Oh, My Goddess - TV - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 24

Teil 1 - Kimi ha Megami-sama!? (Bist du eine Göttin?)

Zur Einleitung gibt uns die Stimme von Urd eine Art Einweisung in die Welt, die Erde, den Himmel, das Schicksal, und wie das alles funktioniert.

Wie ist es zum Beispiel mit dem Menschen Morisato Keiichi, der in einem Männerwohnheim für arme Studenten wohnt und nicht gerade ein glückliches Leben führt?

Früh aufstehen, Frühsport, Frühstück, dann das Horoskop des Tages im Fernsehen (Keiichis scheint nicht so gut zu sein, aber wer glaubt schon an Horoskope!), dann die Uni. Nur ist es ein bißchen schwierig dorthin zu kommen, wenn das Motorrad kaputt ist. Solches Pech hat Keiichi eigentlich immer, obwohl er ein herzensguter Mensch ist.

Sayoko hat Keiichi abblitzen lassen

In einer Rückblende, die Keiichi auf dem Fußmarsch zur TH durch den Kopf geht, sehen wir ihn, wie er vor einiger Zeit eine seiner Kommilitoninnen, die stink-reiche Sayoko, ausführen wollte. Doch er wurde nur belächelt und verspottet, vor allem, weil er ziemlich klein ist.

In der TH gehen die Schwierigkeiten weiter. Keiichi ist Mitglied im Automobil-Club, und der ist pleite. Also müssen sie Geld einwerben - mitten während der Vorlesungsstunden. Tamiya und Ootaki schleppen Keiichi einfach ab, denn er muß ihnen dabei helfen.

Urd erklärt uns, daß über Keiichi ein Stern leuchtet. Leider einer, der Unglück bringt. Und das geht weiter. Beim Geld-Verdienen werden Keiichi und die anderen beschissen. Keiichi schafft es zwar unter größtem Einsatz, die Kohle wieder einzutreiben, doch bei der Verfolgungsjagd hat er sich ein paar Feinde gemacht, die jetzt ihrerseits Geld sehen wollen ...

Und so ist Keiichi pleite und hungrig. Und irgendwie ziemlich allein. Von seiner angebeteten Sayoko kann er nur träumen.

An so einem Tag geht man am besten schnell nach Hause. Das Horoskop hatte ihn ja gewarnt.

Doch Pech - dort sitzen seine Sempais. Sie gehen auf eine Party, und wer muß dableiben, das Haus hüten, aufräumen, putzen, die Mülleimer ausleeren, die kaputte Antenne richten und so weiter und so weiter ... ?

Also macht Keiichi sich mal an die Arbeit. Denn trotz seines ständigen Pechs ist er sehr fleissig, gutmütig und geschickt.

Es ist kurz nach 18 Uhr. Keiichi ist mit seinen Arbeiten längst fertig, aber das Video, das er sich angesehen hat, ist herum, und außerdem muß er es noch an diesem Tag zurückbringen, sonst kostet es extra. Um 19 Uhr erwartet er einen Anruf für Aoyama-sempai, aber die Zeit reicht noch, das Band zurückzugeben. Im Prinzip jedenfalls ...

Keiichi macht sich auf den hindernisreichen Weg in die Videothek.

Das klappt immerhin, doch auf dem Rückweg muß er sich um ein kleines Mädchen namens Hijiri (gesprochen von Shitaya Noriko) kümmern, das bitterlich weint, weil es für die Mutter einkaufen gehen sollte, aber unterwegs das Portemonnaie verloren hat. Zusammen suchen und finden die beiden es schließlich, aber jetzt wird es für Keiichi höchste Zeit.

Das Telefon klingelt schon, als er wieder in sein Wohnheim kommt, aber er schafft es gerade noch.

Um 8 Uhr soll er nun seinerseits Aoyama anrufen, doch der Himmel hat in die Telefonleitung eine kleine Umleitung eingebaut, und so landet er bei in der Telefonzentrale der hilfreichen Göttinnen bei Belldandy. Diese erklärt ihm, sich seiner Sache persönlich anzunehmen, und einen Augenblick später schlüpft sie aus seinem Spiegel.

Belldandy stellt sich vor und erklärt, es sei ihre Aufgabe, Menschen zu helfen, bei denen die guten Taten und ihr Glück aus dem Gleichgewicht geraten seien - so wie eben bei ihm. Er dürfe sich etwas wünschen.

Keiichi ist ziemlich geplättet.

Teil 2 - Ah! Shinjiru Mono ha sukuwareru!? (Ah! Werden Menschen mit Vertrauen gerettet?)

Einen Wunsch hat Keiichi nun frei. Egal, was für einen, aber nur einen.

Keiichi demonstriert Belldandy, warum er bei Frauen kein Glück hat

Wir wissen, was ihm am Ende einfällt: er will eine Göttin wie Belldandy für immer als seine Freundin haben. Belldandy ist darüber ziemlich überrascht, doch Yggdrasil setzt sich pflichtgemäß in Bewegung, und damit ist der Kontrakt fest. Ab jetzt kann nichts und niemand die beiden mehr trennen.

Bei der Gelegenheit lernt Keiichi auch ein paar Dinge über Göttinnen. Belldandy kann seine Gedanken lesen, und Göttinnen sagen immer die Wahrheit. Und Belldandy findet ihn ganz toll. Sie ist überglücklich über seinen Wunsch und freut sich auf eine reiche und erfüllte Zukunft an seiner Seite.

Und Keiichi stellt sich vor, wie er seine neue Freundin mit dem Motorrad ausführt. Oder vielleicht doch besser mit einem fliegenden Besen ...?

Doch so schnell läßt sich Keiichis Pech nicht mal von der schönen Göttin 1. Klasse Belldandy vertreiben. Seine Sempais kommen zurück, und damit endet seine Zeit in diesem Wohnheim sehr plötzlich. Denn Frauen sind dort nun mal nicht erlaubt. Auch wenn Belldandy glaubt, das gelte nicht für sie, weil sie ja keine Frau, sondern eine Göttin ist.

Egal, sie landen beide im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Immerhin waren die Sempais so freundlich, Keiichis Motorrad zu reparieren - dafür hat er ja das Haus putzen müssen. So können die beiden wenigstens irgendwo hin fahren. Nur - wohin?

Wo findet man spät am Abend noch ein Dach über dem Kopf?

Keiichi unternimmt verschiedene Anläufe, aber am Ende bleibt den beiden nur ein altes Schrottauto hinter der Uni.

Zu allem Überfluß ist Belldandy so begeistert von allem, daß an Schlaf gar nicht zu denken ist.

Teil 3 - Aa! Shugyou to Waga Ie to Megami-sama (Ah! Asketische Übung und unser Heim und eine Göttin)

Nach der durchwachten Nacht macht sich Keiichi am nächsten Tag etwas frisch, während Belldandy durch den schönen Park der TH wandelt.

Als nächstes steht die Wohnungssuche auf dem Programm. Für einen, der fast keine Kohle hat, ist das aber gar nicht so einfach.

Immerhin sorgt Belldandy erst mal für Essen. Sie betet zu einem guten Geist, der vielleicht gerade in der Nähe ist, und tatsächlich klappt es. In Folge 1 hat Keiichi ja der kleinen Hijiri geholfen, und dessen Mutter lädt ihn und Balldandy zum Dank nun zum Essen ein (beim NacDonald!).

Belldandy verplappert sich dabei und erklärt, sie sei nicht Keiichis Braut, sondern eine Gött ... Keiichi kann sie gerade noch stoppen. Zu allem Unglück verwandelt Belldandy sich dann auch noch. Sie zaubert ihre seltsamen Himmelsklamotten weg und "normale" herbei, und das mitten auf der Straße. Keiichi hat einige Mühe ihr zu erklären, daß das keine so gute Idee war.

*

Belldandy beim Putzen

Die Wohnungssuche gestaltet sich sehr mühsam, aber auch diesmal kann Belldandy helfen

Auf ziemlich unerwartete Weise landen die beiden nämlich in einem Tempel (dem Tariki Hongan Tempel). Der schrullige Tempelpriester Koshian (gesprochen von Mugihito) brät Keiichi erst mal eins über, weil er dachte, er wollte da Geld aus dem Opferstock klauen. Doch dem war natürlich nicht so. Als Entschuldigung dürfen die beiden eine Nacht im Tempel bleiben. Aber dafür müssen sie arbeiten. Der Tempel hat es auch nötig, er ist ziemlich heruntergekommen.

Für Keiichi wird das eine harte Arbeit, Belldandy hingegen hat großen Gefallen daran gefunden und macht es mit beeindruckender Hingabe. Beim Polieren der kostbaren Buddha-Statuen leuchtet sie sogar, und Koshian findet das ziemlich verdächtig.

Beim Reparieren des Daches bricht ein Balken und Keiichi stürzt in die Tiefe. Belldandy fängt ihn mit einem kleinen Zauber auf. Koshian hat auch das gesehen ...

In der Nacht setzt er sich vor Belldandys und Keiichis Zimmer. Falls Belldandy ein böser Geist sein sollte, will er es jetzt herausfinden.

Als Balldandy dann mitten in der Nacht aufsteht und nach draußen geht, ist er allerdings eingeschlafen.

Sie läßt ihren Engel Holybell erscheinen. Zusammen singen sie und bringen den Tempel auf diese Weise wieder auf Hochglanz.

Als Koshian aufwacht und das sieht, kommt er ganz schön ins Grübeln. Ein böser Geist ist Belldandy ganz sicher nicht, im Gegenteil.

Und so verläßt er am nächsten Tag seinen Schrein, um auf Wanderschaft zu gehen und dieselbe Erleuchtung zu suchen, die er in der Nacht bei Belldandy gesehen hat.

Das heißt, Keiichi und seine schöne Göttin haben den Tempel jetzt für sich.

Belldandy macht Keiichi dann mit Holybell bekannt, und der wundert sich darüber genauso wie der Priester.

Dann richten die beiden sich in ihrem neuen Zuhause ein.

Teil 4 - Ah! Jouou-sama to Megami-sama (Ah! Die Königin und die Göttin)

Belldandy und Keiichi richten sich im Tempel ein und beginnen, ein ganz normales Leben zu führen. Belldandy kocht, wäscht, macht sauber und verwöhnt Keiichi nach allen Regeln der Kunst, und der kann sein Glück kaum fassen.

Keiichi geht zur Uni, und Belldandy kommt mit. Und so erscheint der unscheinbare kleine Student Morisato Keiichi plötzlich in der Begleitung eines wunderschönen Mädchens. Allen Jungen auf dem Campus fallen fast die Augen aus dem Kopf, als sie das sehen. Und die reiche, schöne und ziemlich eingebildete Uni-Königin Sayoko kann es nicht fassen, daß sie auf einmal nicht mehr im Mittelpunkt des männlichen Interesses steht wie sonst immer. Sie erklärt das als eine Herausforderung, der sie sich stellen will.

Als nächstes auf ihrem Campus-Rundgang begegnen die beiden Tamiya und Ootaki. Tamiya will Belldandys Adresse haben - allerdings nicht aus persönlicher Leidenschaft (die gehört einzig und allein seinen Autos), sondern weil Keiichi noch Sachen im Wohnheim hat, die er ihnen schicken will. Sie wollen Belldandy aber dann doch abschleppen und die Führung ohne Keiichi fortsetzen, aber das verhindert die ultimative Kraft.

Kurz vor der Vorlesung kommt Sayoko in den Hörsaal, sieht Belldandy und Keiichi zusammen und beschließt, ihrer neuen Konkurrentin eins auszuwischen. Doch auch dieser Schuß geht natürlich ziemlich nach hinten los. Das ist für Sayoko erst recht ein Ansporn, es weiter zu versuchen.

Keiichi und Sayoko

Als nächstes fällt der Universität natürlich auf, daß da auf einmal eine neue Studentin ist, die vorher noch nie jemand gesehen hat. Keiichi stellt sie als ausländische Austauschstudentin vor, doch Sayoko glaubt davon kein Wort und beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen. Sie petzt bei Professor Oosawa, und der fängt an, im Computer nachzuforschen. Zum Glück bekommen Tamiya und Ootaki das mit und können Keiichi und Belldandy warnen. Mit Belldandys göttlicher Hilfe schafft Keiichi es, in den Computer einzudringen und die nötigen Unterlagen zusammenzuhacken, um Belldandys Geschichte offiziell zu machen.

Doch das kommt zumindest Sayoko erst recht verdächtig vor, und so stellt sie Belldandy persönlich. Erst mal flirtet sie heftig Keiichi an, was ihr einen Eimer Wasser über den Kopf einbringt.

Kurz darauf läuft ihr Belldandy dann über den Weg und sie fragt sie, wer sie eigentlich glaube zu sein. Nun, Göttinnen können ja nicht lügen, und so antwortet Belldandy, sie sei eine Göttin, woraufhin Sayoko meint, dann sei sie eine Königin. In aller Unschuld fragt Belldandy sie, von welchem Land. Das macht Sayoko erst recht wütend. Und Belldandy fragt sich, ob sie etwas falsch gemacht hat.

Am Nachmittag kommt Sayoko dann mit ihrem Mercedes (in Japan das Sinnbild für ein Luxusauto schlechthin) angefahren, schnappt sich Keiichi und erklärt ihm, sie führen nun zu einem romantischen Strand, wo sie den Sonnenuntergang sehen könnten.

Doch leider kommen sie dort nicht an, weil die Ultimative Kraft das verhindert. Überall sind Baustellen, Staus und Umleitungen. Am Ende rät Keiichi ihr dazu aufzugeben, doch sie fängt jetzt erst richtig an und versucht, Keiichi anzumachen. Durch die Ultimative Kraft gerät sie dadurch allerdings in große Gefahr, und nur weil Keiichi sie am Ende zurückweist, passiert kein Unglück.

Ziemlich deprimiert schleicht Sayoko dann nach Hause. Plötzlich klingelt es an der Tür: Keiichi und Belldandy haben Abendessen dabei - und all ihre Sempais.

Teil 5 - Ah! Hitotsu Yane no shita de (Ah! Unter demselben Dach)

Keiichi hat seine Hausaufgaben vergessen. Zum Glück hat er Belldandy dabei, und zum Glück kann die durch Spiegel reisen und so auf dem schnellsten Weg die Sachen von Zuhause holen. Während sie weg ist und er auf einer Bank vor der Uni sitzt, breitet sich allerdings in rasender Geschwindigkeit das Gerücht aus, die beiden hätten sich getrennt.

Ootaki, Keiichi und Tamiya

Kurz darauf setzt Sayoko sich zu ihm. Sie reden ein bißchen, und Sayoko erfährt, daß Keiichi und Belldandy zusammen wohnen. Sie ist geschockt. Keiichi versucht, sie zu beruhigen, es sei alles ganz harmlos, was Sayoko wiederum sehr enttäuschend findet. Sie sind schließlich nicht mehr im Kindergarten.

Das gibt Keiichi Anlaß darüber nachzudenken, was für eine Beziehung er zu Belldandy eigentlich hat. Und das beschäftigt ihn den ganzen Tag über. Klar mag er sie sehr gerne, aber sollte er ihr das auch sagen? Und wenn ja, wie? Und hat ihm nicht Sayoko schon mal einen Korb gegeben? Und so macht er das, was er immer macht, nämlich nichts, sondern beläßt es bei Tagträumen.

Auch am nächsten Tag, der unterrichtsfrei ist, kann er sich nicht dazu überwinden, auch nur das geringste zu Belldandy zu sagen.

Schließlich konsultiert er ein Buch über Beziehungstechniken ... aber das hilft ihm am Ende auch kein bißchen weiter.

Irgendwann fällt ihm ein, daß Balldandy ja eigentlich seine Gedanken lesen kann. Damit haben sich alle seine komplizierten Pläne, ihr seine Liebe zu gestehen, aufgelöst ...

Allerdings erklärt Belldandy, daß sie hier auf der Erde eigentlich nur Emotionen erkennen kann und das auch nur, wenn sie sich extra darauf konzentriert.

Keiichi gibt sich alle Mühe, und als er endlich genügend Mut aufbringt, Belldandy seine Liebe zu gestehen, da vereitelt ausgerechnet sie selbst auf sehr seltsame Weise, daß es dazu kommt. Oder jedenfalls fast ...

Teil 6 - Aa! Horidashimono ni Megumi ari !? (Ein Segen beim guten Kauf)

Per Anhalter reist Keiichis Schwester Megumi von Hokkaidou nach Tokyo, denn sie will dort studieren, genau wie ihr älterer Bruder.

*

Keiichis Haushaltskasse ist ziemlich leer. Er überlegt sich, eine Teilzeitarbeit anzunehmen, doch Belldandy hilft ihm mit einem kleinen Zauber, der zumindest den Kühlschrank wieder füllen soll.

Und schon klingelt es an der Tür. Es ist Megumi, aber das letzte, was sie erwartet hat ist, daß ihr ein wunderschönes Mädchen aufmacht. Und so lernen sich Belldandy und Keiichis Schwester kennen. Belldandy stellt sich übrigens als Göttin von der himmlischen Hotline vor - denn Göttinnen lügen ja nicht. Megumi versteht das natürlich nicht so ganz, aber sie findet Belldandy sehr nett.

Megumi und Belldandy

Keiichi hingegen ist weniger erfreut. Denn Megumi will studieren. An der Nekomi TU. Genau da, wo auch er selbst studiert. Und schlimmer noch: bis sie eine passende Wohnung gefunden hat, will sie ein paar Tage bei Keiichi und Belldandy bleiben. Keiichis größte Sorge ist es jetzt, dafür zu sorgen, daß aus ein paar Tagen nicht für immer wird. Doch es gibt ein Problem: Megumi ist die Immobilienpreise von Hokkaidou gewöhnt, und dafür bekommt man in Tokyo nicht mal eine Hundehütte.

Die drei ziehen also los, um Megumi das klarzumachen. Doch die läßt sich nicht entmutigen. Vielleicht findet sie ja doch ein Schnäppchen.

Am nächsten Tag geht die ermüdende Suche weiter. Am Abend fällt Keiichi todmüde in sein Bett, während Megumi und Belldandy sich noch ein bißchen unterhalten. Später denkt Megumi dann, wenn es wirklich Engel und Göttinnen gäbe, ob diese dann wohl so seien wie Belldandy.

Die Suche geht weiter. Und am Ende findet Megumi ihre Traumwohnung. Nur ist die leider verflucht. Das bekommt Megumi allerdings gar nicht mit, denn sie saust sofort los, um zu unterschreiben. Während dessen fällt der Dämon über Keiichi und Belldandy her. Die wäre jedoch keine Göttin 1. Klassen, wenn sie damit nicht fertig würde, auch wenn es sie viel Kraft kostet. Zum Glück ist der Geist nicht an sich böse, sondern steckt eher in Schwierigkeiten. Er ist ein Landgeist 3. Klasse, und bei Bauarbeiten zu diesem Haus wurde in seine Lebensader ein Pfosten gesetzt, wodurch er seine Kräfte verlor. Deswegen spukt er dort herum, um die Leute wieder loszuwerden.

Belldandy kann ihm jedoch helfen und gibt ihm seine Energie zurück, indem sie den Strom einfach ein bißchen umleitet. Aus Dankbarkeit erklärt der Geist sich dafür bereit, Megumi zu Zukunft zu beschützen.

Teil 7 - Aa! Omoitsutaeru Basho! (Ein Ort zum Übermitteln der Gefühle)

Belldandy und Megumi gehen zusammen einkaufen und stoßen auf ein Werbeschild für den White Day. Dazu muß man wissen, daß in Japan am 14. Februar Valentinstag ist. Mädchen schenken Jungen dann Schokolade. Je teurer die Schokolade ist, die einer bekommt, umso populärer ist er bei den Mädchen. Am 14. März ist White Day, und da geht das ganze dann umgekehrt. Davon hatte Belldandy natürlich keine Ahnung. Daß sie aus Unwissenheit (oder weil sie zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht auf der Erde war) ihrem heißgeliebten Keiichi nichts geschenkt hat, macht sie tief betroffen.

Belldandy

Sie läßt sich nun von Megumi beraten, wie sie das wiedergutmachen kann. Im Grunde geht es die ganze Folge über um dieses Problem.

Als erstes mal kauft sie für Keiichi keine Schokolade, sondern kocht selbst welche und gießt daraus ein Herz. Das muß dann natürlich an einem romantischen Ort übergeben werden. Um keinen weiteren Fehler zu machen, fragt die schöne Göttin alle möglichen Leute, was wohl ein geeigneter Platz wäre. Als erstes ist Sayoko dran, und die kann die Naivität ihrer Rivalin kaum fassen.

Heraus kommt dabei dann auch nichts, was Belldandy weiterhelfen würde. Statt dessen wird sie weitergereicht an Sayokos speziellen Freund Aoshima Toshiyuki , ebenfalls reich, eingebildet und der Schwarm aller Mädchen. Und der schleppt Belldandy gleich mal in sein Spezial-Apartment ab. Unterwegs werden die beiden sogar gesehen, und zwar von Keiichi, der gerade mit seinem Motorrad nach Hause unterwegs ist und die beiden in Toshiyukis Flitzer an der Ampel stehen sieht.

Toshiyuki kommt gleich zur Sache, doch das funktioniert bei einer Göttin nicht. Gegen Belldandy hat er keine Chance, dabei kapiert die nicht mal, was überhaupt los ist. Dafür legt sie Toshiyuki aber gründlich flach. Ihre eigenen Kräfte hat sie aber auch erst mal verbraucht, und so muß Keiichi sie einsammeln und nach Hause bringen.

Belldandy läßt sich schließlich von Megumi über romantische Orte beraten. Und so führt sie Keiichi auf eine Auto-Ausstellung, eine Werkstatt und einen Schrottplatz ...

Aus verschiedenen Gründen, unter anderem, weil Tamiya und seine Freunde auch dort sind, kommt die erhoffte romantische Stimmung aber nicht auf.

Am Ende landen sie an einem Ort, den Keiichi sich selbst als romantisch herausgesucht hat, nämlich auf einem Schiff bei einer Hafenrundfahrt bei einem wirklich schönen Sonnenuntergang.

Jetzt endlich kann Belldandy ihre Schokolade übergeben, und Keiichi ist tief gerührt. Er will Belldandy sogar küssen, und die würde sich sicher auch gerne küssen lassen, doch leider muß sie nießen, und so kommt es mal wieder nicht dazu.

*

Allem Anschein nach hat Belldandy eine Erkältung, und die ultimative Kraft scheint auch nicht mehr richtig zu funktionieren ...

Teil 8 - Aa! Hensachi Sanjuu kara no Renai Juuken (Die Liebes-Aufnahmeprüfung mit Notendurchschnitt 30)

Es knirscht im System von Yggdrasil, und damit ist es Zeit für Urd.

Belldandys ältere Schwester hält nicht viel von dem Kontrakt zwischen Belldandy und Keiichi. So begibt sie sich auf eigene Faust zur Erde, um dort gewisse Dinge zu regeln. Obwohl Skuld sie warnt, daß sie sich damit selbst in Schwierigkeiten bringen könnte.

Urd erscheint bei Keiichi

*

Belldandy hat immer noch diesen Schnupfen. Keiichi besorgt in der Apotheke ein Mittel dagegen. Allerdings gerät er an eine etwas seltsame Apothekerin - niemand anderes als Urd, die ihm eine Art Liebestrank andreht.

Als Bonus bekommt er noch ein spezielles Video ...

Nachdem er also Belldandy verarztet und ins Bett geschickt hat, legt er das Band ein. Und auf diesem gibt Urd ihm ausgesprochen direkte Ratschläge in Liebesangelegenheiten. Da die nichts helfen, begibt Urd sich dann persönlich aus dem Fernseher heraus zu Keiichi, allerdings mehr aus Versehen. (Diese Szene ist in der OVA um Längen besser als hier.)

Belldandy bekommt jedoch sehr schnell mit, daß sie unerwarteten Besuch von ihrer Schwester hat. Und Urd erklärt Keiichi dann auch ohne viel Umschweife, daß es allein seine Schuld sei, daß die ultimative Kraft nicht mehr funktioniere und Belldandy krank sei. Denn: das müsse ja so kommen, wenn einer eine ganze Göttin nur für sich alleine habe. Aber sie beruhigt ihn, denn sie ist ja jetzt hier, um das Problem zu lösen.

Belldandy meint später zu Keiichi, eigentlich seien Urds Kräfte sogar größer als ihre eigenen, nur könne man sich nicht darauf verlassen, daß sie sie auch immer richtig einsetzt.

Und anscheinend läuft es tatsächlich auf so etwas hinaus. Urd gibt Keiichi eine seltsame Erklärung und fordert ihn dann auf, Belldandy zu küssen, sonst würde das System im Himmel nicht mehr richtig in Ordnung kommen. Dafür würde er dann aber für immer mit Belldandy zusammen bleiben können.

Doch dazu kann Keiichi sich nicht bringen. Also muß Urd nachhelfen, was natürlich erst recht schiefgeht. Dabei würde Belldandy sich eigentlich nur zu gerne küssen lassen. Doch bei einem so schüchternen Männchen wie Keiichi ist das gar nicht so einfach.

Belldandy ist über Urds Tricksereien empört. Keiichi meint, Göttinnen könnten doch nicht lügen. Aber Urd anscheinend doch. Sie ist sogar nur deswegen degradiert worden, weil sie für eine Lüge bestraft wurde. Urd ärgert sich auch, und so beginnen die beiden, sich zu duellieren. Da gibt es einen großen Knall, und Urd landet auf den Brettern. Gott hat sie wegen ihrer Eigenmächtigkeit erneut bestraft und sie erst mal auf die Erde verbannt.

*

Und so lebt Keiichi nun mit zwei Göttinnen zusammen.

Teil 9 - Aa! Jouou-sama to Megami no Himitsu (Das Geheimnis der Königin und der Göttin)

Die Nekomi TU veranstaltet ihre alljährliche Miss-Wahl. Bisher hat immer Sayoko gewonnen, doch dieses Jahr ist die Konkurrenz groß: Belldandy und Urd treten nämlich auch an. Urd bringt den ganzen Laden dabei ziemlich durcheinander, und zufällig kommt dabei auch noch heraus, daß sie immer einschläft, wenn sie eine bestimmte Art von japanischer Musik hört (, die Enka genannt wird).

Urd rächt sich mit einem Feuerzauber, den Belldandy mit einem Regenzauber wieder löschen muß, und das vor versammeltem Publikum. Wie auch immer, Belldandy wird jedenfalls die diesjährige Miss Nekomi. Und Sayoko platzt fast vor Wut.

Sayoko foltert Keiichi

Nach der Wahl gibt es eine Feier, bei der sich alle vollaufen lassen, bis sie unter den Tischen liegen.

Sayoko ist immer noch wütend und außerdem so besoffen, daß sie kaum noch geradeaus gehen kann. Und so stolpert sie vor der Uni auf der Straße vor Keiichis Motorrad. Belldandy kann sie gerade noch mit einem Zauber retten. Das immerhin bekommt Sayoko noch mit, und es bliebt ihr fest im Gedächtnis haften.

An der Uni hat Sayoko als Königin jedenfalls ausgespielt, aber sie bekommt einen unerwarteten Verbündeten, nämlich Toshiyuki, der ja selbst schon mal übel bei Belldandy abgeblitzt ist.

Ihnen beiden kommen die beiden Schwestern Belldandy und Urd sehr verdächtig vor. Mit ihnen stimmt etwas nicht, und sie nehmen sich vor herauszufinden, was.

Urd bekommt Wind von diesem Plan. Und für Toshiyuki und Sayoko erweist es sich als überraschend schwierig, irgendwelche Beweise für Belldandys übersinnliche Kräfte zu sammeln, obwohl diese keinen ernsthaften Versuch macht, diese zu verheimlichen.

Da das also nicht geklappt hat, entführen sie Keiichi, um über ihn an Belldandys Geheimnis zu kommen. Und zwar unverschämterweise genau unter Urds Nase weg, die dafür mit Enka außer Gefecht gesetzt wird. Dafür rächt sie sich natürlich.

Derweil macht Belldandy sich auf die Suche nach ihrem Keiichi. Sie fragt alle möglichen Tiere und findet so recht schnell seine Spur. Der wird gerade von Sayoko gefoltert, indem sie vor seinen Augen wertvolle Automobil-Modelle kaputt macht. Zum Glück kommt Belldandy noch rechtzeitig, um das wertvollste von allen zu retten - und ihn selbst natürlich auch.

Am Ende räumen die beiden Göttinnen noch ein bißchen auf und sorgen dafür, daß Toshiyuki und Sayoko sich an nichts mehr erinnern.

Teil 10 - Aa! Jidoushabu ha katemasu ka? (Kann der Automobilclub gewinnen?)

Toshiyuki würde Keiichi nur zu gerne die schöne Belldandy wegnehmen. Dafür läßt er sich einen Plan einfallen. Und zwar gründet er an der Nekomi TU einen eigenen Automobilclub, den Four Wheels Club. Diese Konkurrenz bekommen Keiichi, Tamiya und die anderen schnell zu spüren, denn ihnen bleibt der Nachwuchs aus. Zu den schrägen Typen im alten Autoclub will keiner, wenn im neuen schöne Mädchen locken.

Vorbereitungen für das Rennen

Aoshima erklärt Keiichi dann auch klipp und klar, daß er seinen Club aufgemacht hat um den anderen abzuschießen. Er schlägt Keiichi einen Wettkampf vor. Wer verliert, muß zumachen. Ausgerechnet Belldandy nimmt diese Herausforderung an. Leider hat der Automobilclub gar kein passendes Fahrzeug für so einen Wettkampf, doch sie stürzen sich alle mit Feuereifer daran, eines zu beschaffen. Sie arbeiten, um das Geld zu verdienen, und basteln sich den Rest zusammen, nur um kurz vor dem Wettkampf ihr schönes Auto in Trümmern wiederzufinden.

Natürlich ist klar, daß Toshiyuki es war, doch einen direkten Beweis gibt es nicht.

Doch jetzt wollen Keiichi und Belldandy erst recht nicht aufgeben, und so fangen sie wieder von vorn an und basteln die Karre irgendwie wieder zusammen.

Am Tag des Rennens ist Toshiyuki überrascht, daß Keiichi tatsächlich antritt. Sicherheitshalber sperrt er Belldandy ein, denn ohne Beifahrerin würde Keiichi schon gleich am Anfang disqualifiziert. Doch eine Göttin kann man natürlich nicht einsperren, und so geht das Rennen tatsächlich los.

Allerdings hält Keiichis dreirädriges Schrottauto nur mit Hilfe von Belldandys göttlichen Kräften überhaupt zusammen. Und Toshiyukis Team hat zwei Profi-Fahrer, ein 1a Geländefahrzeug und noch eine Menge weiterer schmutziger Tricks auf Lager.

Durch die viele Magie verliert Belldandy immer mehr ihre Kräfte. Das Auto hält zwar, aber sie wird mitten im Rennen ohnmächtig. Urd jedoch ist über Toshiyukis Gemeinheiten so empört, daß auch sie nun Keiichi hilft. Und dann geht die Sache so aus, daß Toshiyukis Wagen im Sand stecken bleibt, während Keiichi über einen Damm ins Ziel brausen kann.

Und Urd verpaßt Toshiyuki und seiner Komplizin Sayoko mal wieder eine kleine Extra-Abreibung.

Teil 11 - Aa! Akuma ga kitarite Wazawai nasu? (Ah! Kommt ein Dämon und bringt Unglück?)

Es zeichnet sich Unheil ab. Keiichi hat Alpträume, und auch Belldandy hat böse Vorahnungen.

Maara

Und zwar naht die Dämonin Maara, die einen Weg in die Menschenwelt gefunden hat. Der magische Gegenstand, der ihr den Weg öffnet, ist eine CD, die gerade von Ootaki und Tamiya bei einem Trödler erstanden wurde. Die beiden haben zwar keine Ahnung, wie sie diese CD abspielen sollen - sie malen sie schwarz an, um sie dann als Schallplatte benutzen zu können ... aber wie auch immer, es reicht für Maara.

Wenn Tamiya und Ootaki auch manchmal ein bißchen dämlich sind - um eine Dämonin zu verscheuchen reicht es allemal noch. Denn schließlich leben sie in einem Studentenwohnheim nur für Männer, und das heißt, daß Dämoninnen dort nichts zu suchen haben.

Maara hat mit den Göttinnen noch ein paar alte Rechnungen offen, weil die sie einst versiegelten. Belldandy, die zutiefst beunruhigt ist, errichtet Zuhause eine Barriere, in der sie Keiichi beschützen will. Dann wird sie aber von einem dämonischen Postboten an die Tür gerufen und dort ein paar Minuten aufgehalten. Diese Zeit nutzt Maara. In die Barriere eindringen kann sie nicht, braucht sie aber auch nicht, weil sie schon drinnen war. Sie verzaubert Keiichi und verwandelt ihn in einen Motorroller.

Natürlich versuchen Belldandy und Urd alles, um Keiichi wieder zurückzuverwandeln, stellen aber fest, daß sie dafür ein Paßwort brauchen. Und das hat halt nur Maara.

Die beiden Göttinnen kommen auf die Idee, daß Maaras Siegel durch einen magischen Gegenstand gebrochen worden sein muß. Wenn sie den finden könnten, dann könnten sie Maara dazu zwingen, das Paßwort herauszurücken. Mit ein bißchen Magie findet Urd einen Hinweis, und Keiichi, obwohl immer noch ein Motorroller, kommt darauf, wo sie dieses Ding finden können. Er und Urd machen sich auf den Weg, während Belldandy Maara suchen geht.

Und kurz darauf bekommen Tamiya und Ootaki an diesem Tag zum zweiten Mal unerlaubten Damenbesuch. Nur haben sie die CD leider nicht mehr ...

Derweil sind Maara und Belldandy kurz davor, aufeinander loszugehen. Gerade noch rechtzeitig kommt Urd mit der CD, und so kommt Keiichi noch mal davon. Allerdings - als er mitten auf der Straße zurückverwandelt wird, hat er nichts an.

*

In einer schummrigen Bar trifft Maara die stockbesoffene Sayoko, die auch so ihre Probleme mit Keiichi und vor allem Belldandy hat. Sie könnte eine wertvolle Verbündete werden.

Teil 12 - Aa! Megami to Joou wo Tennin ni kakete?

Als Sayoko am nächsten Morgen aufwacht, findet sie sich in ihrer Wohnung wieder. Derjenige, der sie dorthin gebracht hat, liegt neben ihr: Maara. (Im Gegensatz zu den sonst in Japan üblichen Sitten geht Maara sogar mit Schuhen ins Bett) Sayoko erschrickt sich zu Tode, und Maara muß ihr erst mal erklären, daß sie eine Frau ist und ihr nichts angetan hat. Sondern sie bietet ihr einen Vertrag an, ihr dabei zu helfen, Belldandy loszuwerden.

Derweil denken Keiichi, Urd und Belldandy über Maaras nächste Aktionen nach. Aber solange sie die CD haben, kann Maara nicht so leicht etwas unternehmen.

Denken sie jedenfalls ...

Urd und Sayoko

Als Belldandy und Keiichi weg sind, bekommt Urd überraschenden Besuch, nämlich von Sayoko. Es gelingt ihr tatsächlich, Urd auszutricksen - bei Enka-Musik schläft sie ja immer ein - und ihr Maaras CD abzunehmen.

*

Maara zeigt Sayoko Keiichis Gefühls-Balance-Anzeiger, eine Art Waage. Wenn diese zu sehr gegen Belldandys Seite ausschlägt, dann hat Sayoko gewonnen. Maara legt auf die Waage einen Zauber, und jetzt ist es an Sayoko, Keiichis Gefühle aus der Balance zu werfen.

Etwas verwirrt macht Sayoko sich auf den Weg, und tatsächlich trifft sie Keiichi und Belldandy, die gerade einen Stadtbummel machen. Belldandy ist naiv und völlig arglos wie immer und zu Sayoko sehr freundlich, bei Keiichi hingegen fängt der Zauber schon an zu wirken. Er schlägt vor, daß sie jetzt zu dritt ausgehen. Als erstes marschieren sie in eine Diskothek, wo Sayoko sozusagen gegen Belldandy tanzt. (Diese Szene ist leider äußerst sparsam animiert.) Keiichi schickt dann tatsächlich Belldandy nach Hause und amüsiert sich mit Sayoko alleine weiter. Und damit sieht es so aus, als habe sie gewonnen. Doch das täuscht. Belldandy ist tief in seinem Herzen, und alles, was er mit Sayoko weiter unternimmt, bezieht er immer auf Belldandy.

Sayoko wird das schnell zu blöd und sie rauscht ab. Und so bricht Maaras Zauber, und sein Herz wird wieder frei.

*

Nachdem die Enka-Musiksendung zuende und Urd wieder zu sich gekommen ist, fällt ihr ein, daß Maara ja auch so eine Schwäche hat, und zwar gegen Rock'n Roll. Und so holt sie sich die magische CD wieder zurück. Da erscheint ein Bug, schnappt sich die CD und verschwindet damit. (Und sie taucht zumindest in dieser Staffel auch nicht mehr auf.)

*

Bleibt noch Belldandy, die kurz davor ist, wieder in den Himmel zurückzukehren. Doch zum Glück findet Keiichi sie noch rechtzeitig, und so ist alles wieder in Ordnung.

Teil 13 - Aa! Onee-sama ha dare no Mono? (Wem gehört meine ältere Schwester?)

Im Himmel herrscht Krisenstimmung: die Bugs sind unterwegs. Die Erde droht instabil zu werden. Und der Grund ist ausgerechnet Belldandy.

Die Instabilität bekommt Keiichi schnell zu spüren, als sich sein Motorrad unter seinem Hintern plötzlich in Sleipnir, das achtbeinige Himmelspferd verwandelt. Irgendwie werden er und der Gaul dann auch noch in Urds Bad teleportiert.

ein Bug

Als nächstes erscheint Skuld. Skuld benutzt zum Reisen meistens Wasser, und diesmal erscheint sie aus Keiichis Teeglas - eine für sie ziemlich heiße und für Keiichi ziemlich überraschende Angelegenheit.

Skuld ist sauer auf Keiichi, weil sein blöder Wunsch Belldandy auf der Erde festhält und das wiederum Yggdrasil instabil werden läßt. Außerdem liebt sie ihre Schwester über alles und will sie nicht mit so einem Typen teilen.

Am dringendsten aber sind die Bugs, die vor allem Keiichi zu spüren bekommt. Als nächstes wird er nämlich dünn wie Papier. Skuld macht ziemlichen Streß und verlangt, daß Keiichi Belldandy augenblicklich in den Himmel zurückkehren läßt. Doch das will vor allem Belldandy auf keinen Fall, und so redet sie ihrer kleinen Schwester gut zu, daß sie sich was anderes einfallen läßt.

Und damit beginnt die Jagd. Allerdings sind es viel zuviele Bugs, als daß die drei Göttinnen sie von Hand erledigen könnten.

Als nächstes wird Keiichi winzig klein. Da fällt Urd ein, daß Skuld doch eine Bug-Vernichtungsmaschine gebaut hat. Skuld will damit nicht rausrücken, weil Belldandy dann ja auf der Erde bleiben und sie sie nicht wieder für sich haben kann, doch Belldandy bringt sie dazu, ihre Meinung zu ändern.

Leider verursacht Urd aber einen kleinen Unfall, und die Anti-Bug-Maschine fliegt erst mal in die Luft. Keiichi löst sich auf, und Urd findet sich im Fernseher wieder ...

Keiichi findet sich an allen möglichen Stellen in allen möglichen gefährlichen Situationen wieder, bis Skuld und Belldandy ihn finden und retten. Belldandy beschließt dann, daß sie doch mal im Himmel nach dem rechten sehen muß. Doch nun bekommt Skuld ein schlechtes Gewissen und baut noch in der Nacht ihren Bug-Pac-Man wieder zusammen.

Und diesmal klappt es. Alle Bugs werden eingesaugt, und die Krise ist damit überstanden.

Und Skuld bleibt nun auch erst mal auf der Erde, um aufzupassen, daß Keiichi und Belldandy keine Dummheiten machen.

Teil 14 - Aa! Taiketsu to iu Na no Kyouikujisshu (Ah! Ein Unterrichtspraktikum namens Konfrontation)

Skuld ist ganz närrisch mit ihrer Onee-sama und versucht, immer bei ihr zu sein und ihr zu helfen - mit wechselndem Erfolg.

Sie ist ganz schockiert, als dann Belldandy mit Keiichi in die Uni fährt. Und das nicht nur an einem Tag, sondern fast immer. Also beschließt sie, Keiichis Motorrad zu sabotieren. Allerdings wird sie von ihrer Arbeit daran so gefesselt, daß sie es am Schluß statt dessen verbessert hat.

Skuld und ihr Roboter

Megumi kommt zum Frühstück, sieht Skuld und findet sie super niedlich. Und von ihrer Arbeit an Keiichis Motorrad ist sie auch ganz begeistert, auch wenn Skuld ein paar Berechnungen für Belastung anscheinend nicht ganz richtig gemacht hat. Und so kommt es zu einem Duell zwischen den beiden: einen Mecha-Wettkampf.

Skuld ist allerdings viel zu stur, um beim Bau ihres Mechas fremde Hilfe anzunehmen, wohingegen Megumi zusammen mit Tamiya, Ootaki und den anderen arbeitet.

Die Roboter müssen eine möglichst große Menge leerer Ölfässer zum Zielpunkt bringen. Eine Besonderheit bei den Regeln ist, daß sie sich dabei auch gegenseitig beschädigen dürfen.

Skuld arbeitet also Tag und Nacht an ihrem Mecha, aber auch Megumi und ihr Team kommen gut voran.

Und dann geht der Wettkampf los. Beide Seiten haben einen erstaunlich großen Fanclub hinter sich. Dementsprechend ist die Stimmung in der Arena.

Skuld ist sich sicher, daß sie besser als Megumi gearbeitet hat, die ja nicht mal in der Lage war, ihren Mecha allein zu bauen. Doch da irrt sie sich. Der Kampf geht hin und her, ohne daß Skulds "Hysteric Wheel" einen entscheidenden Vorsprung herausarbeiten könnte. Sie hat aber noch ein paar schmutzige Tricks auf Lager. Megumi aber auch!

Sie will Megumi aber auf keinen Fall gewinnen lassen, also sprengt sie ihren Mecha zusammen mit dem von Megumi in die Luft. So ist es wenigstens unentschieden.

Teil 15 - Aa! Megami ni Kokoro wo ubawarete? (Der Göttin wird das Herz geraubt)

Für Skulds Geschmack widmet Belldandy Keiichi entschieden zuviel Aufmerksamkeit. Und so kommt sie auf die Idee, mal wieder etwas zu bauen, damit ihre geliebte ältere Schwester stolz auf die sie sein kann. Und zwar baut sie einen Roboter namens Banpei-kun, der Belldandy zur Hand gehen und sie auch noch beschützen soll.

Der verbraucht allerdings ein bißchen zuviel Strom. Als sie ihn schließlich einschaltet, fliegen im ganzen Tempel die Sicherungen raus, sehr zum Mißvergnügen von Keiichi und Urd. Und so wird Skuld nicht gelobt, sondern ausgeschimpft.

Banpei und Skuld

Banpei-kun entwickelt von Anfang an ein beachtliches Eigenleben, vor allem, was Belldandy anbelangt. Selbst Skuld ist erstaunt, was ihr Roboter so alles macht.

Und als Maara mal wieder auftaucht, bekommt sie Banpei-kuns Anti-Dämonen-Abwehr zu spüren. Skuld hat an alles gedacht. Jetzt muß sie sich nur noch um den zu hohen Stromverbrauch kümmern.

Und so läuft Banpei-kun danach mit nur noch halb soviel Strom, und das sehr gut. Nur geht er leider unbarmherzig auf jeden los, der sich Belldandy nähert. Und würde er nicht an einem Kabel hängen, das seinen Aktionsradius begrenzt, hätte er den ahnungslosen Keiichi sicherlich ordentlich verprügelt. Skuld wundert sich. Eigentlich sollte Banpei-kun sowas nicht machen. Irgendwie hat er sich aber anscheinend selbst programmiert, und so wie es aussieht, ist er in Belldandy verliebt. Jetzt drückt er sich permanent in ihrer Nähe herum und läßt keinen anderen an sie heran.

*

Maara versucht mal wieder, Unglück über Keiichi und seinen Anhang zu bringen, doch auch diesmal muß sie vor Banpei-kun flüchten. Skuld erwischt sie dabei, und so kommt es zu einem Duell zwischen den beiden, wobei Banpei-kun Skuld nach Kräften hilft. Gegen eine Dämonin erster Klasse reichen allerdings auch ihre vereinten Kräfte nicht, bis Skuld es schafft, sie auszutricksen und ihre Schwäche gegen Glücksbringer auszunutzen.

Maara werden sie los, aber dabei erliegt auch Banpei-kun seiner Schwäche: er ist zu weit herumgelaufen, und am Ende reißen seine Stromkabel heraus. Das wäre an sich nicht so schlimm, aber er hat keinen nicht-flüchtigen Speicher. Mit anderen Worten werden seine Programmierung und sein Gedächtnis gelöscht.

Und so ist er, nachdem Skuld ihn wieder hergerichtet hat, nur noch ein ganz normaler Roboter.

Teil 16

Maara hat sich in einem Sarg regeneriert. Jetzt ist sie wieder erwacht und sinnt auf Rache. Wegen Banpei-kun ist es ihr aber zu gefährlich, direkt zu den drei Göttinnen vorzudringen. Doch sie hat noch ein Ass im Ärmel. Dieses will sie gegen Keiichi einsetzen. Und weil sie nicht selbst direkt angreifen kann, überfällt sie Megumi und verpflanzt ihren Geist in ihren Körper.

Nebenbei erledigt sie auch noch den Landgeist, der Megumis Wohnung beschützt, indem sie ihn in einen Teddybären verwandelt.

Dann macht sie sich an Belldandy und Keiichi ran, um ihnen Unglück zu bringen. Allerdings benimmt sie sich ziemlich seltsam, findet jedenfalls Keiichi. Belldandy hingegen findet alles vollkommen normal.

Senbee und Maara als Megumi

Maara ruft einen Teufel namens Senbee herbei, der darauf spezialisiert ist, Unglück zu verbreiten. Der Teufel ist zwar winzig klein, aber er funktioniert hervorragend. Maara probiert ihn an Toshiyuki aus und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dann setzt sie ihn auf Keiichi an, ohne daß Belldandy Verdacht schöpft.

Derweil versucht der Teddybär, zu Belldandy zu gelangen, um sie zu warnen, doch leider begegnet er unterwegs Hijiri, die ihn sich sofort schnappt und von dem niedlichen Stofftierchen ganz hingerissen ist.

*

Keiichi passieren nun lauter peinliche Sachen. Als erstes stürzt er über Sayoko. Bei Belldandy kommt Gewitterstimmung auf, als sie die beiden da übereinander auf dem Boden liegen sieht. Doch dann fällt etwas vom Dach, und so sieht es so aus, als habe Keiichi Sayoko beschützt. Belldandys Welt ist wieder in Ordnung.

Als nächstes zieht Keiichi Megumi das Hemd hoch. Wieder stürzt Belldandy in emotionale und wettermäßige Abgründe, doch dann kommt aus Megumis Hemd eine Raupe zum Vorschein. Wieder ist die Welt für Belldandy in Ordnung.

Keiichi, Belldandy und Megumi / Maara gehen ins Clubhaus. An der Tür hängt ein Schild "Kigaechuu" ("Ziehe mich gerade um") - die ideale Gelegenheit für Senbee. Er läßt Keiichi also die Tür aufreißen, und tatsächlich steht eine wenig bekleidete Sora im Raum. Sie steht aber nicht lange, dann bricht sie zusammen. Der Grund dafür ist der Gashahn, den sie vergessen hat abzudrehen. Keiichi hat ihr also "aus Versehen" das Leben gerettet.

Senbee ist schwer enttäuscht, aber Maara kennt den Grund: seine Macht ist zu schwach, um gegen das Glück, das Belldandy immerzu von sich gibt, zu bestehen. Also muß sie Belldandy versiegeln. Das kann sie erstaunlicherweise tun, ohne daß Belldandy es überhaupt merkt, und so kann Senbee Keiichi in große Schwierigkeiten bringen. Keiichi führt gerade ein kleines Test-Rennen, als Senbee den Motor Feuer fangen läßt.

Da erscheint im letzten Augenblick der Teddybär und warnt Belldandy. Selbst jetzt braucht sie noch ein bißchen, bis sie kapiert, was los ist, dann aber vertreibt sie Maara ganz leicht und rettet Keiichi.

Belldandy hat ein schlechtes Gewissen. Keiichi ist Megumi schon den ganzen Tag über komisch vorgekommen, doch sie, die mächtige Göttin, hat nichts bemerkt. Doch Keiichi macht ihr keine Vorwürfe. Er ist froh, daß alles wieder in Ordnung ist.

Und Megumi fragt sich, was heute eigentlich los gewesen ist.

Teil 17 - Aa! Sainou to Douryoku tte nan desu ka? (Ah! Was sind Talent und Anstrengungen?)

Die Hauptperson dieser Folge ist Hasegawa Sora. Sie hat zwei linke Hände und leidet sehr darunter. So sehr sie sich auch anstrengt, alles geht ihr schief.

Trotzdem ist sie Mitglied des Nekomi-Automobilclubs. Sie bewundert Keiichis Fahrkünste, ist sich aber sicher, sowas selbst niemals schaffen zu können. Doch Tamiya und Ootaki bringen es trotzdem fertig, sie für ein Rennen aufzustellen. Es ist ein Rennen nur für Frauen, und sie ist halt das einzige weibliche Mitglied. Jedenfalls stürzt das Sora in einen Abgrund, weil sie sich für völlig untalentiert und unfähig zum Fahren hält.

Dementsprechend verlaufen auch die Vor-Tests. Sora ist am Ende, bevor überhaupt etwas passiert ist.

Da beschließt Belldandy, sich um Sora zu kümmern und ihr ihre Angst zu nehmen - ein hartes Stück Arbeit.

Sora zieht als bei Keiichi ein, und als erstes muß sie mal an Banpei-kun vorbei ...

Sora geht baden

Später meint sie in Skulds Anwesenheit, das sei aber schon ein beeindruckender Roboter. Skuld ist begeistert, viel Lob hat sie für ihre Maschine nämlich bisher noch nicht bekommen. Dafür will sie Sora beim Fahrtraining helfen. Sie baut den halben Tempel um und schickt Sora dann auf der neuen Piste los. So einfach geht das mit dem Lernen aber leider doch nicht, und Sora landet im Fischteich.

Also versucht Urd nun ihr Glück als Fahrlehrerin. Dafür ändert sie mit einem Zaubertrank Soras ängstlichen Charakter in sein Gegenteil. Soras Höflichkeit, Fleiß und Energie werden dabei aber leider auch in ihr Gegenteil verkehrt ...

Gebracht hat der Tag am Ende außer ein paar Schrammen nichts, und Sora ist noch entmutigter als vorher. Doch Belldandy gibt nicht auf.

*

Am nächsten Morgen macht Sora das Frühstück, und es schmeckt allen grauenvoll. Das kann sie also auch nicht.


Belldandy will Sora beweisen, daß das mit dem Fahren gar nicht so schlimm ist, und nimmt sie als Beifahrerin auf ein paar Runden mit. Und sie wäre keine Göttin, wenn sie das nicht schaffen würde. Beim Fahren die Augen offenzulassen und nach vorne zu schauen - darauf scheint Sora von selbst noch nie gekommen zu sein. Und siehe da, schon ist das Fahren nur noch halb so schlimm.

Auch beim Kochen nimmt Belldandy Sora unter ihre Fittiche, und so produziert sie am Ende tatsächlich etwas eßbares.

*

Der Tag des Rennens ist gekommen, und Sora liegt mit Bauchschmerzen flach. Ihre Angst ist wiedergekommen und hat sie aus dem Verkehr gezogen. Sie will aufgeben, doch Belldandy bringt sie dazu, ihre Angst zu überwinden und doch anzutreten.

Wie das Rennen ausgeht, erfahren wir aber nicht mehr ...

Teil 18 - Aa! Unmei no Kokuhaku ha Tsuki no shita de (Schicksals-Bekenntnis unter dem Mond)

Keiichi und sein Anhang sind in dieser Folge am Meer und genießen Strand und Sonne. Pech für Keiichi ist dabei allerdings, daß er nicht schwimmen kann. Und daß er natürlich mit Belldandy nicht allein ist. Skuld saust mit einem Boot über die Wellen, und Urd liegt neben ihm in der Sonne. Sie trägt einen Badeanzug, der auf der einen Seite weiß und auf der anderen dunkel ist, eine kleine Anspielung auf die letzten Folgen.

Urd erklärt Keiichi ihren Plan

Nachdem Skuld mitbekommt, daß Keiichi nicht schwimmen kann, setzt sie ihn auf eine Art Rennboot, das sie erfunden und auf den Namen Blue 6 getauft hat (noch eine kleine Anspielung, diesmal auf das Anime "Ao no Rokugo"). Nachdem Keiichi feststellt, daß Skuld anscheinend auch nicht schwimmen kann, benutzt sie ihr Blue 6, um Keiichi zu versenken. Belldandy muß ihn dann wieder aus dem Wasser fischen.

Belldandy gibt sich ziemlich verliebt und ist kurz davor, Keiichi zu küssen. Urd findet das irre, Skuld hingegen unterbricht die beiden mit einer ihrer Bomben.

Belldandy nimmt Keiichi dann mit ins Onsen, eins für Männer und Frauen gemeinsam. Für den schüchternen Keiichi ist das ein ziemlicher Schock. Statt Keiichi landet dann aber erst mal Skuld bei Belldandy im Wasser, während Keiichi es vorzieht, in den für Männer vorgesehenen Teil zu gehen. Dort lauert aber schon Urd auf ihn und ermutigt ihn, mal über den Zaun zu schauen. Dank Urds Temperament endet das ganze dann mit einer feurigen Explosion.

Keiichi hat ein schlechtes Gewissem, weil er sich bei Belldandy nicht traut, und Urd sinnt auf neue Tricks, um die beiden einander näherzubringen. Sie sagt Keiichi mithilfe von Seegurken die Zukunft voraus. Das ist aber so konfus, daß er kein Wort versteht. Jedenfalls, irgendwie soll er irgendwo in dieser Nacht unter dem Vollmond Belldandy seine Liebe gestehen. Dann würden sie für immer zusammen sein (das sind sie zwar sowieso schon, aber egal ...)

Skuld hat dieses Gespräch belauscht und versucht nun, die Sache zu sabotieren.

Derweil grübelt Keiichi intensiv über den richtigen Platz nach, an dem er Belldandy seine Liebe gestehen sollte. Er findet den Ort sogar, drei dicht vor der Küste gelegenen Felsen. Doch erst mal muß er an Skuld und ihren schmutzigen Tricks und Fallen vorbei.

Nachdem er das geschafft und hat (und dabei einigermaßen am Leben geblieben ist), steht er vor dem Problem, wie er mit Belldandy auf diese Inselchen kommt. Doch da eilt ihm mit großem Vergnügen Urd zuhilfe.

Irgendwie schafft Keiichi es trotz Skulds Sabotageakten lebend auf die Insel, zusammen mit Belldandy. Er nimmt all seinen Mut zusammen um ihr endlich mal seine Liebe zu gestehen, doch exakt in diesem Moment saust Skuld dazwischen. Und so landet das Liebesgeständnis leider an der falschen Adresse.

Teil 19 - Aa! Sonna Hitomi de mitsumenaide (Ah! Sieh' mich nicht mit solchen Augen an)

Um Keiichi und Belldandy einander näherzubringen, mischt Urd einen Art Zauberbonbon. In einem unbeobachteten Moment jedoch sabotiert Skuld dieses. Urd, die das natürlich nicht mitbekommt, will es nun Keiichi unterjubeln, doch dem kommt das sehr verdächtig vor. Statt dessen kommt es so, daß Belldandy das Bonbon ißt. Und das hat erstaunliche Folgen.

verliebte Belldandy

Pünktlich um Mitternacht überfällt Belldandy ein unwiderstehliches Verlangen nach Keiichi, und so findet er sie neben sich im Bett, als er am nächsten Morgen aufwacht.

Urd bekommt schnell heraus, daß etwas schiefgegangen ist und wer daran schuld ist. Allerdings wird die Wirkung des Zaubers nur einen Tag lang anhalten. Ein Gegenmittel zu brauen würde länger dauern, also müssen Skuld und Urd nur eben diesen einen Tag lang aufpassen, daß nichts passiert. Da Belldandy aber ganz wild auf Keiichi und kaum noch zu bremsen ist, ist das gar nicht so einfach.

Außerdem ist Keiichi ständig hinundhergerissen. Er freut sich irgendwie über Belldandys Zutraulichkeit, gleichzeitig macht sie ihm aber auch Angst. Allerdings benimmt er sich damit im Grunde wie immer, womit er an einer weit verbreiteten Krankheit namens "Entscheidungsschwäche" leidet. Am liebsten soll doch alles so bleiben, wie es ist.

Belldandy schleppt Keiichi in die Stadt zum Klamotten-Einkaufen mit, die ganze Zeit angefeuert von Urd und scharf bewacht von Skuld.

Anschließend geht es ins Kino. Kurz vor dem Kuß schmeißt Skuld eine ihrer Bomben ...

Mehr durch Zufall gelingt es Keiichi dann, Skuld und Urd abzuhängen. Zusammen mit Belldandy fährt er ein Stück die Küste entlang, was beim Sonnenuntergang eine sehr romantische Stimmung erzeugt. Armer Keiichi. Schon die ganze Folge lang japst er vor Angst und Unsicherheit, und das nimmt und nimmt kein Ende.

Und als ob das nicht reichen würde, marschiert dann Skuld mit einem riesen Roboter an, damit auch ja nichts passiert. Bis dann endlich der Zauber abläuft und Belldandy wieder normal wird.

Teil 20 - Aa! Megami wo sukue Otoko nara? (Wenn du ein Mann bist, dann rette die Göttin)

Urd und Skuld haben ein paar Tage im Himmel zu tun, und so hat Keiichi bei Belldandy freie Bahn.

Aber erstens paßt Banpei-kun auf, daß nichts passiert, und außerdem hat Skuld sich noch etwas besonderes ausgedacht.

Belldandy serviert Keiichi einen Pudding und erwähnt nebenbei, daß Skuld diesen extra für ihn gekocht habe. Blöd, daß Keiichi ihn trotzdem ißt. Und so verwandelt er sich in eine Frau - zum größten Teil jedenfalls. Belldandy ist von dieser Verwandlung ganz begeistert, sie findet, daß Keiichi ganz toll aussieht. Keiichi findet das eher nicht ... Er stellt sich vor, wie er als Frau in die Uni geht. Bei diesen Gedanken verwendet er Frauensprache, und das klingt echt ungewöhnlich.

Leider findet auch Belldandy kein passendes Mittel, um ihn vor Skulds Rückkehr zurückzuverwandeln, im Gegenteil. Bei einem Versuch wird statt dessen sie selbst flachgelegt. Sie atmet eine Art göttlichen Virus ein, und der ist für Göttinnen wie sie sehr gefährlich. Gefährlicher, als sie selbst denkt.

Keiko / Keiichi und Belldandy

*

Keiichi findet derweil sogar so etwas wie Gefallen an seiner neuen Rolle als Mädchen, und als am nächsten Tag Ootaki, Megumi, Tamiya und Sora zu Besuch kommen, empfängt sie statt Keiichi Keiko.

Das führt natürlich zu allen möglichen Verwicklungen. Tamiya und Ootaki finden Keiko nämlich ziemlich attraktiv. Andererseits ist aber Belldandy immer noch krank, und es geht ihr immer schlechter. Als sie zusammenklappt, wollen die Sempais einen Arzt holen. Keiko ruft verzweifelt, das ginge nicht, weil sie kein Geld hätten, doch da legen sie alle zusammen, um Belldandy zu helfen. Mit Müh' und Not schafft Keiichi es, die vier dann doch wieder loszuwerden. Denn Hilfe kann nur aus dem Himmel kommen.

Also stellt er sich ans Telefon und ruft an. Immer und immer wieder, bis es ihm schließlich gelingt, mit der Göttinnen-Hotline verbunden zu werden, was vor ihm noch keiner absichtlich geschafft hat. Urd wundert sich ganz schön über diesen Anruf. Die Zeit wird knapp, und so muß Keiichi schon was vorbereiten, bevor Urd und Skuld wieder auf der Erde sind. Mit einem magischen Netz aus Urds Zimmer muß er sich an einen möglichst hohen Ort begeben und dort Windkristalle einfangen.

Der höchste Ort ist der Fernseh- und Aussichtsturm, und wenn man außen auf ihm herumkraxelt, dann ist er wirklich verdammt hoch.

Innen sitzen derweil Sayoko und einer ihrer Verehrer und genießen den abendlichen Blick über die Stadt.

Was nun folgt ist eine der coolsten Szenen, die ich jemals in einem Anime gesehen habe. Keiichi wird oben von den Wachleuten in die Zange genommen. Da erscheint Skuld bei ihm. Der schnellste Weg nach unten ist es zu springen, und Sayoko sieht nun erst Keiichi und dann Skuld an sich vorbeiziehen, steil nach unten.

Natürlich hat Skuld vorgesorgt. Sie werden von einem ihrer Mechas aufgefangen, und so kommt Belldandy gerade noch rechtzeitig zu ihrer Medizin. Keiichi muß oder darf sie ihr sogar Mund zu Mund einflößen.

Teil 21 - Aa! Akogare ha shiroi Tsubasa no Tenshi (Die Sehnsucht nach dem weißgeflügelten Engel)

Obwohl Belldandy Keiichi als Mädchen sehr schön findet, möchte der doch sobald als möglich wieder zurückverwandelt werden. Urd mit ihren Mittelchen erweist sich diesmal als die Rettung.

*

Keiichi und die anderen sehen Belldandy und Holy Bell beim Singen zu. Diese Engel ("Tenshi"), sind auch das zentrale Thema dieser Episode. Urd erklärt Keiichi, daß ein Tenshi für einen Göttin eine Art Helfer ist. Einige besonders hochrangige Arten von Magie können ohne die Tenshi nicht durchgeführt werden. Außerdem zeigt der Engel auch den seelischen und körperlichen Gesundheitszustand seines Besitzers an, wie wir z.B. in Folge 20 und besonders auch im Film gesehen haben.

Auf Keiichis Frage, ob auch Urd einen Engel habe, antwortet die aber ausweichend. Skuld jedenfalls hat noch keinen, weil sie noch zu jung ist, und sie beneidet Belldandy heftig darum. Außerdem glaubt sie, Urd habe auch keinen, und so nimmt sie sich vor, schneller als ihre große Schwester einen zu bekommen.

World of Elegance

Belldandy findet Skulds Enthusiasmus toll, und läßt sie sofort mit Übungen anfangen. Tatsache ist aber leider, daß Skuld (noch) nicht zaubern kann. Ihre technische Begabung hilft ihr in diesem Falle leider gar nicht. Ohne Magie kein Tenshi. Für Skuld, zu deren Stärken nicht unbedingt Geduld gehört, ist das eine bittere Pille. Aber sie gibt nicht auf.

*

Im Laufe der Folge erfahren wir auch den interessanten Hintergrund zu Urds Tenshi. Und zwar ist es schlicht und einfach so, daß sie, als als junges Mädchen ihren Engel bekam, zu Tode erschrak und sich eisern wünschte, ihn niemals wieder sehen zu müssen. So schlummert er also seitdem tief in ihrem Herzen und kommt nicht mehr heraus. Im übrigens ist Urds Tenshi anders als alle anderen Engel: er hat einen schwarzen und einen weißen Flügel. Warum, dazu erfahren wir mehr in den letzten 3 Folgen.

Übrigens, anders als Urd war die kleine Belldandy damals von Urds Engel begeistert.

*

Skulds Versuche, sich magische Fähigkeiten anzueignen, sind allesamt ein Reifall, und so beschließt sie drastischere Maßnahmen. Sie baut mal wieder etwas, eine Maschine, die ihre Magie entzünden soll. Statt dessen entzündet sie den Tempel und bringt Keiichi, der gerade in der Nähe war, und vor allem sich selbst, in akute Lebensgefahr.

Skuld hat anscheinend das schlummernde Talent zur Wassermagie, und diese Maschine hat eine Wasserbarriere errichtet, die Belldandy mit ihrer Windmagie nicht durchdringen kann.

Urd hingegen würde Feuermagie beherrschen, die aber nur zusammen mit ihrem Engel stark genug wäre, die Barriere durchzubrechen und Keiichi und Skuld zu befreien.

Urd ficht einen harten inneren Kampf aus, doch ermutigt von Belldandy überwindet sie schließlich ihre Angst und holt ihren Tenshi (der auf den Namen "World of Elegance" hört) hervor.

*

Skuld wird gerettet. Und Skuld hängt ihr eine Kette mit einem Tenshi no Tamago (Engels-Ei) um den Hals. (Im Film, der ca. drei Jahre später spielt, hat sie ihren Engel dann ja auch.)

*

Das Telefon klingelt. Es ist Gott. Da Urd in Folge 20 ihre Arbeit im Himmel unerlaubt verlassen hat (, um Belldandy zu retten), wird ihre Göttinnen-Lizenz suspendiert. Sie darf keine Magie mehr benutzen. Und ihr Engel wird ihr auch weggenommen.

Teil 22 - Aa! Akuma no Sasayaki ha Tsubo to tomo ni? (Ist das Flüstern der Dämonen in einem Topf eingeschlossen?)

Maara ist unterwegs in irgendwelchen dämonischen Höhlen. Sie sucht dort etwas - die legendäre Flasche der Dämonen. Und sie findet sie. Damit, so ist sie sicher, kann sie die lästigen drei Göttinnen endlich loswerden.

In der Urne wohnt ein Dämon namens Hakushon, der Lord des Terrors, dessen Zweck es ist, auf der Erde die Welt der Dämonen zu errichten, wenn einigen Voraussetzungen erfüllt sind. Als erstes mal weckt Maara diesen Dämon auf. Und allein das bewirkt schon so manches, wenn auch zunächst nur kleines Unglück.

*

Urd ist am Boden zerstört. Ihre Lizenz wurde ja suspendiert, und zwar, wie wir jetzt erfahren, für die nächsten 50 Jahre!

Sie versucht dann aber doch, darüber hinwegzukommen. Das aber will ihr einfach nicht gelingen.

Maara

Sie trifft Megumi und findet ihr Motorrad sehr praktisch. Fahren darf sie es aber nur mit einer Lizenz (Führerschein). Und den bekommt man bekanntlich nicht einfach so. Zum Beispiel braucht man Geld. Also muß sie welches verdienen. Eine Arbeit in einer Apotheke - das wäre doch was nettes. Aber dafür braucht man eine Lizenz als Apotheker. Was sie auch versucht, alles geht schief. Und dann hört sie auch noch Stimmen. Genauergesagt die Stimme von Hakushon.

Am Ende landet sie als Aushilfskellnerin in einer Freßbude. Das ist für eine Göttin wie sie eine ziemlich erniedrigende Arbeit, und lange hält sie das auch nicht durch. Schließlich explodiert sie vor Ärger, und das ist der Moment, auf den Maara und Hakushon gewartet haben. Denn Urd ist nicht nur eine Göttin, sondern auch eine halbe Dämonin, und noch dazu eine ganz besondere.

Und so transformiert sie sich vor Belldandys und Keiichis Augen in eine Dämonin. Kyoufu no Daioh (Königin des Schreckens) ist jetzt ihr Name, und ihr Daseinszweck auf der Welt ist, alles zu zerstören.

*

Die ganze Sache hat eine längere Vorgeschichte. Urd ist nur Belldandys Halb-Schwester, sie haben verschiedene Mütter. In ihren Adern fließt nicht nur göttliches, sondern auch dämonisches Blut, und es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, daß sie der legendäre Lord des Terrors beziehungsweise dessen Nachfolger ist. Sollte das tatsächlich so sein und das Siegel Tages brechen, dann wird die Erde in 7 Tagen niedergebrannt und zerstört werden.

Keiichi fragt Belldandy, was Gott nun unternehmen werde. Vermutlich wird er eine Walküre schicken um Urd auszulöschen. Eine andere Möglichkeit wäre, den Katalysator zu finden, der sie (als Dämonin) auf die Erde gebracht hat, und diesen zu versiegeln. Dann aber wäre sie für alle Zeiten verbannt. So oder so steht Belldandys geliebter Schwester keine erfreuliche Zukunft bevor.

*

Urd erscheint bei Maara. Diese hatte keine Ahnung, daß Urd die Nachfolgerin des Lords des Terrors ist, doch das macht Urd ihr sehr schnell klar. Maara muß ihre Sklavin werden. Und da Urds Macht sehr viel größer ist als Maaras, ist die Sache auch schnell erledigt.

Belldandy beschließt, den Himmel nicht zu informieren, sondern selbst dafür zu sorgen, daß Urd wieder sie selbst wird. Viel Zeit hat sie dafür nicht, denn Urd erscheint mit einem riesigen Mecha beim Tempel, um als kleine Aufwärmübung diesen mal zu vernichten.

Viel bleibt von dem Tempel tatsächlich nicht übrig, doch bevor es zum Äußersten kommt, finden Keiichi und Skuld die schwache Stelle des Mechas: seine Schrauben. Sie schaffen es, ihn auseinanderfallen zu lassen.

Urd verschwindet daraufhin, doch gewonnen haben sie damit nichts. Belldandy hat ihre Kräfte überanstrengt, und jetzt will Maara ihr den Fangstoß geben. Keiichi wirft sich dazwischen, und so landet er statt ihrer in dem magischen Siegel. Maara ärgert sich, nimmt ihn dann aber mit.

Teil 23 - Aa! Kyuuseishuu ha Fue no Ne to tomo ni? (Ist der Erlöser im Ton einer Flöte?)

Durch Hakushons und Urds Aktivitäten ist im Himmel Yggdrasil dabei, außer Kontrolle zu geraten. Gott schickt eine Walküre namens Lindo los, um unten auf der Erde aufzuräumen.

Doch auch Belldandy bleibt nicht untätig. An sich verfügt auch sie über extreme Kräfte, nur sind die versiegelt. Dieses Siegel bricht sie nun - unerlaubterweise - aber es bleibt ihr nichts anderes mehr übrig. Gott registriert das und befiehlt Lindo, erst mal zu warten.

*

Maara und Urd

Urd bestraft Maara, weil diese ja den Falschen versiegelt hat. Keiichi versucht, Urd durch Zureden wieder normal zu machen, doch über sowas kann die nur lachen. Dann verplappert er sich auch noch und verrät etwas über das ultimative Programm der Zerstörung, von dem Urd noch gar nichts wußte. Keiichi weiß selbst allerdings auch nichts darüber, nur diesen Namen. Hakushon jedoch weiß es, und er erklärt es Urd und Maara nun. Geschaffen wurde dieses Programm von Dämonen für Dämonen, mit dem Ziel, die Menschheit auf der Erde auszulöschen und eine Welt der Dämonen zu errichten.

Und sobald Urd weiß, was sie machen muß, legt sie los. Als ersten müssen 52 Gebäude zerstört werden, hauptsächlich in Tokyo, aber auch solche wie der Eiffelturm.

Da erscheint Belldandy, die Urd endlich lokalisieren konnte. Holybell schießt einen Pfeil ab und zerstört Hakushon. Leider hat sie damit das nächste Siegel des Programmes der Zerstörung gebrochen. Der Kyoufu no Daioh kann jetzt loslegen.

Am gegenüberliegenden Ufer der tokyoter Bucht erwacht ein riesiger Dämon namens Fenrir, stürzt sich auf Belldandy und wirf sie in die Tiefe. Dann beginnt er, Tokyo niederzuballern.

Derweil kontaktiert Gott Skuld und schickt ihr eine Zauberflöte, mit deren Ton das ultimative Programm der Zerstörung gestoppt werden kann, wenn sie von Belldandy gespielt wird.

Urd und Maara sind gerade dabei, Keiichi an Fenrir zu verfüttern, da erscheint Belldandy wieder. Ihre erweiterten Kräfte können zwar Fenrir außer Gefecht setzen, Urd jedoch nicht. Die befiehlt nun Maara, ihre Kräfte auf Fenrir zu übertragen, damit der weitermachen kann. Maara weigert sich allerdings, denn das wäre ja ihr Ende. Sie haut ab, wird aber von Urd abgeschossen. Die stellt nun Fenrir ihre eigenen Kräfte zur Verfügung. Doch ihre Rechnung geht nicht auf: Fenrir saugt sie vollkommen leer.

Das hat den Nebeneffekt, daß Urd wieder sie selbst wird, denn alle dämonische Energie ist jetzt in Fenrir gelandet. Denn in Wirklichkeit war Urd gar nicht der Kyoufu no Daioo, sondern Fenrir ist es. Belldandy ist bereit, bis zum äußersten zu gehen, um Keiichi und die Welt zu retten. Da erscheint Skuld. Mit ihren Bomben lenkt sie Fenrir für kurze Zeit ab, bis sie Belldandy die Flöte übergeben hat.

Fenrir kann sie nicht mehr stoppen, und als Belldandy nun die Flöte bläst (heraus kommt ein armseliges elektronisches Gedudel), erscheint ein weiteres Fabelwesen, die vielköpfige Schlange von Midgard, und macht Fenrir nieder.

Leider schafft es das ultimative Programm der Zerstörung aber, sich in die Schlange zu transferieren. Der Kampf ist also noch lange nicht vorbei.

Teil 24 - Aa! Itsumo kimi to tomo ni (Ich bin immer mit Dir)

Der Lord des Terrors greift an. Balldandy errichtet eine Barriere, die ihn erst mal aufhält.

Urd kommt wieder zu sich. Praktischerweise kann sie sich an nichts erinnern. Skuld macht ihr aber klar, wer an dem ganzen Schlamassel Schuld ist.

Als nächstes zaubert der Lord des Terrors das Tor zur Unterwelt herbei. Gott hat es versiegelt. Falls es dem Lord des Terrors gelingt, dieses Siegel zu brechen, dann würde die Dämonenwelt über die Erde kommen. Urd wird wütend und will angreifen, doch da gerade eben all ihre Kräfte aus ihr herausgesaugt worden sind, hat sie jetzt keine mehr übrig. Skuld versucht es dann mit ihren Bomben, aber auch die haben keine Wirkung.

Belldandy und Lindo

Keiichi fällt auf, daß der Lord des Terrors ein ziemliches Aufhebens um dieses Siegel macht. Wieso bricht er es nicht einfach irgendwo in Ruhe? Außerdem greift er die Göttinnen nicht ernsthaft an. Also braucht er ihre Kräfte.

Leider schafft er das nicht mehr. Belldandy trötet wieder in die Zauberflöte, und der Lord des Terrors wird von ihr eingesaugt. Mit dem letzten Rest seiner Kraft stürzt er sich auf Skuld, um sich in sie zu kopieren, doch Keiichi wirf sich (mal wieder) dazwischen, um sie zu retten. So wird statt dessen nun er der Lord des Terrors. Und die Zauberflöte kann er Belldandy auch noch abnehmen. Belldandy ist völlig am Boden zerstört.

Da erscheint Lindo. Sie will mit dem Lord des Terrors kurzen Prozeß machen, doch das kann Belldandy nicht zulassen. Doch Lindo ist stärker als sie und ringt sie nieder. Belldandy ist aber fest entschlossen, Keiichi zu beschützen, selbst wenn es sie selbst das Leben kostet.

Lindo läßt ihre Hellebarde auf Belldandy herabsausen, doch da erwacht für kurze Zeit wieder Keiichi, wirft sich auf Belldandy und schleudert sie aus der Bahn. Alle drei sind darüber sehr erstaunt, und Lindo zieht sich erst mal zurück. Der Lord des Terrors freut sich über diesen unerwarteten Sieg, doch Keiichi in seinem Kopf gibt keine Ruhe.

Wie auch immer, er läßt wieder das versiegelte Tor zur Unterwelt erscheinen und verlangt von Skuld eine zehndimensionale Sense, um das zehndimensionale Siegel brechen zu können. Es ist nicht gerade schwer, Skuld dazu zu zwingen, so etwas zu machen.

Bevor er das Siegel dann aufbricht, bietet Belldandy ihm an, sich in ihren Körper zu transferieren, wenn er dafür Keiichi freiläßt. Der Lord des Terrors findet das eine super Idee.

Er verläßt Keiichi. Und das ist sein Ende. Sein Programm ist mit dem einer Göttin nämlich nicht kompatibel. In höchster Not transferiert er sich in eine Diskette. Und die wird dann von Skuld genüßlich mit einem Magneten gelöscht.

*

Von der ganzen Geschichte hat Yggdrasil einiges abbekommen, und das hat den praktischen Nebeneffekt, daß unter anderem Urds Lizenz-Suspendierung gelöscht wurde.

Der Vertrag zwischen Belldandy und Keiichi wurde allerdings auch gelöscht. Aber natürlich bleibt sie trotzdem bei ihm auf der Erde.



Erstellt am 6.2.2005. Letzte Änderung: 20.2.2014