Neo Ranga - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 23

Die einzelnen Folgen sind jeweils nur ca. 10 Minuten lang.

Wie in der Einleitung schon erwähnt, ergibt die Handlung nicht immer Sinn.

Teil 1 Eines schönen Tages taucht in der Bucht von Tokyo Neoranga aus dem Wasser auf, steigt an Land und beginnt, sich seinen Weg zu einem unbekannten Ziel zu bahnen, wobei er wie Godzilla alles, was in seinem Weg steht, niedertrampelt. Die Armee ist ziemlich machtlos, aber natürlich gibt es eine Spezialtruppe, die Mechas zur Verfügung hat. Zwischendurch lernen wir die Shimabara-Familie und ihren seltsamen Gast Joel kennen.
Teil 2 Zwei Monate zuvor: Joel taucht bei den Shimabara-Schwestern auf. Bei sich hat er einen Brief von Masaru und drei Flugtickets nach Barou, einem kleinen Inselstaat in der Südsee. Masaru war dort nämlich König, und nachdem er jetzt tot ist, sind seine drei kleinen Schwestern Minami, Ushio und Yuuhi die Thronerben, also Königinnen. Darüber sollten sie sich eigentlich freuen, denn Barou ist ein Paradies. Doch es soll dort auch einen Gott geben - Neoranga. Und die drei Schwestern erfahren schnell, daß das keine Legende ist. Nachdem Neo Ranga erwacht ist, tötet er ohne besonderen Grund eine der anwesenden Eingeborenen.
Teil 3 Neoranga trampelt weiterhin durch Tokyo, und die Armee versucht vergeblich, ihn aufzuhalten. Anscheinend ist er auf der Suche nach seinen drei Königinnen, denn als Yuuhi sich ihm zeigt, ändert er seinen Kurs und läuft ihr hinterher. Für Yuuhi eine gute Gelegenheit, die Stadt plattzumachen. Derweil bekommt Frau Oomori von einer der Regierung anscheinend nahestehenden Organisation namens Kyoshinkai einen inoffiziellen Auftrag, zusammen mit Haseoka die drei Shimabara-Schwestern zu observieren.
Teil 4 Nachdem Neoranga allen Angriffen widerstanden hat, sollen die Shimabara-Schwestern jetzt als Lockvögel dienen, um ihn im Yoyogi-Park zu stellen. Neoranga geht auch brav in die Falle, und Ushio macht sich größte Sorgen, daß ihm etwas passieren könnte. Schließlich gehört er zu ihr und ihren Schwestern. Neoranga sieht das auch so, denn als Ushio sich in den Kugelhagel stürzt und in die Luft gesprengt wird, rettet er sie und greift zum ersten Mal aktiv an. Er haut alles kurz und klein, bis Ushio ihm Einhalt gebietet. Die Gefechte enden, und Neoranga bezieht nun in aller Ruhe seine Position hinter dem Shimabara-Haus im tokyoter Stadtteil Musashino.
Teil 5 Der Privat-Gott der Shimabara-Schwestern wird schnell zur Attraktion. Doch wo viel Begeisterung ist, ist auch viel Ablehnung. Trotz des ganzen Wirbels versuchen die Mädchen, nun wieder zu so etwas wie ihrem normalen Leben zurückzukehren. Doch mit einem 25 m hohen Monster, das immer in der Gegend herumstrampelt, stoßen die Mädchen auf wenig Verständnis. Und selbst als Neoranga mal einen Verbrecher fängt, schimpft Polizist Kurogane, daß das gefälligst seine Arbeit sei. Doch andererseits lockt Neorangas Anwesenheit auch jede Menge Schaulustiger an, und die sind gut für den Umsatz des lokalen Einzelhandels. Und so hofft Ushio, daß die Leute sich bald an Neoranga gewöhnen und ihn akzeptieren.
Teil 6 Neoranga steht auf einem freien Feld und wird von einem Panzerbataillon in Stücke geschossen. Große Freude kommt darüber allerdings bei niemandem auf. Dafür wird das Leben in Musashino nun wieder viel ruhiger. Die Kyoshinkai-Leute haben Neoranga Überreste zum Untersuchen heimlich in einen großen Hangar verschafft. Tatsächlich ist Neoranga völlig unbeschädigt, rührt sich aber nicht mehr. Die Wissenschaftler rätseln, was Neoranga ist. Gehandelt werden die Möglichkeiten Alien, Roboter, Mineral, Tier, Pflanze oder alles zusammen. Am nächsten Tag entdecken Joel und Yuuhi Neoranga, woraufhin er wieder aufwacht und mit den beiden zum Shimabara-Haus zurückmarschiert und auf Yuuhis Wunsch dabei alles, was auf dem Weg liegt, zusammenhaut.
Teil 7 Ushio kann Yuuhi nicht davon abhalten, Tokyo zerstören zu wollen. Doch die Armee hat für Neoranga eine neue Falle aufgebaut. Nachdem er in diese hineingetappt ist, schaltet er sich erst mal ab. In einer ziemlich dramatischen Aktion weckt Ushio ihn wieder auf. Neoranga befreit sich ohne Probleme aus der Falle und setzt dann das ziemlich idiotische Duell gegen Kuroganes Mecha fort, bis Kommandant Takesue mit dem Premierminister auftaucht und das ganze stoppt. Minami ist das offizielle Staatsoberhaupt von Barou, und bis auf weiteres wünscht der japanische Staat mit Barou friedliche Beziehungen.
Teil 8 Die japanischen Politiker brüten darüber, was aus Musashino, wo die Shimabaras wohnen, werden soll. Die avancieren derweil zu Fernseh-Stars. Die Kyoshinkai-Leute organisieren Anti-Neoranga-Demos, und auch sonst ziehen die Ereignisse einige unheimliche Gestalten an, nämlich die Yakuza, die organisierte Kriminalität in Japan, die (zumindest in diesem Anime) ziemlich eng mit der Regierung verflochten ist. Yuuhi würde mit der Yakuza gerne aufräumen, Minami und Ushio warnen sie aber, weil mit denen nicht zu spaßen ist. Tatsächlich werden die Bewohner von Musashino so terrorisiert, daß viele wegziehen. Die Häuser werden dann von der Yakuza zu Spottpreisen aufgekauft.
Teil 9 Von Barou kommen drei seltsame alte Knacker (Rano, Unbo und Garu, zusammen Tuurei genannt) und ein geheimnisvolles Mädchen namens Laburey nach Musashino. Irgendwie sind sie alle Diener von Neoranga. Ushio kennt sie noch von ihrem Besuch auf Barou und wundert sich, was sie nun hier wollen. Erst mal essen sie den Andou-Supermarkt halb leer, wofür sich aber das Fernsehen brennend interessiert. Frau Andou kommt dann auf die Idee, Ushio in ihrem Laden arbeiten zu lassen, weil sie sich von ihrer Berühmtheit einen erheblich höheren Umsatz verspricht, was dann auch so eintritt. Doch die Andous sind nie zufrieden, wieviel Geld sie auch scheffeln, und ihre Tochter Hiromi ist davon zutiefst abgestoßen. Außerdem nehmen sie dem Yakuza-Laden den ganzen Umsatz weg, und das lassen diese Typen sich nicht gefallen und statten dem Laden mal einen nächtlichen Besuch ab.
Teil 10 Herr und Frau Andou sind am Boden zerstört, ihr Laden geschlossen, und Ushio weiß jetzt nicht, wo sie einkaufen soll. Da Kurogane nach Andous Meinung nichts unternimmt, nimmt er in der nächsten Nacht die Gerechtigkeit in die eigenen Fäuste und bricht in den Yakuza-Laden ein. Leider wird er dabei erwischt. Ushio setzt Neoranga in Bewegung, um ihn wieder zu befreien. Doch die Yakuza und ihre Hintermänner haben wohl damit gerechnet und mal wieder eine Falle aufgebaut, die natürlich am Ende so wirkungslos ist wie alle anderen zuvor. Dafür läuft Neoranga fast Amok. Laburey taucht auf und beruhigt ihn mit ihrem Gesang wieder. Es geht so aus, daß der Yakuza-Laden schließt und Andous Supermarkt wieder öffnet.
Teil 11 Minami arbeitet nachts als Animiermädchen in einer Bar in Shinjuku, morgens trägt sie Zeitungen aus, und tagsüber arbeitet sie als Managerin in einer Firma namens Star Hole. Trotzdem steckt sie meistens finanziell ziemlich in der Klemme. Also versucht sie ihr Glück zur Abwechselung mal bei der Fujiwara-Bank, doch leider wird die gerade überfallen und Minami endet als Geisel. Allerdings handelt es sich um einen sehr ungewöhnlichen Banküberfall, der im Zusammenhang mit einer großen Unterschlagung steht, die bei der Bank in der Woche zuvor aufgedeckt wurde. Um die Sache schön kompliziert zu machen, marschiert dann auch noch Neoranga vor der Bank auf. Doch Minami hat eine bessere Idee. Sie schlägt dem Räuber vor, halbe-halbe zu machen, wenn sie ihm mithilfe von Neoranga zur Flucht verhilft.
Teil 12 Doch es kommt anders. Der Räuber (Kita Eichirou) hat keineswegs Geld haben wollen sondern die Beweise für die Unterschlagung, die wiederum von korrupten Politikern als Geldwäsche für schmutzige Geschäfte benutzt wurde. Mit Neorangas Hilfe will Kita diese Sache an die Öffentlichkeit bringen. Er endet aber, wie alle, die zuviel wissen, von Kugeln durchsiebt auf der Straße. Und Minami ist immer noch pleite.
Teil 13 Im Auftrag der Kyoshinkai arbeitet Takesue an einem neuen Mecha. Derweil drückt Hiromi sich in zwielichtigen Bars herum und muß von Zeit zu Zeit vor der Polizei flüchten. Da Ushio sich Sorgen um sie macht, sucht sie sie und findet sie schließlich auch, aber Hiromi will nicht nach Hause kommen. Sie hängt lieber mit Asao, einem der Yakuza-Bosse, herum. Jemand versucht, einen Anschlag auf Neoranga zu verüben. Dann wird Takesues Mecha samt Besatzung geklaut.
Teil 14 Asao nimmt Ushio als Geisel und läßt dann den geklauten Mecha gegen Neoranga antreten. Doch das geht aus wie immer. Ushio war eigentlich immer noch dabei, Hiromi dazu zu überreden, nach Hause zu kommen, was sie dann irgendwann auch macht.
Teil 15 Haseoka folmt MinamiFrau Oomori hat ein Neoranga-Fest organisiert, das allerdings auswärts, auf einer Insel, stattfinden soll. Die Shimabara-Schwestern und einige Freundinnen verbinden das mit einem Badeurlaub. Nur stellt Ushio auf der Fähre fest, daß jemand ihren Bikini geklaut hat. Die Sache regt sie so auf, daß sie am Ende sogar Neoranga aufweckt, um den Dieb zu fassen. Aber auch Yuuhi und Minami vermissen Sachen, allerdings komischerweise kein Geld.
Teil 16 Das Fest findet in der Stadt Reiya statt, wo zufälligerweise auch die Tante der Shimabara-Schwestern namens Tomabechi Yoshie mit ihrem Mann Tatsuji lebt. Es gibt dort einen alten Schrein, der abgerissen werden soll, weil der Bürgermeister einen neuen extra für Neoranga errichten will. Anscheinend ist Neoranga aber nur der Vorwand für ein schmutziges Geschäft. Die Handlung ist, wie immer, ziemlich verworren, auf jeden Fall kommt dabei heraus, wer in Folge 15 die ganzen Sachen geklaut hat, nämlich Ushios Klassenkamerad Sasai Tsubasa. Er und ein paar Burschen, die den alten Schrein behalten wollen, haben geglaubt, mit dem Kram irgendwie Neoranga fernsteuern zu können, was natürlich Blödsinn ist.
Teil 17 Auf dem Weg zur Tomabechi-Familie fischt Joel ein seltsames Objekt aus einem Fluß. Es gehört zu einem alten Gott aus der Gruppe der Suura, zu denen auch Neoranga gehört. Die Tomabechis haben einen Schrein und bewachen seit vielen Generationen einen Suura-Gott. Sie empfangen Minami und die anderen sehr abweisend, weil sie nicht wollen, daß jemand ihrem Gott hinterherschnüffelt. Neoranga tut aber nicht nur das, er greift den Suura-Gott sogar heftig an und tötet ihn am Ende. Deswegen fällt das Neoranga-Fest nun leider aus. Seltsamerweise sind die Tomabechis jetzt freundlicher, vielleicht weil diese alte Pflicht nun von ihnen genommen ist.
Teil 18 Nach dem Neoranga-Fest genießen die Shimabara-Mädchen das Strandleben. Ushio und Tsubasa veranstalten ein Melonen-Wettessen, das so ausgeht, daß sie beide mit schwerer Magenverstimmung im Bett liegen. Dafür hat Bürgermeister Kedoin ein Problem: er muß eine hohe Vertragsstrafe zahlen, weil das Fest ausgefallen ist. Anscheinend ist er betrogen worden. Kazuo steckt ihm aber Geld zu, um ihm aus der Klemme zu helfen. Die bösen Buben werden von Neoranga bestraft. Und in der Nacht gibt es ein schönes Feuerwerk.
Teil 19 Haseoka läuft mit seiner Kamera herum und läßt die Leute über sich und Neoranga erzählen.
Yuuhi bekommt einen Brief von der Schule, sich nicht jeden Morgen von Neoranga dort abliefern zu lassen, weil es für ihn keinen Parkplatz gibt. Doch jetzt läßt sie sich gerade extra von ihm zur Schule tragen. Yuuhi fragt Joel und Laburey, ob sie nicht auch zur Schule gehen wollen. Wollen sie aber nicht.
Auch Minami setzt Neoranga für Botengänge ein. Er ist sowas wie ein Bestandteil des täglichen Lebens geworden, nicht nur für die Shimabaras, sondern für alle Bewohner von Musashino.
Teil 20 Da Yuuhi gegen die Schul-Regel verstoßen und trotzdem mit Neoranga gekommen ist, droht ihr der Rauswurf. Allerdings steckt dahinter ein neuer finsterer Plan der Kyoshinkai. Das Problem: Yuuhi macht es gar nichts aus, etwas länger Ferien zu haben. Sie wird dann in die Schule zitiert, und während dessen wird Neoranga entführt. Dahinter stecken die Schul-Rektorin, Kaga Akiko, und ein Herr Chikamatsu, der zufällig auch der Vater von einer von Yuuhis Klassenkameradinnen namens Tomoko ist. Tomoko ist zwar ziemlich trottelig und wird von Yuuhi immer heruntergeputzt, trotzdem hat sie an ihr einen Narren gefressen und hilft ihr, ihren Gott zurückzubekommen, der bereits auf einem Schiff unterwegs nach sonstwohin ist. Und die Kyoshinkai-Leute kümmern sich dann um Frau Kaga und Herrn Chikamatsu.
Teil 21 Mit Neoranga läßt sich auch Geld verdienen, denn es gibt genügend Leute, die glauben, daß er ihnen Glück oder so bringt, und Touristen, die Neoranga-Souvenirs kaufen wollen. Im Hintergrund laufen die üblichen Intrigen, diesmal Takesue und seine Leute gegen die Kyoshinkai. Und die Shimabara-Mädchen benutzen Neoranga, um Verbrecher zu fangen und Korruption aufzudecken, was ihre Popularität gewaltig erhöht.
Teil 22 Der japanisch-amerikanische Militärpakt wird um eine Anti-Neoranga-Klausel erweitert, woraufhin Soldaten Musashino besetzen und die Leute evakuieren. Anschließend marschieren mal wieder Mechas auf. Hinter dem ganzen steckt Senator Chikamatsu, doch Fujiwara, der mehr oder weniger heimlich für die Kyoshinkai arbeitet, will diese Aktion möglichst verhindern. Die Bewohner von Musashino verschaffen sich dann gewaltsam wieder Zutritt zu ihren Häusern und suchen bei Neoranga Schutz vor den Soldaten. Und Neoranga beschützt die Leute, auch ohne daß Ushio oder Yuuhi es ihm befehlen würden. Daraufhin kommt es wieder zu einem der üblichen Angriffe auf ihn.
Teil 23 Fujiwara hat Laburey zu den Kyoshinkai gebracht. Neoranga haut derweil die Mechas der Armee zusammen und marschiert dann davon zum Meer. Die Shimabara-Schwester, die inzwischen als Staatsfeinde gelten, folgen ihm erst mal, weil sie nicht wissen, wohin sie jetzt noch gehen sollen. Irgendwie haben die Kyoshinkai mit Labureys Hilfe einen weiteren Gott unter ihre Kontrolle gebracht, der nun aus dem Meer auftaucht. Neoranga greift ihn an mit dem Ziel, Laburey, die an seiner Vorderseite befestigt ist, zu töten, was ihm aber nicht gelingt. Statt dessen versuchen die Kyoshinkai-Leute die japanische Regierung dazu zu bringen, sich unter den Schutz ihres Gottes zu stellen. Mit anderen Worten wollen sie die Macht übernehmen.
Teil 24 Minami, Ushio und Yuuhi flüchten mit Kuroganes Hilfe auf die Barou-Insel, wo die Bevölkerung sie begeistert empfängt. Hier lassen sie sich erst mal verwöhnen. Neoranga ist verschwunden, doch bei einem etwas unfreiwilligen Tauchausflug entdeckt Minami ihn in der Tiefe. In der Nacht wird die Insel durch Soldaten besetzt, die erst mal alles zusammenschießen und dann die Shimabaras und alle Insulaner gefangen nehmen. Bevor alle umgebracht werden, taucht aber Neoranga wieder auf und rettet sie. Die Mädchen kehren dann mit ihrem Gott nach Tokyo zurück und erledigen den Kyoshinkai-Gott.

Erstellt am 5.2.2007. Letzte Änderung: 22.2.2014