Mushishi TV2 - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 22

Folge 1 - Nozue no utage (Bankett am Waldesrand) Rokusuke bei den Mushi-shiIn der ersten Folge geht es um einen Sakebrauer namens Rokusuke, dessen Sake nicht nur bei Menschen sehr beliebt ist, sondern auch bei Mushi, weil sie dem Lebenselixier Kouki so stark ähnelt. Selbst Mushi-shi halten die Sake für Kouki und sind später sehr verärgert, daß sie doch keine Zauberkräfte besitzt. Nur hat Rokusuke keine Ahnung, wovon diese seltsamen Leute überhaupt reden, bis Ginko ihn mal aufklärt. Immerhin hat Rokusuke mit seiner Sake etwas geschafft, was nur wenige vor ihm geschafft haben. Und nachdem sich das Mißverständnis geklärt hat, findet Rokusukes Sake auch bei den Mushi-shi großen Anklang.
Folge 2 - Saezuru Kai (Die zwitschernde Muschel) ein Yadokaridori-MushiWer an einem Meeresschneckenhaus horcht, hört das Meer rauschen. Wenn aber ein Yadokaridori-Mushi darin steckt, verliert man vorübergehend die Sprache. So ergeht es Mina. Ihre Mutter ist vor 10 Jahren beim Perlentauchen von einem Hai gefressen worden, und weil ihr Vater Sakichi der Dorfgemeinschaft die Schuld daran gibt, leben er und Mina seitdem isoliert abseits des Dorfes. Ginko warnt die beiden und das Dorf, daß eine Katastrophe bevorsteht, weil die Yadokaridori das Meer verlassen und sich am Strand in Schneckenhäusern in Sicherheit gebracht haben. Was dann folgt, ist eine giftige Algenblüte, die alle Fische tötet und dem Dorf damit die Lebensgrundlage raubt. Damit sie nicht verhungern, spendet Mina eine sehr wertvolle Perle, die sie vor einiger Zeit gefunden hat.
Folge 3 - Yuki no Shita (Unter dem Schnee) TokiEs ist tiefster Winter. Ginko kommt in ein Dorf, das für seine enormen Mengen an Schnee bekannt ist, wobei Ginko sich vor allem für die Schnee-Mushi interessiert, die ebenfalls dort vorkommen. Eine Sorte davon, die Tokoyukimushi, haben offensichtlich einen Jungen namens Toki, dessen kleine Schwester Sachi vor einiger Zeit im See ertrunken ist, befallen. Er zieht Schnee geradezu an, ist allergisch gegen Wärme und erfriert langsam, ohne es selbst zu merken. Ginko warnt ihn, er werde das auf Dauer nicht überleben, doch da er sich irgendwie die Schuld an Sachis Tod gibt, hat er gar kein Interesse an einer Heilung. Das ändert sich erst, als er nach einer Verkettung seltsamer Umstände seiner Freundin Tae das Leben rettet.
Folge 4 - Yoru wo naderu Te (Die Hand, die die Nacht streichelt) Tatsu bei der JagdGinko begegnet einem Mann namens Tatsu, der einen Geruch abgeben kann, mit dem er Tiere (und auch Menschen) bewegungsunfähig machen kann. Das nutzt er zur Jagd, doch das Fleisch, das er auf diese Weise erbeutet, stinkt immer faulig. Der Grund ist eine Kontamination mit Fuki, der degenerierten Form von Kouki, die in Tatsus Familie öfters auftritt. Doch sowohl für die Betroffenen als auch ihre Angehörigen kann es durchaus tödlich enden. Dennoch weigert Tatsu sich, Ginkos Medizin zu nehmen, weil er diese Fähigkeit nicht verlieren will beziehungsweise bereits davon besessen ist und sich für unbesiegbar hält. Bis er auf einer nächtlichen Jagd aus Versehen von anderen Jägern angeschossen wird.
Folge 5 - Kagamigafuchi (Spiegelsee) Masumi und der Mizukagami-MushiMasumi ist ein emotional ziemlich stürmisches Mädchen, das öfters unter Liebeskummer leidet, doch Ginko ist aufgefallen, daß diesmal auch ein Mushi mit im Spiel ist. Nämlich ein Mizukagami, der Masumis Spiegelbild gestohlen hat und allmählich ihren Platz einnehmen wird. Die Gegenmaßnahme ist theoretisch sehr einfach: wenn das geschieht, muß Masumi nur in einen Spiegel schauen. Das reicht, um den Mizukagami wieder aufzulösen. Doch Masumi schafft es, aus einer einfachen Aufgabe einen riesen Staatsakt zu machen und es am Ende fast noch zu vermasseln.
Folge 6 - Hana Madoi (Blumenillusion) Saho vor 80 JahrenGinko kommt in eine Gegend, in der es einen sehr berühmter Kirschbaum gibt, der aber offenbar kurz vor seinem Ende steht und von einem Mushi vom Typ Kodama bewohnt wird. Dort wohnt auch ein bekannter Arzt namens Masaki, und es gibt eine seltsame junge und sehr schöne Frau namens Saho, die blind und taub ist, irgendwie zu dem Baum gehört und trotz ihres jugendlichen Aussehens Jahrhunderte alt ist. Der Arzt ist in Wirklichkeit nur ein Gärtner, der aus dem Mushi-Baum eine Art Schmerzmittel gewinnt, das allerdings nicht ganz ungefährlich ist, weil es als Nebenwirkung ebenfalls blind und taub machen kann, zumindest vorübergehend. Außerdem verpflanzt er von Zeit zu Zeit Sahos Kopf auf einen neuen Körper, um ihre Gesundheit und die des Baumes wiederherzustellen. Das geht schon seit 8 Generationen so. Diesmal allerdings bereitet Ginko dem Spuk ein Ende.
Folge 7 - Hiteru Ame (Regen im Sonnenschein) Teru läßt es regnenEinen Regen-Mushi (Amefurashi) in sich zu tragen kann sehr praktisch sein, wenn Dürre herrscht. Es kann aber auch zu verheerenden Überflutungen führen. Beide Erfahrungen hat Teru schon machen müssen, die seit ihrer Kindheit ein solches Mushi in sich hat. Sie hat gelernt, damit umzugehen und nie zu lange an einem Ort zu bleiben, weil der sonst unweigerlich absaufen würde. Um die Sache noch komplizierter zu machen, läßt die Kraft des Mushi langsam nach, was diejenigen, die sich auf Regen verlassen haben, in große Schwierigkeiten bringt. Immerhin kann Ginko Teru erklären, was mit ihr los ist, und daß sie es eines Tages überstanden haben wird.
Folge 8 - Shimakitatsu (Der dem Wind befiehlt) Torikaze-MushiGinko reist mit einem Schiff, auf dem es einen Matrosen namens Ibuki gibt, der Torikaze-Mushi beeinflussen kann. Das heißt im Prinzip, er kontrolliert den Wind, was auf See sehr praktisch ist. Ginko warnt ihn aber, diese Fähigkeit niemals nachts einzusetzen. Natürlich versteht Ibuki das als Aufforderung, genau das zu tun, doch nachts lockt er damit ganz andere Mushi an, nämlich so eine Art Bohrwürmer (Yobiko), und das ist besonders schlecht, wenn man gerade auf hoher See ist. Ibuki schafft es leben nach Hause, doch so schnell wird er die Yobiko nicht wieder los. Zum Glück ist Ginko in der Nähe und kann das Schlimmste verhindern. Doch dann lockt Ibuki die Yobiko absichtlich wieder ins Haus, weil er sich irgendwie ungerecht behandelt fühlt, die ganze Welt schlecht zu ihm war und was sonst noch alles. Ginko redet ihm ins Gewissen, und am Ende geht er von Zuhause fort und heuert wieder auf einem Schiff an.
Folge 9 - Ushio waku Tani (Tal der hervorbrechenden Gezeiten) Houichis BergEs ist mal wieder Winter. Ginko liegt halb erfroren in einer Höhle und wird von einem Mann (Houichi), der zufällig vorbeikommt, gerettet und zu seinem Haus mitgenommen, das auf einem Berg steht, der im Gegensatz zu allen anderen herum grün und völlig frei von Schnee ist. Houichi hat eine recht große Familie, und sie alle leben in beachtlichem Wohlstand. Das kommt daher, daß Houichi buchstäblich Tag und Nacht arbeitet und niemals müde wird. Der Grund dafür ist ein Chishio-Mushi, den er als Säugling in sich aufgenommen hat und der, wie üblich, gewisse Nebenwirkungen hat, potentiell tödliche sogar. Doch das will niemand in der Familie so recht wahrhaben, bis es fast zu spät ist. Ginko gibt Houichis Vater ein Gegenmittel, doch Houichi wird es wohl nicht nehmen, denn er braucht diese Kraft, um seine Familie zu ernähren.
Folge 10 - Fuyu no Soko (Boden des Winters) der Berg-LordDer Frühling steht vor der Tür, und damit auch das Erwachen vieler Mushi. Ginko will diese kritische Zeit irgendwo im Wald verschlafen, doch als er aufwacht, ist um herum wieder Winter. Außerdem kann er dieses Gebiet nicht verlassen. Das ganze ist eine komplizierte Falle des lokalen Berg-Lords, der in der Gestalt einer Schildkröte auftritt und Ginkos Kouki stehlen will, was ihm auch gelingt.
Folge 11 & 12 - Odoro no Michi (Pfad des Dickichts) Kumados Seele wird ausgetauschtBei den Mushi-shi gibt es eine Art informelle Hierarchie, an deren Spitze der Minai-Clan steht, oder das zumindest glaubt. Dorthin wird Ginko mit einer Spezialmission geschickt, doch die Minai-Leute sind verschlossen und alles andere als kooperativ. Das liegt vielleicht an ihrer Erziehung, an deren Ende ihre Seele durch ein Kouki-Surrogat ersetzt wird, um einem bestimmten Mushi, dem verbotenen Mushi, das Tod und Unheil bringt, Paroli bieten zu können. Ein Mitglied des Minai-Clans hat das verbotene Mushi vor einigen Generationen in einen Menschen aus dem Karibusa-Clan versiegelt, und dort wird es nun von Generation zu Generation weitergegeben. Aktuelle Trägerin ist eine junge Frau namens Tanyuu, und sie ist es, die Ginko auf die Mission geschickt hat. Und was Ginko da erlebt, ist ziemlich krass. Kumado geht mit seiner künstlichen Seele auf die Jagd nach dem verbotenen Mushi. Und wenn sie verbraucht ist, kommt eine neue rein.
Folge 13 - Cushion of Grass Ginko hat das Ei des Berg-Lords gefundenDiese Folge spielt in Ginkos Kindheit. Ginko liegt bewußtlos im Wald und wird von einem Mushi-shi namens Suguro aufgelesen und bei sich aufgenommen. Die Gegend, in der Suguro lebt, hat einen Berg-Lord, der gerade im Sterben liegt. Und zufällig ist es ausgerechnet Ginko, der in einem Vogelnest das Ei entdeckt, aus dem der neue Berg-Lord geboren wird. Neugierig nimmt Ginko es an sich. Doch da erscheint der Vogel und greift Ginko wütend an. Der läßt das Ei fallen, und damit findet der neue Berg-Lord ein vorzeitiges Ende. Ginko versucht sein Möglichstes, dieses Fehler wiedergutzumachen, aber letzten Ende kann er nichts tun an das zerbrochene Ei bei den Totengeistern abzuliefern.
Folge 14 - The Fragrant Darkness Kaorus Mushi-ZeittunnelKaoru ist Reisbauer. Er muß viel arbeiten, aber ansonsten geht es ihm und seiner kleinen Familie gut. Er lebt sein Leben und wird alt, doch eines Tages nimmt er im Wald auf dem Weg nach Hause eine Abkürzung durch eine Höhle, die irgendwie nach Blumen duftet. Als er sie durchquert, läuft sein ganzes Leben erneut vor ihm ab: Kindheit, Heirat mit Iku, seine Tochter, das Altwerden, und schließlich steht er wieder vor der Höhle, die ihm irgendwie bekannt vorkommt. Wieder geht er hindurch, und wieder fängt er als Kind an. Nur hat er immerzu das Gefühl, etwas Wichtiges vergessen zu haben. Innerhalb dieses Kreislaufes begegnet er jeweils einmal Ginko, und einmal erzählt er ihm von seinem komischen Gefühl und seinen vagen Erinnerungen, daß er das alles schon oft erlebt hat. Ginko meint, das liege an einem Kairou-Mushi, das eine Art Zeitschleife erzeugt. Wenn er diesem Mushi in der Zukunft erneut begegne, sollte er diesmal nicht hindurchgehen. Jahrzehnte später ist es dann soweit. Kaoru hält sich an Ginkos Rat, geht nicht hindurch, und lebt sein Leben weiter, bis eines Tages seine Frau im Wald schwer verunglückt. Kaoru kürzt den Weg zum Arzt ab und geht durch den Tunnel. Jetzt steckt neben ihm auch noch Iku in der Schleife.
Folge 15 - Nokoribeni (Überiggebliebenes Karmesin) Akane und das Oomagadoki-MushiVor vielen Jahrzehnten verschwand eines Tages Akane. Dafür war plötzlich ein anderes kleines Mädchen da, das keinerlei Erinnerungen hatte und vom Dorf dann Mikage genannt wurde. Akanes Familie fand sich irgendwann damit ab und nahm Mikage bei sich auf. Sie heiratete dann einen Mann namens Youkichi und ist jetzt eine alte Frau. Doch immer noch fragt sie sich manchmal, wo sie eigentlich wirklich ist. Ginko bekommt diese Geschichte mit und folgert, daß die beiden Mädchen Opfer eines Oomagadoki-Mushi geworden sind. Es verschluckt manchmal einen Menschen, der dann in der Abenddämmerung als reiner Schatten auftaucht. Wenn man diesen berührt, tauscht man die Plätze.
* Einige Jahre später stirbt Mikage dann, und an ihrem Grab taucht wieder das Oomagadoki-Mushi auf. Youkichi ist schockiert, als er begreift, daß seine Kindheitsfreundin Akane immer noch darin steckt. Und so tritt er freiwillig auf den Schatten und befreit sie wieder.
Folge 16 - Komorie (Der verborgene Kanal) Yura macht sich per Boot auf den Weg zu SumiYura und ihre ehemalige Maid Sumi sind seit ihrer Kindheit durch eine Art telepathisches Band, das durch ein Kairogi-Mushi hervorgerufen oder verstärkt werden kann, miteinander verbunden. Als Ginko eines Tages davon erfährt, warnt er Yura und ihren Vater, daß das gefährlich werden könnte, denn das Kairogi könnte am Ende mit dem Bewußtsein seines Besitzers abhauen. Yura will nicht auf Ginko hören, doch zum Glück scheint Sumi vernünftiger. Daraufhin versucht Yura persönlich zu Sumi zu gelangen. Wegen ihrer kränklichen Konstitution klappt sie aber unterwegs zusammen und ist kurz davor, mit den Kairogi ins Nichts abzudriften. Zum Glück wird sie noch rechtzeitig gerettet - offenbar von Sumi, und wie es aussieht, war ihr das diesmal eine Lehre. Aber sie kann Sumi ja trotzdem persönlich besuchen.
Folge 17 - Hikari no Ito (Faden aus Licht) Yui und GenGen ist ein wilder Junge, der sich ständig mit anderen prügelt, weil er Mushi sehen kann und weil seine Mutter - angeblich wegen ihm - abgehauen ist, was natürlich beides für seinen Ruf nicht besonders förderlich ist.
* Ginko kennt Gen noch vor früher. Er wäre als Baby fast gestorben, und Ginko rettete ihn mit einem Kleid aus einer Art Mushi-Energie, das seine Mutter Yui gewebt hatte. Auch sie hat eine recht enge Verbindung zu Mushis, aber ohne zu begreifen, um was es sich dabei eigentlich handelt. Als sie dann auch einen dieser Fäden aus Gen herauszog, kostete es ihn fast das Leben, und deswegen lebt sie getrennt von ihrer Familie und ist vor zwei Jahren ins Koma gefallen. Aber in Wirklichkeit hat sie nur die Form gewandelt und ist jetzt eine Art Engel, der immer über Gen wacht. Da Ginko die Sache durchschaut, gelingt es ihm am Ende alles wieder in Ordnung zu bringen. Als Belohnung bekommt er die Mushienergie-Robe.
Folge 18 - Koten no Hoshi (Sterne am Brunnenhimmel) Izumi im BrunnenIzumi ist in einen ausgetrockneten Brunnen gefallen und dabei in eine Art Mushi-Paralleldimension geraten, in der sie seitdem lebt. Es ist dort immer Nacht, das einzige Licht am Himmel ist die Brunnenöffnung, doch davon weiß Izumi nichts, denn Erinnerungen an die echte Welt da draußen hat sie kaum noch. Außerdem gefällt es ihr sehr gut in ihrer eigenen kleinen Welt. Vermißt wird sie aber von ihrer Familie, und die beauftragen Ginko, diesen mysteriösen Fall zu untersuchen, auch wenn Izumis Vater kein Wort von der ganzen Geschichte glaubt. Ginko findet Izumi auch, aber er muß sich einiges einfallen lassen, um sie da wieder herauszubekommen. Ihr Vater schüttet den Brunnen dann zu bis auf ein kleines Loch, durch das der Gott des Brunnens atmen kann. Was er dann auch tut.
Folge 19 - Mizu Aomu (Azurwasser) Yuuta und seine MutterAn einem Fluß begegnet Ginko einem Jungen (Yuuta) mit amphibischen Eigenschaften, der Fische fängt. Er erklärt Yuutas Mutter, daß diese Symptome von einem Uko-Mushi verursacht würden, von denen sich einige offenbar in Yuuta einquartiert haben, weil er als Kind mal fast ertrunken ist. Sie sind nicht unmittelbar gefährlich, doch ein Fischmensch tut sich nun mal schwer in der Gemeinschaft anderer Menschen. Außerdem lösen Uko ihre Wirte manchmal im Wasser einfach auf. Vertreiben kann man die Uko nicht, aber Ginko hat eine Medizin, die zumindest die Symptome mildert.
* Einige Monate später kommt Ginko wieder, um die Uko doch aus Yuuta herauszulösen, aber statt dessen löst Yuuta sich auf und verdampft. Der Grund für Ginkos Fehlkalkulation ist, daß nicht Yuuta, sondern seine Mutter mal fast ertrunken ist. Sie hat offenbar die Uko an ihn vererbt, und jetzt haben sie die Oberhand gewonnen.
Folge 20 - Ikazuchi no Tamoto (Ende des Blitzes) Shino will Reki per Blitz loswerdenGinko untersucht einen hohen Baum, der ungewöhnlich oft vom Blitz getroffen wird. Der Grund liegt aber nicht im Baum, sondern bei einem Jungen namens Reki beziehungsweise einer Shouraishi-Mushi-Larve, die in ihm steckt und Blitze anzieht, um sich davon zu ernähren und weiterzuentwickeln. Aber offenbar gibt es in Rekis Familie noch weitere Probleme, denn sowohl Reki als auch seine Mutter Shino benehmen sich in diesem Punkt sehr merkwürdig. Wie sich herausstellt, liebt Shino ihren Sohn nicht. Sie kann sich einfach nicht dazu bringen, haßt sich selbst dafür und geht davon aus, daß Reki sie natürlich ebenfalls haßt. Doch wie sich herausstellt, ist das ganz und gar nicht der Fall. Er rettet ihr sogar das Leben. Die beiden finden schließlich eine Lösung, und das Shouraishi-Mushi wird Reki am Ende auch los.
Folge 21 - Doro no Kusa (Schlammgras) Shigeru hat seinen Bruder Shinobu getötetGinko kommt in ein Dorf, das Probleme mit Mukurosou-Mushi hat, die normalerweise Leichen kompostieren. Wenn jemand aus dem Dorf stirbt, wird die Leiche in den Bergen in einen Sumpf verbracht. Dann darf eine Woche lang niemand in die Berge gehen, sonst wird das ganze Dorf mit einer seltsamen und oft tödlichen Krankheit infiziert. Offenbar ist genau das geschehen, doch zum Glück kann Ginko den Leuten schnell helfen. Nur einem nicht. Es ist ein Mann namens Shigeru, dessen jüngerer Bruder kürzlich gestorben ist und in die Berge gebracht wurde. Doch das ist nicht alles. Nach und nach rollt Ginko eine richtige Familientragödie auf. Vor 10 Jahren starb Shigerus Tochter Yuri. Es sah nach einem Unfall in den Bergen aus, aber in Wirklichkeit war Shigerus Bruder Shinobu verantwortlich. Als der schließlich alles erzählte, erschlug Shigeru ihn. Doch jetzt wird er von schwersten Schuldgefühlen heimgesucht und stirbt am Ende unter ziemlich tragischen Umständen.
Folge 22 - Tokoshie no Ki (Der Baum der Ewigkeit) die Zeder sieht ihr Ende kommenKanta ist ein begabter Handwerker, der durch Japan zieht und überall auf dem Bau mithilft. Doch in letzter Zeit träumt er oft von einer riesigen Zeder. Und nicht nur das, er verfügt offenbar auch über Erinnerungen, die älter sind als er selbst. Die Zeder wurde vor 15 Jahren gefällt, doch als Kanta ihre Überreste findet und dort rastet, fängt er an, sich in Holz zu verwandeln. Er wird gerettet, doch seine Beine sind praktisch nicht mehr zu gebrauchen. Die Ursache ist ein Satogiri-Mushi, das früher in der Zeder lebte und jetzt in Kanta steckt, und mit ihm alle Erinnerungen des Baumes. Kanta ist jetzt berufsunfähig, und selbst Ginko kennt kein Gegenmittel. Doch dann stellt sich heraus, daß Kanta im Gegenzug etwas sehr Wertvolles bekommen hat. Der alte Baum hatte viele Erinnerungen an alle möglichen Naturkatastrophen. Und so wird Kanta zum gefragten Orakel und kann sein Dorf von Zeit zu Zeit vor Erdbeben und ähnlichen Katastrophen retten.
Extra-Folge - Hihamukage (Der Schatten, der die Sonne verschlingt) Hinata bei der Mushi-WurzelIn einem Monat wird es eine Sonnenfinsternis geben. Doktor Adashino freut sich schon darauf, weil Mushi dann angeblich besonders aktiv und möglicherweise sogar sichtbar werden. Während dessen studiert Tanyuu in alten Aufzeichnungen, was bei so einem Ereignis alles passieren kann, und das ist so einiges. Es sollen sogar schon Menschen verschwunden sein.
* Schließlich ist es soweit. Alle sind beeindruckt. Adashino sieht so ziemlich als einziger keine Mushi, aber sonst gibt es zunächst mal keine besonderen Probleme. Die Sonne kommt zurück, und alles ist wieder in Ordnung. Nur ein Dorf bleibt verdunkelt, weil sich darüber ein riesiger Mushi-Schwarm gebildet hat mit einem Hihami-Mushi als Zentrum. Um es wieder loszuwerden, müssen die Leute die Wurzel dieses Mushi finden und dem Sonnenlicht aussetzen. Doch wo sollen sie danach suchen? Alle Pflanzen beginnen abzusterben. Nur einer findet die dauernde Dunkelheit toll, ein Albino-Mädchen namens Hiyori, das jetzt zum ersten Mal in seinem Leben frei draußen herumlaufen kann, ohne die Sonne fürchten zu müssen. Hiyori ist letztlich Opfer eines Tsukihami-Mushi, dem Hihami verwandt, das den Mond verdunkelte, als sie noch im Mutterleib war. Die Strahlung traf sie, doch sie wiederum schirmte ihre Zwillingsschwester Hinata ab, die ganz normal ist. Und ausgerechnet Hiyori, die keinerlei Interesse daran hat, die Sonnenfinsternis zu beenden, findet schließlich die Wurzel. Doch erst, als Hinata durch die Finsternis zu verschwinden beginnt, verrät sie, wo die Wurzel ist, um Hinata zu retten. Das Tsukihami-Mushi kann nun beseitigt werden, und als erfreulicher Nebeneffekt stellt sich heraus, daß Hiyori von ihrer Sonnenallergie befreit wurde.

Erstellt am 20.4.2016. Letzte Änderung: 22.5.2016