Moldiver - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 6

Laufzeit der DVD: ca. 200 min.

Moldiver

Teil 1 - Metamorforce

Oozora Hiroshi hat eine aufregende Erfindung gemacht, eine Art dimensionale Hülle, die das darin eingeschlossene Objekt von allen äußeren Einflüssen, selbst der Gravitation und natürlich auch der Wirkung beliebiger Waffen, abschirmen kann. Und er träumt davon, mit diesem System ein unbesiegbarer Superheld zu werden.

Hiroshis Bruder Nozomu und seine Schwester Mirai nehmen seine seltsamen Erfindungen und seinen damit verbundenen exzentrischen Lebenswandel eher gelassen. Allerdings sieht sein Zimmer aus wie ein Saustall, worüber Mirai sich ziemlich aufregt, als sie ihn schließlich gegen Mittag auf seinem Schreibtisch schlafend vorfindet und aufweckt.

Mirai und Nozomu

Die Oozoras wohnen in einem futuristischen Tokyo, in dem fast die ganze Stadt in wenige riesige Türme zusammengequetscht wurde, wobei die einzelnen Ebenen fast wie natürliche Landschaft einschließlich Himmel aussehen. Zwischen diesen Türmen verkehren Seilbahnen, und in einer davon ist Mirai nun unterwegs zur ZIC Modenschau.

ZIC ist ein riesiges Industrieunternehmen, und beschäftigt sich unter anderem mit alten Autos, genauer gesagt Formel-1-Flitzern aus dem 20. Jahrhundert, von denen einige restauriert wurden und an diesem Tag stolz der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Als echter Technik-Freak kann Hiroshi dabei natürlich nicht fehlen, und er ist sehr erfreut, seinen alten Professor Amagi zu treffen, der auch ein begeisterter Sammler solcher technischer Antiquitäten ist.

Der Höhepunkt der Ausstellung ist ein sechsrädriger P-34, bei dem alle Auto-Liebhaber glänzende Augen bekommen. Und dazu gibt es die Wahl der Renn-Königin, an der auch Mirai teilnimmt, zusammen mit ihrer Rivalin Shirase Mao, die zwar kein (großes) Gehirn, dafür aber einen sehr gut aussehenden Körper hat.

Hiroshi ist sehr überrascht, plötzlich seine kleine Schwester in sehr sparsamer Bekleidung auf der Bühne zu sehen. Und noch mehr überrascht ist er, als plötzlich die Mechas des geheimnisvollen Erz-Verbrechers Professor Mashingaru auftauchen in der Absicht, den unschätzbar wertvollen P-34-Rennwagen zu stehlen. Der Professor verfügt über eine Art Transmitter, so daß sie wie aus dem Nichts erscheinen können.

Unter den Zuschauern bricht eine Panik aus, Hiroshi aber hält das für eine ideale Gelegenheit, seine neue Erfindung auszuprobieren. Und so verwandelt er sich in einen entsprechend gekleideten Superhelden, stellt sich mutig den Mechas entgegen und rettet erst mal seine Schwester und den P-34.

Da es viele Mechas sind, gibt es eine entsprechende Schlacht mit Unmengen an Trümmern und Schrott. Die Androidinnen müssen schließlich aufgeben und sich zurückziehen. Aber auch für Hiroshi wird es Zeit, denn die 666 Sekunden, die er hat, sind fast um.

Und Mirai, die ihren Bruder anscheinend erkannt hat, fragt sich, ob das wohl Moldiver, seine neueste Erfindung, gewesen sei.

Professor Mashingaru ist über den Schaden, den Moldiver bei seinen Mechas angerichtet hat, entsetzt. Brooke verspricht ihm, den Rennwagen wieder zurückzuholen, koste es, was es wolle. Mashingaru meint, das große Rennen in einer Woche sei dafür eine ideale Gelegenheit.

*

Wieder zuhause, brütet Hiroshi begeistert über seinen Formeln. Moldiver hat seine Erwartungen mehr als erfüllt. Da erscheint Mirai und bringt ihm seine Kleider, die er in der Halle vergessen hat. Um sich mit der Moldiver-Einheit in einen Superhelden transformieren zu können, muß man sich nämlich vorher ausziehen. (Wenn nicht, werden alle Kleider, die man anhat, pulverisiert.)

*

Später, in der Schule, träumt Mirai von ihrem Helden, dem Astronauten Misaki Kaoru. Doch den beansprucht Mao schon für sich.

In der Zeitung steht, daß sie bei dem Auto-Schönheitswettbewerb den 2. Platz belegt hat. Und der 1. ging an Mirai. Doch am meisten aufgefallen ist dieser Supermann, der die bösen Mechas geschlagen hat und seitdem immer wieder auftaucht, um Menschen zu retten und Katastrophen aller Art zu verhindern: Captain Tokyo!

Mashingarus Andoidinnen

Am Abend denkt Mirai über dieses Superhelden-Design nach und kommt zu dem Schluß, daß man es noch gewaltig verbessern müßte, bevor es richtig cool aussieht. Praktischerweise wird das äußere Aussehen Moldivers durch Gehirnwellen gesteuert, Mirai braucht also nicht an der Technik herumzufummeln, sondern nur daran zu denken, wie es gut aussehen würde. Die Anlage meldet dabei einen Haufen Fehler, so daß Mirai erst mal nicht erfährt, ob es überhaupt geklappt hat.

*

Der Tag des Formel-1-Rennens ist gekommen, und Mashingarus Mädchen sind schon zur Stelle. Sie ziehen wieder mal eine irre Schau ab, und Hiroshi, der so etwas erwartet hat, versteckt sich, um sich unbeobachtet in Moldiver zu verwandeln.

Derweil ist der P-34 außer Kontrolle, weil Mashingaru ihn fernsteuert und einen Konkurrenten nach dem anderen aus der Rennbahn schleudert. Es sieht ziemlich ernst aus. Da erscheint Captain Tokyo, allerdings im neuen Design als Mädchen - Mirais Werk. Hiroshi kann's kaum glauben, wie er plötzlich aussieht. Und dann wird er auch noch von Brooke angegriffen. Da Moldiver ihm nicht mehr richtig paßt, macht Brooke, die eine Kampfmecha-Rüstung zur Verstärkung bekommen hat, ihm ganz schön die Hölle heiß.

Und so tauscht er mit Mirai, und sie darf nun die Superheldin spielen. Es kommt zu einem heißen Duell, bei dem die halbe Stadt geschrottet wird, aber am Ende rettet sie immerhin den P-34 und seinen Fahrer.

Teil 2 - Overzone

Hiroshi und Nozomu hängen am Strand herum, und zwar in Florida! Irgendwie gefällt es Hiroshi aber überhaupt nicht, und er will ins Hotel zurück. Da steht plötzlich sein alter Studienfreund Misaki vor ihm.

Auch Amagi ist mit seiner Assistentin hier, allerdings nicht am Strand, sondern auf dem Raumhafengelände Cape Kennedy, wo vor der Kulisse einer antiken Space Shuttle ein Rock-Konzert stattfinden soll. Worüber Amagi sich ziemlich aufregt, weil das in seinen Augen eine Entweihung der heiligen Technik ist.

Misaki erkundigt sich nach Mirai, aber die wollte nicht mit und ist in Japan geblieben. Und jetzt ist sie beim Einkaufen: ein neuer Anzug muß her.

Kaoru, Nozomu und Hiroshi

Misaki erzählt Nozomu und Hiroshi, er sei hier, weil er sich für die Stelle als Astronaut bewerben wolle. Aber er hat anscheinend auch noch etwas wichtiges für Hiroshi, das er ihm nächste Woche geben will, wenn sie beide wieder in Tokyo sind.

Dann schwelgen sie in Erinnerungen an ihre Studentenzeit und ihren brillanten und bewunderten Professor Amagi. Der ist übrigens hier, um das alte Space Shuttle zu stehlen. In der Nacht läßt er das echte gegen ein falsches austauschen, und zieht das echte auf die Startrampe. Damit will er nämlich nebenbei das Rock-Konzert sprengen.


Nozomu wartet schon ungeduldig, daß sein Bruder endlich auftaucht, weil die Warteschlange für das Konzert lang und immer länger wird. Der ist auf der verzweifelten Suche nach einer Toilette und erleichtert sich schließlich irgendwo in einer Halle unter einer Plane, wo - er glaubt es kaum - ein Space Shuttle steht.

Endlich kommt er, und dann sieht er auch noch seinen Professor Amagi. Der interessiert sich natürlich weniger für das Konzert, sondern für die Raumfähren. Kurz darauf treffen sie auch noch Misaki, doch als Amagi ihn sieht, ist er aufgrund seiner Supermann-Figur felsenfest überzeugt, es mit Captain Tokyo in Zivil zu tun zu haben. Das läßt ihn umgehend in Aktion treten. Er teleportiert sich mit seinem Klo-Teleporter in sein Hauptquartier und überlegt sich einen besonders teuflischen Plan.

Derweil erscheint auch noch Mao, die ebenfalls zu dem Konzert will. Als sie Misaki sieht, ist sie ganz hin und futsch. Nachdem sie lange genug geflirtet hat, ruft sie Mirai in Japan an, um sie ein bißchen zu ärgern und eifersüchtig zu machen. Das gelingt ihr perfekt, denn Mirai ist auf den super gut aussehenden Misaki natürlich auch scharf und will ihn auf keinen Fall ihrer Rivalin überlassen.

*

Es ist Abend, und das Konzert beginnt jeden Moment. Die berühmte Amy Lean (gesprochen von Fujieda Nariko) wird singen, und das Publikum ist schon ganz gespannt. Doch es kommt anders. Amy hat gerade angefangen zu singen, da starten plötzlich die Triebwerke des Space Shuttles, das als Dekoration direkt hinter der Bühne steht, im Leerlauf.

Dann erscheint Jennifer in Kampfrüstung und erklärt, wenn die Leute nicht wollten, daß die arme Amy bei lebendigem Leib verbrenne, dann müsse Misaki Kaoru sich nun auf der Stelle in Moldiver verwandeln.

Professor Mashingaru

Misaki hat natürlich keinen blassen Schimmer, was die da von ihm wollen.

Hiroshi versucht, die Lage zu retten und sich zu verwandeln, doch dann merkt er, daß er die Moldiver-Einheit zuhause liegengelassen und statt dessen nur einen Walkman mitgenommen hat. Doch die Rettung ist nahe, wenn auch eher zufällig.

Mirai hat lange über Maos Attentat gebrütet, und schließlich fällt ihr ein, daß sie ja als Moldiver in ein paar Sekunden in Florida sein kann. Leider vergißt sie in der Aufregung, sich vorher auszuziehen, so daß die Verwandlung ihr neu gekauftes Kleid vernichtet.

Mashingaru sperrt Amy in einer Kanzel ein, die am Space Shuttle befestigt ist, und läßt es starten. Alle warten derweil darauf, daß Misaki sich endlich verwandelt, da erscheint mit Mirai sozusagen der echte Captain Tokyo. Mashingaru kann es kaum glauben, daß er sich so geirrt hat.

Nun verpaßt Mirai Mashingarus Androidin Jennifer die fällige Abreibung. Mashingaru hat im Space Shuttle sogar noch einen Laser versteckt, aber selbst der kann Moldiver nichts anhaben. Mirai macht Kleinholz aus ihm. Der Professor glaubt es kaum. Und zum Schluß rettet sie noch Amy.

Nozomu meint, Moldiver sehe aus wie seine Schwester. Doch das kann nicht sein, weil sie ja in Tokyo ist, oder? Zur allgemeinen Überraschung steht sie plötzlich vor Misaki und kann ihn nun endlich aus der Nähe anhimmeln.

Teil 3 - Longing

Aus den vorherigen Folgen sind in Tokyo jede Menge Trümmer übrig geblieben. Vor allem viele der Straßen sind zerstört. Professor Amagi beobachtet den Wiederaufbau von seinem Hubschrauber aus und kritisiert gegenüber der mitfliegenden Reporterin die mangelnde Effizienz der Arbeiten. Er könnte das viel besser. Dann geht er auf die Toilette, in die sein geheimer Mashingaru-Transmitter eingebaut ist.

Er teleportiert sich in seine Zentrale. Isabelle berichtet ihm stolz, sie habe Moldivers Daten inzwischen zum größten Teil analysiert. In seinem Inneren, so hat sie herausgefunden, befindet sich eine andere Dimension, so daß er gegen äußere Einflüsse aller Art praktisch perfekt abgeschirmt ist. Diese Technik ist sogar dem, was Mashingaru zur Verfügung steht, weit überlegen, was der Professor als Herausforderung betrachtet. Aber wer könnte Moldiver sein? Mashingaru beschließt, in Tokyo ein Verkehrschaos anzurichten und so Moldiver in eine Falle zu locken. Er schärft seinen Mädchen aber ein, auf keinen Fall etwas kaputt zu machen, denn sonst müßte er - als Professor Amagi - alles wieder reparieren.

*

Captain Tokyo

Hiroshi geht aus. Er will sich mit Misaki treffen, wie sie es vor einer Woche in Florida vereinbart haben. Leider hat Misaki nicht viel Zeit, bevor er nach Kyoto weiterreist. Und zur Zeit steckt er im Verkehrsstau fest. Die vielen zerstörten Straßen haben natürlich dazu geführt, daß auf den verbliebenen so gut wie nichts mehr geht. Weil es ihm zu langsam geht, steigt Misaki schließlich aus dem Taxi aus, geht zu Fuß weiter und ruft schließlich von unterwegs Hiroshi an. Der ist aber nicht mehr da, dafür geht Mirai hocherfreut ans Telefon. Die beiden verabreden sich beim Hachiko-Hund, einer bekannten Hunde-Statue.

Derweil vergrößern Mashingarus Androidinnen, als Politessen verkleidet, das ohnehin schon riesige Verkehrschaos noch weiter. Mirai hat keine Chance, rechtzeitig zum Hachiko-Hund zu kommen. Statt dessen trifft Misaki dort Mao, die als Werbe-Maskottchen (Miss irgendwas) herumläuft.

Derweil nutzt Nozomu die Abwesenheit seiner beiden großen Geschwister, um ein bißchen in den Daten seines Bruders herumzuspionieren.

Als Mirai an der Statue ankommt, ist Misaki schon wieder weg, aber Mao ist noch da und sagt ihr immerhin, wo er hingegangen ist, nämlich in eins der Cafés in der Nähe. Den Weg dahin haben aber gerade Mashingarus Mädchen unter Wasser gesetzt, so daß Mirai flüchten muß. Und Misaki, der kein sehr geduldiger Mensch ist, geht wieder mal woanders hin, statt einfach mal zu warten.

Mirai verwandelt sich schließlich in Captain Tokyo, was wiederum die Androidinnen auf den Plan ruft. Sie haben nämlich ein Moldiver-Ortungsgerät und nur auf diesen Moment gewartet. Pech für Mirai, daß sie Misaki trotzdem wieder verpaßt. Sie erfährt schließlich von Nozomu, den sie zwischendurch anruft, daß Misaki direkt zu ihrem Haus kommen will. Sie schärft ihrem kleinen Bruder ein, ihn auf keinen Fall weggehen zu lassen.

Doch Nozomu sitzt im Hinterzimmer, ist völlig fasziniert von Hiroshis seltsamen Konstruktionsplänen, die er sich gerade ansieht, und bekommt gar nicht mit, daß vorne Misaki klingelt. Als keiner aufmacht, geht Misaki wieder, statt einfach mal ein bißchen zu warten.

Mirai hat sich inzwischen wieder zurückverwandelt und ist per Gondelbahn auf dem Weg zurück, als diese durch einen Kurzschluß mitten in der Luft ausfällt. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich wieder zu verwandeln. Das wiederum ruft die Androidinnen auf den Plan.

Mirai erreicht schließlich atemlos ihr Haus, findet aber nur einen Zettel von Misaki, daß er in ihrer Schule auf sie warte. Sie macht sich sofort per Taxi auf den Weg, aber damit hat sie keine Chance und muß sich wieder verwandeln. Diesmal sind die Androidinnen aber schneller und verwickeln sie in einen Kampf. Das McDonalds von Iidabashi sowie eine Reihe Häuser und Hochstraßen der Umgebung gehen in Rauch auf. Amagi, der das alles aus seinem Hubschrauber beobachtet, ist entsetzt.

Mirai nackt

In der Schule trifft Misaki wieder mal Mao, diesmal in einer anderen Verkleidung. Er bringt es aber fertig, Mirai wieder zu verpassen, wenn auch nur ganz knapp. Jetzt muß er zum Flughafen, weil sein Flug nach Kyoto schon wartet. Wieder verwandelt Mirai sich, um ihn diesmal auf jeden Fall zu erwischen, doch sie wird von den Androidinnen massiv angegriffen und schafft es gerade noch, bevor die 666 Sekunden um sind, zum Flughafen zu gelangen.

Bei den Kämpfen wird mal wieder die halbe Stadt geschrottet, aber diesmal kommt Mirai noch rechtzeitig, wenn auch in letzter Sekunde und im Brautkleid! Ihr eigenes Kleid hat sie nämlich beim Kampf verloren.

Und nun kann Misaki ihr endlich die Diskette geben, die unbedingt Hiroshi bekommen muß. Sie enthält nämlich seine Analyse von Moldiver!

Für das anstehende Raumfahrt-Projekt sei Moldiver absolut erforderlich, sonst werde es scheitern. Da ist Misaki sich ganz sicher.


Zuhause hat Nozomu inzwischen herausgefunden, daß Moldiver wirklich von seinem Bruder erfunden worden ist.

Teil 4 - Destruction

In dieser Folge geht es um das berühmte japanische Schlachtschiff Yamato, das am 7. April 1945 von den Amerikanern versenkt wurde. In diesem Anime wird nun davon ausgegangen, daß sich an Bord eine noch nicht ganz fertige geheime Dimensionswaffe namens Moltron befunden hat, die zusammen mit dem Schiff in den Tiefen des Pazifiks versank.

Nozomu und Amagi

Und wir erfahren auch, daß der Kapitän der Yamato der Großvater von Professor Amagi war. Es gibt eine alte Schallplatte, auf der der Kapitän sein Vermächtnis weitergegeben hat, und Amagi hat so den dringenden Wunsch, die Yamato zu bergen und diese Wunderwaffe an sich zu bringen, obwohl er sich noch gar nicht mal sicher ist, daß so etwas überhaupt existieren kann. Doch seine Mädchen untersuchen das Wrack bereits.

Die bevorstehende Bergung der Yamato wird auf allen Fernsehkanälen gefeiert. Über die wahren Hintergründe erfahren die Zuschauer natürlich nichts, dafür ist aber Mao wieder mal mit von der Partie, und zwar als Miss Yamato. Und noch eine aufregende Neuigkeit gibt es: der Professor hat ein Raumschiff namens Sakigake gebaut, mit dem er in Kürze zu fremden Galaxien aufbrechen lassen will. Und einer der Astronauten wird anscheinend Misaki sein.


Hiroshi hat versucht, Misakis Diskette zu lesen, doch die Informationen darauf sind leider verschlüsselt und daher nicht so ohne weiteres zugänglich

Nozomu ist es irgendwie gelungen, bei ZIC einzubrechen. Er sucht Professor Amagi und findet ihn in seinem Privat-Hubschrauber, mit dem er gerade auf dem Weg zur Bergungsstelle der Yamato ist.

Er hat Hiroshis Moldiver-Einheit analysiert und einen Fehler darin gefunden. Er will Amagi vorschlagen, diesen zu beheben, weil Moldiver letztlich auf seine Ideen zurückgeht. Durch Zufall betätigt er dann auf der Toilette den Auslösemechanismus des Transmitters, und so landen beide ausgerechnet im Wrack der Yamato. Die Brücke ist innen immerhin schon wieder mit Luft gefüllt, und Nozomu fängt an, neugierig überall herumzufummeln, sehr zu Amagis Mißvergnügen.

Nozomu entdeckt auch den geheimen Dimensions-Barriere-Raum der Yamato und fängt an, am Moltron herumzulöten, um es wieder zu reparieren. Amagi ist irgendwie von Nozomu angetan und läßt ihn weitermachen. Doch als kleinen Nebeneffekt läßt Nozomu die Yamato auftauchen. Amagi verschwindet zu seinen Androidinnen und überläßt Nozomu sich selbst. Da er vorhat, das Schiff gewaltsam zu erobern, rät er Nozomu, ins Meer zu springen, sobald das Schiff aufgetaucht ist.

Nozomu freut sich erst mal, daß er Amagi nicht die Moldiver-Daten gezeigt hat, denn sein Mini-Computer hat eine Stimmenanalyse von Amagi gemacht und analysiert, daß er mit Mashingaru identisch ist. Das stört Nozomu allerdings nicht weiter, denn jetzt, wo er allein ist, wird es erst richtig spannend.


Und dann taucht die Yamato wieder aus der Tiefsee auf. Die Reporter und das Publikum, die das von Schiffen aus beobachten, sind begeistert. Die Begeisterung schwindet allerdings sehr schnell, denn die riesigen 18-Zoll-Geschütze sind feuerbereit, und sie stehen unter dem Kommando von Professor Mashingaru. Und der erklärt der Welt, daß er nicht zögern wird, sie auch zu benutzen, sollte jemand versuchen, ihm seine Beute wieder wegzunehmen.

Da kommt er bei Mirai allerdings genau an die Richtige. Sie verwandelt sich, fliegt los und stürzt sich auf die Yamato und die Androidinnen. Dabei geht, wie immer, vieles zu Bruch.

Da schaltet Nozomu das Moltron ein. Um die Yamato bildet sich eine riesige, kugelförmige Barriere, die der von Mirais Moldiver-Einheit ziemlich ähnlich ist. Die Erdenschwerkraft wirkt auf die Yamato nun nicht mehr, und zusammen mit einer Halbkugel aus Wasser unter und einer aus Luft über sich beginnt sie langsam, in den Himmel zu steigen. Für das Publikum ist das der zweite Schock. Für Mashingaru allerdings auch, aber er hat immerhin so eine Idee, was los sein könnte. Das Moltron war schließlich der Zweck seines Piraten-Einsatzes.

Er rennt hinunter - Nozomu ist inzwischen verschwunden - und stellt fest, daß seine Vermutung stimmt. Nur ausgeschaltet bekommt er das Moltron nicht so einfach wieder, aber wenn er das nicht schafft, wird die Yamato im Weltraum davondriften.

Die Androidin Sayuri in ihrem mächtigen Mecha ist seine einzige Hoffnung.

die Yamato

Derweil sind Mirais 666 Sekunden um, und sie findet sich nackt auf Deck wieder, zum Glück in Deckung. Dafür funktioniert die Verwandlung aber nicht mehr richtig

Sayuri ist unterwegs und klettert in den Reaktor hinab. Es wird für sie extrem schwierig. Ihr Mecha wird durch die gewaltigen Kräfte des Moltron zerstört, aber sie schafft es, kann eine der "Glühbirnen" herausschrauben und das System damit abschalten.

Oben hat Mirai inzwischen doch wieder die Verwandlung hinbekommen, diesmal zu Captain Tokyo. Nozomu hat das gesehen und rennt los, um Mashingaru zu warnen. Denn was Mirai mit ihm machen wird, wenn sie ihn erwischt, ist ja kein großes Geheimnis. Jedenfalls fliegt bei dem Kampf gegen Brooke nach und nach das Schiff in die Luft, so daß Mirai schließlich selbst fliehen muß und der großen Explosion von Ferne zusieht.

Nozomu, Mashingaru und die Androidinnen habe dank des Transmitters aber überlebt. Nozomu liefert den bewußtlosen Mashingaru bei den Mädchen ab und spaziert dann in aller Ruhe davon.

Sayuri hat das Element des Moltron mitgebracht, und Mashingaru ist sehr zufrieden. Und dann findet er auch noch eine Art Abschiedbrief von seinem Großvater.

*

Für Mirai sieht es nicht so gut aus: Moldiver ist so gut wie ausgebrannt. Sie kann noch ein-, höchstens zweimal transformieren. Doch sie brauchen Moldiver, um Misakis geplante Weltraum-Mission durchzuführen. Ohne das wären seine Überlebens-Chancen kaum größer als 10%. Da er aber entschlossen ist, die Sache auf jeden Fall durchzuziehen, ist Mirai ziemlich verzweifelt und fordert Hiroshi energisch auf, Moldiver wieder ordentlich zu reparieren. Doch der behauptet, das könne er nicht.

Nozomu ist erheblich erfolgreicher: seine Moldiver-Einheit ist fertig, und sie funktioniert sogar besser als sie seines Bruders.

Teil 5 - Intruder

ZICs große Weltraummission Sakigake steht unmittelbar bevor.

Mirai bekommt es sozusagen amtlich: sie kann sich nur noch zweimal verwandeln.

Professor Mashingaru brütet über dem Moltron-Kristall, den er aus der Yamato gerettet hat. Noch ist es aber nicht soweit, daß er damit seine eigene Dimensionsbarriere erzeugen kann. Andererseits kann er auch nicht den Start der Sakigake verzögern, sonst würde ZIC das Gesicht verlieren. Ohne die Mol-Einheit wird das Weltraumunternehmen aber eine extrem riskante Operation.

Amagi und Mao

Nozomu erscheint via Teleporter, den er sich selbst gebaut hat, bei Mashingarus Androidinnen. Die wundern sich ganz schön, unternehmen aber sonst nichts weiter, denn er erklärt ihnen, er habe extrem wichtige Daten für den Professor. Nachdem er irgend etwas an den Computern gemacht hat, transmittiert er sich wieder nach Hause zurück.

Mirai erfährt, daß Misaki nun offiziell als der ZIC-Testpilot ausgewählt wurde. Sie muß ihn unbedingt noch einmal sehen, bevor das Weltraum-Experiment beginnt. Also fährt sie nach Kyoto und schafft es tatsächlich, sich in das streng abgeschirmte Testgelände einzuschleichen und schließlich ihren heißgeliebten Misaki zu treffen.

Als die beiden sich schließlich auf dem Dach treffen, weiß Mirai gar nicht mehr so recht, was sie sagen soll. Misaki will auf jeden Fall fliegen, obwohl er weiß, wie schlecht seine Chancen stehen. In den Weltraum zu fliegen war schon immer sein größter Traum.

Zum Abschied schenkt Mirai Misaki eine kleine Moldiver-Puppe als Glücksbringer.

Dann rollt die Sakigake auf die Startrampe, und Misaki geht an Bord.

die vordere Hälfte von Brooke

Professor Mashingaru ist allerdings entschlossen, das Experiment aufzuhalten. Und zwar, indem er das Katapult, das durch halb Mitteljapan und dann den Fuji-san hinaufführt, zerstört, so daß der Start abgebrochen werden muß. Und falls wieder Moldiver auftaucht, hat er seine Androidinnen verbessert, so daß sie mit ihr fertig werden können sollten.

Es kommt, wie es komme muß: die Sakigake startet und fängt an, zu beschleunigen. Hiroshi rennt noch hinter dem Raumschiff her, weil er eine zweite Moldiver-Einheit fertiggestellt hat, aber er kommt zu spät. Also gibt er sie Mirai. Sie soll sich verwandeln und sie Misaki bringen. Allerdings wird jede der beiden Einheiten nur ein einziges Mal funktionieren.

Da erscheinen auf der Spitze des Fuji-san die Androidinnen und beginnen ihren Beschuß auf das Katapult. Doch nicht lange, dann stürzt Moldiver sich auf sie. Der Kampf wird von beiden Seiten mit vollem Einsatz geführt, teilweise sogar in der Magma-Glut des Vulkans, und viele der Androidinnen werden dabei zerstört. Brooke jedoch, obwohl sie ihren Unterleib eingebüßt hat, schafft es, sich an die Startrampe zu schleppen und sich mitsamt dieser in die Luft zu jagen.

Amagi ist erschüttert, aber auch zufrieden über Brookes Erfolg. Doch Misaki rast nach wie vor das Katapult entlang. Mirai will ihm unbedingt helfen, da taucht unerwartet ein neuer Gegner auf: eine Art zweite Ausgabe von Captain Tokyo, nur eine Nummer cooler. Es ist Nozomu, was Mirai und Hiroshi aber nicht wissen.

Nozomu ist so eine Art inoffizieller Fan von Professor Mashingaru, und so stellt er sich Mirai entgegen.

Teil 6 - Verity

Das Kontrollzentrum empfiehlt Misaki, auf die Ausweichroute zu gehen, auf der der Start abgebrochen werden kann.

Der unbekannte Moldiver erklärt Mirai, er sei sogar Professor Mashingaru überlegen, was der im Kontrollzentrum leicht schockiert mithört. Dann beginnen die beiden Moldiver ihren Kampf. Zwischendurch verschmelzen dabei sogar mal die Dimensionsbarrieren. Hiroshi rät Mirai zur Fluch, doch Nozomu läßt sie nicht entkommen, und nach einer Runde um die Erde gehen Mirais 666 Sekunden zuende.

Mirai gegen Nozomu

Inzwischen gibt Amagi offiziell den Befehl, die Mission abzubrechen, doch da stellt sich heraus, daß auch die Ausweichroute beschädigt ist. Misaki soll sich sofort herauskatapultieren, aber er weigert sich und will weitermachen.

Der andere Moldiver hat kein Zeitlimit, doch mit ihren letzten Reserven verhindert Mirai den Beschuß der Sakigake, so daß Misaki es tatsächlich schafft und starten kann. Nachdem Mirai sich zurückverwandelt hat und nichts mehr ausrichten kann, startet Nozomu und fliegt der Sakigake hinterher.

Im Kontrollzentrum sind alle einschließlich Amagi sehr froh über den gelungenen Start. Die Sakigake soll nun via Merkur und Sonne auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Da fällt es den Leuten ein, daß ein riesiger Solargenerator sich genau im Weg befindet. Die Sakigake wird in ihn hineinrasen und zerstört werden.

Verzweifelt versucht Hiroshi, Mirai über Funk zu alarmieren. Sie erwacht tatsächlich noch rechtzeitig und verwandelt sich, indem sie auf Anweisung von Hiroshi die Sicherung der Mol-Einheit entfernt. Das hat zur Folge, daß niemand weiß, wie lange die Verwandlung anhalten wird, aber eine große Wahl hat sie ja nicht.


Von Amagis Androidinnen ist nur Isabelle übrig geblieben. Immerhin hatten die Steuerungselemente der anderen, ihre "Gehirne", einen kleinen Rettungstransmitter eingebaut, so daß sie überlebt haben. Nachdenklich betrachtet Isabelle die Überreste ihrer Schwestern, dann macht sie sich kampfbereit. Sie will Rache.

Derweil bereitet sich Misaki auf sein Ende vor, weil er den Kurs nicht mehr ändern kann. Da fängt er ein Funkgespräch zwischen Hiroshi und Mirai auf und weiß nun, daß Mirai Moldiver ist. Und schon ist sie zur Stelle, um ihn zu retten, muß sich aber zusätzlich noch mit dem fremden Moldiver - Nozomu - herumschlagen.

Nozomu kann aber nicht mit voller Kraft kämpfen: wenn er den Molekularstrahl benutzt, könnte Mirais Leben in Gefahr geraten. Wenn er ihr zu nahe kommt, könnten ihre Dimensionen verschmelzen. Und genau das passiert dann auch, als Mirai sich wütend und entschlossen auf ihn wirft. Beide sind nackt und halten sich umklammert, aber Mirai bringt es fertig, nicht mitzubekommen, wer ihr Gegner in Wirklichkeit ist. Dafür schafft sie es aber, ihre Mol-Einheit mit der von Nozomu zu vertauschen. Jetzt hat sie unbegrenzt Zeit, während ihr Bruder überraschend aus dem Rennen ist.

Da taucht Isabelle auf, schießt den Solargenerator ab, um der Sakigake den Weg freizumachen. Damit erklärt sie ihre Mission für beendet und kämpft nun auf eigene Rechnung. Voller Haß stürzt sie sich auf Mirai. Und als Androidin ist sie viel schneller und stärker als Mirai. Für die wird die Zeit knapp, denn die Sakigake wird bald in die eigentliche kritische Phase gelangen, und genau da wird Moldiver eigentlich gebraucht.

Mirai und Misaki

Jennifer hat ein Lichtschwert gebaut, mit dem sie Moldiver trotz der Dimensionsbarriere treffen kann - könnte, denn Mirai hat ja jetzt das System ihres Bruders, und das ist dagegen immun. Die beiden vereinbaren, ihren Endkampf im Inneren der Sonne auszutragen. Hiroshi warnt sie, es könnte für sie tödlich ausgehen, und Misaki, der das alles über Funk mithört, erklärt ihr, wenn es ihr Leben koste, dann wolle er liebe aufgeben, denn sein Traum sei sie.

Und als er ihr zufunkt, daß er sie liebe, zerbricht Jennifer und verglüht in der Sonnenkorona. Mirai aber kommt wohlbehalten zurück, dringt in die Kanzel ein und fällt ihrem geliebten Misaki in die Arme. Dann gibt sie ihm die zweite Mol-Einheit. Sie verabschieden sich, Misaki zündet die Protonen-Raketen und beginnt nun seine eigentliche Reise in die Tiefen des Universums.

Amagi ist sehr erleichtert, daß am Ende alles so gut ausgegangen ist.

Mirai kehrt zur Erde zurück, gleich nach Hause, wo sie sich zurückverwandelt.

*

Damit ist die Geschichte eigentlich zuende, und Mirai erzählt uns, was aus den Leuten so geworden ist.

Sie selbst und Mao habe ihr übliches Leben mit ihren üblichen kleinen Rivalitäten wieder aufgenommen.

Professor Mashingaru hat aus den Steuerelementen seine Mädchen wieder neu geschaffen. Beziehungsweise er ist gerade dabei, und die Mädchen erklären ihm, wie sie gerne aussehen möchten.

Wer der unbekannte Moldiver war, weiß immer noch keiner. Jedenfalls baut Nozomu schon an einer Verbesserung, aber auch Hiroshi ist nicht untätig.


Erstellt am 26.1.2003. Letzte Änderung: 20.2.2014