Oh My Goddess - Zusammenfassung Teil 3 und 4

3. Teil: Burning Hearts on the Road

Laufzeit: ca. 30 min.

Hülle der 2. LD

Im Himmel: knisternd spuckt eine Maschine einen Bug aus. (Die Maschinen sind anscheinend dafür da, daß auf der Erde alle Naturgesetzt richtig funktionieren). Skuld eröffnet eine wilde Jagd auf den Bug und erledigt ihn schließlich. Sir freut sich, aber nicht lange, denn auf einmal wimmelt es nur so von Bugs.

Titelmusik.

Auf der Erde: Keiichi sitzt vor den Einzelteilen eines Motorrades, das er zusammenbauen muß. Der Nekomi-Tech-Auto-Club hat ihn per Los dazu bestimmt, am morgigen Inter-College-Rennen teilzunehmen. Derweil kocht Belldandy einen Kuchen. Sie hat offensichtlich viel Freude dabei. Urd schaut ihr gelangweilt zu. Schließlich bittet sie sie, die Sahne schlagen zu dürfen. Belldandy hat natürlich nichts dagegen, aber Urd findet auch das langweilig oder unter ihrer Würde als Göttin, also benutzt sie ihre Magie. Leider geht es schief und sie wird mit den Überresten der Sahne bespritzt.

Immer noch gelangweilt schlurft sie in den Hof, wo Keiichi vor seinem Motorrad sitzt. Sie will ihm mit ihren Zauberkräften helfen, aber auch das geht gründlich in die Hose und Keiichi muß wieder ganz vor vorne anfangen. Megumi taucht auf, um Keiichi zu helfen, aber der will vorher erst mal baden.

Skuld

Im Badewasser bildet sich plötzlich ein Strudel und Skuld erscheint. Sie ist entsetzt über den fremden Mann im Wasser und debuggt Keiichi erst mal (indem sie ihm mit ihrem Hammer eins über die Rübe brät). Belldandy kann ihn gerade noch vor dem Absaufen retten. Davon abgesehen freut sie sich sehr über den Besuch ihrer kleinen Schwester.

Kurz darauf treffen sich alle 5 beim Essen. Belldandys Kuchen stößt auf ungeteilte Begeisterung, ihr heftiges flirten mit Keiichi aber nicht: Skuld ist sauer. Sie brüllt Keiichi an, der daraufhin erst mal verschwindet. Skuld erzählt Belldandy und Urd unter Tränen, daß sie ganz allein im Himmel mit den Bugs fertig werden muß. Das ist auch der Grund für ihr Erscheinen auf der Erde: sie will ihre Schwester (zumindest Belldandy, den Urd ist immer noch verbannt) zurückholen. Da aber Belldandy den Kontrakt mit Keiichi hat, ist sie sauer auf ihn. Belldandy macht außerdem klar, daß sie solange bei Keiichi bleiben will, wie er sie bei sich haben will.

Keiichis Sempais bringen einen Zwillingsmotor. Keiichi beschwert sich, warum sie den nicht früher gebracht hätten, weil er jetzt wieder (zum 3. Mal) ganz von vorne anfangen muß. Die Sempais sagen, ein einfacher Motor wäre einfach nicht der Stil des berühmten Nekomi-Automobil-Clubs. Keiichi und Megumi bleibt also nichts anderes übrig, als sich wieder dranzusetzen (Megumi scheint tatsächlich Mitglied im Club geworden zu sein).

Dann taucht Aoshima, der Chef des Konkurrenz-Clubs (Nekomi-Rennclub) auf. Er überschüttet Belldandy mit Komplimenten und schenkt ihr sogar einen Haufen Rosen, während er Keiichi und seine Sempais verhöhnt: sie würden morgen keine Chance haben zu gewinnen. Und sie sollten nicht den Kontrakt vergessen! Keiichi will wissen, was für ein Kontrakt das ist, aber seine Sempais setzten sich lieber ab.

Skuld stolpert über die Baupläne von Keiichis Motorrad und sieht, daß alles falsch ist. Blitzschnell korrigiert sie die Pläne und Gleichungen und ist zufrieden. Nebenbei hat sie damit auch Keiichi gerettet (obwohl das gar nicht ihre Absicht war), denn nun kann er mit den neuen Plänen so richtig loslegen. Tief in der Nacht werden er und Megumi dann endlich fertig.

Der Tag des Rennens. Es nehmen die Clubs mehrerer Universitäten teil. Urd läuft in einem sehr kurzen Kostüm (eher einem Badeanzug) als so eine Art Cheerleader herum (sieht wirklich niedlich aus). Belldandy trägt einen Blaumann und leistet Keiichi Unterstützung (wohl eher moralischer als technischer Art). Natürlich sind auch die Sempais da. Und dann beginnen die ersten Rennen. Gefahren wird einfach geradeaus, und wer als erster durchs Ziel geht, hat gewonnen. (Da die Zeiten angegeben sind - um die 8 sec - kann man bei der Annahme, daß die Motorräder eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 3 sec schaffen, die Rennstrecke zu ca. 300 m berechnen.)

Keiichi schlägt sich hervorragend. Aber ... Skuld kommt auf die Idee, daß Keiichi den Kontrakt mit Belldandy lösen wird, wenn er das letzte Rennen verliert, weil er dann glauben wird, ihrer nicht mehr würdig zu sein. Also sorgt sie dafür, daß seine Chancen sinken, indem sie das Motorrad von Aoshimas Club "verbessert". Derweil taucht Aoshima beim Automobilclub auf und läßt wieder seine Angeber-Sprüche vom Stapel. Wir erfahren auch den Inhalt des Kontraktes: wenn sein Rennclub gegen den Automobilclub gewinnt, dann muß Belldandy im Rennclub Mitglied werden. Keiichi ist empört, aber Belldandy willigt ein: Versprechen müssen gehalten werden (anscheinend sogar die Versprechen anderer!)

Und dann kommt das letzte Rennen: der Rennclub hat sogar einen Top-Fahrer engagiert, gegen den Keiichi antreten muß. Und schlimmer noch: Aoshimas Zeiten waren erheblich besser als erwartet (dank Skulds Manipulationen). Als Glücksbringer haucht Belldandy Keiichi einen Kuß auf seinen Helm. Sie ist sicher, daß er es schafft und dem angeberischen Aoshima eine Abfuhr erteilt wird.

Die Ampel geht auf grün, und Keiichi fällt zurück. Doch dann brennt der Motor der Rennclub-Maschine durch. Keiichi gewinnt - Glück gehabt. Aber sogar Skuld ist irgendwie froh darüber.

Zum Abschluß will Keiichi Belldandy einen Ring kaufen, weil sie gerade an einem Stand vorbeikommen, der Schmuck verkauft. Aber leider trägt er noch seine Rennsachen, aber das Geld hat er in seiner Jacke. Geht also nicht. Dafür erntet er einiges an Spott von Urd und Skuld. Nur Belldandy macht sich nichts aus diesem Mißgeschick.

4. Teil: Evergreen Holy Night

Laufzeit: ca. 30 min.

Vorspann: Keiichi hat einen Traum. Er gibt Belldandy einen Ring. Sie ist sehr erfreut, doch dann wird sie traurig und sagt, das Schicksal gestatte ihr nicht, bei Keiichi zu bleiben. Keiichi ist schockiert, doch dann wacht er zum Glück auf.

Titelmusik.

Keiichi ist schreiend aufgewacht. Belldandy ist zu ihm gelaufen und tröstet ihn. Keiichi bringt es aber nicht über sich ihr zu erzählen, worum es in seinem Alptraum ging. Während Belldandy weg ist, um ihm etwas Wasser (im Original sagt sie "o-mizu" = "sehr ehrenwertes Wasser") zu holen, denkt Keiichi, daß er nie wirklich damit rechnen konnte, daß eine Göttin für immer bei ihm bleiben würde. Doch er will jeden Tag mit ihr genießen.

Draußen hat es geschneit (wir erfahren später, daß es 4 Tage vor Weihnachten ist). Urd und Skuld machen eine Schneeballschlacht auf himmlische Art: Urd zaubert aus dem Schnee eine Art Golem, Skuld eine Schneekanone. Allerdings gerät erst mal Keiichi in die Schußlinie. Er meint, er müsse jetzt Schneeketten auf sein Motorrad aufziehen (das Motorrad hat einen Beiwagen, sonst würden Schneeketten auch nichts nützen). Er geht auf die Straße vor dem Tempel, um die Lage zu prüfen. Nur: dort ist es warm und die Sonne scheint. Keine Schneeflocke weit und breit.

Alle schauen Urd mißtrauisch an, doch die beteuert, nichts gemacht zu haben. Wie auch immer, Keiichi schippt erst mal den Schnee vom Dach. Dabei fliegt er aber erst über einen Bug und dann das Dach hinunter. Belldandy rettet ihn mit ihren Zauberkräften und Skuld erledigt den Bug mit ihrem Hammer. Damit verschwindet der Schnee. Alle sind ziemlich besorgt.

Vor der Schule treffen sie sich zum Essen. Keiichi stellt entsetzt fest, daß sein Tee immer heißer statt kälter wird und schließlich im Glas kocht. Dann entmaterialisiert sich auch noch der Tisch und Urd landet auf ihrer hübschen Visage. Zuletzt wird Keiichi magnetisch und zieht alles aus Eisen (Messer, Bratpfannen) an, was in der Wohnung herumliegt. Für diese unheimlichen Vorkommnisse sind natürlich weitere Bugs verantwortlich. Skuld schmeißt ihren Bug-Sauger an (erinnert an die Dinger aus "Ghostbusters") und saugt sie erst mal alle ein.

Leider fangen die Probleme aber jetzt erst an: Skuld entdeckt eine Art Passage genau zwischen Keiichi und Belldandy. Sie wird immer dann erzeugt, wenn die beiden sehr nahe beieinander sind. Skuld sagt, sie seien inkompatibel. Und die Passagen sind hoch gefährlich. Also hat Belldandy sich in Zukunft von Keiichi fernzuhalten.

Das Telefon klingelt. Belldandy geht ran. Es ist ihr Vater. Er sagt, sie müsse sofort zurück, sobald er den Transfer vorbereitet habe: in 3 Tagen. Belldandy ist entsetzt. Und sie darf Keiichi nicht mal nahe sein. Die beiden merken erst jetzt, wie innig ihre Liebe schon ist.

Keiichi fährt notgedrungen allein zur Schule. Dort geht bereits das Gerücht um, er und Belldandy hätten sich getrennt (so was geht immer schnell - das mit den Gerüchten, meine ich). Derweil hält Belldandy es Zuhause nicht mehr aus und geht auch in die Schule. Sie will, wie sie sagt, wenigstens die gleiche Luft atmen wie ihr geliebter Keiichi. Dazu benutzt sie einen bemerkenswerten Transportweg: sie reist durch die Spiegel (so, wie sie in Folge 1 aufgetaucht ist).

Sayoko kommt und setzt sich neben Keiichi. Nachdem der Unterricht um ist, begegnen sich Keiichi und Belldandy zufällig im Gang. Und schon gehen die Scheiben in die Brüche. Sayoko schimpft, wie man nur so billiges Glas verbauen könnte und ob die Leute nicht wüßten, wie gefährlich das sei. In der Mensa kommt es zu einem weitern Zwischenfall. Belldandy bleibt nicht übrig als zu verschwinden. Sie ist todunglücklich. Megumi kommt in die Mensa und setzt sich zu Keiichi. Als sie erfährt, daß Belldandy in 3 Tagen fortgeht und vielleicht nie wiederkommt, ist sie schockiert (im Grunde sind alle in der Schule darüber sehr überrascht und traurig). Sie sagt "Aus dem Auge, aus dem Sinn." Wenn Belldandy erst mal weg sei, würde Keiichi sie bald vergessen. Der protestiert heftig. Megumi schlägt ihm vor, ihr zum Abschied einen teuren Ring zu schenken. Keiichi ist von dieser Idee sofort begeistert. Um das Geld zu bekommen, fragt er seine Sempais nach Arbeit. Sie sagen, er könne sich gleich morgen hineinstürzen.

Zufällig steht auch Keiichis Kommilitonin Hasegawa dabei. Sie ist erschrocken, weil sie meint, Belldandy sei von ihm schwanger. Keiichi stellt lautstark klar, daß dem nicht so ist. Hasegawa-san sagt, ein Konvini (Convenient-Store: diese Läden haben in Japan 24 h offen und verkaufen alles, was man zum Überleben braucht) suche Aushilfen. Keiichi sagt auch da zu. Dann gibt er Hasegawa-san einen improvisierten Liebesbrief, den sie Belldandy überbringen soll. Das ist immerhin besser als gar nichts und Belldandy ist darüber sehr glücklich. Hasegawa-san übrigens nicht so. Wie alle anderen ist sie sehr traurig, daß es zwischen Belldandy und Keiichi nicht mehr zu stimmen scheint.

Nachdem die Schule aus ist, fährt Keiichi zurück, wo Skuld und Urd mittlerweile die eigentliche Ursache für das Entstehen der Bug-Passagen untersuchen: es muß einen Attraktor geben.

Baum

Belldandy will durch den Spiegel in der Damentoilette zurückkehren, wird aber von Sayoko überrascht. Sie kann eine verräterische Situation nur knapp vermeiden. Sayoko macht ihr auf ihre ruppige, aber dennoch mitfühlende Art klar, daß sie gefälligst bald zurückzukommen habe, wenn sie schon so überraschend gehen müsse. Andernfalls werde sie ihr vielleicht Keiichi wegschnappen.

Derweil hat Skuld den Attraktor gefunden: einen großen Baum hinter dem Schrein. Sie, Urd und Keiichi stehen gerade davor und überlegen, als Belldandy auftaucht. Sie erschrickt zu Tode. Anscheinend weiß sie etwas über diesen Baum. Aber sie redet nicht, sondern läuft erst mal davon. Keiichi will sie zum Reden bringen, doch als er sich ihr nähert, fängt alles um sie herum an auseinanderzufallen und so muß er sie gehen lassen.


Erstellt am 29.4.1998. Letzte Änderung: 20.2.2014