Outbreak Company - Zusammenfassung der Handlung Teil 1 - 12

Folge 1 - Kigatsukeba Isekai (Wenn ich in einer fremden Welt erwachen würde) Shin'ichi ist von Myusers Elfenohren ganz begeistertKanou Shin'ichi ist ein Anime- und Manga-Otaku. Eines Tages findet er im Internet eine sehr seltsame Stellenanzeige einer Firma namens AmuTec: gesucht wird ein Otaku. Sonstige Qualifikationen sind nicht erforderlich, die Bezahlung ist ungewöhnlich gut und man muß nur einen Otaku-Test bestehen. Shin'ichi bewirbt sich, besteht den Test - und findet sich, als er wieder aufwacht, in einer fremden Welt im Königreich Erdant wieder, in die er sozusagen entführt wurde. Dort hat er eine schüchterne Halbelfe namens Myuser als Maid, einen Drachenmann (Brook) als Beschützer, und eine vollbusige Frau namens Koganume Minori von der Erde ist seine Beraterin, Aufpasserin oder was auch immer. Und auch Matoba Jinzaburou, der Mann, der ihn angeheuert hat, ist da, und erklärt ihm, daß er nun in Erdant, das mit Japan nur durch ein schmales Wurmloch verbunden ist, als Repräsentant von AmuTec die japanische Otaku-Kultur verbreiten soll. An dieser Rolle findet er sehr schnell Gefallen, und ganz besonders an Myuser und ihren Elfenohren.
* Am nächsten Tag geht es dann in die Hauptstadt und zur Königin Petrarka, die sich als junges Mädchen entpuppt. Shin'ichi rutsch deswegen eine Bemerkung heraus, die fast zu diplomatischen Verwicklungen führt.
Folge 2 - Moeru Osewagakari (Die Moe-Dienerin) Petrarka, Shin'ichi und MyuserShin'ichi lernt neben der Königin auch die wichtigsten Männer im Staat kennen: den Premierminister Zahar und Petrarkas Cousin Gallius, die nicht umhin können, seine Otaku-Entschlossenheit zu bewundern. Er hinterläßt einen ziemlich bleibenden Eindruck und bekommt die offizielle königliche Genehmigung für die Aktivitäten von AmuTec. Jetzt müssen sie überlegen, was für welche das wohl sein könnten. Zum Beispiel könnten sie den Leuten hier ein bißchen Japanisch beibringen. Myuser, die bisher nicht mal Lesen und Schreiben kann, ist bereits eifrig dabei. Dann bauen sie eine Art Otaku-Bibliothek auf. Ein paar Tage später platzt Königin Petrarka herein. Auch sie interessiert sich brennend für diese neue Otaku-Kultur und vor allem auch für Shin'ichi. Daß er ziemlich viel Zeit mit einer einfachen Dienerin wie Myuser verbringt, paßt ihr gar nicht. Also belegt sie ihn exklusiv für sich mit Beschlag.
* Shin'ichi stellt fest, daß die Kultur dieser Welt erheblich anders ist als die japanische. Die meisten Bewohner können weder lesen noch schreiben, weil sie Sklaven oder Diener sind und das nicht können müssen. Die Hierarchie wird in Erdant sehr streng eingehalten, und das Militär spielt eine wichtige Rolle. Doch diese neue Otaku-Kultur stößt bei vielen auf großes Interesse.
Folge 3 - Nanji no na wa Shinryakusha (Ihr seid Invasoren) Shin'ichi steckt in der KlemmeShin'ichi bekommt ein Schulgebäude hingestellt. Auch Petrarka erweist sich als eifrige Schülerin und belegt Shin'ichi gerne mal exklusiv für sich mit Beschlag. Sie ist nicht nur von der Otaku-Kultur fasziniert, sondern auch von Shin'ichi. Und Myuser würde mit Shin'ichi am liebsten mal nach Japan reisen. Doch da Petrarka sehr leicht rasend eifersüchtig wird, schmeißt sie Myuser kurzerhand raus. Und genau in diesem Moment wird die Schule von Rebellen der Patriotischen Befreiungsfront überfallen, die mit der Verbreitung all dieser neuen und bedrohlichen Ideen nicht einverstanden sind. Sie nehmen Shin'ichi, Petrarka, Myuser und Minori als Geiseln, und sie besitzen eine Art magischen Flammenwerfer, mit dem sie offenbar die Schule einäschern wollen. Es gelingt Shin'ichi und den anderen, die Terroristen auszutricksen und sich zu befreien, doch am Ende kommt es zum Kampf. Der Anführer schleudert ein Messer auf Petrarka, doch Myuser rettet ihr Leben, indem sie sich selbst dazwischenwirft. So wie sie es aus Shin'ichis Mangas gelernt hat.
Folge 4 - Kemono na Supai (Der Biest-Spion) Elbia wird abgeführtMyuser hat sich von dem Messer im Bauch wieder gut erholt. Doch Shin'ichi fragt sich (und Matoba), ob er wirklich ein Eindringling ist. Und in gewisser Hinsicht ist er das. Denn letzten Ende arbeitet er nicht für Erdant, sondern für Japan.
* In Shin'ichis Klasse sitzen Elfen, Zwerge und Menschen, und die vertragen sich nicht besonders. Doch Shin'ichis Glaube an die Otaku-Kultur ist stark, und mit ihr bekommt er die Jungen und Mädchen recht schnell in den Griff.
* Minori und Shin'ichi erwischen ein zeichnendes Wolfsmädchen (Elbia Hanaiman), das wahrscheinlich eine Spionin aus dem feindlichen Nachbarreich Bahairam ist. Nach den schlechten Erfahrungen aus Folge 3 liefern sie sie bei der königlichen Wache ab. Üblicherweise werden Spione auf der Stelle hingerichtet, doch so einem Schicksal kann Shin'ichi dieses ebenso niedliche wie dämliche Werwolf-Mädchen nicht überlassen. Es gelingt ihn, Petrarka zu überreden, Elbia in seine Klasse aufzunehmen. Schließlich ist sie eine sehr vielversprechende Zeichnerin.
Folge 5 - Yappari Isekai (Es ist wirklich eine andere Welt) Petrarka spielt das kleine BiestShin'ichis Unterricht ist für seine Schüler faszinierend, doch Minori vermisst das Thema "BL" (Boy's Love). Elbia zeigt beeindruckende künstlerische Talente, Myuser führt den Haushalt, und alles scheint in bester Ordnung. Elbia hat allerdings auch eine dunkle Seite, schließlich ist sie ein Werwolf. Und beim Thema "Anime und Manga" kochen bei den Schülern manchmal die Emotionen ziemlich hoch. Denn über Geschmack läßt sich hervorragend streiten, vor allem wo Elfen und Zwerge sich sowieso nicht so gut vertragen.
* Petrarka läßt Shin'ichi antanzen und versucht, eine Tsundere-Nummer zu spielen, was ihr allerdings nur mäßig gelingt.
* Eines Nachts wird Elbia von ihren Instinkten überwältigt und wirft sich auf Shin'ichis Bett, was natürlich zwangsläufig zu Mißverständnissen führt. Doch zum Glück verläuft alles ganz harmlos.
Folge 6 - Soccer... Soccer? Petratka und Myuser verstehen sich auf einmal prächtigUm die Stimmung zwischen Elfen und Zwergen zu verbessern, setzt Shin'ichi ein Fußballspiel an. Denn zufällig ist kürzlich mit einer Japan-Lieferung ein Fußball mitgekommen, und Elbia hat Shin'ichi auf die Idee gebracht, daß man damit eine Menge überschüssige Energie abbauen kann. Zur Vorbereitung studieren die Schüler fleissig Fußball-Mangas. Und dann geht es los. Es ist ein Großereignis, dem selbst die Königin beiwohnt. Da allerdings die Regeln besagen, daß Magie verboten ist, können die Zwerge ihre überlegene Kraft voll ausspielen und schießen in der 1. Halbzeit 50 Tore. Um die Partie etwas auszugleichen, wird in der 2. Halbzeit Magie erlaubt. Und damit geht es dann richtig rund. Das ganze ist eher ein Krieg als ein Spiel. Jedenfalls steht es am Ende 99 zu 99, und alle Spieler sind außer Gefecht. Doch Petrarka ist so aufgeregt, daß auch sie mitspielen will. Sie nimmt Elbia den Ball ab, läßt sie durch Magie aufhalten, schießt ein (inoffizielles) Tor und ist von sich selbst völlig begeistert. Und in diesem Sinne wird das Spiel dann doch noch zu dem erhofften Erfolg.
Folge 7 - Maid in Japan AkihabaraIn letzter Zeit häufen sich die Fehllieferungen, und Shin'ichi besteht darauf, persönlich nach Akihabara zu gehen und dort alles Nötige zu besorgen. Unter Betäubung wird er also zurück nach Japan verfrachtet, aber Myuser kann ihn leider nicht begleiten, denn Matoba behauptet, die Bewohner dieser Welt würden die Erdatmosphäre nicht vertragen. Um so überraschter ist Shin'ichi, als sich aus einer seiner Reisetaschen Myuser herausarbeitet, unversehrt und wohlauf. Für Shin'ichi ist das die Chance seines Lebens. Er zieht mit Myuser los und zeigt ihr die Menschenwelt und vor allem Akihabara. Myuser stammt aus einer Welt der Magie. Technik ist ihr vollkommen fremd. Sie kann nur staunen, was Shin'ichi ihr alles zu bieten hat, zum Beispiel Toiletten, mit Wasserspülung, die U-Bahn, natürlich alle wichtigen Animeläden und ein Maid-Café, wo Myuser lernt, wie man Omeletts auf Otaku-Art zubereitet.
* Am nächsten Tag sind Shin'ichi und Myuser zurück in Erdant. Nur eingekauft haben sie leider nichts.
Folge 8 - Koutei Heika no Yuutsu (Der Melancholie der Königin) PetrarkaPetrarka ist eine vielbeschäftigte Königin, aber irgendwie hat sie die Lust an den Staatsgeschäften verloren und haut heimlich ab. Shin'ichi und Gallius bringen sie wieder zurück, aber das nutzt nichts. Denn sie beschließt, von nun an das Leben eines Hikikomori zu führen. Sie legt ein magisches Siegel auf ihre Tür und läßt niemanden mehr hinein, außer Shin'ichi, dem Hikikomori-Experten, der ihr verspricht, sie in dieses Leben, das er in Japan selbst geführt hat, ordentlich einzuweisen. Als erstes teilt er von ihrem riesigen Zimmer einen kleinen Bereich ab, wo sie von nun an ein richtiges Otaku-Leben führen wollen. Am Anfang findet Petrarka das ausgesprochen spannend. Doch nach und nach kommt sie darauf, daß dieses Leben auch Nachteile hat, ziemlich viele sogar. Eigentlich ist es überhaupt kein richtige Leben mehr, schon gar nicht für jemanden, auf dem die Verantwortung für ein ganzes Land ruht. Und so kehrt sie früh am nächsten Morgen zu ihren Pflichten zurück.
Folge 9 - Mizugi no Mokushiroku (Badeanzug der Apokalypse) Myuser und Shin'ichi am StrandShin'ichi arbeitet schon ziemlich lange in Erdant und muß so langsam mal ein paar Urlaubstage abbauen. Gallius schlägt dafür einen idyllischen Badestrand vor, an dem sich dann alle einfinden, außer Petrarka, denn ihre königliche Kommission kann sich nicht auf einen passenden Badeanzug für sie einigen.
* Alle amüsieren sich am See, als plötzlich Loik angerannt kommt und schreit, Romilda sei umgebracht worden. Minori schnappt sich ihre Pistole, die sie sogar beim Schwimmen dabei hat, und geht nachsehen. Was sie schließlich findet, sind ihre eigenen Männer von den Selbstverteidigungsstreitkräften (SDF), die ihnen zum See gefolgt sind, um ein paar nette Fotos schießen zu können. Und Romilda ist natürlich auch nicht tot, sondern nur ein bißchen betäubt.
Folge 10 - Mahou Shoujo Petoraruka (Das Magische Mädchen Petrarka) die Dreharbeiten haben dramatische MomenteVideomaterial aus Erdant ist nach Japan durchgesickert und hat begeisterte Aufnahme gefunden. Da aber die Existenz dieser Parallelwelt nach wie vor streng geheim ist, müssen Shin'ichi und die anderen die Sache nun irgendwie vertuschen und kommen auf folgende Idee: sie tun so, als würden sie einen Fantasy-Film drehen, von dem diese Aufnahmen dann angeblich stammen. Den Film gibt es natürlich nicht, gedreht wird aber trotzdem, mit allem, was Erdant so zu bieten hat, also Elfen, Drachen, Werwölfen usw. Auch die SDF-Soldaten haben Rollen. Und Petrarka spielt die Hauptrolle als Magisches Mädchen. Dabei geht natürlich alles mögliche schief, vor allem mit den Drachen, doch am Ende kommt tatsächlich ein Film heraus, der wie beabsichtigt praktisch eine Kopie eines bereits existierenden Animes ist, damit er aus diesem Grund wegen Copyrightverletzung auf der Erde nicht in Verkehr gelangen darf, sondern nur die Dokus dazu. In Erdant läuft der Film natürlich, und die Zuschauer sind begeistert. Bis auf einen, nämlich Petrarka, die sich ziemlich dämlich angestellt hat. Als sie das nun selbst sieht, zieht sie den Film auf der Stelle aus dem Verkehr.
Folge 11 - Fukaku Shizuka ni Inbou seyo (Plant die Intrige in tiefer Stille) Shin'ichi präsentiert Petrarka seine IdeeShin'ichi wird von Matoba gelobt, doch die Japan-Lieferungen fallen immer dünner aus. Auf der anderen Seite fangen die Schüler an, selbst Mangas zu zeichnen und Geschichten zu schreiben. Doch das reicht bei weitem nicht, um den schnell steigenden Bedarf zu decken. Doch all das ist beabsichtigt. Japan konnte weder eine militärische noch eine wirtschaftliche Invasion durchführen, doch diese kulturelle Invasion läuft bestens. Shin'ichi ist empört, aber aussteigen kann er nicht, sonst würde er stillschweigend entsorgt. Als Hikikomori würde ihn auch niemand vermissen. Auf der anderen Seite versichert Petrarka ihm am nächsten Tag, wie segensreich sich die Otaku-Kultur ihrer Ansicht nach in ihrem Reich auswirkt. Und auch Myuser hält ihn keineswegs für den Anführer einer Invasion, sondern für einen Menschen, der ihr Leben stark zum besseren geändert hat und von dem sie auf keinen Fall wieder getrennt sein möchte. Shin'ichi beschließt also weiterzumachen, allerdings mit etwas geänderten Prioritäten. Und so schlägt er der Königin vor, selbst eine Anime-Industrie aufzubauen. Petrarka findet diese Idee großartig, Matoba eher nicht.
Folge 12 - Shinryakusha wo ute! (Erschießt die Invasoren) Shin'ichi und MyuserNatürlich nimmt die japanische Regierung Shin'ichis eigenmächtiges Handeln nicht so einfach hin. In der Nacht soll er ermordet werden, doch er und Petrarka haben damit gerechnet und schalten mit der königlichen Elfentruppe die Soldaten aus. Die nächsten Tage bleiben friedlich, doch dann erfolgt ein Angriff auf das Schloß, anscheinend ausgeführt von Bahairam-Terroristen. Gleichzeitig wird die Schule in Brand gesteckt. Shin'ichi rennt los, um wertvolles Material zu retten, doch das kostet ihn fast das Leben, denn er muß nicht nur gegen die Flammen, sondern auch noch gegen die Soldaten kämpfen, die das Feuer gelegt haben. Nur dank Myuser, Elbia, Brook und Minori kann er gerettet werden. Er spricht dann mit Matobas Vorgesetzten, die die ganze Operation leiten, und stellt sicher, daß Petrarka heimlich alles mitanhört. Sie verbleiben so, daß alles auf bahairanische Terroristen geschoben wird, doch Petrarka macht klar, daß Shin'ichi unter ihrem persönlichen Schutz steht. Also einigt man sich, daß die Schule wieder aufgebaut wird und Shin'ichi weitermacht wie bisher.

Erstellt am 27.5.2015. Letzte Änderung: 12.6.2015