Magic Knight Rayearth - Zusammenfassung der Handlung 4. DVD (Teil 13 - 16)

Rayearth 4. DVD

Teil 13: Kono Sekai no Ichiban Taisetsu na Mono (The Most Valuable Thing in This World)

Caldina und Ascot

Caldina ärgert sich, daß die Mädchen Ascot sozusagen aus dem Verkehr gezogen haben. Aber sie ist entschlossen, mit ihnen nun endgültig aufzuräumen. Ascot hängt an ihrem Umhang und versucht, sie zurückzuhalten, aber das ignoriert sie einfach.

Umi und die beiden anderen setzten inzwischen ihren Weg zum fliegenden Kristallfelsen fort, angeführt von Mokona. Umi ist nicht sehr darüber erfreut, wie Mokona das macht.

Unvermittelt greift Caldina an und schickt den Mädchen einen Schwarm Vampire - zumindest sieht es in ihrer Illusion so aus. Besonders Fuu wird von Panik ergriffen, läuft einfach davon und landet in einem tiefen, schmalen Tal, in dem ab und zu ein sehr heftiger Wind weht.

Umi und Hikaru hypnotisiert

Caldina kümmert sich dann persönlich um Hikaru und Umi. Aber erst mal stellt sie sich vor. Und dann versetzt sie die beiden in Hypnose.

Fuu wird von einem Windstoß mitgerissen und landet schließlich genau vor den Füßen ihrer beiden Freundinnen. Doch die greifen sie an, weil Caldina sie jetzt kontrolliert. Fuu kommt ganz schön in Bedrängnis. Schließlich tritt Caldina persönlich auf, um Fuu zu erledigen.

Fuu meint, sie sei also eine Dienerin Zagatos. Aber Caldina macht es nur wegen des Geldes, das der Oberpriester ihr versprochen hat. Persönlich hat sie gegen die Magischen Ritter gar nichts.

Caldina läßt Umi und Hikaru wieder angreifen, doch Fuu weicht nur aus. Die Illusionistin fragt sie, warum sie nicht auch ihr Schwert ziehe. Doch Fuu kann nicht gegen ihre besten Freundinnen kämpfen. Zwischendurch taucht sogar Clef als Projektion von Mokona auf und ruft, sie solle in die Kraft ihres Herzens vertrauen. Fuu erzeugt einen Wirbelwind und schließt Umi und Hikaru damit ein. Dann zieht sie ihr Schwert und stürzt sich auf Caldina, doch die wehrt ihren Angriff leicht ab. Und dann hypnotisiert sie Fuu.

Caldina und Fuu

Fuu behält zwar ihren Willen, aber ihr Körper gehorcht ihr nicht mehr, sondern steht unter der Kontrolle Caldinas. Und die läßt sie nun auf Hikaru und Umi losgehen. Fuu ist entsetzt, aber völlig hilflos. Als sie bzw. Caldina den entscheidenden Schlag führt, wirft sich überraschend Ascot mit seinem schwebenden Felsen dazwischen. Caldina solle gefälligst aufhören, sie töten zu wollen. Doch die Illusionistin ist über diese Störung nicht sehr erfreut und versetzt Ascot auch in Hypnose, damit er sie nicht mehr stört.

Mit Magie soll Fuu ihre Freundinnen töten. Doch sie schafft es mit den Einsatz aller Kräfte, den Stoß statt dessen gegen Caldina zu richten.

Der Bann, den Caldina auf Umi und Hikaru gelegt hat, bricht. Die Illusionistin fragt sich, wie sie denn eigentlich besiegt worden sei. Fuu erklärt ihr, es sei eben ein Unterschied, ob man für Geld kämpft oder für seine Ideale. Caldina würde natürlich nie für einen Job ihr Leben riskieren. Fuu hingegen würde sich bedenkelos auch mit ihrem Leben für ihre Freundinnen einsetzen. Sie weist Caldina auch darauf hin, daß sogar Ascot sein Leben eingesetzt hat, um ihres zu beschützen.

Caldina ändert daraufhin ihre Meinung und schließt mit den Magischen Rittern Freundschaft. Diese haben ihr Herz mehr berührt als Zagato, dessen wahre Beweggründe sowieso niemand kennt. Angeblich hat er etwas, das wertvoller ist als Cephiro. Aber was, das weiß niemand.

Und dann verschwindet sie zusammen mit Ascot. Aber nicht zu Zagatos Burg.

Teil 14: Hikaru, Umi, Fuu no Yuzurenai Negai (Hikaru, Umi, and Fuu's Unyielding Wish)

Unsere drei Heldinnen kämpfen mal wieder gegen eine Menge Monster und Drachen, die ihnen den Weg verlegen wollen. Dabei werden Umi und Fuu leicht verletzt. Es sind nur ein paar Kratzer, aber Hikaru macht sich deswegen um ihre Freundinnen große Sorgen.

Fuu fragt sich, wie lange sie noch wandern müßten, bis sie endlich echte Magische Ritter geworden seien. Zur Antwort projiziert Mokona eine Karte von Cephiro. Darauf erscheint ihr bisheriger Weg (Clef, Presea im Wald des Schweigens, die Quelle Eterna, Selece usw.) und dann, wie es weitergeht. Fuu fühlt sich dabei an ein Videospiel erinnert, Umi an ein Rollenspiel.

Fuu wird verschluckt

Hikaru fragt, was ein Rollenspiel denn eigentlich sei. Umi kann's kaum glauben, daß Hikaru das nicht weiß. Die Drei nutzen die Gelegenheit, sich etwas mehr über sich selbst zu erzählen. Hikaru hat drei Brüder und lebt in einer Kendou-Schule. Und da spielt halt keiner Video- oder Rollenspiele. Dafür ist sie dadurch aber ziemlich resolut geworden.

Fuu macht in der Schule Bogenschießen, und Umi treibt bekanntlich Fechten mit großer Leidenschaft.

Gerade, als Hikaru Mokona einsammeln will, erscheint plötzlich wie aus dem Nichts eine Energiesäule und verschluckt Fuu und Umi. Dann rast sie davon und läßt eine völlig verstörte Hikaru zurück. Doch ihre Verwirrung hält nicht lange an, dann macht sie sich an die Verfolgung. Sie ist wild entschlossen, das Energie-Ungeheuer zu stellen und ihre Freundinnen zurückzuholen (zum Glück haben diese Monster immer eine recht langsame Verdauung).

Hikaru

Mokona projiziert ein Bild von Clef, doch der kann Hikaru nicht weiterhelfen. Er hat keine Ahnung, was für ein Monster das war, denn die werden in letzter Zeit immer mehr. Erzeugt werden sie durch die Angst der Menschen. Und die wird immer größer, seit Emeraude nicht mehr für das Wohl Cephiros beten kann.

Die Jagd gestaltet sich sehr beschwerlich. Das Energiemonster ist sehr schnell und Hikaru muß einen großen Vorsprung aufholen. Überall lauern neue Ungeheuer. Ziemlich zerschrammt steht sie schließlich vor einem Abgrund. Von hinten nähert sich das Energiemonster, und Mokona kann sie gerade noch retten, indem es sie in die Tiefe schubst.

Das Herausklettern ist mühsam und qualvoll, doch mit ihrer eisernen Entschlossenheit schafft Hikaru es schließlich. Sie kommt am Ende darauf, daß das Monster von Blut angezogen zu werden scheint. Um das zu beweisen, schneidet sie sich selbst, bis das Blut heruntertropft.

In der Tat kommt das Ding angerauscht, und Hikaru schafft es mit ihrem Schwert, es zu zerstören und ihre Freundinnen zu befreien. Aber es war ein harter Kampf.

Teil 15: Dai Ni no Mashin: Kuushin Windamu (The Second Rune God: Windam, Lord of the Skies)

Inouva informiert Zagato, daß die Magischen Ritter kurz davor stehen, den Schrein des zweiten Runengottes zu erreichen. Er bittet darum, sie besiegen zu dürfen. Zagato fragt ihn, ob es stimme, daß er an seiner Seite kämpfe, obwohl er seine wahren Gründe kenne. Inouva bejaht dies, und Zagato gewährt ihm seinen Wunsch und schickt ihn los.

Hikaru und Fuu in der Höhle

Der nahe Zusammenbruch Cephiros hat das Wetter verändert. Früher strahlte ständig die Sonne vom blauen Himmel herab, aber jetzt hat es angefangen zu regnen, und der Himmel wird nicht wieder hell werden, bis Cephiro ausgelöscht oder gerettet ist.

Das schlechte Wetter macht für die drei Mädchen die Reise nicht angenehmer, aber schneller, denn den nahenden Untergang vor Augen, beeilen sie sich natürlich noch mehr. Doch auch sie müssen sich mal ausruhen und haben eine Höhle aufgesucht. Fuu ist aber am Eingang stehen geblieben und schaut versonnen zu dem in den Wolken treibenden Windschrein hinüber - ihrem nächsten Ziel. Windam, der Runengott, der dort schläft, ist sozusagen ihrer, und das scheint sie irgendwie zu spüren.

Draußen ist noch jemand unterwegs: Ferio, den das plötzliche schlechte Wetter überrascht hat. Er ist den Mädchen in größerem Abstand gefolgt und will sich nun zu ihnen gesellen.

Ferio und Sera

Als er endlich den Aufstieg geschafft hat, findet er vor der Höhle eine bewußtlose junge Frau liegen. Er nimmt sie mit in die Höhle und kümmert sich um sie, worüber Fuu ziemlich eifersüchtig wird, obwohl sie es eigentlich gar nicht will. Die Frau, die sich als Sera (gesprochen von Koorogi Satomi) vorstellt, behauptet, sie habe in diesen Bergen Pflanzen für ihre Medizin gesucht und sei dann von dem Sturm überrascht worden.

Am nächsten Tag hat sich immerhin der Sturm gelegt, und Hikaru und die anderen wollen sich auf den Weg machen. Sera, die natürlich in Wirklichkeit Inouva ist, hat Ferio aber mit der Suppe, die er in der Nacht gegessen hat, vergiftet, so daß er zusammenbricht. Sie verspricht, sich um ihn zu kümmern, und die drei Magischen Ritter brechen wohl oder übel ohne ihn auf. Inouvas Plan ist es, Ferio als Geisel zu benutzen, denn er hält Fuus Zuneigung zu ihm für einen schwachen Punkt, den er auszunutzen gedenkt.

Mit dem Flügel-U-Boot, das Mokona anscheinend irgendwie repariert hat, setzen die Drei zum Windschrein über. Dort verfällt Fuu in Trance und begibt sich zu Windam. Und genau wie Umi muß auch sie die Stärke ihres Herzens vor ihm beweisen. Umi und Hikaru wollen Fuu folgen, doch da erscheint Inouva und verkündet, ihr Weg sei nun zuende.

Der Windschrein

Draußen hat Inouva Umi und Hikaru besiegt. Wütend stürzt Fuu sich auf ihn, doch er weist ihre Attacke leicht ab und greift nun seinerseits an. Dazu meint er, wenn er gewußt hätte, daß es so leicht ist, hätte er es sich sparen können, eine Geisel zu nehmen, und zeigt in einer Projektion Fuu, was er meint. Und wenn Fuu vor ihm niederkniet und ihm schwört, kein Magischer Ritter zu werden, dann wird er Ferios Leben verschonen.

Doch diese Show erweist sich als Fehler. Als Fuu sieht, wie schlecht es Ferio geht, erweist sich das, was Windam die Stärke ihres Herzens genannt hat - in der speziellen Fuu-Version. Sie antwortet Inouva, Ferio sei nicht der Mann, der über so eine Entscheidung glücklich sei, selbst wenn Inouva sein Versprechen halte. Mit anderen Worten: sie stürzt sich auf Inouva, um ihn zu besiegen. Und mit Windams Hilfe schafft sie das dann auch ohne weiteres.

Auch Windam ist in seiner Aktiv-Gestalt ein Mecha. Nachdem er Inouva abserviert hat und Hikaru und Umi wieder zu sich gekommen sind, integriert er sich in ihre Rüstungen, die daraufhin wieder ein Stück wachsen.

Auch Ferio geht es wieder besser. Doch er meint, durch ihn seien die Magischen Ritter unnötig aufgehalten worden. Und da die Zeit immer knapper wird, verabschiedet er sich für immer. Hikaru tröstet Fuu. Wenn sie es ganz fest wünsche, könne sie ihn ganz bestimmt eines Tages wiedersehen.

Inouva ist zu Zagato zurückgekehrt und winselt um Verzeihung. Wenn Zagato ihn in seine ursprüngliche Gestalt zurückverwandele, dann könne er die Magischen Ritter aber ganz gewiß besiegen. Doch Zagato weigert sich und schickt statt dessen Lafarga.

Teil 16: Kyouteki! Kentoushi Rafaaga (A Powerful Foe! Lafarga the Swordmaster)

Emeraude

Emeraude sitzt in ihrer Blüte, die irgendwo in Nichts vor sich hin dümpelt, und stößt keuchend den Wunsch aus, die Magischen Ritter mögen rasch zu ihr kommen. Zagato (entweder persönlich oder als Projektion) erscheint bei ihr und erkundigt sich einfühlsam nach ihrem Befinden. (Nachdem er mal Caldina gegenüber erwähnt hat, er besitze etwas viel Wertvolleres als Cephiro, können wir nun vermuten, daß er in Emeraude verliebt ist). Wie auch immer, die Prinzessin bittet ihn inständig, damit aufzuhören. (Wohlgemerkt bittet sie ihn nicht darum, freigelassen zu werden.) Cephiro stehe schon dicht vor dem Untergang. Doch Zagato lehnt das ab.

Hikaru und Lafarga

Dann teilt er der Prinzessin mit, wie weit die Magischen Ritter schon gekommen sind. Doch nun schickt er ihnen Lafarga entgegen, den ehemaligen Chef von Emeraudes Wache, den er unter Parazwang genommen hat. Lafarga ist der beste Schwertkämpfer Cephiros und für die drei Mädchen ein gefährlicher Gegner.

Zunächst aber rettet er Umi das Leben. Die ist nämlich gerade von einem gefräßigen geflügelten Dämon in die Luft entführt worden. Ihr Schwert hat sie leider auch verloren. Hikaru und Fuu wollen es ihr hochwerfen, doch sie stellen fest, daß es sich von jemand anderem als Umi gar nicht anfassen läßt: es wird vorübergehend zu Wasser. Auch Fuus Schwert nützt Umi nichts, denn das kann wiederum nur Fuu führen. Für alle anderen ist es so schwer, daß sie es nicht hochheben können. Da kommt Lafarga gerade recht.

Hikaru

Doch er hat Umi nur gerettet, weil er die drei Magischen Ritter persönlich ins Jenseits befördern und das nicht irgend so einem hergelaufenen Monster überlassen will. Ohne viele Worte zu verlieren greift er an, haut drauf wie ein Irrer und schaltet Fuu und Umi recht schnell aus: sie werden halb unter Felsen begraben und stecken fest. Jetzt steht nur noch Hikaru zwischen ihnen und dem sicheren Tod. Doch auf Hikaru kann man sich verlassen. In solchen Fällen gibt sie niemals auf.

Fuu und Umi rufen ihr zu, sie solle ihre Magie benutzen, doch sie antwortet, ihr Gegner sei ein Schwertkämpfer, und sie werde ihn mit ihrem Schwert besiegen und dann Prinzessin Emeraude retten. Bei diesen Worten bröckelt der Hypno-Block, den Zagato um Lafargas Geist gelegt hat, ein bißchen. Schließlich kämpft er ja nicht aus eigenem Wunsch und Antrieb gegen die Mädchen.

So geht das noch eine Zeitlang weiter, bis es Hikaru gelingt, seine Schwäche auszunutzen und ihm das Schwert abzuringen. Als er sich dann aber Hikarus greifen will, um sie endgültig niederzumachen, da verwandelt es sich in Feuer, das ihn einhüllt und den Zagatos Hypnose bricht.

Lafarga kommt wieder zu sich, hat aber gewisse Schwierigkeiten, sich zu erinnern, wo er ist. Auf jeden Fall weiß er eins: er muß Emeraude retten. Er befreit Umi und Fuu aus den Felsen, dann macht er sich auf den Weg.


Erstellt am 23.8.2000. Letzte Änderung: 20.2.2014