Princess Nine - Zusammenfassung der Handlung 2. DVD (Teil 6 - 9)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Princess 9 2. DVD

Teil 6 - Catch This!

Zum Semesterbeginn gibt es einen offiziellen Empfang, zu dem auch Shino erscheint. Sie will selbst sehen, wie weit ihre Tochter es gebracht hat. Und Ryo ist nun doch sehr froh, daß sie auf die Oberschule gehen kann.

Kido taucht auf und sagt zu Ryo, ihre Mutter sei ja eine ansgesprochene Schönheit.

Ryo und Nene

Auf der Suchen nach ihrer Mannschaft stößt Nene im wahrsten Sinne des Wortes auf Daiouji Mao und fürchtet sich vor dem großen Mädchen zu Tode. Dabei könnte Mao keiner Fliege etwas zuleide tun.

Und noch ein Mädchen lernen wir kennen: Tokashiki Yoko, Möchtegern-Model aus Okinawa. Sie hat gerade ein Vorsingen, doch die Jury ist von ihr nicht so begeistert. Pech, zuhause hat sie überall herumerzählt, daß sie ein Star wird. Zurück kann sie also nicht mehr, ohne das Gesicht zu verlieren. Da weht der Wind ihr eine weggeworfenen Zeitung vor die Füße. Sie liest, daß an einer berühmten Elite-Uni Baseball-Spielerinnen gesucht werden, sozusagen die neuen Stars am Sporthimmel. Und wenn es mit der Model-Karriere nichts wird, kann man ja statt dessen mal mit Baseball anfangen.

Keiko muß sich derweil in der Schulversammlung vor ihren üblichen Kritikern verteidigen, weil sie mit ihrem verrückten Plan an die Öffentlichkeit gegangen ist. Aber das war natürlich ein kluger Schachzug, denn jetzt kann die Schule nicht mehr so ohne weiteres zurück. Und Keiko läßt an ihrer eisernen Entschlossenheit, ihren Plan durchzuziehen, nicht den geringsten Zweifel aufkommen.

*

Ziemlich früh am Morgen geht Ryo zum Training, und Seishiro begleitet sie. Dann taucht auch noch Hiroki auf. Ryo beschwert sich über den Spitznamen, den er ihr gegeben hat und meint, er hätte sie wenigstens Tsumire (Fischbällchen) nennen können. Hiroki lacht sich fast tot, als er das hört. Doch ein paar Mädchen, die immer um Izumi herumschwirren, finden das nicht so lustig. Sie stört die Sache mit der Baseballmannschaft und die Anwesenheit solcher Leute wie Ryo sowieso, und sie wollen ihr eine Lektion erteilen.

Doch Ryo hat ganz andere Sorgen: es gibt niemanden, der ihre Bälle fangen und halten kann, weil sie so extrem schnell und hart wirft.

Derweil bekommt Kido die offizielle Bewerbung von Yoko. Sie hat Fotos von sich mit dazugetan, aber nicht in Baseball-Uniform, sondern im Strand-Bikini. Kido ist begeistert und will sie zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Da erscheint Nene, die tüchtige Managerin. Wie es aussieht, hat sie einen Catcher für Ryos Bälle gefunden.

Mao ist eigentlich eine recht begabte Judo-Kämpferin. Nur ist sie extrem schüchtern, trotz ihrer gewaltigen Größe und Kraft, und so traut sie sich nie richtig ranzugehen und belegt immer schlechte Plätze. In Kidos Kopf beginnt es zu ticken. Später erfährt er von Keiko, daß Mao wirklich ein außergewöhnliches Talent sein könnte, wenn sie sich nur trauen würde. Aber: wenn sie nicht für sich, sondern für eine Mannschaft kämpft, dann geht sie richtig ran, um ihre Kameraden nicht hängenzulassen. Und deswegen hat sie auch ein Judo-Stipendium bekommen.

Später trifft Ryo Mao auf dem Schulgelände und unterhält sich mit ihr. Das, was ihr an ihrem Baseball besonders gefällt, ist der im Team gemeinschaftlich errungene Sieg.

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Yoko ist bei Kido und Keiko und erfindet die tollsten Geschichten, was für eine super-tolle Baseballspielerin sie schon immer gewesen sei. Keiko glaubt ihr kein Wort, aber Kido ist von ihr anscheinend sehr angetan und will ihr eine Chance geben. Dann testet er sie auf dem Spielfeld, wo sie natürlich völlig und total versagt, aber er nimmt sie trotzdem, weil sie mit Tränen in den Augen verspricht, hart zu arbeiten. (Und, naja, bis Folge 26 wird sie sogar ganz brauchbar.)

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Am Abend sitzt der Coach in Shinos Bar, schlürft Sake und ermahnt Ryo, nicht zu spät ins Bett zu gehen. Morgen würden sie wieder früh mit dem Training beginnen.

Mao und Ryo

Und am nächsten Morgen steht Mao auf dem Spielfeld, um sich von Ryo auf ihre Eignung als Fängerin testen zu lassen. Dabei gibt es auch Zuschauer: Izumis Satelliten machen gehässige Kommentare über Maos Aussehen und ihre Schüchternheit. Und auch Izumi selbst kommt vorbei und bleibt neugierig stehen, was wohl nun passieren mag. Ryo spricht Mao Mut zu, es müßten einfach alle im Team ihr bestes geben.

Ryo ballert Mao einen Ball in den Handschuh. Izumi und die anderen können es kaum glauben, aber sie hält ihn. Mao selbst kann es übrigens auch kaum glauben, aber sie ist glücklich, es geschafft zu haben.

Alle kommen und loben Mao, und sie ist tief gerührt. Von nun an wird sie alles für ihr Team tun, ganz egal, wie hart es auch werden mag. Und, sozusagen der Form halber, lädt der Coach sie dann auch noch ganz offiziell ein, der Baseball-Mannschaft beizutreten, was sie natürlich gerne annimmt.

*

Nach dem Unterricht ist Ryo auf dem Weg zum Baseball-Platz, als ihr die drei üblen Freundinnen von Izumi den Weg verstellen. Sie erklären ihr, Hiroki und Izumi seien verlobt und sie täte besser daran, von Hiroki die Finger zu lassen. Sonst würde das für alle böse enden.

Im Häuschen empfängt sie Nene mit bester Laune. Sie hat für alle neue Uniformen organisiert. Doch beim Umkleiden geht Ryo Hiroki nicht aus dem Kopf.

Teil 7 - We need You, Izumi!

Ryo ist ziemlich bedrückt wegen dem, was sie über Hiroki erfahren hat. Als sie ihn vor der Schule trifft, begrüßt sie ihn entsprechend kühl, worüber der sich ziemlich wundert.

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Izumi geht in die Oper

Izumi trainiert mal wieder Tennis und ist perfekt wie immer. Etwas verschüchtert schleicht Ryo an ihr vorbei, doch als sie beim Training ankommt, ist ihre Laune wieder besser. Coach Kido ist mit den neuen Uniformen sehr zufrieden, und die Mädchen sind alle schon ganz wild darauf, mit dem Üben anzufangen.

Mao hat ein paar Probleme, Ryos Bälle zu fangen, aber ansonsten geht alles sehr schön voran. Bis die Reihe an Yuki kommt, die sich vor dem Ball fürchtet. Er könnte sie ja treffen und ihr kostbares Gesicht beschädigen. Die Mädchen machen ihr klar, daß das so nicht geht.

Hinter einem Baum halb versteckt sieht Ryo ein Mädchen stehen, das ebenso scheu wie neugierig zu ihnen hinübersieht. Als Ryo es anspricht, läuft es davon.

Derweil beobachtet auch Kodanuki, der Konrektor, was sich bei den Mädchen so tut. Doch als sie ihn erwischen, halten sie ihn für einen Spanner und verpassen ihm eine Abreibung. Trotzdem ist Rektor Mita sehr zufrieden zu hören, daß das Team sich dauernd streite und schlecht spiele. Es werde wohl nicht mehr lange halten. Mitas Tochter Kanako kommt zufällig vorbei, und er lobt sie, sie sei ja so ganz anders als diese Proletenmädchen von Keikos Baseball-Team. Dabei war es keine andere als Kanako, die vorhin Ryo zugeschaut hat. Doch nachdem sie hört, was ihr Vater von Mädchenbaseball hält, ist sie ziemlich entmutigt.

Es dauert noch ein oder zwei Tage, bis Kanako sich dazu gebracht hat, bei Ryo offiziell um Aufnahme ins Team zu bitten.

Kanako ist keine Anfängerin. Sie hat sich schon einige Lorbeeren beim Softball verdient, als Shortstop, und die Mädchen sind sehr froh, sie in ihrem Team zu haben. Nur, wie verbergen sie das vor Rektor Mita?

Nene hat die Antwort. Sie machen es so wie in einem Manga, den sie mal gelesen hat: Kanako bekommt eine grauenvoll aussehende grüne Perücke und statt ihrer Brille Kontaktlinsen. So erkennt sie nicht mal ihr Vater, der, wie es der Zufall will, gerade auftaucht, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Nun, er erkennt sie tatsächlich nicht. (Kanako ist ziemlich enttäuscht darüber, daß ihr eigener Vater sie nicht erkennt, aber andererseits ist sie natürlich auch sehr froh.)

Jetzt sind sie zu Acht.

*

Vom Schulgebäude aus beobachtet Ryo, wie Hiroki Izumi mit einer dicken Limousine abholt und in die Oper ausführt. Izumi sieht einfach umwerfend aus. Die beiden sind wie Prinz und Prinzessin.

Ryos Leben sieht anders aus, statt in die Oper zu gehen, hilft sie ihrer Mutter in der Kneipe beim Abwaschen. Nicht, daß sie das nicht gerne machen würde, aber wie es aussieht, wird sie bei einem so vornehmen jungen Mann wie Takasugi nicht landen können. Er hat ja seine Prinzessin, warum sollte er sich mit einem Aschenputtel abgeben. Doch ganz so ist es nicht. Izumi liebt Hiroki, aber er liebt sie nicht, sondern betrachtet sie nur als gute Freundin. Izumi ist das ziemlich klar, auch wenn sie nicht so direkt fragt und er es auch nicht so direkt sagt. Trotzdem mag er sie, und als die beiden auf dem Parkplatz hinter der Oper von zwei Schlägern angepöbelt werden, beschützt er sie ebenso tapfer wie souverän.

Izumi

Doch dann läßt er sie von seinem Chauffeur heimfahren, während er selbst zu Shinos Odenkneipe geht. Ryo ist ziemlich überrascht, ihn ausgerechnet hier zu sehen. Spät am Abend gehen die beiden dann auf den verlassenen Baseballplatz, und Hiroki fragt sie, warum sie ihm ausweiche. Nun, Ryo hat sich die Warnung der Mädchen zu Herzen genommen, Izumi nicht in die Quere zu kommen. Sie ist überrascht zu erfahren, daß die beiden keineswegs verlobt sind, auch wenn viele das behaupten. Es ist so, daß Hiroki und Izumi fast wie Bruder und Schwester zusammen aufwuchsen. Izumi ist ihm sehr wichtig. Aber sie ist nicht seine Verlobte.

Takasugi macht dann noch ein paar seltsame Bemerkungen, und dann geht er wieder davon.

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Keiko informiert Kido darüber, daß sie das erste offizielle Spiel arrangiert habe, und zwar gegen die Meio-Oberschule. Das wird kein leichter Gegner. Und es kommt noch schlimmer: das Team hat nur eine Woche Zeit, und es ist nicht mal komplett. Kido hat für den neunten Spieler schon jemanden im Sinn. Ryo kann es kaum glauben, wer das sein soll.

*

Keiko ist zuhause im Sessel eingeschlafen, und als Izumi vorbeikommt und sie zudeckt, sieht sie auf dem Boden ein Medaillon liegen, das Keiko aus der Hand gefallen ist. Es klappt auf, und innen ist das Foto eines Mannes, den sie noch nie gesehen hat (nämlich Ryos Vater Hidehiko). Izumi ist außer sich. Da kommt Ryo ihr gerade recht. Und dann bittet Ryo sie auch noch, dem Baseballteam beizutreten. Das ist so dreist, daß es selbst der coolen Izumi erst mal die Sprache verschlägt.

Teil 8 - The Future on the Line

Ryo erklärt Izumi die Lage, doch die lacht sie nur aus. Sie denkt nicht im Traum daran, für diese zusammengewürfelte Mannschaft und die irre Idee ihrer Mutter ihr Tennis aufzugeben.

Später paßt Izumi den alten Yanagida, Keikos Sekretär, nach Dienstende ab, hält ihm das Amulett ihrer Mutter vor die Nase und fragt ihn ganz direkt, wer der Mann in dem Bild sei. Doch als guter Sekretär ist Yanagida zu diskret, um das zu verraten.

Als nächstes erscheint sie bei Kido, der gerade über der Aufstellung zum Spiel brütet. Izumi hat das Gefühl, daß der Coach etwas darüber weiß. Weiß er auch, aber erst mal will er wissen, warum Izumi sich dafür interessiert. Nun, ihre Mutter Keiko ist eine eisig-distanzierte Frau, auch zu ihr, und sie glaubt, daß der Grund für dieses Verhalten mit diesem Mann zu tun hat. Kido verrät ihr immerhin, daß das Bild vor 20 Jahren gemacht wurde. Den Rest soll ihr Keiko selbst erzählen. Da muß sie sich erst mal beim Tennis abreagieren. Denn ihre Mutter zu fragen hält sie für unmöglich.

Keiko und Hidehiro vor 20 Jahren

Da kommt Ryo mal wieder angedackelt, ob sie es sich nicht doch noch mal überlegen wolle. Es kommt zu einer leichten Handgreiflichkeit zwischen den beiden, das Medaillon fällt auf den Boden und Ryo sieht das Bild. Es ist ihr Vater. Izumi ist schockiert. Sie reißt Ryo das Bild aus der Hand und rennt schnurstracks zu ihrer Mutter.

"Dieser Mann war meine Jugend", antwortet sie. Und dann erzählt sie Izumi, wie sie sich damals, vor 20 Jahren, in Hayakawa Hidehiko verliebte. Zwei Jahre gingen sie zusammen, dann trennten sie sich wieder. Warum, das bekommt Izumi aus ihr nicht heraus. Keiko erzählt weiter, daß sie sich danach nie mehr gesehen hätten, und daß er vor 10 Jahren gestorben sei. Eins aber erfährt Izumi noch: als Keiko Hidehikos Tochter Ryo beim Werfen sah, da entflammte in ihr der Wunsch, auch sie, genau wie ihn, im Koshien-Stadion zu sehen. Sie hat Hidehiko über alles geliebt. Und im Grunde liebt sie ihn noch immer.

Izumi ist wütend, empört und verzweifelt. Ihre Mutter hat immer nur diesen Mann geliebt, nie ihren zweiten, Izumis Vater, der seinerseits Keiko sehr liebte. Keiko ist nicht willens oder in der Lage, Izumi ihre Gefühle zu erklären, und die fühlt sich mal wieder wie ein Vogel in einem unsichtbaren Käfig. Keiko hat in der Tat kein Talent, auf die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Tochter einzugehen. Armes reiches Mädchen.

Dabei ist es nicht so, daß Keiko sich dabei wohlfühlt. Sie hält sich für eine schlechte Mutter, wahrscheinlich zu recht.

Izumi rauscht ab und Kido kommt herein.

*

Die Mädchen ziehen sich um für's Training. Hikaru sieht an Yukis Gürtel eine komische kleine Puppe hängen und hat sich schon die ganze Zeit gefragt, was das wohl sei. Mit verträumten Augen erklärt Yuki, das sei Fifi, eine Außerirdische vom Planeten Yukara, die gekommen sei, um ihr beizustehen. Da geht die Tür auf und Izumi kommt wie eine Rachegöttin herein. Sie sagt Ryo ins Gesicht, daß sie ihren Anblick nicht länger ertragen könne und daß sie an dieser Schule nichts zu suchen hätte. Kido erscheint und schlägt mal wieder ein Duell vor, diesmal mit einem richtigen Baseball. Wenn Ryo gewinnt, muß Izumi beim Team mitmachen. Wenn Izumi gewinnt, wird das Team aufgelöst und Ryo fliegt von der Schule.

Hiroki und Izumi

Ryo schlägt ein, und übermorgen wird das Duell dann stattfinden.

Izumi beginnt wie eine Besessene zu üben, Ryo genauso. Ryo bekommt ein bißchen Hilfe von Seishiro, und bei Izumi, die sich hart, aber nutzlos abplagt, erscheint ihre Mutter, die sich Sorgen um sie macht. Zu Recht, denn das Training, das Izumi sich verordnet hat, ist mehr, als ein Mensch längere Zeit aushalten kann. Doch Izumi will aus dem Käfig ausbrechen und nicht länger das Haustier ihrer Mutter sein.

Am nächsten Tag trainieren die beiden weiter, und immer, wenn sie am Rand des Zusammenbruchs sind, denken sie an den Feind, Ryo an Izumi, Izumi an Ryo, und machen weiter. Doch langsam dämmert es Izumi, daß sie so nicht gegen Ryo gewinnen kann. Es fehlt ihr die richtige Technik. Doch da kommt wie ein rettender Engel Hiroki, um sie zu unterrichten. Rohe Gewalt sei nicht das richtige Mittel.

Es wird eine lange und harte Nacht. Hiroki schenkt Izumi nichts, und Izumi steckt alle Kraft in das Training. Am nächsten Morgen ähnelt sie eher einem Baseball-Zombie als einer schönen Frau, aber sie hat es gelernt. Und dann ist die Zeit da und es geht los. Mit einem siegessicheren Lächeln betritt Izumi das Feld, über und über bedeckt mit Schweiß, blutigen Kratzern, Abschürfungen und blauen Flecken. Die Mädchen erkennen sie kaum wieder. Doch als Ryo Takasugi auf der Zuschauerbank sieht, ahnt sie, was geschehen ist. Und daß es für sie verdammt schwer werden wird.

Teil 9 - Winners & Loosers

"Izumi, ich werde dich besiegen, und dann mußt Du bei uns mitmachen!"

"Ryo, heute kann ich dich endlich loswerden!"

Und sogar Rektor Mita mit ziemlich nachdenklichem Gesicht und neben ihm Kodanuki, der offen vor sich hingrinst, sind anwesend und schauen zu, dazu natürlich Izumis Freundinnen, Seishiro und einige andere. Von einem Hügel herab sieht auch Keiko zu.

Kido, Mao und Izumi

Ryo wirft mit aller Kraft. Keiner hält es für möglich, daß Izumi den Ball auch nur trifft, doch sie trifft. Hiroki war ein außergewöhnlicher Trainer, und sie ist eine außergewöhnliche Sportlerin. Allerdings fliegt der Ball ungünstig und landet genau bei Yoko, die draufhin in Deckung geht, statt ihn zu fangen. Denn sonst hätte das Team schon gewonnen.

Ryo ist überrascht, wie gut Izumi plötzlich geworden ist. Und als sie Takasugi am Rande des Feldes stehen sieht, wird schlagartig klar, warum.

Nächster Wurf. Izumi hat sich beim Training so aufgearbeitet, daß die Schmerzen in ihren Händen sie diesen Schlag völlig versauen lassen. Einen Schlag hat sie aber noch.

Ryo wirft, Izumi trifft, aber es wird wieder ein Foul. Also noch mal.

Ryo überlegt sich, absichtlich ein bißchen danebenzuwerfen, damit Izumi den Ball verschlägt. Doch da bittet Mao um eine Auszeit. Sie geht zu Ryo und sagt, Izumi sei praktisch am Ende und außerdem an den Händen verletzt. Wenn Ryo also mit aller Kraft werfe, dann wäre dem Team der Sieg sicher.

Während Izumi sich auf den Schlag vorbereitet, geht Ryo die Frage durch den Kopf, warum sie sie eigentlich so sehr haßt. Anscheinend muß es etwas mit dem Bild in dem Medaillon zu tun haben, das Izumi bei ihrer Mutter gefunden hat.

Ryo wirft, Izumi trifft und rennt los. Kanako fängt den Ball und wirft in Hikaru zurück, doch einen Sekundenbruchteil bevor sie ihn fängt, erreicht Izumi mit einem Hechtsprung das Mal. Sie hat gewonnen. Allerdings mit letzter Kraft. Takasugi trägt sie vom Feld. Und der Coach ärgert sich, daß sein Schuß nach hinten losgegangen ist. Mita und Kodanuki freuen sich. Ausgerechnet ihre eigene Tochter hat Keikos Pläne zerstört.

Vor allem Ryo aber ist am Boden zerstört.

*

Izumi und Hiroki gehen spazieren. Sie bedankt sich bei ihm für seine Hilfe. Doch Hiroki hat schlechte Neuigkeiten für sie: Ryo hat nicht mit voller Kraft gekämpft, sondern sie absichtlich gewinnen lassen. Beim vierten und entscheidenden Ball hat sie langsamer als sonst und leichter zu treffen geworfen. Sie hat Rücksicht auf Izumis Verletzungen genommen, und so konnte sie gewinnen.

Später erscheint Izumi bei ihrer Mutter, die gerade dabei ist, Abschied von ihrem Traum zu nehmen. Die Härte und Entschlossenheit, die Izumi an den Tag gelegt hat, um zu gewinnen, hat ihr kalte Schauer über den Rücken gejagt. Und sie ist der Ansicht, ihre Tochter habe ihr nicht verziehen, daß sie ihre Träume und Hoffnungen in jenes Mädchen gelegt habe. Und dann bittet sie Izumi, sie nicht zu zwingen, das Team aufzulösen. Izumi sagt nichts, und Keiko greift zum Telefonhörer, um dem Schulrat mitzuteilen, daß das Ende ihres Baseball-Teams gekommen sei. Doch Izumi legt ihr den Hörer wieder auf.

*

Izumi

Am nächsten Tag hat Ryo verständlicherweise nicht viel Lust, zur Uni zu gehen. Im Grunde ist sie nicht mal mehr Studentin dort. Sie scheucht ihre Mutter aus dem Zimmer und will lieber allein sein und denkt an den Vortag, wo sie alle beratschlagten, was sie nun tun sollten. Gerade hatten sie sich erst kennen- und mögen gelernt, und das soll jetzt schon das Ende sein? Da klingelt das Telefon und Hikaru teilt ihr mit, das Team werde doch nicht aufgelöst.

Unten in der Kneipe warten sie alle schon auf Ryo. Sie haben von Kido erfahren, daß Keiko die Auflösung des Teams abgesagt habe, und zwar auf Wunsch von Izumi! Ryo hat Freudentränen in den Augen, als sie das erzählt bekommt.

Alle sausen zur Schule, denn der Unterricht hat ja schon angefangen. Doch bevor Ryo dort ankommt, hat Izumi ihr noch etwas zu sagen. Sie hat auf die Auflösung verzichtet, weil Ryo absichtlich verloren habe. Und jetzt will sie wissen, warum. Ryo streitet allerdings ab, so etwas getan zu haben. Izumi geht davon, doch Ryo ruft ihr nach, wieso wie ein Bild ihres Vaters hatte. Izumi antwortet, es sei das Bild ihres Vaters. Jedenfalls behauptet sie, sie und Ryo seien Halbschwestern. Doch dann lacht sie Ryo aus, weil sie das geglaubt hat. In Wahrheit war es ja das Bild aus dem Medaillon ihrer Mutter, und die war ja mal vor langer Zeit in Ryos Vater verliebt.

Und weil Ryo das Baseball-Talent ihres Vaters geerbt hat, zog sie die Aufmerksamkeit von Keiko auf sich.

*

Später trainieren die Mädchen wieder, aber das Spiel ist schon übermorgen und es fehlt immer noch ein Mann.


Erstellt am 16.11.2002. Letzte Änderung: 20.2.2014