Nisemonogatari

Nisemonogatari

Nisemonogatari ist die direkte Fortsetzung von Bakemonogatari. Auch dieser Name ist eine Art Wortspiel, bestehend aus "Nisemono" (Fälschung, Schwindler) und "Monogatari" (Erzählung, Geschichte). Anders als bei "Bakemonogatari" gibt es hier neben ein bißchen Fanservice auch so etwas wie eine Handlung. Oshino, der seltsame Priester, ist inzwischen weg, dafür sind Koyomis Schwestern Karen und Tsukihi, die in der 1. Staffel nur ganz kurz vorkamen, hier die Hauptpersonen und zusammen mit dem falschen Exorzisten Kaiki Deishuu diejenigen, auf die sich der Namen "Schwindler" bezieht, und das teilweise sogar in mehrfacher Hinsicht.

Tsukihi und Karen haben an ihrer Schule den Spitznamen "Fire Sisters", weil sie immer so energiegeladen sind. Und in der Tat sorgen sie mit ihren Aktionen das ganze Anime lang dafür, daß Koyomi nicht zur Ruhe kommt und ihnen immer wieder aus der Patsche helfen muß. Viel Dank erntet er dafür natürlich nicht, dafür muß er am Ende eine schockierende Entdeckung machen.

Wie bei "Bakemonogatari" gibt es auch hier nur eine Handvoll Haupt- und keinerlei Nebencharaktere. Die Straßen und Städte sind vollkommen menschenleer und verlassen, aber wenn man sich an diesen seltsamen Stil mal gewöhnt hat, kommt einem das gar nicht mehr komisch vor.

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Nisemonogatari ist in den USA auf Blu-Ray herausgekommen. Außerdem gibt es auch schon eine Nachfolgestaffel namens "Nekomonogatari".

Fazit

Genau wie "Bakemonogatari" hat auch dieses seltsame Anime einen ganz eigenen Reiz, obwohl so ziemlich alles daran unkonventionell ist. Immerhin gibt es die Andeutung einer Handlung, die aber auf alle 11 Folgen verdünnt ist. Der Rest sind schnelle Schnitte, obskure Szenen, sinnfreie Endlosdialoge und merkwürdige Charaktere aller Art. Aber irgendwie ist diese Mischung auch total cool.


Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 11

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Bakemonogatari

Nekomonogatari


Araragi Koyomi - wie immer ist er in seltsame Geschichten mit seltsamen übernatürlichen Wesen oder solchen, die vorgeben es zu sein, verwickelt. Und wie sich herausstellt, ist inzwischen nicht nur er selbst betroffen, sondern auch seine Schwester Tsukihi. Nur weiß sie es nicht und soll es am besten auch nie erfahren Araragi Koyomi Kamiya Hiroshi
Shinobu - in der ganzen 1. Staffel hat sie kein einziges Wort gesprochen, aber diesmal ist sie ausgesprochen redselig und quasselt (in einer etwa altmodischen Sprache, so ähnlich wie Horo aus Ookami to Koushinryou), wenn sie mal aus Koyomis Schatten auftaucht, praktisch die ganze Zeit. Sie ist ein mehr oder weniger unsterblicher Vampir und der Grund, warum auch Koyomi teilweise ein Vampir ist. Jetzt ist sie so etwas wie sein freundlicher Hausgeist und macht sich des öfteren nützlich. Außerdem liebt sie Doughnuts, vertilgt zur Not aber auch andere Objekte, die so ähnlich aussehen, zum Beispiel Handschellen.
Shinobu hat meiner Meinung nach eine bemerkenswert schöne Synchronstimme
Shinobu Sakamoto Maaya
Araragi Karen - sie ist 15, ziemlich wild und extrem sportlich. Unter anderem macht sie Karate. Sie gehört zu den wenigen in dieser Geschichte, die nicht irgendwelche übernatürliche Wesen in sich tragen Araragi Karen Kitamura Eri
Araragi Tsukihi - Koyomis jüngste Schwester ist 14. Sie wirkt sehr feminin, ist aber ziemlich aggressiv. Sie und Karen kennt man unter dem Namen "Fire Sisters" Araragi Tsukihi Iguchi Yuka
Kaiki Deishuu - da Oshino weg ist, braucht die Geschichte einen neuen Magier. Dieser hier hat allerdings mit Oshino wenig gemein. Er ist ein selbsternannter Betrüger und Schwindler, der vor allem hinter Geld her ist. Wo er auftaucht, entsteht Unfrieden. Er ist zum Beispiel für die Scheidung von Hitagis Eltern verantwortlich und noch für einiges mehr an üblen Dingen, die Hitagi zugestoßen sind, sodaß sie gerne mal mit ihm abrechnen würde Kaiki Deishuu Miki Shin'ichirou
Hanekawa Tsubasa - sie trägt die Haare jetzt kurz, und sie verwandelt sich auch nicht mehr in eine Katze. Aber sie ist immer noch in Koyomi verliebt, und er irgendwie auch in sie Hanekawa Tsubasa Horie Yui
Kanbaru Suruga - sie ist hinter Koyomi her, obwohl sie angeblich lesbisch ist. Zuhause in ihrem riesigen Schrein läuft sie am liebsten nackt herum, was Koyomi immer wieder irritierend findet. Ansonsten hat sie in dieser Staffel keine besonders wichtige Rolle Kanbaru Suruga Sawashiro Miyuki
Sengoku Nadeko - diesmal hat sie nur eine kleinere Nebenrolle und ist auch nicht in dämonische Aktivitäten verstrickt Sengoku Nadeko Hanazawa Kana
Senjogahara Hitagi - sie neigt zu Gewalttätigkeit und Morddrohungen, und ihre Methoden sind ziemlich ungewöhnlich, aber sie ist aufrichtig in Koyomi verliebt und macht sich große Sorgen, als er eines Tages Kaiki Deishuu trifft, denn wenn man dem begegnet, hat man nichts Gutes zu erwarten Senjogahara Hitagi Saitou Chiwa
Hachikuji Mayoi - sie wandert nach wie vor ziellos durch die Stadt und begegnet ab und zu Koyomi. Die beiden reden dann über all die seltsamen Dinge, über die in diesem Anime so geredet wird. Der Name Hachikuji bedeutet übrigens 89 Tempel Hachikuji Mayoi Katou Emiri
Kagenui Yozuru - sie ist Exorzistin und eine Klassenkameradin von Oshino und Kaiki. Sie kommt in die Stadt, um einen Phönix zu erledigen, nämlich Tsukihi. Dabei ist sie in der Wahl ihrer Methoden nicht zimperlich Kagenui Yozuru Shiraishi Ryouko
Ononoki Yotsugi - sie ist Yozurus Shikigami, eine Art übernatürlicher Begleiter Ononoki Yotsugi Hayami Saori

Daten: Regie: Itamura Tomoyuki, Shinbo Akiyuki Design: NisiOisin, Watanabe Akio Erscheinungsjahr: 2012
Bewertung Animation:
Framerate: gut Animationsqualität insgesamt: gut Zeichenqualität: sehr gut Character-Design: identisch zur 1. Staffel
Bewertung sonstiges: Handlung: Koyomi ärgert sich mal wieder mit seltsamen, mehr oder weniger übernatürlichen Burschen herum Besonderheit: schnelle Schnitte und extreme Perspektiven Musik: paßt gut zu der verrückten Handlung
Japanische Synchronstimmen: sehr gut Fansub-Untertitel: gut Gesamt-Beurteilung: auf seine Weise ziemlich cool

Erstellt am 9.5.2013. Letzte Änderung: 23.4.2015