NieA_7 - Zusammenfassung 1. DVD Folge 1 - 4

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

NieA_7 - Zusammenfassung 1. DVD

Teil 1 - Alien and Launching UFO Bath

Mayuko sitzt an der Bushaltestelle und liest ein Buch. Die Zeit vergeht, Busse komme und fahren wieder, aber Mayuko wartet auf etwas anderes, daß nämlich der Metzger nebenan seine Preise noch mal um ein paar Yen senkt, bevor er seine Bude zumacht. Denn Mayuko ist immer knapp bei Kasse, um nicht zu sagen, sie ist bettelarm.

Aber Mayuko hat noch ein viel größeres Problem: ihre Mitbewohnerin NieA, ein Alien-Mädchen, daß im Wandschrank ihres Zimmers lebt - natürlich ohne Miete zu zahlen, dafür aber immer hungrig. Von ihrem so hart erarbeiteten Fleisch will Mayuko diesem Vielfraß nichts abgeben, doch da geht ihr beim Kochen das Gas aus. NieA hat eine Ersatzflasche, aber dafür will sie 1/3 des Fleisches haben. Am Ende bekommen sie aber beide nichts, denn NieAs kosmisches Gas sprengt das ganze Essen in die Luft.

NieA

*

In Enohana gibt es ein Ofuro (Bad bzw. hier Badehaus), so ein richtig romantisches traditionelles, wie man sie tatsächlich auch heute noch in der japanischen Provinz findet. Hier übt Mayuko einen ihrer diversen Nebenjobs aus, mit denen sie sich finanziell über Wasser zu halten versucht. Danach lernt sie fürs Studium und die Nachhilfeschule, aber dabei schläft sie meistens ein - mitten in der Nacht ist das ja auch kein Wunder. Sie träumt von ihrem Vater und von der Uhr, die das einzige ist, was ihr von ihm geblieben ist. Es ist eine große Herren-Armbanduhr, aber sie trägt sie trotzdem. Und diese Uhr reißt sie regelmäßig jeden Morgen in aller Herrgottsfrühe aus dem Schlaf, weil dann ihre nächste Teilzeitarbeit anfängt: sie trägt nämlich morgens, bevor sie nach Tokyo reinfährt, Zeitungen aus. Nebenbei verlangt auch NieA nach Futter, was Mayuko aber meist nicht weiter kümmert. Schließlich hat sie selbst meistens kaum was zu beißen.

Von jeder Art regelmäßiger Arbeit bleibt NieA völlig unberührt. Allenfalls baut sie manchmal an einem UFO herum, ansonsten pennt sie oder sucht etwas Eßbares.

Erst per Bus, dann weiter mit dem Vorstadtzug fährt Mayuko dann am Vormittag nach Tokyo-Ipponmatsu, wo ihre Paukschule ist. Unter den eleganten und modischen Stadtmädchen fällt sie mit ihrer ärmlichen Kleidung ziemlich auf. Dafür hat sie aber sehr gute Noten und die Hoffnung, eines Tages weiterzukommen. Außerdem hat sie sogar eine Freundin, wenn man die ausgeflippte Komatsu Chiaki mal so nennen will.

Chiaki ist ein leicht gelangweiltes reiches Mädchen, das sich für Mayuko, ihren durch Armut geprägten Lebensstil, der stark mit ihrer Intelligenz kontrastiert, aber auch für die Aliens brennend interessiert. Sie lädt Mayuko zum Eis ein und läßt sich von ihr erzählen. Dabei taucht auch NieA auf, die Schrott und Müll sammelt, um ihn später gewinnbringend verkaufen zu können. Chiaki findet das alles ganz toll und aufregend. Mayuko ist es eher peinlich. Und dann will Chiaki sie auch noch Zuhause besuchen, weil man von dort aus das riesige, geheimnisvolle Alien-Mutterschiff sehen kann, mit dem vor langer Zeit die Aliens auf die Erde kamen. Das ist Mayuko erst recht peinlich, aber sie kann es leider nicht abwenden.

Also füttert Chiaki NieA ordentlich, dann fahren sie alle drei raus nach Enohana. Wie nicht anders zu erwarten, findet Chiaki die etwas heruntergekommene, total antiquierte Umgebung völlig hinreißend. Das Ofuro, in dessen Rückgebäude Mayuko wohnt, gehörte übrigens früher ihrer Familie. Die lebt aber jetzt ganz woanders, und das Haus gehört ihr schon lange nicht mehr.

Mayuko ist recht überrascht, als sie ihre Zimmertür öffnet und ein UFO vorfindet. NieA hat den Schrotthaufen, an dem sie schon länger herumbastelt, also inzwischen fertig gebaut.

Die drei klettern dann auf das Dach, und Chiaki bestaunt das in der Ferne sichtbare UFO-Mutterschiff. Sie will es unbedingt genau sehen, also erklärt NieA, sie könne dafür ihr UFO benutzen. Sie marschiert in Mayukos Zimmer, startet das Ding und kracht erst mal durch das Dach. So schwebt sie also über dem Haus - das UFO fliegt tatsächlich. Allerdings nur ein paar Sekunden lang, bis ihm der Strom ausgeht. Es stürzt ab und explodiert.

Damit ist nicht nur Mayukos Dach durchlöchert, auch das Fenster ist hin. Zum Glück ist gerade Sommer ...

Teil 2 - Alien and Violence Cosmic Bath

Kotomi zieht Bilanz. Sie leitet das Enohana-Ofuro und muß feststellen, daß sie tief in den roten Zahlen steckt. Also müssen mehr Kunden her, vor allem neue, weil die Stammkunden langsam an Überalterung aussterben.

Auch NieA ist bei dieser Versammlung anwesend, aber nur, weil es was zu futtern gibt. Finanzielle Angelegenheiten interessieren sie nämlich nicht im mindesten. Mayuko ist das peinlich, aber Kotomi hofft, daß vielleicht sogar NieA etwas zur Besserung ihrer Lage beitragen kann.

NieA, Mayuko und Yoshioka

Yoshioka hat ein Gerücht gehört, daß es im Alien-Krater Öl geben soll, das dort einfach so zutage tritt. Wenn man es selbst holt, kostet es nichts, also könnte man die Heizkosten schon mal einsparen. Kotomi findet die Idee sehr gut: das Enohana-Weltraum-Ofuro. Und so schickt sie Yoshioka, Mayuko und NieA los zu einer Expedition ins Ungewisse. Denn der Alien-Krater birgt neben einer Reihe (harmloser) Unter-Aliens, die dort ihr karges, aber unbeschwertes Dasein fristen, auch so manche unangenehme Überraschung.

Kotomi gibt der Expedition ein Obentou mit auf den Weg, das NieA am liebsten sofort verschlingen würde. Da sie das aber nicht darf, mault sie den ganzen Weg hindurch, wie hungrig sie sei und wann es endlich Essen gebe.

Die drei erreichen den Kraterrand, steigen hinunter und kommen nach einiger Zeit zu einer Alien-Hüttensiedlung, in der sie sich nach der Ölquelle erkundigen. Die Alien-Kinder ziehen NieA auf, weil sie keine Antenne hat. Aber ein freundlicher alter Alien-Mann weiß, wo es das Öl gibt und zeigt ihnen den Weg. Dieser führt jedoch durch einen dichten Dschungel, in dem riesige fleischfressende Pflanzen lauern, die unseren drei Helden den Weg ganz schön zur Hölle machen. Yoshioka läßt sich davon aber nicht entmutigen, und so müssen die beiden Mädchen ihm wohl oder übel folgen. Zwischendurch gibt es auch noch einen Wolkenbruch.

Nach einiger Zeit erreichen sie dann doch noch lebend den See, der sich als Öl-See herausstellt - brennbar natürlich. Außerdem taucht erneut eine der fleischfressenden Pflanzen auf und verschlingt das Obentou. Yoshioka und NieA werden darüber so wütend, daß sie die Pflanze in Stücke hauen.

Nachdem sie sich wieder beruhigt haben, füllen sie die mitgebrachten Kanister mit dem Öl. Und von den Überresten der Pflanze nehmen sie auch noch ein paar Stücke mit, weil sie gut riechen und als Badezusatz das Ofuro interessanter machen könnten.

*

Die Rechnung geht auf - zunächst jedenfalls. Die Leute finden das Weltraum-Ofuro sehr spannend und sorgen für volle Kassen. Bis dann schlagartig das Gebäude von innen und außen mit riesigen Pflanzen überwuchert wird. Und deren Entsorgung sorgt garantiert wieder für rote Zahlen auch in diesem Monat.

Teil 3 - Alien and Radio Noise Bath

Wie jeden Morgen macht Mayuko sich in aller Frühe auf den Weg zum Zeitungs-Austragen. Doch diesmal erwartet sie vor der Haustür ein Schock. Dort steht nämlich ein sehr seltsamer Inder, eigentlich in Wirklichkeit ein Alien, der Mayuko höflich begrüßt. Trotzdem erschrickt sie fast zu Tode und hält diesen Typen für einen perversen Cosplayer.

Sie saust nach oben und holt sich NieA zur Verstärkung, doch die ist ihr natürlich keine große Hilfe. Allerdings kennt dieses indische Alien: es ist Chada, der gekommen ist, um in seinem neuen Laden am Kraterrand ein Alien-Treffen aller in der Enohana-Gegend lebenden Aliens zu organisieren. NieA hat daran kein Interesse, vor allem, weil die verrückte Karna auch kommen wird. Bis Chada erwähnt, daß es dabei freies Essen gibt.

Chada und Mayuko

Nachdem Chada wieder weg ist, fällt Mayuko ein, daß sie ja noch ihre Zeitungen austragen muß.

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NieA verbringt den Vormittag dösend auf dem Dach und empfängt plötzlich seltsame Geräusche, womöglich eine Art Sendung des Alien-Mutterschiffes. Sie gibt aber nichts weiter darauf und schläft weiter, während Mayuko zur Schule fährt. Dort zeigt Chiaki ihr ganz stolz die Fotos, die sie bei ihrem Besuch gemacht und auf ihre Web-Seite gestellt hat. Sie will unbedingt wiederkommen.

*

Am Nachmittag findet dann das 53. Alien-Treffen statt. Teilnehmer: Chada, Karna und drei männliche Aliens. Als erstes serviert Chada jedem sein Curry-Reis, das allerdings nicht jedem besonders schmeckt. Vor allem die explosive Karna läuft fast Amok, weil sie der Meinung ist, ein Alien-Treffen sie viel zu wichtig um es mit Essensproben zu verschwenden. Statt dessen sollten sie all ihre Energie darauf konzentrieren, das Ansehen der hiesigen Aliens in der Öffentlichkeit zu verbessern. Dann überschüttet sie die Anwesenden, Chada eingeschlossen, mit phantasievollen Vorwürfen.

Kurz darauf taucht NieA auf. Mit dem Fuß öffnet sie die Schiebetür und will dann das versprochene Essen. Karna ist über dieses antennenlose Alien schockiert, und die beiden geraten in einen heftigen Streit, bei dem sie auf die übrigen Anwesenden und das Mobiliar keine große Rücksicht nehmen. Mitten hinein platzt ein weiteres Alien, ein junger Mann namens Geronimo Hongo, für den Karna großen Respekt zu empfinden scheint. Aber den Topf mit Curryreis hat er leider schon übergebraten bekommen.

Und so enden sie allesamt am Abend in Ofuro, um die Curry-Sauce wieder abzuwaschen und sich weiterzustreiten.

Teil 4 - Alien and a Beginner Waitress Bath

NieA sitzt in einem China-Restaurant und bestellt die Karte rauf und runter. In diesem Restaurant arbeitet zufälligerweise auch Karna, die sich gerade bei ihrem Chef lautstark beschwert, warum die Behörden ihr noch nicht erlaubt haben, sich als Plus-Fünf-Alien zu registrieren, wo sie doch so fleißig arbeitet und so viel für die Menschheit tut. Kurz darauf sieht sie eine verdächtige Person herausmarschieren, und dann wird ihr NieAs Rechnung präsentiert. Ihr ist sofort klar, wem sie dieses Desaster zu verdanken hat.

*

NieA und Karna

Chiaki hat schon ihr ganzes Taschengeld verbraten und fragt Mayuko, wie es eigentlich bei ihr mit Taschengeld aussehe. Aber Mayuko bekommt genau Null. Von wem auch? Sie muß selber arbeiten gehen. Chiaki findet das ganz toll und fragt, was für eine Arbeit sie denn mache. Mayuko antwortet, sie sei Kellnerin. Das findet Chiaki auch ganz toll und will sie in ihrem Restaurant unbedingt mal besuchen.

Karuchie heißt das Restaurant, in dem Mayuko arbeitet, aber Kellnerin ist sie dort nicht so direkt. Eher Liefer-Mädchen. Bevor sie heute dort arbeitet, sucht sie aber NieA, die im Ofuro helfen soll, und findet statt dessen in ihrem Zimmer ein halbfertiges UFO. Und fast noch schlimmer: NieA hat ihre Notration aufgefressen. Mayuko ist empört. Bestrafen kann sie NieA aber nicht, weil sie zur Arbeit muß.

Vorher bekommt sie aber überraschend einen Anruf von ihrer Mutter, die ihr erzählt, daß ihr alter Kindergartenfreund Someya Genzo nach Enohana gezogen sei. Davon weiß Mayuko noch gar nichts.

*

Das Karuchie ist eine kleine Klitsche, die westliches Essen anbietet und von einem Mann namens Karita und seiner kleinen Tochter Chie geführt wird. Herr Karita ist weder besonders gut organisiert noch sonstwie dafür prädestiniert, ein Restaurant zu führen. Ohne die clevere, fleißige und resolute Chie wäre er wohl schon längst pleite oder hätte mangels Motivation aufgegeben. So also sieht Mayukos Arbeitsplatz in Wirklichkeit aus.

Derweil taucht ein seltsamer Typ mit zwei Reissäcken unter dem Arm beim Ofuro auf und fragt nach Mayuko. Es ist Genzo, und der Reis ist ein Geschenk für Mayuko, die aber leider gerade nicht da ist.

Die Zeit vergeht, aber ins Karuchie kommt kein einziger Kunde - wie meistens. Herr Karita kann Mayuko kaum ihren Lohn zahlen. Dafür hat sie aber auch nichts zu tun. Chie findet das praktisch, so hat sie eine Gegnerin für ihre Video-Spiele, bei denen sie natürlich immer gewinnt. Irgendwann klingelt dann doch das Telefon und eine Bestellung geht ein. Karita springt an den Herd und kocht das Essen zusammen, das Mayuko dann per Fahrrad ausliefert. Unterwegs begegnet sie einem seltsamen Typen mit zwei Reissäcken unter dem Arm, Mayuko fährt aber weiter.

Im Karuchie erscheint inzwischen Karna und gibt eine Bestellung auf. Einen Moment später betritt auch noch Genzo mit seinem Reis den Laden. Mayuko hat auf dem Rückweg eine Fahrradkollision mit NieA, die irgendwo auf einem Müllplatz einen alten Schallplattenspieler gefunden hat, den sie für irre wertvoll hält. Jetzt ist es Zeit für Mayukos Abrechnung,: NieA wird heute kein Abendessen bekommen. Das ist das einzige, was sie trifft, und es trifft hart.

Zurück im Karuchie trifft sie Genzo, aber es dauert ein bißchen, bis sie ihn erkennt. Als sie ihm zum letzten Mal gesehen hat, war er noch ein kleiner Junge (er ist 1 Jahr jünger als sie) und nicht so ein Riese wie jetzt. Über den Reis, den er ihr schenkt, freut sie sich gewaltig. Schließlich hat nicht nur NieA immer Hunger. Die läuft einen Moment später ebenfalls im Karuchie ein, doch sie hat nicht mit Karna gerechnet.

Karna wirft NieA so einiges an den Kopf und putzt bei der Gelegenheit auch gleich noch Mayuko und das Karuchie herunter, was Chie gar nicht gefällt. Und die ist keiner, der bei sowas schweigend zuhört, sodaß sich nun Karna einiges anhören muß und sich schließlich geschlagen vom Feld schleicht.

Mayuko muß dann aber Chie ein bißchen beruhigen, bis Herr Karita schließlich, da es schon spät ist, das Karuchie für heute zumacht.

Mayuko überlegt sich, daß für Chie der Laden ihres Vaters sehr wichtig ist. Aber was ist für sie wichtig?


Erstellt am 25.8.2008. Letzte Änderung: 20.2.2014