Mahou Tsukai ni taisetsu na Koto - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 6

Vorbemerkung: bei TV-Ausstrahlungen im japanischen Fernsehen wird üblicherweise am Anfang jeder Folge ein Text folgender Art eingeblendet: "Terebi wo miru toki ha, Heya wo akaruku shite, Gamen ni chikazuki suginai you Chuui shite kudasai" - "Wenn Sie fernsehen, achten Sie bitte darauf, das Zimmer hell zu machen und dem Bildschirm nicht zu nahe zu kommen". Die Fansubber haben sich einen kleinen Spaß daraus gemacht, statt dessen in jeder Folge ihren eigenen Text zu bringen. In Folge 1 ist der noch recht harmlos: "Remember kiddies, watch Mahou Tsukai ni Taisetsuna Koto in a well lit room, and not too close to your monitor. Kthxbye."

Teil 1 - Sunsets and Steel Frames - First Volume

Kikuchi Yume, die Heldin dieser Geschichte, kommt frisch aus der tiefsten Provinz nach Tokyo, und dort ausgerechnet in den Stadtteil, wo es am hektischsten zugeht, nämlich Shibuya. Verloren steht sie vor einer riesigen Kreuzung (soweit ich weiß, ist das die größte in Tokyo). Als es grün wird, stolpert sie los, wird aber umgerannt und fällt aber mitten auf der Straße hin. Ein freundlicher junger Mann (Zennosuke) liest sie auf. Doch da kommt ein wildgewordenes Auto um die Kurve gebraust. Yume blickt sozusagen dem Tod ins Auge. Doch sie ist eine Zauberin, eine ungewöhnlich starke sogar, und läßt das Auto blitzartig in die Luft entschweben. Ein gutes Dutzend weitere Autos der Umgebung folgen ihm.

Yume zaubert

Nachdem sie gerettet ist, setzt sie die Wagen sachte wieder ab. Zennosuke ist schwer beeindruckt. In der Welt dieses Animes gibt es Zauberer zwar, aber man begegnet ihnen nicht unbedingt jede Tag auf der Straße.

Da Yume offensichtlich neu in der Stadt ist, begleitet er sie ein Stück weit bis zum U-Bahnhof. Yume ist darübe sehr froh und bedankt sich bei Zennosuke mit einem kleinen Zauber, der allerdings in gewissen Sinne schiefgeht: eigentlich wollte sie ihm nur ein paar Yen herbeizaubern, statt dessen füllt sich sein Hemd bis unter den Kragen mit Scheinen. Doch bevor er protestieren kann, ist die U-Bahn weg.

Yume muß nach Shimokitazawa, fünf U-Bahnminuten von Shibuya weg. Dort soll sie in die Zauberlehre gehen. Nachdem sie das Haus endlich gefunden hat, trifft sie einen etwas schrägen, lässigen jungen Mann namens Kera, der ihr erklärt, sie hätten noch nicht geöffnet. In dem Haus wohnt nämlich nicht nur Yumes Lehrerin, sondern es enthält auch eine Salsa-Bar namens Pachanga, in der es jede Nacht heiß hergeht. Die Lehrerin, Oyamada Masami, ist sogar die Eigentümerin dieses Nachclubs.

Und kurz darauf erscheint sie auch persönlich. Yume fällt fast in Ohnmacht, als sie sieht, daß sie ein er ist, noch dazu genauso irritierend wenig bekleidet wie Kera.

Oyamada ist allerdings ein sehr netter Mann, und so faßt Yume schnell Zutrauen zu ihm. Die beiden machen sich dann miteinander bekannt, und Oyamada stellt fest, daß Yume die Tochter einer sehr berühmten Zauberin ist, die sich allerdings aus dem Geschäft zurückgezogen hat. (Warum, darüber erfahren wir in diesem Anime leider nichts.) Dann erklärt Oyamada Yume, was sie in den nächsten Wochen und Monaten erwartet. Anfangen wird sie nach der Registrierung als seine Assistentin. Später arbeitet sie dann allein, und am Ende macht sie das Zauber-Examen.

Yume wird auch bei Oyamada wohnen, Platz hat er nämlich genug.

Oyamada und Kera

Yume schläft ein, wacht aber in der Nacht wieder auf. Neugierig geht sie hinunter in die Salsa-Bar, in der jetzt ganz nett was los ist. Kera will sie wieder rausschmeißen, weil sie noch zu jung ist. Aber wenn sie tanzt, darf sie bleiben. Yume lehnt dankend ab und verdrückt sich wieder und duscht sich erst mal.

Dann kommt der Hunger. Der Kühlschrank ist leer, aber Oyamada war so aufmerksam, ihr eine Pizza anliefern zu lassen (vom DoReMi Pizza-Dienst!). Während sie die Pizza ißt, denkt sie an Zuhause, und ein paar Tränen kullern über ihre Bäckchen.

Am nächsten Tag sieht aber alles ganz anders aus, und frisch und fröhlich beginnt Yume den neuen Tag. Als erstes sieht sie unter ihrem Fenster Kera, der gerade nach Hause radelt. Er hat anscheinend ziemlich ungewöhnliche Arbeitszeiten und wünscht Yume eine gute Nacht.

Oyamada-sensei hat auch gearbeitet, er ist aber noch oder wieder auf. Nach dem Frühstück nimmt er sie dann mit ins Büro, wo Yume offiziell als Zauber-Lehrling registriert werden soll. Vorher kommt es aber zu einem wenig erfreulichen Zwischenfall - dem ersten dieser Art, bei dem Yume lernen muß, daß Magie, auch wenn sie in bester Absicht angewandt wurde, keineswegs unbedingt auch gute Resultate bringt. Zennosuke taucht nämlich im Büro auf, knallt Yume wutentbrannt das Geld vor dir Füße und brüllt sie an, was ihr einfalle, sich als Zauberin so über ihn lustig zu machen. Als ob er nur freundlich zu ihr gewesen wäre, weil er auf Geld ausgewesen sei. Yume ist entsetzt über das, was sie angerichtet hat.

Teil 2 - Sunsets and Steel Frames - Last Volume

For best results while watching Mahou Tsukai ni Taisetsu na Koto, please ensure that your nose is within two centimeters of the monitor ... no, just kidding. Kthxbye.

*

Yume bekommt in einem Lehrfilm ihre ersten Lektionen. Es geht darum, wie Zauberer eigentlich für die Allgemeinheit arbeiten und welche rechtlichen Grundlagen es dafür gibt. Es wurde in der Yokohama-Konvention von 1988 so geregelt, daß Zauberer praktisch ganz normale Dienstleister sind, die gegen Bezahlung dem Kunden einen Auftrag erledigen. Sie haben aber eine große Verantwortung. Auf keinen Fall aber dürfen sie ohne Auftrag zaubern. Und es gibt noch ein paar Warnungen und Einschränkungen, etwa was Kranke und Tote angeht. Geld dürfen sie auch nicht herbeizaubern, das ist streng verboten. Yume hört all das zum ersten Mal in ihrem Leben und ist sehr erstaunt. So geht das also.

Yumes Ring

Zennosuke geht ihr aber auch nicht aus dem Kopf. Und daß sie schon gegen einige wichtige Regeln verstoßen hat. Sie bekommt ein sehr schlechtes Gewissen. Oyamada und die anderen Leute vom Ausbildungszentrum nehmen es aber nicht so schwer. Das kommt bei Anfängern schließlich dauernd vor, und schließlich sind Fehler ja dazu da, um daraus zu lernen.

Anschließend erfolgt die offizielle Registrierung, bei der Yume ihren magischen Ring bekommt. Mit diesem "unterzeichnet" sie gewissermaßen ihre Zauber-Aktionen von nun an. Als Symbol-Tier wählt sie den Delfin. Dann bekommt sie eine Art Schuluniform für Zauber-Schüler, die allerdings nach einem ziemlich konventionellen Kleid aussieht.

Derweil ist das Geld, das Yume für Zennosuke gezaubert hat, bei den Direktoren gelandet, und die sind sehr erstaunt, daß dieses junge Mädchen so einen mächtigen Zauber hinbekommen hat.

Yume wird dem stellvertretenden Direktor Furusaki vorgestellt. Dort trifft sie Angela, die wie sie eine neue Zauberschülerin ist und ebenfalls über enorme Kräfte verfügt. Im Gegensatz zu der sehr zurückhaltenden Yume hat Angela aber nie Angst, etwas falsch zu machen. Sie ist sich ihrer sehr sicher und interessiert sich für die strengen Gesetzt nur am Rande. Yume ist sehr erstaunt darüber. Sie begrüßt Angela übrigens auf Englisch und braucht eine Zeitlang um zu merken, daß diese (wie alle Amerikaner in Animes) fließend Japanisch spricht.

Furuzaki ist nicht gerade ein netter Mann, außerdem war er gerade dabei, Angela herunterzuputzen, weil sie mal wieder ohne Erlaubnis gezaubert hatte. Aber auch Yume bekommt einen Anpfiff, schließlich hat auch sie unerlaubt Magie benutzt, und das erfährt Furuzaki immer.

Yume geht die Geschichte mit Zennosuke nicht aus dem Kopf. Sie nimmt sich frei und fährt nach Shibuya, um ihn dort zu treffen und sich ordentlich zu entschuldigen. Natürlich ist es völlig unmöglich, aufs Geratewohl in Shibuya irgend jemanden per Zufall zu treffen. Doch das Wunder geschieht, und das sogar ohne Zauberei.

Zennosuke arbeitet in einer Freßbude als Aushilfe. Da Yume durch die lange Herumlauferei total erschöpft ist, lädt er sie sogar zum Essen ein. Dann erklärt er ihr, er habe ihr nicht geholfen, um eine Belohnung zu erhalten, und sie habe mit ihrem Zauber seine Gefühle ganz schön verletzt. Yume bricht in Tränen aus. Daß eine Handlung in bester Absicht jemand anderem wehtun kann, trifft das Mädchen ins Innerste. Aber es ist eine Erfahrung, die sie noch öfter machen wird.

Später gehen die beiden ein bißchen spazieren und unterhalten sich. Zennosuke findet die zurückhaltend - höflich - unbeholfene Art von Yume irgendwie sympathisch.

Yume und Zennosuke

Zennosuke und Yume setzten sich auf eine Bank am Rande eines Schul-Fußballplatzes und sehen ein bißchen beim Training zu. Yume erzählt von sich, und es ergibt sich, daß sie auch einiges von Zennosuke erfährt. Er wollte eigentlich Profi-Fußballer werden. Aber das geht nicht mehr: bei einem schweren Unfall hat er einen Unterschenkel verloren. Jetzt kann er nur noch zusehen.

Die Reha war nicht leicht, und immer noch hat er Angst vor Autos und Kreuzungen. Deshalb hat er Yume auch geholfen, als sie auf der shibuyaer Kreuzung sozusagen verlorengegangen ist. Yume ist tief erschüttert, das zu hören. Sie will sich unbedingt mit ihrer Magie bedanken. Zennosuke willigt schließlich zögerlich ein. Yume faßt das als offiziellen Auftrag auf und legt los, aber so richtig.

Die folgende Szene ist schlecht in so einer Zusammenfassung zu beschreiben: Zennosuke bekommt nicht nur sein Bein wieder, auch Fußballer kann er nun wieder werden. Die Kinder, die auf dem Platz üben, sind über seine Vorführung so beeindruckt, daß sie ihn wie einen Fußball-Heiligen verehren.

Im Hauptquartier nimmt man Yumes Zauberei eher mit Besorgnis zur Kenntnis. (Seltsamerweise schimpft und flucht Furuzaki in jeder Folge, als sei der Weltuntergang nahe, aber Yume wird nie bestraft.)

Glücklich und mit sich zufrieden kehrt Yume am Abend nach Hause zurück.

Teil 3 - The Best News

The Elephants of Doom will eat people who don't watch Mahou Tsukai ni Taisetsu na Koto in a well lit room and far away from the monitor. Kthxbye.

*

Direktor Ginpun ist unterwegs, und Angela, die bei ihm wohnt und trainiert, soll an diesem Tag statt dessen bei Oyamada am Training teilnehmen. Aus irgendwelchen Gründen macht Yume das so nervös, daß sie ihr Eis auf ihren Rock schmeißt und dann erst mal in die Damentoilette rennt, um die schlimmsten Flecken noch zu verhindern. Während dieser Zeit sieht Oyamada eine Frau, die sich nach seinem Haus erkundig: anscheinend die heutige Kundin. Er ist überrascht, als sie das Geld, für das sie gerade neue Schuhe kaufen wollte, statt dessen zwei Kindern, die für irgend einen guten Zweck sammeln, in die Spardose steckt.

Ayano

Die Frau, die Oyamada, Yume und Angela kurz darauf im Büro empfangen, heißt Goto Ayano und hat einen sehr seltsamen Wunsch: sie will, daß Oyamada sie mit seiner Magie in die Zeitungen bringt, und am besten auch noch ins Fernsehen. Wie ist egal, hauptsache, sie kommt mit einer großen Geschichte heraus, die jeder liest. Oyamada wundert sich gewaltig, aber Frau Goto will nicht damit herausrücken, warum sie das unbedingt will. Yume erklärt ihr, daß ihre Magie viel effektiver sein würde, wenn sie wüßten, um was es geht, aber Frau Goto weigert sich. Sie sollen einfach diesen Auftrag ausführen. Sie macht eine abfällige Bemerkung über Zauberer, und die bringt Yume gewaltig in Rage. Es klingt hübsch, wie sie in ihren Touhoku-Dialekt verfällt und Frau Goto die Karten legt. Die wird daraufhin ziemlich zahm und erklärt Oyamada, sie sei einverstanden: Yume und Angela dürfen den Auftrag ausführen.

Frau Goto kommt auch aus dem Norden, von Sendai, und kam als junge Frau nach Tokyo, genau wie Yume. Die beiden kommen sich nun doch näher, und Frau Goto erzählt von sich. Sie arbeitet in Shinjuku in einem Nachtclub namens Kyabakura. Eines Tages verliebte sie sich in einen der Kunden. Er verliebte sich auch in sie und machte ihr sogar einen ernstgemeinten Heiratsantrag, doch es gab kein gutes Ende: er hatte in seiner Firma Geld unterschlagen, und deshalb atmet er zur Zeit gesiebte Luft. Frau Goto ist mit ihm (noch) nicht verwandt und darf ihn deshalb nicht besuchen, ja, man sagt ihr nicht mal, in welchem Gefängnis ihr Liebster gerade brummt. Deshalb will sie in die Zeitung: damit er dort liest, daß sie ihn heiß und inniglich liebt und auf ihn wartet!

Angela ist von dieser romantischen Geschichte so ergriffen, daß sie ein paar Tränen der Rührung vergießt. Eigentlich darf man pro Auftrag nur einmal zaubern. Doch leider stellt es sich heraus, daß sie und Yume das nicht mal mit fünf oder sechs Zaubersprüchen hinbekommen.

Angela und Ayano

Tief enttäuscht über ihr Versagen schleichen die beiden Mädchen abends nach Hause zurück. Sie wollen es noch mal probieren, aber nach den Regeln ist der Auftrag erledigt, in diesem Fall halt ohne Erfolg. So was kommt eben von Zeit zu Zeit vor. Oyamada erklärt Yume, Magie sei keineswegs ein Allheilmittel. In Wahrheit vermöge Zauberei nur sehr wenig.

Angela bleibt über Nacht bei Yume und brütet über ihren Fehlschlag. Derweil marschiert Oyamada ins Kyabakura und stattet Frau Goto einen Besuch ab. Die beiden haben eine sehr intensive Unterhaltung. Frau Goto gibt Yume und Angela auch nicht die Schuld an dem Scheitern. Die beiden haben sich wirklich alle Mühe gegeben. Aber sie ist traurig, weil sie ihrem Ziel, ihrem Verlobten eine Nachricht zu schicken, keinen Schritt näher gekommen ist. Das bringt Oyamada auf eine Idee, und unauffällig zaubert er ein bißchen ...

Dann liest er Angela und Yume auf, die in Shibuya auf der Suchen nach dem Kyabakura verloren gegangen sind. Er erklärt Angela, man müsse einfach auch Fehler und Fehlschläge hinnehmen können, aber damit hat die junge Frau ziemliche Schwierigkeiten und läuft davon.

*

Oyamada hat Frau Gotos Lotterielos verzaubert. Sie hat einen Haufen Geld gewonnen und alles gespendet. Damit kommt sie nun als Heldin des Tages in die Zeitung und kann ihr Interview geben.

Teil 4 - A Summer Night and a Mage

If you can read this, you're too close to the screen. No, no, that's good. Watch Mahou Tsukai ni Taisetsu na Koto in a well-lit room, far away from the monitor. Kthxbye!

*

Oyamada verkündet Yume, daß sie heute einen freien Tag habe, was sie mit einem freundlichen "hai!" quittiert.

Yume

Yume gießt gerade ihre Kakteen, als ein kleines Mädchen (Morikawa Runa) hereingestürmt kommt und ganz dringend Herrn Oyamada sprechen will. Aber der hat natürlich auch frei und ist ausgegangen, und so zieht Runa wieder ab.

Yume beschließt, einen Stadtbummel zu machen. Irgendwo in einem Laden trifft sie zufällig Kera. Die beiden bleiben zusammen und kommen später ein bißchen über Oyamada ins Gespräch. Der scheint nie zu essen oder zu schlafen und Yume meint, sein Körper würde das doch wohl nicht für immer aushalten. Kera antwortet mit dem etwas rätselhaften Satz, vielleicht wolle er, daß sein Körper aufgibt.

Kera hat sich wieder verabschiedet. Für ihren Kaktus sammelt Yume dann aus einer Sandgrube einer Schule etwas Sand ein. Sie hat tatsächlich deswegen ein schlechtes Gewissen. Gerade als sie wieder gehen will, sieht sie Runa wieder, die sich mit einem Klassenkameraden streitet.

Yume lädt die beiden zur Abkühlung erst mal zu einem Eis ein und erfährt folgende Geschichte: in dieser Nacht gibt es eine Mondfinsternis, die sie zusammen mit ihrem alten Lehrer Hukui-sensei, der bald aufhören wird, beobachten wollten. Da aber Regen angesagt ist, wird daraus nichts. Nun ist Runas Freund Yasuyuki aber ein Zauberer und könnte die Wolken wegzaubern. Doch der haßt Magie und weigert sich. Und deswegen ist Runa sauer auf ihn. Und weil ihn seine Magie jedesmal in Schwierigkeiten bringt, so wie jetzt, haßt Yasuyuki sie erst recht.

Ausflug zum Mond

Yume wäre nicht Yume, wenn ihr das nicht sehr zu Herzen ginge. Eigentlich würde Yasuyuki es ja machen, aber er ist überzeugt, es nicht schaffen zu können. Wetterkontrolle ist nicht so leicht. Yume beschließt, sich der Sache anzunehmen.

In der Nacht treffen sich alle auf dem Dach der Schule. Hukui-sensei ist übrigens der freundliche Mann, den Yume schon beim Sand-Stehlen getroffen hat. Sie machen sich miteinander bekannt und bringen Yasuyuki nach und nach dazu, seine Scheu abzulegen und einen ernsthaften Versuch zu starten. Yume hilft ihm dabei ein bißchen, und es wird eine sehr bemerkenswerte Beobachtungsnacht.

Yasuyuki und Yume entfernen nicht nur die Wolken, sie verhelfen sich und den anderen gleich noch zu einem Trip in den Weltraum und auf den Mond, wo sie ein kleines traditionell japanisches Picknick veranstalten. Hukui-sensei ist sehr glücklich.

Allerdings haben Yasuyuki und Yume eine kleine internationale Krise ausgelöst, aber Direktor Ginpun löst sie diskret im Hintergrund.

Teil 5 - An Apron and Champagne

Guns don't kill people. Anime kills people, so please watch Mahou Tsukai ni Taisetsu na Koto in a well-lit room, far away from the monitor... or else.

*

Yume besucht Angela und ist sprachlos, als sie sieht, in was für einer riesigen Villa sie lebt. Direktor Ginpun hat Yume zu einem Gespräch eingeladen, und davor fürchtet sie sich ein bißchen. Denn Ginpun läuft herum wie ein Monster. Er ist aber sehr freundlich. Anscheinend hat er Yumes Mutter Etsuko gut gekannt, und schätzt sie immer noch sehr. Und Yume wünscht er alles gute, woraufhin sie ein verlorenes "hai" piepst.

Yume und Ginpun

Dann geht sie wieder nach Hause.

Dort hängen Runa, Kera, Melinda und Oyamada in der noch leeren Bar herum. Melinda erklärt Yume, sie sei Masami-chans Freundin. Yume bekommt fast den Mund nicht mehr zu, als sie das hört. Oyamada bittet sie, Runa nach Hause zu bringen.

Die beiden marschieren also los und treffen unterwegs Runas Mutter. Die beiden haben Streß und fauchen sich heftig an. Runas Mutter will nicht, daß ihre Tochter ständig bei Oyamada im Pachanga ist. Runa ihrerseits beschwert sich, daß ihre Mutter ihr zu wenig Verständnis entgegenbringt und ähnliches. Auch Yume bekommt eine Abreibung, sie solle gefälligst Runa nicht zu solchen Orten bringen. Runa marschiert ab, ihre Mutter hinterher, und Yume landet ziemlich unsanft auf dem Straßenpflaster. Runas Mutter sieht ein, daß sie wohl ein bißchen zu weit gegangen ist und nimmt Yume mit zu sich, um sie zu verarzten und sich zu entschuldigen.

Ihre Nerven liegen etwas blank wegen Runa.

Runas Mutter und Melinda

Der eigentliche Grund für den Streit ist Runas Liebe zu Geschichten. Sie hört gerne welche und erfindet und erzählt auch selbst welche. Ihr Vater unterstützt sie dabei, ihr Mutter aber findet das unmöglich und befiehlt ihr schließlich, alle Mangas und dieses Zeug wegzuschmeißen. Die beiden streiten sich wieder, und Runa rückt aus.

Verzweifelt taucht ihre Mutter im Pachanga auf, ob Runa dorthin gelaufen sei. Ist sie aber nicht. Also machen sie sich alle auf die Suche. Yume solle es doch mit Magie versuchen, doch sie meint, es wäre viel besser, wenn ihre Mutter sie selbst suchen und finden würde. Das sei kein Fall, den man mit Zauberei lösen könne. Und so laufen Yume und Runas Mutter zusammen spät Abends die halbe Stadt ab und suchen.

Schließlich finden sie sie in einem Tempel. Runas Mutter ist in sich gegangen und beschließt, Runa ihren Weg gehen zu lassen. Und so gibt es, wie Yume gesagt hat, ganz ohne Magie eine große Versöhnung.

*

Melinda arbeitet tagsüber in einem Supermarkt. Dort trifft sie zufällig Runas Mutter. Sie nimmt sie zur Seite und beschließt, nach den Aufregungen des gestrigen Tages mit ihr ein Gläschen Champagner zu schlürfen.

Teil 6 - I want to be a Mage

Inyo will have your babies and eat them if you ever say Kth'n'xbye. Get it right! Same rule applies if you don't watch Mahou Tsukai ni Taisetsu na Koto in a well-lit room, far away from your monitor. Kthxbye!

*

Runa darf inzwischen so oft sie will ins Pachanga kommen. Sie tollt gerade mit Kera herum, als dieser in den Fernsehnachrichten sieht, daß bei einer Überschwemmung im Stadtteil Okutama ein paar Kinder aus dem Takebayashi-Waisenhaus beinahe ertrunken wären und jetzt im Krankenhaus liegen. Eins von ihnen, Nishihara Yuuta (gesprochen von Fukuen Misato), ist in kritischem Zustand. Kera ist schockiert, läßt alles fallen und rennt los.

Kera und Runa

Später am Abend kommt er wieder, aber er steht immer noch neben sich. Auf etwas direkte Art versucht Melinda, ihn zu beruhigen, kommt damit aber nicht sehr weit.

Kera hat Oyamadas Ring geklaut. Er glaubt, Zauberer würden mit Hilfe dieser Ringe zaubern, aber Yume erklärt ihm, daß das damit nichts zu tun hat. Zaubern ist eine angeborene Begabung, und den Ring benutzen sie, um bei offiziellen Aufträgen sozusagen zu unterschreiben.

Kera ist ziemlich verzweifelt. Er wollte Yuuta, der immer noch in Lebensgefahr schwebt, mit Zauberei retten. Das kann er jetzt vergessen. Trotzdem will er ein Zauberer werden, egal wie. Yume erklärt ihm, entweder sei man mit dieser Fähigkeit geboren oder nicht. Und wenn nicht, dann sei man kein Zauberer und könne auch keiner werden.

Kera zaubert

Yume erfährt dann etwas über Keras Lebensgeschichte: er ist als Waise aufgewachsen und zwar im Takebayashi-Waisenhaus. Kein Wunder, daß ihm das Schicksal dieser Kinder immer noch sehr nahe geht.

Oyamada kommt dazu, und Kera beichtet ihm nun auch alles. Wie üblich, reagiert Oyamada freundliche und verständnisvoll. Er versucht Kera allerdings klarzumachen, daß seine Vorstellungen, mit Hilfe von Magie Kinder zu retten, unrealistisch sind. In Wahrheit könne Magie nur sehr wenig bewirken und schon gar kein Menschenleben retten.

Da kommt ein Anruf: Yuutas Zustand hat sich dramatisch verschlechtert. Yume, Oyamada und Kera fahren sofort ins Krankanhaus, wo sie Melinda und eine Betreuerin antreffen. Kera beginnt einen verbissenen Kampf um Yuutas leben. Es sieht nicht so aus, als könnte er ihn retten, doch die Verzweiflung weckt in ihm unbekannte Kräfte: er kann zaubern (nur dieses eine Mal allerdings) und erreicht so Yuutas entschwindenden Geist und holt ihn zurück. Diese Szene ist ebenso dramatisch wie einfühlsam umgesetzt. Kera kann es selbst kaum glauben, daß er dieses Wunder vollbracht hat. Und Oyamada ist kaum weniger überrascht.

Oyamada schenkt Kera seinen Ring, als Einstand sozusagen.


Erstellt am 4.5.2003. Letzte Änderung: 20.2.2014