Oh My Goddess - Zusammenfassung Teil 5

5. Teil: For the Love of a Goddess

Laufzeit: ca. 40 min.

Hülle der 3. LD

Titelmusik

Es ist 3 Tage vor Weihnachten. Das Wetter ist der Stimmung entsprechend: es regnet in Strömen. Keiichi steht vor Belldandys Zimmer und macht Anstalten hineinzugehen, doch er wird von Skuld zurückgehalten. Sie hat einen Schutzschirm aufgebaut, der das Schlimmste verhindert, aber direkt sehen dürfen sie sich auf keinen Fall.

Keiichi, Urd und Skuld unterhalten sich. Die beiden Göttinnen wollen von Keiichi wissen, ob er Details über Belldandys Rückkehrbefehl weiß. Doch er hat auch nicht mehr Informationen als sie. Er vermutet aber, daß Belldandy selbst mehr weiß und es aus irgend einem Grund nicht sagt. Dann verläßt er das Zimmer, geht zu Belldandy und verspricht ihr durch die geschlossene Tür hindurch (die Tür ist, wie im traditionellen Japan üblich, nur aus einer Art Papier und entsprechend hellhörig), daß er auf sie warten wird. Er will auch dann warten, wenn sie nie zurückkommen sollte. Belldandy ist erschüttert. Keiichi legt sich schlafen.

Am nächsten Tag ist das Wetter wieder freundlicher. Keiichi fährt zur Schule. Belldandy schwebt über dem Schrein uns sieht ihn davonfahren.

Derweil stehen Urd und Skuld im Garten neben dem verwunschenen Baum. Skuld freut sich, weil sie und Belldandy bald zurückkehren können, doch Urd wendet ein, daß sie mit gebrochenem Herzen nie mehr die alten sein würde. Man müsse sich also einen Plan überlegen, um das zu verhindern. Und natürlich hat sie schon einen (einen Urd-typischen "mit dem Kopf durch die Wand"-Plan). Sie und Skuld könnten dich mit einem Ultimaten Magischen Kreis die Energie des Baumes bannen. Das System wären dann wieder stabilisiert und Belldandy bräuchte nicht zurück. Skuld ist erst mal geschockt: einen Ultimaten Magischen Kreis darf man auf keinen Fall erzeugen, jedenfalls nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis von "oben", doch Urd meint, es würde ja keiner erfahren.

Skuld willigt schließlich ein, gibt aber zu bedenken, daß die Berechnungen für den Ansatzpunkt eine Ewigkeit dauern. Urd meint, sie hätten nur 2 Tage und sollten sich am besten gleich an die Arbeit machen.

Keiichi arbeitet derweil nach dem Unterricht zuerst als Fensterputzer an einem sehr hohen Hochhaus (er steht es tapfer durch), dann als Aushilfspolizist.

Belldandy strickt Keiichi einen Pullover als Abschiedsgeschenk.

Am Abend hat Keiichi eine halbes Stunde frei und besichtigt die Ringe, von denen er versprochen hat, Belldandy einen zu schenken. Der Laden hat noch auf. Als Keiichi einen Ring für 58.000 Yen sieht, schießen ihm plötzlich seltsame Erinnerungsfetzen durch den Kopf. Irgendwann früher war schon mal was mit so einem Ring...

Skuld und Urd sitzen immer noch am Computer und machen ihre Berechnungen, als Belldandy vorbeischaut. Da sie auf keinen Fall erfahren soll, was ihre Schwestern sich ausgedacht haben, erschrecken die beiden fast zu Tode. Skuld will hastig den Monitor ausschalten, erwischt aber statt dessen den Hauptschalter des Rechners selbst, wodurch natürlich alle Daten flöten gegangen sind. Urd springt derweil auf und meint zu Belldandy, der Pullover stricke sich nicht von selbst und sie solle am besten gleich weitermachen.

Keiichi ruft Belldandy an: er muß noch arbeiten und sie soll nicht auf ihn warten und nichts für ihn kochen.

Nun setzt eine sehr schöne Hintergrundmusik ein und wir sehen Belldandy beim Stricken, Urd und Skuld beim Rechnen und Keiichi beim Arbeiten. Er fährt Pizza aus, dann schafft er mit seinen Sempais auf einer Baustelle. Er gräbt mit dem Preßlufthammer die Straße auf, aber er ist so müde, daß er dabei einschläft. Schließlich kommt er heim, fällt aber im Eingang um und schläft. Urd transportiert ihn in sein Zimmer und macht einen kleinen Zauber, um ihm seine Kräfte zurückzugeben.

Keiichi träumt von sich und Belldandy. Wieder mischen sich Erinnerungsstücke dazwischen, die irgendwo anders hin gehören. Irgendwie scheint er sie von früher zu kennen. Und es gab da schon mal was mit einem Versprechen und einem Ring... Schließlich wacht er auf. Ein letztes Mal schießen ihm (im wahrsten Sinne des Wortes) diese Gedanken durch den Kopf und in diesem Moment zerspringt in Belldandys Zimmer ein Bild, das sie zusammen zeigt. Sie spricht zu sich selbst und bittet inständig, daß Keiichi sich erinnern möge. Noch sei Zeit.

Keiichi schreibt Belldandy ein Briefchen, dann geht er wieder. Er schreibt, daß er ihr morgen unbedingt etwas geben müsse und daß sie auf keinen Fall vorher in den Himmel zurückkehren dürfe. Er verspricht ihr, rechtzeitig zurück zu sein.

Skuld und Urd rechnen immer noch. Skuld vertilgt ein Eis nach dem anderen. Belldandy strickt, dann ist sie fertig. Zärtlich drückt sie den Pullover an sich. Skuld ist auch fertig. Neben ihr stapeln sich schon die leeren Eis-Schachteln, um sie und Urd herum diverse Ausdrucke. Urd seufzt. Sie ist froh, daß sie nun nicht alleine zurückbleiben muß (denn sie ist ja bis auf weiteres auf die Erde verbannt). Skuld ist empört, doch Urd "überzeugt" sie, daß das alles nur zu Belldandys Bestem geschieht. Dann beginnen sie mit der eigentlichen Arbeit.

Derweil löscht Belldandy nach und nach alle Erinnerungsstücke: ihre Tasse, Briefe, Bilder. Traurig geht sie ein letztes Mal das Photoalbum durch, bevor sie sich auch darin ausradiert. Keiichi macht seinen letzten Job. Belldandy legt ihm den Pullover in sein Zimmer. Eigentlich darf sie das gar nicht, denn sie muß alle Erinnerungen auslöschen, aber sie bittet ihren Vater, ihr das zu vergeben.

Beldandies Abschied

Keiichi ist fertig. Es ist 9:40 und er saust in den Laden und kauft den Ring. Dann schwingt er sich auf sein Motorrad und braust nach Hause. Doch es wird knapp.

10 Uhr - Zeit zur Rückkehr. Belldandy verwandelt sich zurück, dann tritt sie in den Garten, wo Skuld und Urd kurz davor sind, den Kreis zu vollenden. Belldandy ist entsetzt: es sei verboten und sie würden auch bestraft. Alles sei in Ordnung, wenn sie allein in den Himmel zurückkehre, denn es sei ihre Sünde.

Keiichi kommt an. Er rennt zu Belldandy, doch in diesem Moment setzt der Transportvorgang ein. Keiichi ruft ihr zu, sein Versprechen erfüllen zu wollen, er müsse ihr den Ring geben, doch es ist zu spät: er erreicht sie nicht mehr. In diesem Moment vollendet Skuld den Ultimaten Magischen Kreis. Urd spricht die Zauberformel, und dann gibt es einen gewaltigen Energieausbruch.

Nach und nach kommen die drei Göttinnen wieder zu sich. Skuld ist noch halb in Trance und braucht ein Eis. Urd ist zufrieden: das Tor zum Himmel ist weg. Belldandy rappelt sich auf und sieht, daß Keiichi wie tot am Boden liegt. Er lebt zwar noch, aber sein Geist ist blockiert. Belldandy ist entschlossen, in ihn einzutauchen und ihn zurückzuholen. Skuld ruft entsetzt, daß das viel zu gefährlich sei. Wenn er durch irgend was zu sich komme, während sie drin sei, wäre das ihr Tod. Doch sie läßt sich nicht aufhalten.

Wir sehen Keiichi als kleinen Jungen. Er sieht ein warmes Licht auf einem Berg und läuft neugierig hin. Dort trifft er Belldandy (ebenfalls als Kind), die auf die Erde gekommen ist. Sie ist erstaunt, eigentlich sollte kein Mensch dieses Licht überhaupt sehen können. Keiichi müsse ein besonderer Freund der Natur sein.

Zusammen verbringen die beiden 1 sehr glückliche Woche. Am Schluß kauft Keiichi Belldandy einen Ring. Am Abend sagt er ihr, daß er ihr am nächsten Tag etwas geben wolle. Sie verspricht ihm da zu sein, doch dieses Versprechen war ein schwerer Fehler. Sie hat noch nicht ihr Göttinen-Qualifikation und darf eigentlich nicht mal auf der Erde sein. Zur Strafe wird sie dazu verurteilt, persönlich Keiichis Erinnerung auszulöschen. Keiichi, der das mitbekommen hat, möchte natürlich auf gar keinen Fall, daß Belldandy wegen ihm in Schwierigkeiten kommt und willigt ein. Er verspricht ihr, daß er sie trotzdem nie vergessen wird.

Belldandy ist tod-unglücklich, doch sie verspricht Keiichi im Stillen, daß sie zu ihm zurückkehrt, sobald sie ihre Qualifikation hat. Und daß sie dann für immer bei ihm bleiben wird.

Keiichi und Belldandy kehren aus der Erinnerung zurück. Belldandy weint vor Glück, daß Keiichi wieder unter den Lebenden weilt. Nun haben sie wenigstens Zeit, sich zu verabschieden.

Da kommt eine Nachricht aus dem Himmel: Die Systemstörung ist behoben, Belldandys Rückkehrbefehl wird aufgehoben. Urd wird wegen unerlaubter Benutzung des Ultimaten Magischen Kreises für 30 Tage als Göttin suspendiert und Skuld erst mal als Lehrling auf die Erde verbannt. Aber immerhin: Keiichi und Belldandy können nun für immer zusammen bleiben. Keiichi findet den neben sich liegenden Ring und steckt ihn Belldandy an den Finger. Die gibt ihm einen Kuß und wünscht ihm frohe Weihnachten.

Es folgt noch ein verlängerter Abspann mit einigen Szenen vom Weihnachtsfest.


Erstellt am 29.4.1998. Letzte Änderung: 20.2.2014