Nodame Cantabile: Paris - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 11

Leçon 1

Im Vorspann sehen wir, wie Shin'ichi und Megumi in Paris am Flughafen Charles de Gaulle ankommen und mit dem Taxi in die Stadt fahren. Unterwegs bewundern sie die berühmten Bauwerke der Stadt. Megumi ist schwer beeindruckt, Shin'ichi hingegen kennt sie schon. Er ist glücklich, wieder in Europa zu sein. Alle seine großen Vorbilder kommen von hier. Er will so werden wie sie.

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Titelmusik.

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Vieras Orchester

Megumis und Shin'ichis Ziel ist das große Stadthaus von Shin'ichis Mutter, in dem Shin'ichi vor 13 Jahren das letzte Mal war. Es ist hauptsächlich an Musikstudenten vermietet. Shin'ichi bezieht einige geräumige Zimmer, Megumi bekommt nur ein kleineres mit einem verstimmten Klavier, immerhin direkt neben denen von Shin'ichi, worüber sie sich sehr freut.

Megumi spielt dann ein Stück von Ravel auf Shin'ichis nicht verstimmten Flügel und lockt damit weitere Hausbewohner herbei: den französischen Anime-Otaku Frank und die Russin Tanya, die mehr Wert auf sexy Kleidung als auf ihre künstlerische Ausbildung legt. Megumi und Frank sind alte Bekannte, die sich bei der Aufnahmeprüfung für das Konservatorium kennengelernt haben. Sie freuen sich, einander wiederzusehen.

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Am Abend gehen sie zu einem Konzert, das Sebastiano Vieira dirigiert. Für Shin'ichi ist das eine gute Motivation, fleißig zu arbeiten und sich selbst auch den ersten Ruhm zu ernten. Nach dem Konzert lädt er Megumi zum Essen ein. Da sie allerdings mit der französischen Sprache noch erhebliche Schwierigkeiten hat, verläuft dieses Essen etwas anders als erwartet. Shin'ichi macht sich darüber lustig, was Megumi ziemlich ärgert. Außerdem sind beide am Ende ziemlich betrunken von dem vielen Rotwein.

Als Shin'ichi Megumi ins Bett legt, überlegt er sich, daß sie mit ihren Prüfungen so viel zu tun hatte, daß sie gar keine Zeit gehabt hat Französisch zu lernen, und es tut ihm leid, daß er sie deswegen aufgezogen hat.

Am nächsten Morgen ist aber alles vergeben und vergessen, und Megumi will jetzt erst mal richtig Paris und Versailles besichtigen, und zwar zusammen mit Shin'ichi. Doch der hat überhaupt keine Zeit, weil auch für ihn Prüfungen anstehen. Diese Gelegenheit ergreift Frank, dem Megumi von Anfang an gefallen hat. Er nimmt gerade eine Folge von "Puri Gorota" auf, seinem Lieblings-Anime, als Nodame in sein Zimmer platzt. Sie ist spontan begeistert, und so schauen sie sich den Film zusammen an. Das allerdings reicht Megumi nicht. Schließlich hat Frank ihn aufgenommen, und so sieht sie ihn gleich ein zweites Mal, dann ein drittes usw. Frank streckt irgendwann die Waffen. Doch Megumi macht das nicht nur aus Begeisterung für ihr Lieblings-Anime. Es war nämlich eine französische Synchro, und da sie bekanntermaßen ein unglaublich gutes Gehör hat, lernt sie auf diese Weise in kürzester Zeit Französisch.

Derweil versucht Tanya Shin'ichi anzumachen, allerdings mit ziemlich geringem Erfolg. Er hat, wenn man es mal so ausdrücken will, mit Nodame schon genug am Hals, und vor allem anderen kommt seine Arbeit bzw. das Musikstudium. Tanya erklärt ihm, wie einsam sie sei und was sie über die Osterferien nur machen sollte, so allein wie sie ist. Shin'ichi antwortet ihr, sie solle doch Klavier üben. Deshalb sei sie schließlich hier. Dann läßt er sich von ihr etwas vorspielen und putzt sie, weil sie so schlecht ist, nach allen Regeln der Kunst runter.

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Am Abend sind Shin'ichi und Megumi glücklich und zufrieden, Tanya und Frank hingegen ziemlich aufgearbeitet. Das sind also ihre neuen Mitbewohner ...


Leçon 2

In Franks Heimatstadt findet das große "Anime Festa" statt, und Megumi ist ganz begeistert von der Aussicht, daran teilzunehmen. Shin'ichi kann sich solchen Vergnügen nicht hingeben, denn am nächsten Tag beginnt seine Prüfung, der internationale Platini-Dirigentenwettbewerb.

Am Tag darauf sitzen Megumi und Frank im Zug, zusammen mit zahlreichen Cosplayern. Zufällig muß auch Shin'ichi mit diesem Zug fahren und regt sich über diese Otakus ganz schön auf. Dafür schenkt Megumi ihm einen Glücksbringer.

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Am Ziel angekommen muß Shin'ichi ein Los ziehen, auf dem steht, welche Stücke er zu dirigieren hat. Aber auch die Konkurrenz schläft nicht, zum Beispiel Jean Donnadieu und seine eingebildete Freundin Yuko. Er trifft aber auch einen japanischen Landsmann namens Katahira Hajime, mit dem er sich auf Anhieb gut versteht.

Shin'ichis erstes Stück ist Haydns Symphonie Nr. 104, und er macht bei der Jury, die sich übrigens wundert, daß er erst 23 ist, einen guten Eindruck. Doch Jean Donnadieu ist ihm dicht auf den Fersen.

Nodame und Shin'ichi im Zug

Der Platini-Wettbewerb geht über 10 Tage, und am 4. Tag beginnt die zweite Runde. Diesmal geht es darum, Fehler zu finden, die die Orchesterspieler absichtlich einbauen. Zum Beispiel vertauschen Klarinette und Oboe oder 1. und 2. Geige ihre Rollen, oder ein Spieler spielt halbe Noten als Viertel usw., und das muß der Dirigent heraushören und korrigieren. Hier glänzt Shin'ichi besonders, aber auch wiederum Jean, die beide in die dritte Runde kommen. Und für diese hat Nodame sich angesagt.

Diesmal dirigieren alle verbliebenen Wettbewerber dasselbe Stück ("Till Eulenspiegel" von Richard Strauss) und die Jury vergleicht sie direkt. Da Shin'ichi das Orchester ziemlich rannimmt, wird es für ihn kein Spaziergang. Zu allem Unglück verliert er zwischendrin auch noch den Takt und alles bleibt stehen. Er versucht aber nicht, das zu überspielen, sondern entschuldigt sich für seinen Fehler und fängt noch mal an.

Der Tag ist für ihn ziemlich schlecht gelaufen, aber Megumi tröstet ihn. Yuko hingegen freut sich über sein Mißgeschick, weil das die Chancen ihres Freundes Jean deutlich verbessert. Jean selbst hingegen verhält sie sehr fair und kameradschaftlich.

Am Abend, nach einer größeren Menge Rotwein, nimmt Shin'ichi Megumi dann kurzerhand mit auf sein Zimmer. Viel hat sie davon aber nicht, denn er ist total erschöpft und schläft sofort ein.

Das Ergebnis der dritten Runde: Jean ist Erster, Shin'ichi Zweiter, Hajime Dritter.

Es folgt Runde 4. Shin'ichi läßt Megumi das Los ziehen und bekommt Tschaikowskis Violinenkonzert 35. Volltreffer. Dieses Stück hat er schon als Kind geliebt.

Und so endet er beim großen Platini-Wettbewerb auf Platz 1. Nodame ist darüber fast noch glücklicher als er selbst.


Leçon 3

Franz von Stresemann ist in der Stadt, und als er im Taxi zufällig an Megumi und Frank vorbeifährt, kann er sich natürlich nicht zurückhalten, Megumi auf seine Weise zu "begrüßen".

Nachdem sie erkannt hat, wer sie da angegrabscht hat, nimmt Megumi Stresemann aber trotzdem mit ihn ihre Wohnung. Dem Staub auf dem Klavierdeckel nach hat sie allerdings schon mindestens ein paar Tage nicht mehr gespielt. Nun ja, sie war ja auch nicht da. Dann erkundigt sie sich, warum Stresemann eigentlich gekommen ist.

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Die Antwort ist Shin'ichi, der von Stresemanns Sekretärin Elise (gesprochen von Sakuma Kumi) entführt wurde. Sie will ihn erst wieder laufen lassen, wenn er unterschreibt, Stresemann auf seiner Welt-Tournee zu begleiten. Natürlich weigert Shin'ichi sich entschieden, und natürlich setzt Elise am Ende ihren Willen doch durch. Immerhin wird Shin'ichis Berühmtheit dadurch gewaltig aufgewertet. Außerdem darf er mit dem berühmten Franz von Stresemann zusammenarbeiten ...

Stresemann hat derweil Megumi in einen Club ausgeführt, wo später am Abend dann auch Shin'ichi eintrudelt. Stresemann vergnügt sich mit einer ganzen Gruppe von Frauen, Megumi tritt im Kimono auf, und Shin'ichi verwünscht sein Unglück. Er bleibt auch nicht lange. Die erste Station seiner Tour ist Spanien, und dort hin fährt er mit dem Zug. Megumi wird ihn jetzt leider die nächsten drei Monate nicht mehr zu Gesicht bekommen. Dafür darf sie aber Shin'ichis Flügel zum Üben benutzen.

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Franz von Stresemann im Club

Es ist Juni. Nodame hat japanisch gekocht und Tanya eingeladen. Die wiederum hat einen neuen Mitbewohner mitgebracht, einen Chinesen namens Yunlong Li. Dem schmeckt Megumis komisches Essen gar nicht. Aber Megumi ist auch in keiner guten Stimmung. Denn ihr geliebter Shin'ichi ist mit einer anderen Frau zusammen. Oder sogar mit vielen. Stresemann hat ihr ein paar Fotos geschickt und es ihr brühwarm serviert. An der ganze Sache ist natürlich nichts dran, aber deprimiert ist Megumi trotzdem.

Später taucht Frank auf, und auch er ist am Boden zerstört, weil er nicht den Klavierlehrer bekommen hat, den er wollte. Aber Schüler dürfen sich ihre Lehrer nun mal leider nicht aussuchen. Und schlimmer noch: seinen Lehrer hat ausgerechnet Megumi bekommen: den berühmten Charles Auclair.

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Megumi bekommt einen Anruf, und zwar ausgerechnet von Yuko, die ihr erzählt, daß Shin'ichi, der gerade in China weilt, sein erstes richtiges Konzert dirigiert hat. Stresemann wurde krank, und er mußte / durfte übernehmen. Megumi schaut im Internet nach, was das für ein Konzert war, und stößt dabei auf den Namen Song Rui, eine äußerst talentierte junge Chinesin, die zur Zeit viel mit Shin'ichi zusammenarbeitet. Yunlong kennt sie ganz gut und klärt Megumi über sie auf.

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September.

Die Schule fängt an, doch Megumi ist vollkommen planlos. Sie hat das gar nicht mitgekriegt. Zum Glück werfen Tanya und Frank sie noch rechtzeitig aus dem Bett, sonst hätte sie den ersten Tag mit ihren neuen Lehrer Auclair-sensei glatt verpaßt.

Auclair ist ein freundlicher älter Herr. Er bittet sie, zum Anfang einfach etwas zu spielen, das ihr gefällt. Nodame kommt auf die Idee, das Stück zu spielen, das Song Rui bei Shin'ichis Konzert gespielt hat. Es ist technisch äußerst anspruchsvoll, und sie bekommt es auch gut hin. Zufrieden ist Auclair aber nicht, denn daß Megumi dieses Stück alles andere als gerne mag, hat er sofort gemerkt.


Leçon 4

Vier Monate hat es gedauert, dann ist Shin'ichi wieder zurück in Paris. Megumi ist überraschenderweise nicht da, und als sie kommt, macht sie einen ausgesprochen erschöpften Eindruck. Offenbar geht es im Konservatorium nicht so gut voran, sie hat eine harte Zeit und ist voller Selbstzweifel. Shin'ichi kann's kaum glauben und überzeugt sich persönlich davon, was sie zur Zeit kann.

Er erkennt das Stück, das damals Rui gespielt hat, natürlich sofort, und so ist ihm klar, daß Megumis Probleme weniger künstlerischer Art sind. Also gibt er ihr kurzerhand einen Kuß, doch der kommt auch nicht so gut an. Megumi wirft ihn erst mal raus, und so weiß das ganze Haus, daß die beiden einen Streit haben.

Am Abend sitzen Tanya, Frank und Yulong in der Pizzeria und reden über Nodame und sich selbst natürlich auch. Derweil bereitet Shin'ichi sich auf das nächste Stück vor, das morgen im Konservatorium auf ihn wartet (Ravels "Die Schöne und das Biest"). Und er macht es sehr gründlich wie immer.

Das Orchester kennt ihn ja noch und bereitet ihm einen herzlichen Empfang. Vor allem der sensible Geiger Roland freut sich riesig, seinen schwarzen Prinzen wiederzusehen.

Nodame und Auclair

Auch für Megumi wird es ein guter Tag. Das ein oder andere Mißverständnis klärt sich auf, und von "Meister Yoda" (Auclair-sensei) läßt sie sich in die Geheimnisse der Macht einweihen und bittet ihn, ein Stück vorzuspielen, das sie selbst komponiert hat. Das bringt ihr eine Menge überraschender Einsichten. Und außerdem ist es keineswegs so, daß Auclair sie für eine schlechte Schülerin hält ...

Am Abend findet sie einen Brief von Shin'ichi mit einer Eintrittskarte für das Wiltord Orchester, bei dem Shin'ichi zur Zeit dirigiert. Sie freut sich riesig darüber. Und sie wird nicht enttäuscht. Neben diversen Klassenkameraden ist auch Shin'ichis Familie anwesend: Yuiko, Toshihiko, Seiko und Takehiko, die in dieser Folge ihren einzigen und auch sehr kurzen Auftritt dieser Staffel haben.

Nach der Vorstellung, die sehr gut gelaufen ist, kommt Megumi zu ihm und will ein Autogramm. Dann taucht die Familie auf - und will ebenfalls Autogramme.

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Am nächsten Tag übt Shin'ichi mit Megumi, was turbulent wie immer verläuft. In Megumis Gehirn gehen manchmal seltsame Vorstellungen um. Später führt er sie mal durch die pariser Museen, denn in der Kunst ist alles irgendwie aufeinander bezogen. Und zur klassischen Musik gehören auch Bilder und Figuren aus alten Zeiten. Viele davon sind im klassisch griechischen Stil gehalten (, zeigen also nackte Menschen mit perfekten Körpern), und das regt Megumis Fantasie kräftig an.

Auf dem Rückweg essen die beiden geröstete Kastanien, und Shin'ichi erzählt Megumi, daß Elise ihn nach Holland geschickt habe. Allerdings werde das nicht so lange dauern wie das letzte Mal. Etwas überraschend bittet Megumi um einen Kuß, doch so einfach ist das bei Shin'ichi nicht. Immerhin gehen sie händchenhaltend nach Hause.


Leçon 5

Weihnachten steht vor der Tür, und am Konservatorium erscheint ein neuer Student: Kuroki Yasunori, ein alter Bekannter von Megumi und Shin'ichi.

Shin'ichi verläßt gerade das Haus auf dem Weg nach Holland, als Megumi - etwas verspätet - auftaucht, um ihn zu verabschieden. Kuroki ist auch dabei und von Megumis stürmischer Art etwas pikiert. Ebenso von ihrem chaotischen Zimmer, das er wenig später zu sehen bekommt. Megumi bevorzugt aber Shin'ichis staubfreie Wohnung, in die sie Kuroki dann zum Essen einlädt.

Megumi als Esel

Megumis qualitätvolles Klavierspiel motiviert Kuroki, sich ebenfalls viel Mühe zu geben, und an einem der nächsten Tage wird er von einer Kommilitonin namens Catherine eingeladen, mit ihr zusammen ein Duo zu gründen. Er sieht sich im Kurs erheblich steigen. Derweil überlegt Shin'ichi sich, was er nach Weihnachten machen könnte. Er hat ein Angebot für ein Orchester, aber die Zeit mit Megumi zusammen zu verbringen, wäre auch nicht schlecht. Nur hat sie ihn bisher noch kein einziges Mal angerufen. Er fühlt sich von ihr schlecht behandelt. Und auch Kurokis Kurs sinkt wieder, denn Catherine tritt statt dessen einem neuen Trio bei und läßt ihn einfach stehen. Kuroki hatte bisher in Frankreich noch nicht viel Glück und ist ziemlich deprimiert. Wenigstens ist Megumi nett zu ihm.

Shin'ichi sitzt im Zug zurück nach Paris und denkt an Megumi. Die ist allerdings vollauf beschäftigt mit einer Weihnachtsaufführung für Kinder, bei der sie und Kuroki das Vorder- und Hinterteil eines Esels spielen sollen. Megumi ist Feuer und Flamme für das Projekt, und da kann Kuroki nicht Nein sagen. Die Aufführung wird ein großer Erfolg, nicht zuletzt dank Megumis vollem Einsatz, mit dem sie allen die Schau stiehlt. Kuroki ist am Ende beeindruckt, wie leicht Megumi sich in diesem Land tut und wie beliebt sie vor allem bei den Kindern ist.

Derweil ist Shin'ichi wieder zurück und trifft einen weiteren Bewohner dieses Hauses, einen Maler, der mit ihm eine Flasche Rotwein leert. Der Mann lebt hier schon sehr lange und kannte sogar Shin'ichis Vater, dessen Musik ihn zu einigen Bildern inspiriert hat. Allzu lange hält Shin'ichi sich bei ihm aber nicht auf. Er hofft, daß Megumi bald zurückkommt. So wie er als Kind hoffte, sein Vater würde zu Weihnachten da sein, was er aber meistens nicht war. Schließlich wird er des Wartens müde und beschließt, zu Vieiras Haus zu fahren. Doch wen trifft er da auf der Brücke - Nodame. Die ist so überrascht, ihn hier zu treffen, daß sie erst mal an ihm vorbei rennt. Die beiden schaffen es dann, in einen heftigen Streit zu geraten, weil jeder dem anderen alles mögliche vorwirft. Sie verprügeln sich sogar, und das hilft doch deutlich, ihre Beziehung zueinander zu klären.


Leçon 6

Es ist März. Megumi spielt inzwischen bei einem Kammerorchester, zusammen mit Kuroki und einem jungen Mann namens Paul Dubois, aber Jean Donnadieu ist ein großer Star beim Deschamps-Orchester geworden, obwohl er gegen Shin'ichi in einem direkten Duell nur Zweiter wurde. Aber seine extrovertierte, etwas verrückte Art hat ihm diesen Posten eingebracht. Elise hat für Shin'ichi, nachdem sie ihn genügend verspottet hat, eine Alternative, nämlich das über 130 Jahre alte Roux-Marlet Orchester, bei dem früher auch mal Stresemann dirigiert hat. Sie erklärt Shin'ichi, daß James Deprieste, der Musikdirektor, ab der nächsten Saison unbedingt ihn haben wollte.

Shin'ichi ist beeindruckt. Später, als er wieder Zuhause ist, trudelt Megumi bei ihm ein. Sie fällt auf sein Bett und schläft auf der Stelle ein. Am nächsten Tag nimmt Shin'ichi sie mit zu seiner neuen Stelle. Sie sind beide sehr angetan von dem großen alten Haus. Vom Orchester allerdings weniger. Shin'ichi muß ziemlich schnell feststellen, daß es in einem recht desolaten Zustand ist. Nach Ende der Vorstellung trifft er Roland, der hier einige Freunde hat und ihm daher interessante Hintergrundinformationen geben kann. Ein Drittel der Orchestermitglieder hat gestern gekündigt, und so mußten sie die heutige Vorstellung mit Aushilfen bewältigen. Und das hat man deutlich gehört. Shin'ichi ist entsetzt. Er hat einiges an Arbeit vor sich.

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Song Rui

Song Rui ist in Paris, und als erstes läuft sie Megumi über den Weg, die sie natürlich sofort als ihre große Rivalin erkennt und nicht mehr aus den Augen läßt. Rui ist vor ihrer herrischen Mutter geflüchtet und will jetzt mit Chiaki zusammen studieren. Als sie bei ihm auf dem Sofa sitzt und ihm die Geschichte erzählt, serviert Megumi ihr einen Tee und erklärt, sie sei Shin'ichis Ehefrau. Shin'ichi scheint das schon gewöhnt zu sein und regt sich gar nicht mehr darüber auf. Dafür rekrutiert Rui ihn für den nächsten Tag zur Zimmersuche. Sie hat nämlich noch keins.

Ziemlich hart wird es zum Schluß für Megumi, weil Rui sich von Shin'ichi mit einem Kuß verabschiedet. Aus der Verabredung wird allerdings nichts, denn am nächsten Morgen ruft überraschend Roland an. Shin'ichi sollte doch schon mal sein neues Orchester kennenlernen, und so hat Roland es arrangiert, daß er dort inkognito als Geiger an einer der Proben teilnehmen kann. "Nissan Toyota" nennt er sich, eine falsche Brille muß er auch tragen, und mit Rui kann er deswegen natürlich nicht auf Wohnungssuche gehen. Dazu ist er auf das Marlet-Orchester viel zu neugierig.

Dominiert wird das Orchester vom ersten Geiger, einem autoritären Mann namens Simon, der an nichts ein gutes Haar lassen kann. Womöglich wegen ihm hat der bisherige Dirigent kurzfristig das Handtuch geworfen und ist in seine Heimat abgereist - für immer. Und damit fällt die heutige Probe aus. Shin'ichi ist sehr enttäuscht. Außerdem stellt sich die Frage, wer ab jetzt dirigiert. Roland bringt Shin'ichi ins Spiel, der diesen Job ja sowieso demnächst antritt, doch Simon meint, das würde nie etwas werden. Außerdem ist er sauer, weil er bei der Auswahl des neuen Dirigenten nicht mitreden durfte.

Das heißt, die Sache wird unerwartet problematisch.

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Als Megumi nach Hause kommt, eröffnet Tanya ihr, daß sie für ihren Überraschungsgast Rui eine spontane Party feiern wolle. Rui hat sich nämlich von den anderen bei der Zimmersuche helfen lassen, nachdem Shin'ichi sie versetzt hat.

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Elise ruft Shin'ichi an und erzählt ihm, das Marlet-Orchester habe seine nächste Vorstellung in drei Tagen und wolle ihn sofort als Dirigenten haben. Shin'ichi kennt die Geschichte ja schon und fängt sofort mit den Vorbereitungen an.


Leçon 7

Als Rui aufwacht, wundert sie sich, wo sie ist. Aber dieses Chaos-Zimmer kann nur einem gehören: Nodame. Die beiden finden dann eine Nachricht von Shin'ichi vor: er habe viel zu tun, und sie sollten nicht in seine Nähe kommen. Also wird es wieder nichts mit der gemeinsamen Wohnungssuche. Und Megumi hat ebenfalls Unterricht. Das hält Rui aber nicht davon ab, sie trotzdem mitzuschleppen. Nur suchen sie keine Wohnung, sondern gehen einkaufen. Rui ist nämlich ziemlich reich und hat beschlossen, ihren Aufenthalt in Paris (ohne ihre lästige Mutter) in vollen Zügen zu genießen. Megumi hingegen bringt es fertig, in einem Park in einen See zu fallen.

Shin'ichis neuer Arbeitsplatz

Shin'ichi kommt diesmal ohne Verkleidung zum Marlet-Orchester. Trotzdem erkennen ihn einige. Und Theo warnt ihn davor, sich mit dem Konzertmeister (Simon) anzulegen, weil sie einfach keine Zeit für Streitereien hätten. Also fängt Shin'ichi sofort an, und zwar mit dem "Zauberlehrling" ("Mahoutsukai no Deshi"). Er und Simon haben ziemlich unterschiedliche Auffassungen, wie das zu spielen sei, aber um des lieben Friedens willen gibt Shin'ichi nach.

Gerade als es ganz gut zu laufen beginnt, wird das Orchester aber aus dem Saal geworfen, denn jetzt proben hier die Ballett-Schülerinnen. Shin'ichi ist schockiert über die Zustände, die hier herrschen. Als er nach Haus zurückkommt, wundert er sich auch über Nodame, die völlig durchnäßt ist.

Die halbe Nacht übt Shin'ichi die Stücke, die beim morgigen Konzert aufgeführt werden. Doch es gibt noch weitere Stolpersteine. Am Morgen erfährt Shin'ichi, daß einige Instrumente gar nicht besetzt sind, weil es zu wenig Leute gibt. Also ruft er Megumi an und bittet sie, beim Cembalo einzuspringen. Mit etwas Umverteilung könnten die Leute dann reichen.

Vor dem Gebäude trifft Megumi auf der Suche nach dem Bühneneingang Rui. Rui hat als Kind hier schon gespielt und ist bekannt wie ein bunter Hund. Und so kommt es, daß jeder es für selbstverständlich hält, daß es ist, die beim Cembalo aushilft. Megumi bleibt am Ende nur der Platz auf der Zuschauerbank. Ganz umsonst ist Ruis Anwesenheit aber nicht, denn sie platzt vor Monsieur Simon ganz stolz damit heraus, daß Shin'ichi Stresemanns Student sei und sogar schon mal für ihn dirigiert habe, was ihn in Simons Achtung um etliche Punkte steigen läßt, auch wenn er das nicht gleich zugeben mag. Und Megumi hat mal wieder Gelegenheit, sich als Shin'ichis Ehefrau zu präsentieren.

Zur Aufführung ist der Zuschauersalls ziemlich leer. Immerhin sind Tanya und die anderen gekommen. Besonders gut läuft die Aufführung auch nicht, aber es hätte schlimmer kommen können. Und Shin'ichi wäre nicht er selbst, wenn er sich nicht vornehmen würde, diesen traurigen Saftladen zum Erfolg zu führen.


Leçon 8

Shin'ichi ist ernüchtert, und Simon platzt fast vor Wut über den verpatzten Abend. Kuroki und Rui versucht Shin'ichi zu trösten, doch der denkt an Stresemann, der selbst mit so einem Orchester noch einen guten Auftritt hingelegt hätte.

Rui will trotzdem eine Party veranstalten, aber Megumi sagt ab, weil sie am nächsten Tag wieder viel zu tun hat. Und Rui könne ruhig die Nacht bei Shin'ichi verbringen. Da taucht plötzlich wie ein Racheengel Ruis herrische Mutter auf, macht Rui eine riesen Szene, knallt ihr eine, brät auch Shin'ichi eins über und schleppt Rui dann einfach mit. Shin'ichi tut es leid, daß es so gekommen ist. Rui wollte in Paris einfach mal ein bißchen Freiheit und Spaß haben.

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Yakitori

Shin'ichi fällt ein, daß das Marlet-Orchester, da es schon so alt ist, ein Archiv hat, in dem interessante Dinge zu finden sein müssen. Also fängt er an, ein bißchen herumzustöbern. Wie war das damals vor 40 Jahren mit Stresemann? Derweil hat Simon beschlossen, neue Orchestermitglieder vorher zu testen und vorspielen zu lassen. Das hat es noch nie gegeben, doch Shin'ichi hält es für eine gute Idee und setzt es durch, daß er dabei sein darf.

Später laufen bei ihm Zuhause Megumi, Paul und Kuroki ein, die zusammen ein Trio namens "Yakitori" gegründet haben. Sie spielen ein paar Stücke und wollen wissen, wie gut oder schlecht sie sind. Die drei sind ziemlich gut, aber nicht immer ganz einer Meinung, wie ihre Stücke zu interpretieren sind. Shin'ichi ist jedoch sehr angetan und überlegt sich, die drei für sein Orchester zu engagieren.

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Es finden mal wieder Examina statt, und auch "Yakitori" hat seinen großen Auftritt. Es klappt sehr gut. Als nächstes stehen dann Einzelprüfungen an. Shin'ichi stellt fest, daß Megumi unter Auclair beachtliche Fortschritte gemacht hat. Und doch hat sie ihre individuelle Note nicht verloren. Wie auch immer, die Lehrer geben ihr am Ende ein "Sehr gut", allerdings er nach einer längeren und kontroversen Diskussion.

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Shin'ichi kauft sich ein Auto. Anders als der durchschnittliche Student ist er ziemlich wohlhabend und kann sich ohne weiteres eins leisten. Und als kleines Extra schnappt er es Jean und Yuko vor der Nase weg.


Leçon 9

Tanya bereitet sich auf die Sommerferien vor: sie kauft einen äußerst knappen Bikini für ihre Reise in den Süden. Doch da bekommt sie einen Anruf von Zuhause: das Auto ist kaputt, der Bruder arbeitslos geworden, das Geld somit gestrichen, und die Reise fällt leider aus. Da kommt Shin'ichi mit seinem neuen Auto genau richtig. Er hat Tanya in letzter Zeit öfters zum Essen eingeladen, was ihrer Figur nicht sehr gut bekommen ist. Außerdem meint er, sie sollte ruhig ein bißchen mehr üben, so wie Megumi, die auch jetzt, in den Semesterferien, zum Unterricht geht. Sie hat nämlich ein Engagement in der Bretagne bekommen, und Shin'ichi wird sie dorthin begleiten. Und da Tanya gerade nichts besseres vorhat, beschließt sie, ebenfalls mitzukommen. Offenbar betrachtet sie Shin'ichi als gute Partie, die sie sich angeln will. Doch mit sowas beißt sie bei ihm auf Granit.

Tanya

Beim gemeinsamen Abendessen bekommt Megumi einen Anruf aus St. Malo. Dort steht eine Burg, bewohnt von einem reichen Geschäftsmann namens du Benoit, und er ist derjenige, der sie für sein Privatkonzert angeheuert hat. Er bzw. sein Butler klärt mit Megumi die letzten Details ab, beispielweise, wann sie kommen soll und wieviele Begleiter sie mitbringt.

Und so fahren sie - zunächst zu dritt - Richtung Westen. Der erste Zwischenstop ist in Mont Saint Michel, wo Megumi Tanya eine interessante Herrenbekanntschaft versprochen hat. Shin'ichi wird schon beim Gedanken an das viele Wasser schlecht, schließlich ist Mont Saint Michael zeitweise eine Insel, und er hat eine ausgesprochene Phobie gegen das Meer.

Am Ziel angekommen ist Tanya ziemlich enttäuscht, daß der versprochene interessante Mann "nur" ihr Kommilitone Kuroki ist. Der ist über Tanyas Anwesenheit auch nicht so wahnsinnig begeistert, aber jetzt müssen sie erst mal die nächsten Tage miteinander auskommen. Zu viert besichtigen sie dann noch die Insel, wobei Shin'ichi schwer mit seiner Phobie zu kämpfen hat. Zum Glück bemüht Megumi sich sehr um ihn, sie scheint über seine vorübergehende Hilflosigkeit gar nicht so unglücklich zu sein. Während dessen schleppt Tanya Kuroki mit zum Einkaufen, was aber nicht besonders gut geht, weil jeder dem anderen vorwirft, er habe keinen Geschmack.

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Das Ziel erweist sich wirklich als echte Burg. Megumi ist hingerissen. Und der Burgherr Pierre du Benoit scheint ein ausgesprochener Mozart-Fan zu sein, er läuft sogar in Mozart-Kleidern herum. Megumi hält ihn deswegenfür einen Cosplayer. Der Butler führt sie und die anderen dann in dem luxuriös eingerichteten Anwesen herum. Tanya wird hellhörig, als er die drei Söhne des Hausherren erwähnt, die zur morgigen Party erwartet werden.

Shin'ichi und seine "Frau" (Nodame) bewohnen ein riesiges Zimmer, von dem Megumi ebenfalls hingerissen ist. Sie kommt sich vor wie eine Königin. Sie läßt sich dann das Klavier zeigen, um ein bißchen zu üben. Daß es ausgerechnet "Mozart" sein muß, was sie vorspielen soll, bedrückt sie etwas, aber sie findet sich damit ab. Eigentlich mag sie Mozart, aber ihr Lehrer haben sie immer für ihre Art, wie sie seine Stücke gespielt hat, kritisiert, und so hat sie große Bedenken. Und auch ihr Gastgeber hat diesbezüglich so seine ganz eigenen Vorstellungen.

Eigene Vorstellungen hat auch Madame du Benoit von japanischem Essen, das sie extra für ihre Gäste gekocht hat und das Tanya ungenießbar findet. Kuroki nennt es diplomatisch "Zen-Tempelnahrung". (Bekanntlich sind Zen-Mönche äußerst anspruchslos ...)

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Langsam aber sicher wird Megumi vom Lampenfieber erfaßt, und so kommt sie auf die Idee, sich aus der Bibliothek ein paar Bücher über Mozart geben zu lassen, um sich auf das, was ihr morgen bevorsteht, besser vorzubereiten. Sie läßt sich dann Mozarts Briefe vorlesen, amüsiert sich köstlich darüber, und schläft schließlich an Shin'ichis Seite selig ein.


Leçon 10

Megumi großer Tag ist da. Sie versucht, sich ein besonders hübsches Kleid anzuziehen, doch da es zu eng (oder sie zu fett) ist, reißt es. Also muß sie auf Monsieur du Benoits Garderobe zurückgreifen, mit einem unerwarteten Ergebnis. Schließlich ist Benoit ein ausgewiesener Mozart-Fan, und Megumi kann sich für Cosplay bekanntlich durchaus begeistern ...

Das Konzert findet in einer uralten Kirche statt. Neben der Familie und dem großen Freundeskreis kommen noch zahlreiche weitere Gäste, die allerdings allesamt 12 Euro Eintritt zahlen müssen. Tanya findet das empörend, vor allem, weil sie pleite ist. Am Abend will sie sich einen der Benoit-Söhne angeln, also mußte sie einkaufen gehen ... Zum Glück hat sie ja noch Kuroki, der ihr das Geld leiht (wahrscheinlich a fond perdu).

du Benoit und Nodame

Das versammelte Publikum wartet schon ungeduldig auf den Beginn des Konzertes. Und dann tritt Megumi als - naja - Mozarts kleine Schwester oder so auf. Sie sieht wirklich reizend aus, stellt sich kurz vor, setzt sich dann an den Flügel und legt mit gewohnter Professionalität und Kunstfertigkeit los. Das Publikum ist auf Anhieb begeistert und das Konzert wird ein riesen Erfolg.

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Am Abend gibt es dann die große Party, bei der Shin'ichi, Kuroki und Tanya ebenfalls spielen sollen, zumindest zwischendurch, dafür aber in Kostümen des 18. Jahrhunderts. Zu ihrem Entsetzen muß Tanya zudem erfahren, daß du Benoits ältester Sohn bereits verheiratet ist und zwei Kinder hat. Der zweitälteste Sohn genauso, nur hat er schon drei Kinder. Nur der dritte wäre noch frei. Es ist der Kassierer, und er erinnert Tanya an das Geld, die sie Kuroki noch schuldet.

Während Megumi im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht und jede Menge Aufträge einfährt, kümmert sich keiner um Tanya. Kuroki rät ihr, doch auch zu spielen. Das würde ihr die erhoffte Bewunderung ganz von selbst liefern. Und das macht sie dann auch - ganz umsonst hat sie schließlich nicht die ganzen Jahre in Paris studiert.

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Irgendwann verzieht Shin'ichi sich in den Garten, wo ihn Megumi dann aufstöbert und ihm ganz stolz berichtet, wie gut der Abend für sie gelaufen ist. Und als Shin'ichi sie dann für ihr Konzert auch noch lobt, schwebt sie endgültig im 7. Himmel. Und Shin'ichi kann nicht anders als von ihrer unnachahmlichen Art fasziniert zu sein.


Leçon 11

Es ist August, und Megumi und die anderen sind wieder in Paris. Shin'ichi hat Bewerber für die freien Stellen eingeladen, und das ganze Marlet-Orchester, allen voran Monsieur Simon, wohnt den Bewerbungs-Proben bei. Einige Kandidaten sind dabei sogar besser als die Stammspieler. Und zur großen Überraschung des Anwesenden verstehen Simon und Shin'ichi sich inzwischen sehr gut. Dem Erfolg steht also nichts mehr im Wege, und Shin'ichi fragt sich, warum dieses Orchester nicht schon immer seine Mitglieder durch Prüfungen ausgewählt hat. Der Grund ist, daß 1/3 der Leute dagegen waren, genau diejenigen, die kürzlich allesamt gekündigt haben.

Für den nächsten Tag ist auch Kuroki eingeladen, und deswegen will er mit Tanya noch ein bißchen üben. Aber im August ist es so heiß, daß es ihr ziemlich schwerfällt. Allerdings spielt sie immer noch lieber selber als es Megumi zu überlassen.

Shin'ichi und das Marlet-Orchester

Als es dann soweit ist, macht er seine Sache hervorragend. Die Konkurrenz ist groß, aber es sieht so aus, als würde er die Stelle bekommen, denn Simon ist zufrieden. Kuroki ist vor allem Tanya für ihre Unterstützung sehr dankbar, was dieser fast ein bißchen peinlich ist.

Anschließend werden die Fagott-Bläser geprüft, wobei sich eine Diskussion darüber entspannt, ob man nicht lieber zur französischen Version des Fagotts, dem Basson, wechseln sollte.

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Shin'ichi bekommt einen Anruf von Mr. Deprieste, dem Chef des Marlet-Orchesters, und erfährt, wem er letztlich seine Berufung zu verdanken hat, nämlich Stresemann.

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Es ist September geworden, und die Proben für die neue Saison beginnen. Shin'ichi nimmt das Orchester hart ran und arbeitet bis zur Erschöpfung. Die Orchester-Mitglieder sind nicht gerade begeistert über diesen extrem gründlichen Arbeitsstil, und der Ärger wirkt natürlich auf Shin'ichi zurück. Er fragt sich, ob er vielleicht zuviel verlangt.

Auch Megumis Sommerferien sind um, und sie berichtet Auclair-sensei, wie es ihr bei ihrem ersten eigenen Konzert ergangen ist.

Am Abend will sie bei Shin'ichi essen, doch der ist zu erschöpft und lädt sie statt dessen in ein Restaurant ein. Am Ufer der Seine sinniert er über Gott und die Welt, und über sein Orchester natürlich auch. Megumi erzählt ihm, daß sie immer fleissig übt, um eines Tages mit ihm zusammen ein Konzert geben zu können.

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Einmal bittet ein Kollege namens Alexi Soran Kuroki, seine kleine Tochter von der Schule abzuholen. Gutmütig, wie er nun mal ist, macht Kuroki das, und bringt die kleine Catherine dann mit ins Wohnheim. Tanya kocht für sie alle und erntet dafür großes Lob. Und als schließlich spät am Abend Shin'ichi kommt, findet Catherine ihn einfach hinreißend. Ihr Vater und die anderen im Orchester denken da ein bißchen anders, aber Shin'ichi ist dort nicht Dirigent, um von den Leuten gemocht zu werden, sondern um gute Musik zu machen.

Und als schließlich das nächste Konzert gegeben wird, merken sie alle, wie sehr sich ihre harte Arbeit und Shin'ichis Pingeligkeit bezahlt machen. Aus der Gurkentruppe ist ein Profi-Team geworden, das zum ersten Mal seit langer Zeit wieder echten, begeisterten Applaus erntet.

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Und im Herbst 2009 soll es dann die nächste Staffel geben.



Erstellt am 22.7.2009. Letzte Änderung: 20.2.2014