Princess Nine - Zusammenfassung der Handlung 4. DVD (Teil 14 - 17)

Laufzeit der DVD: ca. 100 min.

Princess 9 4. DVD

Teil 14 - Lightning Ball

Es wird eng für die Mädchen. Ryo ist wieder dran mit Werfen, doch der Batter hat sich inzwischen auf sie eingestellt. Der erst Ball geht ins Aus, dann verschmeißt sie die anderen Bälle, sodaß die Batter alle ein Feld weiterkommen. Auch den nächsten Ball trifft der Batter. Kanako verrutscht um ein Haar die Perücke, deswegen kann sie den Ball nicht richtig fangen, und so erzielt Rinkai 2 Punkte. Und Ryo wird klar, daß die Batter den Wurf ihrer Bälle inzwischen genau vorhersagen können und deswegen wohl meistens treffen werden. Das ist also das Aus, es sei denn, ihr fällt noch etwas Geniales ein.

Keiko und Takasugi sen.

Hikaru muntert Kanako auf, doch die macht sich schwere Vorwürfe. Weil sie versagt hat - wegen der blöden Perücke - konnte Rinkai 2 Punkte machen. Wütend reißt sie sie sich vom Kopf. Rektor Mita und Kodanuki können es kaum glauben, wer darunter zum Vorschein kommt. Mita erleidet einen kleinen Schock, der ihn vorübergehend versteinern läßt.

Ryo hat inzwischen all ihre Zuversicht verloren, aber Hikaru schafft es mit einem ebenso genialen wie coole Trick, den Batter auszumanövrieren, wofür sie von den anderen viel Lob erntet. Nur von Izumi nicht. Schließlich wissen alle, wie es um das Spiel steht, und sie spricht es aus. Ryo wirft zu einfach, praktisch direkt auf die Schläger, und wenn sie so weitermacht, dann ist das Spiel verloren. Die anderen aber meinen, sie könnten auf dem Feld sicher noch das ein oder andere herausholen. Das erweist sich aber als Irrtum. Die Rinkai-Spieler haben ihre gewohnte Form wiedergefunden, und die Kisaragi-Mädchen bekommen kein Bein mehr auf die Erde. Gerade, daß sie noch einen Vorsprung von Rinkai verhindern können.

Irgendwann ist Ryo mal zur Abwechselung dran mit Schlagen statt werfen, und das macht sie überraschend gut. Seira schlägt als nächste, fliegt aber raus, und mit ihr auch Ryo. Pech gehabt.

In der achten Runde geht Ryo die Puste aus. Izumi wundert sich. Als sie gegen Ryo gekämpft hat, war diese viel stärker und ausdauernder. Aber anscheinend hat sie sich beim Lauf verletzt, denn der ging nur äußerst knapp aus und Ryo hat sich richtig hineinwerfen müssen. Izumi macht dem Team deswegen Vorwürfe: auf Ryo laste nicht nur die ganze Verantwortung für die Würfe, jetzt hat sie auch noch laufen müssen. Die anderen müßten endlich bessere Bälle schlagen.

Hikaru

Überraschend taucht Hiroki bei Keiko und seinem Großvater auf. Er hat das Spiel im Fernsehen gesehen und ist nun gekommen, um den Mädchen zu helfen - und zwar in einer Kisaragi-Baseballuniform. Ryo hat Hilfe auch bitter nötig. Sie kann ihre Schulter kaum noch bewegen. Auf dem Rückweg vom Waschraum, wo sie sich ein bißchen frisch gemacht hat, steht plötzlich Coach Kido vor ihr. Jetzt wäre doch einer dieser Magischen Bälle genau richtig. Ryo hält das aber für unmöglich. Sie weiß ja nicht mal, wie man so einen Lightning Ball wirft, geschweige denn, daß sie es jetzt noch könnte. Doch der Coach ist anderer Meinung. Ryos Vater hat immer seine besten Würfe am Ende eines Spiel geworfen, egal, wie erschöpft er schon war.

Derweil bringt Izumi sich mit ihrem üblichen kompromißlosen Einsatz in eine gute Position. Doch anders als beim Tennis kann sie hier nicht allein gewinnen. Das Team muß mithelfen. Yuki ist die nächste. Und dank Fifi kommt sie ganz ohne Anstrengung auf das erste Mal. Die nächste ist Kanako. Sie trifft voll, und Izumi kann einen Punkt machen.

Jetzt hängt alles von Ryo ab. Sie ist verwirrt, doch dann fällt ihr der Acker ein. Sie hat ihn umgegraben, obwohl sie völlig erschöpft und müde war. Ihr eiserner Wille hat sie durchhalten lassen. Und auch jetzt wird er ihr wieder helfen. Es geht wie ein Ruck durch sie. Alle bemerken es, auch die gegnerischen Spieler.

Und dann wirft sie den Lightning Ball. Einen nach dem anderen. Die Rinkai-Batter haben keine Chance mehr.

Die Mädchen haben das unmögliche geschafft und 3:2 gewonnen.

Keiko bekommt die Zulassung, und Ryo bedankt sich beim Coach. Der meint, das sei doch nur Gartenarbeit gewesen, aber Hiroki weiß es besser: das war genau das richtige Training.

Teil 15 - Scandal

Über den Sieg der Kisaragi-Mädchen wird auch im Fernsehen und in den Zeitungen groß berichtet. Die Mädchen sind sehr stolz auf sich. Wie üblich, dämpft Izumi ihren sprühenden Optimismus. Sie dürften sich diesen einen Sieg nicht zu Kopf steigen lassen. Denn sonst wäre der Fall umso tiefer, wenn sie mal nicht mehr gewinnen würden. Schließlich stehen sie nicht wegen besonderer Leistungen im Rampenlicht, sondern weil sie Mädchen sind. Der Grat zur Lächerlichkeit ist ziemlich schmal.

Keiko, Ryo und Shino auf dem Friedhof

Die Mädchen gehen dann Okonomiyaki essen, nur Izumi bleibt im Häuschen und liest ihr Buch weiter. Und dann übt sie Schlagen.

Auf dem Weg fängt Hiroki Ryo ab und verschwindet mit ihr durch den Hinterausgang, während die anderen vorne den Reportern in die Arme laufen. Das ist die Gelegenheit, auf die Yoko die ganze Zeit gewartet hat. Sie gibt alle Interviews allein, und das quasi gleichzeitig.

Ryo und Shino besuchen Hidehikos Grab. Überraschenderweise treffen sie dort Keiko, die anscheinend Hidehiko auch ihre Aufwartung gemacht hat.

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Ryo ist nun berühmt, und das bringt einen alten Reporter namens Hashimoto auf die Idee, mal ein bißchen in der Vergangenheit ihres Vaters zu graben. Und die hat ziemlich dunkle Flecken.

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Kanako hat Streß mit ihrem Vater. Sie soll schließlich Ärztin werden und nicht Baseball-Spielerin. Ärztin will sie ja auch werden, aber nebenbei eben auch Baseball spielen. Herr Mita hält das für eine spinnerte Idee und verordnet ihr erst mal Hausarrest. Sie fehlt also beim Training, und es bleibt den Mädchen nicht lange verborgen warum. Sie wollen mal mit Herrn Mita sprechen, und für Yoko ist das eine gute Gelegenheit, sich abzusetzen. Eine Firma namens Hirohata Promotions scheint sie endlich entdeckt zu haben.

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Als Ryo am Morgen zur Uni kommt, wird sie von einigen Reportern erwartet, die ihr unglaubliche Fragen stellen: wie sie dazu stehe, daß einige Leute behaupten, ihr Vater habe vor 20 Jahren seine Fans betrogen. Ryo hat zwar keine Ahnung, was die Reporter von ihr wollen, aber sie hat auch keine Ahnung, wer oder was ihr Vater gewesen ist. Deswegen ist sie diesen Anwürfen hilflos ausgeliefert. Und es steht sogar schon in der Zeitung. Ryo ist geschockt. Aus dem Fernsehen erfährt sie dann das, was Keiko und Shino ihr nicht sagen wollten: vor 20 Jahren war Hidehiko der Pitcher der Towa Jaguars. Angeblich war er dann in ein vorher abgesprochenes Spiel verwickelt. Es gab einen Riesen-Skandal, der ihn seine Karriere kostete.

Das Problem dabei: Ryo als Tochter eines möglichen Betrügers beschmutzt die Ehre der Kisaragi-Schule.

Ryo sucht Keiko auf, doch die kann (oder will) ihr nicht mehr sagen als das, was sie nun sowieso schon aus der Zeitung weiß. Ryo sagt ihr ins Gesicht, daß sie ihre Version für eine Lüge hält, denn Keiko leugnet ab, mit Hidehiko mehr als nur flüchtig bekannt gewesen zu sein. Warum hat sie dann aber sein Grab besucht? Keiko gibt ihr das wachsweiche Versprechen, ihr alles zu sagen, wenn die Zeit gekommen sei. Jetzt aber müsse Ryo sich auf ihr Training konzentrieren, weil die Spielsaison bald beginne.

Seishiro macht derweil dasselbe wie die Reporter und schaut im Archiv nach, was damals so passiert ist. Hidehikos Mannschaft hatte hintereinander die Frühlings- und Sommerspiele in Koshien gewonnen. Und der Star war Hidehiko. Dann aber wurde ein Buchmacher verhaftet, der Unterlagen bei sich hatte, in denen die Namen einiger Spieler vorkamen, die angeblich das Spiel vorher abgesprochen hatten. Hidehikos Name war darunter. Und man fand 3.000.000 Yen in seinem Spind. Er und fünf weitere Spieler wurden auf Lebenszeit aus der Baseball-Liga ausgeschlossen.

Hiroki kommt dazu, und die beiden überlegen sich, ob sie nicht irgend etwas für Ryo tun könnten.

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Die Reporter waren auch bei Shino. Ryo fragt sie, ob sie etwas von dem damaligen Skandal gewußt habe. Hat sie natürlich; jeder hat es gewußt, denn es stand ja in jeder Zeitung. Allerdings: als Shino Hidehiko kennenlernte, war er schon lange aus dem Baseball-Geschäft draußen. Und sie wollte ihn dann nicht mehr darauf ansprechen. Doch so, wie sie ihn kannte, hätte er so etwas nie tun können. Shino ist von Hidehikos Unschuld fest überzeugt.

Ryo hingegen ist voller Zweifel, weil sie so gut wie keine Informationen hat.

Ryo und Izumi

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Izumi erscheint bei ihrer Mutter und fragt sie, was an den Gerüchten im Ryos Vater dran sei. Die Sache kocht nämlich so hoch, daß das Team darunter zu leiden beginnt. Keiko erzählt ihr, daß Hidehiko unmittelbar nach diesem Skandal aus ihrem Leben verschwunden sei.

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Am nächsten Tag machen Mita und Kodanuki Keiko klar, was es für Konsequenzen habe, wenn sie unter den gegebenen Umständen das Baseball-Team weiter unterstütze. Auf jeden Fall werde der Elternbeirat dagegen sein. Und daß Ryo persönlich mit der ganzen Sache rein gar nichts zu tun hat, interessiert auch niemanden. Der Skandal färbt auf sie ab, von ihr auf die Schule, und von der Schule auf alle Schüler. Womöglich wurde Rinkai ja auch bestochen, um die Mädchen gewinnen zu lassen. Also muß Ryo verschwinden, und zwar sofort.

Und der Elternbeirat hat sich bereits eingefunden. Nene hat gelauscht und dabei sehr unschöne Dinge gehört: der Coach sei ein Säufer, die Mädchen kämen aus der Gosse und gehörten sonstwo hin, nur nicht an diese Elite-Schule. Doch Kido behält die Nerven und schickt das Team einfach zum Training, als wäre nie etwas gewesen. Dann tanzt er bei Keiko an und hätte gerne die Erlaubnis für ein Trainingslager. Keiko hält das für eine gute Idee, um die Mädchen mal aus der direkten Schußlinie zu bringen. Dann macht er ihr ein bißchen Mut. Allerdings hat auch er so einen großen Skandal nicht erwartet.

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Ryo sitzt am Fluß und weint. Seishiro findet sie dort, aber sie schickt ihn wieder weg. Sie ist völlig demoralisiert.

Teil 16 - Exile

An der Kisaragi-Schule hat man es schon immer gewußt: Ryo gehört nicht hierher, und das Baseball-Team erst recht nicht. Und der Elternbeirat ist entschlossen, beides an dieser Schule abzuschaffen. Denn das eigentliche Problem ist nicht mehr das, was Hidehiko vor 20 Jahren gemacht hat oder nicht, sondern der Skandal, der daraus jetzt geworden ist. Der alte Takasugi gibt zu bedenken, einen Studenten rauszuschmeißen sei eine sehr ernste Sache, die man sich gut überlegen müsse.

Aber die Presse schnüffelt überall herum, und das belastet alle Schüler. Und das wollen die Eltern umgehend abgestellt haben. Takasugi und Keiko haben in diesem Fall schlechte Karten.

das Elternkomitee

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Die Mädchen sind über die Presse sehr enttäuscht. Eben noch waren sie die Stars, jetzt ist zumindest eine von ihnen zum Abschuß freigegeben. Kanako hat immer noch Hausarrest, Yoko ist beim Vorsprechen und Izumi beim Dauerlauf-Training. Um die Mannschaft steht es nicht gut. Und als die Mädchen (zumindest die, die noch da sind) so richtig sauer sind, kommen die Eltern des Beirates. Das Team ist aufgelöst, sie sollen ihre Sachen holen, dann wird hier zugesperrt. Vor allem Seira ist außer sich, und es kommt fast zu Handgreiflichkeiten.

Kurz darauf kommt Ryo hereingeschlichen. Sie entschuldigt sich für den Ärger, den alle wegen ihr haben. Die Mädchen stehen zwar fest auf ihrer Seite, doch Ryos Entschluß steht fest. Sie verabschiedet sich und läuft dann davon. Die Mädchen wollen sie aufhalten, doch Izumi kommt dazu und meint, sie könnten im Moment für Ryo rein gar nichts tun, weil sie ihre Antwort selber finden müsse.

Ryo sitzt derweil bis spät am Abend auf einer Bank und brütet vor sich hin. Sie hat in letzter Zeit zu viele häßliche Sachen gehört. Und dann wird sie auch noch von zwei Straßenrowdies angemacht. Zum Glück taucht Hiroki auf und rettet sie. Er versucht sie auch zu trösten, aber Ryo ist nicht in der Stimmung. Dazu ist ihre Situation zu verfahren. Und was das schlimmste ist: sie hat den Glauben an ihren Vater verloren, der für sie immer der Über-Held war. Deswegen kann sie auch nicht mehr Baseball spielen. Sie schreit, sie hasse Baseball und läuft dann davon - nach Hause immerhin.

Am nächsten Morgen ist sie allerdings weg. Alles, was sie hinterlassen hat, ist ein Schreiben, in dem sie ihren Austritt aus der Kisaragi-Universität erklärt. Das geht sogar Izumi unter die Haut.

Ryo ist mit dem Zug nach Hanguri gefahren, dem Geburtsort ihres Vaters. Als sie noch ganz klein war, hat sie ihr Vater mal dorthin mitgenommen, und jetzt ist sie eigentlich ohne besonderen Grund dorthin gefahren. Da rollt ihr ein Ball vor die Füße: die Kinder einer Grundschule spielen Baseball. Einer ruft begeistert, er werde jetzt den Lightning Ball werfen. Ryo ist wie elektrisiert. Einen Moment später erscheint der Lehrer. Eigentlich ist die Schule ein Waisenhaus, und der junge Mann, der sich als Herr Sakurai (gesprochen von Miki Shin'ichiro) vorstellt, arbeitet dort als Betreuer und Mädchen-für-alles.

Vor langer Zeit lebte in der Gegend ein Baseball-Profi, der den Waisenkindern Baseball beibrachte. Aufgrund seltsamer Umstände mußte er in sehr jungen Jahren schon seine Karriere beenden. 20 Jahre ist das etwa her, und er war damals Sakurais Held. Atemlos bittet Ryo ihn, mehr über diesen Mann zu erzählen. Sakurai ist ein sehr sanfter und freundlicher Mann und bittet Ryo ins Haus. Hayakawa Hidehiko hieß der Mann, und er war das Idol aller Kinder damals. Und besonders fasziniert waren sie von seinem Lightning Ball. Hidehiko war immer gut zu den Kindern und kam, wann immer er Zeit hatte, und deswegen verehrten sie ihn sehr. Und Sakurai verehrt ihn noch immer.

Dann kam dieser Zwischenfall, in dem man Hidehiko anhängte, ein Spiel abgesprochen und dafür Geld genommen zu haben. Aber Sakurai ist felsenfest überzeugt, daß sein Idol unschuldig war. Ein Mann wie Hidehiko sei einfach nicht fähig zu so einem Betrug. Sie, die Kinder, wußten, was für ein Mensch er wirklich war. Schließlich - daß er sich um sie kümmerte, hat ihm nie einen Yen eingebracht, und in den Zeitungen stand es auch nicht, weil er nie darüber gesprochen hat. Aber er machte es trotzdem, weil er die Kinder mochte. Er gab ihnen Hoffnung und einen Traum.

Und das setzt in Ryo etwas in Bewegung. Sie hat den Glauben an ihren Vater wiedergewonnen.

*

Ryo

In der Oden-Kneipe finden sich nach und nach der Coach, die Mädchen und Hiroki ein. Shino hat inzwischen die Polizei gebeten, mal ein bißchen die Augen offenzuhalten. Man weiß ja nie. Doch da ruft Ryo an und erzählt Kido, wo sie ist, und daß sie da übernachten könne. Und daß es ihr wieder besser gehe.

Sie schicken Takasugi los, um sie aufzulesen. Der sieht draußen Izumi herumschleichen. Sogar sie hat es vor Sorge nicht mehr ausgehalten. Er gibt ihr die Adresse in Hanguri, denn es könnte ja sein, daß sie auch dort ganz zufällig mal vorbeikommt.

In Hanguri hat er inzwischen heftig zu regnen angefangen und Sakurai macht sich auf die Suche nach drei Kindern, die noch abgängig sind. Kaum ist er weg, kommt eines der Kinder angerannt: die beiden anderen seien in großer Gefahr.

Durch den starken Regen ist der Fluß angeschwollen, und die beiden sind auf einer schnell kleiner werdenden Insel gefangen. Der Tod durch Ertrinken ist ihnen sicher, also springt Ryo in die reißenden Fluten und rettet sie.

*

Fifi sagt Yuki Unheil voraus, und auch Takasugi, der im Taxi unterwegs ist, hat ein sehr ungutes Gefühl. Zu Recht.

Teil 17 - Vision

Gedankenverloren schleicht Izumi durch die Straßen.

Hiroki ist inzwischen in dem Waisenhaus angekommen. Ryo hat die beiden Kinder wirklich retten können, doch sie selbst ist im Krankenhaus gelandet. Hiroki ist wenig erfreut, das zu vernehmen. Aber das ist noch nicht alles: Ryo ringt mit dem Tod, denn sie hat sich bei der Rettung vollkommen erschöpft. Jetzt sind Puls, Temperatur und Blutdruck weit unter den Normalwerten, und wenn das so weitergeht, dann wird sie es nicht mehr lange machen. Takasugi ruft Shino an, und sie machen sich auf den Weg nach Hanguri. Mit Keikos Limousine übrigens, denn auch sie wurde von Hiroki informiert.

Auch die Mädchen wollen dorthin, auch wenn sie nicht die ganze Geschichte mitbekommen haben. Nene, tüchtig und ideenreich wie immer, organisiert ihnen den Bus ihres Vaters, und so fahren sie ausgesprochen luxuriös. Unterwegs lesen sich noch Seira und Kanako, die sich heimlich aus dem Haus schleicht, auf, und dann geht's auf nach Hanguri. Dann steht sogar noch Yoko auf der Straße, die sich von ihrer Party abgeseilt hat, um Ryo beizustehen. Seira ist gerührt.

Hidehiko und Ryo

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Der behandelnde Arzt informiert Shino, Hiroki und Kido darüber, daß Ryo sich in einem kritischen Zustand befinde. Eigentlich helfe jetzt nur noch beten. Kurz darauf kommen die Mädchen (ohne Izumi) an. Die schlechten Neuigkeiten bedrücken sie natürlich sehr. Genauergesagt sind sie vollkommen schockiert, daß Ryo womöglich die Nacht nicht überlebt.

*

Izumi findet sich in einem Godzilla-Film wieder. Sie ärgert sich sehr über Ryo, weil sie einfach davongelaufen ist. Ihre Erz-Rivalin ist nun weg, aber warum fühlt sie sich dann so leer? Sie denkt an all das, was sie schon mit Ryo zusammen erlebt hat, und das war sehr viel in der kurzen Zeit.

Und während Godzilla mal wieder Tokyo niedertrampelt, verläßt Izumi das Kino und macht sich auf den Weg zu Ryo. Mit dem Taxi, wie sich das für eine höhere Tochter gehört.

*

Im Krankenhaus ist es schon weit nach Mitternacht, aber an Schlaf ist natürlich nicht zu denken. Keiko betet, die anderen starren vor sich hin. Und Ryo begegnet in einer anderen Welt ihrem Vater. Sie ist wieder ein kleines Mädchen, und ihr Vater will mit ihr Baseball spielen. Aber Ryo will nicht mehr spielen. Sie hat aufgehört, weil sie es haßt.

Izumi ist inzwischen im Waisenhaus angekommen und erfährt von Herrn Sakurai, was mit Ryo passiert ist. Das haut sie fast um, und sie fährt sofort weiter zum Krankenhaus. Dort wird Ryos Zustand immer kritischer und der Arzt meint zu Shino und den anderen, sie müßten mit dem Schlimmsten rechnen. Derweil wird Izumis Taxi durch einen umgestürzten Baum aufgehalten, doch Izumi steigt einfach aus und setzt zu Fuß den Weg durch Sturm, Regen und Schlammlawinen fort.

Izumi und Ryo

Hidehiko erklärt Ryo in ihrer Vision, sie habe ihm versprochen, zusammen mit ihm Baseball zu spielen, wenn sie groß sei. Er wünschte, er hätte das erleben können. Ryo ist auf einmal wieder groß, und Hidehiko bringt sie dazu, wieder zu werfen. Ryo ist sogar wieder stolz auf sich; sie kann jetzt sogar den Lightning Ball werfen. Ihr Vater lobt sie, aber bis sie so gut sei wie er, müsse sie noch viel üben.

Dann fragt Ryo ihn, ob er sich wirklich bei einem Spiel habe schmieren lassen, wie alle behaupten. Er antwortet, wenn sie an seiner Stelle wäre, würde sie dann so etwas tun? Genau in dem Moment, wo sie ihn zuruft, sie vertraue ihm, bleibt ihr Herz stehen.

Barfuß und auf allen Vieren kämpft Izumi sich derweil die steile Straße nach oben. Doch der Gedanke an Ryo treibt sie weiter.

Hidehiko verabschiedet sich von Ryo. Doch die hält sich an ihm fest. Sie will noch so viel von ihm lernen.

Die Mädchen sind schockiert. Ryo ist so gut wie weg. Da erscheint wie eine Rachegöttin Izumi und marschiert schnurstracks in den Behandlungssaal. Sie hält Ryo eine flammende Ansprache, daß sie gefälligst zu kämpfen habe und sich nicht, nachdem sie sie besiegt habe, auf so eine Weise aus dem Staub machen dürfe. Wenn sie jetzt sterbe, würde sie ihr das nie verzeihen.

In ihrem Traum wird Ryo ganz müde und durchsichtig, doch ihr Vater ermahnt sie, nicht einzuschlafen, sondern auf diese Stimme zu hören, die zurückruft: Izumis Stimme. Ihr Vater verspricht, immer mit ihr zu sein und löst sich dann auf. Und damit kehrt Ryo ins Leben zurück.


Erstellt am 16.11.2002. Letzte Änderung: 20.2.2014