| Teil 1 - Ookami to futoshita Kiretsu (Wolf und unerwarteter Riß) | Lorenz und Horo sind mit ihrem Pferdekarren unterwegs
zur Stadt Kumerson, in der die Kirche nur geringen Einfluß hat. Kurz vor
dem Ziel treffen sie einen jungen Händler namens Fermi Amati, der Fisch in
die Stadt liefert und, genau wie Lorenz, zu Lowen-Handelsgilde gehört. In
zwei Tagen wird in Kumerson das große Raddora-Fest stattfinden, weswegen
die Hotels ziemlich voll sind. Doch Amati organisiert für Horo und Lorenz
immerhin noch ein großes Doppelzimmer. Offenbar hat er sich beim ersten
Anblick in Horo verliebt.* Am folgenden Tag trifft Lorenz sich mit einem Bekannten namens Mark, der auf dem Markt der Stadt eine kleine Bude hat, was in dieser Geschichte als der Inbegriff von Erfolge und Wohlstand gilt. Die beiden machen ein paar Geschäfte, die, wie in diesem Anime üblich, mit ermüdender Detailliertheit ausgebreitet werden. * Am Abend überlegen Lorenz und Horo zusammen, wie sie am besten Horos Heimatland Yoitsu finden können. Sie wissen beide nicht, wo es genau liegt, auf jeden Fall irgendwo im Norden sehr weit weg. Aber wenn sie irgendwann doch einmal dort sind, bedeutet es den Abschied. |
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| Teil 2 - Ookami to Arashi no mae no Seijaku (Wolf und die Ruhe vor dem Sturm) | Um mehr über Horos
Heimat und ihre Geschichte herauszufinden, sucht Lorenz einen Chronisten namens
Gi Batos auf. Da er Horo dabei nicht mitnehmen will, ist er froh, daß
Amati sich anbietet, sie den Tag über zu begleiten. Batos freut sich,
daß jemand an alten Geschichten Interesse zeigt, und nimmt Lorenz mit in
den geheimnisvollen Stadtteil, wo die Alchimisten leben, zu einer
mysteriösen Frau namens Dian (Diana) Rubens. Von ihr erfährt er,
daß eine Stadt namens Yoitsu vor langer Zeit von dem Bären, der den
Mond jagt, zerstört wurde. Und wo Yoitsu einst gelegen hat und daß
dort vor langer, langer Zeit ein riesiger Wolf namens Horo auftauchte, der nach
Süden wollte, erzählt Diana ihm auch.* Am Abend treffen Lorenz und Horo sich wieder in ihrem Zimmer. Horo hat den ganzen Tag mit Amati verbracht und offenbar viel Spaß dabei gehabt. In der Stadt ist auch ein Wahrsager, der Pyrit als Glücksstein verkauft, was den Wert dieses an sich wertlosen, aber dekorativen Minerals beträchtlich hat steigen lassen. Lorenz wittert ein Geschäft. Da bekommt er einen Brief von Amati. |
| Teil 3 - Ookami to umaranai Mizo (Wolf und der unüberbrückbare Graben) | Aus der 1. Staffel hat Horo noch Schulden
bei Lorenz. Diese will Amati nun begleichen und Horo dann, wenn sie frei ist,
heiraten. Das ganze wird, wie in diesem Anime wohl unvermeidlich, in
umständliche und langatmige Dialoge verpackt, dazu kommen noch diverse
schriftliche Erklärungen, heilige, mit Blut besiegelte Eide usw. Letztlich
läuft das ganze auf eine Art finanzielles Duell zwischen Lorenz und Amati
hinaus. Morgen Abend will Amati für Horo 1000 Silbermünzen zahlen,
doch die hat er noch gar nicht. Und Lorenz überlegt sich einen Plan, wie
er Amati daran hindern kann, das Geld zu bekommen. Zwischendurch beginnt dann
auch das Raddora-Fest, auf dem Horo und Lorenz sich gut amüsieren, sofern
sie nicht gerade über sich und Amati reden. Am Abend bekommt Lorenz einen
Brief von Mark, und bei der Gelegenheit erzählt er Horo einiges über
das, was er bisher über ihre Heimat herausgefunden hat. Später trifft
er sich mit Mark und erfährt, daß im Moment eine große
Pyrit-Spekulationswelle über Kumerson schwappt und den Preis dafür
bereits rasant in die Höhe getrieben hat. Lorenz wittert ein großes
Geschäft.* Als er später wieder ins Hotel kommt, macht Horo ihm völlig unerwartet eine Szene. Sie hat aus Marks Brief erfahren, daß Lorenz weiß, daß ihre Heimat Yoitsu vor langer Zeit zerstört wurde, ihr davon aber kein Wort gesagt hat. Offenbar liebt Lorenz sie nicht mehr, und so erklärt sie ihm, sich nun in Amatis Arme zu werfen. Lorenz versteht die Welt nicht mehr. |
| Teil 4 - Ookami to asajie no Matsuro (Wolf und das Ende des angelernten Wissens) | Lorenz' Plan ist, Amati ein Termingeschäft (einen
Future) auf Pyrit unterzujubeln (Amati zahlt Lorenz jetzt 500 Silbermünzen
und bekommt morgen Abend soviel Pyrit, wie dem jetzigen Wert dieser 500
Münzen entsprechen) und dann den Markt crashen zu lassen. Wenn das klappt,
macht Amati, der sich zudem bereits stark in Pyrit engagiert hat, einen hohen
Verlust und, was noch wichtiger ist, verliert sein Gesicht als Händler.
Die Sache ist natürlich extrem riskant, um nicht zu sagen verzweifelt.
Immerhin klappt Teil 1: Amati akzeptiert den Kontrakt und leistet die Zahlung.
Derweil explodiert der Preis für Pyrit weiter, aber Lorenz fädelt ein
paar Gerüchte und Aktionen ein, die das hoffentlich bist morgen Abend
ändern werden. Und von Mark bekommt er den Tipp, sich wegen Pyrit an Diana
zu wenden, die als Alchimistin eine größere Menge davon besitzen
sollte. |
| Teil 5 - Ookami to Kibo to Zetsubo (Wolf und Hoffnung und Verzweiflung) | Voller Zuversicht sucht Lorenz spät in
der Nacht erneut Diana auf, doch leider kommt er zu spät. Diana
verrät ihm den Namen nicht, doch Lorenz geht davon aus, daß Amati es
war, der ihm hier zuvorgekommen ist. Außerdem hat er Dianas Pyrit nicht
gekauft, sondern nur reserviert. Es besteht also noch Hoffnung, und Diana will
ihm am nächsten Tag Bescheid geben. Anschließend trifft Lorenz sich
noch mit Mark, um auch mit ihm noch ein paar komplizierte Pyrit-Geschäfte
einzufädeln oder auch nicht - so richtig versteht das wohl niemand.* Lorenz übernachtet auch an Marks Stand, beobachtet dann am nächsten Vormittag den Pyritmarkt, wo die Preise auf immer absurdere Höhen steigen, und wartet auf Dianas Botschaft. Zuerst aber bekommt er mal von Amati einen enormen Geldbetrag in Form von Goldmünzen, den er mit einer aufwendigen Urkunde quittiert. |
| Teil 6 - Ookami to shinzubeki Kami (Wolf und der vertrauenswürdige Gott) | Nicht nur Lorenz steht auf
dem großen Marktplatz vor der improvisierten Pyrit-Börse, auch Amati
und Horo sind anwesend, was sicher nichts gutes verheißt. Derweil steigt
der Pyritpreis weiter und weiter, und Dianas Bote läßt auf sich
warten. Die Stimmung kocht immer höher, und Lorenz wird immer
nervöser. Zwischendurch verkauft er mal was und streicht einen fetten
Gewinn ein. Schließlich erscheint Dianas Bote und richtet Lorenz aus, er
könne Dianas Pyrit leider nicht bekommen, es sei nun doch schon
anderweitig vergeben. Lorenz ist kurz davor aufzugeben, doch Landt, Marks
Lehrling, redet ihm ins Gewissen und appelliert an seine Händlerehre.
Für Landt ist Lorenz in der kurzen Zeit eine Art Händler-Held
geworden, und Lorenz nimmt sich seine Worte zu Herzen und macht weiter. Er
verkauft und läßt Landt gleichzeitig das Gerücht verbreiten,
der Getreidepreis werde in die Höhe gehen. Die Händler hier sind
eigentlich wegen solcher Dinge wie Getreide in die Stadt gekommen und nicht, um
in Pyrit zu spekulieren, und so hofft Lorenz auf eine Verkaufswelle bei Pyrit,
damit die Händler das Geld für das Getreide flüssig bekommen. Er
selbst verkauf ebenfalls, und dann steht plötzlich Horo neben ihm und
verkauft eine enorme Menge - Dianas Pyrit übrigens. Und dann bricht die
Spekulationsblase auf einen Schlag zusammen, und Amati geht unter. Offenbar hat
Horo mit ihm (und Lorenz) nur ein bißchen gespielt. Und sie hatte wohl
eine interessante Unterhaltung mit Diana, die in Wirklichkeit ein Vogel
ist. |
| Teil 7 - Ookami to tawamure no Hibi (Wolf und die verspielten Tage) | Lorenz und Horo setzen ihre Reise nach
Norden fort. Es wird langsam Winter. Irgendwann erreichen sie die Stadt Renos,
einen Bischofssitz und Handelsplatz, der bekannt ist für Holz und Pelze.
Aber offenbar gibt es in Renos gewisse interne Schwierigkeiten, denn man kommt
nur nach langwierigen und peniblen Kontrollen überhaupt hinein. Sie
quartieren sich bei einem alten Mann namens Arold Eklund ein, der ein
großes Gasthaus besitzt. Am nächsten Tag fragt Lorenz ihn nach
jemandem, der ihm alte Legenden aus dem Norden erzählen kann. Eklund
erwähnt Rigolo, den Sekretär des Rates der 50, in dessen
umfangreicher Bibliothek Lorenz und Horo sicherlich fündig werden
könnten. Allerdings tagt der Rat gerade. Offenbar geht etwas vor in Renos,
und das macht Lorenz neugierig. |
| Teil 8 - Ookami to kowakuteki na Tabibito (Wolf und der faszinierende Reisende) | Horo und Lorenz wissen schon
länger, daß die diesjährige große Expedition in den
Norden abgesagt wurde. Das hat auf die Preise aller möglichen Güter
große Auswirkungen, gerade auch hier im Hafen von Renos. Die Steuern sind
hoch und die Geschäfte gehen schlecht. Draußen vor der Stadt warten
zahlreiche Pelzhändler, und Lorenz sammelt Informationen, was in Bezug auf
Handel gerade so geht.* Bei seinem Wirt Eklund erkundigt Lorenz sich nach Nyohira, seinem nächsten Ziel auf dem Weg nach Norden. Dabei lernt er auch eine geheimnisvolle Händlerin namens Fleur Bolan kennen, der er und Horo bereits einige Male kurz begegnet sind. Fleur scheint Rigolo gut zu kennen und warnt Lorenz, es sei nicht leicht, bei ihm einen Termin zu bekommen. Sie selbst treibt offenbar Handel mit der hiesigen Kirche und scheint gute Beziehungen zu haben. |
| Teil 9 - Ookami to mubo na Shodan (Wolf und unüberlegte Geschäftsverhandlungen) | Horo und Lorenz suchen Rigolo auf, der sich
als überraschend freundlich erweist und eine wirklich riesige
Privatbibliothek besitzt, außerdem einen aufwendig verglasten
Wintergarten, der Lorenz sehr beeindruckt. Er führt ihn und Horo in seinen
Keller, wo die ganz alten Bücher liegen, und leiht ihnen ein paar davon
aus. Nachdem sie wieder zuhause sind, ißt Horo ein Schwein, fällt
dann ins Bett, fürchtet sich, verrät aber nicht wovor. Lorenz geht
dann wieder hinunter zu Eklund und Fleur. Von Rigolo hat er erfahren, daß
der Rat einen Entschluß gefaßt hat. Fleur erzählt von ihren
Geschäften mit heiligen Statuen. Da dieses Jahr die Expedition in den
Norden ausfällt, will keiner sie kaufen. Sie fragt Lorenz, ob er nicht
Horo verkaufen und ihr das Geld für irgendwelche tollen Geschäfte
leihen würde. |
| Teil 10 - Ookami to kodoku na Hohoemi (Wolf und das einsame Lächeln) | Lorenz erzählt Horo von dem fetten
Reibach, den Fleur ihm versprochen hat. Sie wollen in großen Stil Pelze
kaufen, brauchen dafür aber Cash. Und um das zu bekommen, soll Horo an
irgendwelche Halsabschneider, die Fleur kennt, verkauft oder verpfändet
werden. Anscheinend ist Fleur solche Geschäfte gewöhnt, denn sie
selbst stammt aus verarmtem Adel und wurde als Kind ebenfalls verkauft. Und
Lorenz soll nicht nur eine Menge Geld bekommen, sondern auch Eklunds Hotel.
Sich als Händler niederzulassen war schon immer sein großer Traum,
und so stimmt Horo diesem ungeheuerlichen Vorschlag zu. So ganz geheuer ist
Lorenz aber die Geschichte doch nicht, und so zieht er weitere Erkundigungen
über Fleur, den Stadtrat und die hiesige Kirche ein. Kritische
Informationen finden sich dabei aber nicht. Die Kirche will hier anscheinend
eine Kathedrale als Bischofssitz errichten, aber das hat mit seinem
Geschäft mit Fleur nichts zu tun. |
| Teil 11 - Ookami to Wakare no Ketsui (Wolf und die Entscheidung zur Trennung) | Fleurs Geschäftspartner, ein gewisser Ruzz Eryngin
und seine Freunde, bieten für Horo 2000 Silbermünzen bzw. 60
Lumione-Goldmünzen, zahlbar unmittelbar vor dem geplanten
Pelz-Geschäft. Seltsamerweise behalten sie Horo nicht gleich da, sondern
lassen sie mit Lorenz und Fleur wieder mitgehen. Fleur erzählt dann ein
bißchen über sich, den reichen Mann, der sie gekauft hatte, dann
bankrott ging und sich das Leben nahm, und ihren Plan, reicher zu werden als
er.* Horo schlägt Lorenz vor, ihre gemeinsame Reise hier zu beenden. Doch das ist so ziemlich das letzte, was Lorenz wünscht. Also bringen sie Rigolo erst mal seine Bücher zurück, denn Horo hat sie inzwischen alle gelesen. Rigolo ist zwar nicht da, dafür findet Lorenz zufällig heraus, mit was Fleur in Wirklichkeit handelt, nämlich mit Salz. Die Statuen sind nur Tarnung. Da geschehen nahezu gleichzeitig zwei entscheidende Dinge: der Stadtrat gibt seinen Beschluß bekannt, den Pelzhandel zu gestatten, und es kommt zu einem Aufstand der Handwerker. |
| Teil 12 - Ookami to tomedonaki Namida (Wolf und die endlosen Tränen) | Fleur und Lorenz
beschließen, sich durch die Unruhen nicht an ihrem Geschäft hindern
zu lassen. Lorenz holt also das Geld, während Fleur sich um die
Schiffspassage kümmert. Dann treffen sie sich in der Herberge wieder, wo
Lorenz nun den wahren Hintergrund erfährt: Fleur will sein Geld stehlen.
So einfach geht das natürlich nicht, erst müssen die beiden wieder
die üblichen endlosen, ermüdenden Dialoge durcheiern, aus denen in
diesem Anime jede Folge zur Hauptsache besteht. Am Ende jedenfalls liegt Lorenz
bewußtlos am Boden und Fleur und das Geld sind weg. Und so kommt es,
daß Lorenz und Horo ihre gemeinsame Reise erst mal doch noch fortsetzen
können, worüber Horo sehr glücklich ist. Als erstes beginnen sie
die Jagd nach Fleur und dem Geld. |
Erstellt am 25.1.2010. Letzte Änderung: 27.2.2011