdem er unter einem Baum Unterschlupf gefunden hat, spricht plötzlich Emeraude durch das Medaillon zu ihm: er müsse zurück zu einem See in der Nähe und den Magischen Rittern helfen, die sich dort in großer Gefahr befänden.

Den See findet er, und die drei abgestürzten Mädchen. Da sie nicht in unmittelbarer Gefahr sind, ist es relativ leicht, sie zu retten: er bringt sie in die Stadt.

Dort allerdings schikaniert gerade Caldina die Bewohner. Vor allem will sie eins: Geld. Je mehr, desto besser. Zufällig sieht sie Ferio und die Magischen Ritter draußen vorbei humpeln und befiehlt den Leuten, sie zu töten. Der Bürgermeister weigert sich - es seien ja noch Kinder. Doch gegen Caldinas Macht hat er keine Chance. Die Leute müssen sich fügen. Caldina freut sich, daß die Drei ausgerechnet ihr vor die Flinte laufen, an denen sich schon Alcyone und Ascot die Zähne ausgebissen haben.

Und es würde für die Mädchen schlecht aussehen, wenn nicht Ferio einen schlauen Plan ausbrüten würde, um die Hexe auszutricksen. Den ersten, halbherzigen Angriff der Bürger können Ferio und die Mädchen abwehren. Dann erfährt Ferio, daß Caldina nichts so sehr liebt wie Geld. Also fordert er sie zu einer Poker-Partie heraus, was Caldina nur zu gerne annimmt. Hikaru und die anderen verlassen nun in aller Seelenruhe die Stadt. Die Leute klopfen an Caldinas Tür, aber Ferio meint, das Spiel und die viele Kohle seien wichtiger als diese Typen da draußen.

Caldina

Caldina erweist sich als mit allen Wassern gewaschene Spielerin und nimmt Ferio das ganze Gold ab. Zu diesem Zeitpunkt sind die Magischen Ritter längst in Sicherheit, aber Caldina hat natürlich gedroht, die Bewohner der Stadt umzubringen, wenn sie die Drei laufenlassen. Doch auch daran hat Ferio gedacht. Er hat mit den Leuten eine kleine Show abgesprochen. Die sagen nämlich, als Caldina sie endlich reinläßt, daß sie schon die ganze Zeit versucht hätten, sie darüber zu informieren, daß sich die Magischen Ritter abgesetzt haben. Ferio hat das aber verhindert, indem er Caldina abgelenkt hat. Also ist er daran Schuld, daß die Stadt jetzt bestraft wird.

Der Bürgermeister stürzt sich mit einem Messer auf Ferio und sticht ihn nieder. Alle sind völlig entsetzt. Caldina ist die ganze Sache auch ziemlich unangenehm und sie verdrückt sich (mit dem Gold).

Das Messer war natürlich präpariert. Als Caldina weg ist, steht Ferio auf und marschiert putzmunter davon.

Caldina sitzt in einem Häuschen und zählt ihr Geld. Sie ist bester Laune - ganz anders als Ascot, der gerade hereingeschlichen kommt. Aber Caldina tröstet ihn: sie würde diese Mädchen bald erlegt haben. Irgendwie hat Ascot aber keine Lust mehr, für Zagato zu arbeiten.

Teil 12: Osorubeki Genwakushi Karudina (The Fearsome Illusionist Caldina)

Caldina und Ascot verfolgen die drei Magischen Ritter. Caldina ist sich sicher, sie leicht besiegen zu können. Ascot findet das beruhigend.

Caldina und Ascot

Hikaru und die beiden anderen haben gerade an einem See gerastet und sind voller Tatendrang, jetzt den zweiten Runengott zu finden, von dem ihnen Ferio erzählt hat. Mokona zeigt ihnen dann, wo der ist: oben auf dem fliegenden Kristallfelsen. Da hinzukommen, ist gar nicht so leicht. Und für Caldina bietet sich die Gelegenheit, den Dreien eine Falle zu stellen.

Sie müssen einen sehr steilen Berg hinaufmarschieren. Die sehr sportliche Caldina klettert ein bißchen schneller und versprüht ein Illusionsparfüm. Die drei Mädchen haben plötzlich den Eindruck, der Boden unter ihnen schlage Wellen, und sie fallen den Berg wieder herunter. Immerhin überstehen sie das relativ unverletzt. Aber unten geht der Illusionsangriff weiter. Schließlich kommt Hikaru darauf, daß der schwankende Boden nicht echt ist. Sie tritt den Beweis an und läßt einen umstürzenden Baum auf sich fallen. Auch der ist nur eine Illusion und es passiert ihr nichts.

Um dem schwankenden Boden zu entkommen, stürzen die Mädchen in eine Höhle. Hier hat Caldina eine besondere Überraschung für sie aufgebaut: eine gefälschte Prinzessin Emeraude.

die fliegenden Kristallinseln

Es dauert eine Zeitlang, bis sie die Illusion durchschauen, aber nachdem sie es geschafft haben, erweist die sich als harmlos, obwohl sie äußerst realistisch ist. Nur hat Caldina ein bißchen übertrieben. Die Drei schließen einfach die Augen, und damit verlieren die Illusionen die Macht über sie und verschwinden schließlich.

Nur Umi steht es nicht durch und rennt in Panik aus der Höhle. Die anderen stürzen ihr hinterher und landen draußen mal wieder recht unsanft auf dem Boden und verlieren das Bewußtsein. Caldina ist fast am Ziel. Doch da gibt es ja noch Mokona, das gerade wieder zu sich kommt. Es erkennt die Gefahr: der nächste Felsen, den Caldina auf die Mädchen fallen läßt, ist nämlich keine Illusion. Es schafft es gerade noch rechtzeitig, Umi zu wecken, die mit ihrem Schwert den Felsen abwehren kann.

Caldina ist schockiert, daß ihr todsicherer Plan gescheitert ist. Außerdem wird sie von den Trümmern, die Umi zurückgeschleudert hat, selbst niedergeworfen. Voller Sorge kommt Ascot angeflogen, um nachzusehen, ob es ihr gut geht. Caldina ist nichts passiert, aber sie ist sehr wütend und befiehlt Ascot, die Magischen Ritter sofort anzugreifen. Wenn er es sofort tue, könne er es schaffen, sie endlich zu besiegen.

Mokona und Umi

Doch da irrt Caldina sich. Ascot holt einige seiner Freunde herbei und greift an. In der Tat liegen Fuu und Hikaru noch bewußtlos am Boden und sind ein leichtes Ziel. Doch Umi wehrt sich geschickt. Sie schießt einige Monster ab, und als die beiden Verbliebenen sich auf Hikaru und Fuu stürzen, setzt Umi Ascot das Schwert an den Hals und zwingt ihn, Hikaru und Fuu wieder freizugeben.

Die beiden kommen wieder zu sich. Sie fragen Ascot und die Monster dann, warum sie sie eigentlich angreifen. Ascot meint, Zagato würde ihm erlauben, zusammen mit seinen Freunden in seiner Burg zu wohnen, wenn er die Magischen Ritte besiegt. Das muß für den kleinen Ascot ein verlockendes Angebot gewesen sein, denn mit solchen Freunden ist man sonst nirgends sehr willkommen.

Umi und die anderen sind etwas überrascht, daß Ascot die Monster seine Freunde nennt, aber sie sind wirklich harmlos, solange Ascot sie nicht zum Kämpfen losschickt. Er macht den Mädchen Vorwürfe, daß sie schon so viele seiner Freunde getötet haben. Umi verliert die Geduld und knallt Ascot eine. Wenn es wirklich seine Freunde seien, dann dürfte er sie niemals in solche Gefahr bringen. Er dürfe im Grunde gutherzige Wesen wie diese Monster nicht für Zagato verheizen, sondern dafür sorgen, daß sie glücklich leben könnten.

Das gibt Ascot schwer zu denken. Umi bietet ihm dann auch noch ihre Freundschaft an. Ascot und die beiden Monster sind tief gerührt. Für Zagato werden sie nicht mehr kämpfen.

Als Ascot zu Caldina zurückkehrt, ist er völlig verändert. Die Hexe fragt sich, was mit ihm passiert ist.


Erstellt am 23.8.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014